{"id":37526,"date":"2019-10-26T15:00:01","date_gmt":"2019-10-26T13:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=37526"},"modified":"2020-04-06T12:26:34","modified_gmt":"2020-04-06T10:26:34","slug":"gefaehrliche-kinderkrankheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/gefaehrliche-kinderkrankheiten\/","title":{"rendered":"Was gibt es f\u00fcr Kinderkrankheiten? Eine \u00dcbersicht"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_185493\" aria-describedby=\"caption-attachment-185493\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-247789601.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-185493\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-247789601.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-247789601.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-247789601-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-247789601-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-185493\" class=\"wp-caption-text\">Eine \u00dcbersicht \u00fcber die h\u00e4ufigsten Kinderkrankheiten. Foto: Adobe Stock, (c) Tomsickova<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kinderkrankheiten sind manchmal alles andere als blo\u00dfer Kinderkram. Denn einige dieser Infektionen, die mit harmlosen Symptomen wie einem Schnupfen oder Hautausschlag beginnen, k\u00f6nnen mit ernsten Folgen wie einer Lungenentz\u00fcndung\u00a0oder einem Hirnschaden enden. Wie man solchen Komplikationen vorbeugen kann? Oft durch entsprechende Impfungen. Hier eine kleine Entscheidungshilfe f\u00fcr Eltern, die \u00fcberlegen: Soll ich meine Kinder die Krankheiten durchmachen oder sie lieber impfen lassen?<\/p>\n\n<h2><strong>Welche Krankheiten sind Kinderkrankheiten? <\/strong><\/h2>\n<p>Als Kinderkrankheiten bezeichnet man virale oder bakterielle Infektionen mit hoher Durchseuchungsrate (Verbreitung einer Infektionskrankheit in einem Gebiet) und \u00dcbertragungsf\u00e4higkeit, die vorwiegend im Kindesalter auftreten. Was nicht hei\u00dft, dass man R\u00f6teln, Feuchtblattern und Co. nicht auch noch im Erwachsenenalter haben kann, wenn man sie als Kind nicht durchgemacht hat oder nicht dagegen geimpft\u00a0wurde.<\/p>\n<h3><strong>Kinderkrankheiten durch Viren<\/strong><\/h3>\n<p>Nun wird aber nicht jede Infektionskrankheit, die im Kindesalter vorkommt, gleich als Kinderkrankheit bezeichnet, sondern haupts\u00e4chlich <strong>Virusinfektionen<\/strong> wie<\/p>\n<ul>\n<li>das\u00a0<strong>Drei-Tage-Fieber<\/strong>: hohes Fieber, ev. Fieberkr\u00e4mpfe, feinfleckiger Ausschlag (Rumpf, Nacken).<\/li>\n<li><strong>Masern<\/strong>\u00a0(Morbilli): zuerst erh\u00f6hte Temperatur und Erk\u00e4ltungszeichen, oft kleine wei\u00dfliche Flecken in den Wangentaschen, sp\u00e4ter hohes Fieber und ein hinter den Ohren und im Gesicht beginnender, typischer Hautausschlag, der sich auf den ganzen K\u00f6rper ausbreitet und in der gleichen Reihenfolge verblasst wie er gekommen ist.<\/li>\n<li><strong>Mumps<\/strong>: Abgeschlagenheit, erh\u00f6hte Temperatur, Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen, dann ein Anschwellen der Ohrspeicheldr\u00fcsen (dicke Wangen, Schmerzen beim Kauen\/Mund \u00f6ffnen).<\/li>\n<li><strong>Kinderl\u00e4hmung<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>(Poliomyelitis, Polio): meist Fieber, Schluckbeschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal Durchfall und Erbrechen, selten eine Hirnhautentz\u00fcndung oder L\u00e4hmungen.<\/li>\n<li><strong>Ringelr\u00f6teln<\/strong>\u00a0(Erythema infectiosum): Erk\u00e4ltungszeichen oder ein ring- oder girlandenf\u00f6rmiger Hautausschlag.<\/li>\n<li><strong>R\u00f6teln<\/strong>\u00a0(Rubella, Rubeola): ev. Zeichen eines Atemwegsinfekts, dann eine Gesichtsr\u00f6tung, ein blass rosaroter, im Gesicht beginnender und sich rasch \u00fcber Rumpf und Gliedma\u00dfen ausbreitender Hautausschlag sowie Lymphknotenschwellungen, vor allem im Nacken und hinter den Ohren.<\/li>\n<li><strong>Windpocken<\/strong>\u00a0(Feuchtblattern, Varizellen): Fieber und ein stark juckender, bl\u00e4schenf\u00f6rmiger Ausschlag, wobei verschiedene Stadien (Flecken, Bl\u00e4schen, Pusteln, Krusten) gleichzeitig nebeneinander bestehen (\u201cSternenhimmel\u201c).<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Kinderkrankheiten durch Bakterien<\/strong><\/h3>\n<p>Einige Kinderkrankheiten kommen durch Bakterien zustande, wie<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Diphtherie<\/strong>: Fieber, Schluckbeschwerden, wei\u00dflich-dicke, s\u00fc\u00dflich-\u00fcbelriechende, beim Abstreifen blutende, entz\u00fcndliche Bel\u00e4ge im Nasen-Rachen-Raum, Heiserkeit, Husten bis hin zu Atemnot.<\/li>\n<li><strong>Scharlach<\/strong> (Scarlatina): samtartiger Hautausschlag, eine eitrige Halsentz\u00fcndung und hohes Fieber.<\/li>\n<li><strong>Keuchhusten<\/strong>\u00a0(Pertussis): \u00fcber Wochen bis Monate (\u201c100-Tage-Husten\u201c) andauernde, schwerste, ev. krampfhafte und mit Atemnot oder auch Erbrechen und teilweise typischem Keuchen verbundene Hustenanf\u00e4lle.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gegen die Mehrheit der genannten Kinderkrankheiten gibt es eine Impfung. Sie sind also gro\u00dfteils verhinderbar. Wenn man sich bzw. seine Kinder nicht gegen Diphtherie, Keuchhusten, Kinderl\u00e4hmung, Masern, Mumps, R\u00f6teln und Windpocken immunisieren l\u00e4sst, kann allerdings einiges passieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_185568\" aria-describedby=\"caption-attachment-185568\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-134323403.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-185568\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-134323403.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-134323403.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-134323403-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-134323403-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-185568\" class=\"wp-caption-text\">Viele Kinderkrankheiten k\u00f6nnen durch Impfungen vermieden werden. Foto: Adobe Stock, (c) georgerudy<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>1. Diphtherie<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/diphtherie-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diphtherie<\/a>\u00a0ist in unseren Breiten zwar selten geworden, doch kommen Diphtheriebakterien weltweit und zwar v.a. in gem\u00e4\u00dfigten Klimazonen vor. Die Keime sind deshalb so gef\u00e4hrlich, weil sie das Diphtherietoxin produzieren. Ein <strong>Gift<\/strong>, das sich <strong>\u00fcber die Blutbahn im ganzen K\u00f6rper verteilt<\/strong> und Organe, v.a. das Herz, die Nieren und Nerven (L\u00e4hmungen) sch\u00e4digt, was vor allem bei unzureichender und\/oder zu sp\u00e4ter Behandlung (Antibiotika, Immunglobulin) h\u00e4ufig t\u00f6dlich endet. Auch hinterl\u00e4sst die Infektion nach \u00fcberstandener Krankheit nicht in jedem Fall eine Immunit\u00e4t.<\/p>\n<h3><strong>2. Keuchhusten<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/keuchhusten-pertussis-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Keuchhusten<\/a>\u00a0tritt hierzulande zwar selten auf, doch finden sich die ihn ausl\u00f6senden Bakterien \u00fcberall auf der Welt. <strong>Die Infektion bef\u00e4llt bevorzugt S\u00e4uglinge<\/strong> (Hauptansteckungsquelle: infizierte Eltern), da es gegen Keuchhusten keinen Nestschutz (\u00fcber den Mutterkuchen \u00fcbertragene sch\u00fctzende, m\u00fctterliche Antik\u00f6rper) gibt, aber auch Kinder. Infizieren sich \u2013 was zunehmend geschieht \u2013 Jugendliche oder Erwachsene mit dem Erreger, kann die Erkrankung untypisch verlaufen und deshalb unerkannt bleiben. Auch besteht nach durchgemachter Krankheit nur f\u00fcr rund 10 Jahre Immunit\u00e4t gegen den Keim.<\/p>\n<p>Folgeerscheinungen von Keuchhusten sind\u00a0Mittelohr-\u00a0oder Lungenentz\u00fcndungen (durch zus\u00e4tzliche Infektionen mit anderen Erregern) oder gar \u2013 wenn auch eher selten \u2013 infolge einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns eine Pertussis-Enzephalopathie (Hirnsch\u00e4digung). In umso j\u00fcngerem Alter ein Kind Keuchhusten bekommt, desto gef\u00e4hrdeter ist es, als Komplikation einen Atemstillstand mit Todesfolge zu erleiden.<\/p>\n<h3><strong>3. Kinderl\u00e4hmung<\/strong><\/h3>\n<p>Europa, Amerika und Australien gelten dank jahrzehntelanger, konsequenter Impfprogramme als frei von <a href=\"http:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/infektionen-viren\/kinderlaehmung-besiegbare-virusinfektion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kinderl\u00e4hmung<\/a>.\u00a0Andere Gebiete der Erde jedoch nicht, obwohl es ein Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war, die Polio bis 2015 weltweit auszurotten.<\/p>\n<p>Die Infektion kann zu einer <strong>Hirnhautentz\u00fcndung<\/strong> und eventuell anschlie\u00dfend zu schweren R\u00fccken-, Nacken- und Muskelschmerzen, bleibenden L\u00e4hmungen der Gliedma\u00dfen oder des Zwerchfells (macht k\u00fcnstliche Beatmung n\u00f6tig), d.h. zu schwerer Invalidit\u00e4t f\u00fchren.<\/p>\n<p>Jahrzehnte nach \u00dcberstehen der Krankheit, die eine lebenslange Immunit\u00e4t hinterl\u00e4sst, aber nur gegen den Virustyp (Typ I, Typ II oder Typ III), der sie ausgel\u00f6st hat, kann es zum sogenannten <strong>Post-Polio-Syndrom<\/strong> (PPS) mit M\u00fcdigkeit, Atem- und Muskelschw\u00e4che oder Muskelschwund kommen.<\/p>\n<h3><strong>4.\u00a0Masern<\/strong><\/h3>\n<p>Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/masern-impfung-symptome\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>sehr ansteckenden\u00a0Masern<\/strong><\/a>\u00a0hinterlassen zwar eine\u00a0<strong>lebenslange Immunit\u00e4t<\/strong>, doch kann von der Infektion mit den weltweit vorkommenden Viren auch weniger Erw\u00fcnschtes zur\u00fcckbleiben. Wie etwa eine Schw\u00e4che des Immunsystems f\u00fcr mindestens 6 Wochen, eine\u00a0Bronchitis,\u00a0Mittelohr-\u00a0Lungen-\u00a0oder Gehirnentz\u00fcndung, vermutlich auch eine Otosklerose (Verkalkung der Geh\u00f6rkn\u00f6chelchen mit nachfolgender Schwerh\u00f6rigkeit).<\/p>\n<p>Schlimmstenfalls kommt es \u2013 wenn auch selten \u2013 zu der gef\u00fcrchteten subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE), einer chronischen, langsam fortschreitenden, t\u00f6dlich endenden Gehirnentz\u00fcndung mit zunehmendem k\u00f6rperlichen und geistigen Verfall. Und das umso eher, je j\u00fcnger Kinder zum Zeitpunkt der Masern-Erkrankung sind.<\/p>\n<figure id=\"attachment_185556\" aria-describedby=\"caption-attachment-185556\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-266374208.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-185556\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-266374208.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-266374208.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-266374208-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Kinderkrankheiten-266374208-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-185556\" class=\"wp-caption-text\">Masern sind hoch ansteckend und treten meistens bei Kleinkindern auf. Foto: Adobe Stock, (c) Prostock-studio<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>5. Mumps<\/strong><\/h3>\n<p>Auch <a href=\"http:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/mumps-ubula\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mumps<\/a>\u00a0verl\u00e4uft nicht immer harmlos. Denn die Infektion, die vermutlich eine lebenslange Immunit\u00e4t hinterl\u00e4sst, kann zu bleibenden H\u00f6rsch\u00e4den, einer Bauchspeicheldr\u00fcsen-, Gehirn- und Hirnhautentz\u00fcndung (ev. mit bleibenden Sch\u00e4den)\u00a0f\u00fchren. Vereinzelt kommt es zu Herzmuskel-, Gelenk- und Nierenentz\u00fcndungen\u00a0sowie zu einer Eierstock-\u00a0und einer Hodenentz\u00fcndung, die schlimmstenfalls eine Zeugungsunf\u00e4higkeit\u00a0bewirkt.<\/p>\n<h3><strong>6. R\u00f6teln<\/strong><\/h3>\n<p>Die Kinderkrankheit\u00a0bedeutet vor allem eine <strong>Gefahr in der Schwangerschaft<\/strong>, n\u00e4mlich f\u00fcr die Leibesfrucht ungesch\u00fctzter werdender M\u00fctter bis zur 18. (vor allem 1. bis 11.) Schwangerschaftswoche. Den Ungeborenen drohen Augenfehlbildungen, eine Schwerh\u00f6rigkeit bis Taubheit, Herzfehler, neurologische Sch\u00e4den und ein Minderwuchs, den M\u00fcttern eine Fr\u00fch- oder <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/fehlgeburt-anzeichen-ursachen-nachsorge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fehlgeburt<\/a>.<\/p>\n<p>Auch nach der Geburt k\u00f6nnen bei Kindern r\u00f6telninfizierter M\u00fctter eine Schwerh\u00f6rigkeit, Mikrozephalie (vermindertes Kopfwachstum), Herzmuskel- , Gehirn- und Hirnhautentz\u00fcndungenauftreten. Sp\u00e4ter auch Lungenentz\u00fcndungen, ein <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/typ-1-diabetes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diabetes<\/a>\u00a0oder Immundefekte. Sehr selten entwickeln sich zudem Blutgerinnungsst\u00f6rungen, eine Hirnentz\u00fcndung oder gar eine schwere progressive (fortschreitende) R\u00f6teln-Panenzephalitis (Entz\u00fcndung des gesamten Gehirns).<\/p>\n<p>Selten ist auch, dass es zu einer zweiten Infektion mit dem R\u00f6telnvirus nach durchgemachter Erkrankung kommt.<\/p>\n<h3><strong>7. Windpocken<\/strong><\/h3>\n<p>Die weltweit verbreiteten, hochansteckenden <a href=\"http:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/windpocken-varizellen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Varizella-Viren<\/a>\u00a0bedeuten schon <strong>f\u00fcr Ungeborene und Neugeborene ein potentiell t\u00f6dliches Risiko<\/strong>. Erkrankt n\u00e4mlich die Mutter in der Schwangerschaft bis zur 21. Schwangerschaftswoche an Windpocken, kann das beim Fetus zu Hautver\u00e4nderungen, neurologischen St\u00f6rungen, Augensch\u00e4den und Skelettanomalien und besonders f\u00fcnf Tage vor bis zwei Tage nach der Entbindung zum Tod des Kindes f\u00fchren.<\/p>\n<p>Erwachsenen droht als Komplikation der Feuchtblattern insbesondere eine <a href=\"http:\/\/arztsuche24.at\/ratgeber\/krankheiten\/lungenentzundung-pneumonie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lungenentz\u00fcndung<\/a>. Doch kann sich auch eine Entz\u00fcndung des Kleinhirns inklusive Gleichgewichtsst\u00f6rungen einstellen. Bei Kindern eine Entz\u00fcndung des Gro\u00dfhirns mit schlechter Heilungsaussicht oder eine Entz\u00fcndung der Blutgef\u00e4\u00dfe des Gehirns mit einem <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/schlaganfall\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlaganfall<\/a>\u00a0als Folge.<\/p>\n<p>Nach durchgemachter Infektion verbleiben die Viren lebenslang im Nervensystem. Sie k\u00f6nnen bei Schw\u00e4chung der Abwehrlage eine <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/guertelrose-symptome\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">G\u00fcrtelrose<\/a>\u00a0(Herpes Zoster) mit starken Nervenschmerzen hervorrufen.<\/p>\n<h3>8. Kawasaki-Syndrom<\/h3>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/kawasaki-syndrom\/\">Kawasaki-Syndrom<\/a> zeichnet sich anfangs durch starkes Fieber aus und verursacht\u00a0\u00e4hnliche\u00a0Symptome wie Scharlach oder Masern. Unbehandelt ist die Erkrankung\u00a0jedoch weitaus gef\u00e4hrlicher. Es handelt sich um eine systemische Krankheit (auch:\u00a0<strong>mukokutanes Lymphknotensyndrom<\/strong>)<strong>,<\/strong> bei der es in weiterer Folge zu einer <strong>Entz\u00fcndung der kleineren und mittleren Arterien<\/strong> kommt. Zwar handelt es sich um keine typische Kinderkrankheit, jedoch sind\u00a0\u00fcberwiegend Kinder davon betroffen.<\/p>\n<p><strong>Weitere Symptome<\/strong> des Kawasaki-Syndroms sind neben wiederkehrendem hohen Fieber: Rote und rissige Lippen, hochrote Zunge (Erdbeerzunge)\u00a0und R\u00f6tungen\u00a0bzw. Schwellungen der Mundschleimhaut. Au\u00dferdem treten Hautausschl\u00e4ge am Rumpf und schmerzhafte Schwellungen an den Handfl\u00e4chen und Fu\u00dfsohlen auf. Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es\u00a0zu multiplen <strong>Entz\u00fcndungen der inneren Organe<\/strong> (z.B. <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/blasenentzuendung-symptome-behandlung\/\">Blasenentz\u00fcndung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/perikarditis-dauer-herzbeutelentzuendung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herzbeutelentz\u00fcndung<\/a>). Im Regelfall klingen s\u00e4mtliche Symptome ohne bleibenden Sch\u00e4den wieder ab. Sie k\u00f6nnen jedoch <strong>2 bis 12 Wochen<\/strong> andauern.<\/p>\n<h3><strong>Impfung gegen Kinderkrankheiten &#8211; ja oder nein<\/strong>?<\/h3>\n<p>Angesichts dieser doch recht zahlreichen m\u00f6glichen, teilweise schwerwiegenden Komplikationen und Folgesch\u00e4den von Kinderkrankheiten sollten Erwachsene gut \u00fcberlegen, ob und wogegen sie ihren\u00a0Kindern\u00a0eine Impfung\u00a0angedeihen lassen wollen. Hier eine kleine\u00a0Entscheidungshilfe:<\/p>\n<h4><strong>Gegen Kinderkrankheiten\u00a0impfen<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Impfbef\u00fcrworter<\/strong>\u00a0argumentieren, dass<\/p>\n<ul>\n<li>sich Komplikationen, Sp\u00e4tfolgen und Todesf\u00e4lle einer jeden Kinderkrankheit zwar nicht besonders h\u00e4ufig ereignen, aber Schutzimpfungen diese unn\u00f6tigen Risiken vermeiden.<\/li>\n<li>Impfungen sowohl einen Individualschutz (geimpfte Person) als auch einen Schutz f\u00fcr die Gesellschaft darstellen. Weil sie die Verbreitung von Infektionen verhindern (Herdenimmunit\u00e4t). Somit sind sie ein Zeichen der Eigenverantwortung als auch der Verantwortung gegen\u00fcber der Gemeinschaft, in der man lebt. Davon profitieren vor allem Menschen, die aus medizinischen Gr\u00fcnden nicht geimpft werden k\u00f6nnen (z.B. teilweise in der Schwangerschaft).<\/li>\n<li>auch Personen, die eine Infektionskrankheit \u00fcberstanden haben, nicht zwingend dauerhaft gegen diese Krankheit immun sein m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Impfungen die Chance bieten, dass das Immunsystem an einem ungef\u00e4hrlichen Gegner (abget\u00f6teten oder abgeschw\u00e4chten Keimen) trainiert.<\/li>\n<li>so lange eine Infektionskrankheit nicht weltweit ausgerottet ist, sie jederzeit in Gebiete, wo sie aktuell nicht vorkommt, wieder eingeschleppt werden kann.<\/li>\n<li>Impfungen in der Regel nur recht milde Impfreaktionen hervorrufen (an der Stichstelle R\u00f6tung, Schwellung, Schmerz).<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kinderkrankheiten durchleben<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Impfskeptiker<\/strong>\u00a0argumentieren, dass<\/p>\n<ul>\n<li>Infektionen zum Leben geh\u00f6ren und durchgemacht werden sollten, um das Immunsystem zu trainieren.<\/li>\n<li>viele Erwachsene eine oder mehrere Kinderkrankheiten komplikationslos \u00fcberstanden und nur recht harmlose Symptome dabei entwickelt haben.<\/li>\n<li>Impfungen unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen haben k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>bestimmte Impfstoffe krankheits\u00e4hnliche Symptome hervorrufen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Impfungen nur zeitlich begrenzt wirken, also nicht langfristig sch\u00fctzen. Sie m\u00fcssen daher in bestimmten Abst\u00e4nden aufgefrischt werden \u2013 jedes Mal ein Risiko, einen Impfschaden zu erleben.<\/li>\n<li>sie f\u00fcrchten, das kindliche Immunsystem k\u00f6nne durch Mehrfachimpfstoffe (Kombinationsimpfstoffe) belastet oder gar \u00fcberfordert werden.<\/li>\n<li>Impfungen die Entstehung von Allergien oder anderen Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Autismus) f\u00f6rdern sollen, wof\u00fcr schlagende wissenschaftliche Beweise allerdings fehlen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die am besten bewerteten\u00a0Kinder\u00e4rzte in deinem Bundesland<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinderkrankheiten sind manchmal alles andere als blo\u00dfer Kinderkram. Denn einige dieser Infektionen, die mit harmlosen Symptomen wie einem Schnupfen oder Hautausschlag beginnen, k\u00f6nnen mit ernsten Folgen wie einer Lungenentz\u00fcndung\u00a0oder einem Hirnschaden enden. Wie man solchen Komplikationen vorbeugen kann? Oft durch entsprechende Impfungen. Hier eine kleine Entscheidungshilfe f\u00fcr Eltern, die \u00fcberlegen: Soll ich meine Kinder die Krankheiten durchmachen oder sie lieber impfen lassen? Welche Krankheiten sind Kinderkrankheiten? Als Kinderkrankheiten bezeichnet man virale oder bakterielle Infektionen mit hoher Durchseuchungsrate (Verbreitung einer Infektionskrankheit in einem Gebiet) und \u00dcbertragungsf\u00e4higkeit, die vorwiegend im Kindesalter auftreten. Was nicht hei\u00dft, dass man R\u00f6teln, Feuchtblattern und Co. nicht auch noch im Erwachsenenalter haben kann, wenn man sie als Kind nicht durchgemacht hat oder nicht dagegen geimpft\u00a0wurde. Kinderkrankheiten durch Viren Nun wird aber nicht jede Infektionskrankheit, die im Kindesalter vorkommt, gleich als Kinderkrankheit bezeichnet, sondern haupts\u00e4chlich Virusinfektionen wie das\u00a0Drei-Tage-Fieber: hohes Fieber, ev. Fieberkr\u00e4mpfe, feinfleckiger Ausschlag (Rumpf, Nacken). Masern\u00a0(Morbilli): zuerst erh\u00f6hte Temperatur und Erk\u00e4ltungszeichen, oft kleine wei\u00dfliche Flecken in den Wangentaschen, sp\u00e4ter hohes Fieber und ein hinter den Ohren und im Gesicht beginnender, typischer Hautausschlag, der sich auf den ganzen K\u00f6rper ausbreitet und in der gleichen Reihenfolge verblasst wie er gekommen ist. Mumps: Abgeschlagenheit, erh\u00f6hte Temperatur, Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen, dann ein Anschwellen der Ohrspeicheldr\u00fcsen (dicke Wangen, Schmerzen beim Kauen\/Mund \u00f6ffnen). Kinderl\u00e4hmung\u00a0(Poliomyelitis, Polio): meist Fieber, Schluckbeschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal Durchfall und Erbrechen, selten eine Hirnhautentz\u00fcndung oder L\u00e4hmungen. Ringelr\u00f6teln\u00a0(Erythema infectiosum): Erk\u00e4ltungszeichen oder ein ring- oder girlandenf\u00f6rmiger Hautausschlag. R\u00f6teln\u00a0(Rubella, Rubeola): ev. Zeichen eines Atemwegsinfekts, dann eine Gesichtsr\u00f6tung, ein blass rosaroter, im Gesicht beginnender und sich rasch \u00fcber Rumpf und Gliedma\u00dfen ausbreitender Hautausschlag sowie Lymphknotenschwellungen, vor allem im Nacken und hinter den Ohren. Windpocken\u00a0(Feuchtblattern, Varizellen): Fieber und ein stark juckender, bl\u00e4schenf\u00f6rmiger Ausschlag, wobei verschiedene Stadien (Flecken, Bl\u00e4schen, Pusteln, Krusten) gleichzeitig nebeneinander bestehen (\u201cSternenhimmel\u201c). Kinderkrankheiten durch Bakterien Einige Kinderkrankheiten kommen durch Bakterien zustande, wie Diphtherie: Fieber, Schluckbeschwerden, wei\u00dflich-dicke, s\u00fc\u00dflich-\u00fcbelriechende, beim Abstreifen blutende, entz\u00fcndliche Bel\u00e4ge im Nasen-Rachen-Raum, Heiserkeit, Husten bis hin zu Atemnot. Scharlach (Scarlatina): samtartiger Hautausschlag, eine eitrige Halsentz\u00fcndung und hohes Fieber. Keuchhusten\u00a0(Pertussis): \u00fcber Wochen bis Monate (\u201c100-Tage-Husten\u201c) andauernde, schwerste, ev. krampfhafte und mit Atemnot oder auch Erbrechen und teilweise typischem Keuchen verbundene Hustenanf\u00e4lle. Gegen die Mehrheit der genannten Kinderkrankheiten gibt es eine Impfung. Sie sind also gro\u00dfteils verhinderbar. Wenn man sich bzw. seine Kinder nicht gegen Diphtherie, Keuchhusten, Kinderl\u00e4hmung, Masern, Mumps, R\u00f6teln und Windpocken immunisieren l\u00e4sst, kann allerdings einiges passieren. 1. Diphtherie Diphtherie\u00a0ist in unseren Breiten zwar selten geworden, doch kommen Diphtheriebakterien weltweit und zwar v.a. in gem\u00e4\u00dfigten Klimazonen vor. Die Keime sind deshalb so gef\u00e4hrlich, weil sie das Diphtherietoxin produzieren. Ein Gift, das sich \u00fcber die Blutbahn im ganzen K\u00f6rper verteilt und Organe, v.a. das Herz, die Nieren und Nerven (L\u00e4hmungen) sch\u00e4digt, was vor allem bei unzureichender und\/oder zu sp\u00e4ter Behandlung (Antibiotika, Immunglobulin) h\u00e4ufig t\u00f6dlich endet. Auch hinterl\u00e4sst die Infektion nach \u00fcberstandener Krankheit nicht in jedem Fall eine Immunit\u00e4t. 2. Keuchhusten Keuchhusten\u00a0tritt hierzulande zwar selten auf, doch finden sich die ihn ausl\u00f6senden Bakterien \u00fcberall auf der Welt. Die Infektion bef\u00e4llt bevorzugt S\u00e4uglinge (Hauptansteckungsquelle: infizierte Eltern), da es gegen Keuchhusten keinen Nestschutz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":185490,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Was gibt es f\u00fcr Kinderkrankheiten? Eine \u00dcbersicht - HEROLD.at<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Eine \u00dcbersicht \u00fcber alle gef\u00e4hrlichen Kinderkrankheiten: Masern, R\u00f6teln, Windpocken, Mumps, etc. Was sind ihre Symptome? 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