{"id":129075,"date":"2020-05-10T05:00:22","date_gmt":"2020-05-10T03:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=129075"},"modified":"2020-05-26T12:27:23","modified_gmt":"2020-05-26T10:27:23","slug":"magnesiummangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/magnesiummangel\/","title":{"rendered":"Magnesiummangel: Symptome erkennen und behandeln"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_129108\" aria-describedby=\"caption-attachment-129108\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-129108 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Magnesiummangel-c-samael334-1-.jpg\" alt=\"Magnesiummangel\" width=\"830\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Magnesiummangel-c-samael334-1-.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Magnesiummangel-c-samael334-1--300x129.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Magnesiummangel-c-samael334-1--768x330.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-129108\" class=\"wp-caption-text\">Ein Mangel an Magnesium hat unterschiedliche Ursachen, Symptome und Anzeichen. Foto: Adobe Stock (c) samael334<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein <strong>Magnesiummangel<\/strong> kann Wadenkr\u00e4mpfe hervorrufen. Das wissen die meisten. Doch hat er viel weitreichendere Folgen, als man annehmen m\u00f6chte. Das Spektrum an Beschwerden, die er ausl\u00f6sen kann, ist so breit gef\u00e4chert, dass es oft schwerf\u00e4llt, daraus einen Magnesiummangel zu erkennen.\u00a0Das w\u00e4re aber wichtig, denn einen Magnesiummangel beheben, hei\u00dft, sich gleich in mehrfacher Hinsicht wohler zu f\u00fchlen. Erfahre im Artikel, welche <strong>Anzeichen<\/strong> und <strong>Symptome<\/strong> ein Magnesiummangel zeigt, welche <strong>Ursachen<\/strong> dahinter stecken und wie du den Mangel beheben kannst.<\/p>\n\n<h2><strong>Magnesiummangel \u2013 warum\u00a0ist das gef\u00e4hrlich?<\/strong><\/h2>\n<p>Im menschlichen Organismus befinden sich rund 60 Prozent des <strong>Magnesiums<\/strong> in den <strong>Knochen<\/strong>, der Rest vorwiegend in der <strong>Skelettmuskulatur<\/strong> und nur ein Prozent im <strong>Blut<\/strong>. Der lebensnotwendige Mineralstoff wird \u00fcber den <strong>Darm aufgenommen<\/strong> und \u00fcber die <strong>Nieren ausgeschieden<\/strong>. Er dient der Aufrechterhaltung unterschiedlichster <strong>K\u00f6rperfunktionen<\/strong> wie der<\/p>\n<ul>\n<li>Reiz\u00fcbertragung von Nerven auf Muskeln und damit <strong>Muskelt\u00e4tigkeit<\/strong><\/li>\n<li>Ankurbelung des <strong>Energiestoffwechsels<\/strong><\/li>\n<li>Anregung der Darmbewegungen und damit <strong>Verdauung<\/strong><\/li>\n<li>Produktion von <strong>k\u00f6rpereigenen Proteinen<\/strong> und damit dem Aufbau von Muskelmasse<\/li>\n<li>Freisetzung von <strong>Botenstoffen<\/strong> und Hormonen wie z.B. Adrenalin<\/li>\n<li>Mineralisation und damit <strong>H\u00e4rtung von Knochen<\/strong><\/li>\n<li>Stabilisierung des <strong>Herzrhythmus<\/strong><\/li>\n<li>Hemmung von <strong>Entz\u00fcndungsprozessen<\/strong><\/li>\n<li>Bremsung von Gerinnungsprozessen und damit <strong>Vorbeugung von Thrombosen<\/strong><\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung der <strong>Insulinwirkung<\/strong> bei Diabetes<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da der Mensch nicht in der Lage ist, Magnesium selbst herzustellen, muss er es <strong>\u00fcber die Nahrung zuf\u00fchren<\/strong>. Geschieht das nicht in ausreichendem Ma\u00dfe oder kann er es nicht richtig aufnehmen oder verwerten, kann ein <strong>Magnesiummangel<\/strong>, medizinisch <em>Hypomagnesi\u00e4mie <\/em>genannt, eintreten. Darunter versteht man eine verminderte Konzentration von Magnesium im Blut.<\/p>\n<h2><strong>Magnesiummangel Symptome<\/strong><\/h2>\n<p>Ein Magnesiummangel bleibt h\u00e4ufig recht <strong>lange unbemerkt<\/strong>. Erst bei einer sehr geringen Konzentration im Blut ist es wahrscheinlich, dass er sich mit Beschwerden bemerkbar macht. Doch kann ein Defizit an dem lebenswichtigen Mineralstoff <strong>viele Folgen<\/strong> haben. Zur Palette an <strong>Symptomen<\/strong>, die darauf hinweisen, dass der Organismus mehr Magnesium braucht als er bekommt, geh\u00f6ren etwa<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nde<\/strong>, M\u00fcdigkeit, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/was-tun-gegen-muede-augen-office-eye\/\">m\u00fcde Augen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schlafstoerungen\/\">Schlaflosigkeit<\/a>, Konzentrationsschw\u00e4che<\/li>\n<li>Kopf- und <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/rueckenschmerzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00fcckenschmerzen<\/a>\u00a0sowie Verspannungen<\/li>\n<li>eine <strong>Neigung zu Kr\u00e4mpfen<\/strong> v. a. der Waden, aber auch der F\u00fc\u00dfe, Kaumuskeln\u00a0oder andere Muskeln<\/li>\n<li><strong>Lidzuckungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Atemnot<\/strong> durch Spasmen der Bronchien oder Herzkranzgef\u00e4\u00dfe oder vermehrte Asthmaanf\u00e4lle<\/li>\n<li><strong>Muskelzittern<\/strong> oder <strong>Muskelschw\u00e4che<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/verdauungsprobleme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Verdauungsprobleme<\/strong><\/a> wie Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit, Durchfall oder Verstopfung<\/li>\n<li>Wassereinlagerungen im Gewebe (\u00d6deme)<\/li>\n<li>erh\u00f6hte Reizbarkeit, innere Unruhe, Benommenheit, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schwindel\/\">Schwindelattacken<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/angststoerung\/\">Angstzust\u00e4nde<\/a>, depressive Episoden<\/li>\n<li>ein <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/praemenstruelles-syndrom-pms\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>pr\u00e4menstruelles Syndrom<\/strong><\/a> sowie Zyklusst\u00f6rungen, d. h. besonders starke und\/oder schmerzhafte Regelblutungen<\/li>\n<li>bei Schwangerschaft vorzeitige Wehen<\/li>\n<li>eine Ger\u00e4usch- und Lichtempfindlichkeit oder ein <a title=\"Tinnitus: Symptome &amp; Ursachen | HEROLD\" href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/tinnitus-symptome-ursachen-behandlung\/\">Tinnitus<\/a> (Ohrger\u00e4usche)<\/li>\n<li><strong>Empfindungsst\u00f6rungen<\/strong> wie zum Beispiel ein Kribbeln oder Taubheitsgef\u00fchle, speziell an den Extremit\u00e4ten<\/li>\n<li><strong>kalte H\u00e4nde<\/strong> und <strong>F\u00fc\u00dfe<\/strong><\/li>\n<li><strong>Durchblutungsst\u00f6rungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Herzrhythmusst\u00f6rungen<\/strong> wie starkes Herzklopfen in Ruhe oder Herzstolpern<\/li>\n<li>die Verst\u00e4rkung eines bestehenden <strong>Bluthochdrucks<\/strong><\/li>\n<li>eine <strong>schlechtere Blutzuckereinstellung bei Diabetes<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im <strong>S\u00e4uglingsalter <\/strong>zeigt sich ein Magnesiummangel durch <strong>Gedeihst\u00f6rungen<\/strong>, eine erh\u00f6hte Infektanf\u00e4lligkeit oder die Neigung zu Krampfanf\u00e4llen. Bei <strong>\u00e4lteren Kindern<\/strong> mit M\u00fcdigkeit und <strong>Konzentrationsschw\u00e4che<\/strong>. M\u00e4dchen mit Magnesiummangel erleben unter Umst\u00e4nden ein versp\u00e4tetes Einsetzen der Monatsblutung. Auch kann diese mit starken, krampfartigen Schmerzen verbunden sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_211636\" aria-describedby=\"caption-attachment-211636\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/magnesiummangel-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-211636\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/magnesiummangel-1.jpg\" alt=\"magnesiummangel\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/magnesiummangel-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/magnesiummangel-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/magnesiummangel-1-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-211636\" class=\"wp-caption-text\">Typische Anzeichen und Symptome eines Magnesiummangels sind Wadenkr\u00e4mpfe und andere Muskelkr\u00e4mpfe. Foto: Adobe Stock, (c) Wayhome Studio<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Wieviel Magnesium braucht der Mensch? <\/strong><\/h3>\n<p>Laut der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung ben\u00f6tigen <strong>Jugendliche<\/strong> ab dem 15. Lebensjahr und <strong>Erwachsene<\/strong> t\u00e4glich <strong>zwischen 300 und 400 mg<\/strong>, Kinder ab vier Jahren 160 mg, Kinder bis vier Jahre 80 mg, S\u00e4uglinge 24 bis 60 mg, Schwangere 310 mag und Stillende 390 mg Magnesium. Doch erh\u00f6ht sich dieser Bedarf durch verschiedene Umst\u00e4nde, sodass es relativ leicht zu einem Magnesiummangel kommen kann.<\/p>\n<p>Zudem gilt es zu beachten, dass bestimmte Personengruppen besonders <strong>zu<\/strong> einem <strong>Magnesiummangel neigen<\/strong>. Das sind<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Jugendliche<\/strong> bzw. junge Erwachsene bis zum Alter von 19 Jahren.<\/li>\n<li><strong>Senioren<\/strong>, die <strong>Entw\u00e4sserungsmittel<\/strong> einnehmen oder zu wenig trinken.<\/li>\n<li><strong>Diabetiker<\/strong>, weil sie vermehrt Magnesium \u00fcber den Harn ausscheiden.<\/li>\n<li><strong>Leistungssportler<\/strong> und Menschen, die schwere k\u00f6rperliche Arbeit verrichten, da Magnesium auch \u00fcber den Schwei\u00df verloren geht.<\/li>\n<li><strong>Schwangere<\/strong> und Stillende.<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_183284\" aria-describedby=\"caption-attachment-183284\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-kite_rin-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-183284\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-kite_rin-1.jpg\" alt=\"Frau mit Magnesiummangel ist m\u00fcde und trinkt deswegen viel Kaffee\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-kite_rin-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-kite_rin-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-kite_rin-1-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-183284\" class=\"wp-caption-text\">Anzeichen eines\u00a0Mangels an Magnesium sind Ersch\u00f6pfung, Wadenkr\u00e4mpfe oder Atemnot. Foto: Adobe Stock (c) kite_rin<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Wie kommt es zu Magnesiummangel? Ursachen<\/h3>\n<p>Es gibt eine Reihe an Ursachen, die zu einer verminderten Zufuhr, Aufnahme oder Verwertung von Magnesium f\u00fchren. Als m\u00f6gliche <strong>Magnesiumr\u00e4uber<\/strong> fungieren:<\/p>\n<ul>\n<li>eine unausgewogene und <strong>einseitige Ern\u00e4hrung<\/strong><\/li>\n<li>der reichliche Verzehr von n\u00e4hrstoffarmem Fast Food, aber zu wenig Vollkornprodukten und Gem\u00fcse<\/li>\n<li><strong>Essst\u00f6rungen<\/strong> wie die Anorexia nervosa oder Bulimie<\/li>\n<li><strong>sportliche Aktivit\u00e4ten<\/strong>\u00a0ohne Anpassung der Magnesiumaufnahme an die erh\u00f6hte Belastung, denn beim Sport wird \u00fcber den Schwei\u00df Magnesium ausgeschieden<\/li>\n<li><strong>intensiver Stress:<\/strong>\u00a0hoher Stress f\u00fchrt\u00a0zur Aussch\u00fcttung von Stresshormonen wie Cortisol oder Adrenalin und daher zur gezielten Ausscheidung von Magnesium<\/li>\n<li>ein h\u00e4ufiger <strong>Alkoholkonsum<\/strong>, der die Entw\u00e4sserung und damit\u00a0die Ausscheidung von Magnesium f\u00f6rdert<\/li>\n<li>eine verminderte Aufnahme im Darm, etwa durch <strong>chronische Darmerkrankungen<\/strong><\/li>\n<li>eine <strong>genetisch bedingte Einschr\u00e4nkung<\/strong> der Magnesiumaufnahme bzw. -verwertung<\/li>\n<li>anhaltender <strong>Durchfall<\/strong> oder h\u00e4ufiges Erbrechen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/diabetes-typ-2\/\">Diabetes mellitus<\/a><\/li>\n<li><strong>hormonelle Ver\u00e4nderungen<\/strong>, z.B. bei einer Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion oder bei Einnahme der Anti-Baby-Pille<\/li>\n<li>chronische <strong>Nierenerkrankungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Verbrennungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Medikamente<\/strong> wie bestimmte Asthma-, Entw\u00e4sserungs- und Abf\u00fchrmittel, Chemotherapeutika, Kortison, Antibiotika und Arzneien gegen Herzschw\u00e4che<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch chronische Aluminium- und Bleibelastungen sollen einen Magnesiummangel herbeif\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Welcher Arzt stellt Magnesiummangel fest?<\/strong><\/h3>\n<p>Solltest du unter einen oder mehreren der oben genannten Symptome eines Magnesiummangels leiden, ist die erste medizinische Anlaufstelle der <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/die-beliebtesten-hausaerzte-2018\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Hausarzt<\/strong><\/a>.\u00a0Dieser wird daraufhin\u00a0eine <strong>Bestimmung des Magnesiumspiegels<\/strong> <strong>im Blut<\/strong>\u00a0beauftragen, welcher im Labor durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Der <strong>Normwert<\/strong> f\u00fcr den <strong>Magnesium-Blutspiegel<\/strong> liegt bei Erwachsenen <strong>zwischen 0,7 bis 1,0 mmol\/Liter<\/strong>. Doch auch wenn sich im Blut genug Magnesium befindet, kann dennoch ein Magnesiummangel vorliegen. Das hat damit zu tun, dass im Blut nur der Wert des Gesamtmagnesiums bestimmt wird. Da der K\u00f6rper aber \u00fcber einen gewissen Zeitraum Magnesium speichern kann, ist es trotzdem m\u00f6glich, dass eine Unterversorgung besteht, die sich nur noch nicht im Blutwert niedergeschlagen hat.<\/p>\n<p>Bei weiterhin bestehendem Verdacht auf einen Magnesiummangel gilt es also, zus\u00e4tzlich nachzuforschen. Etwa auch den Urin daraufhin zu untersuchen. Dazu wird das <strong>Magnesium im<\/strong> sogenannten <strong>24-Stunden-Sammelurin<\/strong> bestimmt. Er sollte sich zwischen 3 bis 5 mmol befinden. Liegt er unter dem Minimalwert,\u00a0hei\u00dft\u00a0 die Diagnose Magnesiummangel.<\/p>\n<figure id=\"attachment_211618\" aria-describedby=\"caption-attachment-211618\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/magnesiummangel-147640821.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-211618\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/magnesiummangel-147640821.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/magnesiummangel-147640821.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/magnesiummangel-147640821-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/magnesiummangel-147640821-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-211618\" class=\"wp-caption-text\">Hast du einen Magnesiummangel, solltest du Lebensmittel reich an Magnesium essen. Foto: Adobe Stock, (c) samael334<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Magnesiummangel: was tun?<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Gesunde Menschen<\/strong> k\u00f6nnen ihren <strong>Tagesbedarf<\/strong> an Magnesium \u00fcblicherweise <strong>per ausgewogener Ern\u00e4hrung<\/strong> decken. Solche mit <strong>leichtem Magnesiummangel<\/strong> durch den Genuss von <strong>Lebensmitteln<\/strong>, die besonders oder recht viel von dem <strong>Mineralstoff enthalten<\/strong>. Wie beispielsweise<\/p>\n<ul>\n<li>Vollkorn, Vollkornprodukte, Vollkornmehl, Vollreis<\/li>\n<li>gr\u00fcnes Gem\u00fcse wie Spinat, Mangold oder Kohlrabi<\/li>\n<li>Avocados<\/li>\n<li>Bananen<\/li>\n<li>Himbeeren<\/li>\n<li>Haferflocken und -mehl<\/li>\n<li>N\u00fcsse und Mandeln<\/li>\n<li>H\u00fclsenfr\u00fcchte wie Bohnen und Erbsen<\/li>\n<li>K\u00fcrbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kleie<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Erfolglosigkeit ist die Einnahme von <strong>Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln<\/strong> \u00fcberlegenswert. Allerdings bitte nur nach R\u00fccksprache mit dem\u00a0<strong>Arzt<\/strong>, um zu kl\u00e4ren, welche <strong>Dosis<\/strong> die richtige ist und ob es zu Wechselwirkungen mit eingenommenen Medikamenten kommen kann. Denn auch ein Zuviel an Magnesium ist der Gesundheit abtr\u00e4glich. In schweren F\u00e4llen ist als Behandlung die <strong>intraven\u00f6se Zufuhr<\/strong> von Magnesium angesagt.<\/p>\n<p>Wird der Magnesiummangel erkannt und die Magnesiumkonzentration auf Normalwert angehoben, bilden sich die Symptome recht schnell zur\u00fcck. Grunds\u00e4tzlich sollte ein <strong>Magnesiummangel rasch behandelt<\/strong> werden, damit er keine allzu weitreichenden Folgen und\u00a0keinen <strong>ung\u00fcnstigen Einfluss auf den Mineralhaushalt<\/strong>\u00a0hat und wom\u00f6glich\u00a0zu einer Senkung der Kalzium- und Kaliumkonzentration f\u00fchrt. Denn diese Mineralstoffe sind \u2013 ebenso wie Magnesium\u00a0\u2013\u00a0f\u00fcr die Aufrechterhaltung normaler K\u00f6rperfunktionen, besonders des Herzschlags wichtig.<\/p>\n<h3><strong>Magnesium: Wechselwirkungen mit anderen Mineralstoffen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Magnesium und <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/kalzium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kalzium<\/a>:<\/strong> Ein <strong>Magnesiummangel<\/strong> f\u00fchrt zu einer <strong>Erniedrigung des Kalziumspiegels<\/strong> im Blut und kann daher Symptome eines Kalziummangels hervorrufen wie Kr\u00e4mpfe in Fingern, Armen und Beinen, Angina pectoris-Anf\u00e4lle usw., die erst abklingen, wenn au\u00dfer Kalzium auch Magnesium gegeben wird. Doch arbeiten Magnesium und Kalzium nicht nur in mancher Hinsicht gegeneinander, sondern wirken in anderen Belangen auch zusammen. Deshalb sollte es an beiden Substanzen nicht fehlen. So h\u00e4ngen einige Schritte im Kalziumhaushalt von Magnesium ab. Wie etwa die Umwandlung von Vitamin D in Vitamin D3, das der Organismus zur Kalziumresorption im Darm ben\u00f6tigt. Oder die Freisetzung von Parathormon aus der Nebenschilddr\u00fcse.<\/p>\n<p><strong>Magnesium und <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/kalium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kalium<\/a>: <\/strong>Beide befinden sich vorrangig in den K\u00f6rperzellen. Somit beeinflussen sich die zwei Mineralstoffe gegenseitig. Bei <strong>St\u00f6rungen im Verdauungstrakt<\/strong>, etwa ausgel\u00f6st durch Erbrechen, oder Durchfall, bei Einnahme von <strong>Entw\u00e4sserungsmitteln<\/strong> oder <strong>Antibiotika<\/strong> sowie bei <strong>Alkoholmissbrauch<\/strong> geht viel von diesen <strong>Substanzen verloren<\/strong>. Dadurch kommt es zu einem Magnesiummangel, der auf ungekl\u00e4rte Weise zu einem erh\u00f6hten Verlust von Kalium \u00fcber die Nieren f\u00fchrt. Zudem bewirkt die Hypomagnesi\u00e4mie ein Ungleichgewicht im Verh\u00e4ltnis zwischen dem sich innerhalb der Zellen aufhaltenden Kalium und dem, das sich au\u00dferhalb davon aufh\u00e4lt. Das hat <strong>negative Auswirkungen<\/strong> auf die <strong>Herzt\u00e4tigkeit<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Magnesium und Zink: <\/strong>Hohen Dosen an Zink scheinen die Resorption von Magnesium zu verringern bzw. das Gleichgewicht zwischen der Aufnahme und dem Verlust von Magnesium zu st\u00f6ren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_183290\" aria-describedby=\"caption-attachment-183290\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-zinkevych.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-183290\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-zinkevych.jpg\" alt=\"Alter Mann hat erh\u00f6hten Puls aufgrund eines Magnesiummangels\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-zinkevych.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-zinkevych-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Magnesiummangel-c-zinkevych-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-183290\" class=\"wp-caption-text\">Bei einem \u00dcberschuss an Magnesium und einer Nierenschw\u00e4che k\u00f6nnen\u00a0Herzrhythmusst\u00f6rungen entstehen. Foto: Adobe Stock (c) zinkevych<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Gefahr: \u00dcberdosierung von Magnesium<\/h3>\n<p>Wer sich magnesiumreich ern\u00e4hrt und eine intakte Nierenfunktion aufweist, braucht keine schwerwiegenden Folgen zu bef\u00fcrchten. Kommt es zu einem Magnesium\u00fcberschuss im Blut, im medizinischen Fachjargon <em>Hypermagnesi\u00e4mie<\/em> genannt, wird das Zuviel an Magnesium per Darm und \u00fcber die Nieren ausgeschieden.<\/p>\n<p>Anders sieht die Sache bei einer <strong>Unterfunktion der Nebennierenrinde<\/strong> oder <strong>intraven\u00f6sen Magnesiumgaben<\/strong> \u2013 etwa w\u00e4hrend einer Geburt oder bei vorzeitigen Wehen \u2013 aus. Hier kann es zu einem <strong>Magnesium\u00fcberschuss<\/strong> kommen. Vor allem aber ist ein Zuviel an Magnesium h\u00e4ufig Ausdruck einer <strong>ausgepr\u00e4gten Nierenschw\u00e4che<\/strong>.<\/p>\n<p>Eine <strong>\u00dcberdosierung<\/strong> an Magnesium ist <strong>erkennbar<\/strong> an <strong>Symptomen <\/strong>wie<\/p>\n<ul>\n<li>Verminderung oder Ausfall der Muskelreflexe<\/li>\n<li>Muskelschw\u00e4che bis hin zu L\u00e4hmungserscheinungen der Muskeln<\/li>\n<li>Durchfall, \u00dcbelkeit und Erbrechen<\/li>\n<li>M\u00fcdigkeit<\/li>\n<li>flache Atmung<\/li>\n<li>Herzrhythmusst\u00f6rungen<\/li>\n<li>niedriger Blutdruck<\/li>\n<li>St\u00f6rungen der Blasenfunktion<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei einer \u00dcberdosierung infolge intraven\u00f6ser Gabe ist gespritztes Kalzium das Gegenmittel, bei einem Nierenversagen eine Dialyse.<\/p>\n<h3>Am besten bewertete Haus\u00e4rzte in deinem Bundesland:<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Magnesiummangel kann Wadenkr\u00e4mpfe hervorrufen. Das wissen die meisten. Doch hat er viel weitreichendere Folgen, als man annehmen m\u00f6chte. Das Spektrum an Beschwerden, die er ausl\u00f6sen kann, ist so breit gef\u00e4chert, dass es oft schwerf\u00e4llt, daraus einen Magnesiummangel zu erkennen.\u00a0Das w\u00e4re aber wichtig, denn einen Magnesiummangel beheben, hei\u00dft, sich gleich in mehrfacher Hinsicht wohler zu f\u00fchlen. Erfahre im Artikel, welche Anzeichen und Symptome ein Magnesiummangel zeigt, welche Ursachen dahinter stecken und wie du den Mangel beheben kannst. Magnesiummangel \u2013 warum\u00a0ist das gef\u00e4hrlich? Im menschlichen Organismus befinden sich rund 60 Prozent des Magnesiums in den Knochen, der Rest vorwiegend in der Skelettmuskulatur und nur ein Prozent im Blut. Der lebensnotwendige Mineralstoff wird \u00fcber den Darm aufgenommen und \u00fcber die Nieren ausgeschieden. Er dient der Aufrechterhaltung unterschiedlichster K\u00f6rperfunktionen wie der Reiz\u00fcbertragung von Nerven auf Muskeln und damit Muskelt\u00e4tigkeit Ankurbelung des Energiestoffwechsels Anregung der Darmbewegungen und damit Verdauung Produktion von k\u00f6rpereigenen Proteinen und damit dem Aufbau von Muskelmasse Freisetzung von Botenstoffen und Hormonen wie z.B. Adrenalin Mineralisation und damit H\u00e4rtung von Knochen Stabilisierung des Herzrhythmus Hemmung von Entz\u00fcndungsprozessen Bremsung von Gerinnungsprozessen und damit Vorbeugung von Thrombosen Unterst\u00fctzung der Insulinwirkung bei Diabetes Da der Mensch nicht in der Lage ist, Magnesium selbst herzustellen, muss er es \u00fcber die Nahrung zuf\u00fchren. Geschieht das nicht in ausreichendem Ma\u00dfe oder kann er es nicht richtig aufnehmen oder verwerten, kann ein Magnesiummangel, medizinisch Hypomagnesi\u00e4mie genannt, eintreten. Darunter versteht man eine verminderte Konzentration von Magnesium im Blut. Magnesiummangel Symptome Ein Magnesiummangel bleibt h\u00e4ufig recht lange unbemerkt. Erst bei einer sehr geringen Konzentration im Blut ist es wahrscheinlich, dass er sich mit Beschwerden bemerkbar macht. Doch kann ein Defizit an dem lebenswichtigen Mineralstoff viele Folgen haben. Zur Palette an Symptomen, die darauf hinweisen, dass der Organismus mehr Magnesium braucht als er bekommt, geh\u00f6ren etwa Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nde, M\u00fcdigkeit, m\u00fcde Augen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschw\u00e4che Kopf- und R\u00fcckenschmerzen\u00a0sowie Verspannungen eine Neigung zu Kr\u00e4mpfen v. a. der Waden, aber auch der F\u00fc\u00dfe, Kaumuskeln\u00a0oder andere Muskeln Lidzuckungen Atemnot durch Spasmen der Bronchien oder Herzkranzgef\u00e4\u00dfe oder vermehrte Asthmaanf\u00e4lle Muskelzittern oder Muskelschw\u00e4che Verdauungsprobleme wie Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit, Durchfall oder Verstopfung Wassereinlagerungen im Gewebe (\u00d6deme) erh\u00f6hte Reizbarkeit, innere Unruhe, Benommenheit, Schwindelattacken, Angstzust\u00e4nde, depressive Episoden ein pr\u00e4menstruelles Syndrom sowie Zyklusst\u00f6rungen, d. h. besonders starke und\/oder schmerzhafte Regelblutungen bei Schwangerschaft vorzeitige Wehen eine Ger\u00e4usch- und Lichtempfindlichkeit oder ein Tinnitus (Ohrger\u00e4usche) Empfindungsst\u00f6rungen wie zum Beispiel ein Kribbeln oder Taubheitsgef\u00fchle, speziell an den Extremit\u00e4ten kalte H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe Durchblutungsst\u00f6rungen Herzrhythmusst\u00f6rungen wie starkes Herzklopfen in Ruhe oder Herzstolpern die Verst\u00e4rkung eines bestehenden Bluthochdrucks eine schlechtere Blutzuckereinstellung bei Diabetes Im S\u00e4uglingsalter zeigt sich ein Magnesiummangel durch Gedeihst\u00f6rungen, eine erh\u00f6hte Infektanf\u00e4lligkeit oder die Neigung zu Krampfanf\u00e4llen. Bei \u00e4lteren Kindern mit M\u00fcdigkeit und Konzentrationsschw\u00e4che. M\u00e4dchen mit Magnesiummangel erleben unter Umst\u00e4nden ein versp\u00e4tetes Einsetzen der Monatsblutung. Auch kann diese mit starken, krampfartigen Schmerzen verbunden sein. Wieviel Magnesium braucht der Mensch? Laut der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung ben\u00f6tigen Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr und Erwachsene t\u00e4glich zwischen 300 und 400 mg, Kinder ab vier Jahren 160 mg, Kinder bis vier Jahre 80 mg, S\u00e4uglinge 24 bis 60 mg, Schwangere 310 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":129105,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Magnesiummangel: Symptome erkennen - HEROLD<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum ist ein Magnesiummangel gef\u00e4hrlich? 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