Wildfire Mapping, MUM & Co: Die Google Suche der näheren Zukunft

Google Search On 21

Die Google Suche wird laufend verbessert. Die neuesten Innovationen wurden auf der Search On 21 vorgestellt. Foto: (c) SEVENNINE_79

Die digitale Welt dreht sich immer weiter. Auch bei Google, einem der Big Player im digitalen Business. Vor wenigen Tagen stellte Google auf der Search On 21 diverse Neuerungen und Pläne für die Zukunft vor. Tree Canopy Insights, Wildfire Mapping und about this results waren dabei nur drei Begriffe, die man sich wohl künftig merken muss.

Google Search On 2021: Die Änderungen

Google versucht für seine Nutzer immer hilfreicher und nützlicher zu werden. Die neuesten Innovationen hat Google nun bei der Search On ’21 genauer vorgestellt. Vor allem die Nutzung von Artificial Intelligence soll in den kommenden Monaten stark erweitert werden.

Tree Canopy Insights

Das Themengebiet Klima- und Umweltschutz ist nun auch bei Google endgültig angekommen. Google unterstützt nämlich das Tree Canopy Lab Projekt, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz versucht, in Städten wie Los Angeles, die besten Plätze für Baumpflanzungen zu bestimmen. Das vorrangige Ziel dabei ist, die Bäume so zu pflanzen, dass sie zu einer erheblichen Abkühlung der Stadt führen.

Wildfire Mapping

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das Google Wildfire Mapping. Die Waldbrände in Kalifornien und Australien 2020 sowie Griechenland 2021 haben ihre Spuren hinterlassen und auch einige Todesopfer gefordert. Um Waldbrände berechenbarer zu machen, hat Google nun ein spezielles Feature für Google Maps ausgerollt. Künftig können sich User Waldbrände und deren Ausbreitungsrichtung auf Google Maps anzeigen lassen.

About this result (Deutsch)

Eine weitere Neuerung betrifft die Google Suche. In den USA wurde das „about this result“ Feature ausgerollt und soll in den kommenden Monaten weltweit zum Einsatz kommen. Um minderwertigen Inhalten und Fake News den Kampf anzusagen, erhält jeder Eintrag in den Suchergebnissen künftig eine „about this result“-Menüoption, die wissenswerte Informationen zur jeweiligen Website bereit stellt. Darin enthalten sind:

  • von Websitebetreibern selbst bereitgestellte Informationen
  • Rezensionen über diese Website
  • verwandte Suchergebnisse.

Da Google offenbar Probleme hat, E-A-T zu quantifizieren, soll der User mit Hilfe dieser Infos künftig selbst entscheiden können, wie vertrauenswürdig die Inhalte der jeweiligen Website sind.

Wird MUM die Google Suche revolutionieren?

Das Google Multitask Unified Model (MUM) ermöglicht es, Inhalte unterschiedlicher Sprachen und unterschiedlicher Medien zu verstehen und miteinander zu kombinieren. Mit Hilfe der Bilderkennungs-App Google Lens, können Bilder demnächst genau erkannt und passend zugeordnet werden. Wer beispielsweise nicht weiß, wie ein Gegenstand heißt, muss diesen schon bald nur noch per Google Lens erfassen und bekommt im Anschluss alle relevanten Infos (Name, Preis, Herkunft …) zum Objekt. Nützlich ist dies beispielsweise bei beschädigten Gegenständen, die man gerne ersetzen würde, aber nicht weiß wie sie heißen und wo man sie kaufen kann.

Auch das Shopping-Erlebnis soll dank MUM und Google Lens verbessert werden. In Zukunft genügt es, ein Produkt mit Google Lens abzufotografieren, um den Hersteller zu erfahren und Webshops, die das Produkt verkaufen, angezeigt zu bekommen.

Fazit zur Search On ’21

Die Google Suche wird in Zukunft neue Nutzungsmöglichkeiten bereitstellen. Durch die Nutzung künstlicher Intelligenz, schafft es die Suchmaschine, die Suchintention des Users immer besser zu verstehen, weshalb auch immer passendere Ergebnisse ausgespielt werden. Wer online gefunden werden will, sollte diese Neuerungen im Auge behalten.

Dominik Knapp

Dominik Knapp

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