Die Website als bester Verkäufer: Erfolgsfaktor Design – der erste Eindruck zählt

istockphoto © bagiuiani

istockphoto © bagiuiani

Unsere Reihe „Erfolgsfaktoren für eine Website“ setzen wir nun mit dem Thema „Webdesign“ fort. Dabei widmen wir uns der Frage: Was muss beim Designen einer Seite beachtet werden?

Ein User surft durch das Word Wide Web und findet schließlich eine Website, auf der er hilfreiche Informationen vermutet. Innerhalb von wenigen Sekunden entscheidet er, ob die Website für ihn interessant ist und ihm die Informationen bietet, die er sucht. Noch bevor er irgendwelche Inhalte wahrnehmen kann, wirkt der erste optische Eindruck, das Design auf ihn.

Doch ein schönes Design zu „malen“, ist nicht genug. Gutes Design muss die Ansprüche und Bedürfnisse der User berücksichtigen – das setzt viel Wissen voraus. Dazu gehören Kenntnisse über:

  • die dahinter steckende Technologie
  • Usability
  • Accessibility
  • Farbenlehre
  • Interaktion

Als Designer muss man sich darüber im Klaren sein, dass Websites heutzutage nicht mehr nur am Laptop oder Standrechner aufgerufen werden. Mobile Browser, Netbooks und Tablets sind immer stärker im Kommen. Die Seite muss also so gestaltet werden, dass sie auf allen zur Verfügung stehenden Geräten dargestellt werden kann.

Die wichtigen Erfolgsfaktoren für ein gutes Design

Bevor der Designer mit seiner Arbeit des „Zeichnens“ beginnt, gilt es einige Faktoren zu beachten.

1. Zielgruppe & Gestaltungsregeln

In einem ersten Gespräch müssen gemeinsam mit dem Auftraggeber die Ziele und die Zielgruppe der Website definiert werden. Der Designer braucht diese Informationen, um die Bedürfnisse der Zielgruppe erkennen zu können. Natürlich werden z.B. an einen Shop für Sportartikel andere Erwartungen gestellt als an eine Website über Schmuck. Entsprechend der Zielgruppe überlegt der Designer, in welchem Stil die Seite gehalten werden soll. Farbgestaltung, Typografie, Aufteilung der Inhalte und vieles mehr müssen sorgsam ausgewählt werden. Die schwierigste Aufgabe dabei  ist es wohl, die persönlichen Präferenzen zu ignorieren. Denn ein wirklich gutes Layout spricht die Zielgruppe an, doch nicht notwendigerweise den Kunden bzw. den Designer selbst.

2. Usability

Benutzerfreundlichkeit ist für den Erfolg einer Website entscheidend. Dafür muss kritisch hinterfragt werden ob z.B.

  • Links auch wirklich als solche erkannt werden
  • der User die Informationen schnell und mit wenigen Klicks findet

Sicherheit darüber gewährleistet ein Usability-Test, der die grundlegenden Regeln der Interaktion überprüft. Das persönliche Empfinden eines Designers kann möglicherweise irren. Häufig liegt es an Kleinigkeiten, dass eine Seite nicht den gewünschten Erfolg bringt, z.B. kann ein „Jetzt kaufen“ Button in einem Shop falsch platziert sein. Solche Details kann man sehr gut mit verschiedenen Varianten in einem Usability Test und/oder A/B/Multivariate Tests evaluieren. Solche Checks sollte man aber unbedingt einem Profi überlassen. Mithilfe der Ergebnisse kann man schließlich das Design verbessern und ihm den letzten Schliff verpassen.

3. Accessibility

Menschen mit Behinderungen suchen ebenso Information im Internet wie jeder andere auch. Vielleicht sind sie sogar in ihrer Bewegungsfreiheit beeinträchtigt und sind somit noch mehr auf das WWW angewiesen. Websites müssen daher auch für Personen bedienbar sein, die an einer Farbfehlsichtigkeit, motorischer Beeinträchtigung etc. leiden.

Vier Säulen für Barrierefreiheit:

  • Wahrnehmbarkeit
  • Bedienbarkeit
  • Verständlichkeit
  • Robustheit

4. Mobile gehört heute dazu!

Immer häufiger wird neben der schon altbekannten Website noch eine eigene Seite für Mobile Devices erstellt. Die Inhalte werden so angepasst, dass sie auch auf jedem Handy richtig dargestellt werden können.

Die Zukunft und Gegenwart liegen im Responsive Webdesign. Dabei wird eine Website erstellt, die egal auf welchem Device automatisch in Design und Struktur optimal dargestellt wird.

Hat beim HEROLD die Ausbildung zur Medienfachfrau für Marktkommunikation und Werbung gemacht und kümmert sich nun gemeinsam mit dem HEROLD um dessen Social Media Auftritt.

Be first to comment