{"id":97381,"date":"2020-03-04T15:00:19","date_gmt":"2020-03-04T14:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/?p=97381"},"modified":"2020-05-11T11:19:58","modified_gmt":"2020-05-11T09:19:58","slug":"verdauungsprobleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herold.at\/blog\/verdauungsprobleme\/","title":{"rendered":"Verdauungsprobleme: Ursachen, Beschwerden und Hilfe"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_97904\" aria-describedby=\"caption-attachment-97904\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-97904\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme1.jpg\" alt=\"Verdauungsprobleme\" width=\"830\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme1.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme1-300x134.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme1-768x342.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-97904\" class=\"wp-caption-text\">Alles zu Ursachen, Beschwerden und Therapie bei Verdauungsproblemen.\u00a0Foto: Adobe Stock, (c) Adiano<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was wir verzehren, verarbeitet unser Magen-Darmtrakt. Die notwendigen N\u00e4hrstoffe nimmt der Darm ins Blut auf, Unverdauliches scheidet er aus. So einfach geht Verdauung. Eigentlich. Tats\u00e4chlich aber haben immer mehr Menschen Verdauungsprobleme. K\u00e4mpfen beispielsweise mit Verstopfung oder Durchfall, Bl\u00e4hungen oder Bauchschmerzen. Hauptursache: ihre Ern\u00e4hrungsweise bzw. ihr Lebensstil. Sie zu \u00e4ndern ist daher meist das wirksamste Mittel, Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen. Das ist wichtig, denn eine st\u00f6rungsfreie Verdauung leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlbefinden. Doch wie h\u00e4lt man sie intakt? Oder bringt sie wieder zum Funktionieren? Hier die besten Tipps!<\/p>\n\n<h2><strong>Was verursacht Verdauungsprobleme?<\/strong><\/h2>\n<p>Unter Verdauungsproblemen versteht man weder eine Symptombeschreibung noch eine Diagnose, sondern einen Sammelbegriff f\u00fcr u<strong>nterschiedliche Funktionsst\u00f6rungen des Magen-Darm-Trakts<\/strong>, die sich auf die Verdauung negativ auswirken. Manchmal wird daf\u00fcr auch das Wort <em>Dyspepsie<\/em> gebraucht, doch meint dieses eher vom Magen ausgehende Oberbauchbeschwerden. Jedenfalls beinhalten Verdauungsprobleme <strong>Symptome<\/strong> wie <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/blaehungen-ursachen-hausmittel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bl\u00e4hungen<\/a>, Verstopfung, V\u00f6llegef\u00fchl, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit, Durchfall, Fettst\u00fchle sowie Druck- und Verkrampfungsempfindungen. Eventuell verbunden mit dem Eindruck, bestimmte Lebensmittel nicht (mehr) zu vertragen.<\/p>\n<p>In unseren Breiten sind Verdauungsprobleme keine Seltenheit. Manchmal treten sie auch\u00a0<strong>ohne erkennbaren organischen Hintergrund<\/strong>\u00a0auf, sogenannte \u201cfunktionelle\u201c Magen-Darm-Beschwerden. Manchmal entstehen sie als Begleiterscheinung bestimmter Zust\u00e4nde wie z.B. einer Schwangerschaft. Zum Teil aber auch als <strong>Ausdruck von Erkrankungen<\/strong> wie etwa<\/p>\n<ul>\n<li>einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/nahrungsmittelunvertraeglichkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeit<\/strong><\/a> wie z.B. der Laktose- oder Fruktoseintoleranz, Z\u00f6liakie (Glutenunvertr\u00e4glichkeit), Histamin- oder Sorbitintoleranz<\/li>\n<li><strong>chronisch-entz\u00fcndlichen Darmkrankheiten<\/strong> wie der Colitis ulcerosa oder dem Morbus Crohn<\/li>\n<li><strong>Magenleiden<\/strong> wie z.B. einer chronischen Gastritis, eines Magengeschw\u00fcrs oder der <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/refluxkrankheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Refluxkrankheit<\/a><\/li>\n<li>Erkrankungen der Bauchspeicheldr\u00fcse (z.B. Pankreatitis), Leber (z.B. Hepatitis) oder Gallenblase (z.B. Cholezystitis)<\/li>\n<li><strong>Infektionen<\/strong> des Magen-Darm-Trakts mit Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten<\/li>\n<li>einer <strong>Lebensmittelvergiftung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>In den meisten F\u00e4llen stecken hinter Verdauungsproblemen jedoch eine Fehlern\u00e4hrung, Bewegungsarmut und andere <strong>ung\u00fcnstige Verhaltensweisen<\/strong>. Oder auch <strong>Medikamente<\/strong>\u00a0wie z.B. Antibiotika. Denn die f\u00fchren beispielsweise dazu, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora ver\u00e4ndert. Wie du die Darmflora danach wieder ins Gleichgewicht bekommst, kannst du im Artikel <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/darmgesundheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die besten Tipps f\u00fcr eine gesunde Darmflora<\/a> lesen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_208251\" aria-describedby=\"caption-attachment-208251\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-274700341.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-208251\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-274700341.jpg\" alt=\"Verdauungsbeschwerden\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-274700341.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-274700341-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-274700341-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-208251\" class=\"wp-caption-text\">Eine Ursache\u00a0von Verdauungsprobleme kann schlechte Ern\u00e4hrung sein. Foto: Adobe Stock, (c) sebra<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Die Ursachen\u00a0sind vielf\u00e4ltig<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Verdauungsst\u00f6rungen sind zwar sehr oft lediglich Ausdruck einer nicht allzu gesunden Lebensweise, doch k\u00f6nnen sie auch \u2013 als Alarmsignal \u2013 auf eine ernsthafte Erkrankung (z.B. Blinddarmentz\u00fcndung, Darmverschluss) oder Infektion hinweisen. Vor allem wenn es sich um <strong>Blut im Stuhl, pl\u00f6tzliches starkes Erbrechen, schweren Durchfall oder pl\u00f6tzliche starke Bauchschmerzen<\/strong>\u00a0handelt. Dann ist ihre sofortige \u00e4rztliche Abkl\u00e4rung angesagt. Ansonsten, wenn \u201charmlosere\u201c\u00a0Beschwerden vorliegen, die l\u00e4nger als zwei Wochen andauern. Auf jeden Fall, wenn sich das <strong>Stuhlverhalten auff\u00e4llig \u00e4ndert,\u00a0<\/strong>z.B. Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung.<\/p>\n<p>Zu\u00adn\u00e4chst gilt es herauszufinden, welche <strong>Symptome<\/strong> auftreten und wo sie sitzen, um die rich\u00adti\u00adgen diagnostischen Ma\u00df\u00adnah\u00admen zu setzen. Beispielsweise welchen Charakter vorhandene Bauchschmerzen haben: dumpf, stechend, krampfartig, anfallsweise oder dauerhaft. Wie lange \u00dcbelkeit und Erbrechen schon bestehen, wann sie bevorzugt auftreten und ob sie in Zusammenhang mit bestimmten Speisen stehen. Wie das Erbrochene aussieht und ob zus\u00e4tzlich Beschwerden, wie etwa Schwindel und Kreislaufprobleme existieren. Wichtig f\u00fcr den Arzt ist auch zu wissen, wie oft Stuhl abgesetzt wird, welche Farbe und Konsistenz er hat, ob er sichtbares Blut, Schleim oder einen ungewohnten Geruch aufweist. Und ob zus\u00e4tzlich andere Symptome wie z.B. Fieber vorkommen.<\/p>\n<p>Auch was die Verdauungsprobleme wom\u00f6glich ausl\u00f6st, kann man versuchen zu eruieren. Hilfreich dabei ist \u2013 vor allem bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeit \u2013 das F\u00fchren eines <strong>Ern\u00e4hrungstagebuchs<\/strong>, in das man eintr\u00e4gt, was man wann zu sich genommen hat und welche Beschwerden wann und in welchen Situationen (z.B. Stress) auftreten.<\/p>\n<p>Manchmal weist allein schon das Beschwerdebild in die richtige Richtung. So sind etwa ein <strong>weicher Stuhl<\/strong> und <strong>Bl\u00e4hungen<\/strong> typisch f\u00fcr eine <strong>Laktose- oder Fruktoseintoleranz<\/strong>. Die kommen zwar auch bei einer Histaminintoleranz vor, doch stehen hier oft Symptome wie Kopfschmerzen, Flie\u00dfschnupfen, Juckreiz, Herzklopfen oder Atemnot im Vordergrund.<\/p>\n<h3><strong>Verdauungsst\u00f6rungen: Spezielle Diagnostik<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr einige vermutete Ursachen gibt es bestimmte Methoden, sie auf ihr tats\u00e4chliches Vorliegen hin zu \u00fcberpr\u00fcfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Sowohl eine Fructose als auch eine Laktose- oder Sorbit-Intoleranz lassen sich mithilfe eines <strong>H2-Atemtests<\/strong> aufdecken.<\/li>\n<li>Zum Nachweis einer Histaminintoleranz dient ein Bluttest.<\/li>\n<li>Einer Z\u00f6liakie kommt man \u00fcber Stuhl- und Bluttests bzw. eine Biopsie aus der Darmschleimhaut auf die Spur.<\/li>\n<li>Eine Gastritis oder Magengeschw\u00fcre zeigen sich bei einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/magenspiegelung-vorbereitung-ablauf-nachsorge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Magenspiegelung<\/strong><\/a>. Im Rahmen dieser Gastroskopie kann ein Test erfolgen, ob Bakterien der Spezies Helicobacter pylori die Ausl\u00f6ser sind.<\/li>\n<li>Etliche Erkrankungen des Darms (z.B. Polypen, Divertikel) zeigen sich bei einer <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/darmspiegelung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Darmspiegelung<\/strong><\/a>, solche der meisten Verdauungsorgane mithilfe <strong>bildgebender Verfahren<\/strong> (R\u00f6ntgen, Ultraschall).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Solche Untersuchungen f\u00fchrt in der Regel ein <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/gastroenterologe-wien-empfehlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facharzt f\u00fcr Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie<\/a> durch. Magen- und Darmspiegelungen auch ein Chirurg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_208260\" aria-describedby=\"caption-attachment-208260\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-158975879.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-208260\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-158975879.jpg\" alt=\"Verdauungsprobleme\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-158975879.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-158975879-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-158975879-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-208260\" class=\"wp-caption-text\">Bei l\u00e4nger anhaltenden Verdauungsproblemen solltest du einen Arzt aufsuchen. Foto: Adobe Stock, (c) RFBSIP<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Empfehlenswerte Gastroenterologen in Wien<\/h4>\n<p>Gastroenterologen sind f\u00fcr die Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Verdauungssystemes zust\u00e4ndig.\u00a0Der Gastroenterologe\u00a0ist also der richtige medizinische Ansprechpartner bei Beschwerden wie Bauchschmerzen, \u00dcbelkeit, Durchfall oder Bl\u00e4hungen. Bei Gastroenterologen kannst du eine Magen- und Darmspiegelung sowie Tests auf Unvertr\u00e4glichkeiten\u00a0durchf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Folgende <strong>Gastroenterologen in Wien<\/strong> werden auf <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">HEROLD.at<\/a> von Patienten weiterempfohlen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/sknMp\/mag-dr-irene-pecnik\/?geo=REG_A_9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mag. Dr. Irene Pecnik, 1130 Wien\u00a0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/psbbP\/ordination-internist-dr-gernot-schlosser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Gernot Schlosser, 1230 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/s2dl6\/fangl-michael-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Michael Fangl, 1130 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/cdnvP\/stain-christoph-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Christoph Stain, 1030 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/HdT5h\/kopetzki-kogler-uta-dr\/\" rel=\"nofollow\">Dr. Uta Kopetzki-Kogler, 1070 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/3CXW2\/fill-wolf-diether-medr-prim-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MedR Prim. Dr. Wolf-Diether Fill, 1080 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/Mzg8G\/feichtenschlager-thomas-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Dr. Thomas Feichtenschlager, 1030 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/p3x2f\/brownstone-eva-oa-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OA Dr. Eva Brownstone, 1060 Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/XlxnB\/vedovelli-herbert-dr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Herbert Vedovelli, 1220 Wien<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Was hilft bei Verdauungsproblemen?<\/strong><\/h2>\n<p>Welche Therapie Sinn macht, richtet sich nat\u00fcrlich nach der Ursache der bestehenden Verdauungsprobleme. Steckt hinter Verdauungsst\u00f6rungen eine Krankheit, muss nat\u00fcrlich zun\u00e4chst diese therapiert werden. Doch gibt es auch einige <strong>Ma\u00dfnahmen<\/strong>, die sich allgemein g\u00fcnstig auf die Verdauung auswirken. Unabh\u00e4ngig von zugrunde liegenden Ausl\u00f6sern der Beschwerden. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise<\/p>\n<p><strong>die richtige Getr\u00e4nkewahl<\/strong>: Am besten vertr\u00e4gt der Darm qualitativ hochwertiges, klares Wasser, das weder mit Chlor, noch mit Des\u00adin\u00adfek\u00adti\u00adons\u00admit\u00adteln oder Um\u00adwelt\u00adgif\u00adten belastet ist. Wasser, das\u00a0sauber ist, aber nicht steril. Das hei\u00dft, es enth\u00e4lt f\u00fcr die Abwehr n\u00fctz\u00adli\u00adche Bak\u00adte\u00adri\u00aden\u00adkul\u00adtu\u00adren, die vor dem Befall mit pathogenen Keimen, die Verdauungsprobleme hervorrufen k\u00f6nnen, sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>spezielle Lebensmittel<\/strong>: Kokosprodukten, Avocados, Beeren und Oliven\u00f6l und anderen Nahrungsmitteln wird nachgesagt, dass sie ent\u00adz\u00fcnd\u00adli\u00adche Re\u00adak\u00adtio\u00adnen im K\u00f6r\u00adper hintanhalten k\u00f6nnen. Ap\u00adfel\u00ades\u00adsig und frisch ge\u00adpress\u00adter Zi\u00adtro\u00adnen\u00adsaft wiederum helfen bei der Aufspaltung schwer verdaulicher Pro\u00adte\u00adine. Nat\u00fcrlich fermentierte Nahrungsmittel wie hausgemachtes, rohes Sauerkraut, Kom\u00adbu\u00adcha und Kim\u00adchi tragen zur Besiedelung des Darms mit ge\u00adsun\u00adden Milch\u00ads\u00e4u\u00adre\u00adbak\u00adte\u00adri\u00aden bei.<\/p>\n<p><strong>eine <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/darmsanierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Darmsanierung<\/a><\/strong>: Darunter versteht man die Gabe von individuell ausgetesteten Mitteln zum Wiederaufbau einer gesunden Darmflora (Darmmikrobiota). Sie erfolgt nach einer gr\u00fcndlichen Darmreinigung (z.B. mit Flohsamen), dient der Entfernung von Schad\u00adstof\u00adfen, nimmt krankhaften Darm\u00adbe\u00adwoh\u00adnern den Le\u00adbens\u00adraum und l\u00e4sst die \u201cguten\u201c Darm\u00adbak\u00adte\u00adri\u00aden wie\u00adder \u00fcberhandnehmen. In den Prozess inkludiert ist die Einnahme eines Probiotikums, das f\u00fcr den Darm g\u00fcnstige Bakterien enth\u00e4lt. Ziel ist, das Darm\u00admi\u00adlieu wie\u00adder ins Gleich\u00adge\u00adwicht zu brin\u00adgen und auf die Art Ver\u00addau\u00adungsprobleme auf na\u00adt\u00fcr\u00adli\u00adche Weise zu be\u00adsei\u00adti\u00adgen.<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4biotika<\/strong>: Damit die guten Darm\u00adbak\u00adte\u00adri\u00aden oder Probiotika ihre Aufgaben erf\u00fcllen k\u00f6nnen, brauchen sie geeignetes Futter. Idealerweise Ballaststoffe in Form von nicht verdaubaren Kohlenhydraten. Wie Inulin, dass bei\u00adspiels\u00adwei\u00adse in Gem\u00fcse wie Topinambur, Pas\u00adti\u00adna\u00adken, Chi\u00adco\u00adree, Ar\u00adti\u00adscho\u00adcken, Schwarz- und L\u00f6wenzahn\u00adwur\u00adzeln enthalten ist. Gegenspieler zu den Pr\u00e4biotika sind Haushaltszucker und andere Kohlenhydrate. Denn sie n\u00e4hren sch\u00e4d\u00adli\u00adche Darm\u00adbak\u00adte\u00adri\u00aden. Daher gilt es, sie zu re\u00addu\u00adzie\u00adren, wenn man an Ver\u00addau\u00adungs\u00adpro\u00adble\u00admen lei\u00addet.<\/p>\n<p>Auch die\u00a0Seele kann das Verdauungsgeschehen beeinflussen. Es kann sich also lohnen, auch im seelischen Bereich nach m\u00f6glichen Ursachen f\u00fcr Verdauungsprobleme zu fahnden. Vor allem, wenn sich daf\u00fcr kein organisches Substrat findet und der Lebensstil optimiert wurde, die Beschwerden aber bleiben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_208263\" aria-describedby=\"caption-attachment-208263\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-234241545.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-208263\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-234241545.jpg\" alt=\"Verdauungsprobleme\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-234241545.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-234241545-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-234241545-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-208263\" class=\"wp-caption-text\">Damit die Darmflora wieder ins Gleichgewicht kommt ist eine ausgewogene Ern\u00e4hrung wichtig. Foto: Adobe Stock, (c) alicja neumiler<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Hilfe gegen Durchfall<\/strong><\/h3>\n<p>Eine Diarrhoe bedarf in den meisten F\u00e4llen keiner medikament\u00f6sen Behandlung. Doch muss die mit dem Stuhl verlorengegangene <strong>Fl\u00fcssigkeit ersetzt<\/strong> werden. Ebenso die damit ausgesp\u00fclten Salze. Durch ausreichendes Trinken (z.B. Tees, als fertiges Konzentrat in Apotheken erh\u00e4ltliche Elektrolytl\u00f6sung), in schweren F\u00e4llen bzw. bei besonders austrocknungsgef\u00e4hrdeten Personen (Senioren, Kleinkinder) auch per Infusion.<\/p>\n<p>Nur bei bakteriell verursachter Diarrhoe macht die Gabe bestimmter Antibiotika Sinn (z.B. schwerer Verlauf einer Salmonellose). Und nur in Ausnahmef\u00e4llen sollten Wirkstoffe zum Einsatz kommen, die die Darmbewegungen hemmen, um den Stuhlgang zu reduzieren. L\u00f6sen n\u00e4mlich Keime den Durchfall aus, werden diese dann verlangsamt ausgeschieden.<\/p>\n<p>Bei <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/durchfall-baby-kind\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Durchfall bei Babys<\/a> und Kindern hilft oft ein altes Hausmittel, die sogenannte <strong>Karottensuppe<\/strong> nach Moro: Ein halbes Kilo gesch\u00e4lte Karotten in einem Liter Wasser eine Stunde lang kochen und dann p\u00fcrieren. Anschlie\u00dfend mit gekochtem Wasser wieder auf einen Liter auff\u00fcllen und drei Gramm Kochsalz hinzuf\u00fcgen. Ihre Wirksamkeit belegen Studien, die zeigen, dass beim Kochen der Karotten Stoffe entstehen, die ein Anhaften der Keime an der Darmwand verhindern, sodass sie schneller mit dem Stuhl eliminiert werden.<\/p>\n<p>Weitere <strong>Pflanzen<\/strong>, die gegen Durchfall helfen, sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Heidelbeeren<\/li>\n<li>Brombeerbl\u00e4tter<\/li>\n<li>die Blutwurz (Tormentill)<\/li>\n<li>der Schlafmohn<\/li>\n<li>die Uzarawurzel<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Heilsames gegen Bl\u00e4hungen<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn Gase im Darm rumoren, gen\u00fcgen oft <strong>Hausmittel<\/strong> wie Anis, K\u00fcmmel, Fenchel, Kamille und Pfefferminze, um ihn zu entbl\u00e4hen. Meist als Tee. Oder Pr\u00e4parate mit Pfefferminz- und K\u00fcmmel\u00f6l. Bei starken Bl\u00e4hungen, V\u00f6llegef\u00fchl oder Aufsto\u00dfen sorgen <strong>Entsch\u00e4umer<\/strong> f\u00fcr die Linderung der Beschwerden, sollten jedoch nur nach \u00e4rztlicher R\u00fccksprache und nicht dauerhaft eingesetzt werden.<\/p>\n<h3><strong>Mittel gegen Verstopfung<\/strong><\/h3>\n<p>Ist der K\u00f6rper tr\u00e4ge, ist es der Darm oft auch. Denn der Mensch ist nicht f\u00fcr langes Sitzen gemacht, sondern f\u00fcr <strong>Bewegung<\/strong>. Sie bringt den Darm in Schwung, aktiviert die Verdauung und beugt somit einer Verstopfung vor. Dazu reicht oft schon ein Spaziergang nach dem Essen.<\/p>\n<p>Das schafft ebenso <strong>Kaffee<\/strong>, dessen Koffein zudem die Produktion der Magens\u00e4ure ankurbelt und dadurch gleich auch gegen ein etwaiges V\u00f6llegef\u00fchl hilft. \u00c4hnlich wirken geringe Mengen Alkohol, der auch noch die Muskulatur des Magens entspannt. Hochprozentiges hingegen hemmt die Verdauung. Nach \u00fcppigem Schlemmen ist also eher ein Espresso als ein Schnaps angesagt. Wer aber unter einem <strong>empfindlichen Magen<\/strong> oder <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/sodbrennen-hausmittel-saures-aufstossen-hilft-schnell\/\">Sodbrennen<\/a> leidet, verzichtet am besten auf beides.<\/p>\n<p>Au\u00dfer Bewegung hilft auch die richtige Ern\u00e4hrung dem Verdauungssystem auf die Spr\u00fcnge. Genauer gesagt die darin enthaltenen <strong>Ballaststoffe<\/strong>, wie man sie vor allem in Obst und Gem\u00fcse, Vollkornprodukten und H\u00fclsenfr\u00fcchten findet. Zus\u00e4tzlich regen \u2013 z. B. in M\u00fcsli oder Joghurt einger\u00fchrte \u2013 <strong>Quellstoffe<\/strong> wie Flohsamen, Weizenkleie und Leinsamen die Darmt\u00e4tigkeit an. Damit die Ballast- und Quellstoffe ihr segensreiches Werk entfalten k\u00f6nnen, brauchen sie jedoch genug Fl\u00fcssigkeit, die sie im Darm zum Aufquellen bringt. Darum hei\u00dft es, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken. Wasser, unges\u00fc\u00dfte Kr\u00e4utertees, Mineralwasser oder verd\u00fcnnte Fruchts\u00e4fte.<\/p>\n<p>Verdauungsf\u00f6rdernde Kr\u00e4fte entfalten zudem Produkte aus der <strong>Pflanzenmedizin<\/strong> wie z. B. Sennesbl\u00e4tter, Rizinus\u00f6l oder Faulbaumrinde, die man am besten aus der Apotheke bezieht. Oder auch Sauerkrautsaft.<\/p>\n<p>F\u00fchren Lebensstil\u00e4nderungen und nat\u00fcrliche Mittel nicht zum gew\u00fcnschten Erfolg, k\u00f6nnen <strong>Abf\u00fchrmittel<\/strong> (am besten osmotisch wirksame) zum Einsatz kommen, doch eignen sich diese nur f\u00fcr eine kurzfristige Anwendung, da sich sonst der Darm zu sehr daran gew\u00f6hnt und dann ohne diese Hilfe nicht mehr arbeiten will. Auch k\u00f6nnen einige davon zu starken Fl\u00fcssigkeits- und Kaliumverlusten f\u00fchren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_208266\" aria-describedby=\"caption-attachment-208266\" style=\"width: 830px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-208266\" src=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-2.jpg\" alt=\"Verdauungsprobleme\" width=\"830\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-2.jpg 830w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-2-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.herold.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Verdauungsprobleme-2-768x379.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-208266\" class=\"wp-caption-text\">Um Verdauungsprobleme vorzubeugen ist ausreichend Bewegung wichtig. Foto: Adobe Stock, (c) skumer<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Verdauungsproblemen vorbeugen<\/strong><\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es allemal angenehmer, erst gar keine Verdauungsprobleme aufkommen zu lassen, als welche behandeln zu m\u00fcssen. Nun gibt es zwar keine Methode, die ihre Verhinderung garantiert. Doch kennt die Medizin einige Ma\u00dfnahmen, die sich als erfolgreich erwiesen haben, geht es um eine gesunde Verdauung:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>In Ruhe und ohne Ablenkungen<\/strong> <strong>essen<\/strong>, sich daf\u00fcr Zeit lassen und jeden Bissen gut durchkauen. Dann erzeugen die Speicheldr\u00fcsen gen\u00fcgend Sekret, das bereits Verdauungsarbeit leistet. Denn zu hastiges Essen f\u00fchrt zum Verschlucken von viel Luft und damit zu Bl\u00e4hungen. Und l\u00e4sst einen zu viel essen, weil man das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl nicht rechtzeitig wahrnimmt.<\/li>\n<li>Besser <strong>mehrmals t\u00e4glich kleine Portionen<\/strong> verzehren als wenige gro\u00dfe, die die Verdauungsorgane \u00fcberlasten. Vor allem keine fettigen oder zu \u00fcppigen Mahlzeiten am Abend, denn nachts arbeiten die Verdauungsorgane auf Sparflamme und sollten sich erholen d\u00fcrfen. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen sollten mindestens drei Stunden liegen.<\/li>\n<li>Aufs <strong>Fr\u00fchst\u00fcck<\/strong> nicht vergessen. Denn es regt die Verdauungst\u00e4tigkeit f\u00fcr den Tag an.<\/li>\n<li><strong>Auf Alkohol, S\u00fc\u00dfigkeiten und stark kohlens\u00e4urehaltige Getr\u00e4nke<\/strong> hingegen darf man getrost weitgehend <strong>verzichten<\/strong>. Denn sie f\u00f6rdern Bl\u00e4hungen und Sodbrennen.<\/li>\n<li><strong>Sich vielf\u00e4ltig ern\u00e4hren<\/strong>. Abwechslung am Speiseplan f\u00f6rdert nicht nur die Lust am Essen und den Genuss. Sie beugt auch Mangelerscheinungen vor, die bei zu einseitiger Kost drohen.<\/li>\n<li>Nach gr\u00f6\u00dferen Mahlzeiten einen kleinen <strong>Verdauungsspaziergang<\/strong> machen.<\/li>\n<li><strong>In Bewegung bleiben<\/strong>. Dazu lassen sich viele Gelegenheiten im Alltag nutzen (z.B. Treppe statt Lift). Es darf aber durchaus auch Sport sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem: Mutter Natur bietet eine reiche Auswahl an <strong>Pflanzen<\/strong>, deren Inhaltsstoffe das Ver\u00addau\u00adungs\u00adsys\u00adtem sti\u00admu\u00adlie\u00adren und\/oder Gase aus dem Magen-Darm-Trakt be\u00adsei\u00adti\u00adgen und\/oder die Pe\u00adris\u00adtal\u00adtik (Kon\u00adtrak\u00adti\u00adons\u00adf\u00e4\u00adhig\u00adkeit) verbessern. Dazu geh\u00f6ren vor allem bestimmte Gew\u00fcrze wie Koriander, Zimt, Ingwer, Wa\u00adchol\u00adder, Anis, Fen\u00adchel, Klee, K\u00fcm\u00admel, Dill, Pfef\u00adfer\u00admin\u00adze, Thy\u00admi\u00adan und S\u00fc\u00df\u00adholz. In Speisen verarbeitet oder als Tee zubereitet lindern sie allerlei Ver\u00addau\u00adungs\u00adpro\u00adble\u00adme bzw. beugen ihnen vor.<\/p>\n<h3>Die bestbewerteten Gastroenterologen in deinem Bundesland:<\/h3>\n<div class=\"herold_bl\"><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/wien\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Wien<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/burgenland\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Burgenland<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/salzburg\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Salzburg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/nieder\u00f6sterreich\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Nieder\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/steiermark\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Steiermark<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/tirol\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Tirol<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"herold_bl_col\"><div class=\"herold_bl_col_inner\"><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/ober\u00f6sterreich\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Ober\u00f6sterreich<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/k\u00e4rnten\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">K\u00e4rnten<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><div class=\"herold_bl_text\"><p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.herold.at\/gelbe-seiten\/vorarlberg\/gastroenterologe\/\" target=\"_blank\">Vorarlberg<\/a><\/p><\/div><div class=\"herold_bl_last\"><\/div><div class=\"tobelastincol\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was wir verzehren, verarbeitet unser Magen-Darmtrakt. Die notwendigen N\u00e4hrstoffe nimmt der Darm ins Blut auf, Unverdauliches scheidet er aus. So einfach geht Verdauung. Eigentlich. Tats\u00e4chlich aber haben immer mehr Menschen Verdauungsprobleme. K\u00e4mpfen beispielsweise mit Verstopfung oder Durchfall, Bl\u00e4hungen oder Bauchschmerzen. Hauptursache: ihre Ern\u00e4hrungsweise bzw. ihr Lebensstil. Sie zu \u00e4ndern ist daher meist das wirksamste Mittel, Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen. Das ist wichtig, denn eine st\u00f6rungsfreie Verdauung leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlbefinden. Doch wie h\u00e4lt man sie intakt? Oder bringt sie wieder zum Funktionieren? Hier die besten Tipps! Was verursacht Verdauungsprobleme? Unter Verdauungsproblemen versteht man weder eine Symptombeschreibung noch eine Diagnose, sondern einen Sammelbegriff f\u00fcr unterschiedliche Funktionsst\u00f6rungen des Magen-Darm-Trakts, die sich auf die Verdauung negativ auswirken. Manchmal wird daf\u00fcr auch das Wort Dyspepsie gebraucht, doch meint dieses eher vom Magen ausgehende Oberbauchbeschwerden. Jedenfalls beinhalten Verdauungsprobleme Symptome wie Bl\u00e4hungen, Verstopfung, V\u00f6llegef\u00fchl, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit, Durchfall, Fettst\u00fchle sowie Druck- und Verkrampfungsempfindungen. Eventuell verbunden mit dem Eindruck, bestimmte Lebensmittel nicht (mehr) zu vertragen. In unseren Breiten sind Verdauungsprobleme keine Seltenheit. Manchmal treten sie auch\u00a0ohne erkennbaren organischen Hintergrund\u00a0auf, sogenannte \u201cfunktionelle\u201c Magen-Darm-Beschwerden. Manchmal entstehen sie als Begleiterscheinung bestimmter Zust\u00e4nde wie z.B. einer Schwangerschaft. Zum Teil aber auch als Ausdruck von Erkrankungen wie etwa einer Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeit wie z.B. der Laktose- oder Fruktoseintoleranz, Z\u00f6liakie (Glutenunvertr\u00e4glichkeit), Histamin- oder Sorbitintoleranz chronisch-entz\u00fcndlichen Darmkrankheiten wie der Colitis ulcerosa oder dem Morbus Crohn Magenleiden wie z.B. einer chronischen Gastritis, eines Magengeschw\u00fcrs oder der Refluxkrankheit Erkrankungen der Bauchspeicheldr\u00fcse (z.B. Pankreatitis), Leber (z.B. Hepatitis) oder Gallenblase (z.B. Cholezystitis) Infektionen des Magen-Darm-Trakts mit Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten einer Lebensmittelvergiftung In den meisten F\u00e4llen stecken hinter Verdauungsproblemen jedoch eine Fehlern\u00e4hrung, Bewegungsarmut und andere ung\u00fcnstige Verhaltensweisen. Oder auch Medikamente\u00a0wie z.B. Antibiotika. Denn die f\u00fchren beispielsweise dazu, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora ver\u00e4ndert. Wie du die Darmflora danach wieder ins Gleichgewicht bekommst, kannst du im Artikel Die besten Tipps f\u00fcr eine gesunde Darmflora lesen. Die Ursachen\u00a0sind vielf\u00e4ltig Verdauungsst\u00f6rungen sind zwar sehr oft lediglich Ausdruck einer nicht allzu gesunden Lebensweise, doch k\u00f6nnen sie auch \u2013 als Alarmsignal \u2013 auf eine ernsthafte Erkrankung (z.B. Blinddarmentz\u00fcndung, Darmverschluss) oder Infektion hinweisen. Vor allem wenn es sich um Blut im Stuhl, pl\u00f6tzliches starkes Erbrechen, schweren Durchfall oder pl\u00f6tzliche starke Bauchschmerzen\u00a0handelt. Dann ist ihre sofortige \u00e4rztliche Abkl\u00e4rung angesagt. Ansonsten, wenn \u201charmlosere\u201c\u00a0Beschwerden vorliegen, die l\u00e4nger als zwei Wochen andauern. Auf jeden Fall, wenn sich das Stuhlverhalten auff\u00e4llig \u00e4ndert,\u00a0z.B. Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung. Zu\u00adn\u00e4chst gilt es herauszufinden, welche Symptome auftreten und wo sie sitzen, um die rich\u00adti\u00adgen diagnostischen Ma\u00df\u00adnah\u00admen zu setzen. Beispielsweise welchen Charakter vorhandene Bauchschmerzen haben: dumpf, stechend, krampfartig, anfallsweise oder dauerhaft. Wie lange \u00dcbelkeit und Erbrechen schon bestehen, wann sie bevorzugt auftreten und ob sie in Zusammenhang mit bestimmten Speisen stehen. Wie das Erbrochene aussieht und ob zus\u00e4tzlich Beschwerden, wie etwa Schwindel und Kreislaufprobleme existieren. Wichtig f\u00fcr den Arzt ist auch zu wissen, wie oft Stuhl abgesetzt wird, welche Farbe und Konsistenz er hat, ob er sichtbares Blut, Schleim oder einen ungewohnten Geruch aufweist. Und ob zus\u00e4tzlich andere Symptome wie z.B. Fieber vorkommen. 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