{"id":147657,"date":"2020-11-08T14:28:20","date_gmt":"2020-11-08T13:28:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=147657"},"modified":"2021-09-10T11:14:09","modified_gmt":"2021-09-10T09:14:09","slug":"schlaganfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schlaganfall\/","title":{"rendered":"Notfall Schlaganfall: Alles zum Gro\u00dfhirninfarkt"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_154039\" aria-describedby=\"caption-attachment-154039\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-154039 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Schlaganfall-c-peterschreiber.media_.jpg1_.jpg\" alt=\"Schlaganfall\" width=\"810\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Schlaganfall-c-peterschreiber.media_.jpg1_.jpg 810w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Schlaganfall-c-peterschreiber.media_.jpg1_-300x152.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Schlaganfall-c-peterschreiber.media_.jpg1_-768x389.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 810px) 100vw, 810px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-154039\" class=\"wp-caption-text\">Zerplatzt\u00a0ein\u00a0Gef\u00e4\u00df\u00a0im Hirn, ist ein\u00a0h\u00e4morrhagischer Schlaganfall die Folge.\u00a0Foto: AdobeStock (c)peterschreiber.media<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schlaganfall \u2013 da hei\u00dft es schnell handeln und 144 w\u00e4hlen. Denn das ist ein Notfall, bei dem jede Sekunde z\u00e4hlt! Dazu musst du aber erst die Anzeichen f\u00fcr einen Schlaganfall kennen. Welche das sein k\u00f6nnen, das erf\u00e4hrst du hier.<\/p>\n\n<h2><strong>Schlaganfall \u2013 was ist das? <\/strong><\/h2>\n<p>Ein Schlaganfall (Hirnschlag, Gehirnschlag, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexie, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus) ist das Resultat einer pl\u00f6tzlichen, also <strong>\u201cschlagartigen\u201c Durchblutungsst\u00f6rung<\/strong> im Gehirn. Er ist in \u00d6sterreich die dritth\u00e4ufigste Todesursache und der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr bleibende Behinderungen im h\u00f6heren Lebensalter.<\/p>\n<h3><strong>Was passiert beim Schlaganfall im Gehirn?<\/strong><\/h3>\n<p>Durch eine akute Durchblutungsst\u00f6rung werden <strong>Gehirnzellen nicht mehr<\/strong> mit ausreichend Sauerstoff und N\u00e4hrstoffen <strong>versorgt<\/strong> und <strong>sterben<\/strong> in der Folge ab. Das f\u00fchrt je nach gesch\u00e4digtem Hirnareal zu unterschiedlichen Symptomen.<\/p>\n<h3><strong>Welche Arten von Schlaganfall gibt es?<\/strong><\/h3>\n<p>Es gibt zwei Formen, den<\/p>\n<ul>\n<li><strong>isch\u00e4mischen Schlaganfall<\/strong>, der durch einen <strong>Gef\u00e4\u00dfverschluss<\/strong> entsteht und den Hauptteil (bis zu 80%) aller Insulte ausmacht.<\/li>\n<li><strong>h\u00e4morrhagischen Schlaganfall<\/strong>, der durch eine <strong>Hirnblutung<\/strong> zustande kommt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Verschluss von Blutgef\u00e4\u00dfen im Gehirn beim <strong>isch\u00e4mischen Schlaganfall<\/strong> kann auf zwei Arten geschehen. Durch einen <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/thrombose-phlebothrombose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Thrombus<\/strong><\/a>, einen Blutpfropf, der sich in einem Blutgef\u00e4\u00df des Gehirns gebildet hat. Fast immer infolge einer Arteriosklerose (Gef\u00e4\u00dfverkalkung). Oder durch eine <strong>Embolie<\/strong>, ein Blutgerinnsel (Embolus), das sich von der Innenwand einer Ader au\u00dferhalb des Gehirns abgel\u00f6st hat, auf dem Blutweg in ein Hirngef\u00e4\u00df gelangt ist und dieses verstopft. Solche <strong>Blutgerinnsel<\/strong> entstehen vor allem dort, wo das Blut langsam flie\u00dft und an vorgesch\u00e4digten Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden. Insbesondere eine h\u00e4ufige Herzrhythmusst\u00f6rung, das Vorhofflimmern, bei der sich die Herzvorh\u00f6fe unregelm\u00e4\u00dfig zusammenziehen, sowie k\u00fcrzlich erfolgte Herzinfarkte beg\u00fcnstigen die Entstehung von Embolien.<\/p>\n<p>Der h\u00e4morrhagische Infarkt f\u00fchrt zu einer Hirnmassenblutung (intrazerebrales H\u00e4matom). Handelt es sich bei dem geplatzten Gef\u00e4\u00df um eine Ader zwischen Hirngewebe und umgebender Bindegewebsschicht, der Arachnoidea (Spinnenhaut), spricht man von einer Subarachnoidalblutung. Dann ist meist ein Aneurysma (sackf\u00f6rmige Ausst\u00fclpung der Gef\u00e4\u00dfwand) dieses Gef\u00e4\u00dfes rupturiert.<\/p>\n<h3><strong>Schlaganfall \u2013 wer ist gef\u00e4hrdet? <\/strong><\/h3>\n<p>Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleben, steigt mit zunehmendem <strong>Alter <\/strong>deutlich an. Rund die H\u00e4lfte aller Insulte ereignet sich bei \u00fcber 75-J\u00e4hrigen. Doch k\u00f6nnen durchaus auch j\u00fcngere Erwachsene und sogar Kinder einen Schlaganfall erleiden.<\/p>\n<p>Zudem gelten als <strong>Risikofaktoren<\/strong> f\u00fcr einen <strong>isch\u00e4mischen Schlaganfall<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bluthochdruck<\/li>\n<li>Zuckerkrankheit<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/stoffwechsel\/fettstoffwechselstoerungen-manchmal-symptomlos-selten-folgenlos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fettstoffwechselst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li>\u00dcbergewicht<\/li>\n<li>Bewegungsmangel<\/li>\n<li>Gef\u00e4\u00dfentz\u00fcndungen (Vaskulitiden)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/herz-kreislauf-blutgefase\/gerinnungsstoerungen-blutung-oder-thrombose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blutgerinnungsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/herz-kreislauf-blutgefase\/arteriosklerose-entstehung-folgen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arteriosklerose<\/a> bzw. stattgehabte Herz-Kreislauf-Krankheiten, wie Herzinfarkte, pAVK oder eine Verengung der Halsschlagader<\/li>\n<li>Rauchen<\/li>\n<li>\u00fcberm\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum<\/li>\n<li>Stress<\/li>\n<li>Erh\u00f6hter Harns\u00e4ure-, Homocystein- oder CRP-Spiegel im Blut<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/gesundheit-allgemein\/schlaflabor-schlafstoerungen-auf-die-schliche-kommen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlafapnoe<\/a>-Syndrom<\/li>\n<li>Schlaganf\u00e4lle bei engen Blutsverwandten<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Risikofaktoren<\/strong> f\u00fcr einen <strong>h\u00e4morrhagischen Schlaganfall<\/strong> sind<\/p>\n<ul>\n<li>Bluthochdruck, besonders, wenn zus\u00e4tzlich eine Arteriosklerose vorliegt.<\/li>\n<li>Blutgerinnungsst\u00f6rungen, denn dann kann es bereits bei kleinsten Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den zu schweren Blutungen kommen, weil Gef\u00e4\u00dfverletzungen nicht wie normal abgedichtet werden.<\/li>\n<li>ein zun\u00e4chst isch\u00e4mischer Insult, wenn es durch das Einrei\u00dfen eines Gef\u00e4\u00dfes zu einer Einblutung kommt.<\/li>\n<li>Gef\u00e4\u00dfmissbildungen (z. B. <a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/herz-kreislauf-blutgefase\/aneurysma-lauernde-zeitbombe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aneurysma<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Ursachen: Wie entsteht ein Schlaganfall?<\/strong><\/h2>\n<p>Ausl\u00f6ser f\u00fcr einen <strong>isch\u00e4mischen Schlaganfall<\/strong> ist der <strong>Verschluss eines Blutgef\u00e4\u00dfes<\/strong> im Gehirn. Folge ist eine Minderversorgung der von diesem Gef\u00e4\u00df durchbluteten Hirnregion mit Blut und Sauerstoff. Somit stirbt dort Gewebe ab und es bildet sich eine Narbe. Dieser Prozess gleicht Vorg\u00e4ngen beim Herzinfarkt. Daher nennt man den isch\u00e4mischen Schlaganfall auch <strong>Hirninfarkt<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Zerplatzt <\/strong>ein <strong>Gef\u00e4\u00df<\/strong> im Hirn, ist ein <strong>h\u00e4morrhagischer Schlaganfall<\/strong> alias h\u00e4morrhagischer Infarkt die Folge. Somit erh\u00e4lt das vom jeweiligen Gef\u00e4\u00df versorgte Gebiet nicht mehr genug sauerstoffreiches Blut. Zus\u00e4tzlich dr\u00fcckt das austretende Blut auf die Gehirnzellen und sch\u00e4digt sie direkt. Bei einer Subarachnoidalblutung k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich Gef\u00e4\u00dfspasmen (krampfhaftes Zusammenziehen) auftreten. Sie k\u00f6nnen zu einer Mangeldurchblutung und damit zu isch\u00e4mischen Infarkten f\u00fchren. Au\u00dferdem kann bei einer Hirnblutung durch die Blutansammlung der Hirndruck stark ansteigen, weil der kn\u00f6cherne Sch\u00e4del nicht nachgibt, sodass der Druck das Hirngewebe massiv sch\u00e4digen kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_153889\" aria-describedby=\"caption-attachment-153889\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-153889 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Naeblys.jpg\" alt=\"Schlaganfall\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Naeblys.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Naeblys-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Naeblys-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-153889\" class=\"wp-caption-text\">Der Verschluss eines Blutgef\u00e4\u00dfes im Gehirn ist der Ausl\u00f6ser f\u00fcr einen isch\u00e4mischen Schlaganfall. Foto: AdobeStock (c) Naeblys<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Symptome: Schlaganfall erkennen <\/strong><\/h2>\n<p>Oftmals k\u00fcndigt sich ein Schlaganfall durch pl\u00f6tzlich auftretende, <strong>vor\u00fcbergehende Ausfallserscheinungen<\/strong>, wie z. B. kurzzeitige Sprachst\u00f6rungen, Ged\u00e4chtnisverluste oder Missempfindungen (z. B. Taubheitsgef\u00fchle) im Gesicht, an einem Arm und\/oder Bein bis hin zu kurzen L\u00e4hmungserscheinungen an. Dauern sie nur einige Minuten an, spricht man von einer <strong>transitorischen isch\u00e4mischen Attacke<\/strong> <strong>(TIA)<\/strong>, die jedoch neueren Erkenntnissen zufolge bereits zu einer nachweisbaren Sch\u00e4digung von Hirngewebe f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Solche typische\u00a0<strong>Vorboten<\/strong> eines drohenden Schlaganfalls darf man deshalb keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Je fr\u00fcher die Anzeichen f\u00fcr einen Schlaganfall erkannt werden, desto eher lassen sich schlimme Folgen verhindern. Im Klartext: eine schnelle medizinische Behandlung im Krankenhaus ist auch bei einer TIA angesagt.<\/p>\n<p><strong>Welche neurologischen Ausfallserscheinungen<\/strong> auftreten und <strong>wie ausgepr\u00e4gt<\/strong> sie sind, h\u00e4ngt davon ab, in <strong>welcher Hirnregion<\/strong> sich die TIA bzw. der Schlaganfall ereignet hat und welches Ausma\u00df die Sch\u00e4digung annimmt.<\/p>\n<p>Halten die <strong>Symptome mindestens 24 Stunden<\/strong> an, liegt laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein <strong>Schlaganfall<\/strong> vor. Bilden sie sich innerhalb von 24 Stunden bis drei Wochen wieder vollst\u00e4ndig zur\u00fcck, wurde fr\u00fcher daf\u00fcr der Begriff PRIND (f\u00fcr prolongierte reversible isch\u00e4misch-neurologische Defizite) verwendet. Er gilt heute als veraltet.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfhirninfarkt: Wo kann ein Schlaganfall entstehen? <\/strong><\/h3>\n<p>Ein Schlaganfall kann in <strong>verschiedenen Teilen des Gehirns<\/strong> entstehen. Demnach unterscheidet man im Wesentlichen zwischen <strong>Gro\u00dfhirninfarkt<\/strong>, <strong>Kleinhirninfarkt<\/strong> und <strong>Hirnstamminfarkt<\/strong>. Wo genau ein Insult auftritt, h\u00e4ngt davon ab, in welchem der Hirngef\u00e4\u00dfe \u2013 Arteria cerebri anterior, Arteria cerebri media, Arteria cerebri posterior oder Arteria basilaris \u2013 Ver\u00e4nderungen vorliegen, die ihn ausl\u00f6sen. Das geschieht jedoch in jedem der genannten Gef\u00e4\u00dfe unterschiedlich oft. Am h\u00e4ufigsten \u2013 etwa in der H\u00e4lfte aller F\u00e4lle \u2013 kommen Schlaganf\u00e4lle im Versorgungsgebiet der Arteria cerebri media vor (\u201cMediainfarkt\u201c).<\/p>\n<h3><strong>Wie \u00e4u\u00dfert sich ein Schlaganfall?<\/strong><\/h3>\n<p>Je nach l\u00e4diertem Hirnareal kommt es zu unterschiedlichen Ausfallserscheinungen. Charakteristisch ist ihr pl\u00f6tzliches Einsetzen \u2013 wie \u201cmit einem Schlag\u201c. Dazu z\u00e4hlen:<\/p>\n<p><strong>L\u00e4hmungserscheinungen<\/strong> oder Schw\u00e4che, meist auf einer K\u00f6rperseite, die ein\u00a0charakteristisches Zeichen f\u00fcr einen Schlaganfall sind. Es f\u00e4llt z.B. ein Arm \u201cgrundlos\u201c herunter, ein Mundwinkel h\u00e4ngt herab, es gibt Probleme beim Aufstehen oder St\u00fcrze ohne erkennbaren Anlass.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Taubheitsgef\u00fchle<\/strong>, d. h. Ber\u00fchrungen werden nicht gesp\u00fcrt, im Gesicht, in einem Arm, Bein oder einer ganzen K\u00f6rperh\u00e4lfte.<\/li>\n<li><strong>Sprachst\u00f6rungen<\/strong>, etwa Wortfindungs-, Schrift- oder Sprachverst\u00e4ndnisst\u00f6rungen (Folge: Unm\u00f6glichkeit, Anweisungen zu befolgen). Manchmal geht die F\u00e4higkeit zu sprechen ganz verloren oder es kommt zu einer verwaschenen Sprache (Sprechst\u00f6rung).<\/li>\n<li><strong>Schluckst\u00f6rungen<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Sehst\u00f6rungen<\/strong>, z. B. Doppelbilder, Gesichtsfeldausf\u00e4lle (etwa Verschwinden einer Bildh\u00e4lfte beim Lesen), vor\u00fcbergehende Blindheit (Amaurosis fugax) auf einem Auge.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schwindel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Schwindel<\/strong><\/a>, meist mit einer Fallneigung zur Seite, oft verbunden mit Doppelbilder-Sehen, Schluckst\u00f6rungen, L\u00e4hmungs- oder Taubheitserscheinungen.<\/li>\n<li><strong>Gleichgewichts-, Gang- oder Koordinationsst\u00f6rungen<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Rasende <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/migraene-kopfschmerzen-hausmittel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kopfschmerzen<\/a><\/strong>, vor allem als Zeichen einer Hirnblutung, oft verbunden mit einer Nackensteife, \u00dcbelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Ger\u00e4uschempfindlichkeit.<\/li>\n<li><strong>Verwirrtheit<\/strong>, Orientierungsst\u00f6rungen, in schweren F\u00e4llen auch Bewusstseinsst\u00f6rungen bis hin zur Bewusstlosigkeit.<\/li>\n<li><strong>Neglect<\/strong>: fehlende Wahrnehmung eines Teils der Umwelt oder eigener K\u00f6rperteile<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da es durch einen Schlaganfall h\u00e4ufig zu \u00dcbelkeit und Erbrechen kommt, droht nachfolgendes Einatmen von Erbrochenem mit Sch\u00e4digung der Lungengewebe, oft auch einer Lungenentz\u00fcndung.<\/p>\n<h3><strong>Schlaganfall beim Mann \u2013 Anzeichen <\/strong><\/h3>\n<p>Bei M\u00e4nnern zeigen sich mehr die klassischen Symptome eines Schlaganfalls. <strong>Verkalkungen<\/strong> der gro\u00dfen Gef\u00e4\u00dfe sind bei ihnen meist die Ursache des Geschehens. M\u00f6glicherweise, weil sie tendenziell h\u00e4ufiger rauchen, was wesentlich zur Gef\u00e4\u00dfverkalkung beitr\u00e4gt. Allerdings entwickeln sie \u00fcblicherweise als erstes akutes Gef\u00e4\u00dfleiden einen <strong>Herzinfarkt<\/strong>, w\u00e4hrend Frauen viel wahrscheinlicher einen Schlaganfall als Erstereignis erleiden. Rauchen erh\u00f6ht bei M\u00e4nnern das Schlaganfall-Risiko um das 1,7-fache.<\/p>\n<p><strong>Geschlechtshormone<\/strong>, wie etwa Testosteron scheinen\u00a0M\u00e4nner bis zu einem gewissen Grad vor Schlaganf\u00e4llen zu sch\u00fctzen. Erleben sie doch einen, gelingt es ihnen danach viel eher, Alltagsaktivit\u00e4ten wieder selbst- und vollst\u00e4ndig aufzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Potenz- und Prostataprobleme<\/strong> sind es, die bei M\u00e4nnern das <strong>Risiko<\/strong> f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle <strong>erh\u00f6hen<\/strong>. Die Gefahr f\u00fcr einen <strong>isch\u00e4mischen Insult<\/strong> steigt daher durch einen <strong>Androgenmangel <\/strong>oder eine <strong>Hodenentfernung<\/strong>.<\/p>\n<h3><strong>Schlaganfall bei der Frau \u2013 Anzeichen<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_153907\" aria-describedby=\"caption-attachment-153907\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-153907 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Syda-Productions.jpg\" alt=\"Schlaganfall\" width=\"810\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Syda-Productions.jpg 810w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Syda-Productions-300x152.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-Syda-Productions-768x389.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 810px) 100vw, 810px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-153907\" class=\"wp-caption-text\">Akute Gliederschmerzen sind z. B. Symptome die nicht gleich an einen Insult denken lassen. Foto: AdobeStock (c) Syda Productions<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein Schlaganfall \u00e4u\u00dfert sich bei Frauen teilweise mit Symptomen, die nicht sofort an einen Insult denken lassen. Etwa mit pl\u00f6tzlichen Kopf- oder Gliederschmerzen, \u00dcbelkeit, Verwirrtheit oder sogar v\u00f6llig <strong>untypischen Beschwerden<\/strong>, wie Brustschmerzen, Schluckbeschwerden und Kurzatmigkeit.<\/p>\n<p><strong>Schlaganf\u00e4lle verlaufen<\/strong> bei Frauen auch <strong>oft schwerer<\/strong> als bei M\u00e4nnern, weil dabei meist gr\u00f6\u00dfere Hirnareale Schaden nehmen, sodass eher eine Beeintr\u00e4chtigung besonders wichtiger Hirnfunktionen eintritt. Au\u00dferdem liegt die Ursache f\u00fcr einen Insult bei Frauen viel \u00f6fter in <strong>Vorhofflimmern<\/strong>, einer Herzrhythmusst\u00f6rung, bei der h\u00e4ufig Blutgerinnsel im Herzen entstehen, die \u00fcber die Blutbahn ins Gehirn gelangen und dort Gef\u00e4\u00dfe verstopfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Frauen erholen sich zudem schlechter von einem Schlaganfall und werden durch ihn <strong>h\u00e4ufiger pflegebed\u00fcrftig<\/strong>. M\u00f6glicherweise, weil sie durchschnittlich bereits rund 74 Jahre alt sind, wenn sie einen Schlaganfall erleiden, M\u00e4nner etwa 69. Oder auch einen schlechteren Gesundheitszustand (z. B. h\u00e4ufig: Herzschw\u00e4che) davor aufweisen und \u00f6fter allein leben. Somit gelingt es ihnen danach seltener, ein selbstst\u00e4ndiges Alltagsleben zu f\u00fchren. Auch entwickeln sie h\u00e4ufiger Depressionen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern in puncto <strong>Risikofaktoren<\/strong>. Laut diverser Studien erh\u00f6ht bei Frauen<\/p>\n<ul>\n<li>die Einnahme <strong>oraler Kontrazeptiva<\/strong> (\u201cPille\u201c) das Risiko f\u00fcr einen isch\u00e4mischen Schlaganfall.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/frauengesundheit-und-schwangerschaft\/schwangerschaftsdiabetes-praeklampsie-gefahr-fuer-mutter-und-kind\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Bluthochdruck in der Schwangerschaft<\/strong><\/a> das Risiko f\u00fcr beide Arten von Schlaganfall.<\/li>\n<li>eine <strong>sp\u00e4te<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wechselbeschwerden-symptome-wechseljahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Menopause<\/strong><\/a> (\u2265 55 Jahre) das Risiko f\u00fcr einen h\u00e4morrhagischen Schlaganfall, w\u00e4hrend sie es f\u00fcr einen Hirninfarkt etwas verringert.<\/li>\n<li>Fr\u00fch- und vor allem <strong>Totgeburten<\/strong> allgemein die Schlaganfallgefahr.<\/li>\n<li>die <strong>Entfernung der Eierst\u00f6cke<\/strong> das Risiko f\u00fcr beide Schlaganfallarten.<\/li>\n<li><strong>Rauchen<\/strong> das Schlaganfallrisiko um das Dreifache.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zugleich spricht die Datenlage daf\u00fcr, dass eine Entfernung der Geb\u00e4rmutter das Schlaganfallrisiko sowie ein sp\u00e4ter Beginn (mit 16\/17 Jahren) der Regelblutung die Gefahr einer Hirnblutung verringern kann.<\/p>\n<h4><strong>Wie erkennen auch Laien einen Schlaganfall? FAST-Test<\/strong><\/h4>\n<p><strong>FAST<\/strong> \u2013 das steht f\u00fcr <strong>Face<\/strong> (Gesicht), <strong>Arms<\/strong> (Arme), <strong>Speech<\/strong> (Sprache) und <strong>Time <\/strong>(Zeit). Genau diese vier Dinge bestimmen den Test:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Face<\/strong>: Die Person auffordern, breit zu l\u00e4cheln oder die Z\u00e4hne zu zeigen, die Backen aufblasen und darauf leichten Widerstand auszu\u00fcben. All das kann sie nicht, wenn ein Schlaganfall eine ihrer Gesichtsh\u00e4lften l\u00e4hmt.<\/li>\n<li><strong>Arms<\/strong>: Die Person auffordern, beide Arme mit nach oben ge\u00f6ffneten Handfl\u00e4chen nach vorne zu strecken. Somit werden die Arme ohne Unterst\u00fctzung im 90\u00b0-Winkel zur K\u00f6rperachse gehalten. Das ist bei der L\u00e4hmung eines Arms nicht m\u00f6glich. Ein gel\u00e4hmter Arm sinkt oder dreht sich nach innen.<\/li>\n<li><strong>Speech<\/strong>: Auf die Aussprache der Person achten: Ist sie undeutlich oder verlangsamt? H\u00f6rt sie sich \u201cverwaschen\u201c an? Hat die Person Schwierigkeiten, ihre Gedanken in Worte zu fassen?<\/li>\n<li><strong>Time<\/strong>: Die Person muss so schnell wie m\u00f6glich mit der Rettung in eine geeignete Klinik. Nach dem Absetzen des Notrufs (Tel: 144) sollte sie mit erh\u00f6htem Oberk\u00f6rper gelagert, bei \u00dcbelkeit und Erbrechen jedoch in Seitenlage (auf die gel\u00e4hmte Seite) gebracht werden, damit Erbrochenes nicht in die Lunge gelangt (Aspiration) und dort eine potenziell t\u00f6dliche Lungenentz\u00fcndung ausl\u00f6st. Beengende Kleidung sollte ge\u00f6ffnet, die Person beobachtet, ihre Atmung und ihr Herzschlag kontrolliert und sie, wenn n\u00f6tig, reanimiert werden. Sie darf weder k\u00f6rperlich belastet werden noch etwas essen oder trinken, damit keine Aspiration erfolgt.<\/li>\n<\/ol>\n<h3><strong>Schlaganfall Folgen: Was passiert danach?<\/strong><\/h3>\n<p>Abh\u00e4ngig vom <strong>Ausma\u00df<\/strong> der durch den <strong>Schlaganfall<\/strong> verursachten Hirnsch\u00e4digung ist die <strong>k\u00f6rperliche <\/strong>und <strong>geistige Leistungsf\u00e4higkeit<\/strong> mehr oder minder stark <strong>eingeschr\u00e4nkt<\/strong>. In vielen F\u00e4llen durch eine L\u00e4hmung oder Funktionsbehinderung von Arm und\/oder Bein, Schluckbeschwerden, Sprach- oder Sehst\u00f6rungen. Zudem bedeutet ein Schlaganfall mit seinen Folgen eine schwere seelische Belastung.<\/p>\n<p>Die Palette reicht von vollst\u00e4ndiger Erholung \u00fcber leichte Ausf\u00e4lle \u00fcber schwere Behinderungen bis zum Ableben. Tatsache ist auch, dass einem stattgehabten Schlaganfall gern ein weiterer folgt.<\/p>\n<h2><strong>Schlaganfall Behandlung <\/strong><\/h2>\n<p><strong>Jeder Schlaganfall ist ein Notfall, der sofortiger \u00e4rztlicher Hilfe bedarf.<\/strong> Das hei\u00dft: Deuten Symptome (siehe oben) auf einen Schlaganfall hin, ist \u2013 unabh\u00e4ngig vom Alter dessen, der sie zeigt \u2013 umgehend die <strong>Rettung<\/strong> (Tel.: 144) zu verst\u00e4ndigen. Denn nur fr\u00fchzeitige Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen Gehirnzellen vor dem Absterben bewahren. Daher sind die ersten Stunden nach einem Schlaganfall entscheidend. Etwa, weil nur dann ein Blutgerinnsel im Gehirn durch eine Thrombolyse aufgel\u00f6st werden kann.<\/p>\n<p>Deshalb landen Menschen mit einem Schlaganfall auf einer sogenannten <strong>Stroke<\/strong><strong>-Unit<\/strong> (engl.: stroke = Schlaganfall) an einer neurologischen Abteilung eines Spitals.\u00a0Die gibt es in jedem Bundesland, \u00f6sterreichweit derzeit 39.<\/p>\n<p>Dort haben Schlaganfall-Patienten ein geringeres Risiko, am Insult zu sterben oder schwere Folgesch\u00e4den zu erleiden. Denn eine\u00a0solche spezielle Intensiv-\u00dcberwachungseinheit f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle gew\u00e4hrleistet die <strong>konsequente \u00dcberpr\u00fcfung<\/strong> der <strong>neurologischen<\/strong> und <strong>Vitalfunktionen<\/strong>.\u00a0Sie stellt einen geeigneten Ort f\u00fcr eine erfolgreiche <strong>Lysetherapie<\/strong> dar. Au\u00dferdem sind in Spit\u00e4lern mit Stroke-Unit bestimmte Untersuchungen, wie eine Computertomografie, Angiografie, ein Ultraschall und Labortests rund um die Uhr einsatzbereit.<\/p>\n<p>Das erm\u00f6glicht es, Komplikationen zu vermeiden oder zumindest fr\u00fchzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dazu dienen <strong>Behandlungsmethoden<\/strong> und Pflegema\u00dfnahmen, wie beispielsweise Krankengymnastik, Physio- oder Ergotherapie, Logop\u00e4die oder Lagerungsman\u00f6ver bei L\u00e4hmungen.<\/p>\n<p>Durchschnittlich verbleiben Schlaganfall-Patienten ca. vier Tage auf der Stroke-Unit, bevor sie auf eine neurologische oder interne Station, m\u00f6glicherweise auch bereits eine Rehabilitationseinrichtung \u00fcberstellt werden.<\/p>\n<h3><strong>Wer stellt einen Schlaganfall fest?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Diagnostik eines Schlaganfalls f\u00e4llt in die Dom\u00e4ne eines Facharztes f\u00fcr <strong>Neurologie<\/strong>. Er erkennt die Erkrankung anhand der \u2013 vom Patienten oder Angeh\u00f6rigen geschilderten \u2013 Symptome und \u00dcberpr\u00fcfung neurologischer Funktionen. Unter Zuhilfenahme bildgebender Verfahren, wie z. B. einer Computer- oder <strong>Magnetresonanztomografie<\/strong>, die den Gef\u00e4\u00dfverschluss bzw. die Hirnblutung aufzeigen.<\/p>\n<p>Zwecks Feststellung potenzieller Ausl\u00f6ser k\u00f6nnen Untersuchungen folgen wie<\/p>\n<ul>\n<li>Blutdruckmessungen bzw. eine Langzeit-Blutdruckmessung zur Erkennung von Blutdruckschwankungen im Tagesverlauf.<\/li>\n<li>Bluttests, z. B. Blutgerinnungs-, Zucker-, Leber-, Nierenwerte, Elektrolyte, Blutbild.<\/li>\n<li>eine Bestimmung von auf Hirnsch\u00e4den hinweisenden Blut-Biomarkern (z.B. S-100B, NSE, GFAP), die aber bei Schlaganfall auch unauff\u00e4llig sein k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>eine Duplex-Sonographie der hirnversorgenden Gef\u00e4\u00dfe bzw. Arterien im Hals- und Nackenbereich. Das Ultraschallverfahren dient dem Nachweis von Gef\u00e4\u00dfverengungen.<\/li>\n<li>ein Elektrokardiogramm (EKG) bzw. Langzeit-EKG zur Diagnose nicht permanent auftretender Herzrhythmusst\u00f6rungen.<\/li>\n<li>eine Pulsoxymetrie, d.h. Messung des Sauerstoffgehalts im Blut per Clip am Finger.<\/li>\n<li>ein Herzultraschall zur Erkennung von Blutgerinnseln in den Herzh\u00f6hlen oder Funktionsst\u00f6rungen der Herzklappen.<\/li>\n<li>eine digitale Subtraktionsangiografie (R\u00f6ntgendarstellung der Hirngef\u00e4\u00dfe mit Kontrastmittel), CT-Angiografie oder Magnetresonanz-Angiografie zur Erfassung der Art und Ausdehnung von Gef\u00e4\u00dfverengungen und -verschl\u00fcssen und Verdeutlichung von Hirnblutungen verursachenden Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine leichte, in bildgebenden Verfahren kaum nachweisbare Subarachnoidalblutung kann durch den Nachweis von Blutbestandteilen im Liquor (Nervenwasser) per Lumbalpunktion festgestellt werden. Dabei entnimmt der Arzt mit einer feinen Nadel ein wenig Fl\u00fcssigkeit aus dem R\u00fcckenmarkskanal.<\/p>\n<h3><strong>Wie sieht die Schlaganfall Therapie aus?<\/strong><\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst gilt es <strong>Vitalparameter<\/strong>, wie Herzfrequenz, Atmung, Sauerstoffgehalt im Blut, Blutzuckerspiegel, K\u00f6rpertemperatur, Wasser- und Elektrolyt- sowie S\u00e4ure-Basen-Haushalt m\u00f6glichst <strong>stabil<\/strong> zu <strong>halten<\/strong>. Das macht man, indem man sie engmaschig \u00fcberwacht und bei Entgleisungen sofort therapeutisch eingreift.<\/p>\n<p>Bei <strong>schweren Schlaganf\u00e4llen<\/strong> muss man darauf achten, dass die <strong>Atemwege frei<\/strong> bleiben. Das hei\u00dft, bei Notwendigkeit, eine k\u00fcnstliche Beatmung einzusetzen. Besonderes Augenmerk verlangt auch der <strong>Blutdruck<\/strong>, der anf\u00e4nglich oft zu hoch ist, aber <strong>nicht sofort auf Normalwerte gesenkt<\/strong> wird, um die Durchblutung des Gehirngewebes zu verbessern, die unter einem niedrigen Blutdruck leiden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die K\u00f6rpertemperatur wird unter 37,5 Grad gehalten. Eventuelle Krampfanf\u00e4lle erfordern den Einsatz sogenannter Antikonvulsiva, Depressionen erfordern den Einsatz von Antidepressiva und\/oder einer Psychotherapie.<\/p>\n<p>Steht fest, dass ein <strong>isch\u00e4mischer Schlaganfall<\/strong> vorliegt, erfolgt unter bestimmten Bedingungen innerhalb von viereinhalb Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome eine sogenannte <strong>Lysetherapie<\/strong>, bei der ein <strong>Medikament<\/strong> das <strong>Blutgerinnsel aufl\u00f6st<\/strong> und daher die Blutversorgung in dem gesch\u00e4digten Hirnareal wiederherstellt. Ihre Erfolgschancen sind umso gr\u00f6\u00dfer, je fr\u00fcher sie angewendet wird.<\/p>\n<p>Auch besteht an speziellen Zentren in bestimmten F\u00e4llen die M\u00f6glichkeit, eine <strong>Neurothrombektomie <\/strong>durchzuf\u00fchren, bei der ein Katheter in die verlegte Arterie eingef\u00fchrt wird, um mit einem speziellen Ger\u00e4t das Blutgerinnsel aus dem Gef\u00e4\u00df herauszuholen.<\/p>\n<p>Um das Risiko f\u00fcr die Entwicklung eines weiteren isch\u00e4mischen Schlaganfalls, das in den ersten Tagen besonders hoch ist, zu senken, erhalten daran Erkrankte<\/p>\n<ul>\n<li>blutverd\u00fcnnende Medikamente<\/li>\n<li>bei Herzrhythmusst\u00f6rungen Blutverd\u00fcnner, eine Kardioversion (Stromsto\u00df) oder einen Herzschrittmacher<\/li>\n<li>Blutfettsenker<\/li>\n<li>Blutdrucksenker<\/li>\n<li>eine chirurgische Aufdehnung oder einen Stent (in die Arterie eingesetztes, sie offenhaltendes R\u00f6hrchen) bei Verengungen der Halsschlagader<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung bei der Nikotinentw\u00f6hnung, wenn sie Raucher sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein geplatztes Aneurysma l\u00e4sst sich per Coiling, d. h. Einbringen von beschichteten Platinspiralen per Katheter in das Aneurysma oder neurochirurgischem Clipping, d. h. Abdichtung mittels Metallklammer, sanieren.<\/p>\n<h3><strong>Wie lange Reha nach Schlaganfall?<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_153913\" aria-describedby=\"caption-attachment-153913\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-153913 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-highwaystarz.jpg\" alt=\"Schlaganfall\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-highwaystarz.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-highwaystarz-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Schlaganfall-c-highwaystarz-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-153913\" class=\"wp-caption-text\">Mit\u00a0ergotherapeutischen Therapien werden verloren gegangene Funktionen wieder neu erlernt. Foto: AdobeStock (c) highwaystarz<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sobald es der k\u00f6rperliche Zustand eines Schlaganfallpatienten zul\u00e4sst, im Idealfall schon am ersten Tag auf der <strong>Stroke Unit<\/strong>, wird mit seiner Rehabilitation begonnen. Je fr\u00fcher das geschieht, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Denn auch wenn die Regenerationsf\u00e4higkeit von Nervengewebe gering ist und daher ein Schlaganfall <strong>oft dauerhafte Sch\u00e4den<\/strong> im Gehirn hinterl\u00e4sst, k\u00f6nnen benachbarte intakte Bereiche in vielen F\u00e4llen ausgefallene Funktionen zumindest teilweise \u00fcbernehmen. Eine F\u00e4higkeit, die man \u201cPlastizit\u00e4t des Nervensystems\u201c nennt. Um sie voll nutzen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt das Hirn Anreize.<\/p>\n<p>Eine fr\u00fchzeitige, <strong>zielgerichtete Rehabilitation<\/strong> kann also Folgesch\u00e4den h\u00e4ufig deutlich verringern. Hierzu braucht es ein Team aus \u00c4rzten, Pflegepersonal, Fachkr\u00e4ften bez\u00fcglich <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/physiotherapie-wien-kosten-krankenkasse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Physiotherapie<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/ergotherapie-kinder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ergotherapie<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/logopaedie-was-ist-das\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Logop\u00e4die<\/a> sowie Psychologen. Idealziel einer Rehabilitation ist es, dem Schlaganfall-Patienten ein weitgehend <strong>selbstst\u00e4ndiges Leben<\/strong> zu erm\u00f6glichen. Mittels physiotherapeutischer, ergotherapeutischer und logop\u00e4discher \u00dcbungen lassen sich viele verloren gegangene Funktionen in einem individuell auf den Patienten abgestimmten Rehabilitationsprogramm wieder <strong>neu erlernen<\/strong> und trainieren.<\/p>\n<p>Die Dauer der Rehabilitation richtet sich nach der Art und Schwere der Ausfallserscheinungen. Sie beginnt bereits \u2013 als durchschnittlich etwa drei Wochen in Anspruch nehmende <strong>Fr\u00fchrehabilitation<\/strong> \u2013 w\u00e4hrend der Betreuung im Akutspital und setzt sich in einer darauf spezialisierten <a href=\"https:\/\/rehakompass.goeg.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einrichtung<\/a> fort. Im Idealfall gleich nach dem Krankenhausaufenthalt, weshalb der Antrag auf den Aufenthalt im Rehabilitationszentrum meist bereits im Spital erfolgt. Es besteht auch die M\u00f6glichkeit, wenn etwa nur leichte Beeintr\u00e4chtigungen bestehen, die Rehabilitation ambulant in Tageskliniken durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h4><strong>Wie kann man einem Schlaganfall vorbeugen?<\/strong><\/h4>\n<p>Die beste Vorbeugung lautet, Risikofaktoren zu minimieren oder \u2013 besser noch \u2013 zu vermeiden. Das erreicht man durch eine <strong>gesunde Lebensweise<\/strong>. Dazu geh\u00f6rt etwa:<\/p>\n<ul>\n<li>regelm\u00e4\u00dfige Bewegung<\/li>\n<li>eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ern\u00e4hrung<\/li>\n<li>ein <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/rauchen-aufhoeren-beste-tipps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rauchverzicht<\/a><\/li>\n<li>eine Normalisierung des K\u00f6rpergewichts<\/li>\n<li>ein h\u00f6chstens m\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum<\/li>\n<li>Stressreduktion bzw. Entspannung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da Bluthochdruck, bestimmte Fettstoffwechselst\u00f6rungen und Diabetes mellitus arteriosklerotische Gef\u00e4\u00dfver\u00e4nderungen sowie Vorhofflimmern Embolien und damit einen isch\u00e4mischen Schlaganfall beg\u00fcnstigen, geh\u00f6ren die Erkrankungen ad\u00e4quat behandelt.<\/p>\n<p><strong>Hier findest du die besten Neurologen in\u00a0deinem Bundesland :\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/neurologe\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/neurologe\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlaganfall \u2013 da hei\u00dft es schnell handeln und 144 w\u00e4hlen. Denn das ist ein Notfall, bei dem jede Sekunde z\u00e4hlt! Dazu musst du aber erst die Anzeichen f\u00fcr einen Schlaganfall kennen. Welche das sein k\u00f6nnen, das erf\u00e4hrst du hier. Schlaganfall \u2013 was ist das? Ein Schlaganfall (Hirnschlag, Gehirnschlag, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexie, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus) ist das Resultat einer pl\u00f6tzlichen, also \u201cschlagartigen\u201c Durchblutungsst\u00f6rung im Gehirn. Er ist in \u00d6sterreich die dritth\u00e4ufigste Todesursache und der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr bleibende Behinderungen im h\u00f6heren Lebensalter. Was passiert beim Schlaganfall im Gehirn? Durch eine akute Durchblutungsst\u00f6rung werden Gehirnzellen nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und N\u00e4hrstoffen versorgt und sterben in der Folge ab. Das f\u00fchrt je nach gesch\u00e4digtem Hirnareal zu unterschiedlichen Symptomen. Welche Arten von Schlaganfall gibt es? Es gibt zwei Formen, den isch\u00e4mischen Schlaganfall, der durch einen Gef\u00e4\u00dfverschluss entsteht und den Hauptteil (bis zu 80%) aller Insulte ausmacht. h\u00e4morrhagischen Schlaganfall, der durch eine Hirnblutung zustande kommt. Der Verschluss von Blutgef\u00e4\u00dfen im Gehirn beim isch\u00e4mischen Schlaganfall kann auf zwei Arten geschehen. Durch einen Thrombus, einen Blutpfropf, der sich in einem Blutgef\u00e4\u00df des Gehirns gebildet hat. Fast immer infolge einer Arteriosklerose (Gef\u00e4\u00dfverkalkung). Oder durch eine Embolie, ein Blutgerinnsel (Embolus), das sich von der Innenwand einer Ader au\u00dferhalb des Gehirns abgel\u00f6st hat, auf dem Blutweg in ein Hirngef\u00e4\u00df gelangt ist und dieses verstopft. Solche Blutgerinnsel entstehen vor allem dort, wo das Blut langsam flie\u00dft und an vorgesch\u00e4digten Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden. Insbesondere eine h\u00e4ufige Herzrhythmusst\u00f6rung, das Vorhofflimmern, bei der sich die Herzvorh\u00f6fe unregelm\u00e4\u00dfig zusammenziehen, sowie k\u00fcrzlich erfolgte Herzinfarkte beg\u00fcnstigen die Entstehung von Embolien. Der h\u00e4morrhagische Infarkt f\u00fchrt zu einer Hirnmassenblutung (intrazerebrales H\u00e4matom). Handelt es sich bei dem geplatzten Gef\u00e4\u00df um eine Ader zwischen Hirngewebe und umgebender Bindegewebsschicht, der Arachnoidea (Spinnenhaut), spricht man von einer Subarachnoidalblutung. Dann ist meist ein Aneurysma (sackf\u00f6rmige Ausst\u00fclpung der Gef\u00e4\u00dfwand) dieses Gef\u00e4\u00dfes rupturiert. Schlaganfall \u2013 wer ist gef\u00e4hrdet? Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleben, steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Rund die H\u00e4lfte aller Insulte ereignet sich bei \u00fcber 75-J\u00e4hrigen. Doch k\u00f6nnen durchaus auch j\u00fcngere Erwachsene und sogar Kinder einen Schlaganfall erleiden. Zudem gelten als Risikofaktoren f\u00fcr einen isch\u00e4mischen Schlaganfall Bluthochdruck Zuckerkrankheit Fettstoffwechselst\u00f6rungen \u00dcbergewicht Bewegungsmangel Gef\u00e4\u00dfentz\u00fcndungen (Vaskulitiden) Blutgerinnungsst\u00f6rungen Arteriosklerose bzw. stattgehabte Herz-Kreislauf-Krankheiten, wie Herzinfarkte, pAVK oder eine Verengung der Halsschlagader Rauchen \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum Stress Erh\u00f6hter Harns\u00e4ure-, Homocystein- oder CRP-Spiegel im Blut Schlafapnoe-Syndrom Schlaganf\u00e4lle bei engen Blutsverwandten Risikofaktoren f\u00fcr einen h\u00e4morrhagischen Schlaganfall sind Bluthochdruck, besonders, wenn zus\u00e4tzlich eine Arteriosklerose vorliegt. Blutgerinnungsst\u00f6rungen, denn dann kann es bereits bei kleinsten Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den zu schweren Blutungen kommen, weil Gef\u00e4\u00dfverletzungen nicht wie normal abgedichtet werden. ein zun\u00e4chst isch\u00e4mischer Insult, wenn es durch das Einrei\u00dfen eines Gef\u00e4\u00dfes zu einer Einblutung kommt. Gef\u00e4\u00dfmissbildungen (z. B. Aneurysma) Ursachen: Wie entsteht ein Schlaganfall? Ausl\u00f6ser f\u00fcr einen isch\u00e4mischen Schlaganfall ist der Verschluss eines Blutgef\u00e4\u00dfes im Gehirn. Folge ist eine Minderversorgung der von diesem Gef\u00e4\u00df durchbluteten Hirnregion mit Blut und Sauerstoff. Somit stirbt dort Gewebe ab und es bildet sich eine Narbe. Dieser Prozess gleicht Vorg\u00e4ngen beim Herzinfarkt. Daher nennt man den isch\u00e4mischen Schlaganfall auch Hirninfarkt. Zerplatzt ein Gef\u00e4\u00df im Hirn, ist ein h\u00e4morrhagischer Schlaganfall alias [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":154057,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Schlaganfall | Warum jede Minute z\u00e4hlt - HEROLD<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Schlaganfall \u2013 da hei\u00dft es schnell handeln! 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