{"id":180062,"date":"2020-04-08T06:00:24","date_gmt":"2020-04-08T04:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=180062"},"modified":"2020-03-23T07:41:26","modified_gmt":"2020-03-23T06:41:26","slug":"eierstockkrebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/eierstockkrebs\/","title":{"rendered":"Eierstockkrebs: Anzeichen, Diagnose &#038; Heilung"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_190704\" aria-describedby=\"caption-attachment-190704\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Header_AdobeStock.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-190704\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Header_AdobeStock.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Header_AdobeStock.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Header_AdobeStock-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Header_AdobeStock-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-190704\" class=\"wp-caption-text\">Eierstockkrebs: Die Symptome sind meist schwer einzuordnen. Foto: Adobe Stock, (c) africa-studio.com<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eierstockkrebs ist t\u00fcckisch. Oft verursacht er lange kaum oder nur uncharakteristische Symptome. Und bis er schlie\u00dflich doch entdeckt wird, ist es f\u00fcr eine Heilung oft schon zu sp\u00e4t. Bei welchen Symptomen Frauen an <strong>Eierstockkrebs<\/strong> denken sollten, welche Untersuchungen seiner Auffindung dienen und wie er behandelt wird \u2013 alles dazu gibt es hier.<\/p>\n\n<h2><strong>Was ist Eierstockkrebs?<\/strong><\/h2>\n<p>Eierstockkrebs (medizinisch: Ovarialkarzinom) ist eine Erkrankung, bei der sich Zellen in einem Eierstock unkontrolliert vermehren und einen b\u00f6sartigen Tumor bilden.<\/p>\n<h3><strong>Wie h\u00e4ufig ist Eierstockkrebs? <\/strong><\/h3>\n<p>Eierstockkrebs ist das achth\u00e4ufigste Krebsleiden\u00a0bei \u00f6sterreichischen Frauen und das zweith\u00e4ufigste gyn\u00e4kologische Karzinom nach Brustkrebs. Damit liegt er im \u201cKrebsranking\u201c zwar nicht an der Spitze, weist aber unter den gyn\u00e4kologischen Tumoren die h\u00f6chste Sterblichkeit auf. Weil er meistens erst in fortgeschrittenem Stadium entdeckt wird und eher aggressiv w\u00e4chst. <strong>Pro Jahr<\/strong> erkranken <strong>ca. 650 Frauen<\/strong> hierzulande daran.<\/p>\n<h3><strong>Warum bekommt man\u00a0Eierstockkrebs? <\/strong><\/h3>\n<p>Eierstockkrebs tritt vorwiegend bei Frauen nach Eintreten der Menopause, und zwar <strong>zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr<\/strong>, auf. Doch gibt es auch Arten von Eierstockkrebs, die j\u00fcngere Frauen oder sogar Kinder befallen.<\/p>\n<h3><strong>Ist Eierstockkrebs heilbar?<\/strong><\/h3>\n<p>Leider gibt es bislang keine verl\u00e4ssliche M\u00f6glichkeit, Eierstockkrebs vorsorglich fr\u00fch zu erkennen. Denn bei den regelm\u00e4\u00dfigen Kontrolluntersuchungen beim Gyn\u00e4kologen, die jede Frau wahrnehmen sollte, kann dieser zwar Ver\u00e4nderungen am Eierstock erkennen, doch garantiert das nicht, dass Eierstockkrebs fr\u00fchzeitig festgestellt oder gar verhindert wird.<\/p>\n<p>Zudem sind die Fr\u00fchsymptome von Eierstockkrebs eher unspezifisch und der Tumor kann sich rasch innerhalb weniger Monate entwickeln und ausbreiten. So kommt es, dass Ovarialkarzinome <strong>h\u00e4ufig erst in einem Sp\u00e4tstadium entdeckt<\/strong> werden. Dann ist es <strong>f\u00fcr eine Heilung oft zu sp\u00e4t<\/strong>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_190761\" aria-describedby=\"caption-attachment-190761\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Bild.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-190761 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Bild.jpg\" alt=\"Eierstockkrebs\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Bild.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Bild-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Bild-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-190761\" class=\"wp-caption-text\">Die Symptome f\u00fcr Eierstockkrebs sind sehr unspezifisch. Grafik: Adobe Stock, (c) blueringmedia<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Wodurch entsteht<\/strong> <strong>Eierstockkrebs? Ursachen<\/strong><\/h2>\n<p>Neben dem Hauptfaktor h\u00f6heres <strong>Alter<\/strong> bilden wahrscheinlich<\/p>\n<ul>\n<li>Unfruchtbarkeit bzw. <strong>Kinderlosigkeit<\/strong> und<\/li>\n<li><strong>\u00dcbergewicht<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>die gr\u00f6\u00dften Risikofaktoren f\u00fcr das Auftreten von Eierstockkrebs. Auch scheinen Ovarialkarzinome eher vorzukommen bei<\/p>\n<ul>\n<li>sp\u00e4ter Menopause (Wechseljahre) und fr\u00fcher Menarche (Auftreten der ersten Monatsblutung)<\/li>\n<li>Brust-, Geb\u00e4rmutter- oder Darmkrebs<\/li>\n<li>der Einnahme von \u00d6strogenen bzw. Gestagenen zur Zyklusstimulation<\/li>\n<li>einer Ausl\u00f6sung von Eispr\u00fcngen zwecks k\u00fcnstlicher Befruchtung oder Steigerung der Fruchtbarkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor allem aber Frauen mit bestimmten Ver\u00e4nderungen im Erbgut, d.h. in den sogenannten <strong>BRCA1- oder BRCA-Genen,<\/strong> sind gef\u00e4hrdet, ein Ovarialkarzinom zu entwickeln. Denn diese<strong> Mutationen<\/strong> erh\u00f6hen sowohl das Risiko f\u00fcr Brustkrebs als auch f\u00fcr Eierstockkrebs, der dann famili\u00e4r geh\u00e4uft und auch in j\u00fcngeren Jahren als sonst vorkommt.<\/p>\n<p>Hingegen verringern eine Einnahme oraler Kontrazeptiva (\u201cAntibaby-Pille\u201c), die den Eisprung hemmen, eine Eileiterunterbindung, Entfernung der Geb\u00e4rmutter oder Eileiter und\/oder Eierst\u00f6cke, Schwangerschaften und Stillen das Erkrankungsrisiko. Offenbar kann sich alles, was die H\u00e4ufigkeit von Eispr\u00fcngen senkt, sch\u00fctzend auswirken.<\/p>\n<h2><strong>Wie Eierstockkrebs erkennen?<\/strong><\/h2>\n<p>Verdauungsbeschwerden wie z. B. Bl\u00e4hungen oder Verstopfung, Bauchschmerzen, verminderter Appetit oder h\u00e4ufigeres Harnlassen \u2013 so wenig charakteristisch sind oft die <strong>ersten Anzeichen von Eierstockkrebs<\/strong>. Treten sie nach der Menopause auf oder stehen sie nicht in Zusammenhang mit der Regelblutung bzw. verschwinden sie nicht nach kurzer Zeit, sollte man allerdings an die M\u00f6glichkeit denken, dass ein Ovarialkarzinom dahintersteckt und sie \u00e4rztlich abkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<p>Mit der Zeit gesellen sich gern weitere Symptome hinzu. Wie etwa ein Druck im Oberbauch, V\u00f6llegef\u00fchl, \u00dcbelkeit oder Erbrechen, M\u00fcdigkeit, Ersch\u00f6pfung, Atemnot oder auch Gewichtsver\u00e4nderungen. <strong>Verd\u00e4chtig<\/strong> ist etwa ein <strong>starker Gewichtsverlust<\/strong> <strong>bei gleichzeitig wachsendem Bauchumfang<\/strong>. Auch kann es \u2013 seltener \u2013 zu Blutungen aus der Scheide au\u00dferhalb der Monatsregel oder nach den Wechseljahren, Zyklus- oder Fruchtbarkeitsst\u00f6rungen, Thrombosen oder Problemen beim Harnlassen kommen<\/p>\n<p>Ovarialkarzinome, die Androgene (m\u00e4nnliche Hormone) produzieren, f\u00fchren zu Verm\u00e4nnlichungserscheinungen wie z.B. einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen K\u00f6rperbehaarung. Solche, die \u00d6strogene (weibliche Hormone) bilden, zu einem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Wachstum der Geb\u00e4rmutterschleimhaut und einer Vergr\u00f6\u00dferung der Br\u00fcste. Manche erzeugen auch Substanzen, die Schilddr\u00fcsenhormonen \u00e4hneln und eine Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion hervorrufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Woran erkennt der Arzt Eierstockkrebs? Diagnose <\/strong><\/h3>\n<p>Der Frauenarzt erhebt zun\u00e4chst die <strong>Krankengeschichte<\/strong> (Anamnese). Dann f\u00fchrt er auf der Suche nach m\u00f6glichen Ver\u00e4nderungen eine <strong>Tastuntersuchung<\/strong> und mit einem Spekulum eine <strong>Scheidenspiegelung<\/strong> durch. Au\u00dferdem einen <strong>transvaginalen Ultraschall<\/strong> der inneren Geschlechtsorgane mit einer in die Scheide eingef\u00fchrten Sonde. Dabei sieht er, ob die Eierst\u00f6cke vergr\u00f6\u00dfert sind und ob sie Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten oder krankhafte Ver\u00e4nderungen aufweisen.<\/p>\n<p>Erh\u00e4rten diese Untersuchungen den Verdacht auf einen <strong>Eierstocktumor<\/strong>, ist es wichtig, dessen genaue Lage, Gr\u00f6\u00dfe und Ausdehnung herauszufinden. Abgesehen davon gilt es, den <strong>gesamten Bauchraum<\/strong> auf etwaige Ver\u00e4nderungen an anderen Organen abzusuchen, die auf eine Krebserkrankung hinweisen. Dazu dienen bildgebende Verfahren wie <strong>Ultraschall<\/strong>, der zeigt, ob Metastasen in Leber, Nieren, Milz oder Darm vorhanden sind und ob sich Fl\u00fcssigkeit angesammelt hat in der Bauchh\u00f6hle (Aszites) oder zwischen Brustfell und Lunge (Pleuraerguss).<\/p>\n<figure id=\"attachment_190764\" aria-describedby=\"caption-attachment-190764\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs3_AdobeStock.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-190764\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs3_AdobeStock.jpg\" alt=\"Eierst\u00f6cke\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs3_AdobeStock.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs3_AdobeStock-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs3_AdobeStock-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-190764\" class=\"wp-caption-text\">Die Eierst\u00f6cke (Ovar) unter dem Mikroskop. Foto: Adobe Stock, (c) sinhyu<\/figcaption><\/figure>\n<p>Insbesondere aber eine <strong>Computertomografie<\/strong> (CT) oder <strong>Magnetresonanztomografie<\/strong> (MRT). Denn diese erm\u00f6glichen Schnittbildaufnahmen einzelner K\u00f6rperregionen. Weitere Untersuchungen wie z. B. eine Darm- oder Blasenspiegelung k\u00f6nnen folgen, wenn Organe tats\u00e4chlich Ver\u00e4nderungen zeigen.<\/p>\n<p>Auch eine Blutuntersuchung geh\u00f6rt zur Diagnostik von Eierstockkrebs. Meist inklusive der Bestimmung von <strong>Tumormarkern<\/strong> wie z. B. CA-125. Denn das sind Substanzen, deren Konzentration im Blut mit Krebserkrankungen zusammenh\u00e4ngt. Sie geben regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft \u2013 Auskunft \u00fcber den Krankheitsverlauf w\u00e4hrend der Therapie oder lassen fr\u00fchzeitig ein etwaiges Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) nach dessen zun\u00e4chst erfolgreichen Bek\u00e4mpfung erkennen. Doch eignen sie sich nicht zur Fr\u00fcherkennung von Eierstockkrebs.<\/p>\n<p>Sicherheit, ob tats\u00e4chlich Eierstockkrebs vorliegt, bietet allerdings letztendlich nur eine feingewebliche (histologische) Untersuchung einer aus der verd\u00e4chtigen Ver\u00e4nderung im Eierstock entnommenen Gewebeprobe (<strong>Biopsie<\/strong>), die \u00fcblicherweise im Rahmen einer Operation erfolgt.<\/p>\n<h3><strong>Wie verl\u00e4uft Eierstockkrebs? Stadien<\/strong><\/h3>\n<p>Aus den Ergebnissen der Voruntersuchungen und der Inspektion des gesamten Bauchraums sowie der entnommenen Gewebeproben w\u00e4hrend der Operation ergibt sich, <strong>wie weit sich der Tumor im Bauchraum ausgebreitet<\/strong> und ob er bereits <strong>Metastasen<\/strong> in anderen Organen gebildet hat. Daraus leitet der Arzt ab, in welchem Stadium sich das Ovarialkarzinom befindet. Im Wesentlichen sind das Stadium<\/p>\n<ul>\n<li><strong>I:<\/strong> Der Tumor begrenzt sich auf einen oder beide Eierst\u00f6cke.<\/li>\n<li><strong>II:<\/strong> Der Krebs auf das Becken \u00fcbergegriffen, beispielsweise auf die Eileiter.<\/li>\n<li><strong>III:<\/strong> Der Tumor hat sich au\u00dferhalb des Beckens in der Bauchh\u00f6hle ausgebreitet, etwa auf das Bauchfell oder nahe gelegene Lymphknoten.<\/li>\n<li><strong>IV:<\/strong> Auch au\u00dferhalb der Bauchh\u00f6hle existieren Metastasen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Einteilung der Erkrankung in Stadien ist <strong>f\u00fcr die Therapieplanung wichtig<\/strong>.<\/p>\n<h3><strong>Wohin streut Eierstockkrebs Metastasen?<\/strong><\/h3>\n<p>Eierstockkrebs kann sich direkt auf umliegende Bereiche ausbreiten. Am h\u00e4ufigsten siedelt er Tumorzellen im <strong>Bauchfell<\/strong> (Peritonealkarzinose) ab, was oft mit der Ansammlung von viel Fl\u00fcssigkeit im Bauchraum (Bauchwassersucht, Aszites) und damit Zunahme des Bauchumfangs, manchmal infolge des Drucks auf die Lunge auch mit Atemnot einhergeht.<\/p>\n<p>Zudem breitet sich Eierstockkrebs \u00fcber die <strong>Lymphbahnen<\/strong> aus und bildet Metastasen in den Lymphknoten um die Hauptschlagader bis in H\u00f6he der Nierengef\u00e4\u00dfe, den Beckenlymphknoten oder auch anderen Lymphknoten.<\/p>\n<p>Nur eher selten streut er Tochtergeschw\u00fclste in Lunge, Leber oder Knochen.<\/p>\n<h2><strong>Diagnose Eierstockkrebs \u2013 was tun? Therapie<\/strong><\/h2>\n<p>Die Beurteilung von Eierstocktumoren erfolgt anhand des histologischen Befundes. Denn im Eierstock sitzen verschiedene Zellarten, aus denen sich Krebs entwickeln kann, sodass man feingeweblich <strong>viele Typen von Eierstockkrebs<\/strong> unterscheidet. Etwa \u2013 am h\u00e4ufigsten \u2013 epitheliale Tumore, die von seiner Oberfl\u00e4che ausgehen. Doch auch vor allem im j\u00fcngeren Lebensalter auftretende Keimzelltumore, die sich aus den eiproduzierenden Zellen entwickeln. Oder Stromazelltumore, die dem Bindegewebe entstammen. Manchmal auch Krukenberg-Tumore (= Metastasen einer anderen Krebsart). Zudem gibt es sogenannte Borderline-Tumore, die nicht \u00fcber die Basalmembran hinaus\u2013 und daher nicht in umliegendes Gewebe einwachsen.<\/p>\n<p>Wichtig ist zudem der sogenannte <strong>Differenzierungsgrad<\/strong> (\u00c4hnlichkeit mit gesunden Eierstockzellen) des Tumorgewebes, denn auch der liefert Anhaltspunkte f\u00fcr den weiteren Krankheitsverlauf und entscheidet mit \u00fcber das therapeutische Vorgehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_190734\" aria-describedby=\"caption-attachment-190734\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Schlaufe_AdobeStock.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-190734 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Schlaufe_AdobeStock.jpg\" alt=\" Eierstockkrebs: die t\u00fcrkise Schleife\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Schlaufe_AdobeStock.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Schlaufe_AdobeStock-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Eierstockkrebs_Schlaufe_AdobeStock-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-190734\" class=\"wp-caption-text\">Die t\u00fcrkise Schleife: Eierstockkrebs fr\u00fch erkennen und handeln. Foto: Adobe Stock, (c) sewcream<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Eierstockkrebs: Operation<\/strong><\/h3>\n<p>Besteht ein begr\u00fcndeter Verdacht auf Eierstockkrebs, folgt einerseits zur Sicherung der Diagnose und andererseits als Therapie ein chirurgischer Eingriff, bei der der gesamte Bauchraum auf Tumorabsiedelungen abgesucht wird. Von auff\u00e4lligen Stellen entnimmt der Gyn\u00e4kologe Gewebeproben, die sofort ein Pathologe feingeweblich untersucht. Stellt dieser Eierstockkrebs fest, entfernt der Frauenarzt m\u00f6glichst das gesamte Tumorgewebe aus dem Bauchraum, um sicherzustellen, dass keine Krebszellen im K\u00f6rper verbleiben, auch nicht eventuell bereits verstreute, aber noch nicht sichtbare.<\/p>\n<p>Daher m\u00fcssen in der Regel <strong>beide Eierst\u00f6cke und Eileiter<\/strong> sowie die <strong>Geb\u00e4rmutter<\/strong> weg. Bei entsprechender Tumorausbreitung auch das gro\u00dfe Bauchnetz, Teile des Bauchfells sowie die angrenzenden Lymphknoten oder auch der Blinddarm bzw. andere Darmteile. Wobei die Entfernung der inneren Geschlechtsorgane vorher fruchtbare Frauen nun fr\u00fchzeitig in die Wechseljahre versetzt.<\/p>\n<p>Doch h\u00e4ngt der <strong>Umfang der Operation<\/strong> und auch, welche weiteren Therapieoptionen sich eignen, vom <strong>Krankheitsstadium<\/strong>, der <strong>Art des Tumors<\/strong> und dem allgemeinen <strong>Gesundheitszustand<\/strong> der Frau mit Eierstockkrebs ab. So ist manchmal eine weniger aufw\u00e4ndige Operation m\u00f6glich. N\u00e4mlich dann, wenn der Tumor sich auf einen Eierstock begrenzt und kaum aggressiv w\u00e4chst. Also am ehesten bei sehr kleinen Tumoren in einem fr\u00fchen Stadium der Erkrankung. Dann kann der Arzt den zweiten Eierstock und die Geb\u00e4rmutter gegebenenfalls im K\u00f6rper belassen, sodass die Frau, sofern sie sich im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter befindet, noch Kinder bekommen kann.<\/p>\n<h3><strong>Eierstockkrebs: Chemotherapie<\/strong><\/h3>\n<p>Meistens erfolgt <strong>im Anschluss an die Operation<\/strong> eine Chemotherapie, um eventuell doch im K\u00f6rper <strong>verbliebene<\/strong> <strong>Krebszellen<\/strong> zu <strong>zerst\u00f6ren<\/strong> (\u201cadjuvante Chemotherapie\u201c). Denn das verringert das Risiko f\u00fcr die Bildung von Metastasen und f\u00fcr ein Wiederauftreten des Tumors, verbessert also die Heilungschancen. Dabei verabreicht der Gyn\u00e4kologe oder Onkologe in Zyklen intraven\u00f6s sogenannte Zytostatika. Das sind Medikamente, die vor allem sich besonders schnell teilende Zellen, also insbesondere den Tumor, sch\u00e4digen. Doch leider auch vor\u00fcbergehend gesunde Gewebe, was zu Nebenwirkungen wie z. B. Haarausfall f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Eine Chemotherapie kann auch vor der Operation erfolgen. Und zwar um einen zun\u00e4chst nicht operablen Tumor so zu verkleinern, dass er chirurgisch angegangen werden kann (\u201cneoadjuvante Chemotherapie\u201c).<\/p>\n<h3><strong>Eierstockkrebs: Targeted Therapies<\/strong><\/h3>\n<p>Dabei kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die gezielt bestimmte Strukturen der Krebszellen angreifen, die den Tumor entstehen und wachsen lassen. Etwa indem diese Antik\u00f6rper sich gegen die F\u00e4higkeit von Krebszellen, neue Blutgef\u00e4\u00dfe auszubilden, richten. Somit dienen sie als <strong>Angiogenesehemmer<\/strong>, die die Blutversorgung des Tumors unterbinden, sodass er sich nicht mehr teilen und wachsen kann. Diese Behandlungsform kann den Erfolg der Chemotherapie verbessern, ist aber auch nicht nebenwirkungsfrei.<\/p>\n<h3><strong>Eierstockkrebs: Strahlentherapie<\/strong><\/h3>\n<p>Die Strahlentherapie wird bei Eierstockkrebs nur in speziellen F\u00e4llen, z. B. zur Bek\u00e4mpfung von Rezidiven,\u00a0angewendet.<\/p>\n<h3><strong>Eierstockkrebs: palliative Therapie<\/strong><\/h3>\n<p>Kann Eierstockkrebs nicht mehr geheilt werden, zielt die Therapie darauf ab, die Tumorausbreitung so lange wie m\u00f6glich zu stoppen, Beschwerden zu lindern und die Lebenszeit zu verl\u00e4ngern. Etwa durch eine erneute Operation und Chemotherapie eines Rezidivs. Oder durch Kombinationen bzw. einen Wechsel der zur Chemotherapie genutzten Zytostatika.<\/p>\n<h3><strong>Eierstockkrebs: Nachsorge<\/strong><\/h3>\n<p>Nach Abschluss der Erstbehandlung erfolgen f\u00fcr mindestens zehn Jahre in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Nachsorgeuntersuchungen, die der <strong>Behandlung von therapie- und tumorbedingten Beschwerden<\/strong>, psychologischen Betreuung und <strong>fr\u00fchzeitigen Entdeckung von Rezidiven<\/strong> dienen. Sie umfassen eine Befragung nach Beschwerden, gyn\u00e4kologische Untersuchungen, eine Bestimmung der Tumormarker sowie \u2013 je nach Symptomatik \u2013 die Durchf\u00fchrung bildgebender Verfahren oder anderer Untersuchungen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_190758\" aria-describedby=\"caption-attachment-190758\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs2_AdobeStock.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-190758\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs2_AdobeStock.jpg\" alt=\"Krebsforschung\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs2_AdobeStock.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs2_AdobeStock-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Eierstockkrebs2_AdobeStock-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-190758\" class=\"wp-caption-text\">Ein Zeichen setzen f\u00fcr die Krebsforschung. Foto: Adobe Stock, (c) andrey orlov<\/figcaption><\/figure>\n<h4><strong>Wie sieht die Prognose von Eierstockkrebs aus? <\/strong><\/h4>\n<p>Die Prognose h\u00e4ngt vom Stadium der Erkrankung ab. Sie ist nat\u00fcrlich im Stadium I am besten und geht in diesem mit einer 5-Jahres-\u00dcberlebensrate von 85 bis 95 einher. Im Stadium IV sind es nur noch h\u00f6chstens 20 Prozent. Denn beim Gro\u00dfteil aller Frauen mit Stadium III oder IV tritt der Krebs wieder auf.<\/p>\n<h3><strong>Wie vermeidet man Eierstockkrebs? Vorbeugung <\/strong><\/h3>\n<p>Verl\u00e4sslich effiziente Vorkehrungen gegen Eierstockkrebs gibt es kaum. Doch besteht die beste Vorsorge anscheinend in der Einnahme der <strong>Antibaby-Pille<\/strong> \u00fcber f\u00fcnf Jahre, die eine ca. 30%ige Risikoreduktion f\u00fcr mehrere Jahrzehnte erbringen soll.<\/p>\n<p>Treten Brustkrebs- oder Eierstockkrebserkrankungen famili\u00e4r geh\u00e4uft auf, k\u00f6nnen junge Frauen auf Mutationen der BRCA-Gene getestet werden. Bei positivem Ergebnis kann eine vorsorgliche operative Entfernung der Br\u00fcste und\/oder Eierst\u00f6cke wom\u00f6glich eine Entstehung dieser Karzinome verhindern.<\/p>\n<h3><span id=\"Hier_findest_du_die_besten_Fachhaumlndler_fuumlr_Kaumllte-_und_Klimatechnik_in_deinem_Bundesland\">Hier findest du die besten Frauen\u00e4rzte in deinem Bundesland:<\/span><\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/frauenarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eierstockkrebs ist t\u00fcckisch. Oft verursacht er lange kaum oder nur uncharakteristische Symptome. Und bis er schlie\u00dflich doch entdeckt wird, ist es f\u00fcr eine Heilung oft schon zu sp\u00e4t. Bei welchen Symptomen Frauen an Eierstockkrebs denken sollten, welche Untersuchungen seiner Auffindung dienen und wie er behandelt wird \u2013 alles dazu gibt es hier. Was ist Eierstockkrebs? Eierstockkrebs (medizinisch: Ovarialkarzinom) ist eine Erkrankung, bei der sich Zellen in einem Eierstock unkontrolliert vermehren und einen b\u00f6sartigen Tumor bilden. Wie h\u00e4ufig ist Eierstockkrebs? Eierstockkrebs ist das achth\u00e4ufigste Krebsleiden\u00a0bei \u00f6sterreichischen Frauen und das zweith\u00e4ufigste gyn\u00e4kologische Karzinom nach Brustkrebs. Damit liegt er im \u201cKrebsranking\u201c zwar nicht an der Spitze, weist aber unter den gyn\u00e4kologischen Tumoren die h\u00f6chste Sterblichkeit auf. Weil er meistens erst in fortgeschrittenem Stadium entdeckt wird und eher aggressiv w\u00e4chst. Pro Jahr erkranken ca. 650 Frauen hierzulande daran. Warum bekommt man\u00a0Eierstockkrebs? Eierstockkrebs tritt vorwiegend bei Frauen nach Eintreten der Menopause, und zwar zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr, auf. Doch gibt es auch Arten von Eierstockkrebs, die j\u00fcngere Frauen oder sogar Kinder befallen. Ist Eierstockkrebs heilbar? Leider gibt es bislang keine verl\u00e4ssliche M\u00f6glichkeit, Eierstockkrebs vorsorglich fr\u00fch zu erkennen. Denn bei den regelm\u00e4\u00dfigen Kontrolluntersuchungen beim Gyn\u00e4kologen, die jede Frau wahrnehmen sollte, kann dieser zwar Ver\u00e4nderungen am Eierstock erkennen, doch garantiert das nicht, dass Eierstockkrebs fr\u00fchzeitig festgestellt oder gar verhindert wird. Zudem sind die Fr\u00fchsymptome von Eierstockkrebs eher unspezifisch und der Tumor kann sich rasch innerhalb weniger Monate entwickeln und ausbreiten. So kommt es, dass Ovarialkarzinome h\u00e4ufig erst in einem Sp\u00e4tstadium entdeckt werden. Dann ist es f\u00fcr eine Heilung oft zu sp\u00e4t. Wodurch entsteht Eierstockkrebs? Ursachen Neben dem Hauptfaktor h\u00f6heres Alter bilden wahrscheinlich Unfruchtbarkeit bzw. Kinderlosigkeit und \u00dcbergewicht die gr\u00f6\u00dften Risikofaktoren f\u00fcr das Auftreten von Eierstockkrebs. Auch scheinen Ovarialkarzinome eher vorzukommen bei sp\u00e4ter Menopause (Wechseljahre) und fr\u00fcher Menarche (Auftreten der ersten Monatsblutung) Brust-, Geb\u00e4rmutter- oder Darmkrebs der Einnahme von \u00d6strogenen bzw. Gestagenen zur Zyklusstimulation einer Ausl\u00f6sung von Eispr\u00fcngen zwecks k\u00fcnstlicher Befruchtung oder Steigerung der Fruchtbarkeit Vor allem aber Frauen mit bestimmten Ver\u00e4nderungen im Erbgut, d.h. in den sogenannten BRCA1- oder BRCA-Genen, sind gef\u00e4hrdet, ein Ovarialkarzinom zu entwickeln. Denn diese Mutationen erh\u00f6hen sowohl das Risiko f\u00fcr Brustkrebs als auch f\u00fcr Eierstockkrebs, der dann famili\u00e4r geh\u00e4uft und auch in j\u00fcngeren Jahren als sonst vorkommt. Hingegen verringern eine Einnahme oraler Kontrazeptiva (\u201cAntibaby-Pille\u201c), die den Eisprung hemmen, eine Eileiterunterbindung, Entfernung der Geb\u00e4rmutter oder Eileiter und\/oder Eierst\u00f6cke, Schwangerschaften und Stillen das Erkrankungsrisiko. Offenbar kann sich alles, was die H\u00e4ufigkeit von Eispr\u00fcngen senkt, sch\u00fctzend auswirken. Wie Eierstockkrebs erkennen? Verdauungsbeschwerden wie z. B. Bl\u00e4hungen oder Verstopfung, Bauchschmerzen, verminderter Appetit oder h\u00e4ufigeres Harnlassen \u2013 so wenig charakteristisch sind oft die ersten Anzeichen von Eierstockkrebs. Treten sie nach der Menopause auf oder stehen sie nicht in Zusammenhang mit der Regelblutung bzw. verschwinden sie nicht nach kurzer Zeit, sollte man allerdings an die M\u00f6glichkeit denken, dass ein Ovarialkarzinom dahintersteckt und sie \u00e4rztlich abkl\u00e4ren lassen. Mit der Zeit gesellen sich gern weitere Symptome hinzu. Wie etwa ein Druck im Oberbauch, V\u00f6llegef\u00fchl, \u00dcbelkeit oder Erbrechen, M\u00fcdigkeit, Ersch\u00f6pfung, Atemnot oder auch Gewichtsver\u00e4nderungen. Verd\u00e4chtig ist etwa ein starker Gewichtsverlust bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":190701,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Eierstockkrebs: Von Fr\u00fcherkennung bis zur Behandlung - HEROLD.at<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"In \u00d6sterreich erkranken circa 1000 Frauen j\u00e4hrlich an Eierstockkrebs. 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