{"id":150402,"date":"2019-07-12T08:00:29","date_gmt":"2019-07-12T06:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=150402"},"modified":"2020-06-08T13:21:59","modified_gmt":"2020-06-08T11:21:59","slug":"diabetes-typ-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/diabetes-typ-2\/","title":{"rendered":"Diabetes Typ 2: Ursachen, Symptome, Behandlung"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_155158\" aria-describedby=\"caption-attachment-155158\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-155158 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-adragan-jpg.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-adragan-jpg.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-adragan-jpg-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-adragan-jpg-768x398.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-155158\" class=\"wp-caption-text\">Diabetes Typ 2 kommt beispielsweise durch eine\u00a0fett- und zuckerreiche Ern\u00e4hrung zustande.\u00a0Foto: AdobeStock (c) adragan<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Diabetes Typ 2<\/strong> ist eine Krankheit, die vor allem Menschen mit \u00dcbergewicht trifft. Daher gelten Normalgewicht und regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Bewegung als oberstes Gebot, um sie zu bek\u00e4mpfen bzw. verhindern. Das ist unbedingt notwendig, denn zu hoher Blutzucker hat auf Dauer schlimme Folgen.<\/p>\n\n<h2><strong>Was ist Diabetes Typ 2? <\/strong><\/h2>\n<p><strong>Zuckerkrankheit<\/strong> kann auf unterschiedliche Arten entstehen. Je nach Ursache unterscheidet man daher im Wesentlichen <strong>vier Diabetes-Typen<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/typ-1-diabetes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Typ-1-Diabetes<\/strong><\/a>, der durch einen absoluten Insulinmangel zustande kommt.<\/li>\n<li><strong>Typ-2-Diabetes<\/strong>, der auf einem relativen Insulinmangel beruht.<\/li>\n<li>Formen der Zuckerkrankheit, die durch Ver\u00e4nderungen des Erbguts, Erkrankungen der Bauchspeicheldr\u00fcse, Infektionen, die Einwirkung von bestimmten Arzneien oder Chemikalien u.a.m. ausgel\u00f6st werden.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schwangerschaftsdiabetes-ernaehrung-blutzucker\/\"><strong>Schwangerschaftsdiabetes<\/strong> <\/a>(Gestationsdiabetes).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Ursache handelt es sich bei jeder Form von <strong>Diabetes mellitus<\/strong>\u00a0um eine Stoffwechselerkrankung, die sich auf viele Vorg\u00e4nge im Organismus auswirkt. Je nach Art der Zuckerkrankheit kann entweder die Bauchspeicheldr\u00fcse kein Insulin produzieren (Typ 1) oder der K\u00f6rper ist nicht imstande, das <strong>Hormon gen\u00fcgend zu nutzen<\/strong> (<strong>Typ 2<\/strong>).<\/p>\n<p>Denn das aus der Bauchspeicheldr\u00fcse ins Blut abgegebene Insulin schleust normalerweise Glukose (Traubenzucker) in die Zellen, die den Zucker zur Energiegewinnung verwenden. Ohne Insulin k\u00f6nnen die Zellen die Glukose nicht verwerten und sie verbleibt im Blut. Der dadurch entstehende <strong>hohe Blutzuckerspiegel<\/strong> hat viele gesundheitssch\u00e4dliche Folgen.<\/p>\n<h3><strong>Wer bekommt<\/strong> <strong>Diabetes Typ 2?<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr den Diabetes Typ 2 findet man noch recht oft die Bezeichnung <strong>Altersdiabetes <\/strong>bzw. Alterszucker, weil er meist erst in h\u00f6herem Lebensalter auftritt. Doch entwickelt er sich inzwischen immer h\u00e4ufiger bei j\u00fcngeren Erwachsenen, Jugendlichen und sogar Kindern, weshalb der Begriff nicht mehr angebracht erscheint. Grund f\u00fcr sein zunehmendes Vorkommen in j\u00fcngeren Jahren ist, dass immer mehr Menschen schon in jungen Jahren stark \u00fcbergewichtig sind und sich nur wenig bewegen.<\/p>\n<h3><strong>Ist Diabetes Typ 2 heilbar?<\/strong><\/h3>\n<p>Typ-2-Diabetes ist eine <strong>chronische Stoffwechselerkrankung<\/strong>, die sich allerdings durch einen vern\u00fcnftigen Lebensstil vor allem in ihrer fr\u00fchen Phase derart <strong>positiv beeinflussen<\/strong> l\u00e4sst, dass es zumindest f\u00fcr eine Zeit lang zu einer Normalisierung der Blutzuckerwerte ohne Anwendung von Arzneien kommen kann.<\/p>\n<p>Auf lange Sicht sind bei guter therapeutischer Blutzuckereinstellung eine weitgehende Beschwerdefreiheit, Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und das Hintanhalten von Folgesch\u00e4den der Krankheit erreichbar.<\/p>\n<h3><strong>Ist Diabetes Typ 2 erblich?<\/strong><\/h3>\n<p>Eine erbliche Veranlagung spielt eine wichtige Rolle beim Typ-2-Diabetes. Wobei wahrscheinlich <strong>viele verschiedene Gene<\/strong> in variabler Kombination an seiner Entstehung beteiligt sind.<\/p>\n<p>Eine bei Kindern und Jugendlichen zunehmend zu findende, Typ-2-Diabetes-artige Form von Zuckerkrankheit, der sogenannte <strong>MODY-Diabetes<\/strong> (<strong>M<\/strong>aturity <strong>O<\/strong>nset <strong>D<\/strong>iabetes of the <strong>Y<\/strong>oung = Erwachsenendiabetes, der bei Jugendlichen auftritt) beruht auf Ver\u00e4nderungen der Erbmasse. Wobei aber jeweils ein einziges Gen f\u00fcr seine Entstehung verantwortlich zeichnet. Doch gibt es mehrere dieser MODY-Diabetes ausl\u00f6senden Gene, die auf verschiedenen Chromosomen liegen. Diese Art von Zuckerkrankheit kann anfangs mit Tabletten behandelt werden, endet jedoch in der Regel als insulinpflichtiger Diabetes.<\/p>\n<p>Hat <strong>ein Elternteil Typ-2-Diabetes<\/strong>, betr\u00e4gt die <strong>Wahrscheinlichkeit<\/strong> f\u00fcr das <strong>Kind<\/strong>, auch einen zu entwickeln, <strong>25 bis 50\u00a0Prozent<\/strong>. Sind beide Eltern zuckerkrank, steigt es auf rund 60 Prozent. Leidet ein eineiiger Zwilling daran, hat der andere Zwilling ein 80- bis hundertprozentiges Risiko f\u00fcr einen Typ 2-Diabetes. Geschwister von Typ-2-Diabetikern entwickeln zu 20 bis 40 Prozent die Krankheit, T\u00f6chter und Enkelinnen vermehrt einen Schwangerschaftsdiabetes. Ausschlaggebend daf\u00fcr, dass das Stoffwechselleiden bei genetischer Disposition tats\u00e4chlich in Erscheinung tritt, ist jedoch die Lebensweise, beispielsweise die Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_155296\" aria-describedby=\"caption-attachment-155296\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-155296 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-LiliGraphie.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-LiliGraphie.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-LiliGraphie-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-LiliGraphie-768x398.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-155296\" class=\"wp-caption-text\">Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Typ 2 Diabetes spielt die\u00a0Ern\u00e4hrung<strong>.\u00a0<\/strong>Foto: AdobeStock (c) LiliGraphie<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Wie entsteht ein Diabetes Typ 2? <\/strong><\/h2>\n<p>Beim Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldr\u00fcse zwar \u2013 zun\u00e4chst ausreichend \u2013 Insulin, doch kann das Hormon seine Aufgabe, Glukose ins Zellinnere zu schleusen, nicht ausreichend erf\u00fcllen. Denn die <strong>Zellen reagieren weniger empfindlich als normal auf Insulin<\/strong>, sodass das Hormon an Wirkung einb\u00fc\u00dft. Diesen Zustand nennt man <strong>Insulinresistenz<\/strong>.<\/p>\n<p>Darauf antwortet die Bauchspeicheldr\u00fcse zun\u00e4chst mit einer vermehrten Insulinbildung. Dieser Hyperinsulinismus kann aber kaum auf Dauer die Insulinresistenz kompensieren. Reicht die ausgesch\u00fcttete Insulinmenge nicht mehr aus zur Regulierung des Blutzuckerspiegels, tritt der Typ 2 Diabetes in Erscheinung.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, trotz der Erzeugung von viel mehr Insulin als bei Stoffwechselgesunden entwickelt sich bei Typ-2-Diabetikern infolge der Insulinresistenz ein Anstieg des Blutzuckers. Es herrscht also ein <strong>relativer Insulinmangel<\/strong> vor, der allerdings unter Umst\u00e4nden in einen absoluten Insulinmangel \u00fcbergehen kann.<\/p>\n<h3><strong>Wodurch kommt es zu einem <\/strong><strong>Diabetes Typ 2? Ursachen<\/strong><\/h3>\n<p>Diabetes Typ 2 wird durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren ausgel\u00f6st, wobei <strong>\u00dcbergewicht<\/strong> infolge einer <strong>fett- und zuckerreichen Ern\u00e4hrung<\/strong> als Hauptursache gilt. Speziell \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Bauchfett bzw. viszerales Fett um innere Organe wie Leber oder Bauchspeicheldr\u00fcse erweist sich als Risikofaktor.<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Typ 2 Diabetes spielt zudem die <strong>Ern\u00e4hrung<\/strong>, nicht nur im Hinblick auf das K\u00f6rpergewicht. So zeigt sich etwa, dass der Genuss von Fruchts\u00e4ften das Diabetesrisiko erh\u00f6ht. Der Verzehr von frischem Obst \u2013 vor allem von Heidelbeeren, Weintrauben und \u00c4pfeln \u2013 hingegen reduziert es.<\/p>\n<p>Weiters steigert eine <strong>erh\u00f6hte k\u00f6rpereigene Zuckerneubildung<\/strong> (<strong>Glukoneogenese)<\/strong> in der Leber das Risiko f\u00fcr die Entwicklung eines Diabetes Typ 2. Sie wird durch den Gegenspieler des Insulins, das ebenfalls in der Bauchspeicheldr\u00fcse gebildete Hormon <strong>Glukagon<\/strong>, das als Antwort auf den Zuckerbedarf in den K\u00f6rperzellen vermehrt gebildet wird, angekurbelt. Ebenso durch <strong>Stresshormone<\/strong> wie Adrenalin und Kortison.<\/p>\n<p>Auch Diabetes in einer fr\u00fcheren Schwangerschaft oder die Einnahme bestimmter <strong>Medikamente<\/strong> (z.B. Entw\u00e4sserungsmittel) erh\u00f6hen das Risiko, an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Leberleiden, Infektionen, Traumen, Operationen und Hormonst\u00f6rungen seine Entstehung beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_212335\" aria-describedby=\"caption-attachment-212335\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Diabetes-typ-2-218199729.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-212335\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Diabetes-typ-2-218199729.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Diabetes-typ-2-218199729.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Diabetes-typ-2-218199729-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Diabetes-typ-2-218199729-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-212335\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr die Therapie von Diabetes mellitus ist viel Bewegung und eine Reduktion von \u00dcbergewicht essentiell. Foto: Adobe Stock, (c) Goffkein<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Diabetes Typ 2 &#8211; Symptome<\/strong><\/h2>\n<p>Viele Typ-2-Diabetiker zeigen <strong>jahrelang kaum Krankheitszeichen<\/strong>. Nur bei deutlich erh\u00f6hten Blutzuckerwerten kommt es zu <strong>vermehrtem Wasserlassen<\/strong> und starkem <strong>Durstgef\u00fchl<\/strong> sowie einer <strong>Gewichtsabnahme<\/strong>. Sonst treten eher <strong>unspezifische Symptome<\/strong> auf wie<\/p>\n<ul>\n<li><strong>M\u00fcdigkeit<\/strong>, Abgeschlagenheit, Leistungsminderung<\/li>\n<li><strong>Sehst\u00f6rungen<\/strong><\/li>\n<li>eine erh\u00f6hte <strong>Infektanf\u00e4lligkeit<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wundheilungsst\u00f6rungen<\/strong><\/li>\n<li>h\u00e4ufige <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/blasenentzuendung-symptome-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blasenentz\u00fcndungen<\/a><\/li>\n<li>Infektionen an der Haut oder im Intimbereich (z.B. Pilzbefall), oft mit starkem Juckreiz<\/li>\n<li>Haut- oder Mundtrockenheit<\/li>\n<li>bei M\u00e4nnern Potenzprobleme<\/li>\n<li>bei Frauen Menstruationsst\u00f6rungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Beschwerden lassen\u00a0nicht unbedingt gleich an eine Zuckerkrankheit denken, sodass die Diagnose h\u00e4ufig erst nach Jahren gestellt wird.<\/p>\n<p>Nur selten kommt es durch einen extrem hohen Blutzuckerspiegel zu einem <strong>hyperosmolaren Syndrom<\/strong>. Weil dann die Nieren so viel Wasser ausscheiden, dass der Fl\u00fcssigkeitsverlust durch Trinken nicht mehr ausgeglichen werden kann. Anzeichen daf\u00fcr sind unstillbarer Durst, h\u00e4ufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, Schw\u00e4che, Teilnahmslosigkeit, beschleunigter Puls, Bewusstseinstr\u00fcbung bis zum Koma, Nierenversagen und Krampfanf\u00e4lle.<\/p>\n<h3><strong>Wie erkennt der Arzt Diabetes Typ 2? Diagnose<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Typ 2 Diabetes wird oft nur zuf\u00e4llig entdeckt. Etwa, wenn es bereits zu Folgesch\u00e4den gekommen ist, die sich bemerkbar machen, sodass Laboruntersuchungen erfolgen.<\/p>\n<p>Ein Typ 2 Diabetes mellitus l\u00e4sst sich\u00a0mit folgenden Tests feststellen:<\/p>\n<div class=\"content-box-yellow\">\n<ul>\n<li><strong>Messung des Blutzuckers<\/strong>:<strong>\u00a0<\/strong>Bei Gesunden liegt der normale N\u00fcchtern-Blutzucker zwischen 70 und 100 mg\/dl Blut, der Blutzuckerwert innerhalb zwei Stunden nach dem Essen unter 200 mg\/dl.<\/li>\n<li><strong>Zuckermessung im Urin<\/strong>: Im Harn per Teststreifen wiederholt nachgewiesener Zucker l\u00e4sst fast immer auf einen Diabetes schlie\u00dfen.<\/li>\n<li><strong>Zuckerbelastungstest<\/strong> (oraler Glukosetoleranz-Test): Dabei wird\u00a0eine definierte Menge an Zuckerl\u00f6sung geschluckt sowie vorher und danach in bestimmten zeitlichen Intervallen der Blutzucker gemessen wird.<\/li>\n<li><strong>Bestimmung des<\/strong> <strong>Blutzucker-Langzeitwerts HbA1c<\/strong>:\u00a0Er gibt Auskunft dar\u00fcber, wie viel Blutzucker sich dauerhaft an den roten Blutfarbstoff H\u00e4moglobin (Hb) angelagert hat. Damit verr\u00e4t er, wie es in den letzten zwei bis drei Monaten vor der Messung um die durchschnittliche Zuckerkonzentration im Blut bestellt war. Ein HbA1c-Wert \u00fcber 6,5 Prozent spricht f\u00fcr das Vorliegen einer Zuckerkrankheit.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Steht die Diagnose Diabetes fest, werden der Augenhintergrund, Blutdruck sowie die Nieren- und Blutfettwerte, Nerven und F\u00fc\u00dfe begutachtet, um etwaige Begleiterkrankungen bzw. Folgesch\u00e4den fr\u00fchzeitig zu erkennen, um sie zu behandeln.<\/p>\n<h2><strong>Typ-2-Diabetes &#8211; Behandlung<\/strong><\/h2>\n<p>Anders als der Typ-1-Diabetes ist der Typ2-Diabetes \u00fcblicherweise nicht von vorneherein insulinpflichtig.\u00a0Es ist auch m\u00f6glich, den Typ 2 Diabetes durch eine Lebensumstellung in den Griff zu bekommen.<\/p>\n<h3><strong>Oberstes Gebot: gesunde Lebensf\u00fchrung<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_155311\" aria-describedby=\"caption-attachment-155311\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-155311 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-pauchi.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-pauchi.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-pauchi-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-pauchi-768x398.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-155311\" class=\"wp-caption-text\">Durch Sport, eine ausgewogene Ern\u00e4hrung und abnehmen l\u00e4sst sich eine Insulinresistenz verringern. Foto: AdobeStock (c) pauchi<\/figcaption><\/figure>\n<p>Beim Diabetes Typ 2\u00a0besteht vorrangig eine erh\u00f6hte Insulinresistenz,\u00a0 die sich durch Abnehmen und vermehrte Bewegung verringern l\u00e4sst. Daher steht an erster Stelle der Behandlung die Ver\u00e4nderungen des Lebensstils in Richtung<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Normalisierung des Gewichts<\/strong>,<\/li>\n<li><strong>ausgewogene Ern\u00e4hrung<\/strong> und<\/li>\n<li>mindestens dreimal pro Woche\u00a0f\u00fcr mindestens 30 Minuten <strong>Sport<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie Untersuchungen zeigen erreicht ein Drittel der Typ-2-Diabetiker bereits durch eine <strong>Gewichtsreduktion von f\u00fcnf bis zehn Kilogramm<\/strong> normale N\u00fcchternblutzuckerwerte. Also eine Remission (vor\u00fcbergehendes oder bleibendes Nachlassen von Krankheitszeichen).<\/p>\n<p>Je erfolgreicher eine Normalisierung der Blutzuckerwerte gelingt, desto eher lassen sich unliebsame, teils unumkehrbare gesundheitliche Folgen der Zuckerkrankheit verhindern. Der Blutzuckerspiegel sollte daher vor einer Mahlzeit unter 120\u00a0mg\/dl, danach unter 200\u00a0mg\/dl liegen. Seine regelm\u00e4\u00dfige Kontrolle durch den Diabetiker selbst unterst\u00fctzt nachweislich, dass dieser die geforderten Lebensstilmodifikationen nachhaltiger befolgt.<\/p>\n<p>Die <strong>Therapie eines Typ-2-Diabetes<\/strong> besteht somit in<\/p>\n<div class=\"content-box-yellow\">\n<ul>\n<li>einer <strong>Diabetikerschulung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Blutzuckermessungen<\/strong>, n\u00fcchtern und nach Mahlzeiten<\/li>\n<li>einer <strong>Ern\u00e4hrungsberatung<\/strong> und -therapie<\/li>\n<li><strong>diabetesgerechter Kost<\/strong><\/li>\n<li>einer Einschr\u00e4nkung des Alkoholkonsums, wenn erforderlich<\/li>\n<li>regelm\u00e4\u00dfiger <strong>Bewegung<\/strong><\/li>\n<li>einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/rauchen-aufhoeren-beste-tipps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tabakentw\u00f6hnung bei Rauchern<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Sie zielt auf das Erreichen eines HbA1c-Wertes von h\u00f6chstens sieben Prozent ab.<\/p>\n<h3><strong>Medikament\u00f6se Therapie von Diabetes Typ 2 <\/strong><\/h3>\n<p>An und f\u00fcr sich w\u00e4re eine <strong>Einnahme von blutzuckersenkenden Medikamenten<\/strong> erst nach Aussch\u00f6pfung aller notwendigen Lebensstil\u00e4nderungen angesagt. Doch zeigen Studien, dass manche Antidiabetika bei fr\u00fchzeitiger Einnahme die Entwicklung bzw. das Fortschreiten von Diabetes Typ 2 verz\u00f6gern k\u00f6nnen. Wie etwa Metformin, das die Insulinresistenz vermindert.<\/p>\n<p>Jedenfalls erfolgt, wenn mit der Lebensstilmodifikation allein nach drei bis sechs Monaten nicht der angepeilte HbA1c-Wert erreicht wird, eine medikament\u00f6se Behandlung des Typ-2-Diabetes mit einem oralen Antidiabetikum. In der Regel mit dem Biguanid <strong>Metformin<\/strong>, dessen Funktionsmechanismus nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt ist. Wenn sich die Anwendung dieser Substanz verbietet, etwa aufgrund einer Unvertr\u00e4glichkeit oder eingeschr\u00e4nkten Nierenfunktion, kommen andere orale Antidiabetika zum Einsatz.<\/p>\n<p>Die Auswahl des bzw. der Pr\u00e4parate sollte ein Spezialist, d.h. Facharzt f\u00fcr Innere Medizin mit Schwerpunkt auf Stoffwechselerkrankungen unter Ber\u00fccksichtigung allf\u00e4lliger anderer Erkrankungen und Medikationen sowie Lebensumst\u00e4nde des Diabetikers treffen.<\/p>\n<h3><strong>Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_155470\" aria-describedby=\"caption-attachment-155470\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-155470 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-Orawan.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-Orawan.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-Orawan-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-Orawan-768x398.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-155470\" class=\"wp-caption-text\">Durch einen Insulin Pen kann auch bei Diabetes Typ 2 Insulin schmerzfrei verabreicht werden. Foto: AdobeStock (c)-Orawan<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bewegt sich der Blutzucker trotz medikament\u00f6ser Behandlung nicht in Richtung Normalit\u00e4t, d.h. liegt das HbA1c trotz Kombination oraler Antidiabetika \u00fcber sieben Prozent, kann eine Insulintherapie notwendig werden. Davor haben viele Diabetiker Angst und werden daher zu sp\u00e4t mit Insulin behandelt. Das m\u00fcssten sie nicht, denn heutzutage erfolgt die Injektion von Insulin mittels Stechhilfen, f\u00fcllfederartigen Pens, also schmerzlos.<\/p>\n<p>Eine Insulintherapie erfordert allerdings auch h\u00e4ufigere Kontrollen des Blutzuckerspiegels mithilfe eines <strong>Blutzuckermessger\u00e4tes<\/strong>. Sie kann mit der Einnahme oraler Antidiabetika kombiniert werden. Die Wahl der Insulinpr\u00e4parate und Art der Insulintherapie richtet der Arzt nach den Bed\u00fcrfnissen, Lebensumst\u00e4nden und eventuellen Begleiterkrankungen des jeweiligen Diabetikers.<\/p>\n<p>Zur Verf\u00fcgung stehen<\/p>\n<ul>\n<li><strong>kurzwirksames Insulin<\/strong>, das meist vor dem Essen gespritzt wird, um den Blutzuckeranstieg nach der Nahrungsaufnahme zu beeinflussen.<\/li>\n<li><strong>langwirksames Insulin<\/strong>(Basisinsulin), das ein- bis zweimal t\u00e4glich verabreicht wird, um die stetige, nahrungsunabh\u00e4ngige Insulinaussch\u00fcttung zu ersetzen.<\/li>\n<li><strong>Mischinsuline<\/strong>aus kurz- bzw. langwirksamem Insulin.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"Zu_welchem_Arzt_bei_Diabetes\">Zu welchem Arzt bei Diabetes?<\/span><\/h3>\n<p>Die\u00a0<strong>Diabetesbehandlung\u00a0<\/strong>geh\u00f6rt idealerweise in die H\u00e4nde eines\u00a0<strong>Diabetologen<\/strong>, d.h. fachkundigen Allgemeinmediziners oder\u00a0<strong>Facharzt f\u00fcr Innere Medizin<\/strong>\u00a0mit Schwerpunkt Stoffwechselerkrankungen (Endokrinologie).<\/p>\n<p>Folgende\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/endokrinologe-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Endokrinologen in Wien<\/a>\u00a0werden auf HEROLD.at von Patienten empfohlen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/sknMp\/mag-dr-irene-pecnik\/?geo=REG_A_9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mag. Dr. Irene Pecnik, 1130 Wien<\/a>\u00a0(alle Kassen)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/9pStG\/dunky-attila-mr-univ-doz-dr-internist-rheumatologe-diabetologe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Univ. Doz. Dr. Attila Dunky MR, 1040 Wien<\/a>\u00a0(BVA, KFA, VA)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/TnHrK\/kacerovsky-bielesz-gertrud-oa-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OA Dr. Gertrud Kacerovsky-Bielesz, 1140 Wien<\/a>\u00a0(Wahl\u00e4rztin)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/VbGMp\/dr-med-univ-mehrdad-etemad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. med. univ. Mehrdad Etemad, 1160 Wien<\/a>\u00a0(Wahlarzt)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/hHFmR\/univ-prof-dr-felix-stockenhuber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Univ. Prof. Dr. Felix Stockenhuber, 1010 Wien<\/a>\u00a0(Wahlarzt)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/7cQ1w\/ludvik-bernhard-univ-prof-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Univ. Prof. Dr. Bernhard Ludvik, 1090 Wien<\/a>\u00a0(Wahlarzt)<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Was lernt man in einer Diabetikerschulung?<\/strong><\/h3>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr eine gelungene Umsetzung der Lebensstil\u00e4nderungen und medikament\u00f6sen Therapien, also einen praxisbezogenen Umgang mit der Erkrankung, ist eine entsprechende Schulung des Diabetikers. Au\u00dferdem seine Bereitschaft, seine Blutzuckerwerte zu messen, um seine Behandlung im Alltag zu steuern.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt einer solchen Schulung steht die bestm\u00f6gliche Einstellung des Blutzuckerspiegels. Somit die <strong>Handhabung der Blutzuckermessung<\/strong> sowie gegebenenfalls der <strong>Insulintherapie<\/strong>. Die Teilnehmer lernen, den <strong>Kohlenhydratgehalt<\/strong> ihrer <strong>Mahlzeiten abzusch\u00e4tzen<\/strong>, bei Bedarf auch die <strong>dazu ben\u00f6tigte Insulinmenge<\/strong> zu <strong>berechnen<\/strong>. Das dazu verwendete Ma\u00df sind sogenannte Broteinheiten, wobei eine Broteinheit (BE) 12 Gramm Kohlenhydraten entspricht. Also einer d\u00fcnnen Scheibe Wei\u00dfbrot, woher auch die Bezeichnung &#8220;Broteinheit&#8221; kommt. Oder man verwendet Kohlenhydrateinheiten (KE). Eine KE entspricht 10 Gramm Kohlenhydraten.\u00a0Eine Broteinheit bzw. Kohlenhydrateinheit erh\u00f6ht, abh\u00e4ngig von der Art der Kohlenhydrate (schnell oder langsam wirkende), Zusammensetzung der Mahlzeit, dem K\u00f6rpergewicht, Stoffwechsel und Aktivit\u00e4ten des Diabetikers, den Blutzuckerspiegel um 30 bis 40 mg\/dl. Sie erfordert 0,5 bis zwei Einheiten schnell wirksames Insulin.<\/p>\n<p>Sinnvoll ist auch, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschlie\u00dfen. Dort findet man Unterst\u00fctzung in vielen praktischen Belangen durch Leidensgenossen.<\/p>\n<h3><strong>Diabetes Typ 2 &#8211; die richtige Ern\u00e4hrung<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_155326\" aria-describedby=\"caption-attachment-155326\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-155326 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-anastasiafotoss.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-anastasiafotoss.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-anastasiafotoss-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-anastasiafotoss-768x398.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-155326\" class=\"wp-caption-text\">Zur Vorbeugung von Diabetes Typ 2 ist eine ausgewogenen vitaminreiche Ern\u00e4hrung von Vorteil. Foto: AdobeStock (c) anastasiafotoss<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine an tierischen Fetten und rasch resorbierbaren Kohlenhydraten arme Ern\u00e4hrung empfiehlt sich nicht nur zur Behandlung, sondern auch zur Vorbeugung eines Typ-2-Diabetes. Empfohlen wird eine <strong>abwechslungsreiche Mischkost<\/strong>. Sie sollte vorzugsweise bestehen aus<\/p>\n<ul>\n<li>frischem <strong>Obst <\/strong>und<strong> Gem\u00fcse<\/strong> als Quelle f\u00fcr Vitamine<\/li>\n<li><strong>Vollkornprodukten<\/strong>, die Ballaststoffe liefern<\/li>\n<li><strong>Meeresfischen<\/strong> wie Lachs oder Thunfisch<\/li>\n<li><strong>pflanzlichen \u00d6len<\/strong> wie z.B. Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>nur wenig tierischen Produkten wie Fleisch oder Wurst<\/li>\n<\/ul>\n<p>und angepasst an den pers\u00f6nlichen Kalorienbedarf sein. Zudem ist genug <strong>Fl\u00fcssigkeitszufuhr<\/strong> sehr wichtig. Am besten zuckerfreie Getr\u00e4nke wie Wasser oder Kr\u00e4utertees.<\/p>\n<p>M\u00f6glichst zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren sind \u201cZuckerfallen\u201c wie Limonaden, fertige Eistees, Fruchts\u00e4fte, Smoothies, Fruchtjoghurts, (Salat)Saucen, Sekt, Wein, zuckerreiche Obstsorten wie Bananen, Weintrauben oder Ananas, Dosenobst oder Honig.<\/p>\n<h2><strong>Wie unterscheiden sich Typ 1 und Typ 2 Diabetes?<\/strong><\/h2>\n<p>Schon allein die <strong>Ursachen<\/strong> sind verschieden: Der Typ 1 beruht auf einem absoluten Insulinmangel, weil die Bauchspeicheldr\u00fcse nicht imstande ist, das Hormon zu produzieren. Beim <strong>Typ 2<\/strong> wird zwar \u2013 zumindest anfangs \u2013 gen\u00fcgend Insulin erzeugt, doch reagieren die K\u00f6rperzellen nicht ad\u00e4quat darauf, sodass das Insulin seiner Aufgabe, Glukose in die Zellen zu schleusen, nicht richtig nachkommen kann. <strong>Insulinresistenz<\/strong> nennt man diese verminderte Empfindlichkeit der Zellen gegen\u00fcber dem Insulin. Sie f\u00fchrt zu einem relativen Insulinmangel.<\/p>\n<h3><strong>H\u00e4ufigkeit und Verlauf<\/strong><\/h3>\n<p>Typ-1- und Typ-2-Diabetes unterscheiden sich zudem in ihrer H\u00e4ufigkeit, dem bevorzugten Alter ihres Auftretens, der Vererblichkeit und der Geschwindigkeit ihres Verlaufs. So leiden etwa viel \u00f6fter Menschen unter einem Typ 2 Diabetes als an einem Typ 1. Beide k\u00f6nnen prinzipiell in jedem Alter vorkommen. Doch w\u00e4hrend sich der <strong>Typ-1-Diabetes eher in jungen Jahren<\/strong> bemerkbar macht, entsteht ein <strong>Typ-2-Diabetes<\/strong> oft erst i\u00f6n <strong>fortgeschrittenem Alter<\/strong>.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem entwickelt sich der Typ-2-Diabetes meist schleichend \u00fcber viele Jahre, w\u00e4hrend die Autoimmunreaktionen, die zum Typ-1-Diabetes f\u00fchren, oft bedeutend schneller ablaufen. Und der Typ 2 zeigt viel \u00f6fter eine famili\u00e4re H\u00e4ufung.<\/p>\n<h2><strong>Diabetes Typ 2: Folgen und Vorbeugung <\/strong><\/h2>\n<p>Da der Typ 2 Diabetes meist schleichend beginnt und wenig charakteristische Symptome zeigt, wird er oft erst so sp\u00e4t erkannt, dass er bereits Sp\u00e4tfolgen hat.<\/p>\n<p>Beim unzureichend behandelten, d.h. schlecht eingestellten Typ 2 Diabetes sch\u00e4digt der <strong>zu hohe Blutzuckerspiegel<\/strong> auf l\u00e4ngere Sicht vor allem die Blutgef\u00e4\u00dfe (diabetische Angiopathie). Einerseits die kleinen. Das nennt man Mikroangiopathie. Andererseits auch die gro\u00dfen. Das bezeichnet man als Makroangiopathie.<\/p>\n<p>Zu viel Blutzucker alias Hyperglyk\u00e4mie beeintr\u00e4chtigt auf die Art besonders die <strong>Netzhaut der Augen<\/strong> (diabetische Retinopathie mit Erblindungsrisiko), <strong>Nieren<\/strong> (diabetische Nephropathie mit Gefahr des Nierenversagens) und <strong>F\u00fc\u00dfe<\/strong>. Die Makroangiopathie beg\u00fcnstigt zudem das Eintreten kardiovaskul\u00e4rer Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch die sogenannte vaskul\u00e4re (gef\u00e4\u00dfbedingt) <strong>Demenz <\/strong>soll mit Diabetes in Zusammenhang stehen.<\/p>\n<p>Abgesehen davon kann die Zuckerkrankheit eine <strong>diabetische Neuropathie<\/strong>, St\u00f6rungen der peripheren Nerven mit z.B. herabgesetztem Tast- und Temperaturempfinden oder Taubheitsgef\u00fchlen, hervorrufen. In der Folge werden Druckstellen und kleine Verletzungen nicht bemerkt, sodass sich daraus Wunden entwickeln, die noch dazu wegen der verminderten Durchblutung oft nur schlecht heilen. Oft an den F\u00fc\u00dfen (\u201c<strong>diabetischer Fu\u00df<\/strong>\u201c). Therapeutisch nicht beherrschbare Verletzungen k\u00f6nnen bis zur Amputation von Zehen, F\u00fc\u00dfen oder mehr f\u00fchren.<\/p>\n<p>All diese Komplikationen k\u00f6nnen jedoch bei entsprechender Behandlung und regelm\u00e4\u00dfigen \u00e4rztlichen Kontrollen bzw. Vorsorgeuntersuchungen weitgehend vermeidbar. Denn das Auftreten von Folgeerkrankungen h\u00e4ngt von der Stoffwechseleinstellung ab. Je besser sie ist, desto sp\u00e4ter und seltener kommt es zu schwerwiegenden Gesundheitssch\u00e4den.<\/p>\n<h3><strong>Was sch\u00fctzt vor Diabetes Typ 2?<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_155476\" aria-describedby=\"caption-attachment-155476\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-155476 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-irissca.jpg\" alt=\"Diabetes Typ 2\" width=\"830\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-irissca.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-irissca-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Diabetes-Typ-2-c-irissca-768x398.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-155476\" class=\"wp-caption-text\">Ein hoher Vitamin-D-Spiegel halbiert das Risiko f\u00fcr Diabetes Typ 2. Foto: AdobeStock (c) irissca<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vor allem <strong>Normalgewicht<\/strong> und <strong>regelm\u00e4\u00dfige Bewegung<\/strong> sind wirksame Ma\u00dfnahmen, die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes hintanzuhalten. Sinnvoll sind auch <strong>Blutzuckerkontrollen<\/strong>. Ab dem 45. Lebensjahr, bei erh\u00f6hter Gef\u00e4hrdung \u2013 etwa durch famili\u00e4re Diabetesf\u00e4lle, \u00dcbergewicht, Schwangerschaftsdiabetes usw. \u2013 auch schon fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Ein <strong>hoher Vitamin-D-Spiegel<\/strong> halbiert das Diabetesrisiko, zeigt eine Reihe von Studien.<\/p>\n<p>Auch reduziert sich das Diabetesrisiko f\u00fcr Frauen sich mit jedem Jahr an Stillzeit um etwa 15\u00a0Prozent. Ein Effekt, der nach dem Abstillen noch einige Jahre anh\u00e4lt.<\/p>\n<h3><strong>Am besten bewertete Haus\u00e4rzte in deinem Bundesland<\/strong><\/h3>\n<div><div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/hausarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diabetes Typ 2 ist eine Krankheit, die vor allem Menschen mit \u00dcbergewicht trifft. Daher gelten Normalgewicht und regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Bewegung als oberstes Gebot, um sie zu bek\u00e4mpfen bzw. verhindern. Das ist unbedingt notwendig, denn zu hoher Blutzucker hat auf Dauer schlimme Folgen. Was ist Diabetes Typ 2? Zuckerkrankheit kann auf unterschiedliche Arten entstehen. Je nach Ursache unterscheidet man daher im Wesentlichen vier Diabetes-Typen: Typ-1-Diabetes, der durch einen absoluten Insulinmangel zustande kommt. Typ-2-Diabetes, der auf einem relativen Insulinmangel beruht. Formen der Zuckerkrankheit, die durch Ver\u00e4nderungen des Erbguts, Erkrankungen der Bauchspeicheldr\u00fcse, Infektionen, die Einwirkung von bestimmten Arzneien oder Chemikalien u.a.m. ausgel\u00f6st werden. Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Unabh\u00e4ngig von der Ursache handelt es sich bei jeder Form von Diabetes mellitus\u00a0um eine Stoffwechselerkrankung, die sich auf viele Vorg\u00e4nge im Organismus auswirkt. Je nach Art der Zuckerkrankheit kann entweder die Bauchspeicheldr\u00fcse kein Insulin produzieren (Typ 1) oder der K\u00f6rper ist nicht imstande, das Hormon gen\u00fcgend zu nutzen (Typ 2). Denn das aus der Bauchspeicheldr\u00fcse ins Blut abgegebene Insulin schleust normalerweise Glukose (Traubenzucker) in die Zellen, die den Zucker zur Energiegewinnung verwenden. Ohne Insulin k\u00f6nnen die Zellen die Glukose nicht verwerten und sie verbleibt im Blut. Der dadurch entstehende hohe Blutzuckerspiegel hat viele gesundheitssch\u00e4dliche Folgen. Wer bekommt Diabetes Typ 2? F\u00fcr den Diabetes Typ 2 findet man noch recht oft die Bezeichnung Altersdiabetes bzw. Alterszucker, weil er meist erst in h\u00f6herem Lebensalter auftritt. Doch entwickelt er sich inzwischen immer h\u00e4ufiger bei j\u00fcngeren Erwachsenen, Jugendlichen und sogar Kindern, weshalb der Begriff nicht mehr angebracht erscheint. Grund f\u00fcr sein zunehmendes Vorkommen in j\u00fcngeren Jahren ist, dass immer mehr Menschen schon in jungen Jahren stark \u00fcbergewichtig sind und sich nur wenig bewegen. Ist Diabetes Typ 2 heilbar? Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die sich allerdings durch einen vern\u00fcnftigen Lebensstil vor allem in ihrer fr\u00fchen Phase derart positiv beeinflussen l\u00e4sst, dass es zumindest f\u00fcr eine Zeit lang zu einer Normalisierung der Blutzuckerwerte ohne Anwendung von Arzneien kommen kann. Auf lange Sicht sind bei guter therapeutischer Blutzuckereinstellung eine weitgehende Beschwerdefreiheit, Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und das Hintanhalten von Folgesch\u00e4den der Krankheit erreichbar. Ist Diabetes Typ 2 erblich? Eine erbliche Veranlagung spielt eine wichtige Rolle beim Typ-2-Diabetes. Wobei wahrscheinlich viele verschiedene Gene in variabler Kombination an seiner Entstehung beteiligt sind. Eine bei Kindern und Jugendlichen zunehmend zu findende, Typ-2-Diabetes-artige Form von Zuckerkrankheit, der sogenannte MODY-Diabetes (Maturity Onset Diabetes of the Young = Erwachsenendiabetes, der bei Jugendlichen auftritt) beruht auf Ver\u00e4nderungen der Erbmasse. Wobei aber jeweils ein einziges Gen f\u00fcr seine Entstehung verantwortlich zeichnet. Doch gibt es mehrere dieser MODY-Diabetes ausl\u00f6senden Gene, die auf verschiedenen Chromosomen liegen. Diese Art von Zuckerkrankheit kann anfangs mit Tabletten behandelt werden, endet jedoch in der Regel als insulinpflichtiger Diabetes. Hat ein Elternteil Typ-2-Diabetes, betr\u00e4gt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr das Kind, auch einen zu entwickeln, 25 bis 50\u00a0Prozent. Sind beide Eltern zuckerkrank, steigt es auf rund 60 Prozent. Leidet ein eineiiger Zwilling daran, hat der andere Zwilling ein 80- bis hundertprozentiges Risiko f\u00fcr einen Typ 2-Diabetes. Geschwister von Typ-2-Diabetikern entwickeln zu 20 bis 40 Prozent die Krankheit, T\u00f6chter und Enkelinnen vermehrt einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":155155,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Diabetes Typ 2: Ursachen, Symptome, Behandlung - HEROLD.at<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was genau ist Diabetes Typ 2 und wie entsteht er? 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