{"id":160654,"date":"2020-05-02T08:00:36","date_gmt":"2020-05-02T06:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=160654"},"modified":"2020-05-11T13:14:38","modified_gmt":"2020-05-11T11:14:38","slug":"darmgesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/darmgesundheit\/","title":{"rendered":"Darm st\u00e4rken: Tipps f\u00fcr eine gesunde Darmflora"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_210358\" aria-describedby=\"caption-attachment-210358\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-274892844.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-210358\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-274892844.jpg\" alt=\"gesunde Darmflora\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-274892844.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-274892844-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-274892844-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-210358\" class=\"wp-caption-text\">Eine gesunde Darmflora ist wichtig f\u00fcr das Wohlbefinden und einen gesunden K\u00f6rper. Adobe Stock, (c) weyo<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ger\u00e4t die Darmflora zu sehr aus dem Gleichgewicht, nehmen potenzielle Krankheitserreger unter ihnen \u00fcberhand und die Darmgesundheit leidet. Was jeder selbst tun kann, um seine <strong>Darmflora langfristig in Balance zu halten<\/strong> oder wieder ins Gleichgewicht zu bringen? Den Schl\u00fcssel zum Erfolg findest du hier.<\/p>\n\n<h2>Wie wichtig ist ein gesunder Darm?<\/h2>\n<p>Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit, wusste schon der griechische Mediziner Hippokrates drei Jahrhunderte v. Chr. Denn die Verwertung der verzehrten Nahrung und damit die Gesundheit jedes Menschen h\u00e4ngt davon ab, wie funktionst\u00fcchtig sein Darm ist. Die Intaktheit des Darms wiederum wird nachhaltig vom Zustand seines \u00d6kosystems, der Darmflora, beeinflusst.<\/p>\n<p>Ist dieses gest\u00f6rt, kann er n\u00e4mlich wichtige <strong>N\u00e4hrstoffe<\/strong> aus dem Speisebrei <strong>nur unzureichend aufnehmen<\/strong>. Somit fehlen dem Organismus z.B. Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente), auch wenn sie infolge einer gesunden Kost in gen\u00fcgender Menge zugef\u00fchrt werden. Eine unzureichende Aufnahme von N\u00e4hrstoffen bedeutet, dass es mit der Verdauung nicht klappt. Und eine \u201c<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/verdauungsprobleme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>schlechte Verdauung<\/strong><\/a>\u201c ist bekannterma\u00dfen die Ursache vieler Beschwerden bzw. Krankheiten.<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr h\u00e4ufige, vom Darm ausgehende <strong>Erkrankungen<\/strong> sind<\/p>\n<ul>\n<li>das <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/reizdarmsyndrom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reizdarmsyndrom<\/a><\/li>\n<li>die Divertikulose<\/li>\n<li>chronisch entz\u00fcndliche Darmleiden wie die <strong>Colitis ulcerosa<\/strong> oder der <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/morbus-crohn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Morbus Crohn<\/a><\/li>\n<li>durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursachte Durchf\u00e4lle<\/li>\n<li>Glutenunvertr\u00e4glichkeit<\/li>\n<li>auf einem Enzymmangel beruhende St\u00f6rungen wie die <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/nahrungsmittelunvertraeglichkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Milchzucker- oder Fruchtzuckerunvertr\u00e4glichkeit<\/a><\/li>\n<li>Magen- und Darmtumore<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch bei vielen immunologisch bedingten Krankheiten besteht h\u00f6chstwahrscheinlich ein Zusammenhang mit St\u00f6rungen der Darmflora. Wie etwa bei <strong>atopischen Erkrankungen<\/strong> (z.B. Asthma, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/neurodermitis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Neurodermitis<\/a>), der <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/multiple-sklerose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">multiplen Sklerose<\/a>, beim <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/typ-1-diabetes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Typ1-Diabetes<\/a> oder bei entz\u00fcndlichen <strong>rheumatischen Krankheiten<\/strong>.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt beeinflusst die Verdauung bzw. Darmgesundheit unsere <strong>Gem\u00fctslage<\/strong>. Denn wer sich st\u00e4ndig mit Verdauungsproblemen herumschlagen muss, hat oft wenig zu lachen. Man k\u00f6nnte also auch sagen: Darmgesundheit ist Lebensfreude.<\/p>\n<h2><strong>Was\u00a0versteht man unter\u00a0Darmflora?<\/strong><\/h2>\n<p>Damit der Darm gesund bleibt, braucht er eine Vielzahl an unterschiedlichen \u201cBewohnern\u201c, die vor allem zur Verwertung von Nahrungsbestandteilen, aber auch zum Funktionieren des Immunsystems beitragen. Daher bev\u00f6lkern das Verdauungsorgan Billionen von Kleinstlebewesen, haupts\u00e4chlich <strong>Bakterien<\/strong>. Diese nennt man \u201c<strong>Darmflora<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Diese Bezeichnung ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn mit dem Begriff \u201cFlora\u201c meint man normalerweise den Pflanzenbestand einer bestimmten Region. Dass er sich dennoch auch f\u00fcr die Keimbesiedelung des Darms eingeb\u00fcrgert hat, beruht auf der fr\u00fcher g\u00e4ngigen, aber inzwischen widerlegten Ansicht, die mikroskopisch kleinen Lebewesen im Darm seien dem Pflanzenreich zuzuordnen. Heute wird er zunehmend durch die Bezeichnung \u201c<strong>Darmmikribiom<\/strong>\u201c ersetzt.<\/p>\n<p>Diese Gemeinschaft von Mikroorganismen besitzt der Mensch nicht von Anfang an. Im Mutterleib ist der Darm n\u00e4mlich noch v\u00f6llig keimfrei. Erst <strong>mit der Geburt beginnt<\/strong> seine <strong>Besiedelung <\/strong>mit einer Vielzahl von Mikroorganismen. Indem die Kleinstlebewesen den Darm mit zunehmendem Alter dichter kolonisieren, entwickelt sich allm\u00e4hlich ein komplexes und dynamisches \u00d6kosystem, in dem zahlreiche verschiedene Bakterienarten sowie andere Mikroben neben- und miteinander leben.<\/p>\n<h3><strong>Wozu braucht der Mensch die Darmflora? <\/strong><\/h3>\n<p>Obwohl es sich bei der Darmflora vor allem um Bakterien handelt, ist sie f\u00fcr Menschen normalerweise nicht sch\u00e4dlich, denn die meisten davon fungieren nicht als Krankmacher. Im Gegenteil! Sie erweisen sich sogar als sehr <strong>n\u00fctzlich<\/strong>. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn eine <strong>gesunde Darmflora<\/strong> gew\u00e4hrleistet, dass der Darm bestimmte Nahrungsbestandteile vollst\u00e4ndig oder \u00fcberhaupt erst verwerten kann. Kurz gesagt: Ohne die bakterielle Besiedlung des Darms ist eine normale <strong>Verdauung<\/strong> nicht m\u00f6glich.\u00a0Die Darmflora<\/p>\n<ul>\n<li><strong>verhindert<\/strong>, dass sich Krankheitserreger im Darm ausbreiten.<\/li>\n<li>wirkt <strong>regulierend <\/strong>auf das <strong>Immunsystem<\/strong>.<\/li>\n<li>bildet das f\u00fcr die Blutgerinnung unentbehrliche <strong>Vitamin K<\/strong>.<\/li>\n<li>regt die <strong>Darmbewegungen<\/strong> an.<\/li>\n<li>unterst\u00fctzt die <strong>Energieversorgung<\/strong> der Darmschleimhautzellen.<\/li>\n<li>baut <strong>Gift- und Schadstoffe<\/strong> wie z.B. krebsf\u00f6rdernde Substanzen ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zudem bilden Darmbakterien die kurzkettige Fetts\u00e4ure Butyrat, die Hauptenergiequelle der Darmzellen. Sie st\u00e4rkt das Darmepithel und stabilisiert die lokale Immunabwehr.<\/p>\n<p>Eine gesunde Darmbesiedelung durch bestimmte Mikroorganismen in der richtigen Mischung ist also wichtig f\u00fcr die Darmgesundheit und das Wohlbefinden. Abgesehen davon produziert der Darm den Hauptteil der Zellen des Immunsystems. Und nicht zuletzt wirkt sich seine Funktionst\u00fcchtigkeit auch auf die <strong>Gem\u00fctslage<\/strong> aus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_210460\" aria-describedby=\"caption-attachment-210460\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-178250352.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-210460\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-178250352.jpg\" alt=\"gesunde Darmflora\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-178250352.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-178250352-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-178250352-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-210460\" class=\"wp-caption-text\">Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, wirkt sich das auf die allgemeine Gesundheit aus. Adobe Stock, (c) Adiano<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Was bringt die Darmflora aus dem Gleichgewicht?<\/strong><\/h3>\n<p>Eigentlich ist das \u00f6kologische System der Darmflora normalerweise ziemlich stabil, weil bei Gesunden die Umgebungsbedingungen f\u00fcr die Mikroorganismen in dem Verdauungsorgan relativ konstant bleiben. Unzerst\u00f6rbar ist es jedoch nicht. Denn die <strong>Darmflora ver\u00e4ndert sich st\u00e4ndig<\/strong>, auch weil mit dem Kot regelm\u00e4\u00dfig Darmbakterien ausgeschieden werden. Unerw\u00fcnschte, aber auch n\u00fctzliche. Das ist nicht schlimm, wenn sich die \u00fcbrigen \u201cguten\u201c Darmbakterien schnell wieder vervielf\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Doch k\u00f6nnen sich auch die <strong>sch\u00e4dlichen Darmbakterien vermehren<\/strong>. Die Darmflora variiert also nicht nur mengenm\u00e4\u00dfig, sondern auch von ihrer Zusammensetzung her. Phasenweise in die positive, dann wieder in die negative Richtung. Einige Faktoren k\u00f6nnen sogar recht rasch zu einem <strong>Ungleichgewicht <\/strong>der mikrobiellen Lebensgemeinschaft in die ung\u00fcnstige Richtung alias<strong> Dysbiose<\/strong> f\u00fchren. Wie etwa<\/p>\n<ul>\n<li>bestimmte <strong>Medikamente<\/strong>, z.B. Antibiotika, Zytostatika (Krebsmedikamente) oder Abf\u00fchrmittel.<\/li>\n<li><strong>schlechte Ern\u00e4hrungsgewohnheiten.<\/strong><\/li>\n<li>ein <strong>Bewegungsmangel<\/strong>, wie er bei Menschen mit sitzenden Berufen h\u00e4ufig zu finden ist.<\/li>\n<li>psychische Belastungen und <strong>Stress<\/strong>.<\/li>\n<li>vermutlich auch ung\u00fcnstige Umweltfaktoren.<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Wie kann man eine Dysbiose feststellen?<\/strong><\/h4>\n<p>Welche Zusammensetzung ein Mikrobiom hat, kann aus einer Stuhlprobe ermittelt werden. Doch lassen sich viele Darmbakterien nicht auf \u00fcbliche Art anz\u00fcchten. Grunds\u00e4tzlich ist es m\u00f6glich, stattdessen das Erbgut dieser Bakterien nachzuweisen, was aber sehr teuer ist. Zudem ist noch nicht bekannt, welche Bakterien wie genau wirken, sodass sich aus einem Befund auch kaum Therapieoptionen ableiten lassen. Daher beschr\u00e4nkt sich die Anwendung von Mikrobiomanalysen vorerst auf Forschungszwecke.<\/p>\n<h3><strong>Wie erkennt man die Ursache einer gest\u00f6rten Darmgesundheit?<\/strong><\/h3>\n<p>Bei anhaltenden Darmproblemen versucht der Arzt durch verschiedene Untersuchungen, dem Ausl\u00f6ser auf die Spur zu kommen. Dazu geh\u00f6rt<\/p>\n<ul>\n<li>die Untersuchung von <strong>Stuhlproben<\/strong><\/li>\n<li>das Anlegen einer Stuhlkultur zum Nachweis von Krankheitserregern wie z.B. Salmonellen<\/li>\n<li>die Durchf\u00fchrung einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/darmspiegelung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Darmspiegelun<\/a>g, auch mit einer Biopsie (Entnahme von Gewebeproben zur anschlie\u00dfenden Untersuchung unter dem Mikroskop)<\/li>\n<li>R\u00f6ntgenaufnahmen des Darms<\/li>\n<li>eine Irrigoskopie (Darmr\u00f6ntgen mit Kontrastmittel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Doch braucht es oft seine Zeit, bis der \u00dcbelt\u00e4ter herausgefunden wird. So kann es sinnvoll sein, auch nach <strong>Nahrungsmitteln<\/strong> als Ausl\u00f6ser der Darmbeschwerden zu fahnden. Etwa mit Untersuchungen wie<\/p>\n<ul>\n<li>einem <strong>H2 Atemtest<\/strong> zum <strong>Nachweis <\/strong>einer <strong>Milchzucker- <\/strong>oder <strong>Fruchtzuckerunvertr\u00e4glichkeit<\/strong>. Dabei bekommt man eine standardisierte Milch- bzw. Fruchtzucker-L\u00f6sung zu trinken, anschlie\u00dfend wird in bestimmten zeitlichen Abst\u00e4nden der Wasserstoffwert in der Atemluft ermittelt.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/allergietest-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Allergietests<\/strong><\/a> auf Nahrungsmittel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man h\u00e4ufiger unter Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Bl\u00e4hungen, \u00dcbelkeit, Erbrechen und Verstopfungen leidet oder Schmerzen oder Blut im Stuhl auftreten, ist es auf jeden Fall ratsam, einen <strong>Arzt aufzusuchen<\/strong>.<\/p>\n<h4><span id=\"Empfehlenswerte_Gastroenterologen_in_Wien\">Empfehlenswerte Gastroenterologen in Wien<\/span><\/h4>\n<p>Die Gastroenterologie befasst sich mit\u00a0<strong>Erkrankungen von Magen und Darm<\/strong>. Der\u00a0Gastroenterologen ist also die richtige medizinische Ansprechperson, wenn du unter Darmbeschwerden wie Bl\u00e4hungen oder Durchfall\u00a0leidest.\u00a0Bei Gastroenterologen kannst du einen Stuhltest, eine Darmspiegelung sowie Tests auf Unvertr\u00e4glichkeiten\u00a0durchf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Folgende\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/gastroenterologe-wien-empfehlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Gastroenterologen in Wien<\/strong><\/a>\u00a0werden auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">HEROLD.at<\/a>\u00a0von Patienten weiterempfohlen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/cdnvP\/stain-christoph-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Christoph Stain, 1030 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/Mzg8G\/feichtenschlager-thomas-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Dr. Thomas Feichtenschlager, 1030 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/p3x2f\/brownstone-eva-oa-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OA Dr. Eva Brownstone, 1060 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/HdT5h\/kopetzki-kogler-uta-dr\/\" rel=\"nofollow\">Dr. Uta Kopetzki-Kogler, 1070 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/3CXW2\/fill-wolf-diether-medr-prim-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MedR Prim. Dr. Wolf-Diether Fill, 1080 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/s2dl6\/fangl-michael-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Michael Fangl, 1130 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/sknMp\/mag-dr-irene-pecnik\/?geo=REG_A_9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mag. Dr. Irene Pecnik, 1130 Wien\u00a0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/XlxnB\/vedovelli-herbert-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Herbert Vedovelli, 1220 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/psbbP\/ordination-internist-dr-gernot-schlosser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Gernot Schlosser, 1230 Wien<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Welche Folgen hat eine unausgeglichene Darmflora?<\/strong><\/h3>\n<p>\u00dcberwiegen im Mikrobiom ungesunde Bakterien, kann diese <strong>Dysbiose<\/strong> direkt zu bestimmten Erkrankungen f\u00fchren. Etwa zu einer pseudomembran\u00f6sen Kolitis. Diese <strong>Dickdarmentz\u00fcndung<\/strong> entsteht, wenn die Darmflora durch Antibiotika so stark gesch\u00e4digt wird, dass sich Krankheitserreger explosionsartig vermehren kann.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig zeigen sich die Auswirkungen einer Dysbiose jedoch nicht so unmittelbar. So wird der Darmflora beispielsweise eine bedeutende Rolle in der <strong>Regulation von Abwehr- und Entz\u00fcndungsprozessen<\/strong> zugeschrieben. Denn die Darmbakterien beeinflussen, welche Organismen und Nahrungsbestandteile das Immunsystem als bekannt und harmlos einstuft und daher toleriert welche es als fremd und gef\u00e4hrlich klassifiziert und deshalb angreift.<\/p>\n<p>Fehler in der Steuerung dieser Vorg\u00e4nge k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass das Immunsystem potenzielle Gefahren nicht (rechtzeitig) erkennt und daher auch nicht (gen\u00fcgend) bek\u00e4mpft. Das f\u00fchrt z.B. zu Infektionen mit Krankheitskeimen. Oder es sieht harmlose Substanzen wie z.B. Nahrungsmittel oder k\u00f6rpereigene Gewebe irrt\u00fcmlich als gef\u00e4hrlich an und versucht sie zu vernichten. So kommt es zu <strong>Allergien<\/strong> und <strong>Autoimmunkrankheiten<\/strong>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_210493\" aria-describedby=\"caption-attachment-210493\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-323618743.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-210493\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-323618743.jpg\" alt=\"gesunde Darmflora\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-323618743.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-323618743-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-323618743-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-210493\" class=\"wp-caption-text\">Symptome eines ungesunden Darms sind Bauchschmerzen, V\u00f6llegef\u00fchl oder Durchfall. Adobe Stock, (c) sdecoret<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Warum leidet die Darmgesundheit bei Dysbiose?<\/strong><\/h3>\n<p>Forscher gehen auch davon aus, dass eine nat\u00fcrliche Keimbesiedelung, also quasi ein \u201cBakterienrasen\u201c im Darm dessen Schleimhaut sch\u00fctzt und ihre Durchl\u00e4ssigkeit begrenzt. Kommt es zu einem Ungleichgewicht des Mikrobioms, soll daher die Darmwand durchl\u00e4ssiger werden (Leaky gut), sodass mehr Schadstoffe aus der Nahrung in den Organismus gelangen. Und Oberfl\u00e4chenmolek\u00fcle von Bakterien in die Blutbahn, was das Immunsystem aktiviert.<\/p>\n<p>Dadurch ger\u00e4t der K\u00f6rper in einen andauernden <strong>entz\u00fcndlichen Zustand<\/strong>. Dieser gilt als Risikofaktor f\u00fcr die Entstehung eines metabolischen Syndroms, das mit \u00dcbergewicht, erh\u00f6hten Blutfettwerten und einer gest\u00f6rten Glukosetoleranz verbunden sein kann. Inklusive Folgen wie z.B. <strong>Arteriosklerose<\/strong>, <strong>Herzinfarkt<\/strong> und <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/typ-1-diabetes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Diabetes mellitus<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Auch bei <strong>Depressionen<\/strong>,<strong> chronischer M\u00fcdigkeit<\/strong>, <strong>Rheuma <\/strong>und <strong>chronischen Schmerzen <\/strong>d\u00fcrfte ein Zusammenhang mit einer ver\u00e4nderten Darmflora bestehen.<\/p>\n<h2><strong>Symptome einer gest\u00f6rten Darmflora<\/strong><\/h2>\n<p>Andauernde <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/blaehungen-ursachen-hausmittel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Bl\u00e4hungen<\/strong><\/a>, ein hartn\u00e4ckiges <strong>V\u00f6llegef\u00fchl<\/strong> oder auch <strong>Bauchschmerzen<\/strong> bilden oft die ersten Symptome, die verraten, dass der Darm Probleme hat, seinen Aufgaben nachzukommen. Doch werden sie gerne bagatellisiert und als normal eingestuft. Ein sicheres Zeichen f\u00fcr Verdauungsst\u00f6rungen sind jedenfalls <strong>anhaltende Beschwerden<\/strong> wie <strong>chronische Durchf\u00e4lle <\/strong>oder <strong>chronische Verstopfung.<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Test: Ist mein Darm gesund?<\/strong><\/h3>\n<p>Gesundheitlich ung\u00fcnstige Lebensgewohnheiten k\u00f6nnen den Magen-Darm-Trakt ganz sch\u00f6n strapazieren. Das kann auf die Dauer zu ernsthaften Erkrankungen f\u00fchren. Hier ein paar <strong>Fragen<\/strong>, die jeder f\u00fcr sich ehrlich beantworten sollte, denn sie liefern Hinweise, wie es um die <strong>Darmgesundheit<\/strong> bestellt ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Trinke ich tags\u00fcber genug? Oder schaffe ich es kaum, die empfohlenen zwei Liter Fl\u00fcssigkeit pro Tag zu mir zu nehmen?<\/li>\n<li>Nehme ich mir genug Zeit zum Essen und kaue es gr\u00fcndlich? Oder verschlinge ich meist schnell nur ein paar Snacks?<\/li>\n<li>Bin ich normalgewichtig? Oder \u00fcbergewichtig?<\/li>\n<li>Habe ich nur selten bis nie Bl\u00e4hungen? Oder oft?<\/li>\n<li>Bin ich unter 50 Jahre alt? Oder dar\u00fcber?<\/li>\n<li>Betreibe ich regelm\u00e4\u00dfig Sport, d.h. drei- bis viermal w\u00f6chentlich, je mindestens eine halbe Stunde? Oder bin ich ein Sportmuffel?<\/li>\n<li>Steht t\u00e4glich Obst und Gem\u00fcse auf meinem Speiseplan? Oder kann ich mich zu pflanzlicher Kost durchringen?<\/li>\n<li>Habe ich nur selten bis nie Durchfall? Oder oft?<\/li>\n<li>Esse ich nur wenige Male in der Woche Fleisch bzw. Fleischprodukte (z.B. Wurst)? Oder t\u00e4glich?<\/li>\n<li>Habe ich regelm\u00e4\u00dfigen Stuhlgang, etwa t\u00e4glich oder alle zwei Tage? Oder seltener?<\/li>\n<li>F\u00fchle ich mich oft bis dauernd unter Stress\/Druck? Oder bin ich eher gelassen?<\/li>\n<li>Bin ich Nichtraucher? Oder Raucher?<\/li>\n<li>Trinke ich nur selten bis nie Alkohol? Oder oft bis t\u00e4glich?<\/li>\n<li>Habe ich selten bis nie Bauchschmerzen? Oder oft?<\/li>\n<li>Hatte ich noch nie Blut im Stuhl? Oder doch schon?<\/li>\n<li>Hat man bei mir bzw. Blutsverwandten noch nie Darmpolypen gefunden? Oder gibt\/gab es bereits welche?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Umso mehr Oder-Fragen bejaht wurden, umso gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Darm nicht ganz gesund ist. Doch kein Grund zur Panik! Erstens ersetzt der kleine Test keine \u00e4rztlichen Untersuchungen. Und zweitens sind viele Darmprobleme l\u00f6sbar bis vermeidbar.<\/p>\n<figure id=\"attachment_210487\" aria-describedby=\"caption-attachment-210487\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-210487\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-1.jpg\" alt=\"gesunde Darmflora\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-1-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-210487\" class=\"wp-caption-text\">f\u00fcr eine gesunde Darmflora ist ausreichend Fl\u00fcssigkeit wichtig. Adobe Stock, (c) Goffkein<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Verdaut mein Darm normal? <\/strong><\/h3>\n<p>Ob der Darm richtig arbeitet, erkennt man unter anderem an seinem Endprodukt, dem Stuhl. Auch der l\u00e4sst sich bewerten. Etwa mit der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bristol-Stuhlformen-Skala\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bristol-Stuhlformen-Skala<\/a>, die englische Wissenschaftler vor rund 20 Jahren entwickelt haben. Sie unterscheidet sieben verschiedene Stuhltypen, deren Auftreten von der Zeit der Darmpassage des Nahrungsbreis bzw. Stuhls abh\u00e4ngt. Sie nimmt von Typ 1 (bis zu 100 Stunden) bis zu Typ 7 (ca. 10 Stunden) kontinuierlich ab. Demnach bedeutet Typ<\/p>\n<ul>\n<li>1: schwer auszuscheidende, einzelne, feste K\u00fcgelchen<\/li>\n<li>2: wurstartiger, klumpiger Kot<\/li>\n<li>3: wurstartiger Stuhl mit rissiger Oberfl\u00e4che<\/li>\n<li>4: wurstartiger Kot mit glatter Oberfl\u00e4che<\/li>\n<li>5: leicht auszuscheidende, einzelne weiche, glattrandige Kl\u00fcmpchen<\/li>\n<li>6: einzelne weiche Kl\u00fcmpchen mit unregelm\u00e4\u00dfigem Rand<\/li>\n<li>7: fl\u00fcssiger Stuhl ohne feste Bestandteile<\/li>\n<\/ul>\n<p>Somit entsprechen Typ 1 und 2 einer Verstopfung, <strong>Typ 3 und 4 einem \u201cIdealstuhl\u201c<\/strong> und die Typen 5 bis 7 Durchfall.<\/p>\n<h3>Darmflora Analyse Wien<\/h3>\n<p>Mittels Stuhlanalyse k\u00f6nnen \u00c4rzte einen tieferen Einblick in die\u00a0Zusammensetzung der Darmflora bekommen und die Verdauungsfunktionen des Darm untersuchen. Mit Hilfe dieser Untersuchung kann eine Fehlbesiedelung des Darmes oder Pilzinfektion festgestellt werden. Auf dieser Grundlage kann der Arzt anschlie\u00dfend ein mikrobiologisches Therapiekonzept erstellen.<\/p>\n<p>Folgende \u00c4rzte in Wien haben sich auf die Untersuchung und Therapie des Darm und der Darmflora spezialisiert und bieten eine Analyse der Darmflora an:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/sm4wR\/dr-volker-neubauer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volker Neubauer, 1070 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/hJx83\/lauda-peter-heinrich-dr-med\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Dr. Peter Lauda, 1080 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/Rhb2R\/knauer-alexandra-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Alexandra Knauer, 1080 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/vK5k4\/engl-silvia-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Dr. Silvia Engl, 1140 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/6Dtw3\/schaufler-roland-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Roland Schaufler, 1150 Wien<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Die richtige Ern\u00e4hrung f\u00fcr eine gesunde Darmflora<\/strong><\/h2>\n<p>Eine besondere Wirkung auf die Mikroorganismen im Darm und damit auf die Darmgesundheit hat die Nahrung. Denn Art und Menge der verzehrten Kohlenhydrate, Eiwei\u00dfe und Fette sowie <strong>sekund\u00e4re Pflanzenstoffe <\/strong>beeinflussen die Zusammensetzung und Funktionen der nat\u00fcrlichen Darmflora.<\/p>\n<figure id=\"attachment_210478\" aria-describedby=\"caption-attachment-210478\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-248929619.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-210478\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-248929619.jpg\" alt=\"gesunde Darmflora\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-248929619.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-248929619-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-248929619-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-210478\" class=\"wp-caption-text\">Bei den Lebensmitteln solltest du auf ausreichlich Ballaststoffe achten. Adobe Stock, (c) Natalia Lisovskaya<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Welches Essen schadet der Darmflora?\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Gerade das, was bei unserer westlichen Ern\u00e4hrungsweise von vielen in hohem Ma\u00dfe verzehrt wird, schadet der Darmgesundheit am meisten: <strong>Zucker<\/strong>. Vor allem in Kombination mit <strong>ungesunden Fetten<\/strong>. Denn das garantiert f\u00fcr eine Dysbiose. Und sorgt laut einer franz\u00f6sischen Studie zudem f\u00fcr eine Verringerung der Dicke der Darmschleimhaut, sodass deren Durchl\u00e4ssigkeit steigt. In einer derart ver\u00e4nderten Darmschleimhaut k\u00f6nnen sich sch\u00e4dliche Bakterien besonders gut vermehren und entwickeln sich gern entz\u00fcndliche Prozesse.<\/p>\n<p>Ebenso ung\u00fcnstig soll sich eine <strong>chronische \u00dcbers\u00e4uerung<\/strong>, wie sie z.B. durch reichlichen <strong>Verzehr tierischer Proteine<\/strong> entsteht, auswirken. Wobei eine Dysbiose die \u00dcbers\u00e4uerung verst\u00e4rkt und vice versa. Denn eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora erschwert die N\u00e4hr- und Vitalstoffaufnahme. Mineralstoffe aber braucht der Organismus zur Abpufferung t\u00e4glich anfallender S\u00e4uren.<\/p>\n<p>Ein Ungleichgewicht im <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/saeure-basen-haushalt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">S\u00e4ure-Basen-Haushalt<\/a> wiederum f\u00fchrt zu einer pH-Wert-Verschiebung im Verdauungssystem, die n\u00fctzlichen Darmbakterien schadet, aber ein g\u00fcnstiges Klima f\u00fcr sch\u00e4dliche Darmbakterien und Pilze (z. B. Candida albicans) schafft.<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/ernaehrungsberatung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ern\u00e4hrungsberater<\/a>\u00a0hilft dir dabei, einen Ern\u00e4hrungsplan f\u00fcr eine gesunde Darmflora zu erstellen.<\/p>\n<h3><strong>Darmflora aufbauen: Diese Ern\u00e4hrung hilft<\/strong><\/h3>\n<p>Eine gute M\u00f6glichkeit, um den Darm zu st\u00e4rken, ist eine <strong>abwechslungsreiche ausgewogene Ern\u00e4hrung<\/strong>. Sie umfasst Ballaststoffe, hochwertige Pflanzenfette und Proteine sowie gen\u00fcgend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.<\/p>\n<p>Nun ist nicht nur wichtig, was man in welcher Menge isst, sondern auch die richtige Zubereitung der Speisen. Schonendes D\u00e4mpfen bzw. nicht zu hei\u00dfes Braten oder Frittieren schont den Darm.<\/p>\n<h4><strong>Ballaststoffe<\/strong><\/h4>\n<p>Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile aus <strong>Obst, Gem\u00fcse <\/strong>und<strong> Vollkornprodukten<\/strong>, die die Darmbewegung anregen. Somit beugen sie Verstopfungen sowie der Ausbildung von Divertikeln und H\u00e4morrhoiden vor, weil sie Wasser aufnehmen und so das Stuhlvolumen vergr\u00f6\u00dfern. Zudem regulieren sie den Fetthaushalt und sch\u00fctzen vor Darmkrebs, weil sie Cholesterin und Schadstoffe binden, die dann mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Allerdings ist es wichtig, ausreichend zu <strong>trinken<\/strong>, damit die Ballaststoffe ihre segensreichen Wirkungen auch tats\u00e4chlich entfalten k\u00f6nnen. In industriell stark verarbeiteten Produkten sind sie kaum zu finden.<\/p>\n<h4><strong>Fett<\/strong><\/h4>\n<p>Hier gilt einerseits weniger ist mehr, denn ein zu hoher Fettkonsum erh\u00f6ht das Risiko, an Darmkrebs und Fettleibigkeit inklusive m\u00f6glicher negativer Folgen zu erkranken. Andererseits sollte das zugef\u00fchrte Fett eher pflanzlichen als tierischen (z.B. Fleisch, K\u00e4se, Eier, Milch) Ursprungs sein. Am besten greift man zu <strong>N\u00fcssen, Oliven, Avocados, Leinsamen, Pflanzen\u00f6len <\/strong>und<strong> Kaltwasserfischen<\/strong> als Fettquellen. Wichtig ist ihr Gehalt an unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren bzw. antientz\u00fcndlich wirkenden Omega-3-Fetts\u00e4uren.<\/p>\n<h4><strong>Eiwei\u00df<\/strong><\/h4>\n<p>Fleisch ist zwar ein guter Lieferant von Proteinen, die der K\u00f6rper als Bausteine f\u00fcr Muskeln und andere Organe sowie die Synthese von Substanzen wie z.B. Hormonen ben\u00f6tigt. Doch wer zu oft rotes Fleisch (z.B. Rind, Schwein, Lamm) verzehrt, das zudem noch reichlich ungesunde ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren enth\u00e4lt, steigert unter anderem sein Darmkrebsrisiko. Gesundheitlich g\u00fcnstigere Eiwei\u00dfquellen sind <strong>H\u00fclsenfr\u00fcchte, Soja <\/strong>und<strong> Getreide<\/strong> bzw. wenn es schon Fleisch sein muss, wei\u00dfes wie etwa Huhn, Pute oder Kaninchen.<\/p>\n<h4><strong>Kohlenhydrate<\/strong><\/h4>\n<p>Zucker liefert dem K\u00f6rper schnell Energie, wird jedoch in Fett umgewandelt, wenn man zu viel davon verzehrt. Daher sollten vor allem <strong>komplexe Kohlenhydrate<\/strong> am Speiseplan stehen, die den Blutzucker nur langsam heben und ihn nicht rasch wieder absinken lassen, was ein Hungergef\u00fchl ausl\u00f6st. Quellen f\u00fcr komplexe Kohlenhydrate bilden haupts\u00e4chlich <strong>Vollkornprodukte<\/strong>.<\/p>\n<h4><strong>Vitalstoffe<\/strong><\/h4>\n<p>Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente findet man in vielen Nahrungsmitteln, besonders jedoch in <strong>frischem Obst und Gem\u00fcse<\/strong>, wovon daher t\u00e4glich mehrere Portionen genossen werden sollten.<\/p>\n<h3><strong>Kann man den Darm gesund\u00a0essen? <\/strong><\/h3>\n<p>Bis zu einem gewissen Grad, ja. Etwa durch die Befolgung von Empfehlungen von Ern\u00e4hrungsexperten. Sie lauten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>In Ruhe essen<\/strong>: Sich f\u00fcr jede Mahlzeit Zeit nehmen, sich dabei hinsetzen und die Nahrung gut kauen.<\/li>\n<li>Nicht auf das <strong>Fr\u00fchst\u00fcck<\/strong> verzichten. Denn vormittags, wenn der Darm auf Hochtouren l\u00e4uft, werden wertvolle Ballast- und Vitalstoffe sowie Eiwei\u00dfe besonders gut verwertet.<\/li>\n<li>Die Hauptmahlzeit mittags verzehren und nicht erst abends, wenn der Darm seine Leistung herunterf\u00e4hrt.<\/li>\n<li>Ein- bis zweimal pro Woche aufs <strong>Abendessen verzichten<\/strong>. Dieses Dinner Cancelling kann den Hormonhaushalt regulieren und gew\u00e4hrt dem Darm eine kleine \u201cAuszeit\u201c.<\/li>\n<li>In puncto Naschen gilt: wenn schon, dann gleich im Anschluss an die Hauptmahlzeiten und nicht zwischendurch.<\/li>\n<li>Viel <strong>trinken<\/strong>, vor allem Wasser und unges\u00fc\u00dfte Kr\u00e4utertees.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Darmflora aufbauen:\u00a0Pr\u00e4- und Probiotika <\/strong><\/h2>\n<p>Als eine M\u00f6glichkeit, die Darmflora m\u00f6glichst gesund zu halten, gilt der Konsum von Probiotika und Pr\u00e4biotika bzw. der Kombination von beidem (Synbiotika), auch wenn deren Nutzen umstritten ist. Sie sollen das Milieu im Darm so ver\u00e4ndern, dass sich Krankheitserreger dort nicht gern ansiedeln, Symptome bei Laktoseintoleranz lindern und Durchf\u00e4lle verk\u00fcrzen .<\/p>\n<p>Genau genommen macht es nur Sinn, beides anzuwenden, denn <strong>Probiotika<\/strong> sind gesundheitsf\u00f6rderliche Bakterienst\u00e4mme, <strong>Pr\u00e4biotika<\/strong> sind deren Nahrung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_210484\" aria-describedby=\"caption-attachment-210484\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-281560287.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-210484\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-281560287.jpg\" alt=\"gesunde Darmflora\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-281560287.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-281560287-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/gesunde-Darmflora-281560287-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-210484\" class=\"wp-caption-text\">Probiotika und Pr\u00e4biotika k\u00f6nnen\u00a0beim Wiederherstellen eines gesunden Darms helfen.\u00a0Adobe Stock, (c) Fototocam<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Pr\u00e4biotika <\/strong><\/h3>\n<p>Pr\u00e4biotika sind \u2013 meist Nahrungsmitteln zugesetzte \u2013 spezifische unverdauliche <strong>Ballaststoffe<\/strong>, die das <strong>Wachstum von Bakterien im Darm anregen<\/strong>. Sie bilden Bestandteile von Ballaststoffen, die in Obst, Gem\u00fcse und Getreide vorkommen und der Darmflora als Energiequelle dienen. Als Quelle nat\u00fcrlicher Pr\u00e4biotika dienen u.a. Artischocken, Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Knoblauch, Porree und Topinambur. Gekochte und wieder abgek\u00fchlte Kartoffeln liefern resistente St\u00e4rke, die der Darmschleimhaut als Energiequelle dient.<\/p>\n<p>Oligosaccharide und resistente St\u00e4rke werden zu antientz\u00fcndlich wirkenden, kurzkettigen Fetts\u00e4uren umgebaut, die das Milieu im Darm saurer machen, was das Wachstum gesundheitsf\u00f6rderlicher Bifidusbakterien und die Absorption von Mineralstoffen (z. B. Calcium, Magnesium) f\u00f6rdert sowie die Vermehrung von unerw\u00fcnschten Mikroorganismen unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<h3><strong>Probiotika<\/strong><\/h3>\n<p>Als Probiotika bezeichnet man <strong>spezielle lebende Mikroorganismen<\/strong>, die widerstandsf\u00e4hig genug sind, den Verdauungsprozess im Magen und D\u00fcnndarm zu \u00fcberstehen und den Dickdarm lebend zu erreichen. Sie bilden organische S\u00e4uren wie z.B. Milchs\u00e4ure, die den pH-Wert im Darm senken. Das beeinflusst positiv die enzymatische Aktivit\u00e4t der Darmflora positiv und verringert die Freisetzung krebserregender Substanzen. Zudem produzieren sie antibiotisch wirkende Substanzen, die das Wachstum krankmachender Bakterienarten hemmen. Und sie stimulieren das Immunsystem und senken die Durchl\u00e4ssigkeit der Darmwand f\u00fcr Nahrungsmittelallergene.<\/p>\n<p>Solche Milchs\u00e4urebakterien sind entweder nat\u00fcrlicherweise vorhanden. Wie etwa in rohem oder eingelegtem, jedoch nicht zum Konservieren erhitzten <strong>Sauerkraut<\/strong>. Oder man nutzt sogenanntes Functional Food, mit robusten Milchs\u00e4urebakterien angereicherte Nahrungsmittel wie z.B. <strong>probiotische Milchprodukte<\/strong>. Beispielsweise, wenn man unter einer Histaminintoleranz leidet, bei der sich Sauerkraut aufgrund seines hohen Histamingehalts nicht eignet. Dazu werden in der Nahrungsmittelindustrie vor allem die St\u00e4mme <em>Lactobacillus casei<\/em>, <em>Lactobacillus acidophilus<\/em> und B<em>ifidobacterium bifidum<\/em> eingesetzt, weil sie kein Gesundheitsrisiko darstellen.<\/p>\n<p>Je nach Bakterienart f\u00fchren Probiotika zu einer Erh\u00f6hung der Stuhlfrequenz, Verbesserung der Stuhlkonsistenz oder einer Beschleunigung der Darmpassage des Speisebreis. Somit sollen sie \u2013 regelm\u00e4\u00dfig genossen \u2013 das Risiko von Darmkrebs reduzieren und die Immunabwehr verbessern.<\/p>\n<div class=\"content-box-green\"><strong>Gesunder Darm mittels Darmsanierung<\/strong>: Eine Darmsanierung kann hefen, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Erfahre im <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/darmsanierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel \u00fcber Darmsanierung<\/a>, wie sie\u00a0abl\u00e4uft, welche M\u00f6glichkeiten der Darmreinigung zu empfehlen sind und wie du deine Ern\u00e4hrung f\u00fcr einen gesunden Darm am besten umstellst.<\/div>\n<h3><strong>Was kann ich selbst f\u00fcr meine Darmgesundheit tun? <\/strong><\/h3>\n<p>Gl\u00fccklicherweise k\u00f6nnen wir die Richtung, in die sich unsere Darmflora und damit unsere Darmgesundheit entwickelt, beeinflussen. Also Dinge tun, damit sich die n\u00fctzlichen Darmbakterien in uns wohl f\u00fchlen, d.h. eine <strong>gesunde Darmflora aufbauen<\/strong>, die sch\u00e4dliche Bakterien und Pilze in Schach h\u00e4lt. Oder wir verhalten uns so, dass sich Krankheitserreger vermehren und die erw\u00fcnschten n\u00fctzlichen Bakterien verdr\u00e4ngen. Essen zum Beispiel vorwiegend Fast Food und fristen als Couch potatoes unser Dasein.<\/p>\n<p>Wenn eine ungesunde Lebensweise mit Fehlern\u00e4hrung, Bewegungsarmut und Stress dem Darm bzw. der Darmflora schadet, was erscheint dann wohl naheliegender als ausgewogen zu essen, genug Wasser zu trinken, regelm\u00e4\u00dfig Sport zu treiben und sich gezielt zu entspannen? Und tats\u00e4chlich, eine <strong>vitamin- und ballaststoffreiche Kost<\/strong>, kombiniert mit einer <strong>ausreichenden Fl\u00fcssigkeitszufuhr<\/strong> sowie <strong>Bewegung<\/strong> und einer <strong>ausgeglichenen Work-Life-Balance<\/strong> f\u00fchrt oft zum Erfolg, bahnen sich Verdauungsst\u00f6rungen an.<\/p>\n<p>Doch abgesehen davon, dass viele sich schwertun, solche Ma\u00dfnahmen konsequent einzuhalten, reichen sie nicht immer aus, um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Vor allem dann nicht, wenn eine Nahrungsmittelallergie oder -unvertr\u00e4glichkeit vorliegt. Hier gilt es, darauf zu achten, die unvertr\u00e4glichen Substanzen aus der Ern\u00e4hrung m\u00f6glichst zu verbannen. Am besten mithilfe eines Di\u00e4tologen oder Ern\u00e4hrungsmediziners.<\/p>\n<h3>Hier findest du\u00a0am besten bewertete Gastroenterologen in deinem Bundesland:<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ger\u00e4t die Darmflora zu sehr aus dem Gleichgewicht, nehmen potenzielle Krankheitserreger unter ihnen \u00fcberhand und die Darmgesundheit leidet. Was jeder selbst tun kann, um seine Darmflora langfristig in Balance zu halten oder wieder ins Gleichgewicht zu bringen? Den Schl\u00fcssel zum Erfolg findest du hier. Wie wichtig ist ein gesunder Darm? Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit, wusste schon der griechische Mediziner Hippokrates drei Jahrhunderte v. Chr. Denn die Verwertung der verzehrten Nahrung und damit die Gesundheit jedes Menschen h\u00e4ngt davon ab, wie funktionst\u00fcchtig sein Darm ist. Die Intaktheit des Darms wiederum wird nachhaltig vom Zustand seines \u00d6kosystems, der Darmflora, beeinflusst. Ist dieses gest\u00f6rt, kann er n\u00e4mlich wichtige N\u00e4hrstoffe aus dem Speisebrei nur unzureichend aufnehmen. Somit fehlen dem Organismus z.B. Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente), auch wenn sie infolge einer gesunden Kost in gen\u00fcgender Menge zugef\u00fchrt werden. Eine unzureichende Aufnahme von N\u00e4hrstoffen bedeutet, dass es mit der Verdauung nicht klappt. Und eine \u201cschlechte Verdauung\u201c ist bekannterma\u00dfen die Ursache vieler Beschwerden bzw. Krankheiten. Beispiele f\u00fcr h\u00e4ufige, vom Darm ausgehende Erkrankungen sind das Reizdarmsyndrom die Divertikulose chronisch entz\u00fcndliche Darmleiden wie die Colitis ulcerosa oder der Morbus Crohn durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursachte Durchf\u00e4lle Glutenunvertr\u00e4glichkeit auf einem Enzymmangel beruhende St\u00f6rungen wie die Milchzucker- oder Fruchtzuckerunvertr\u00e4glichkeit Magen- und Darmtumore Auch bei vielen immunologisch bedingten Krankheiten besteht h\u00f6chstwahrscheinlich ein Zusammenhang mit St\u00f6rungen der Darmflora. Wie etwa bei atopischen Erkrankungen (z.B. Asthma, Neurodermitis), der multiplen Sklerose, beim Typ1-Diabetes oder bei entz\u00fcndlichen rheumatischen Krankheiten. Nicht zuletzt beeinflusst die Verdauung bzw. Darmgesundheit unsere Gem\u00fctslage. Denn wer sich st\u00e4ndig mit Verdauungsproblemen herumschlagen muss, hat oft wenig zu lachen. Man k\u00f6nnte also auch sagen: Darmgesundheit ist Lebensfreude. Was\u00a0versteht man unter\u00a0Darmflora? Damit der Darm gesund bleibt, braucht er eine Vielzahl an unterschiedlichen \u201cBewohnern\u201c, die vor allem zur Verwertung von Nahrungsbestandteilen, aber auch zum Funktionieren des Immunsystems beitragen. Daher bev\u00f6lkern das Verdauungsorgan Billionen von Kleinstlebewesen, haupts\u00e4chlich Bakterien. Diese nennt man \u201cDarmflora\u201c. Diese Bezeichnung ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn mit dem Begriff \u201cFlora\u201c meint man normalerweise den Pflanzenbestand einer bestimmten Region. Dass er sich dennoch auch f\u00fcr die Keimbesiedelung des Darms eingeb\u00fcrgert hat, beruht auf der fr\u00fcher g\u00e4ngigen, aber inzwischen widerlegten Ansicht, die mikroskopisch kleinen Lebewesen im Darm seien dem Pflanzenreich zuzuordnen. Heute wird er zunehmend durch die Bezeichnung \u201cDarmmikribiom\u201c ersetzt. Diese Gemeinschaft von Mikroorganismen besitzt der Mensch nicht von Anfang an. Im Mutterleib ist der Darm n\u00e4mlich noch v\u00f6llig keimfrei. Erst mit der Geburt beginnt seine Besiedelung mit einer Vielzahl von Mikroorganismen. Indem die Kleinstlebewesen den Darm mit zunehmendem Alter dichter kolonisieren, entwickelt sich allm\u00e4hlich ein komplexes und dynamisches \u00d6kosystem, in dem zahlreiche verschiedene Bakterienarten sowie andere Mikroben neben- und miteinander leben. Wozu braucht der Mensch die Darmflora? Obwohl es sich bei der Darmflora vor allem um Bakterien handelt, ist sie f\u00fcr Menschen normalerweise nicht sch\u00e4dlich, denn die meisten davon fungieren nicht als Krankmacher. Im Gegenteil! Sie erweisen sich sogar als sehr n\u00fctzlich. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. 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