{"id":137634,"date":"2019-10-25T08:00:45","date_gmt":"2019-10-25T06:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=137634"},"modified":"2023-07-21T10:54:23","modified_gmt":"2023-07-21T08:54:23","slug":"fehlgeburt-anzeichen-ursachen-nachsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/fehlgeburt-anzeichen-ursachen-nachsorge\/","title":{"rendered":"Fehlgeburt &#8211; was tun? Ursachen &#038; Nachsorge"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_185040\" aria-describedby=\"caption-attachment-185040\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-185040 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-navee-1.jpg\" alt=\"Junge verzweifelte Frau nach Fehlgeburt in einem Krankenhausbett.\" width=\"830\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-navee-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-navee-1-300x112.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-navee-1-768x287.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-185040\" class=\"wp-caption-text\">Eine Fehlgeburt oder Totgeburt ist ein schwerer Schicksalsschlag f\u00fcr werdende Eltern. Die Folgen k\u00f6nnen das ganze Leben ver\u00e4ndern. Adobe Stock, (c) navee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schwanger! Doch dann: Bauchkr\u00e4mpfe und\/oder Blutungen k\u00fcndigen eine <strong>Fehlgeburt<\/strong> an. Eines der traurigsten Dinge, die werdenden Eltern passieren k\u00f6nnen. Denn verl\u00e4sst ein Kind\u00a0viel zu fr\u00fch den Mutterleib, ist es nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig. HEROLD informiert \u00fcber die<strong> Ursachen<\/strong> einer Fehlgeburt, \u00fcber <strong>Risikofaktoren<\/strong> und \u00fcber das, wie man mit dem Verlust von sogenannten <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/sternenkinder\/\">Sternenkindern<\/a> umgeht. Au\u00dferdem kl\u00e4ren wir dar\u00fcber auf, ob man <strong>Fehlgeburten vorbeugen<\/strong> kann.<\/p>\n\n<h2><strong>Fehlgeburt &#8211; was versteht man darunter? <\/strong><\/h2>\n<p>Fehlgeburt oder <strong>Abort<\/strong> nennt die Medizin den pl\u00f6tzlichen Tod eines ungeborenen Kindes bzw. wenn es vor dem Erreichen der Lebensf\u00e4higkeit zur Welt kommt. Geschieht das <strong>bis zur<\/strong> vollendeten <strong>12. Schwangerschaftswoche<\/strong>, spricht man von einem <strong>Fr\u00fchabort<\/strong>. In diesem Zeitraum ereignen sich die meisten Fehlgeburten, denn da findet die Einnistung des befruchteten Eis und die Ausbildung des Mutterkuchens statt \u2013 komplizierte und st\u00f6ranf\u00e4llige Vorg\u00e4nge.<\/p>\n<div class=\"content-box-yellow\"><strong>Ab der<\/strong> <strong>12. Schwangerschaftswoche<\/strong> handelt es sich um einen <strong>Sp\u00e4tabort<\/strong> und wiegt das <strong>Kind<\/strong> bereits <strong>mehr als 500 Gramm<\/strong>, um eine <strong>Totgeburt<\/strong>.<\/div>\n<h3>Wie oft kommt es zu Fehlgeburten?<\/h3>\n<p>Rund<strong> 15% aller Schwangerschaften in \u00d6sterreich<\/strong> enden mit einer erkennbaren <strong>Fehlgeburt<\/strong>, sagt die Statistik. Doch gehen Experten davon aus, dass ca. zwei Drittel aller befruchteten Eizellen sich nicht richtig entwickeln und\/oder wieder absterben. Wobei viele dieser Schwangerschaften gar nicht erst bemerkt werden, weil die Eizelle schon vor der Einnistung oder kurz danach zugrunde geht (<strong>Fr\u00fchestabort<\/strong>). Was sich in Form einer verst\u00e4rkten oder auch versp\u00e4teten Monatsblutung zeigt.<\/p>\n<h3>Fehlgeburt &#8211; wann am h\u00e4ufigsten?<\/h3>\n<p>Die meisten Aborte ereignen sich in den <strong>ersten acht Schwangerschaftswochen<\/strong>. Aus diesem Grund verraten die meisten Frauen auch erst ab der neunten, viele sogar erst ab der 12. SSW, dass sie ein Baby erwarten.\u00a0Mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft, d.h. mit jeder \u00fcberstandenen Schwangerschaftswoche, verringert sich das Risiko einer Fehlgeburt. Auf etwa 10%, sobald beim Kind per Ultraschall der Herzschlag erfassbar ist.<\/p>\n<p>Ab der 24.\u00a0SSW schafft es die Medizin oft, die Schwangerschaft bei abortgef\u00e4hrdeten Kindern durch entsprechende Ma\u00dfnahmen wie Bettruhe,<strong> k\u00fcnstliche Lungenreifung<\/strong> beim Fetus, <strong>medikament\u00f6se Wehenhemmung<\/strong> etc. zu erhalten. Ist aber eine Fehlgeburt bereits im Gange (Wehent\u00e4tigkeit hat eingesetzt oder die Fruchtblase ist gesprungen), l\u00e4sst sich die Schwangerschaft nicht mehr retten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_139248\" aria-describedby=\"caption-attachment-139248\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-139248 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-deagreez.jpg\" alt=\"Junge br\u00fcnette Frau nach Fehlgeburt.\" width=\"830\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-deagreez.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-deagreez-300x134.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-deagreez-768x342.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-139248\" class=\"wp-caption-text\">Sehr fr\u00fche Fehlgeburten werden nicht immer entdeckt, da die Symptome einer st\u00e4rkeren Regelblutung \u00e4hneln. Adobe Stock, (c) deagreez<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Welche Formen von Fehlgeburt gibt es? <\/strong><\/h3>\n<p>Je nach Ablauf der Fehlgeburt, unterscheidet man zwischen einem<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abortus imminens<\/strong>, d.h. einer drohenden Fehlgeburt, mit Blutungen im Fr\u00fchstadium der Schwangerschaft und positiver Herzaktion des Fetus.<\/li>\n<li><strong>verhaltenen Abort <\/strong>alias Missed Abortion, der meist als Zufallsbefund per Ultraschall aufgrund des fehlenden Herzschlags und der ausbleibenden Kindsbewegungen festgestellt wird.<\/li>\n<li><strong>Abortus completus<\/strong>, d.h. einer vollst\u00e4ndigen Fehlgeburt, bei der die gesamte Fruchtanlage ausgesto\u00dfen wird.<\/li>\n<li><strong>Abortus incompletus<\/strong> oder einer inkompletten Fehlgeburt, wo im Ultraschall noch Reste der Schwangerschaftsanlage in der Geb\u00e4rmutter zu erkennen sind.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fehlgeburt Symptome<\/h2>\n<p>Eine Fehlgeburt erkennen ist manchmal nicht so einfach, denn Aborte laufen h\u00e4ufig <strong>unbemerkt<\/strong> ab. Tats\u00e4chlich verlieren viele Frauen ihr Kind, bevor sie die Schwangerschaft \u00fcberhaupt bemerkt hatten. Anzeichen, die auf eine Fehlgeburt in einem sehr fr\u00fchen Stadium hindeuten k\u00f6nnen, sind zum Beispiel\u00a0der <strong>Abgang von Blut und Gewebeanteilen<\/strong>. Da diese Symptome einer (st\u00e4rkeren)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/periode-was-hilft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Periode<\/a> \u00e4hneln, kann ein Abort aber auch dann noch\u00a0<strong>unentdeckt<\/strong> bleiben.\u00a0Bei einer bekannten Schwangerschaft k\u00f6nnen folgende Beschwerden Symptome eines sich\u00a0ank\u00fcndigenden Aborts sein:<\/p>\n<ul>\n<li>leichte bis lebensbedrohlich starke vaginale <strong>Blutungen<\/strong>, die zwar nicht immer ein Zeichen f\u00fcr eine Fr\u00fchgeburt sind, aber in jedem Fall dringend untersucht geh\u00f6ren<\/li>\n<li>ein starkes Ziehen oder krampfartige <strong>Schmerzen im Unterbauch<\/strong>, die Wehen, d.h. schmerzhaften Kontraktionen der Geb\u00e4rmutter entsprechen<\/li>\n<li>heftige <strong>R\u00fcckenschmerzen<\/strong><\/li>\n<li><strong>eitriger Ausfluss<\/strong><\/li>\n<li><strong>Fieber<\/strong>: Man unterscheidet zwischen einem afebrilen (nicht fiebrigen) Abort mit einer Temperatur bis 37,9\u00b0C, einem febrilen Abort mit einer Temperatur von 38\u00b0 bis 39\u00b0C und einem septischen Abort mit Blutvergiftung, Sch\u00fcttelfrost und einer Temperatur von \u00fcber 39\u00b0C.<\/li>\n<li>Austritt von <strong>Fruchtwasser<\/strong> bei fortgeschrittenerer Schwangerschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p>Tritt keines der genannten Zeichen auf, liegt eine verhaltene Fehlgeburt oder <em>missed abortion<\/em> vor. Sie wird meist zuf\u00e4llig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Beim nicht ausgesto\u00dfenen Embryo l\u00e4sst sich dabei feststellen, dass er keine Herzaktion mehr aufweist.<\/p>\n<h3>Fehlgeburt erkennen beim Gyn\u00e4kologen<\/h3>\n<p>Kommt es zu Blutungen und\/oder anderen oben genannten Beschwerden, sollte die Schwangere umgehend <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/frauenarzt-wien-guter-frauenarzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">einen <strong>Gyn\u00e4kologen<\/strong> konsultieren<\/a>. Er wird den <strong>Bauch abtasten<\/strong>. Und danach die Scheide und Geb\u00e4rmutter daraufhin untersuchen, ob sich das Kind bzw. Teile des Abort-Gewebes noch in der Geb\u00e4rmutter befinden. Dabei hilft ein <strong>Ultraschall<\/strong>. Der zeigt auch gleich, ob, wenn der Fetus noch da ist, sein Herz schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Manchmal findet sich im Ultraschall nur eine <strong>leere Fruchth\u00f6hle<\/strong>. N\u00e4mlich dann, wenn sich die befruchtete Eizelle zwar einnistet und die Fruchth\u00f6hle und Plazenta entstehen, sich jedoch kein Embryo ausbildet, weil sich die Zellen, aus denen er hervorgehen sollte, nicht oder nur unvollst\u00e4ndig entwickeln. Eine solche Schwangerschaft wird als <strong>Windei <\/strong>bezeichnet.<\/p>\n<p>Zudem findet eine Bestimmung der Konzentration des Schwangerschaftshormons <strong>Beta-HCG<\/strong> im Blut der Schwangeren statt. Sinkt sie in der Fr\u00fchschwangerschaft kontinuierlich, spricht das f\u00fcr eine Fehlgeburt.<\/p>\n<h2><strong>Warum\u00a0Fehlgeburt? Ursachen<\/strong><\/h2>\n<p>Die Frage, warum eine Frau ihr ungeborenes Baby verliert, l\u00e4sst sich oft nicht beantworten. Doch beruht eine Fehlgeburt h\u00e4ufig auf einer mit dem Leben nicht vereinbaren <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/gesundheit-allgemein\/erbkrankheiten-was-ein-chromosom-zu-viel-bewirkt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Fehlbildung der Erbanlagen <\/strong><\/a>des Kindes, sodass es abstirbt oder die Schwangerschaft nicht fortschreitet. Auch Erkrankungen, Infektionen oder Entwicklungsst\u00f6rungen des Embryos k\u00f6nnen zu einem Abort f\u00fchren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_139233\" aria-describedby=\"caption-attachment-139233\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-139233 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-Alexander-Raths-1.jpg\" alt=\"Fehlgeburt\" width=\"830\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-Alexander-Raths-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-Alexander-Raths-1-300x134.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-Alexander-Raths-1-768x342.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-139233\" class=\"wp-caption-text\">Nach einem Abort zeigt der Ultraschall, ob sich das Kind bzw. Gewebeteile\u00a0noch in der Geb\u00e4rmutter befinden. Adobe Stock, (c) Alexander Raths<\/figcaption><\/figure>\n<h3>M\u00f6gliche <strong>Ursachen <\/strong>f\u00fcr Fehlgeburten sind:<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Verwachsungen <\/strong>oder <strong>Anomalien der Geb\u00e4rmutter<\/strong> wie z.B. ein <strong>Uterus septus<\/strong> (\u201cdoppelte Geb\u00e4rmutter\u201c), bei dem eine Trennwand mit nur sehr geringem Anteil an Muskelgewebe und daher weniger guter Durchblutung das Innere der Geb\u00e4rmutter teilt. Nistet sich der Embryo in ihr ein, erleidet er eine Unterversorgung und stirbt ab.<\/li>\n<li>Tumore (z.B. <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/frauengesundheit-und-schwangerschaft\/myom-lage-entscheidet-ueber-symptome-und-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Myome<\/strong><\/a>) der Geb\u00e4rmutter<\/li>\n<li>eine <strong>Geb\u00e4rmutterhalsschw\u00e4che<\/strong> (Zervixinsuffizienz).<\/li>\n<li><strong>Infektionen<\/strong>, die v.a. Sp\u00e4taborte verursachen. Durch Bakterien wie z.B. <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/haut-und-geschlechtskrankheiten\/chlamydien-trichomonaden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Chlamydien<\/a> oder B-Streptokokken, R\u00f6teln-, Masern- oder Herpesviren oder Protozoen wie etwa <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/frauengesundheit-und-schwangerschaft\/toxoplasmose-harmlos-bis-lebensgefaehrlich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Toxoplasmen<\/a>.<\/li>\n<li><strong>schwangerschaftsspezifische hormonelle Funktionsst\u00f6rungen<\/strong> wie z.B. eine Gelbk\u00f6rperschw\u00e4che, denn das Gelbk\u00f6rperhormon ist nach dem Eisprung f\u00fcr die Vorbereitung der Geb\u00e4rmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos und dann f\u00fcr den Erhalt der Schwangerschaft zust\u00e4ndig. Somit erfolgt ein sogenannter <strong>endokriner Abort<\/strong>.<\/li>\n<li>eine <strong>Fehlentwicklung <\/strong>der <strong>Plazenta<\/strong> (z.B. Plazentainsuffizienz, Placenta praevia)<\/li>\n<li><strong>Blutgruppenunvertr\u00e4glichkeiten<\/strong> (z.B. Rhesusunvertr\u00e4glichkeit, Morbus haemolyticus neonatorum)<\/li>\n<li>die Einwirkung von <strong>Medikamenten <\/strong>oder ionisierenden <strong>Strahlen<\/strong> (z.B. R\u00f6ntgenstrahlung).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Stellt sich eine Fehlgeburt aufgrund nat\u00fcrlicher\u00a0Gr\u00fcnde\u00a0wie z.B. genetischer Defekte oder einer Zervixinsuffizienz ein, spricht man von einem <em><strong>Spontanabort<\/strong><\/em>. Ist sie die Folge von \u00e4u\u00dferen Einwirkungen wie Medikamenten, Chemikalien, einer Amniozentese zwecks Pr\u00e4nataldiagnostik oder auch einer Abtreibung, sagt man k\u00fcnstlicher oder <em><strong>artifizieller Abort<\/strong> <\/em>dazu.<\/p>\n<h3><strong>Kann ich eine Fehlgeburt vermeiden? Risikofaktoren<\/strong><\/h3>\n<p>Ob die werdende Mutter irgendetwas tun kann, um eine Fehlgeburt zu vermeiden, wird in der Fachwelt stark diskutiert. Sicher ist jedoch, dass es bestimmte <strong>Risikofaktoren<\/strong> gibt, die eine bestehende <strong>Schwangerschaft gef\u00e4hrden<\/strong> k\u00f6nnen. Folgende Faktoren und\/oder Umst\u00e4nde, die die Frau beeinflussen kann, steigern die Gefahr einer Fehlgeburt.<\/p>\n<ul>\n<li>ein <strong>Alter <\/strong>von<strong> unter 18<\/strong> oder <strong>\u00fcber<\/strong> <strong>35<\/strong> Jahren, denn mit zunehmendem Alter der Mutter steigt das Risiko f\u00fcr eine Chromosomenfehlverteilung (z.B. <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/down-syndrom-trisomie-21\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Trisomie 21<\/a>)<\/li>\n<li>\u00fcberm\u00e4\u00dfiger Konsum von <strong>Alkohol<\/strong>, <strong>Nikotin<\/strong>, <strong>Koffein<\/strong> oder <strong>Drogen<\/strong><\/li>\n<li>eine <strong>Verschiebung<\/strong> des bakteriellen Gleichgewichts der <strong>Scheidenflora <\/strong><\/li>\n<li>Operationen oder <strong>Krankheiten<\/strong> wie <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/typ-1-diabetes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diabetes<\/a>, Schilddr\u00fcsen- oder Nierenleiden, eine chronische An\u00e4mie, <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/gesundheit-allgemein\/autoimmunerkrankungen-wenn-der-eigene-koerper-zum-feind-wird\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autoimmunerkrankungen<\/a> oder <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/herz-kreislauf-blutgefase\/gerinnungsstoerungen-blutung-oder-thrombose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blutgerinnungsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><strong>seelischer <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/psyche-nerven\/stress-staendig-unter-strom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stress<\/a><\/strong> oder starke psychische Belastungen wie z.B. ein Todesfall in der Familie oder die Trennung vom Partner<\/li>\n<li><strong>sportliche \u00dcberanstrengung<\/strong>, vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen<\/li>\n<li>bereits stattgehabte Aborte: nach drei Fehlgeburten (<strong>wiederholte Fehlgeburt<\/strong>, habitueller Abort, Abortus habitualis) betr\u00e4gt das Abortrisiko f\u00fcr die n\u00e4chste Schwangerschaft \u00fcber 50%.<\/li>\n<li><strong>Gewalteinwirkungen<\/strong> wie ein Sturz oder Unfall<\/li>\n<li>traumatische Erfahrungen w\u00e4hrend fr\u00fcherer Geburten oder Schwangerschaften<\/li>\n<li>Absto\u00dfungsreaktionen des m\u00fctterlichen Organismus (immunologische Sterilit\u00e4t)<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Fehlgeburt &#8211; was passiert danach? Behandlung<\/strong><\/h3>\n<p>Das therapeutische <strong>Vorgehen<\/strong> h\u00e4ngt davon ab, welche <strong>Form<\/strong> einer <strong>Fehlgeburt<\/strong> vorliegt. Handelt es sich um einen <strong>Abortus imminens<\/strong>, der Arzt also noch Lebenszeichen des Fetus feststellen kann und der Muttermund noch noch geschlossen ist, kann die <strong>Schwangerschaft <\/strong>oft noch <strong>gerettet <\/strong>werden.<\/p>\n<p>Bei anderen Formen der Fehlgeburt ist jedoch eine <strong>Beendigung der Schwangerschaft<\/strong> erforderlich. Aborte innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen erfordern eine <strong>Ausschabung<\/strong>. Bei einer solchen K\u00fcrettage werden in der Geb\u00e4rmutter verbliebene Gewebereste entfernt, um Infektionen zu verhindern. Bis zur 8. Schwangerschaftswoche k\u00f6nnen regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen des Beta-HCG unter Umst\u00e4nden eine Ausschabung \u00fcberfl\u00fcssig machen. Keinesfalls jedoch bei einem septischen Abort, einer unvollst\u00e4ndigen Fehlgeburt oder einer Missed Abortion.<\/p>\n<figure id=\"attachment_185064\" aria-describedby=\"caption-attachment-185064\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-185064\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Yakobchuk-Olena.jpg\" alt=\"Junges Paar, das nach einer Fehlgeburt traurig die Ultraschallbilder des verlorenen Kindes betrachtet.\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Yakobchuk-Olena.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Yakobchuk-Olena-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Yakobchuk-Olena-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-185064\" class=\"wp-caption-text\">Die Geburt, die es niemals\u00a0 gab: Fehlgeburten sind eine enorme psychische Belastung f\u00fcr die gesamte Familie. Adobe-Stock, (c) Yakobchuk Olena<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Medikament\u00f6se Behandlung nach Fehlgeburt<\/h4>\n<p>Auch <strong>Medikamente<\/strong> wie z.B. <em>Prostaglandine<\/em> kommen vor allem in sp\u00e4teren Schwangerschaftswochen und bei einer Missed abortion zum Einsatz, um den Geb\u00e4rmutterhals zu lockern, damit die abgestorbene Leibesfrucht die Geb\u00e4rmutter verl\u00e4sst. Davor wird bei einer verhaltenen Fehlgeburt die Blutgerinnung untersucht, da es h\u00e4ufig zu Gerinnungsst\u00f6rungen kommt, wenn das Ungeborene schon l\u00e4ngere Zeit verstorben ist. Nach dem Abgang erfolgt eine K\u00fcrettage.<\/p>\n<p>Rhesus-negative Frauen mit rhesus-positivem Partner erhalten innerhalb von 72 Stunden nach der Fehlgeburt ein<strong> Anti-Rh-Immunglobulin<\/strong>, um eine Rhesusunvertr\u00e4glichkeit bei einer weiteren Schwangerschaft zu vermeiden.<\/p>\n<h3><strong>Schwangerschaft nach Fehlgeburt<\/strong><\/h3>\n<p>Es ist absolut m\u00f6glich, dass Frauen nach einer Fehlgeburt und nach Ablauf eines Monatszyklus <strong>gleich wieder schwanger<\/strong> werden. Doch \u00c4rzte empfehlen meist, <strong>fr\u00fchestens drei Monate<\/strong> nach einem Abort neuerlich eine Mutterschaft anzustreben, damit sich der K\u00f6rper von den Strapazen und die Seele von dem Schock etwas erholen k\u00f6nnen.\u00a0Als Folge eines Aborts erh\u00f6ht sich oft die Angst vor einer weiteren Fehlgeburt bei der n\u00e4chsten Schwangerschaft. Nicht ganz zu Unrecht, denn vor allem bei bereits mehreren durchlebten Fehlgeburten erh\u00f6ht sich tats\u00e4chlich das Risiko f\u00fcr einen erneuten Abort.<\/p>\n<p>Schwangerschaften, die nach einem Abort zustande kommen, gelten deshalb als <strong>Risikoschwangerschaften<\/strong>. Ein Trost: Die meisten Frauen werden recht rasch nach einer Fehlgeburt wieder schwanger und bringen gesunde Kinder auf die Welt.\u00a0Ist die Frau erneut schwanger, sollte sie trotzdem auf Extremsportarten, au\u00dfergew\u00f6hnlichen Stress (z.B. Umzug) und ungew\u00f6hnliche Sexualpraktiken verzichten und von ihrem Gyn\u00e4kologen empfohlene Einschr\u00e4nkungen beachten.<\/p>\n<h2><strong>Fehlgeburt verarbeiten<\/strong><\/h2>\n<p>Warum habe ich mein Kind verloren? Diese Frage ist bei vielen mit immensen\u00a0<strong>Schuldgef\u00fchlen\u00a0<\/strong>verbunden, weil die Frau f\u00fcrchtet, irgendetwas getan zu haben, das dem Kind geschadet haben k\u00f6nnte.\u00a0Der pl\u00f6tzliche Verlust des Babys erzeugt <strong>Trauer<\/strong>, deren Verarbeitung, wie bei Trennungen oder anders gearteten Todesf\u00e4llen,\u00a0<strong>stadienhaft<\/strong> abl\u00e4uft:<\/p>\n<p>In der<strong> ersten Phase<\/strong> kann der Trauernde das Geschehene noch nicht realisieren und befindet sich in einer Art Schockstarre.\u00a0Die <strong>zweite Phase<\/strong> beschert ihm Trauer und \u00fcberw\u00e4ltigenden Schmerz, weil ihm nun bewusst wird, was passiert ist. Auch Wut ist in diesem Stadium ein normales Gef\u00fchl, dem er Raum geben sollte. Ruhelosigkeit, Schlafst\u00f6rungen und Herzrasen k\u00f6nnen auftreten. Hier ist seelischer Beistand wichtig.\u00a0 Jemand der zuh\u00f6rt, tr\u00f6stet und lange Gespr\u00e4che mit dem Trauernden f\u00fchrt.<\/p>\n<p>L\u00e4sst der Schmerz nach und das negative Ereignis wird zu einem Bestandteil des t\u00e4glichen Lebens, ist die <strong>dritte Phase<\/strong> erreicht. Wobei Menschen unterschiedlich lange brauchen, um das tragische Geschehen zu verdauen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<figure id=\"attachment_139257\" aria-describedby=\"caption-attachment-139257\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-139257 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-WavebreakMediaMicro.jpg\" alt=\"Fehlgeburt\" width=\"830\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-WavebreakMediaMicro.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-WavebreakMediaMicro-300x134.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-c-WavebreakMediaMicro-768x342.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-139257\" class=\"wp-caption-text\">Nach\u00a0einer Fehlgeburt kann es hilfreich sein, sich einem Spezialisten f\u00fcr Trauerbegleitung anzuvertrauen. Adobe Stock, (c) WavebreakMediaMicro<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Fehlgeburt &#8211; was hilft der Psyche?\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Schlimmstenfalls f\u00fchrt das Erlebnis zu Depressionen. Besonders wenn der Trauernde das Gef\u00fchl hat, allein mit seinem Kummer fertig werden zu m\u00fcssen. Daher ist es ratsam, nach einer Fehlgeburt fr\u00fchzeitig fachkundige <strong>psychologische Hilfe<\/strong> in Anspruch zu nehmen. Im Artikel <em><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/trauerbegleitung-trauerhilfe-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Trauerbleitung: zwischen Erinnern und Neuanfang<\/a><\/em>\u00a0kl\u00e4ren wir dar\u00fcber auf, wie Trauerbegleitung funktioniert und stellen dir Psychologen und Psychotherapeuten in Wien vor, die auf Trauerbegleitung spezialisiert sind. Hier eine kleine Auswahl:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/dQcrn\/mag-julia-scherbaum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mag. Julia Scherbaum, 1010 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/QH3JP\/kargin-jasmin-mag-klinische-psychologie-psychotherapie-psychoanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mag. Jasmin Kargin, 1060 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/kc943\/maga-tiba-marchetti\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mag. Tiba Marchetti, 1010 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/hGdPT\/holuschka-g%C3%BCnter-mag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">G\u00fcnter Holuschka, 1150 Wien\u00a0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/7hp6p\/psychosoziale-praxis-gerd-neubauer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Psychosoziale Praxis Gerd Neubauer, 1080 Wien<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Abschied durch Bestattung<\/h3>\n<p>Oft n\u00fctzt es auch, sich vom ungeborenen Kind wie von anderen Verstorbenen mit einem Begr\u00e4bnis zu verabschieden. Denn hierzulande besteht die M\u00f6glichkeit, nicht nur bei Tot-, sondern auch bei <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/sternenkinder\/\">Fehlgeburten eine Trauerfeier<\/a> und eine <strong>Bestattung<\/strong> im Familiengrab zu organisieren. Auch wenn die rechtliche Situation hierzu von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Doch muss die Klinik vor der K\u00fcrettage davon in Kenntnis gesetzt werden. Auch bieten viele Spit\u00e4ler Sammelgr\u00e4ber und passende Zeremonien an. Am Wiener Zentralfriedhof gibt es einen eigenen Bereich, der speziell f\u00fcr die Beisetzung von Totgeburten angelegt wurde. Der Volksmund spricht hier vom <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/zentralfriedhof-friedhoefe-in-wien\/#Babyfriedhof_am_Zentralfriedhof_Wien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Babyfriedhof<\/a>.<\/p>\n<h3>Fehlgeburt verhindern &#8211; ist das m\u00f6glich?<\/h3>\n<p>Da Fehlgeburten meist durch Chromosomen- und Entwicklungsst\u00f6rungen des Embryos zustande kommen, lassen sie sich <strong>oft nicht vermeiden<\/strong>.\u00a0Doch kann es nach jeder Fehlgeburt hilfreich sein, untersuchen zu lassen, ob eine Erkrankung vorliegt. Besteht eine <strong>Krankheit<\/strong>, kann man eventuell durch ihre <strong>Behandlung<\/strong> eine weitere Fehlgeburt verhindern.<\/p>\n<h4>Operative Behandlung<\/h4>\n<p>Liegt eine <strong>Fehlbildung der Geb\u00e4rmutter<\/strong> vor, kann es je nach deren Art m\u00f6glich sein, sie <strong>operativ <\/strong>zu korrigieren. Beispielsweise l\u00e4sst sich ein Uterusseptum abtragen. Oft sogar im Rahmen einer Geb\u00e4rmutterspiegelung, also ohne Bauchschnitt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_185100\" aria-describedby=\"caption-attachment-185100\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-185100\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Mangostar-1.jpg\" alt=\"Junges Paar, das sich nach Fehlgeburt \u00fcber eine neue Schwangerschaft freut.\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Mangostar-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Mangostar-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fehlgeburt-Adobe-Stock-c-Mangostar-1-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-185100\" class=\"wp-caption-text\">Nach Abort wieder schwanger? Dein Gyn\u00e4kologe versorgt euch mit allen notwendigen Informationen \u00fcber Vorsorge &amp; Co. Adobe Stock, (c) Mangostar<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Hormonelle Behandlung<\/h4>\n<p>Waren hormonelle St\u00f6rungen der Grund f\u00fcr bereits stattgefundene Fehlgeburten, kann der Frauenarzt bei einer neuerlichen Schwangerschaft entsprechende <strong>Hormonpr\u00e4parate<\/strong> verabreichen, um das Risiko f\u00fcr einen weiteren\u00a0Abort senken.\u00a0Ratsam f\u00fcr werdende M\u00fctter ist auf jeden Fall, w\u00e4hrend der Schwangerschaft einen <strong>gesunden Lebensstil<\/strong> zu pflegen, um das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren.\u00a0Dazu geh\u00f6ren neben einer ausgewogenen, <strong>vitalstoffreichen Kost:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>der <strong>Verzicht <\/strong>auf <strong>Alkohol<\/strong>, <strong>Zigaretten<\/strong> und <strong>Drogen<\/strong><\/li>\n<li>leichte k\u00f6rperliche <strong>Bewegung<\/strong> wie Spazierg\u00e4nge, langsames Laufen, Nordic Walking oder Yoga<\/li>\n<li>die Einnahme <strong>nur<\/strong> solcher <strong>Medikamente<\/strong>, die <strong>vom Arzt<\/strong> verordnet wurden<\/li>\n<li>wenn n\u00f6tig, die Zufuhr eines <strong>Fols\u00e4ure-Pr\u00e4parates<\/strong><\/li>\n<li>so erforderlich, die Zufuhr eines <strong>Magnesium-Pr\u00e4parates<\/strong>, denn Schwangere und Stillende haben einen erh\u00f6hten Magnesiumbedarf und ein l\u00e4nger dauernder Magnesiummangel kann eine verz\u00f6gerte Entwicklung des Ungeborenen ausl\u00f6sen.<\/li>\n<li>die Durchf\u00fchrung einer <strong>Di\u00e4t nur<\/strong> dann, wenn diese vom <strong>Arzt bewilligt<\/strong> wurde<\/li>\n<li>die <strong>Vermeidung<\/strong> von <strong>Stress<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch ratsam erscheint, bei Kinderwunsch vor dem Eintritt einer Schwangerschaft abzukl\u00e4ren, ob eventuell<strong> die Schwangerschaft gef\u00e4hrdende Erkrankungen<\/strong> wie z.B. eine <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schilddruesenunterfunktion-symptome-ursachen-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schilddr\u00fcsenunterfunktion<\/a> vorliegen und wenn, diese entsprechend zu behandeln. Auch, ob gegen f\u00fcr Ungeborene gef\u00e4hrliche Kinderkrankheiten ein gen\u00fcgender Impfschutz besteht und falls nicht, diesen aufzufrischen.<\/p>\n<h3>Wieso immer wieder Fehlgeburten? Sonderfall <em>Abortus habitualis<\/em><\/h3>\n<p>Eine Fehlgeburt ist f\u00fcr viele Frauen ein schlimmes Ereignis. Vor allem bei <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schwanger-werden-kryokonservierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ausgepr\u00e4gtem Kinderwunsch<\/a>. Umso tragischer, wenn sich das Ereignis \u2013 wom\u00f6glich sogar \u00f6fter \u2013 wiederholt. Folgen <strong>drei oder mehr spontane Aborte vor der 12. Schwangerschaftswoche<\/strong> nacheinander, sprechen die Mediziner von einem <strong>habituellen Abort<\/strong>. Die <strong>Behandlung<\/strong> des habituellen Aborts richtet sich nach der <strong>zugrundeliegenden Ursache<\/strong>, die jedoch trotz intensiver Diagnostik nicht in jedem Fall gefunden werden kann. Sie sollte durch einen <strong>Reproduktionsmediziner<\/strong> bzw. erfahrenen Gyn\u00e4kologen erfolgen.<\/p>\n<p>Bleibt der Grund mehrfacher Fehlgeburten im Unklaren, kommt h\u00e4ufig eine Kombinationstherapie aus Kortison, Acetylsalicyls\u00e4ure, Gelbk\u00f6rperhormon und Fols\u00e4ure zum Einsatz. Und am besten bereits vor dem Eintreten einer Schwangerschaft die Einnahme von Fols\u00e4ure- und Jodpr\u00e4paraten. Auch eine <strong>psychologische Betreuung<\/strong> ist ratsam.<\/p>\n<h3><span id=\"Hier_findest_du_die_besten_Fachhaumlndler_fuumlr_Kaumllte-_und_Klimatechnik_in_deinem_Bundesland\">Hier findest du die besten Frauen\u00e4rzte in deinem Bundesland:<\/span><\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwanger! Doch dann: Bauchkr\u00e4mpfe und\/oder Blutungen k\u00fcndigen eine Fehlgeburt an. Eines der traurigsten Dinge, die werdenden Eltern passieren k\u00f6nnen. Denn verl\u00e4sst ein Kind\u00a0viel zu fr\u00fch den Mutterleib, ist es nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig. HEROLD informiert \u00fcber die Ursachen einer Fehlgeburt, \u00fcber Risikofaktoren und \u00fcber das, wie man mit dem Verlust von sogenannten Sternenkindern umgeht. Au\u00dferdem kl\u00e4ren wir dar\u00fcber auf, ob man Fehlgeburten vorbeugen kann. Fehlgeburt &#8211; was versteht man darunter? Fehlgeburt oder Abort nennt die Medizin den pl\u00f6tzlichen Tod eines ungeborenen Kindes bzw. wenn es vor dem Erreichen der Lebensf\u00e4higkeit zur Welt kommt. Geschieht das bis zur vollendeten 12. Schwangerschaftswoche, spricht man von einem Fr\u00fchabort. In diesem Zeitraum ereignen sich die meisten Fehlgeburten, denn da findet die Einnistung des befruchteten Eis und die Ausbildung des Mutterkuchens statt \u2013 komplizierte und st\u00f6ranf\u00e4llige Vorg\u00e4nge. Ab der 12. Schwangerschaftswoche handelt es sich um einen Sp\u00e4tabort und wiegt das Kind bereits mehr als 500 Gramm, um eine Totgeburt. Wie oft kommt es zu Fehlgeburten? Rund 15% aller Schwangerschaften in \u00d6sterreich enden mit einer erkennbaren Fehlgeburt, sagt die Statistik. Doch gehen Experten davon aus, dass ca. zwei Drittel aller befruchteten Eizellen sich nicht richtig entwickeln und\/oder wieder absterben. Wobei viele dieser Schwangerschaften gar nicht erst bemerkt werden, weil die Eizelle schon vor der Einnistung oder kurz danach zugrunde geht (Fr\u00fchestabort). Was sich in Form einer verst\u00e4rkten oder auch versp\u00e4teten Monatsblutung zeigt. Fehlgeburt &#8211; wann am h\u00e4ufigsten? Die meisten Aborte ereignen sich in den ersten acht Schwangerschaftswochen. Aus diesem Grund verraten die meisten Frauen auch erst ab der neunten, viele sogar erst ab der 12. SSW, dass sie ein Baby erwarten.\u00a0Mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft, d.h. mit jeder \u00fcberstandenen Schwangerschaftswoche, verringert sich das Risiko einer Fehlgeburt. Auf etwa 10%, sobald beim Kind per Ultraschall der Herzschlag erfassbar ist. Ab der 24.\u00a0SSW schafft es die Medizin oft, die Schwangerschaft bei abortgef\u00e4hrdeten Kindern durch entsprechende Ma\u00dfnahmen wie Bettruhe, k\u00fcnstliche Lungenreifung beim Fetus, medikament\u00f6se Wehenhemmung etc. zu erhalten. Ist aber eine Fehlgeburt bereits im Gange (Wehent\u00e4tigkeit hat eingesetzt oder die Fruchtblase ist gesprungen), l\u00e4sst sich die Schwangerschaft nicht mehr retten. Welche Formen von Fehlgeburt gibt es? Je nach Ablauf der Fehlgeburt, unterscheidet man zwischen einem Abortus imminens, d.h. einer drohenden Fehlgeburt, mit Blutungen im Fr\u00fchstadium der Schwangerschaft und positiver Herzaktion des Fetus. verhaltenen Abort alias Missed Abortion, der meist als Zufallsbefund per Ultraschall aufgrund des fehlenden Herzschlags und der ausbleibenden Kindsbewegungen festgestellt wird. Abortus completus, d.h. einer vollst\u00e4ndigen Fehlgeburt, bei der die gesamte Fruchtanlage ausgesto\u00dfen wird. Abortus incompletus oder einer inkompletten Fehlgeburt, wo im Ultraschall noch Reste der Schwangerschaftsanlage in der Geb\u00e4rmutter zu erkennen sind. Fehlgeburt Symptome Eine Fehlgeburt erkennen ist manchmal nicht so einfach, denn Aborte laufen h\u00e4ufig unbemerkt ab. Tats\u00e4chlich verlieren viele Frauen ihr Kind, bevor sie die Schwangerschaft \u00fcberhaupt bemerkt hatten. Anzeichen, die auf eine Fehlgeburt in einem sehr fr\u00fchen Stadium hindeuten k\u00f6nnen, sind zum Beispiel\u00a0der Abgang von Blut und Gewebeanteilen. Da diese Symptome einer (st\u00e4rkeren)\u00a0Periode \u00e4hneln, kann ein Abort aber auch dann noch\u00a0unentdeckt bleiben.\u00a0Bei einer bekannten Schwangerschaft k\u00f6nnen folgende Beschwerden Symptome eines sich\u00a0ank\u00fcndigenden Aborts sein: leichte bis [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":185037,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Warum Fehlgeburt? 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