{"id":109501,"date":"2020-01-25T08:00:30","date_gmt":"2020-01-25T07:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=109501"},"modified":"2022-08-16T14:28:09","modified_gmt":"2022-08-16T12:28:09","slug":"schwangerschaftsdiabetes-ernaehrung-blutzucker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schwangerschaftsdiabetes-ernaehrung-blutzucker\/","title":{"rendered":"Schwangerschaftsdiabetes: Blutzucker senken durch Ern\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_198837\" aria-describedby=\"caption-attachment-198837\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes_240013290.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-198837\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes_240013290.jpg\" alt=\"Schwangere Frau\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes_240013290.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes_240013290-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes_240013290-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-198837\" class=\"wp-caption-text\">Erfahre, was bei der\u00a0Diagnose\u00a0Schwangerschaftsdiabetes bzw. Typ-4-Diabetes\u00a0zu tun ist. Adobe Stock, (c) Yakobchuk Olena<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ratgeber lesen, Kurse besuchen und immer wieder Google fragen: Wer schwanger ist, will alles richtig machen. Aber manchmal l\u00e4uft eben nicht alles rund. Die <strong>Diagnose Schwangerschaftsdiabetes<\/strong> ist f\u00fcr viele werdende M\u00fctter ein Schock. Wir haben recherchiert, wie der <strong>Gestationsdiabetes<\/strong> entsteht und durch welche Anzeichen du ihn erkennen kannst. Au\u00dferdem erf\u00e4hrst du, wie du die <strong>Risiken f\u00fcr dich und dein Kind<\/strong> auf ein Minimum reduzieren kannst.<\/p>\n\n<h2>Schwangerschaftsdiabetes &#8211; was ist das?<\/h2>\n<p>Der Schwangerschafsdiabetes, auch <em>Gestationsdiabetes<\/em> oder <em>Typ-4-Diabetes<\/em> genannt, z\u00e4hlt zu den h\u00e4ufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen und zeichnet sich durch einen<strong> hohen Blutzuckerspiegel<\/strong> w\u00e4hrend der Schwangerschaft aus. Er tritt bei etwa <strong>f\u00fcnf bis zehn Prozent<\/strong> aller Schwangeren auf und verl\u00e4uft normalerweise ohne ernsthafte Symptome. Allerdings kann der Gestationsdiabetes <strong>ein Risiko f\u00fcr die Entwicklung<\/strong> des ungeborenen Kindes bedeuten.<\/p>\n<div class=\"content-box-yellow\"><strong>Wichtig:<\/strong> Von einem Schwangerschaftsdiabetes spricht man dann, wenn w\u00e4hrend der Schwangerschaft <em>hohe Blutzuckerwerte<\/em> auftreten, OHNE dass jemals zuvor eine Glucose-Toleranzst\u00f6rung, also ein Diabetes, diagnostiziert wurde.<\/div>\n<h3>Schwangerschaftsdiabetes versus Diabetes Mellitus<\/h3>\n<p>Wir alle beziehen die Energie, die wir brauchen, aus unserer Nahrung. Genauer: aus der Glucose (=Traubenzucker) in unserer Nahrung. Die t\u00e4glich ben\u00f6tigte Menge von rund <strong>200ml Glucose\/Tag<\/strong> (Bedarf eines Erwachsenen) verarbeitet unser K\u00f6rper direkt nach der Aufnahme. Der \u00fcbersch\u00fcssige Traubenzucker wird durch den <strong>Botenstoff Insulin<\/strong> aus der Blutbahn in die Zellen transportiert, wo er als <strong>Speicherzucker<\/strong> (Glykogen) eingelagert wird. Sind alle Zuckerspeicher gef\u00fcllt, wird die restliche Glucose in der Leber eingespeichert. Bei Menschen mit Diabetes Mellitus ist dieser <strong>Zuckerstoffwechsel gest\u00f6rt<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Falle der <strong>Autoimmunerkrankung<\/strong> (<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/typ-1-diabetes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Typ 1 Diabetes<\/a>) greift das k\u00f6rpereigene Immunsystem die Betazellen der Bauchspeicherdr\u00fcse an, wodurch die Insulinproduktion unterbunden wird. Bei einer <strong>Insulinresistenz<\/strong> (<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/diabetes-typ-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Typ 2 Diabetes<\/a>) kann der Botenstoff entweder nicht mehr wirksam verarbeitet werden oder die Bauchspeicheldr\u00fcse stellt nicht gen\u00fcgend Insulin f\u00fcr die aufgenommene Glucosemenge her. Die Folge ist in beiden F\u00e4llen ein <strong>erh\u00f6hter Blutzuckerspiegel<\/strong>, der ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann.<\/p>\n<h3>Schwangerschaftsdiabetes &#8211; Was\u00a0passiert mit dem Kind?<\/h3>\n<p>Entwickelt sich w\u00e4hrend der Schwangerschaft ein Diabetes, kann dies zu Komplikationen in der Kindesentwicklung f\u00fchren. Auch unter der Geburt selbst kann es zu <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/geburtskomplikationen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Komplikationen<\/a> kommen (zum Beispiel durch ein erh\u00f6htes Geburtsgewicht).<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Fehl- oder Fr\u00fchgeburt<\/strong> aufgrund einer gest\u00f6rten Entwicklung der Plazenta<\/li>\n<li><strong>erh\u00f6htes Geburtsgewicht<\/strong> (F\u00f6tos versucht, die erh\u00f6hte Zuckerzufuhr \u00fcber Insulinbildung auszugleichen, wodurch das Zellwachstum angeregt und der F\u00f6tus \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00df und schwer wird.)<\/li>\n<li>vergr\u00f6\u00dferte aber m\u00f6glicherweise <strong>nicht ausgereifte innere Organe<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unterzuckerung<\/strong> nach der Geburt, da die Glucosezufuhr durch die Mutter fehlt (kann in schweren F\u00e4llen zu Atemaussetzern oder Krampfanf\u00e4llen f\u00fchren)<\/li>\n<li><strong>verminderte Glucosetoleranz<\/strong> aufgrund der verfr\u00fchten Belastung der Bauchspeicheldr\u00fcse<\/li>\n<li>Neigung zu <strong>\u00dcbergewicht<\/strong>\u00a0und erh\u00f6htes Risiko, ein <strong>metabolisches Syndrom<\/strong> zu entwickeln<\/li>\n<li><strong>niedrige Kalziumkonzentration<\/strong> im Blut<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Warum Einleitung bei Schwangerschaftsdiabetes?<\/h3>\n<p>Es ist keine Seltenheit, dass Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes im Krankenhaus dazu geraten wird, die Geburt einzuleiten. Normalerweise wird hierf\u00fcr ein Zeitpunkt<strong> etwa zwei Wochen<\/strong> vor dem errechneten Geburtstermin gew\u00e4hlt. Man will damit verhindern, dass es aufgrund der \u00fcberdurchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe des Kindes zu <strong>mechanischen Kompliaktionen<\/strong> w\u00e4hrend der Geburt kommt. Das Einleiten hat zur Folge, dass die Geburt h\u00e4ufig als schmerzhafter empfunden wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_198858\" aria-describedby=\"caption-attachment-198858\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-291480726.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-198858\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-291480726.jpg\" alt=\"Schwangere Frau\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-291480726.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-291480726-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-291480726-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-198858\" class=\"wp-caption-text\">Typ-4-Diabetes stellt ein Risiko f\u00fcr das ungeborene Kind dar. Foto: Adobe Stock, (c) LIGHTFIELD STUDIOS<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Warum entsteht Schwangerschaftsdiabetes?<\/h3>\n<p>Nach Meinung der Experten liegen die Ursachen des Gestationsdiabetes im <strong>Hormonhaushalt der Schwangeren<\/strong>. W\u00e4hrend der Schwangerschaft sprechen die Zellen ohnehin weniger stark auf das blutzuckersenkende Insulin an, was bedeutet, dass die Glucose nach dem Essen deutlich langsamer in die Zellen transportiert wird als bei Nicht-Schwangeren. Etwa <strong>ab der 20. Woche<\/strong>\u00a0produziert dein K\u00f6rper dann zus\u00e4tzlich <strong>gro\u00dfe Mengen<\/strong> an verschiedenen Hormonen (unter anderem Progesteron, \u00d6strogene, Kortisol und Prolaktin), um eine optimale Entwicklung des F\u00f6tus zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Diese Hormone sorgen daf\u00fcr, dass <strong>gr\u00f6\u00dfere Energiemengen bereitgestellt<\/strong> werden, w\u00e4hrend aber gleichzeitig die Wirkung des Insulins herabgesetzt wird. Die Folge ist ein <strong>chronisch erh\u00f6hter Blutzuckerspiegel<\/strong> w\u00e4hrend der Schwangerschaft. Reicht die Insulinproduktion w\u00e4hrend dieser Zeit nicht aus, um den Mehrbedarf, welcher durch die hormonellen Umstellungen entsteht, zu decken, spricht man von einem Schwangerschaftsdiabetes.<\/p>\n<h3>Diabetes in der Schwangerschaft\u00a0&#8211; Wer ist gef\u00e4hrdet?<\/h3>\n<p>Der Gestationsdiabetes entwickelt sich aufgrund der vermehrten Hormonproduktion etwa ab der 20. Woche. Ein <strong>erh\u00f6htes Risiko<\/strong>, einen Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln, besteht, wenn du<\/p>\n<ul>\n<li>\u00fcber<em> 30 Jahre<\/em> alt bist,<\/li>\n<li>starkes <em>\u00dcbergewicht<\/em> hast (adip\u00f6s bist) und\/oder w\u00e4hrend der Schwangerschaft eine <em>deutliche Gewichtszunahme<\/em> hattest,<\/li>\n<li>schon w\u00e4hrend einer fr\u00fcheren Schwangerschaft <em>erh\u00f6hte Blutzuckerwerte<\/em> oder sogar einen Schwangerschaftsdiabetes hattest,<\/li>\n<li><em>genetisch<\/em> f\u00fcr Diabetes <em>veranlagt<\/em> bist (Familienmitglieder mit Diabetes),<\/li>\n<li>schon einmal ein Kind mit <em>erh\u00f6htem Geburtsgewicht<\/em> (mehr als 4.500 Gramm) oder schweren <em>Fehlbildungen<\/em> zur Welt gebracht hast,<\/li>\n<li>drei oder mehr <em>Fehlgeburten<\/em> aus unbekannten Grund erlitten hast,<\/li>\n<li><em>Medikamente<\/em> einnimmst, die sich negativ auf den Insulinhaushalt auswirken.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wichtig<\/strong>: Wenn einer oder mehrere dieser Risikofaktoren auf dich zutreffen, solltest du <strong>so fr\u00fch wie m\u00f6glich<\/strong> das Gespr\u00e4ch mit deinem <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/hausarzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hausarzt<\/a> und\/oder deiner <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/frauenarzt-wien-guter-frauenarzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gyn\u00e4kologin<\/a> suchen. Ein unerkannter und infolge dessen unbehandelter Gestationsdiabetes kann die Gesundheit deines ungeborenen Kindes gef\u00e4hrden. Auch der Besuch bei einem <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/endokrinologe-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Endokrinologen<\/a> kann angeraten sein, wenn die werdende Mutter mehrere der Risikofaktoren auf sich vereint .<\/p>\n<h2>Schwangerschaftsdiabetes erkennen &#8211; Anzeichen<\/h2>\n<p>Die gro\u00dfe Schwierigkeit beim Schwangerschaftsdiabetes ist die Tatsache, dass er h\u00e4ufig<strong> ohne spezifische Symptome<\/strong> auftritt. M\u00fcdigkeit, Durstgef\u00fchl und Konzentrationsschwierigkeiten sind schlie\u00dflich Probleme, mit denen nahezu jede Schwangere zu k\u00e4mpfen hat. Etwas spezifischere Symptome, die auf einen Gestationsdiabetes hinweisen k\u00f6nnen, sind allerdings:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>ungew\u00f6hnlich viel<\/strong> <strong>Fruchtwasser <\/strong>(Abweichung, die der Frauenarzt beim Ultraschall feststellen kann)<\/li>\n<li><strong>h\u00e4ufige Scheidenentz\u00fcndungen oder Harnwegsinfekte <\/strong>(verursacht durch den Zucker im Urin, der ein idealer N\u00e4hrboden f\u00fcr Pilze und Bakterien ist)<\/li>\n<li><strong>Kind ist ungew\u00f6hnlich gro\u00df oder schwer <\/strong>(Folge des erh\u00f6hten Blutzuckerspiegels der Mutter)<\/li>\n<li><strong>Bluthochdruck <\/strong>(nur dann, wenn du normalerweise nicht unter Bluthochdruck leidest)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Test auf Schwangerschaftsdiabetes<\/h3>\n<p>In Sachen Gestationsdiabetes ist die Fr\u00fcherkennung Trumpf! Wird der Typ 4 Diabetes n\u00e4mlich erst NACH dem Auftreten von Folgeerscheinungen (zum Beispiel Anstieg des Fruchtwasservolumens oder unnormal schnellem Wachstum des F\u00f6tus) erkannt, kann die Gesundheit deines Babys<strong> bereits dauerhaft gesch\u00e4digt sein<\/strong>. Im Rahmen der normalen Schwangerschaftsvorsorge werden normalerweise alle Frauen zwischen der <strong>24. und 28. Schwangerschaftswoche<\/strong> auf eine gest\u00f6rte Glucosetoleranz gestest. Hierf\u00fcr wird zun\u00e4chst ein <strong>oraler Glukosetoleranztest<\/strong> (oGTT) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Beim oralen Zuckerbelastungstest wird dir zun\u00e4chst Blut abgenommen, damit die Glukosekonzentration im ven\u00f6sen Plasma bestimmt werden kann. Anschlie\u00dfend trinkst du ein Glas Wasser, in dem zuvor <strong>75 mg Glukose<\/strong> aufgel\u00f6st wurden. Zwei weitere Blutabnahmen (nach einer Stunde und nach zwei Stunden) geben Aufschluss dar\u00fcber, wie schnell die Glucose im Blut abgebaut wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_198927\" aria-describedby=\"caption-attachment-198927\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-284696761-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-198927\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-284696761-1.jpg\" alt=\"Blutzuckermessger\u00e4t\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-284696761-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-284696761-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-284696761-1-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-198927\" class=\"wp-caption-text\">Bei Gestationsdiabetes sollten Frauen mindestens einmal am Tag Blutzuckerwerte messen. Foto: Adobe Stock, (c) Montri<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Schwangerschaftsdiabetes Grenzwerte<\/h3>\n<p>Es kommt dann zu einer Diagnose einer\u00a0Schwangerschaftsdiabetes, wenn einer der drei bundesweit g\u00fcltigen <strong>Grenzwerte f\u00fcr die Glucosekonzentration<\/strong> im Blut von schwangeren Frauen \u00fcberschritten wird:<\/p>\n<p>Vor dem Trinken der L\u00f6sung (also n\u00fcchtern): <strong>&lt; 92 mg\/dl<\/strong><\/p>\n<p>1 Stunde nach dem Trinken der L\u00f6sung: <strong>&lt; 180 mg\/dl<\/strong><\/p>\n<p>2 Stunden nach dem Trinken der L\u00f6sung: <strong>&lt; 153 mg\/dl<\/strong><\/p>\n<p>Der Zuckerbelastungstest gibt auch Aufschluss dar\u00fcber, ob es sich tats\u00e4chlich um einen Schwangerschaftsdiabetes handelt, oder ob ein <strong>tats\u00e4chlicher Diabetes Mellitus<\/strong> vorliegt. \u00dcberschreitet der Blutzuckerwert in n\u00fcchternem Zustand (erste Messung) <strong>126 mg\/dl,<\/strong> handelt es sich wahrscheinlich um einen Diabetes mellitus, der nach der Entbindung NICHT von selbst verschwindet.<\/p>\n<h3>Zu welchem Arzt mit Gestationsdiabetes?<\/h3>\n<p>Viele Haus\u00e4rzte\u00a0verweisen in Sachen Diabetes lieber an Spezialisten, weil die Stoffwechselerkrankung au\u00dferhalb ihres Repertoires liegt. Spezialisten f\u00fcr hormonell bedingte Krankheiten wie Diabetes sind <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/endokrinologe-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Endokrinologen<\/a>.<\/p>\n<p>Folgende <strong>Fach\u00e4rzte<\/strong> sind\u00a0auf den <strong>Bereich Stoffwechsel und Hormone<\/strong> spezialisiert und k\u00f6nnen dich bei Schwangerschaftsdiabetes optimal beraten:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/sknMp\/mag-dr-irene-pecnik\/?geo=REG_A_9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Dr. Irene Pecnik, 1130 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/43X3x\/univ-prof-dr-thomas-stulnig-internist-spezialist-f%C3%BCr-stoffwechsel-und-hormone\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Dr. Thomas Stulnig, 1090 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/tbkQc\/howorka-kinga-univ-prof-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Howorka Kinga, 1090 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/CwMHR\/brehm-attila-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Attila Brehm, 1070 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.stoffwechsel-diabetes.at\/\">Die Praxis f\u00fcr Stoffwechsel und Diabetes, 2340 M\u00f6dling<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/HhprX\/universit%C3%A4tsklinik-f%C3%BCr-frauenheilkunde-und-geburtshilfe-der-pmu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Frauenheilkunde, 5020 Salzburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/bruck-an-der-mur\/T84Q3\/schnedl-wolfgang-univ-doz-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Wolfgang Schnedl, 8600 Bruck an der Mur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/innsbruck\/tWNPH\/dr-med-univ-andreas-niederwanger\/?geo=NAT_A&amp;hdg=INET_789_Diabetes+%2F+Zuckerkrankheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Andreas Niederwanger, 6020 Innsbruck<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schwangerschaftsdiabetes &#8211; was darf ich essen?<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst eine Entwarnung: Wenn du direkt nach der Diagnose des Schwangerschaftsdiabetes mit entsprechenden Gegenma\u00dfnahmen beginnst, kannst du die Risiken f\u00fcr dich und dein Kind\u00a0<strong>auf ein Minimum reduzieren<\/strong>. \u201eGegenma\u00dfnahmen\u201c hei\u00dft beim SS-Diabetes \u00fcbrigens nur in sehr seltenen F\u00e4llen, dass Insulin gespritzt werden muss. Bei 9 von 10 Frauen reicht eine <strong>Anpassung der Ern\u00e4hrung<\/strong> aus, um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren. Ein normaler Wert f\u00fcr schwangere Frauen sollte im n\u00fcchternen Zustand <strong>unter 95 mg\/dl<\/strong> liegen.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass der Ern\u00e4hrungsplan m\u00f6glichst <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/ernaehrungsberatung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">individuell zusammengestellt wird<\/a> und neben den <strong>Essgewohnheiten<\/strong> auch den <strong>Tagesablauf<\/strong> und das <strong>K\u00f6rpergewicht<\/strong> der werdenden Mutter ber\u00fccksichtigt. Grunds\u00e4tzlich gelten f\u00fcr Schwangere mit Gestationsdiabetes <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/ernaehrung-in-der-schwangerschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die gleichen Ern\u00e4hrungsrichtlinien<\/a> wie f\u00fcr Schwangere mit normalem Zuckerstoffwechsel. Im Falle eines Schwangerschaftsdiabetes sollte der Ern\u00e4hrungsplan jedoch zus\u00e4tzlich so zusammengestellt sein, dass<strong> drei Ziele<\/strong> erreicht werden:<\/p>\n<ol>\n<li>Absenken und Stabilisieren der Blutzuckerwerte<\/li>\n<li>Begrenzung der Gewichtszunahme auf den in der Schwangerschaft empfohlenen Wert<\/li>\n<li>Kalorienzufuhr aus den richtigen Quellen<\/li>\n<\/ol>\n<figure id=\"attachment_198867\" aria-describedby=\"caption-attachment-198867\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-140631805.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-198867\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-140631805.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-140631805.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-140631805-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-140631805-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-198867\" class=\"wp-caption-text\">Ern\u00e4hrung bei\u00a0Schwangerschaftsdiabetes: Weniger Zucker und mehr komplexe Kohlenhydrate.\u00a0Foto: Adobe Stock, (c) nd3000<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Blutzuckerwerte senken und stabilisieren<\/h3>\n<p>Um deine Blutzuckerwerte zu senken und \u00fcber den Tag <strong>m\u00f6glichst stabil<\/strong> zu halten, solltest du vor allem darauf achten, die &#8220;richtigen&#8221; Kohlenhydrate zu essen. Das bedeutet, dass du idealerweise auf Lebensmittel mit viel Zucker verzichtest und den Anteil\u00a0an sogenannten <em>einfachen Kohlenhydraten<\/em>, die den Blutzuckerspiegel sehr stark ansteigen und dann schnell wieder abfallen lassen, stark reduzierst. Greife stattdessen lieber zu<strong> <em>komplexen Kohlenhydraten<\/em><\/strong>, aus denen die Energie <strong>langsam und kontinuierlich<\/strong> ins Blut\u00a0abgegeben wird. Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornbrot und H\u00fclsenfr\u00fcchte machen au\u00dferdem l\u00e4nger satt.<\/p>\n<p>Um Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten zu vermeiden, solltest du nicht wenige gro\u00dfe, sondern zwischen <strong>f\u00fcnf und sieben kleine Mahlzeiten<\/strong> am Tag essen. Und damit du nachts nicht von den Energiereserven zehren musst, die dein K\u00f6rper f\u00fcr die Entwicklung des Babys angelegt hat, empfiehlt sich eine <strong>kohlenhydratreiche Sp\u00e4tmahlzeit<\/strong> (komplexe Kohlenhydrate!) etwa zwei Stunden nach dem Abendessen.<\/p>\n<h3>Kalorienzufuhr anpassen und Gewicht halten<\/h3>\n<p>Dass w\u00e4hrend der Schwangerschaft keine Di\u00e4t gehalten werden darf, ist allgemein bekannt. Das hei\u00dft aber nicht, dass es sch\u00e4dlich ist, dein Gewicht im Blick zu behalten. Im Gegenteil: Auch eine Gewichtszunahme stellt f\u00fcr deinen K\u00f6rper eine <strong>zus\u00e4tzliche Belastung<\/strong> dar, die Einfluss auf den Blutzucker haben kann. Daher ist es wichtig, dass deine t\u00e4gliche Kalorienzufuhr ganz genau deinen Bed\u00fcrfnissen entspricht: nicht mehr, nicht weniger. Eine <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ern%C3%A4hrungsberatung-und-di%C3%A4tologen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zertifizierte Ern\u00e4hrungsberaterin<\/a> kann dir nach deinen Angaben ganz genau berechnen, wie viel du am Tag zu dir nehmen solltest.<\/p>\n<div class=\"content-box-yellow\"><strong>\u00dcbrigens<\/strong>: Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass eine Frau w\u00e4hrend der Schwangerschaft die doppelte Menge an Kalorien ben\u00f6tigt. Tats\u00e4chlich brauchst du <em>nur etwa 200 kcal mehr<\/em> als gew\u00f6hnlich. Das ist in etwa ein gro\u00dfer Apfel.<\/div>\n<h3>Schwangerschaftsdiabetes &#8211;\u00a0die richtige Ern\u00e4hrung<\/h3>\n<p>Du fragst dich, was du bei Schwangerschaftsdiabetes essen darfst und worauf du lieber verzichten solltest? Wichtig ist vor allem, dass du deine Kalorien aus den <strong>richtigen Quellen<\/strong> beziehst. Etwa<strong> 40 bis 50 %<\/strong> deiner Nahrung sollte aus <strong>komplexen Kohlenhydraten<\/strong> bestehen. Hier darfst du auf keinen Fall die Ballaststoffe vernachl\u00e4ssigen: Sorge daf\u00fcr, dass du jeden Tag mindestens 30 Gramm <strong>Pflanzenfasern<\/strong> zu dir nimmst (gute Quellen: H\u00fclsenfr\u00fcchte, Obst und Gem\u00fcse oder Vollkorn). <strong>Fette<\/strong> sollten rund<strong> 30 %<\/strong> deiner N\u00e4hrstoffzufuhr ausmachen. Achte darauf, mehr<strong> pflanzliche<\/strong> als tierische Fette und \u00d6le zu dir zu nehmen (gute Quellen: N\u00fcsse, Samen, Avocado, kaltgepresste Pflanzen\u00f6le).<\/p>\n<p><strong>Eiwei\u00dfe<\/strong> (Proteine) sollten bei einem Gestationsdiabetes etwa <strong>20 bis 30 %<\/strong> der N\u00e4hrstoffzufuhr ausmachen. Gute tierische Proteinquellen sind fettarme Milch- und Milchprodukte sowie fettarme Fleischsorten wie Gefl\u00fcgel (ohne Haut!), Wild und Rind. Gute <strong>pflanzliche Proteinquellen<\/strong> sind Sojamilch, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Quinoa, Amaranth, N\u00fcsse und Samen.<\/p>\n<div class=\"content-box-yellow\"><strong>Achtung<\/strong>! Auch wenn du kein Insulin spritzt, sondern den Gestationsdiabetes mittels Ern\u00e4hrungsumstellung bek\u00e4mpfst, solltest du zur Sicherheit mindestens einmal am Tag deine Werte mit einem<em>\u00a0Blutzuckermessger\u00e4t<\/em> kontrollieren. So kannst du schnell handeln und mit deinem <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gyn\u00e4kologen<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/diabetes-zuckerkrankheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Diabetologen<\/a> \u00fcber alternative Behandlungsm\u00f6glichkeiten sprechen, falls deine Werte sich wider Erwarten nicht stabilisieren.<\/div>\n<h3>Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel<\/h3>\n<p>&#8220;Ich bin schwanger, nicht krank!&#8221; Diese Feststellung gilt vor allem f\u00fcr die sportliche Bet\u00e4tigung w\u00e4hrend der Schwangerschaft. Sofern von \u00e4rztlicher Seite nichts dagegen spricht, k\u00f6nnen (und sollten!) schwangere Frauen mit Gestationsdiabetes f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Bewegung sorgen.\u00a0K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t hilft dabei, den <strong>Blutzucker auf nat\u00fcrliche Weise zu senken<\/strong>. Au\u00dferdem ist das Risiko, w\u00e4hrend der Schwangerschaft massiv zuzunehmen, deutlich geringer, wenn du mehrmals pro Woche Sport treibst. Ideal sind Sportarten mit<strong> relativ geringer Belastung<\/strong>, zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/die-besten-yoga-studios-in-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Yoga<\/a>, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking.<\/p>\n<figure id=\"attachment_198870\" aria-describedby=\"caption-attachment-198870\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-271462362.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-198870\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-271462362.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-271462362.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-271462362-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Schwangerschaftsdiabetes-271462362-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-198870\" class=\"wp-caption-text\">Bei Schwangerschaftsdiabetes ist regelm\u00e4\u00dfige Bewegung wichtig, da k\u00f6rperliche Anstrengung den Blutzucker nat\u00fcrlich senkt. Adobe Stock, (c) leszekglasner<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Schwangerschaftsdiabetes: Was nun? Hier findest du Hilfe!<\/h3>\n<p>Da Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes h\u00e4ufig zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Stoffwechselst\u00f6rung konfrontiert sind, ist es wichtig, dass sie umfassend beraten und gut betreut werden. Die <strong>\u00d6sterreichische Diabetikervereinigung<\/strong> mit Sitz in <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/WFZ7X\/%C3%B6sterreichische-diabetikervereinigung-landessektion-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wien<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/93h7K\/%C3%B6sterreichische-diabetikervereinigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Salzburg<\/a>\u00a0und <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/klagenfurt-am-w%C3%B6rthersee\/WFDb9\/diabetikervereinigung-beratungsstelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00e4rnten<\/a>\u00a0bietet Informationstage und Schulungen zu Schwerpunktthemen wie Ern\u00e4hrung, Insulin-Management &amp; Co an. Hier kannst du auch lernen, <strong>wie oft<\/strong> und auf welche Weise du deinen Blutzucker messen solltest und wie du die <strong>Werte interpretierst<\/strong>. Manchmal hilft es auch, seine Sorgen und \u00c4ngste mit anderen Betroffenen zu teilen. Hierf\u00fcr gibt es unter anderem die Selbsthilfegruppe <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/j1VRC\/diabetiker-austria-aktive-selbsthilfegruppe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Aktive Diabetiker<\/a> in Wien.<\/p>\n<p><strong>Medizinische Soforthilfe<\/strong> finden Wienerinnen mit Schwangerschaftsdiabetes in der <em>Gestationsdiabetesambulanz<\/em> des <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/v7W65\/wilhelminenspital-der-stadt-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wiener Wilhelminenspitals<\/a> (Aufnahme nur nach telefonischer Voranmeldung).<\/p>\n<h3>Die besten Frauen\u00e4rzte in deinem Bundesland<\/h3>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratgeber lesen, Kurse besuchen und immer wieder Google fragen: Wer schwanger ist, will alles richtig machen. Aber manchmal l\u00e4uft eben nicht alles rund. Die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes ist f\u00fcr viele werdende M\u00fctter ein Schock. Wir haben recherchiert, wie der Gestationsdiabetes entsteht und durch welche Anzeichen du ihn erkennen kannst. Au\u00dferdem erf\u00e4hrst du, wie du die Risiken f\u00fcr dich und dein Kind auf ein Minimum reduzieren kannst. Schwangerschaftsdiabetes &#8211; was ist das? Der Schwangerschafsdiabetes, auch Gestationsdiabetes oder Typ-4-Diabetes genannt, z\u00e4hlt zu den h\u00e4ufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen und zeichnet sich durch einen hohen Blutzuckerspiegel w\u00e4hrend der Schwangerschaft aus. Er tritt bei etwa f\u00fcnf bis zehn Prozent aller Schwangeren auf und verl\u00e4uft normalerweise ohne ernsthafte Symptome. Allerdings kann der Gestationsdiabetes ein Risiko f\u00fcr die Entwicklung des ungeborenen Kindes bedeuten. Wichtig: Von einem Schwangerschaftsdiabetes spricht man dann, wenn w\u00e4hrend der Schwangerschaft hohe Blutzuckerwerte auftreten, OHNE dass jemals zuvor eine Glucose-Toleranzst\u00f6rung, also ein Diabetes, diagnostiziert wurde. Schwangerschaftsdiabetes versus Diabetes Mellitus Wir alle beziehen die Energie, die wir brauchen, aus unserer Nahrung. Genauer: aus der Glucose (=Traubenzucker) in unserer Nahrung. Die t\u00e4glich ben\u00f6tigte Menge von rund 200ml Glucose\/Tag (Bedarf eines Erwachsenen) verarbeitet unser K\u00f6rper direkt nach der Aufnahme. Der \u00fcbersch\u00fcssige Traubenzucker wird durch den Botenstoff Insulin aus der Blutbahn in die Zellen transportiert, wo er als Speicherzucker (Glykogen) eingelagert wird. Sind alle Zuckerspeicher gef\u00fcllt, wird die restliche Glucose in der Leber eingespeichert. Bei Menschen mit Diabetes Mellitus ist dieser Zuckerstoffwechsel gest\u00f6rt. Im Falle der Autoimmunerkrankung (Typ 1 Diabetes) greift das k\u00f6rpereigene Immunsystem die Betazellen der Bauchspeicherdr\u00fcse an, wodurch die Insulinproduktion unterbunden wird. Bei einer Insulinresistenz (Typ 2 Diabetes) kann der Botenstoff entweder nicht mehr wirksam verarbeitet werden oder die Bauchspeicheldr\u00fcse stellt nicht gen\u00fcgend Insulin f\u00fcr die aufgenommene Glucosemenge her. Die Folge ist in beiden F\u00e4llen ein erh\u00f6hter Blutzuckerspiegel, der ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann. Schwangerschaftsdiabetes &#8211; Was\u00a0passiert mit dem Kind? Entwickelt sich w\u00e4hrend der Schwangerschaft ein Diabetes, kann dies zu Komplikationen in der Kindesentwicklung f\u00fchren. Auch unter der Geburt selbst kann es zu Komplikationen kommen (zum Beispiel durch ein erh\u00f6htes Geburtsgewicht). Fehl- oder Fr\u00fchgeburt aufgrund einer gest\u00f6rten Entwicklung der Plazenta erh\u00f6htes Geburtsgewicht (F\u00f6tos versucht, die erh\u00f6hte Zuckerzufuhr \u00fcber Insulinbildung auszugleichen, wodurch das Zellwachstum angeregt und der F\u00f6tus \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00df und schwer wird.) vergr\u00f6\u00dferte aber m\u00f6glicherweise nicht ausgereifte innere Organe Unterzuckerung nach der Geburt, da die Glucosezufuhr durch die Mutter fehlt (kann in schweren F\u00e4llen zu Atemaussetzern oder Krampfanf\u00e4llen f\u00fchren) verminderte Glucosetoleranz aufgrund der verfr\u00fchten Belastung der Bauchspeicheldr\u00fcse Neigung zu \u00dcbergewicht\u00a0und erh\u00f6htes Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln niedrige Kalziumkonzentration im Blut Warum Einleitung bei Schwangerschaftsdiabetes? Es ist keine Seltenheit, dass Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes im Krankenhaus dazu geraten wird, die Geburt einzuleiten. Normalerweise wird hierf\u00fcr ein Zeitpunkt etwa zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin gew\u00e4hlt. Man will damit verhindern, dass es aufgrund der \u00fcberdurchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe des Kindes zu mechanischen Kompliaktionen w\u00e4hrend der Geburt kommt. Das Einleiten hat zur Folge, dass die Geburt h\u00e4ufig als schmerzhafter empfunden wird. Warum entsteht Schwangerschaftsdiabetes? Nach Meinung der Experten liegen die Ursachen des Gestationsdiabetes im Hormonhaushalt der Schwangeren. 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