{"id":68236,"date":"2021-01-26T11:00:35","date_gmt":"2021-01-26T10:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=68236"},"modified":"2021-01-26T12:36:59","modified_gmt":"2021-01-26T11:36:59","slug":"erkaeltung-baby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/erkaeltung-baby\/","title":{"rendered":"Erk\u00e4ltung bei Babys: Gen\u00fcgen Hausmittel oder muss der Arzt her?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_173312\" aria-describedby=\"caption-attachment-173312\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-173312 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby.jpg\" alt=\"Baby verk\u00fchlt was tun? Mutter mit erk\u00e4ltetem Kleinkind.\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-173312\" class=\"wp-caption-text\">Erfahre hier, welche Hausmittel bei einer Erk\u00e4ltung beim Baby helfen. Foto: Adobe Stock, (c) Make_story Studio<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kaum werden Babys drei Monate alt, schon haben Erk\u00e4ltungsviren leichtes Spiel. Rinnt dann die Nase, kratzt es im Hals, niesen oder husten sie, werden die Kleinen unruhig und quengelig. Das belastet nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie. Gl\u00fccklicherweise ist die Erk\u00e4ltung meistens harmlos.<\/p>\n\n<h2><strong>Das Baby ist erk\u00e4ltet: was tun?<\/strong><\/h2>\n<p>Haben bei einem Baby Erk\u00e4ltungsviren zugeschlagen, helfen vor allem drei Dinge: <strong>Ruhe, frische Luft und viel trinken<\/strong>. Wenn das Baby kein Fieber hat, sollte es sich also so oft wie m\u00f6glich im Freien aufhalten. Tags\u00fcber \u2013 warm eingepackt \u2013 im Kinderwagen l\u00e4sst es sich auch im Winter prima zu Spazierg\u00e4ngen ausf\u00fchren. Oder h\u00e4lt im Wagen auf der Terrasse oder am Balkon sein Nickerchen. H\u00e4ufig l\u00fcften erf\u00fcllt denselben Zweck, wenn Rausgehen nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Damit ein gestilltes Baby genug trinkt, empfiehlt es sich, es \u00f6fter als sonst anzulegen. Fl\u00fcssigkeitszufuhr hilft dabei, das Sekret in Nase und Rachen zu verfl\u00fcssigen und die Schleimh\u00e4ute zu befeuchten.\u00a0Ein nicht gestilltes Kind sollte zu diesem Zweck immer wieder Kr\u00e4utertee (z.B. Fenchel) und Wasser angeboten bekommen.<\/p>\n<h3><strong>Hausmittel gegen Schnupfen <\/strong><\/h3>\n<p>Kinder k\u00f6nnen sich bis zum Alter von vier Jahren nicht schn\u00e4uzen. Um einem Baby das Atmen und Trinken zu erleichtern, muss man daher seine <strong>Nase von Sekret befreien<\/strong>. Das gelingt am besten mit einem speziellen <strong>Nasensauger<\/strong> mit weicher Spitze, den man in der Apotheke\u00a0bekommt. Zur Not tut es aber auch ein St\u00fcck vorsichtig in ein Nasenloch eingef\u00fchrtes, dann sanft wieder herausgedrehtes, gezwirbeltes Papiertaschentuch.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend solltest du das herauslaufende Sekrete sanft abtupfen und die Nase mit einer <strong>Pflegesalbe<\/strong> eincremen, um Hautreizungen zu vermeiden. Vom Naseputzen mit Wattest\u00e4bchen solltest du hingegen absehen. Sie k\u00f6nnen Verletzungen verursachen, z. B. wenn sich das Baby (ruckartig) bewegt.<\/p>\n<p>Nasentropfen aus isotonischer Kochsalzl\u00f6sung oder Spraypr\u00e4parate mit keimfreiem Meerwasser\u00a0bzw. Sole wirken abschwellend und befeuchtend wirken. Du kannst sie dem liegenden Baby mit einer Pipette vorsichtig in die Nasenl\u00f6cher\u00a0tr\u00e4ufeln\u00a0um die verstopfte Nase wieder frei zu bekommen.<\/p>\n<p>Als ebenfalls abschwellend erweisen sich <strong>Zwiebeld\u00e4mpfe<\/strong>. Sie entweichen einem am Babybett befestigten Zwiebels\u00e4ckchen. Dieses besteht aus einer kleingeschnittenen Zwiebel, die du in ein gut zugebundenes Stofftaschentuch oder Babys\u00f6ckchen f\u00fcllst. Auch <strong>feuchte T\u00fccher \u00fcber der Heizung<\/strong> oder am Babybett bzw. hygienische <strong>Luftbefeuchter<\/strong> sorgen daf\u00fcr, dass die Luft nicht zu trocken wird. Das erleichtert dem Baby das Atmen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_173348\" aria-describedby=\"caption-attachment-173348\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-237501750.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-173348 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-237501750.jpg\" alt=\"Kind mit Erk\u00e4ltung l\u00e4sst sich die Nase gut reinigen.\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-237501750.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-237501750-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-237501750-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-173348\" class=\"wp-caption-text\">Kindern mit Schnupfen sollte man mittels Nasensauger das Sekret aus der Nase holen. Foto: Adobe Stock, (c) \u0410\u043d\u043d\u0430 \u0412\u043e\u043b\u0433\u0438\u043d\u0430<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Hausmittel gegen Ohrenschmerzen<\/strong><\/h3>\n<p>Salzhaltige Nasentropfen\u00a0f\u00fcr die Befeuchtung der Schleimh\u00e4ute sind auch dann ratsam, wenn\u00a0die Erk\u00e4ltung auf die Ohren schl\u00e4gt. Denn dann schwillt Gewebe in der Ohrtrompete (Verbindungsgang vom Nasenrachenraum zum Mittelohr) an und Sekret staut sich dort, was die Bel\u00fcftung des Ohrs st\u00f6rt und Ohrenschmerzen erzeugen kann. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/mittelohrentzuendung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mittelohrentz\u00fcndung<\/a> f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der\u00a0\u201c<strong>Zwiebeltrick<\/strong>\u201c funktioniert nicht nur gegen Schnupfen, sondern auch gegen Ohrenschmerzen: Das Zwiebels\u00e4ckchen in ein Plastiksackerl geben und das Ganze zusammen mit einigen Wattepads auf eine W\u00e4rmflasche legen! Sobald es warm geworden ist, das Zwiebels\u00e4ckchen aus dem Plastiksackerl nehmen und \u00fcber der Ohrmuschel platzieren, die Wattepads dar\u00fcber und das Ganze mit einem Stirnband oder M\u00fctzchen fixieren. Nach 30 bis 60 Minuten alles entfernen.<\/p>\n<h3><strong>Hausmittel gegen Husten <\/strong><\/h3>\n<p>Auch gegen Husten gilt <strong>Luftbefeuchtung<\/strong> und reichlich trinken als Patentrezept. Eine gute Hilfe\u00a0ist zudem eine <strong>Dampfinhalation.\u00a0<\/strong>Das <strong>Badezimmer<\/strong> l\u00e4sst sich dazu hervorragend in einen Dampfraum verwandeln, indem du bei geschlossener T\u00fcr eine warme Dusche laufen l\u00e4sst. Geh mit deinem Baby f\u00fcr <strong>10 bis 15 Minuten<\/strong> in das Bad um den Schleim in Hals und Nase zu l\u00f6sen. Anschlie\u00dfend auf trockene Kleidung und W\u00e4rme achten, damit dein Kind nicht zu sehr ausk\u00fchlt.<\/p>\n<p><strong>Wichtig:\u00a0<\/strong>Hals und Nase sind bei Babys weit empfindlicher als bei Erwachsenen. Du solltest also <strong>Dampf nicht direkt inhalieren<\/strong> (z.B. Topf mit hei\u00dfem Wasser) und auch <strong>keinesfalls \u00e4therische \u00d6le verwenden<\/strong>. \u00c4therisches \u00d6l wie Menthol, Eukalyptus, Pfefferminz und \u00e4hnliches kann die <strong>Atemwege von Kleinkindern stark reizen<\/strong> und ist im schlimmsten Fall <strong>lebensgef\u00e4hrlich<\/strong>.<\/p>\n<p>Im akuten Hustenanfall kann <strong>k\u00fchle Luft<\/strong> besser sein.\u00a0Wenn es drau\u00dfen kalt ist, kannst du das Baby warm einpacken und\u00a0dich ein paar Minuten zum ge\u00f6ffneten Fenster stellen! W\u00e4hrend der Nacht geht das Abhusten von Schleim leichter, wenn man den Kopfteil des Babybettchens\u00a0leicht erh\u00f6ht, zum Beispiel mit einem gefalteten Handtuch unter der Matratze.<\/p>\n<h3><strong>Hausmittel gegen Halsschmerzen<\/strong><\/h3>\n<p>Auch gegen Halsschmerzen\u00a0hilft\u00a0<strong>Luftbefeuchtung<\/strong>\u00a0und reichlich trinken\u00a0zu trinken.\u00a0Zudem\u00a0<strong>Salbeitee<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Topfenwickel<\/strong>.\u00a0Dabei ist es auch wichtig, den Hals des Kindes warm zu halten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_173390\" aria-describedby=\"caption-attachment-173390\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Baby-erkaeltung-112159641.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-173390 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Baby-erkaeltung-112159641.jpg\" alt=\"Mutter hat Kind auf dem Arm und hilft bei Erk\u00e4ltung.\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Baby-erkaeltung-112159641.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Baby-erkaeltung-112159641-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Baby-erkaeltung-112159641-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-173390\" class=\"wp-caption-text\">Was tun, wenn das Baby verk\u00fchlt ist? Diese Hausmittel helfen bei einer Erk\u00e4ltung. Foto: Adobe Stock, (c) Deymos.HR<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Hausmittel gegen Fieber <\/strong><\/h3>\n<p>Auch hier lautet das Gebot der Stunde reichlich Fl\u00fcssigkeitszufuhr. Ab <strong>38,5\u00b0 C<\/strong> ist Bettruhe angesagt. Einer <strong>\u00dcberw\u00e4rmung<\/strong> begegnen Eltern am besten, indem sie das fiebernde Kind <strong>richtig kleiden<\/strong>. Nach dem \u201cZwiebelprinzip\u201c, d. h. einzelne nicht zu dicke Kleidungsschichten, die sich rasch aus- und anziehen lassen. Und das Baby einer Raumtemperatur von h\u00f6chstens 20\u00b0C aussetzen. F\u00fchlt sich seine Haut hei\u00df und schwitzig an, sollte man es nur leicht zudecken und luftig anziehen. Fr\u00f6stelt es aber, braucht es W\u00e4rme, d. h. eine im Bettchen unter die kalten F\u00fc\u00dfe gelegte W\u00e4rmflasche.<\/p>\n<p>Eine l\u00e4nger als einen Tag lang erh\u00f6hte K\u00f6rpertemperatur l\u00e4sst sich durch das Einreiben der Unterarme des Babys mit <strong>warmen Waschlappen<\/strong> senken. Demselben Zweck dient ein <strong>Pulswickel<\/strong>. Das sind kleine, mit warmem Wasser getr\u00e4nkte T\u00fccher, die um die Unterarme gewickelt werden. Ein S\u00f6ckchen \u00fcberst\u00fclpen und fertig. Nach zehn Minuten erneuern.<\/p>\n<p>Wadenwickel sind erst f\u00fcr Kinder ab einem halben Jahr geeignet. Bei Fieber \u00fcber <strong>39,5\u00b0C Grad<\/strong>\u00a0k\u00f6nnen f\u00fcr Babys geeignete <strong>Fieberz\u00e4pfchen\u00a0<\/strong>mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen. Allerdings nur\u00a0nach R\u00fccksprache mit dem <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/kinderarzt-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kinderarzt<\/a>! Bei Temperaturen \u00fcber 38,5 solltest du mit deinem Kind <strong>unbedingt zum Arzt gehen<\/strong>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_173372\" aria-describedby=\"caption-attachment-173372\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-76416580.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-173372 size-full\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-76416580.jpg\" alt=\"Erk\u00e4ltung Baby: Tipps f\u00fcr Kind mit Schnupfen\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-76416580.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-76416580-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Erkaeltung-Baby-76416580-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-173372\" class=\"wp-caption-text\">Erk\u00e4ltungen bei Kindern sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Foto: Adobe Stock, (c) didesign<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Hausmittel gegen Bindehautentz\u00fcndung<\/strong><\/h3>\n<p>Gesellt sich zu einer Erk\u00e4ltung eine Bindehautentz\u00fcndung,\u00a0wischt du das Auge mehrmals t\u00e4glich mit einem in warmem Wasser getr\u00e4nkten Wattepad vom \u00e4u\u00dferen Augenwinkel bis zur Nasenwurzel hin aus. <strong>Nicht mit Kamillentee.<\/strong> Dieser trocknet das Auge aus.<\/p>\n<h3><strong>NICHT geeignete Hausmittel f\u00fcrs Baby<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Hustentee-Mischungen<\/strong> oder <strong>\u00e4therische \u00d6le<\/strong> (z.B. Eukalyptus, <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/kampfer-wirkung-anwendung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kampfer<\/a>, Thymian, Menthol) eignen sich nicht f\u00fcr Babys. Beides kann die Atemwege der Kleinen reizen oder auch allergische Symptome ausl\u00f6sen. Wer trotzdem einen Brustwickel verwenden m\u00f6chte, dann in Form eines <strong>warmen Tuchs oder Baby-Kirschkernkissens<\/strong>, das dem Kind unter Aufsicht auf die Brust gelegt wird.<\/p>\n<p>Auch <strong>Honig<\/strong> (z. B. im Tee) eignet sich nicht f\u00fcr Kinder unter einem Jahr. Er kann\u00a0in seltenen F\u00e4llen\u00a0<strong>Clostridium botulinum<\/strong>, ein gef\u00e4hrliches Bakterium, enthalten. Dieses vermehrt sich rasch im Darm und produziert Toxine, die in den Blutkreislauf gelangen und L\u00e4hmungen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen (S\u00e4uglingsbotulismus). Fertig werden mit diesem Keim kann das Immunsystem der Kinder erst sp\u00e4ter, wenn sich die Darmflora gen\u00fcgend entwickelt hat.<\/p>\n<p><strong>Rezeptfreie Medikamente<\/strong> gegen Symptome einer Erk\u00e4ltung sollten nur nach <strong>Absprache mit dem Kinderarzt<\/strong> und nicht auf eigene Faust verabreicht werden. Schon gar nicht solche, die f\u00fcr Erwachsene gedacht sind. Wie etwa die Wirkstoffe Acetylsalicyls\u00e4ure oder Metamizol zum Fieber senken, die bei Kindern schwere bleibende Sch\u00e4den verursachen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><strong>Baby\u00a0verk\u00fchlt &#8211; Wann zum Arzt?<\/strong><\/h2>\n<p>Ist ein erk\u00e4ltetes Baby j\u00fcnger als drei Monate oder ist dessen Geburt zu fr\u00fch erfolgt, sollte immer<strong> \u00e4rztlicher Rat<\/strong> eingeholt werden. Unabh\u00e4ngig vom Alter gilt das auch, wenn ein Kind <strong>Symptome<\/strong> zeigt wie<\/p>\n<ul>\n<li>Fieber \u00fcber 38,5 Grad<\/li>\n<li>Nahrungsverweigerung<\/li>\n<li>extreme Schlappheit<\/li>\n<li>Atemprobleme (Keuchen, Rasseln, Luftnot)<\/li>\n<li>faulig riechender und\/oder verf\u00e4rbter (gelb, gr\u00fcn oder braun) Auswurf aus Nase oder Mund<\/li>\n<li>starker Husten oder Dauerhusten<\/li>\n<li>Ohrenschmerzen (Kind zieht sich h\u00e4ufig oder reibt am Ohr)<\/li>\n<li>eine mehr als f\u00fcnf Tage andauernde Erk\u00e4ltung ohne erkennbare Besserung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Im Zweifelsfall gilt:<\/strong> Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig den Arzt aufsuchen. Insbesondere bei Babys, die ernstere Vorerkrankungen wie z. B. eine Lungen-, Mittelohr- oder Hirnhautentz\u00fcndung durchgemacht haben. Oder ein angeborenes bzw. chronisches Leiden (z. B. Herzfehler, Diabetes) aufweisen.<\/p>\n<p>Der Arzt kann etwa nachforschen, ob eine alte Erkrankung wiederaufgeflammt ist oder eventuell zus\u00e4tzlich notwendige Diagnoseschritte (z. B. einen Erregernachweis) veranlassen. Bei bakteriellen Sekund\u00e4rinfektionen k\u00f6nnen auch Antibiotika notwendig werden, die dann konsequent und \u00fcber die empfohlene Zeitspanne einzunehmen sind.<\/p>\n<h3><strong>Erk\u00e4ltungen bei Babys vorbeugen<\/strong><\/h3>\n<p>Erk\u00e4ltungen gar nicht erst entstehen lassen\u00a0ist leider nur bedingt m\u00f6glich. Im Gegensatz zur Grippe gibt es gegen Schnupfenviren leider keine Impfung. Doch l\u00e4sst sich so mancher <strong>grippaler Infekt <\/strong>verhindern. Dabei helfen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Hygienema\u00dfnahmen<\/strong>, besonders mit sorgf\u00e4ltiger H\u00e4ndehygiene. Das bedeutet im Klartext: Sich immer gr\u00fcndlich die H\u00e4nde waschen und sie gut abtrocknen, wenn man sich die Nase geputzt hat und bevor man das Baby anfasst. Und in ein Taschentuch niesen oder husten, nicht in die H\u00e4nde.<\/li>\n<li>optimale\u00a0<strong>Anpassung der Kleidung<\/strong> an die Umgebungstemperatur, die weder ein Frieren noch ein Schwitzen hervorruft.<\/li>\n<li><strong>ausgewogener Ern\u00e4hrung<\/strong>.<\/li>\n<li>viel <strong>Bewegung<\/strong> an der frischen Luft.<\/li>\n<li>das\u00a0<strong>Meiden potenzieller Ansteckungsquellen<\/strong> wie z. B. dem Kontakt mit bereits Erk\u00e4lteten in der Familie oder der sofortigen Entsorgung gebrauchter Einwegtaschent\u00fccher.<\/li>\n<li>der Schaffung eines <strong>guten Raumklimas<\/strong>, das die Schleimh\u00e4ute nicht austrocknet und damit infektanf\u00e4lliger macht. Etwa per Wasserverdunster.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bis zu einem gewissen Grad sch\u00fctzt <strong>Stillen<\/strong> statt Ern\u00e4hrung mit Fl\u00e4schchenkost Babys vor Erk\u00e4ltungen, denn die Muttermilch enth\u00e4lt Antik\u00f6rper gegen allerlei Keime. \u00a0Da Kinder in einem Raucher-Haushalt mehr und l\u00e4nger anhaltende Erk\u00e4ltungen aufweisen als solche in einer Familie von Nichtrauchern, sollten Babys nicht dem <strong>blauen Dunst<\/strong> ausgesetzt werden. Aber das sollte man Kindern ja sowieso ersparen.<\/p>\n<p>In der Schwangerschaft und nach der Geburt sind Babys durch <strong>m\u00fctterliche Antik\u00f6rper<\/strong> gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern gesch\u00fctzt. Dieser\u00a0<strong>\u201cNestschutz\u201c<\/strong>\u00a0l\u00e4sst jedoch allm\u00e4hlich nach. Dazu kommt, dass Babys ab dem Alter von drei Monaten alles M\u00f6gliche mit ihrem Mund erkunden (\u201corale Phase\u201c). In diese Zeit f\u00e4llt meist \u2013 bedingt durch den Kontakt mit Erk\u00e4ltungsviren \u2013 der <strong>erste Schnupfen<\/strong>.<\/p>\n<h2><strong>Viren als Ursache f\u00fcr Erk\u00e4ltungen bei Babys<\/strong><\/h2>\n<p>Die Keime, die nach einer Inkubationszeit (Phase von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) von etwa zwei bis f\u00fcnf Tagen zu Beschwerden f\u00fchren, werden durch\u00a0<strong>Tr\u00f6pfchen-<\/strong>\u00a0(beim Sprechen\/Niesen\/Husten \u00fcber die Luft) oder\u00a0<strong>Schmierinfektion<\/strong>\u00a0(\u00fcber K\u00f6rpersekrete bzw. damit verschmutzte H\u00e4nde oder Gegenst\u00e4nde) \u00fcbertragen. Vor allem bei kaltem Wetter, weil dann die Schleimh\u00e4ute weniger gut durchblutet und damit anf\u00e4lliger f\u00fcr Infektionen sind.<\/p>\n<p>Von diesen Schnupfenviren gibt es mehr als 200 verschiedene (z. B. Rhino-, Entero-, Adenoviren). So verwundert es kaum, dass Kinder in den ersten beiden Lebensjahren\u00a0<strong>bis zu zehnmal pro Jahr<\/strong>\u00a0mit Erk\u00e4ltungen (grippalen Infekten) k\u00e4mpfen. Denn ihr Immunsystem entwickelt sich erst nach der Schwangerschaft und kann krankmachenden Mikroben noch wenig entgegensetzen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sind ihre Schleimh\u00e4ute in Nase, Mund und Hals, die die Mikroorganismen abfangen sollen, noch sehr zart. Das Positive daran: Jede\u00a0<strong>Erk\u00e4ltung trainiert das Immunsystem<\/strong>, lehrt es, entsprechende Antik\u00f6rper zu produzieren und st\u00e4rkt so die Abwehrkr\u00e4fte der Kinder.<\/p>\n<h3><strong>Symptome: Warum Babys besonders unter Schnupfen leiden<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Baby zeigt im Prinzip die gleichen Krankheitszeichen wie ein Kind oder Erwachsener mit einer Erk\u00e4ltung:<\/p>\n<ul>\n<li>Schnupfen, d. h. eine laufende oder verstopfte Nase,<\/li>\n<li>Husten,<\/li>\n<li>Niesen,<\/li>\n<li>ger\u00f6tete oder glasige Augen,<\/li>\n<li>Halsweh.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Manchmal begleitet von leichtem\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/fieber-baby\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fieber<\/a>\u00a0<\/strong>und\/oder geschwollenen Lymphknoten am Hals, Nacken, hinter den Ohren und unter\u00a0den Achseln.<\/p>\n<p>Das Baby f\u00fchlt sich nicht wohl\u00a0und\u00a0quengelt. Es ist unzufrieden mit sich und der Welt, weint viel, schl\u00e4ft nicht durch und macht der Familie Schwierigkeiten bei seiner Ern\u00e4hrung. Warum? Weil sich, wenn die\u00a0<strong>Nasenschleimhaut anschwillt<\/strong>\u00a0und viel Sekret produziert, wie es bei einer Erk\u00e4ltung\u00a0geschieht, die ohnehin schmalen kindlichen\u00a0<strong>Atemwege verengen<\/strong>. Das macht das Atmen und Trinken beschwerlich. Und es l\u00e4sst das Kind zur Mundatmung \u00fcbergehen, was die Schleimh\u00e4ute in Mund und Nase zus\u00e4tzlich austrocknet.<\/p>\n<p>Auch entwickelt ein kleines Kind im Rahmen von Erk\u00e4ltungen gerne Ohrenschmerzen oder gar eine\u00a0<strong>Mittelohrentz\u00fcndung<\/strong>, wenn die Viren vom Rachen in die Ohren wandern. Typische Anzeichen f\u00fcr\u00a0<strong>Ohrenschmerzen<\/strong>\u00a0sind, wenn Babys scheinbar grundlos weinen, sich oft an die Ohren greifen, das Gesicht verziehen oder den Kopf hin- und herdrehen. Befindet sich br\u00e4unlich-gelbes Sekret im Ohr, spricht das f\u00fcr eine Mittelohrentz\u00fcndung und der Gang zum Arzt ist angesagt.<\/p>\n<p>In den ersten beiden Jahren nach der Geburt f\u00fchrt der sogenannte RS-Virus h\u00e4ufig zu einer\u00a0<strong>Bronchiolitis<\/strong>, einer entz\u00fcndlichen Schleimhautschwellung und damit einer Verengung in den Bronchien und Bronchiolen (kleinste Verzweigungen der Luftwege in der Lunge). Sie ruft starken Husten und\u00a0<strong>pfeifende, rasselnde oder knisternde Atemger\u00e4usche<\/strong>\u00a0und einen beschleunigten Herzschlag hervor. Manchmal auch Einziehungen zwischen den Rippen und oberhalb des Brustbeines und\/oder Brechreiz. Vor allem aber infolge zunehmenden\u00a0<strong>Sauerstoffmangels<\/strong>\u00a0(Kennzeichen: Blauf\u00e4rbung der Lippen und Haut unter den N\u00e4geln) Atemprobleme, die auch lebensbedrohlich werden k\u00f6nnen. Eine Angelegenheit f\u00fcr den Notarzt.<\/p>\n<h3><strong>M\u00f6gliche Komplikationen<\/strong><\/h3>\n<p>Bei Kindern bis zu drei Jahren kann sich ein\u00a0<strong>Pseudokrupp<\/strong>\u00a0(akute stenosierende Laryngotracheitis) einstellen. Eine Infektion des Kehlkopfs, die sich meistens auch auf die Luftr\u00f6hre und Bronchien ausbreitet und mit bellendem Husten und Atemnot einhergeht. Des \u00d6fteren ein Fall f\u00fcr die Notaufnahme.<\/p>\n<p>Was nicht nur ein Baby oder Kind, sondern Menschen in jedem Alter bei einem grippalen Infekt heimsuchen kann, sind Komplikationen wie eine Nasennebenh\u00f6hlenentz\u00fcndung, Bronchitis oder Lungenentz\u00fcndung.<\/p>\n<p>Oder eine Superinfektion, d. h.\u00a0<strong>Zweitinfektion mit einem unterschiedlichen Stamm des gleichen Virus<\/strong>. Vor allem, wenn Bakterien die vorgesch\u00e4digten Schleimh\u00e4ute zus\u00e4tzlich besiedeln, droht eine sogenannte Sekund\u00e4rinfektion (Befall des Organismus mit einem anderen Krankheitserreger, wenn bereits ein Infekt besteht).<\/p>\n<p>Doch sind solche Folgen eher die Ausnahme als die Regel. \u00dcblicherweise \u00fcberstehen Babys eine Erk\u00e4ltung folgenlos, sofern ihre Betreuer richtig handeln, wenn sie sich anbahnt.<\/p>\n<h3>Die besten Kinder\u00e4rzte in deiner N\u00e4he:<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/kinderarzt\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum werden Babys drei Monate alt, schon haben Erk\u00e4ltungsviren leichtes Spiel. Rinnt dann die Nase, kratzt es im Hals, niesen oder husten sie, werden die Kleinen unruhig und quengelig. Das belastet nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie. Gl\u00fccklicherweise ist die Erk\u00e4ltung meistens harmlos. Das Baby ist erk\u00e4ltet: was tun? Haben bei einem Baby Erk\u00e4ltungsviren zugeschlagen, helfen vor allem drei Dinge: Ruhe, frische Luft und viel trinken. Wenn das Baby kein Fieber hat, sollte es sich also so oft wie m\u00f6glich im Freien aufhalten. Tags\u00fcber \u2013 warm eingepackt \u2013 im Kinderwagen l\u00e4sst es sich auch im Winter prima zu Spazierg\u00e4ngen ausf\u00fchren. Oder h\u00e4lt im Wagen auf der Terrasse oder am Balkon sein Nickerchen. H\u00e4ufig l\u00fcften erf\u00fcllt denselben Zweck, wenn Rausgehen nicht m\u00f6glich ist. Damit ein gestilltes Baby genug trinkt, empfiehlt es sich, es \u00f6fter als sonst anzulegen. Fl\u00fcssigkeitszufuhr hilft dabei, das Sekret in Nase und Rachen zu verfl\u00fcssigen und die Schleimh\u00e4ute zu befeuchten.\u00a0Ein nicht gestilltes Kind sollte zu diesem Zweck immer wieder Kr\u00e4utertee (z.B. Fenchel) und Wasser angeboten bekommen. Hausmittel gegen Schnupfen Kinder k\u00f6nnen sich bis zum Alter von vier Jahren nicht schn\u00e4uzen. Um einem Baby das Atmen und Trinken zu erleichtern, muss man daher seine Nase von Sekret befreien. Das gelingt am besten mit einem speziellen Nasensauger mit weicher Spitze, den man in der Apotheke\u00a0bekommt. Zur Not tut es aber auch ein St\u00fcck vorsichtig in ein Nasenloch eingef\u00fchrtes, dann sanft wieder herausgedrehtes, gezwirbeltes Papiertaschentuch. Anschlie\u00dfend solltest du das herauslaufende Sekrete sanft abtupfen und die Nase mit einer Pflegesalbe eincremen, um Hautreizungen zu vermeiden. Vom Naseputzen mit Wattest\u00e4bchen solltest du hingegen absehen. Sie k\u00f6nnen Verletzungen verursachen, z. B. wenn sich das Baby (ruckartig) bewegt. Nasentropfen aus isotonischer Kochsalzl\u00f6sung oder Spraypr\u00e4parate mit keimfreiem Meerwasser\u00a0bzw. Sole wirken abschwellend und befeuchtend wirken. Du kannst sie dem liegenden Baby mit einer Pipette vorsichtig in die Nasenl\u00f6cher\u00a0tr\u00e4ufeln\u00a0um die verstopfte Nase wieder frei zu bekommen. Als ebenfalls abschwellend erweisen sich Zwiebeld\u00e4mpfe. Sie entweichen einem am Babybett befestigten Zwiebels\u00e4ckchen. Dieses besteht aus einer kleingeschnittenen Zwiebel, die du in ein gut zugebundenes Stofftaschentuch oder Babys\u00f6ckchen f\u00fcllst. Auch feuchte T\u00fccher \u00fcber der Heizung oder am Babybett bzw. hygienische Luftbefeuchter sorgen daf\u00fcr, dass die Luft nicht zu trocken wird. Das erleichtert dem Baby das Atmen. Hausmittel gegen Ohrenschmerzen Salzhaltige Nasentropfen\u00a0f\u00fcr die Befeuchtung der Schleimh\u00e4ute sind auch dann ratsam, wenn\u00a0die Erk\u00e4ltung auf die Ohren schl\u00e4gt. Denn dann schwillt Gewebe in der Ohrtrompete (Verbindungsgang vom Nasenrachenraum zum Mittelohr) an und Sekret staut sich dort, was die Bel\u00fcftung des Ohrs st\u00f6rt und Ohrenschmerzen erzeugen kann. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Mittelohrentz\u00fcndung f\u00fchren. Der\u00a0\u201cZwiebeltrick\u201c funktioniert nicht nur gegen Schnupfen, sondern auch gegen Ohrenschmerzen: Das Zwiebels\u00e4ckchen in ein Plastiksackerl geben und das Ganze zusammen mit einigen Wattepads auf eine W\u00e4rmflasche legen! Sobald es warm geworden ist, das Zwiebels\u00e4ckchen aus dem Plastiksackerl nehmen und \u00fcber der Ohrmuschel platzieren, die Wattepads dar\u00fcber und das Ganze mit einem Stirnband oder M\u00fctzchen fixieren. Nach 30 bis 60 Minuten alles entfernen. Hausmittel gegen Husten Auch gegen Husten gilt Luftbefeuchtung und reichlich trinken als Patentrezept. Eine gute Hilfe\u00a0ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":173318,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n<title>Erk\u00e4ltung bei Babys: Hausmittel &amp; Tipps - HEROLD.at<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wenn Schnupfen und Fieber dein Baby qu\u00e4len ist rasche Hilfe gefragt. 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