Langsame Website? Das kostet Umsatz!

Langsame Website? Das kostet Umsatz!

Foto: Rawpixel

 

„Zweite Kassa, bitte!“ – Niemand wartet gerne. An der Supermarktkasse genauso wenig wie im Internet. Doch während kaum jemand einen Supermarkt wegen einer Warteschlange an der Kasse verlässt, ist die Konkurrenz im Internet nur einen einzigen Klick auf den Zurück-Button entfernt. Und Konkurrenz gibt es im Netz zur Genüge.

 

Der ungeduldige User

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Wie stark der Einfluss der Ladezeit auf die Conversion Rate ist, dazu gibt es viele Studien: amazon etwa geht davon aus dass 100 Millisekunden mehr Ladezeit den Umsatz um ein Prozent senken. Bei 89 Milliarden Dollar Jahresumsatz (2014) ist das keine kleine Summe. Eine andere Studie  kommt zu dem Schluss, dass zwei Drittel der potenziellen Kunden einen Einkauf abbrechen, wenn das Laden der Seite zu lange dauert. Lange Ladezeiten wirken sich auch besonders negativ beim Surfen im Mobilfunknetz überall dort aus, wo die Netzabdeckung nicht optimal ist. Und das Handy wird als Touchpoint für das Internet immer wichtiger, in den USA ist es bereits wichtiger als Desktop Geräte.

 

Auch (Such)Maschinen sind ungeduldig

2010 hat Google die Ladegeschwindigkeit einer Seite als zusätzliches Kriterium für das Ranking in seinen Suchergebnissen eingeführt. Sitespeed ist eines von etwa 200 Ranking-Kriterien. Zusätzlich beeinflusst die Ladezeit aber auch weitere Faktoren für die Platzierung in der Suchmaschine, wie beispielsweise besuchte Seiten pro Session und Absprungrate.

Doch nicht nur für Suchmaschinenoptimierung ist die Geschwindigkeit relevant, auch für das Suchmaschinenmarketing ist der Sitespeed wichtig. “Landing Page Experience” nennt Google eines der Kriterien für den Qualitätsfaktor Ihrer Landingpage und dazu gehört – direkt wie indirekt – auch die Ladezeit der Seite. Indirekt wirkt sich eine lange Ladezeit etwa durch höhere Bounceraten negativ auf Ihre Einblendhäufigkeit und den Preis pro Klick aus.

Google geht mit gutem Beispiel voran: weniger als eine halbe Sekunde dauert das Laden der Suchmaschine. (Screenshot Uptrends.com)

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Was sind die größten Bremsen?

Nach unserer Erfahrung bei e-dialog gibt es drei große Bereiche, die die Ladezeit negativ beeinflussen: Servereinstellungen, Bilder und externe Ressourcen.

 

Bilder

In Zeiten von Responsive Design eine häufige Bremse: Bilder werden für kleine Bildschirme viel zu groß ausgeliefert. Der Besucher muss einige Megabyte herunterladen, wo vielleicht ein paar Kilobyte genügen würden.

 

Server

Eine langsame Anbindung des Servers verschlechtert die Performance Ihrer Website ebenso wie fehlende oder falsche Servereinstellungen. Serverseitige Komprimierung und Caching, also das Speichern von Elementen auf dem Gerät des Benutzers, sodass diese Elemente nicht bei jedem weiteren Besuch aufs Neue heruntergeladen werden müssen, reduzieren die Ladezeit oft gewaltig.

 

Externe Ressourcen

Social Media Interfaces wie der beliebte “Gefällt Mir”-Button von facebook oder Scripts für die Websiteanalyse oder für Marketingkampagnen bedeuten zusätzliche Objekte, die geladen werden müssen. Diese können auch auf Servern bereitgestellt werden, die nicht immer die optimale Geschwindigkeit erlauben.  Dennoch kann durch eine smarte Positionierung im HTML-Code etwas Zeit gespart werden.

 

Was kann man tun?

Eine erste Analyse kann jedermann selbst anstellen: Mit Google Analytics etwa können Sie die durchschnittliche Ladezeit Ihrer Website messen und langsame Seiten identifizieren. In diesem Blog Artikel werden 10 häufige Speedbremsen und was man konkret dagegen tun kann, beschrieben. Doch nicht jede Empfehlung ist auch das Beste für Ihre Website. Wenn Sie etwa ein Newsportal betreiben, das mehrmals am Tag aktualisiert wird, ist es nicht ratsam, Ihre Bilder allzu lange im Cache des Besuchers zu speichern. Hier ist also Augenmaß und gutes Verständnis Ihrer Website gefragt.

Sie können das Thema Sitespeed aber auch in die Hände von Profis legen. Machen Sie Sitespeed beim nächsten Relaunch zum Thema und wählen Sie einen Anbieter mit Erfahrung in Suchmaschinenoptimierung und Sitespeed Optimierung. HEROLD berücksichtigt zum Beispiel viele Empfehlungen von Google und Yahoo standardmäßig und die Server sind sehr gut ans Internet angebunden. Sie müssen sich aber auch nicht unbedingt eine neue Website zulegen:  Die Experten von HEROLD und  e-dialog können für Sie Optimierungspotenzial aufspüren und konkrete Handlungsempfehlungen abgeben.

Was auch immer Sie unternehmen, um die Geschwindigkeit Ihrer Website zu verbessern: Ihre Besucher werden es Ihnen danken. Und Google ebenso.

Lesen Sie mehr über effizientes Online-Marketing im E-Dialog Blog.

Ich schätze und liebe die Kombination aus Kommunikation und Technik. Als Wirtschaftsinformatiker ist mir dabei auch der kommerzielle Erfolg ein Anliegen. Alle Spielarten des Performance-Marketing von Digital Analytics über Programmatic Marketing bis hin zur Conversion-Optimierung sind meine Leidenschaft. Ich bin Gründer und Geschäftsführer von e-dialog. Hier treibt unsere Begeisterung für Digital Marketing unsere Innovationskraft.