So landen Ihre Newsletter nicht im Spam-Ordner

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Newsletter wirken. Schon oft totgesagt oder von anderen (sozialen) Medien ein wenig aufs Abstellgleis gedrängt, ist Newsletter-Marketing heutzutage beliebter, weil effektiver, denn je. So besagt etwa eine aktuelle Umfrage, dass 58 Prozent der Marketer E-Mail-Marketing für einen effektiven Marketingkanal halten (Quelle: CMOs: Time for digital transformation or risk being left on the sidelines, 2014).

Umso wichtiger ist es daher, dass Sie als Unternehmer möglichst alle Hebel in Bewegung setzen, um die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter zu gewährleisten. Denn nichts ist für Ihre Unternehmenskommunikation schlimmer, als dass Ihre Botschaften nicht ankommen, weil sie im Spam-Ordner Ihrer Empfänger landen. Mein Tipp in diesem Zusammenhang: Haben Sie keine Scheu vor der Technik! Marketing ohne ein gewisses Maß an Technikaffinität ist heutzutage gar nicht mehr möglich. Keine Sorge, Sie brauchen kein IT-Profi zu werden, aber eine „gesunde Neugierde“ und Aufgeschlossenheit gegenüber den technischen Möglichkeiten im Newsletter-Marketing ist gewiss von Vorteil für Sie.

Hier 7 praktische Tipps, wie Sie dafür sorgen, dass Ihre Newsletter nicht im Spam-Ordner landen:

1) Achten Sie auf den Text!

Viele glauben, dass sie ihre Botschaften durch zahlreiche Rufzeichen und (schrille) Farben im Text zusätzlich hervorheben müssen. Ein No-Go in punkto Newsletter-Marketing! Gängige Spam-Filter schlagen Alarm, wenn es zu Auffälligkeiten im Text kommt: Viele Ausrufzeichen oder ein großer Anteil von zum Beispiel roter Schrift sorgen dafür, dass ein derart gestalteter Newsletter mit großer Wahrscheinlichkeit als Spam markiert wird. Genauso verhält es sich mit nicht jugendfreien oder rassistischen Wörtern und allzu werblichen Formulierungen im Text.

2) Vorsicht bei der Betreffzeile!

Betreffzeilen sollten weder Großbuchstaben, (mehrere) Rufzeichen und schon gar keine reißerischen Wordings haben. -> Gängige Wörter und Phrasen, die Sie vermeiden sollten, um nicht im Spam-Ordner zu landen, finden Sie hier zum Download!

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[freebiesub download=“https://www.herold.at/blog/heroldforbusiness/wp-content/uploads/2014/11/Download_Junk_E-Mail.pdf“]

 

3) Integrieren Sie eine vCard-Funktion!

Die „elektronische Visitenkarte“ ist der sicherste Weg, Spam-Filter zu umgehen. Denn klickt der Empfänger auf die vCard-Funktion, wird Ihre Absenderadresse automatisch in sein Adressbuch eingetragen. Fazit: Beim nächsten Versand ist Ihre Adresse bereits bekannt und Ihr Newsletter landet im Posteingang und nicht im Spam.

4) Versenden Sie von zertifizierten Versandservern!

Auch die IP-Adresse Ihres Versandservers sollte Ihnen nicht egal sein. Der Grund: Newsletter von zertifizierten Versendern werden direkt, also an Spamfiltern vorbei, ausgeliefert. Sind IP-Adressen hingegen für Spam-Aktionen bekannt, steigt das Risiko, dass Ihre E-Mails nicht zugestellt werden. Professionelle Versandtools stehen daherin ständigem Kontakt mit allen großen Internet Service Providern – umgangssprachlich Internetanbietern – und nehmen an Programmen wie etwa „Certified Sender Alliance“ oder „Sender Score Certified“ teil.

5) Beobachten Sie Ihre Bouncerate!

Werden nicht erreichbare E-Mail-Adressen (=Bounces) regelmäßig gelöscht? Falls nicht, bedenken Sie: Ein mehrfacher Versand an inaktive E-Mail-Adressen kann dazu führen, dass Ihre künftigen E-Mail-Kampagnen von Spam-Filtern blockiert werden.

6) Schauen Sie auf das Datenvolumen Ihrer Newsletter!

Ein idealer Newsletter sollte zwischen 20 und 50 KB aufweisen. Ist ein Newsletter kleiner als 20 KB, springen viele Spam-Filter bereits an. Hintergrund: Spam-Mails werden meist schnell und einfach erstellt und sind daher vom Datenvolumen her eher klein.

7) Nutzen Sie sog. „Spam-Check-Programme“!

Führen Sie vor dem Versand Ihrer Newsletter einen Spam-Check durch, sehen Sie auf einen Blick, ob Inhalte, Formatierungen oder gar der HTML-Code Ihres Newsletter-Templates nachgebessert werden müssen. Wurde etwa unsauber programmiert, bleibt Ihr Newsletter leicht im Spam-Filter hängen. Fast alle professionellen E-Mail-Dienstleister bieten derartige Tests (automatisiert) an. Viel Erfolg mit Ihrem Newsletter-Marketing!

 

Kommunikation ist eine Wissenschaft. Deshalb hat sie der Kommunikationsexperte und „Papa aus Leidenschaft“ von all ihren facettenreichen Varianten kennen- und lieben gelernt: beim Studium, im Journalismus, agenturseitig und seit etlichen Jahren nun auch unternehmensseitig. Ausgleich findet der Hobby-Schlagzeuger bei seiner Familie und in der Natur.