{"id":40462,"date":"2019-09-16T09:00:22","date_gmt":"2019-09-16T07:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=40462"},"modified":"2021-02-01T11:33:39","modified_gmt":"2021-02-01T10:33:39","slug":"durchfall-baby-kind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/durchfall-baby-kind\/","title":{"rendered":"Durchfall beim Baby oder Kind: harmlos oder gef\u00e4hrlich?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_176573\" aria-describedby=\"caption-attachment-176573\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Durchfall-Baby-80457398.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-176573\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Durchfall-Baby-80457398.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Durchfall-Baby-80457398.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Durchfall-Baby-80457398-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Durchfall-Baby-80457398-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-176573\" class=\"wp-caption-text\">Hier erf\u00e4hrst du, was du tun kannst, wenn dein Baby Durchfall hat. Foto: Adobe Stock, (c) gpointstudio<\/figcaption><\/figure>\n<p>Durchfall erlebt hin und wieder wohl jedes Baby oder Kind im Laufe seiner Entwicklung. Meistens ist der Spuk schon nach kurzer Zeit vorbei. Doch gerade bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern kann das Geschehen gef\u00e4hrlich werden, ist<strong> Durchfall<\/strong>\u00a0doch mit dem<strong> Verlust von Fl\u00fcssigkeit und Mineralstoffen\u00a0<\/strong>verbunden. Und der kann ohne rechtzeitiges Gegensteuern bei kleinen Erdenb\u00fcrgern viel rascher als bei Erwachsenen<strong> zu einer Austrocknung<\/strong> <strong>f\u00fchren<\/strong>. Unter Umst\u00e4nden mit schlimmen Konsequenzen. Sp\u00e4testens, wenn der Windelinhalt Stunde um Stunde d\u00fcnner wird, die Windeln st\u00e4ndig voll sind, eventuell der Stuhl einen auffallenden Geruch oder eine ungewohnte Farbe hat, ist es also Zeit zu handeln.<\/p>\n\n<h2>Was bei Durchfall geschieht<\/h2>\n<p><strong>Reizungen oder Sch\u00e4digungen der Darmschleimhaut<\/strong> f\u00fchren dazu, dass der Nahrungsbrei schneller als gew\u00f6hnlich durch den Verdauungskanal flie\u00dft, sodass die Schleimhaut nur unzureichend N\u00e4hrstoffe aufnehmen kann. Gleichzeitig bewirkt die beschleunigte Darmpassage, dass Wasser aus den Zellen ins Darminnere gelangt, nicht r\u00fcckresorbiert wird und mit dem Kot den K\u00f6rper verl\u00e4sst, sodass dieser austrocknen kann.<\/p>\n<h3>Was bei Babys und Kindern Durchfall ausl\u00f6st<\/h3>\n<p>An erster Stelle als Ursache von Durchfall (Diarrhoe) bei Kindern stehen <strong>Magen-Darm-Infekte<\/strong>, auch weil die Entwicklung ihres Immunsystems seine Zeit braucht. Hervorgerufen werden sie meist durch Viren und zwar bis zum 5. Lebensjahr vor allem durch\u00a0<strong>hochansteckende Rotaviren<\/strong>, sonst durch Noro-, Entero- oder Adenoviren, mit denen die Kinder\u00a0oft in\u00a0Gemeinschaftseinrichtungen wie Kinderg\u00e4rten, -krippen oder -kliniken in Kontakt kommen. Seltener sind Bakterien,\u00a0z. B. Escherichia coli, Salmonellen oder Campylobacter f\u00fcr den Magen-Darm-Infekt verantwortlich.<\/p>\n<p>Die Mikroorganismen erzeugen <strong>Symptome<\/strong> wie Bauchschmerzen, Bl\u00e4hungen, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit, Erbrechen, eventuell auch <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/fieber-baby\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fieber<\/a>, Kopfschmerzen oder Schwindel.<\/p>\n<p>Die Bakterien oder Viren verbreiten sich vor allem per <strong>Schmierinfektion<\/strong>, d. h. von mit ihnen verunreinigten Gegenst\u00e4nden (z. B. T\u00fcrklinken, Lichtschalter, Wasserh\u00e4hne, auf den Boden gefallener Schnuller) und Fl\u00e4chen \u00fcber die H\u00e4nde zum Mund beim Baby oder Kind. Oder die Kinder bekommen die Keime \u00fcber damit <strong>verseuchte Lebensmittel<\/strong> (Lebensmittelvergiftung durch Bakterientoxine).<\/p>\n<p>Seltener ist <strong>akuter Durchfall<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>ein Nebeneffekt von Allgemeinerkrankungen wie etwa Erk\u00e4ltungen,<\/li>\n<li>eine Begleiterscheinung anderer Infektionen wie z. B. einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/mittelohrentzuendung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mittelohrentz\u00fcndung<\/a>, Blinddarmentz\u00fcndung oder eines Harnwegsinfekts,<\/li>\n<li>eine Nebenwirkung von verabreichten Antibiotika oder anderen Medikamenten,<\/li>\n<li>die Folge eines \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Verzehrs von Obst oder S\u00e4ften oder anderer Fehler in der Ern\u00e4hrung,<\/li>\n<li>das Symptom einer Vergiftung,<\/li>\n<li>eine Auswirkung von Stress (z. B. Reisefieber) oder Aufregung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>H\u00e4lt die Diarrhoe l\u00e4nger als drei Wochen an, spricht man von<strong> chronischem Durchfall<\/strong>. In diesem Fall oder auch, wenn der beschleunigte Stuhlgang immer wiederkehrt, kann er<\/p>\n<ul>\n<li>das Zeichen einer <strong>Allergie<\/strong>,<\/li>\n<li>Ausdruck einer <strong>Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeit<\/strong> wie etwa einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunvertr\u00e4glichkeit) oder Glutenunvertr\u00e4glichkeit (Z\u00f6liakie),<\/li>\n<li>das Symptom einer<strong> chronisch entz\u00fcndlichen Darmerkrankung<\/strong> (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),<\/li>\n<li>die Auswirkung eines <strong>Enzymmangels<\/strong> oder<\/li>\n<li>ein Hinweis auf eine <strong>funktionelle St\u00f6rung<\/strong> (z. B. <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/reizdarmsyndrom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reizdarmsyndrom<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>sein.<\/p>\n<p>Manches Baby hat auch tageweise Durchfall, w\u00e4hrend es zahnt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_176627\" aria-describedby=\"caption-attachment-176627\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-240459239.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-176627\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-240459239.jpg\" alt=\"Baby Durchfall\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-240459239.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-240459239-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-240459239-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-176627\" class=\"wp-caption-text\">Bei Durchfall sollte man drauf achten, dass das Baby stets eine trockene Windel hat. Foto: Adobe Stock, (c) Prostock-studio<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Kindliche Stuhlgewohnheiten: noch normal oder doch Durchfall?<\/h3>\n<p>Neugeborene produzieren in der Regel einen sehr weichen Kot. Wie der Windelinhalt im Detail beschaffen ist, h\u00e4ngt aber von der Art seiner Ern\u00e4hrung ab. <strong>Stillen<\/strong> bewirkt bei einem Baby, dass es f\u00fcr gew\u00f6hnlich <strong>mehrfach<\/strong>, bis zu zehnmal, t\u00e4glich gelblichen, oft mit wei\u00dflichen Flocken durchmischten, eher <strong>weichen bis fl\u00fcssigen Stuhl<\/strong> absetzt. Wobei die Entleerung parallel zum Stillen erfolgen kann. Oft pendelt es sich innerhalb eines Monats ein, dass Brustkinder ein- bis zweimal t\u00e4glich Stuhlgang haben. Flaschenkinder hingegen haben h\u00e4ufig einmal pro Tag ziemlich festen Stuhlgang.<\/p>\n<p>Weicher Stuhl beim Baby ist also normal. Tritt bei S\u00e4uglingen aber mehr als f\u00fcnf Mal bzw. bei Kleinkindern mindestens drei Mal am Tag <strong>d\u00fcnner bis w\u00e4ssriger Stuhlgang<\/strong> auf, spricht man von Durchfall. Teilweise handelt es sich dabei um \u00fcbelriechenden Kot, der auch eine andere Farbe als sonst, au\u00dferdem Schleim- oder auch Blutbeimengungen haben kann. Zudem kann eine deutlich vermehrte Stuhlmenge ein Hinweis auf eine Diarrhoe sein.<\/p>\n<h2>Ern\u00e4hrung: was sollen Babys und Kinder bei Durchfall essen?<\/h2>\n<p>Da der Fl\u00fcssigkeitsverlust \u2013 vor allem beim Baby \u2013 die gr\u00f6\u00dfte Gefahr bei Durchfall darstellt, hei\u00dft das Gebot der Stunde <strong>Fl\u00fcssigkeitszufuhr<\/strong> (150 &#8211; 200 ml Fl\u00fcssigkeit pro kg K\u00f6rpergewicht). Und zwar in der gewohnten Manier, d. h. bislang gestillte S\u00e4uglinge weiterhin stillen, Flaschenkindern weiterhin das Fl\u00e4schchen geben. Und zwar f\u00fcr sechs bis acht Stunden nur d\u00fcnnen (Kamillen-, Fenchel-, Schwarz-, Brombeerbl\u00e4tter-, getrocknete Heidelbeeren-) Tee mit einer Prise Salz und ein wenig Zucker. Trinkt ein Kind bereits selbstst\u00e4ndig aus dem Becher, erh\u00f6ht sich oft durch die Verwendung eines Strohhalms die Trinkmenge.<\/p>\n<p>Bei Kindern unter 5 Jahren kann man auch versuchen, eine <strong>Elektrolytl\u00f6sung<\/strong> (anmischbares Fertigpulver) aus der Apotheke zuzuf\u00fchren, um den Verlust an N\u00e4hrstoffen und Elektrolyten auszugleichen. Bei Kindern ab 5 Jahren gesalzene <strong>klare Suppen<\/strong> oder <strong>Obsts\u00e4fte<\/strong> (Banane, Marille).<\/p>\n<p>Nicht als Fl\u00fcssigkeitsersatz taugen ges\u00fc\u00dfte Getr\u00e4nke wie etwa Limonaden, Cola oder unverd\u00fcnnte Fruchts\u00e4fte, weil die darin enthaltenen gro\u00dfen Zuckermengen Wasser in den Darm ziehen und dadurch das Problem verschlimmern. Ebenso k\u00f6nnen k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe wirken.<\/p>\n<p>Auch sollten \u2013 nach ungef\u00e4hr sechs Stunden Nahrungskarenz \u2013 daran gewohnte Kinder weiterhin feste Nahrung bekommen. Es sei denn, sie m\u00fcssen sich st\u00e4ndig \u00fcbergeben. Zum langsamen <strong>Kostaufbau<\/strong>\u00a0eignen sich <strong>leicht verdauliche und fettarme Speisen<\/strong> wie Reisschleim, geriebene \u00c4pfel, zerdr\u00fcckte Bananen, Karottengem\u00fcse, Zwieback, trockener Toast, Salzstangen, Reis oder Suppen (z. B. H\u00fchnersuppe mit Karotten). Gr\u00f6\u00dfere Kinder d\u00fcrfen 3 bis 5 getrocknete Heidelbeeren, die stopfen, vor jeder Mahlzeit kauen.<\/p>\n<p>Mag das Kind eine Weile nichts essen, ist das noch nicht besorgniserregend. Viel trinken ist am wichtigsten!<\/p>\n<figure id=\"attachment_176588\" aria-describedby=\"caption-attachment-176588\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-193982300.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-176588\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-193982300.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-193982300.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-193982300-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-193982300-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-176588\" class=\"wp-caption-text\">Wenn das Baby Durchfall hat, ist viel trinken besonders wichtig! Foto: Adobe Stock, (c) morrowlight<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Wie sollen Eltern bei Babys und Kindern Durchfall behandeln?<\/h3>\n<p>Mit der Gabe von <strong>Probiotika<\/strong> k\u00f6nnen Eltern beim Baby oder Kind den Organismus unterst\u00fctzen, den Durchfall einzud\u00e4mmen. Bei Kindern ab 2 Jahren auch \u2013 am besten in Wasser gel\u00f6ste \u2013 Aktiv-Kohle, die von Krankheitserregern produzierte Giftstoffe bindet.<\/p>\n<p>Da sich Kinder bei Durchfall oft nicht sehr wohl f\u00fchlen, empfiehlt es sich, sie zu tr\u00f6sten und es ihnen m\u00f6glichst angenehm zu machen.<\/p>\n<p>Der Po von Babys mit Durchfall sollte trocken gehalten, d. h. oft genug mit einer <strong>frischen Windel<\/strong> versorgt werden. Das aber in vorsichtiger und sanfter Manier, da der Po durch den Durchfall leicht gereizt wird. Dem kann mit einer Schutzcreme vorgebeugt werden. Andernfalls kann sich eine <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/windeldermatitis-wunder-po\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Windeldermatitis<\/a> entwickeln.<\/p>\n<p>Stillende M\u00fctter sollten nichts essen, was dem Baby zus\u00e4tzlich Beschwerden bereitet. Also nichts Scharfes, Bl\u00e4hendes oder zu viel Obst (v.a. Zitrusfr\u00fcchte).<\/p>\n<h2>Wann m\u00fcssen Kinder mit Durchfall zum Arzt?<\/h2>\n<p>H\u00e4lt Durchfall nur kurze Zeit an und vergeht von selbst wieder, besteht in der Regel keine Gefahr. Bei <strong>w\u00e4ssrigem Stuhl<\/strong> f\u00fcr mehr als<\/p>\n<ul>\n<li>6 Stunden bei S\u00e4uglingen<\/li>\n<li>12 Stunden bei Kleinkindern oder<\/li>\n<li>18 Stunden bei Schulkindern<\/li>\n<\/ul>\n<p>ist jedoch \u00e4rztliche Hilfe gefragt, denn dann droht eine Austrocknung (Exsikkose, Dehydratation). <strong>Alarmzeichen f\u00fcr einen Fl\u00fcssigkeitsverlust<\/strong> bzw. eine mangelhafte Fl\u00fcssigkeitsaufnahme sind<\/p>\n<ul>\n<li>eine <strong>trockene Haut<\/strong> (\u201cKnitterfalten\u201c bleiben stehen, wenn man ein St\u00fcck Haut kurz zwischen die Finger nimmt und dann losl\u00e4sst)<\/li>\n<li><strong>trockene Lippen<\/strong> oder eine trockene Zunge<\/li>\n<li><strong>seltener Lidschlag<\/strong>, eingefallene Augen und tr\u00e4nenloses Weinen<\/li>\n<li><strong>eingesunkene Fontanellen<\/strong> (Knochenspalten im kindlichen Sch\u00e4del)<\/li>\n<li><strong>verf\u00e4rbte H\u00e4nde<\/strong> und F\u00fc\u00dfe<\/li>\n<li>ein stark gelber bis <strong>dunkler<\/strong> oder <strong>unangenehm riechender Urin<\/strong><\/li>\n<li><strong>vermindertes Wasserlassen<\/strong>, bei Babys erkennbar an weniger feuchten Windeln<\/li>\n<li>wenn das Kind <strong>auff\u00e4llig ruhig<\/strong> oder gar teilnahmslos wird<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Symptome<\/strong>, die auch unbedingt zum Arzt f\u00fchren sollten, sind<\/p>\n<ul>\n<li>eine <strong>Trinkschw\u00e4che<\/strong> oder gar Trinkverweigerung<\/li>\n<li><strong>Blut im Stuhl<\/strong><\/li>\n<li>den Durchfall begleitendes <strong>hohes Fieber<\/strong> und\/oder Erbrechen und\/oder starke Bauchschmerzen<\/li>\n<li>ein <strong>aufgebl\u00e4hter Bauch<\/strong> oder eine angespannte bis <strong>harte Bauchdecke<\/strong><\/li>\n<li>eine blasse oder <strong>gelbe Haut<\/strong> oder ein <strong>Hautausschlag<\/strong><\/li>\n<li>eine <strong>wei\u00dfe Stuhlfarbe<\/strong> bei gestillten Kindern<\/li>\n<li>eine schnelle und <strong>flache Atmung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei einem zu gro\u00dfen Fl\u00fcssigkeitsverlust kommt es schlimmstenfalls zu einem Kreislaufkollaps und zu Nierensch\u00e4den. Allgemein gilt: Durchfall wird umso gef\u00e4hrlicher, je j\u00fcnger ein Kind und je gr\u00f6\u00dfer der Fl\u00fcssigkeitsverlust ist.<\/p>\n<h3>Was beim Arzt passiert<\/h3>\n<p>Um sich ein Bild vom Zustand des Kindes machen zu k\u00f6nnen, muss der Arzt wissen, wie lange der Durchfall bereits besteht, wie oft Stuhl abgesetzt wird und wie dieser aussieht. Aber auch, was gegessen wurde, ob es eine \u00c4nderung der Ern\u00e4hrungsgewohnheiten gibt, Medikamente eingenommen wurden, Fieber besteht und es bei Kontaktpersonen wie z. B. Familienmitgliedern ebenfalls Symptome gibt.<\/p>\n<p>Es folgt eine <strong>Tastuntersuchung des Bauches<\/strong>, bei S\u00e4uglingen auch ein Abwiegen, um einen etwaigen Gewichtsverlust festzustellen und die Fl\u00fcssigkeitsreserven des Kindes zu beurteilen. Eventuell wird beim Baby oder Kind auch Fieber gemessen.<\/p>\n<p>Unter Umst\u00e4nden (z. B. nach der R\u00fcckkehr von einer Reise) ist zus\u00e4tzlich das Anlegen einer Stuhlkultur aus einer <strong>Stuhlprobe<\/strong> in einem Labor erforderlich. Bei schweren Verl\u00e4ufen zudem eine Blutuntersuchung. Bei Bedarf auch eine Abdomensonografie (Bauchultraschall).<\/p>\n<p>Stellt der Arzt eine bedrohliche Austrocknung fest, kann er das Baby oder Kind zwecks Infusionstherapie in eine Kinderklinik \u00fcberweisen. Bei bakteriell bedingtem Durchfall (Salmonellen) kann eine Antibiotikagabe erfolgen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_176606\" aria-describedby=\"caption-attachment-176606\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-176606\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall.jpg\" alt=\"Durchfall Baby\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Baby-Durchfall-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-176606\" class=\"wp-caption-text\">Der Arzt nimmt eine Tastuntersuchung beim Baby vor, wenn es an Durchfall leidet. Adobe Stock, (c) JenkoAtaman<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Durchfall bei Kindern alternativ behandeln<\/h2>\n<p>Viele Eltern schw\u00f6ren auf \u201csanfte Heilmethoden\u201c wie etwa <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/hom%C3%B6opathie\/\"><strong>Hom\u00f6opathie<\/strong><\/a>. Genauso wie bei Medikamenten obliegt es bei alternativen Heilmitteln aber der \u00e4rztlichen Kunst, welcher Wirkstoff in welcher Dosierung und Einnahmeh\u00e4ufigkeit zum Einsatz kommt.<\/p>\n<h3>Wie beugen Eltern am besten Durchfall beim Baby oder Kind vor?<\/h3>\n<p>Da die Krankheitserreger in erster Linie \u00fcber die H\u00e4nde in den Mund und schlie\u00dflich in den Verdauungstrakt gelangen, bietet t\u00e4glich mehrmaliges, mindestens <strong>15 Sekunden dauerndes H\u00e4ndewaschen<\/strong> \u2013 vor allem vor der Zubereitung der Baby- oder Kindernahrung, vor dem Essen, nach jedem Toilettengang oder dem Anfassen verschmutzter Windeln \u2013 einen wirksamen Schutz gegen die Verbreitung von Keimen.<\/p>\n<p>Und zwar indem man die H\u00e4nde unter flie\u00dfendem Wasser anfeuchtet, sie mit Seife einreibt und gr\u00fcndlich, d. h. inklusive Handr\u00fccken, Daumen, Fingerspitzen, N\u00e4gel und den Bereich zwischen den Fingern \u2013 reinigt, die Seife unter flie\u00dfendem Wasser sorgf\u00e4ltig absp\u00fclt und die H\u00e4nde mit einem trockenen, sauberen, m\u00f6glichst nur von einer Person benutzten Handtuch abtrocknet. Auf \u00f6ffentlichen Toiletten empfiehlt es sich, nur Seife aus Seifenspendern und Papierhandt\u00fccher\u00a0zu gebrauchen.<\/p>\n<p>Die Ansteckungsgefahr verringern auch konsequente <strong>Hygienema\u00dfnahmen im Haushalt<\/strong> wie<\/p>\n<ul>\n<li>die regelm\u00e4\u00dfige Reinigung von Waschbecken und Toiletten,<\/li>\n<li>die gr\u00fcndliche S\u00e4uberung aller Gegenst\u00e4nde und Fl\u00e4chen, die durch Kot oder Erbrochenes verunreinigt wurden, unter Benutzung von Gummihandschuhen,<\/li>\n<li>den Gebrauch von Einwegt\u00fcchern bei Reinigungsarbeiten und deren anschlie\u00dfende Entsorgung,<\/li>\n<li>das Waschen der Hand- und Geschirrt\u00fccher, Leib- und Bettw\u00e4sche bei mindestens 60\u00b0 Celsius mit anschlie\u00dfender guter Trocknung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gegen eine Infektion mit Rota-Viren gibt es seit ein paar Jahren f\u00fcr Babys eine Impfung (<a href=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/cms\/site\/attachments\/5\/4\/7\/CH4062\/CMS1546865142466\/190211_impfplan_oesterreich_2019_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">siehe \u00d6sterreichischer Impfplan 2019<\/a>).<\/p>\n<p>Leiden Kontaktpersonen eines Kindes unter Durchfall oder Erbrechen, sollten diese das Baby oder Kind weder k\u00fcssen noch mit ihm schmusen, seinen L\u00f6ffel nicht ablutschen und den Fl\u00e4schchensauger oder Baby-Schnuller nicht in den Mund nehmen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Stillen macht Kinder weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Magen-Darm-Infekte, da sich in der Muttermilch sch\u00fctzende Antik\u00f6rper befinden. Auch wenn Stillen nat\u00fcrlich keine Garantie daf\u00fcr sein kann, dass ein Baby w\u00e4hrend seiner Entwicklung nie Durchfall bekommt.<\/p>\n<h3><strong>Ganz wichtig: K\u00fcchenhygiene<\/strong><\/h3>\n<p>Eine in Bezug auf Dauer und Temperatur sachgerechte Lagerung und Zubereitung von Speisen beugt Lebensmittelvergiftungen durch Bakterientoxine vor. Vor allem Speisen mit Eiern oder H\u00fchnerfleisch sollten nur frisch bzw. gut durchgebraten verzehrt werden, um sich vor Salmonellen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Bei der <strong>Ern\u00e4hrung mit Fl\u00e4schchen <\/strong>ist auf deren<strong> strikte Sauberkeit<\/strong> zu achten. Etwa indem man die sie samt Zubeh\u00f6r im Vaporisator oder Wasserbad keimarm macht. Milchreste nicht aufw\u00e4rmen bzw. fertig anger\u00fchrte Milchnahrung nicht warmhalten, sondern wegsch\u00fctten, da sich andernfalls eventuell darin vorhandene Keime explosionsartig vermehren. F\u00fcr die Fl\u00e4schchenzubereitung nachts oder unterwegs kann man abgekochtes Wasser in einer sauberen Thermoskanne aufbewahren.<\/p>\n<h3>Gut bewertete Kinder\u00e4rzte in deinem Bundesland:<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durchfall erlebt hin und wieder wohl jedes Baby oder Kind im Laufe seiner Entwicklung. Meistens ist der Spuk schon nach kurzer Zeit vorbei. Doch gerade bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern kann das Geschehen gef\u00e4hrlich werden, ist Durchfall\u00a0doch mit dem Verlust von Fl\u00fcssigkeit und Mineralstoffen\u00a0verbunden. Und der kann ohne rechtzeitiges Gegensteuern bei kleinen Erdenb\u00fcrgern viel rascher als bei Erwachsenen zu einer Austrocknung f\u00fchren. Unter Umst\u00e4nden mit schlimmen Konsequenzen. Sp\u00e4testens, wenn der Windelinhalt Stunde um Stunde d\u00fcnner wird, die Windeln st\u00e4ndig voll sind, eventuell der Stuhl einen auffallenden Geruch oder eine ungewohnte Farbe hat, ist es also Zeit zu handeln. Was bei Durchfall geschieht Reizungen oder Sch\u00e4digungen der Darmschleimhaut f\u00fchren dazu, dass der Nahrungsbrei schneller als gew\u00f6hnlich durch den Verdauungskanal flie\u00dft, sodass die Schleimhaut nur unzureichend N\u00e4hrstoffe aufnehmen kann. Gleichzeitig bewirkt die beschleunigte Darmpassage, dass Wasser aus den Zellen ins Darminnere gelangt, nicht r\u00fcckresorbiert wird und mit dem Kot den K\u00f6rper verl\u00e4sst, sodass dieser austrocknen kann. Was bei Babys und Kindern Durchfall ausl\u00f6st An erster Stelle als Ursache von Durchfall (Diarrhoe) bei Kindern stehen Magen-Darm-Infekte, auch weil die Entwicklung ihres Immunsystems seine Zeit braucht. Hervorgerufen werden sie meist durch Viren und zwar bis zum 5. Lebensjahr vor allem durch\u00a0hochansteckende Rotaviren, sonst durch Noro-, Entero- oder Adenoviren, mit denen die Kinder\u00a0oft in\u00a0Gemeinschaftseinrichtungen wie Kinderg\u00e4rten, -krippen oder -kliniken in Kontakt kommen. Seltener sind Bakterien,\u00a0z. B. Escherichia coli, Salmonellen oder Campylobacter f\u00fcr den Magen-Darm-Infekt verantwortlich. Die Mikroorganismen erzeugen Symptome wie Bauchschmerzen, Bl\u00e4hungen, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit, Erbrechen, eventuell auch Fieber, Kopfschmerzen oder Schwindel. Die Bakterien oder Viren verbreiten sich vor allem per Schmierinfektion, d. h. von mit ihnen verunreinigten Gegenst\u00e4nden (z. B. T\u00fcrklinken, Lichtschalter, Wasserh\u00e4hne, auf den Boden gefallener Schnuller) und Fl\u00e4chen \u00fcber die H\u00e4nde zum Mund beim Baby oder Kind. Oder die Kinder bekommen die Keime \u00fcber damit verseuchte Lebensmittel (Lebensmittelvergiftung durch Bakterientoxine). Seltener ist akuter Durchfall ein Nebeneffekt von Allgemeinerkrankungen wie etwa Erk\u00e4ltungen, eine Begleiterscheinung anderer Infektionen wie z. B. einer Mittelohrentz\u00fcndung, Blinddarmentz\u00fcndung oder eines Harnwegsinfekts, eine Nebenwirkung von verabreichten Antibiotika oder anderen Medikamenten, die Folge eines \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Verzehrs von Obst oder S\u00e4ften oder anderer Fehler in der Ern\u00e4hrung, das Symptom einer Vergiftung, eine Auswirkung von Stress (z. B. Reisefieber) oder Aufregung. H\u00e4lt die Diarrhoe l\u00e4nger als drei Wochen an, spricht man von chronischem Durchfall. In diesem Fall oder auch, wenn der beschleunigte Stuhlgang immer wiederkehrt, kann er das Zeichen einer Allergie, Ausdruck einer Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeit wie etwa einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunvertr\u00e4glichkeit) oder Glutenunvertr\u00e4glichkeit (Z\u00f6liakie), das Symptom einer chronisch entz\u00fcndlichen Darmerkrankung (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), die Auswirkung eines Enzymmangels oder ein Hinweis auf eine funktionelle St\u00f6rung (z. B. Reizdarmsyndrom) sein. Manches Baby hat auch tageweise Durchfall, w\u00e4hrend es zahnt. Kindliche Stuhlgewohnheiten: noch normal oder doch Durchfall? Neugeborene produzieren in der Regel einen sehr weichen Kot. Wie der Windelinhalt im Detail beschaffen ist, h\u00e4ngt aber von der Art seiner Ern\u00e4hrung ab. Stillen bewirkt bei einem Baby, dass es f\u00fcr gew\u00f6hnlich mehrfach, bis zu zehnmal, t\u00e4glich gelblichen, oft mit wei\u00dflichen Flocken durchmischten, eher weichen bis fl\u00fcssigen Stuhl absetzt. Wobei die Entleerung parallel zum Stillen erfolgen kann. Oft pendelt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":176570,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Durchfall beim Baby oder Kind: Was tun? - HEROLD.at<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Durchfall bei Baby oder Kind ist nicht immer harmlos. Wann muss man zum Arzt? Und wie kann man ihn behandeln? 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