Nach Corona: Die Krise geht, die Chancen bleiben!

Junger Mann der vor der Startlinie für 2020 kniet. Tipps für Marketingstrategien nach Corona. Corona Marketing.
Nach Corona beginnt der Wettlauf um die besten Plätze im Google Ranking. HEROLD weiß, wie KMUs sich schon jetzt einen Vorsprung verschaffen können! Adobe Stock, (c) 1STunningART

Österreich steht wieder auf! Nach vier Wochen Stillstand im ganzen Land durften am 14. April die ersten Geschäfte wieder öffnen, weitere Lockerungen des COVID-19-Maßnahmengesetzes sind für Anfang Mai geplant. Für Österreichs KMUs bedeutet das: Raus aus der Schockstarre, rein in die Aktion! Aber welche Lektionen nehmen wir aus der Krise mit? HEROLD hat analysiert, wie Corona unser Googeln verändert hat und welche Branchen möglicherweise von der Krise profitieren. Außerdem zeigen wir aktuelle Trends im Suchverhalten und verraten, welche Marketingmaßnahmen Sie schon JETZT optimal auf das Comeback nach Corona vorbereiten.

Wie Corona die Statistik zum Leben erweckte

Sichtbarkeit im Internet war schon vor der Krise ein echt wichtiges Thema. Ein echt wichtiges Thema, das keine Sau interessiert hat. Wozu brauche ich eine Website, wenn ich jeden Tag Laufkundschaft habe? Wozu brauche ich einen Google-my-Business-Eintrag, wenn meine Öffnungszeiten klar erkennbar auf dem grün-gelben Schild neben meiner Ladentür stehen? Warum soll ich Geld für Google Ads ausgeben, wenn der Großteil meiner Neukunden über Mundpropaganda kommt? Alles absolut berechtigte Einwände.

Einwände, denen wir normalerweise mit Statistiken begegnen. Statistiken darüber, dass heute 92 Prozent aller Österreicher Google nutzen, um einen passenden Dienstleister zu suchen.1 Oder dass 74 Prozent der österreichischen Unternehmenswebsites nicht für Suchmaschinen optimiert sind.2 Beeindruckt Sie nicht? Hat es mich früher auch nicht. Aber dann kam Corona. Und Corona hat unserer Statistik ein Gesicht gegeben. Eins, das niemand gerne sehen wollte.

Statistiken sind nämlich nur dann interessant, wenn man sie spürt. Jeden Tag. Zum Beispiel dann, wenn die Laufkundschaft ausbleibt, weil alle mit ihrem Klopapier zu Hause sitzen. Oder wenn ich meinen Laden zwar nicht schließen musste, aber sich leider niemand mehr an die Öffnungszeiten auf meinem grün-gelben Schild erinnern kann. Oder wenn die Neukunden ausbleiben, weil die Regierung alles verboten hat, was mit Propaganda im Allgemeinen und Mündern im Speziellen zusammenhängt.

1. Corona-Lektion: Ohne gutes Online-Marketing bin ich in JEDER Krise anfällig.

Opa Nikolaisen und der Kaffeeklatsch 2.0

Am 20. März hat unser deutscher Nachbar die Bevölkerung zur freiwilligen Selbstisolation aufgerufen. Und wissen Sie, was mein Opa am 27. März getan hat? Mein Opa, der seit 84 Jahren in dem gleichen kleinen Ort vor der dänischen Grenze lebt, jeden Morgen bei Edeka und beim Bäcker nebenan einkauft und vor Corona sogar den Festnetzanschluss als unnötigen Schnickschnack betrachtet hat? Mein Opa ist durchgedreht. Nicht (nur), weil er am 27. März schon eine gute Woche mit meiner Oma eingesperrt war. Sondern weil er nicht mehr raus kam.

Weil es die tägliche Tasse Kaffee beim Bäcker nicht mehr gab. Und das kurze Gespräch mit dem Bekannten an der Edeka-Kassa. Und wissen Sie, was mein Opa dann gemacht hat? Er hat sich ein iPad gekauft und von meinem Vater via Telefon erklären lassen, wie man es benutzt. Und wissen Sie, was mein Opa jetzt macht? ALLES.

Er liest seine Tageszeitung im Digital-Abo, lässt seine Lebensmittel liefern und spart hunderte Euros, weil er im Internet Preise vergleicht und beim günstigsten Anbieter bestellt. Und jeden Mittwoch um drei Uhr trifft er sich mit seinem Stiefbruder in Dänemark zum Kaffeeklatsch – online via Skype. Und mein Opa ist nicht der Einzige, dem die Krise endlich Zugang zur Online-Welt beschert hat.

2. Corona-Lektion: NACH der Krise gibt es mehr potenzielle Kunden im Internet als VOR der Krise.

Corona-Krise: Das Netz ist voll!

Seitdem die ganze Welt sich mehr oder weniger in freiwilliger Quarantäne befindet und große Teile der arbeitenden Bevölkerung ins Home Office gewechselt sind, haben wir mehr Zeit als jemals zuvor. Und da wir diese Zeit nicht im Park, im Fitnessstudio oder im Kino verbringen können, haben wir unser Leben kurzerhand on-line gestellt. Nicht im Sinne von ‚Ich werde jetzt Influencer!‘, sondern im Sinne von: Ich suche mir für alles, was ich normalerweise offline machen würde, eine Online-Alternative. Konkret bedeutet das: Ich kann mit meinen Kindern nicht ins Kino gehen, also streame ich die neuen Abenteuer von Anna, Elsa und Olaf via Netflix, Amazon Prime oder Disney+.

Ich kann nicht mehr in mein Lieblingsrestaurant gehen, also lasse ich mir auf Youtube erklären, wie man Cola-Brathuhn und Schweinefilet in Balsamico-Rosmarin-Marinade macht. Anschließend schaue ich dann noch ein Video dazu, wie man hartnäckige Verkrustungen aus dem Ofen entfernt. Und wenn ich schon mal dabei bin, suche ich auch direkt nach @Home-Übungen, bis mein Yoga-Studio wieder öffnen darf.

Die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der COVID-19-Krise haben also dafür gesorgt, dass wir das Internet anders verwenden als zuvor. Dies bestätigt auch eine Untersuchung aus den USA, die den Traffic auf Anzeigen des gesamten Google Ads-Werbesystems seit Anfang März 2020 analysiert hat.3 In der Grafik links sehen wir ein deutliches Wachstum des Ad-Traffics auf dem Google Display Network4 und auf Youtube, während der Traffic über die Google-Suche seit Ausbruch der Corona-Pandemie in den USA um ganze 20 Prozent zurückgegangen ist. In Österreich ist die Situation ganz ähnlich: Im Vergleich zur Zeit vor Corona messen wir hierzulande rund 20 Prozent weniger Suchvolumen auf Google-Kampagnen5, obwohl die Internet-Nutzung insgesamt zugenommen hat.

Weniger lokale Suchanfragen durch Corona

Wir googeln, was uns bewegt. Das hat sich durch Corona nicht verändert. VOR der Krise haben wir die 30 Minuten auf dem täglichen Weg zur Arbeit genutzt, um den besten Friseur in Wien, eine KFZ-Werkstatt in Graz oder ein All-you-can-eat-Lokal in Linz zu suchen. Nachdem der Kundenverkehr im Rahmen des COVID-19-Maßnahmengesetzes in nahezu allen Geschäftslokalen untersagt wurde, haben Suchanfragen wie diese für uns an Bedeutung verloren: Eine Dienstleistung, die wir nicht konsumieren können, und sei es auch nur theoretisch, interessiert uns nicht. Die lokalen Suchanfragen, von denen laut Google knappe 20 Prozent noch am selben Tag zu einem Kauf führen, sind seit Beginn der Krise also stark zurückgegangen. Was sich aber NICHT reduziert hat, und hier wird es wirklich interessant, ist die Kaufbereitschaft des Kunden! Sie hat sich lediglich auf andere Bereiche verlagert.

Der Kunde WILL kaufen – nur anders!

In einer Studie des Marktforschungsinstituts APPINIO, in der 2,5 Tausend Konsumenten zu ihrem Kaufverhalten befragt wurden, gaben 59 Prozent der Befragten an, dass die aktuelle Situation keinerlei Einfluss auf ihr Kaufverhalten und ihre Konsumbereitschaft habe. 26 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie seit Beginn der Krise mehr kaufen – und zwar online.6 Durch den Wechsel ins Home Office und den Mangel an Freizeitmöglichkeiten haben wir mehr Zeit, Produkte und Dienstleistungen online zu recherchieren.

Junge Frau mit Brille, die nachts im Bett sitzt und via Smartphone etwas auf Google recherchiert. Corona Marketing oder was passiert nach Corona?

Warum wir neuerdings vor allem nachts nach Produkten und Dienstleistungen suchen? Weil wir durch das Home Office jeden Morgen ein bis zwei Stunden Zeit sparen. Adobe Stock, (c) Goffkein

Und wir tun dies zu anderen Tageszeiten als vor der Krise. Eine entsprechende Studie aus den USA hat zum Beispiel gezeigt, dass  die Suche nach Produkten und Dienstleistungen am Vormittag und im Feierabend ab- und dafür gegen Mitternacht zugenommen hat.3 Und was genau googeln Herr und Frau Österreicher so begeistert zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens? Ganz einfach: Jene Dienstleistungen und Produkte, die sie trotz Quarantäne noch konsumieren können. So zeigt Google Trends ab dem 21. März zum Beispiel einen deutlichen Rückgang der Suchanfrage Restaurants in der Nähe bei gleichzeitigem Anstieg der Suchanfrage Restaurants Lieferservice.

Im Trend: Home Convenience

Es sind aber nicht nur online verfügbare Dienstleistungen, die gerade Hochsaison haben. Genau genommen googelt Österreich gerade nach allem, was das Leben in freiwilliger Selbstisolation angenehmer und das Arbeiten im Home Office effizienter macht. Bei Google Trends sehen wir ab Mitte März die stärkste Nachfrage für die Suchbegriffe Bildschirm und Webcam kaufen in den letzten 16 Monaten. Tatsächlich statten gerade so viele Menschen ihr heimisches Büro mit Webcams aus, dass diese im ganzen Land knapp werden. Laut einer Studie von Geizhals ist die Nachfrage seit Beginn der COVID-19-Maßnahmen hier um 100 Prozent gestiegen. Ebenfalls stark nachgefragt sind Produkte für die Büroausstattung zu Hause (z.B. Bürosessel oder Bürotisch) und Unterhaltungselektronik. Vor allem die Suchanfragen für Filme/Serien streamen und Netflix befinden sich seit COVID-19 auf einem All Time High.

3. Corona-Lektion: Konsumbereitschaft gibt es IMMER. Die Frage ist, wie flexibel der Anbieter ist.

Aktuelle Trends: Chancen für Friseure, Anwälte & Handwerker

Seitdem die Bundesregierung Ostermontag die ersten vorsichtigen Lockerungen der Maßnahmen verkündet hat, sucht Österreich im Internet schon wieder nach Dienstleistungen, die wir vielleicht nicht heute oder morgen, aber in naher Zukunft konsumieren können. Was wir suchen? Die Trendfrisur für den Sommer, den perfekten Ort für das erste Date nach Corona und einen guten Zahnarzt, weil wir über Ostern zu viele Schokoeier genascht haben. Die Rückkehr dieser lokalen Suchen ist wichtig und lässt KMUs und EPUs im ganzen Land aufatmen. Sie sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass durch Corona auch neue Möglichkeiten entstanden sind. Und dass es Branchen und Unternehmen gibt, die jetzt möglicherweise sogar von der Krise profitieren können.

Corona Anwalt: Nachfrage, wo vorher keine war

Haben Sie schon mal von einem Corona-Anwalt gehört? Nein? Kein Wunder, denn vor Corona gab es den nicht. Natürlich ist ein Corona-Anwalt kein auf Coronafälle spezialisierter Rechtsanwalt, sondern eine Suchanfrage, die es vor der Krise einfach noch nicht gegeben hat. Aber im Zusammenhang mit dem COVID-19-Maßnahmengesetz und/oder der Corona Kurzarbeit ist bei vielen Österreichern und Österreicherinnen Verunsicherung in Bezug auf die rechtlichen Grundlagen des Ganzen entstanden. Deshalb suchten (und suchen nach wie vor) viele Menschen via Google nach einem Rechtsanwalt, der sie bezüglich solcher Fragestellungen beraten kann.

Rechtsanwälte tun in der aktuellen Situation also gut daran, ihren Online-Auftritt (Website, GMB-Eintrag usw.) sowie sämtliche Google-Werbekampagnen mit aktuell relevanten Konsumsuchen abzugleichen und entsprechend anzupassen (z.B. Corona Anwalt oder Rechtsberatung Corona Kurzarbeit als Keywords integrieren). Natürlich gibt es auch Themen, die immer gesucht werden, weil sie immer aktuell sind. So zeigt Google beispielsweise eine unverändert starke Nachfrage bei Themen wie Thermen Service oder Heizung Notdienst. Das Problem ist nur, dass viele Installateure diese potenziellen Aufträge verpassen.

Installateure verpassen wertvolle Aufträge

Warum? Weil sie leider nicht mit ihren aktuell verfügbaren Produkten und Dienstleistungen auf Google, HEROLD.at und anderen wichtigen Plattformen, die der User in Krisenzeiten verstärkt nutzt, prominent platziert und schnell auffindbar sind. Nur, wer die Kontrolle über online publizierte Informationen über das eigene Unternehmen auf allen relevanten Plattformen hat, ist in Krisenzeiten in der Lage, potenzielle Kundenanfragen direkt abzufangen und zu Aufträgen zu machen. Wie das geht? Ganz einfach: Indem Sie Ihre Unternehmensinformationen online in Echtzeit ändern und die Damen und Herren mit Thermen- und Heizungsproblemen wissen lassen: Ich bin noch immer für Sie da! Ich führe weiterhin Thermenwartungen durch! Mein Notdienst steht Ihnen auch jetzt zur Verfügung!

Lassen Sie potenzielle Kunden ganz genau wissen, welche Produkte und/oder Dienstleistungen Sie aktuell anbieten. Das haben Sie alles schon auf Ihrer Website geschrieben? Großartig! Dann verrate ich Ihnen im Blogartikel Google my Business: lokal besser gefunden werden jetzt noch, warum es so wichtig ist, diese Information auch an anderen Stellen des Internets prominent zu platzieren.

4. Corona-Lektion: Echtzeit-Informationen im Internet sind bares Geld wert.

Krisensicherer Marketing-Kanal: Social Media

Vor Corona war Social Media Marketing hauptsächlich für Unternehmen in den Branchen Schönheit und Fitness wichtig. Zu diesem Ergebnis kam eine Konsumentenstudie12 des Marktforschungsinstituts marketmind. Aber durch Corona hat sich auch das verändert. Während Einträge in Suchmaschinen, die Unternehmenswebsite und Print-Werbung VOR der Krise deutlich mehr Aufmerksamkeit generierten als Werbung in den sozialen Netzwerken, hat die Corona-Krise einen regelrechten Social-Media-Boom ausgelöst: Influencer teilen via Instagram, Facebook & Co. Grafiken der WHO, Virologen gehen viral und die ganze Welt nutzt die sozialen Medien, um am Leben der anderen wenigstens virtuell teilzuhaben.

Die InfluencerInnen-Agentur Obviously hat jetzt untersucht, was diese Entwicklung für das Social Media Marketing bedeutet. Hierfür wertete die Agentur 260 eigene Kampagnen, darunter mehr als 7 Millionen Instagram-Posts und Daten von knapp 2.200 Tiktok-Influencern, aus. Das Ergebnis der Untersuchung: Die Likes auf Instagram für Posts mit dem Hashtag #ad haben sich seit Beginn der Krise mehr als verdoppelt und die Kampagnenaufrufe auf Instagram steigerten sich im ersten Quartal 2020 gegenüber dem letzten Quartal 2019 um 22 Prozent! In unserem Blogartikel erfahren Sie, wie Social-Media-Marketing für KMUs funktioniert.

Zwei junge Frau und zwei junge Männer, die an einer Wand lehnen, und alle mit ihren Smartphones in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Corona Marketing oder Chancen nach Corona.
Die Krise hat gezeigt, wie wichtig Social Media Marketing wirklich ist. Weitere krisensichere Kanäle sind das Dialogmarketing und Newsletter-Versand. Adobe Stock, (c) REDPIXEL

Österreich hat endlich Zeit, auf Handwerker zu warten

In jedem Haushalt gibt es To-dos, die wir liebend gerne ignorieren. Und vor Corona war das mit dem Ignorieren auch wirklich einfach: Morgens waren wir zu sehr in Eile, untertags nicht daheim und am Abend viel zu müde. Die Krise hat auch das verändert. Jetzt sitzen unsere To-dos jeden Morgen mit uns am Frühstückstisch. Sie folgen uns ins Home Office und fläzen sich am Abend mit uns auf die Couch. Aus der Küche flüstert der Geschirrspüler: Reparier mich!, aus dem Keller ruft der Ölkessel: Tausch mich aus! und vom Dach nörgelt es: Deck mich!

Herr und Frau Österreicher reagieren auf diese To-dos entweder mit Aktion oder mit Planung. Arbeiten, die eine relativ geringe Investition bedeuten (z.B. kleinere Installations- oder Malerarbeiten) werden seit Beginn der COVID-19-Maßnahmen verstärkt beauftragt. Und das ist auch kein Wunder! Es weiß schließlich niemand, wann wir daheim das nächste Mal in einem Zeitfenster zwischen 10 und 17 Uhr auf den Lackierer, den Elektriker oder den Installateur warten können.

Größere Anschaffungen: Recherche jetzt, Kauf nach Corona

Wer hingegen überlegt, ein neues Auto zu kaufen, die Einfahrt neu pflastern zu lassen oder einen Tischler zu beauftragen, damit er die ungeliebte Dachschräge in Stauraum verwandelt, nutzt die gegenwärtige Zwangspause, um diese größeren Investitionen im Detail zu recherchieren und zu planen. Das ist eine Entwicklung, die wir nicht nur bei Google Trends, sondern auch am HEROLD Blog sehen. Unsere Leserinnen und Leser informieren sich über Heizsysteme, Sanierungsförderungen, Kachelöfen und Dachdecker-Preise. Außerdem wollen sie wissen, wie man Tauben dauerhaft vom Balkon vertreibt, und wie teuer es ist, den Dachstuhl anheben zu lassen.

5. Corona-Lektion: Für die Zeit nach Corona werden in vielen Haushalten größere Investitionen geplant.

Friseure können aufatmen!

Friseure, Nagelstudios, Fitnesscenter und Kosmetiker: Sie waren die großen Verlierer des COVID-19-Maßnahmengesetzes. Nicht etwa, weil uns in der Krise plötzlich klar geworden wäre, dass die inneren Werte zählen. Sondern weil die Tempel von Schönheit und Fitness per Gesetz ihre Tore schließen mussten. Das hat Dreierlei bewirkt: (1) Die Google-Suchanfragen für die Branche Schönheit & Fitness sind nach KW 12 um 50 Prozent zurückgegangen.7 (2) Gleichzeitig haben die Suchanfragen für Kalorien zählen und Sport zu Hause sogar den Weihnachts-Rekord durchbrochen und (3) haben mehr Menschen als jemals zuvor gegoogelt, wie sie sich selbst die Haare schneiden können.

Die Ergebnisse dieser Google-Suche können wir alle seit ein paar Wochen unter dem Hashtag coronafrisur in den sozialen Medien bewundern. 😉 Nach aktuellem Plan der Bundesregierung dürfen unsere geliebten Friseure ab dem 01. Mai wieder öffnen. Und das sehen wir auch in der Google-Suche: Die Grafik links zeigt einen deutlichen Anstieg der Suchanfragen seit Anfang April. Einen zweiten Peak hat es um Ostermontag herum gegeben, als unser Bundeskanzler die gute Nachricht für alle haarigen Probleme offiziell verkündete.

Auftrieb für Tourismusbranche

Österreicher machen dieses Jahr wieder Urlaub im eigenen Land. Das ist nicht nur die Empfehlung unserer Tourismusministerin, sondern auch ein Trend, der sich über Google ganz klar abzeichnet. Die Suchanfrage Urlaub Österreich verzeichnet seit Anfang April eine Zuwachsrate von mehr als 50 Prozent. „Schuld“ daran sind zum einen natürlich die Reisewarnungen des Außenministeriums, die derzeit 36 Staaten betreffen. Vollkommene Reisefreiheit wird es laut Außenminister Schallenberg erst dann geben, wenn das Coronavirus global besiegt ist. Es ist aber nicht nur die Angst vor der Situation in anderen Ländern, die die Österreicher für den Heimaturlaub einnimmt: Es ist auch der Wunsch, der heimischen Wirtschaft unter die Arme zu greifen und das Gastgewerbe nach der Krise wieder aufzubauen.

Nach Corona gilt es, Österreich wieder auf die Beine zu stellen. Wir starten, indem wir unseren Sommerurlaub im eigenen Land verbringen. Adobe Stock, (c) smallredgirl

Fazit: Nach Corona wächst der Wettbewerb

Ab Mai 2020 kehren wir in eine veränderte Realität zurück. Durch die Krise haben große Bevölkerungsteile gelernt, das Internet besser zu nutzen. Traditionelle Ladenkäufer sind zu begeisterten E-Shoppern geworden. Firmen haben effizientere Wege der Kommunikation gefunden und Unternehmer neue und flexiblere Vertriebswege erschlossen. Und den letzten Digitalverweigerern hat Corona die bittere Pille auf dem silbernen Tablett serviert: Wer online nicht präsent ist, spielt auch offline keine Rolle.

Diese Erkenntnis bedeutet aber auch: In unserer Nach-Corona-Realität herrscht ein größerer Wettbewerb. Es gibt mehr Menschen, die online nach Produkten und Dienstleistungen suchen, aber es gibt auch mehr Menschen, die Produkte und Dienstleistungen online anbieten. Und sie machen es besser als jemals zuvor. Nach Corona gibt es mehr Menschen, die größere Investitionen tätigen wollen – aber es gibt auch mehr Menschen, die sich um diese Aufträge bewerben. Und zwar überall im Internet, wo potenzielle Auftraggeber suchen könnten.

6. Corona-Lektion: Wer online nicht präsent ist, spielt auch offline keine Rolle.

Auf die Plätze, fertig, Comeback!

Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen. Aber wie schaffen Sie es, nach Corona nicht nur konkurrenzfähig zu bleiben, sondern im Wettkampf um die Google-Rankings sogar ganz weit vorne mitzumischen? Indem Sie Ihre Marketing-Maßnahmen auf die zwei wichtigsten Berührungspunkte mit Ihrer Kundschaft konzentrieren: Ihre WEBSITE und das MANAGEMENT IHRER DATEN im Internet. Um Ihnen in dieser herausfordernden Zeit unter die Arme zu greifen, hat HEROLD zwei Offensive-Pakete mit attraktiven Zahlungskonditionen geschnürt.

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1) Zu diesem Schluss kam eine repräsentative Studie des Instituts marketmind1 aus dem Jahr 2018, in welcher Konsumenten im Alter 18+ befragt wurden, wie sie Ärzte sowie Anbieter in den Bereichen Alternative Medizin, Auto (zum Beispiel Autolackierereien, Reifenhandel, Autoreparatur), Immobilien, Versicherungen, Handwerk, Schönheit und Fitness sowie im Einzelhandel finden. Studie: marketmind, 10/2018, rep. Studie österreichische Bevölkerung 18+, CAWI / CATI, n = 1065

2) Silktide Performance landscape Study 2018

3) Quelle: https://www.wordstream.com/blog/ws/2020/03/23/covid-19-business-trends

4) Google Display Network = Display/Banner-Werbung auf Millionen von Websites im Internet

5) Interne Daten zu Google Werbung von HEROLD (Zeitraum vor COVID-19: 01.01.2020 – 14.03.2020; Zeitraum nach COVID-19: 15.03.2020 – 08.04.2020)

6) Quelle: APPINIO GmbH – Marktforschungsplattform / Konsumstudie: Corona – N = 2.500 / DE

7) Daten Branchengruppe: Interne Daten zu Google Werbung von HEROLD (Zeitraum vor COVID-19: 01.01.2020 – 14.03.2020; Zeitraum nach COVID-19: 15.03.2020 – 08.04.2020)

8) HEROLD (2018) 

9) marketmind, KMU Branchenstudie, 07/2018, CATI, n = 1417; untersucht wurden folgende Segmente: Ärzte, Alternative Medizin, Auto, Dienstleistungen Wirtschaft, Versicherungen, Immobilien, Einzelhandel, Handwerker Innen und Außen, Schönheit und Fitness

10) YEXT (2018)

11) Die sechs Monate Zahlungsaufschub ergeben sich wie folgt: Der Kunde bekommt die Website drei Monate lang gratis und hat anschließend ein Zahlungsziel von 90 Tagen. Das bedeutet, dass Sie die Website sofort erhalten und erst nach sechs Monaten die erste Zahlung tätigen müssen.

12) marketmind, 10/2018, rep. Studie österreichische Bevölkerung 18+, CAWI / CATI, n = 1065

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