{"id":145623,"date":"2020-06-19T10:00:19","date_gmt":"2020-06-19T08:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=145623"},"modified":"2020-06-30T12:08:55","modified_gmt":"2020-06-30T10:08:55","slug":"angst-vor-der-geburt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/angst-vor-der-geburt\/","title":{"rendered":"Angst vor der Geburt: diese Tipps helfen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_147636\" aria-describedby=\"caption-attachment-147636\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst_Geburt_190651060.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-147636\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst_Geburt_190651060.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst_Geburt_190651060.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst_Geburt_190651060-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst_Geburt_190651060-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-147636\" class=\"wp-caption-text\">Die Angst vor der Geburt kann mit einer guten Vorbereitung gelindert werden.\u00a0Foto: Adobe Stock, (c) Syda Productions<\/figcaption><\/figure>\n<p>K\u00fcndigt sich ein Kind an, mischt sich bei der werdenden Mutter immer auch etwas <strong>Angst vor der Geburt<\/strong> in die Vorfreude auf das Baby. Diese Angst ist ganz nat\u00fcrlich. Schlie\u00dflich muss die Schwangere bei der Entbindung Schmerzen aushalten. Zudem birgt eine Geburt auch immer gewisse Risiken. Zum Gl\u00fcck gibt es verschieden\u00a0Ma\u00dfnahmen und Hilfen, <strong>Geburts\u00e4ngste <\/strong>zu<strong> bew\u00e4ltigen<\/strong>. Hier erf\u00e4hrst du hilfreiche Tipps &#8211; von Entspannungstechniken bis hin zu HypnoBirthing.<\/p>\n\n<h2><strong>Wieso haben Schwangere Angst vor der Geburt?<\/strong><\/h2>\n<p>Geburtserfahrungen sind etwas sehr Subjektives. Manche Frauen empfinden die Geburt eines Kindes als ein sch\u00f6nes Ereignis. Andere nehmen sie pragmatisch in Kauf, um Nachwuchs zu haben. Und dann gibt es auch recht viele, die eine Niederkunft als ein Trauma erleben, das sie m\u00f6glichst nicht wiederholen wollen. So unterschiedlich die Erwartungen bzw. Erfahrungen auch sind, eines haben letztendlich wohl alle Schwangeren gemeinsam: eine gewisse Angst vor dem, was auf sie zukommt. Das ist normal. Handelt es sich doch um eine Grenzerfahrung, die jede Geb\u00e4rende durchleben muss, ob sie will oder nicht.<\/p>\n<p>Werdende M\u00fctter haben einerseits <strong>Angst<\/strong> vor der M\u00f6glichkeit, ihr <strong>Kind<\/strong> k\u00f6nnte <strong>nicht gesund<\/strong> sein. Oder dem Kleinen k\u00f6nnte Negatives w\u00e4hrend der Geburt widerfahren. Sie f\u00fcrchten, dass vielleicht nicht alles glatt verl\u00e4uft bei der Geburt, es z. B. zu <strong>Verletzungen<\/strong> kommt. Oder ein unvorhergesehener <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/geburtskomplikationen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Notfall<\/strong><\/a> eintritt. Auch ein vielleicht notwendiger <strong>Dammschnitt<\/strong>\u00a0oder <strong>Kaiserschnitt<\/strong> ist vielen nicht geheuer.<\/p>\n<p>Andererseits haben Schwangere\u00a0nat\u00fcrlich auch\u00a0Angst vor den Wehen und den Geburtsschmerzen. Wer freut sich schlie\u00dflich schon darauf, gro\u00dfe <strong>Schmerzen<\/strong> zu erleiden? Und das stundenlang. Auch wenn diese \u2013 ausnahmsweise \u2013 nicht Ausdruck einer Krankheit sind.<\/p>\n<p>Manche Frauen f\u00fcrchten sich zudem vor dem Gef\u00fchl, die <strong>Kontrolle<\/strong> \u00fcber den eigenen K\u00f6rper bzw. die Situation zu <strong>verlieren<\/strong>. Oder auch sich zu <strong>blamieren<\/strong>, weil sie sich vielleicht \u201cfalsch\u201c verhalten. Ihnen graut davor, sich im <strong>Intimbereich entbl\u00f6\u00dfen<\/strong> zu m\u00fcssen.\u00a0Auch der Gedanke, dass der Partner als Begleiter bei der Geburt sie in einem so aufgew\u00fchlten Zustand sieht, kann werdenden M\u00fcttern Unbehagen bereiten.<\/p>\n<p>Besonders verunsichert sind Erstgeb\u00e4rende. Sie wissen schlie\u00dflich nicht wirklich, was sie erwartet. Doch gilt das eigentlich f\u00fcr jede Geburt.<\/p>\n<h3><strong>Was verst\u00e4rkt die Angst vor der Geburt?<\/strong><\/h3>\n<p>Wie sehr eine Schwangere von \u00c4ngsten hinsichtlich der Entbindung geplagt wird, h\u00e4ngt sehr von ihrer grunds\u00e4tzlichen <strong>seelischen Konstitution<\/strong> und ihrer pers\u00f6nlichen <strong>Vorgeschichte <\/strong>ab. <strong>Schlechte Erfahrungen<\/strong> bei vorangegangenen Entbindungen etwa sch\u00fcren negative Erwartungen und f\u00fchren zu einer erh\u00f6hten Anspannung. \u00c4hnlich k\u00f6nnen allzu <strong>dramatische Geburtsberichte<\/strong> von Familienmitgliedern oder Freundinnen wirken.<\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Geburts\u00e4ngste steigt au\u00dferdem, wenn die werdende Mutter <strong>psychische Vorerkrankungen<\/strong> wie z. B. <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/depression-symptome-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Depressionen<\/a> aufweist. Oder <strong>Gewalterfahrungen<\/strong>.<\/p>\n<p>Auch das <strong>Internet<\/strong>, in dem es unglaublich viele Informationen zum Thema Schwangerschaft und Geburt gibt, kann mehr schaden als n\u00fctzen. Insbesondere dann, wenn diese v\u00f6llig ungefiltert gelesen werden. Diese F\u00fclle an kaum nach objektiven Gesichtspunkten selektierbaren Meldungen kann selbst sehr kritische Geister verunsichern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_149739\" aria-describedby=\"caption-attachment-149739\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_185375363.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-149739\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_185375363.jpg\" alt=\"Angst vor Geburt\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_185375363.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_185375363-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_185375363-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-149739\" class=\"wp-caption-text\">Viele Schwangere machen sich Sorgen, dass bei der Geburt Komplikationen auftreten. Foto: Adobe Stock, (c) silverkblack<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Wie wirkt sich Angst vor der Geburt aus?<\/strong><\/h3>\n<p>\u00c4ngste bewirken immer das Gleiche: <strong>Verspannungen<\/strong> und <strong>Verkrampfungen<\/strong>. Eine verkrampfte Muskulatur erschwert den Geburtsverlauf. Und verl\u00e4ngert ihn. Denn die Geb\u00e4rmutter, die mithilfe von Wehen das Kind nach drau\u00dfen bef\u00f6rdert, besteht vorwiegend aus Muskelgewebe.<\/p>\n<p>Eine zu schmerzhafte oder verz\u00f6gerte Entbindung kann die Verabreichung von Schmerzmitteln, den Einsatz von Geburtswerkzeugen (z. B. Saugglocke, Geburtszange) oder auch die Durchf\u00fchrung eines Kaiserschnitts notwendig machen. So werden Bef\u00fcrchtungen wahr \u2013 die Geburt ger\u00e4t zum Trauma.<\/p>\n<p>Doch kann Angst vor der Geburt auch noch weitere negative Folgen haben: die Entwicklung einer <strong>Wochenbettdepression<\/strong> oder einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/angststoerung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Angstst\u00f6rung<\/strong> <\/a>nach der Geburt. Weil zu gro\u00dfe Geburtsangst permanenten Stress erzeugt, Geburten verkompliziert und eine Anpassung an die neue Situation als Mutter erschwert. Warnzeichen daf\u00fcr sind andauernde Sorgen, mit dem Kind k\u00f6nnte etwas nicht in Ordnung ist, schlechter Schlaf, Antriebslosigkeit und fehlende Freude auf das Baby.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Schwangere k\u00f6nnen ihre Geburtsangst in den Griff bekommen.<\/p>\n<h2><strong>8 Tipps: Was hilft gegen die Angst vor der Geburt?<\/strong><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst ist es wichtig, <strong>sich der Angst<\/strong> vor der Geburt zu <strong>stellen<\/strong>. Sich einzugestehen, dass sie da ist. Und auch da sein darf. Dann gilt es zu \u00fcberlegen, wie man mit ihr umgeht, um sie auf ein Minimum zu reduzieren. <strong>Bew\u00e4ltigungsstrategien <\/strong>gibt es viele. Wir stellen hier einige vor. Doch muss jede Frau selbst herausfinden, was ihr helfen kann, mit der Angst vor dem gro\u00dfen Ereignis umzugehen. Wichtig ist jedenfalls, dass Schwangere \u00fcber ihre \u00c4ngste und Sorgen reden und sie nicht verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<h3><strong>1. Sich genau informieren<\/strong><\/h3>\n<p>Unwissenheit macht Angst, l\u00e4sst im Kopfkino wom\u00f6glich Horrorszenarien entstehen. Wissen hingegen sch\u00fctzt davor, unn\u00f6tig \u00fcberfl\u00fcssige \u00c4ngste zu entwickeln. Wichtig ist zun\u00e4chst einmal <strong>Kenntnisse<\/strong>\u00a0dar\u00fcber zu <strong>erwerben<\/strong>, was w\u00e4hrend einer <strong>Geburt<\/strong> geschieht. Worauf sich die Frau einstellen und was sie in welcher Situation tun muss. Dazu geh\u00f6ren auch Informationen \u00fcber M\u00f6glichkeiten zur <strong>Schmerzbek\u00e4mpfung<\/strong>. Wie etwa Atemtechniken, Schmerzmittel, die Periduralan\u00e4sthesie (\u201cKreuzstich\u201c) oder auch das sich Vorsagen beruhigender oder motivierender Mantren.<\/p>\n<p>Vieles erscheint machbarer, wenn sie wei\u00df, was auf sie zukommt. <strong>B\u00fccher<\/strong> und <strong>Websites<\/strong> zu Schwangerschaft samt Begleiterscheinungen, zu Geburt und Wochenbett liefern die notwendigen Informationen. Inklusive, wo wann was angeboten wird. Und kompetente Fachleute wie z. B. <strong><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/warum-braucht-man-eine-hebamme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hebammen<\/a>\u00a0<\/strong>oder Einrichtungen wie\u00a0<strong>Familienberatungsstellen<\/strong> bieten die Chance, Unklarheiten zu beseitigen und noch offene Fragen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Lieber einmal zu viel nachfragen, als zu wenig! Vorbereitung hat schon bei der Bew\u00e4ltigung vieler anderer angstmachender Lebenssituationen wie dem Schulabschluss, der F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung oder bei Vorstellungsgespr\u00e4chen geholfen. Das tut sie hinsichtlich einer Geburt auch.<\/p>\n<h3><strong>2. Auf die Geburt vorbereiten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Entspannungs\u00fcbungen<\/strong> oder <strong>Atemtechniken<\/strong> helfen bei der Geburt. So steht es in den B\u00fcchern. Aber Theorie ist gut, Praxis noch besser. Wie das mit der Gelassenheit und dem Hecheln genau l\u00e4uft, lernt die Schwangere\u00a0daher am besten in einem <strong>Geburtsvorbereitungskurs<\/strong>. An einem solchen Kurs kann auch eine Begleitperson teilnehmen und erfahren, auf welche Art die werdende Mutter unterst\u00fctzt werden kann.<\/p>\n<h3><strong>3. Mit anderen austauschen<\/strong><\/h3>\n<p>Sich <strong>mit anderen Schwangeren austauschen<\/strong>, das geht z. B. \u00fcber Social Media. Besser aber noch per direktem Kontakt. Etwa beim Geburtsvorbereitungskurs oder Yoga f\u00fcr Schwangere, bei der Stillvorbereitung oder Schwangerengymnastik etc.<\/p>\n<figure id=\"attachment_149754\" aria-describedby=\"caption-attachment-149754\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_225283794.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-149754\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_225283794.jpg\" alt=\"Angst vor Geburt\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_225283794.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_225283794-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_225283794-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-149754\" class=\"wp-caption-text\">In Geburtsvorbereitungskursen lernt man, wie man gezielt Entspannungs\u00fcbungen einsetzen kann. Foto: Adobe Stock, (c) motortion<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>4. <\/strong><strong>Krei\u00dfsaal &amp; Hebamme kennenlernen <\/strong><\/h3>\n<p>In fremder Umgebung Unbekannten ausgeliefert zu sein ist (nicht nur) f\u00fcr Geb\u00e4rende eine be\u00e4ngstigende Situation. Das kann die Schwangere abmildern. Etwa indem sie sich erkundigt, welche Geburtsmethoden (z. B. Wassergeburt) und -einrichtungen (z. B. Familienzimmer) wo angeboten werden. Und, je nachdem, welche Wahl sie diesbez\u00fcglich trifft, sich <strong>f\u00fcr eine Geburtshilfeabteilung entscheidet<\/strong>. Um sp\u00e4ter einen <strong>Rundgang<\/strong> auf der Abteilung, wo sie voraussichtlich entbinden wird, zu vereinbaren.<\/p>\n<p>Manche Krankenh\u00e4user bieten etwa Besuchstage an, um den <strong>Krei\u00dfsaal<\/strong> schon vor der Entbindung <strong>kennenzulernen<\/strong>. Dann f\u00fchlt sich die Umgebung bei der Geburt nicht mehr gar so fremd an. Rechtzeitig durchgef\u00fchrt bleibt immer noch die Chance, sich anders zu entscheiden, wenn der erste Entschluss nicht gepasst haben sollte. Denn es ist wichtig, dass eine Frau sich in der Klinik, in der sie entbindet, wohlf\u00fchlt.<\/p>\n<p>Eine kompetente F\u00fchrung durch eine\u00a0<strong>Hebamme\u00a0<\/strong>ist bei einer Geburt von unsch\u00e4tzbarem Wert. Sie im Vorfeld kennenzulernen schafft Vertrauen und Sicherheit. Und bietet die Gelegenheit, offene Fragen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<h3><strong>5.\u00a0\u00a0Vertrauensperson als Begleiter suchen<\/strong><\/h3>\n<p>Beim Geb\u00e4ren ihres Kindes m\u00f6chten viele Frauen von ihr vertrauten Menschen liebevoll umsorgt werden. Daher ist eine wichtige Frage, die rechtzeitig gekl\u00e4rt sein will, wer sie bei dieser anstrengenden und sehr intimen Angelegenheit begleiten soll. Ist sie gut vorbereitet, kann eine <strong>vertraute Begleitperson\u00a0<\/strong>eine gro\u00dfe Hilfe sein. Im besten Fall bietet sie der Frau:<\/p>\n<ul>\n<li>Halt und Sicherheit<\/li>\n<li>absolutes Vertrauen, dass sie die Geburt schafft<\/li>\n<li>ein hohes Ma\u00df an Verst\u00e4ndnis und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen<\/li>\n<li>stundenlange Geduld<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oft ist dabei der Vater des Babys die richtige Wahl. Die Begleitperson bei der Geburt k\u00f6nnen aber auch andere Personen sein.\u00a0Beispielsweise kann sie eine gute Freundin, Schwester, die Mutter oder Schwiegermutter sein. Am besten sind ein bis zwei <strong>Geburtsbegleiter<\/strong>, die einander auch abwechseln k\u00f6nnen. Eine gr\u00f6\u00dfere Menschenansammlung kann Unruhe verbreiten und den Geburtsablauf st\u00f6ren. Doch auch wenn sich\u00a0die Schwangere\u00a0entschlossen hat, ohne Begleitpersonen zu entbinden, ist sie nicht allein. Denn es k\u00fcmmert sich ja die Hebamme um sie.<\/p>\n<h3><strong>6.\u00a0Entspannen statt Verspannen<\/strong><\/h3>\n<p>Da zu gro\u00dfe Anspannung Schwangerschaft und Geburt negativ beeinflusst, empfiehlt sich das Erlernen von Entspannungsmethoden wie z. B. <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/autogenes-training\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autogenes Training<\/a> oder <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/psyche-nerven\/jacobsonsche-progressive-muskelentspannung-entspannung-durch-gezielte-anspannung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Progressive Muskelrelaxation<\/a>. \u00a0\u00c4hnlich wirken moderater Sport und sanfte Massagen.<\/p>\n<h3><strong>7.\u00a0positiv denken<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Kind kommt. Das ist ein Grund zur Freude. Und die Geburt ein Vorgang, den schon viele Frauen komplikationslos durchgestanden haben. Bestimmt gab es im bisherigen Leben schon etliche sch\u00f6ne Momente. An sie zu denken und die dabei gesp\u00fcrten positiven Gef\u00fchle zu erinnern hilft auch in angsteinfl\u00f6\u00dfenden Situationen wie einer Geburt. Au\u00dferdem ist es ratsam, sich gezielt zuversichtlich auf die kommende Geburt einzustellen. Also etwa in Hebammenblogs oder entsprechenden B\u00fcchern <strong>positive Geburtsberichte<\/strong> zu lesen.<\/p>\n<h3><strong>Wichtig: bitte nicht \u00fcbertreiben<\/strong><\/h3>\n<p>Egal, welche Ratschl\u00e4ge zur Bew\u00e4ltigung einer Geburtsangst eine Schwangere befolgt, gilt wie bei den meisten Dingen im Leben, <strong>das richtige Ma\u00df<\/strong> zu wahren. Denn auch zu viel Vorbereitung kann sich nachteilig auswirken. Etwa zu Entt\u00e4uschungen f\u00fchren, wenn pl\u00f6tzlich etwas anders l\u00e4uft als sie es sich vorgestellt oder gew\u00fcnscht hat. Bei aller Planung muss Platz f\u00fcr Unvorhergesehenes bleiben, denn eine Geburt bleibt nun mal bis zu einem gewissen Grad ein unberechenbares Ereignis. Am besten, indem die werdende Mutter nachsp\u00fcrt, wie sie reagiert, wenn etwas unkontrolliert abl\u00e4uft und wie sie sich am besten darauf einlassen k\u00f6nnte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_149757\" aria-describedby=\"caption-attachment-149757\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_135610993.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-149757\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_135610993.jpg\" alt=\"Angst vor Geburt\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_135610993.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_135610993-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_135610993-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-149757\" class=\"wp-caption-text\">W\u00e4hrend der Schwangerschaft sollte man sich auf positive Gedanken fokussieren. Foto: Adobe Stock, (c) BillionPhotos.com<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Schmerzfrei geb\u00e4ren mit HypnoBirthing <\/strong><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst werden bei der Mongan-Methode, wie <strong>HypnoBirthing<\/strong> auch genannt wird, alte <strong>\u00c4ngste<\/strong> wie etwa solche, die einer vorangegangenen Geburt entstammen, <strong>visualisiert<\/strong> und <strong>aufgel\u00f6st<\/strong>, d. h. durch sch\u00f6ne Bilder und st\u00e4rkende Affirmationen ersetzt. Beispielsweise mit der Vorstellung, im Buch des eigenen Lebens zu bl\u00e4ttern und dort Seiten mit angstbesetzten Bildern herauszurei\u00dfen. Sp\u00e4ter gilt es, <strong>Techniken der Tiefenentspannung<\/strong> zu <strong>erlernen,<\/strong> wie z. B. eine langsame, bewusste Bauchatmung, die die Wellenbewegungen der Geb\u00e4rmutterkontraktionen unterst\u00fctzt. Oder die progressive Muskelrelaxation oder eine spezielle Ber\u00fchrungsmassage durch den Partner. Entspannend wirken auch Visualisierungen wie eine sich \u00f6ffnende Bl\u00fcte, wenn das Kind durch den Geburtskanal gleitet.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich zeigt eine deutsche Studie, dass bei vielen Frauen, die sich mit Hypnose auf die Entbindung vorbereitet haben, die Geburtszeit k\u00fcrzer und die Geburt weniger schmerzhaft ausf\u00e4llt. Voraussetzung: Die Niederkunft wurde in Trance immer wieder durchgespielt, um diesen Zustand bei der realen Geburt einfach abrufen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>HypnoBirth Kurs: Kosten und Zeitpunkt<\/h3>\n<p>Erlernt werden die HypnoBirthing-Techniken in einem <strong>Kurs<\/strong> mit in der Regel vier bis f\u00fcnf w\u00f6chentlichen Sitzungen oder Wochenendbl\u00f6cken. Der hat allerdings auch seinen Preis. Mit bis zu <strong>500 Euro<\/strong> sollte ein Paar rechnen. Geleitet wird er von einer Hebamme oder einem zertifizierten Hypnotherapeuten. Am besten bereits <strong>ab der 15. Schwangerschaftswoche<\/strong>, damit bis zur Geburt noch reichlich Zeit bleibt, das Gelernte so intensiv einzu\u00fcben, dass es in Fleisch und Blut \u00fcbergeht.<\/p>\n<p><strong>Zuhause<\/strong> wird das <strong>Erlernte<\/strong> mithilfe von B\u00fcchern und CDs regelm\u00e4\u00dfig <strong>fortgef\u00fchrt<\/strong>. Durchschnittlich eine halbe Stunde pro Tag empfehlen Experten. Und zwar jene Techniken, mit denen sich die Schwangere wohlf\u00fchlt. Mit <strong>Unterst\u00fctzung durch den Partner<\/strong>, der der werdenden Mutter helfen soll, ihre Entspannung zu vertiefen. Etwa indem er einen \u201cmentalen Anker\u201c setzt. Das bedeutet, er f\u00fchrt \u2013 wie einge\u00fcbt \u2013 eine Handlung aus, die die Schwangere in ihrer Vorstellung mit Angenehmem verbindet. Beispielsweise vollzieht er eine leichte Ber\u00fchrung an ihrer Schulter, die sie gedanklich an ihren Wohlf\u00fchlort gehen l\u00e4sst.<\/p>\n<figure id=\"attachment_149763\" aria-describedby=\"caption-attachment-149763\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_192192517.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-149763\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_192192517.jpg\" alt=\"Angst vor Geburt\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_192192517.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_192192517-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Angst-vor-Geburt_192192517-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-149763\" class=\"wp-caption-text\">Hypno Birthing hilft dabei, sich in der Schwangerschaft entspannt auf die Geburt vorzubereiten. Foto: Adobe Stock, (c) Dasha Petrenko<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Wie funktioniert HypnoBirthing? <\/strong><\/h3>\n<p>Trance-\u00e4hnliche Zust\u00e4nde geh\u00f6ren zum Leben, z. B. kurz bevor man einschl\u00e4ft oder wenn man in eine T\u00e4tigkeit sehr vertieft ist. Sie treten auch bei Geb\u00e4renden auf. Diese Beobachtung hat die Entwickler des Hypnobirthings dazu gebracht, Schwangere durch geburtsvorbereitende Entspannungstechniken in die Lage zu versetzen, einen solchen Zustand aktiv herzustellen. Dann, wenn er gebraucht wird. W\u00e4hrend der Geburt.<\/p>\n<p>Die Grundidee dahinter: <strong>Angst l\u00f6st Verspannungen aus und Verspannungen f\u00fchren zu Schmerzen<\/strong>. Weil sie das vegetative Nervensystem in Alarmbereitschaft versetzt. Dieses bewirkt eine Freisetzung von Stresshormonen und damit Verkrampfung der Geb\u00e4rmutter. Und es leitet den Blutstrom haupts\u00e4chlich in die \u00fcberlebenswichtigen Organe, wozu die Geb\u00e4rmutter nicht z\u00e4hlt. Sie reagiert auf die Minderversorgung, indem ihr Hals angespannt und verschlossen bleibt. In der Folge geht die Geburt nur schleppend voran. Schleppend und schmerzhaft. Zudem hemmen starke Verkrampfungen w\u00e4hrend der Entbindung die Aussch\u00fcttung von Hormonen wie Oxytocin oder Endorphinen, die als nat\u00fcrliche Schmerzmittel wirken.<\/p>\n<p>Wird der unselige <strong>Schmerz-Angst-Kreislauf durchbrochen<\/strong>, kann Frau eine sanftere und leichtere Geburt erleben. Daher hat Hypnobirthing zum Ziel, Geburt und Schmerz nicht miteinander in Verbindung zu bringen. Oder wenigstens Schmerz nicht negativ zu bewerten. In den dabei angewandten Autosuggestionen kommen deshalb Worte, die die Schwangere mit Schmerzen verkn\u00fcpfen k\u00f6nnte, beispielsweise \u201c Wehen\u201c, nicht vor.<\/p>\n<p>Das ist nicht neu. Denn Hypnose wird zur Schmerzbek\u00e4mpfung schon l\u00e4ngst erfolgreich, z. B. in der <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/hypnose-zahnarzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zahnheilkunde<\/a> und Krebstherapie, angewandt. Mit der Hypnose in Zaubershows usw. hat medizinische Hypnose jedoch nichts zu tun. Denn letztere bef\u00e4higt Patienten, mithilfe erlernter Entspannungs-, Atem- und Visualisierungstechniken Schmerzerfahrungen zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Nachteil des HypnoBirthing-Konzepts: es kann eine so starke Erwartungshaltung in Frauen wecken, dass sie sich selbst die Schuld daran geben, wenn die Geburt nicht wie erwartet schmerzarm verl\u00e4uft.<\/p>\n<h4><strong>HypnoBirthing \u00d6sterreich:\u00a0Angebotene Kurse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/2b85v\/verein-geburtshaus-von-anfang-an\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geburtshaus von anfang an &#8211; 1130 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/CGX1Z\/paulczinsky-angela\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Angela Paulczinsky &#8211; 1070 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/snRBj\/nussdorf-hebammen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nussdorf Hebammen &#8211; 1070 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/m%C3%B6dling\/45Z8P\/positive-birth\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Positive Birth &#8211; 2340 M\u00f6dling, N\u00d6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/innsbruck\/GFVV3\/hypnobirthing-innsbruck-katharina-otreba\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Katharina Otreba &#8211; 6020 Innsbruck, TIROL<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/seewalchen-am-attersee\/44wCk\/hypnobirthing-lydia-lengauer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lydia Lengauer &#8211; 4863 Seewalchen am Attersee, O\u00d6<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Warum m\u00fcssen sich Schwangere nicht zu sehr sorgen?<\/strong><\/h3>\n<p>Jede Geburt birgt Risiken f\u00fcr Mutter und Kind. Egal, ob das Baby auf nat\u00fcrlichem Weg oder per Kaiserschnitt zur Welt kommt. Doch haben es Frauen hierzulande gut. Denn ihnen stehen schon w\u00e4hrend der Schwangerschaft und erst recht bei der Geburt <strong>bestens ausgestattete medizinische Einrichtungen<\/strong> und eine <strong>\u00e4rztliche Versorgung<\/strong> rund um die Uhr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Inklusive Vorsorgeprogramm in Form des <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/mutter-kind-pass-untersuchungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Mutter-Kind-Passes<\/strong><\/a>. Die damit verbundenen Untersuchungen helfen Gyn\u00e4kologen, fr\u00fchzeitig Risiken zu erkennen, die sich negativ auf die bevorstehende Geburt auswirken k\u00f6nnten. Wie beispielsweise bestimmte Infektionen oder Lageanomalien des Ungeborenen. Das bietet \u00c4rzten und Hebammen die M\u00f6glichkeit, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Etwa bei Risikoschwangerschaften einen Kaiserschnitt einzuplanen.<\/p>\n<p>Auch nach der Geburt rei\u00dft die professionelle gesundheitliche Betreuung nicht ab. Denn viele Spit\u00e4ler verf\u00fcgen nicht nur \u00fcber eine Geburtenstation, sondern auch \u2013 f\u00fcr eventuelle Komplikationen bzw. Notf\u00e4lle \u2013 eine intensivmedizinisch ausger\u00fcstete Neugeborenenstation. Ebenfalls beruhigend: <strong>97 % aller Babys kommen gesund zur Welt<\/strong>.<\/p>\n<p>Auch bei einer Hausgeburt ist vorgesorgt.\u00a0Denn Hebammen verf\u00fcgen \u00fcber Kenntnisse in notfallmedizinischer Erstversorgung. Und sind verpflichtet, die Geburt im Spital geschehen zu lassen, wenn sich Probleme abzeichnen. Daher z\u00e4hlt \u00d6sterreich zu den L\u00e4ndern mit einer sehr geringen M\u00fcttersterblichkeit.<\/p>\n<h3>Hier findest du Hebammen in deinem Bundesland:<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/hebamme\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/hebamme\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcndigt sich ein Kind an, mischt sich bei der werdenden Mutter immer auch etwas Angst vor der Geburt in die Vorfreude auf das Baby. Diese Angst ist ganz nat\u00fcrlich. Schlie\u00dflich muss die Schwangere bei der Entbindung Schmerzen aushalten. Zudem birgt eine Geburt auch immer gewisse Risiken. Zum Gl\u00fcck gibt es verschieden\u00a0Ma\u00dfnahmen und Hilfen, Geburts\u00e4ngste zu bew\u00e4ltigen. Hier erf\u00e4hrst du hilfreiche Tipps &#8211; von Entspannungstechniken bis hin zu HypnoBirthing. Wieso haben Schwangere Angst vor der Geburt? Geburtserfahrungen sind etwas sehr Subjektives. Manche Frauen empfinden die Geburt eines Kindes als ein sch\u00f6nes Ereignis. Andere nehmen sie pragmatisch in Kauf, um Nachwuchs zu haben. Und dann gibt es auch recht viele, die eine Niederkunft als ein Trauma erleben, das sie m\u00f6glichst nicht wiederholen wollen. So unterschiedlich die Erwartungen bzw. Erfahrungen auch sind, eines haben letztendlich wohl alle Schwangeren gemeinsam: eine gewisse Angst vor dem, was auf sie zukommt. Das ist normal. Handelt es sich doch um eine Grenzerfahrung, die jede Geb\u00e4rende durchleben muss, ob sie will oder nicht. Werdende M\u00fctter haben einerseits Angst vor der M\u00f6glichkeit, ihr Kind k\u00f6nnte nicht gesund sein. Oder dem Kleinen k\u00f6nnte Negatives w\u00e4hrend der Geburt widerfahren. Sie f\u00fcrchten, dass vielleicht nicht alles glatt verl\u00e4uft bei der Geburt, es z. B. zu Verletzungen kommt. Oder ein unvorhergesehener Notfall eintritt. Auch ein vielleicht notwendiger Dammschnitt\u00a0oder Kaiserschnitt ist vielen nicht geheuer. Andererseits haben Schwangere\u00a0nat\u00fcrlich auch\u00a0Angst vor den Wehen und den Geburtsschmerzen. Wer freut sich schlie\u00dflich schon darauf, gro\u00dfe Schmerzen zu erleiden? Und das stundenlang. Auch wenn diese \u2013 ausnahmsweise \u2013 nicht Ausdruck einer Krankheit sind. Manche Frauen f\u00fcrchten sich zudem vor dem Gef\u00fchl, die Kontrolle \u00fcber den eigenen K\u00f6rper bzw. die Situation zu verlieren. Oder auch sich zu blamieren, weil sie sich vielleicht \u201cfalsch\u201c verhalten. Ihnen graut davor, sich im Intimbereich entbl\u00f6\u00dfen zu m\u00fcssen.\u00a0Auch der Gedanke, dass der Partner als Begleiter bei der Geburt sie in einem so aufgew\u00fchlten Zustand sieht, kann werdenden M\u00fcttern Unbehagen bereiten. Besonders verunsichert sind Erstgeb\u00e4rende. Sie wissen schlie\u00dflich nicht wirklich, was sie erwartet. Doch gilt das eigentlich f\u00fcr jede Geburt. Was verst\u00e4rkt die Angst vor der Geburt? Wie sehr eine Schwangere von \u00c4ngsten hinsichtlich der Entbindung geplagt wird, h\u00e4ngt sehr von ihrer grunds\u00e4tzlichen seelischen Konstitution und ihrer pers\u00f6nlichen Vorgeschichte ab. Schlechte Erfahrungen bei vorangegangenen Entbindungen etwa sch\u00fcren negative Erwartungen und f\u00fchren zu einer erh\u00f6hten Anspannung. \u00c4hnlich k\u00f6nnen allzu dramatische Geburtsberichte von Familienmitgliedern oder Freundinnen wirken. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Geburts\u00e4ngste steigt au\u00dferdem, wenn die werdende Mutter psychische Vorerkrankungen wie z. B. Depressionen aufweist. Oder Gewalterfahrungen. Auch das Internet, in dem es unglaublich viele Informationen zum Thema Schwangerschaft und Geburt gibt, kann mehr schaden als n\u00fctzen. Insbesondere dann, wenn diese v\u00f6llig ungefiltert gelesen werden. Diese F\u00fclle an kaum nach objektiven Gesichtspunkten selektierbaren Meldungen kann selbst sehr kritische Geister verunsichern. Wie wirkt sich Angst vor der Geburt aus? \u00c4ngste bewirken immer das Gleiche: Verspannungen und Verkrampfungen. Eine verkrampfte Muskulatur erschwert den Geburtsverlauf. Und verl\u00e4ngert ihn. Denn die Geb\u00e4rmutter, die mithilfe von Wehen das Kind nach drau\u00dfen bef\u00f6rdert, besteht vorwiegend aus Muskelgewebe. Eine zu schmerzhafte oder verz\u00f6gerte Entbindung kann [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":147633,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Angst vor der Geburt: diese Tipps helfen - Herold Blog<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wieso haben so viele Schwangere Angst vor der Geburt? 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