Shopper-Report 2015: So tickt der Konsument von heute

Shopper-Report 2015

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Die Shopping-Gewohnheiten der Konsumenten haben sich in Zeiten von e- und m-Commerce rasant verändert. Das Gebot der Stunde für Österreichs Unternehmer heißt daher „Multi-Channeling“, also eine Kombination aus den Kanälen Ladengeschäft und Onlineshop.

Welche Präferenzen es für die unterschiedlichen Shopping-Kanäle gibt und wie Österreichs Unternehmen auf die veränderten Einkaufsgewohnheiten reagieren, zeigt eine aktuelle Studie von Marketagent.com und HEROLD Business Data, der „Shopper-Report 2015“, eine Repräsentativ-Befragung von Konsumenten in der Altersgruppe 14-69 Jahre.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse des „Shopper-Report 2015″:

Das sind die Vor- und Nachteile beim Online-Shopping:

Shopper-Report 2015: So tickt der Konsument von heute

 

Konsumenten lieben Online-Shopping – und je jünger sie sind, desto mehr:

66,3% der Befragten kaufen sehr gerne bzw. eher gerne online ein.


Die meisten Online-Einkäufe erfolgen via Laptop/Netbook:

  • 60,5% der Online-Einkäufe werden via Laptop/Netbook getätigt
  • 50,4% mit dem Desktop PC
  • 19% mit Tablets
  • 18,9% mit Smartphones


Am liebsten shoppt man abends unter der Woche im Internet:

Als Hauptmotiv für Online-Shopping hat sich die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten herauskristallisiert:

  • 61,9% shoppen unter der Woche abends im Internet
  • 61,8% sehen den Einkauf außerhalb der Öffnungszeiten als größten Vorteil beim Online-Shopping.

 

Es gibt keinen Beratungsdiebstahl:
Der Einkauf im stationären Handel steht nicht in Konkurrenz zu den Online-Shops, sondern wird von den Konsumenten nach wie vor sehr geschätzt:

  • 71,7% finden es positiv, dass sie das Produkt direkt vor sich haben.
  • 67,5% finden gut, dass sie es gleich mitnehmen können.
  • 51,6% bauen auf die Beratung im Geschäft.
  • Nur 23,9% recherchieren z.B. im Bereich Unterhaltungselektronik online und kaufen dann im Geschäft, bei Möbeln und Einrichtungsgegenständen tun das 17,3%.

 

Aktueller Trend: „online reservieren – im Geschäft abholen“:
51,4% reservieren bzw. 47,6% bestellen online und holen die Produkte dann im Shop vor Ort ab.

 

Und wie reagieren die Unternehmer?

Österreichs Unternehmer setzen auf persönliche Beratung vor Ort:

  • 53,9% finden, dass sich ihre Produkte nicht dafür eignen.
  • 40,9% setzen bewusst auf den persönlichen Kundenkontakt und wollen eher keinen e-Handel.
  • Für 51,7% sind der Aufwand beim Einpflegen von Artikeln sowie für 48,3% der stärkere Preiskampf die größten Herausforderungen im Bereich e-Commerce.
  • 4 von 10 versuchen, der Online-Konkurrenz mit besserem Service bzw. einer stärkeren Kundenbindung entgegenzutreten.

Kommunikation ist eine Wissenschaft. Deshalb hat sie der Kommunikationsexperte und „Papa aus Leidenschaft“ von all ihren facettenreichen Varianten kennen- und lieben gelernt: beim Studium, im Journalismus, agenturseitig und seit etlichen Jahren nun auch unternehmensseitig. Ausgleich findet der Hobby-Schlagzeuger bei seiner Familie und in der Natur.

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