Webdesign und Google-Ranking

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Das Design einer Website hat einen starken Einfluss auf deren Erfolg im Netz.

Webdesign ist ganz klar eine Geschmackssache – der eine mag es wenn es blinkt und funkelt, der andere wünscht sich eine Website, die möglichst einfach und ruhig gestaltet ist. Eines haben aber alle erfolgreichen Websites gemeinsam: eine klare Struktur. Diese soll es dem Nutzer ermöglichen, sich sofort auf der Website zurechtzufinden und mit nur wenigen Klicks an die gesuchten Informationen zu kommen. Natürlich sind  erfolgreiche Websites auch immer entsprechend für Suchmaschinen (insbesondere für Google) optimiert. Und oft gehen eine saubere Struktur und ein gutes Ranking Hand-in-Hand.

 

1. Übersichtlich aufgebaute Navigation

Es ist gelernt, dass das Menu einer Website entweder oben oder  am linken Rand einer Website zu finden ist. Andere Variationen oder Positionierungen von Menus können den Besucher verwirren und schaffen somit ein erstes Negativ-Erlebnis. Auch überladene Menus sind problematisch, weil mehr als sieben Elemente vom menschlichen Gehirn gleichzeitig nur schwer verarbeitet werden können. Häufig führt ein unstrukturiertes Menu dazu, dass ein Besucher die Website sofort wieder verlässt. Damit wird eine Negativspirale in Gang gesetzt:  Die Absprungrate (Bounce-Rate) der Website erhöht sich, was von Suchmaschinen wie Google negative bewertet wird.

 

2. Kurze Ladezeiten

Zeit ist für die meisten Menschen kostbar, und Warten wird als lästig empfunden. Als Betreiber einer Website sollte man daher alles tun, um die Ladezeiten möglichst gering zu halten. Und ja, auch das hat eine Auswirkung auf das Ranking bei Google. Um schnelle Ladezeiten garantieren zu können, sollten die zu ladenden Dateien möglichst klein sein. Das Bild einer 16 Megapixel-Kamera kann schnell mal 10 Megabyte groß sein und der Download (abhängig von der Übertragungsrate) mehrere Minuten in Anspruch nehmen. So lange will niemand auf eine Grafik warten.

 

3. Optimiert für Handys

Über 56%* aller Österreicher nutzen Ihr Handy oder Tablet, um mobil im Internet zu surfen. Bei den 16 bis 34-jährigen sind es gar schon mehr als 80%*. Wenig überraschend daher, dass auch die Mobiloptimierung einer Seite ein Ranking-Faktor für Google ist. Wer seine Website nicht für mobile Geräte optimiert hat, ist nicht mehr up-2-date, und das Verlassen einer Website geschieht mobil noch wesentlich schneller als am Desktop. Somit ist es unumgänglich, eine auch für mobile Endgeräte optimierte Website zu betreiben oder gleich auf Responsive Design zu setzen. Bei Responsive Design passt sich die Darstellung automatisch an das verwendete Endgerät an. Die Qualität der Darstellung kann allerdings noch nicht ganz mit speziell für Handys optimierten Seiten mithalten.

*Statistik Austria

 

4. Social Media

3.2 Mio. Österreicher, also rund 36% haben derzeit einen aktiven Account bei Facebook *. Unabhängig davon, wie man persönlich zu diesem Thema steht: Eine Unternehmensseite auf Facebook und auf anderen Social Media Plattformen macht Sinn. Ein gelungener Auftritt auf Facebook ermöglicht den direkten Kontakt mit Interessenten, Kunden und Lieferanten.  Außerdem können User hier einfach Empfehlungen für Unternehmen abgeben und Inhalte teilen.

* Social Media Radar

 

5. Empfehlungsmarketing

Aktives Empfehlungsmarketing  leistet gute Dienste für das Ranking auf Google. Als Unternehmer sollte  man daher zufriedene Kunden auffordern, auf Bewertungsplattformen wie z.B. HEROLD.at eine Empfehlung abzugeben. Das bringt mehr Sichtbarkeit und mehr potenzielle Kunden.

FAZIT: Eine hübsche Seite ins Internet zu stellen, ist zu wenig, wenn man im Netz erfolgreich sein will.  Die Benutzer sind über die Jahre wählerischer geworden und kommen meist mit klaren Erwartungen auf eine Website. Werden diese nicht erfüllt, sind sie genauso schnell wie sie gekommen sind wieder verschwunden. Und im Regelfall kommen sie dann auch nicht wieder. Qualität und Leistung hingegen wird belohnt. Eine gute Seite ist schnell gebookmarkt, und ein positives Erlebnis löst den Wunsch aus, wiederzukommen. Eigentlich ganz genauso wie in einem Geschäft – nur eben digital.

Produktmanager aus Leidenschaft, Webdesigner mit Liebe zum Detail, Vollblut-Papa mit großem Herz, Sportler mit (zu) viel Ehrgeiz und Fotograf mit dem Auge für die schönen Dinge. Seit 2013 bei HEROLD Business Data für Website- und Hosting-Produkte verantwortlich, zuvor Produktmanager bei HEAD Tennis, bwin Sportwetten und T-Mobile.

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