Erfolg trotz Lockdown: Marketing in Zeiten von Corona

Marketing nach Corona

Nach Corona beginnt der Wettlauf um die besten Plätze im Google Ranking. Herold weiß, wie KMUs sich schon jetzt einen Vorsprung verschaffen können! Bild: © Treecha

Österreich ist wieder im Lockdown! Nach bereits drei Lockdowns durften im ganzen Land nun viele Geschäfte und Dienstleistende wieder schließen. Auch für Hotellerie und Gastronomie ist der Schock noch nicht ganz überwunden. Für Österreichs KMUs heißt es nun: Raus aus der Schockstarre, rein in die Aktion! Aber welche Lektionen nehmen wir aus der bisherigen Krise mit? Herold hat analysiert, wie Corona unser Googeln verändert hat und welche Branchen möglicherweise von der Krise profitierten. Außerdem zeigen wir aktuelle Trends im Suchverhalten und verraten, welche Marketingmaßnahmen du jetzt ergreifen kannst, um auch nach diesem Lockdown wieder gerade stehen zu können.

Marketing nach Corona: Was sich verändert hat

Sichtbarkeit im Internet war schon vor der Krise ein echt wichtiges Thema. Ein echt wichtiges Thema, das keine Sau interessiert hat. Wozu brauche ich eine Website, wenn ich jeden Tag Laufkundschaft habe? Es gibt mindestens 7 Gründe, warum eine gute Website wichtig ist. Wozu brauche ich einen Google My Business Eintrag, wenn meine Öffnungszeiten klar erkennbar auf dem grün-gelben Schild neben meiner Ladentür stehen? Warum soll ich Geld für Google Ads ausgeben, wenn der Großteil meiner Neukundschaft über Mundpropaganda kommt? Alles absolut berechtigte Einwände.

Einwände, denen wir normalerweise mit Statistiken begegnen. Statistiken darüber, dass heute 92 Prozent aller Österreicher:innen Google nutzen, um passende Dienstleistende zu suchen.1 Oder dass 74 Prozent der österreichischen Unternehmenswebsites nicht für Suchmaschinen optimiert sind.2 Beeindruckt dich nicht? Hat es mich früher auch nicht. Aber dann kam Corona. Und Corona hat unserer Statistik ein Gesicht gegeben. Eins, das niemand gerne sehen wollte.

Statistiken sind nämlich nur dann interessant, wenn man sie spürt. Jeden Tag. Zum Beispiel dann, wenn die Laufkundschaft ausbleibt, weil alle mit ihrem Klopapier zu Hause sitzen. Oder wenn ich meinen Laden zwar nicht schließen musste, aber sich leider niemand mehr an die Öffnungszeiten auf meinem grün-gelben Schild erinnern kann. Oder wenn die Neukundschaft ausbleibt, weil die Regierung alles verboten hat, was mit Propaganda im Allgemeinen und Mündern im Speziellen zusammenhängt.

Opa und der Kaffeeklatsch 2.0

Vor mehr als anderthalb Jahren, am 20. März 2020, hat unser deutscher Nachbar die Bevölkerung zur freiwilligen Selbstisolation aufgerufen. Und weißt du, was mein Opa am 27. März getan hat? Er drehte komplett durch. Nicht (nur), weil er am 27. März schon eine gute Woche mit meiner Oma eingesperrt war. Sondern weil er nicht mehr raus kam.

Weil es die tägliche Tasse Kaffee beim Bäcker nicht mehr gab. Und das kurze Gespräch mit dem Bekannten an der Edeka-Kassa ebenfalls nicht mehr möglich war. Und weißt du, was mein Opa dann gemacht hat? Er hat sich ein iPad gekauft und sich von meinem Vater via Telefon erklären lassen, wie man es benutzt. Und weißt du, was mein Opa jetzt macht?

Er liest seine Tageszeitung im Digital-Abo, lässt sich Lebensmittel liefern und spart hunderte Euros, weil er im Internet Preise vergleicht und beim günstigsten Anbieter bestellt. Und jeden Mittwoch um drei Uhr trifft er sich mit seinem Stiefbruder in Dänemark zum Kaffeeklatsch – online via Skype. Und mein Opa ist nicht der Einzige, dem die Krise endlich Zugang zur Online-Welt beschert hat.

Corona-Krise: Das Netz ist voll!

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass wir mehr Zeit hatten als jemals zuvor. Und da wir immer häufiger die Zeit nicht im Fitnessstudio oder im Kino verbringen können, haben wir unser Leben mittlerweile online gestellt und suchen uns für alles, was wir normalerweise offline machen würden, eine Online-Alternative. Konkret bedeutet das: Ich kann mit meinen Kindern nicht ins Kino gehen, also streame ich My Little Pony via Netflix, Amazon Prime oder Disney+.

Ich kann nicht mehr in mein Lieblingsrestaurant gehen, also bestelle ich mein Abendessen online und lasse es mir liefern. Oder ich suche auf Google nach einem Rezept, wie man Cola-Brathuhn und Schweinefilet in Balsamico-Rosmarin-Marinade macht. Und weil lesen manchmal etwas mühsam ist, kann man sich das Rezept von einem Hobbykoch auch einfach auf Youtube visuell vorkochen lassen.

Die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der COVID-19-Krise haben also dafür gesorgt, dass wir das Internet anders verwenden als zuvor. Dies bestätigt auch eine Untersuchung aus den USA, die den Traffic auf Google Ads seit Anfang März 2020 analysiert hat.3

In der Grafik links sehen wir ein deutliches Wachstum des Ad-Traffics auf dem Google Display Network4 und auf Youtube, während der Traffic über die Google-Suche seit Ausbruch der Corona-Pandemie in den USA um ganze 20 Prozent zurückgegangen ist. In Österreich ist die Situation ganz ähnlich: Im Vergleich zur Zeit vor Corona messen wir hierzulande rund 20 Prozent weniger Suchvolumen auf Google-Kampagnen5, obwohl die Internet-Nutzung und der Online-Handel insgesamt deutlich zugenommen hat.

Weniger lokale Suchanfragen durch Corona

Wir googeln, was uns bewegt. Das hat sich durch Corona nicht verändert. VOR der Krise haben wir die 30 Minuten auf dem täglichen Weg zur Arbeit genutzt, um den besten Friseur in Wien, eine KFZ-Werkstatt in Graz oder ein All-you-can-eat-Lokal in Linz zu suchen. Nachdem der Kundenverkehr im Rahmen des COVID-19-Maßnahmengesetzes in nahezu allen Geschäftslokalen untersagt wurde, haben Suchanfragen wie diese für uns an Bedeutung verloren: Eine Dienstleistung, die wir nicht konsumieren können, und sei es auch nur theoretisch, interessiert uns nicht. Die lokalen Suchanfragen, von denen laut Google knappe 20 Prozent noch am selben Tag zu einem Kauf führen, sind seit Beginn der Krise also stark zurückgegangen. Was sich aber NICHT reduziert hat, und hier wird es wirklich interessant, ist die Kaufbereitschaft der Kund:innen! Sie hat sich lediglich auf andere Bereiche verlagert.

Marketing nach Corona
Weil wir durch Home Office morgens rund eine Stunde Zeit sparen, können wir länger wach bleiben und im Internet suchen. Bild: © Goffkein

Die Kundschaft WILL kaufen – nur anders!

In einer Studie des Marktforschungsinstituts APPINIO, in der 2,5 Tausend Konsument:innen zu ihrem Kaufverhalten befragt wurden, gaben 59 Prozent der Befragten an, dass die COVID-19-Situation keinerlei Einfluss auf ihr Kaufverhalten und ihre Konsumbereitschaft habe. 26 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie seit Beginn der Krise mehr kaufen – und zwar online.6 Durch den Wechsel ins Home Office und den Mangel an Freizeitmöglichkeiten haben wir mehr Zeit, Produkte und Dienstleistungen online zu recherchieren.

Und wir tun dies zu anderen Tageszeiten als vor der Krise. Eine entsprechende Studie aus den USA hat zum Beispiel gezeigt, dass die Suche nach Produkten und Dienstleistungen am Vormittag und im Feierabend abgenommen und dafür gegen Mitternacht zugenommen hat.3 Und was genau googeln Herr und Frau Österreicher so begeistert zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens? Ganz einfach: Jene Dienstleistungen und Produkte, die sie trotz Quarantäne noch konsumieren können. So zeigt Google Trends ab dem 22. November zum Beispiel einen deutlichen Rückgang der Suchanfrage Restaurants in der Nähe bei gleichzeitigem Anstieg der Suchanfrage Restaurants Lieferservice.

Aktuelle Trends: Chancen für Anwälte, Steuerberater & Handwerker

Der Mensch ist aber dennoch ein Gewohnheitstier. Sobald nämlich die Corona-Maßnahmen gelockert werden und gewisse Dienstleistungen wieder erlaubt sind, sucht halb Österreich im Internet bereits wieder nach Dienstleistungen, die wir entweder heute oder morgen, zumindest aber in naher Zukunft konsumieren können. Die Rückkehr dieser lokalen Suchen, wie wir sie nun schon aus den letzten Öffnungen kennen, ist wichtig und lässt KMUs und EPUs im ganzen Land aufatmen. Sie sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass durch Corona auch neue und bessere Möglichkeiten entstanden sind.

Corona Anwalt: Nachfrage, wo vorher keine war

Du hast noch nie von einem Corona-Anwalt gehört? Kein Wunder, denn natürlich ist ein Corona-Anwalt kein offiziell auf Coronafälle spezialisierter Rechtsanwalt, sondern eine Suchanfrage, die es vor der Krise einfach noch nicht gegeben hat. Aber im Zusammenhang mit dem COVID-19-Maßnahmengesetz und/oder der Corona Kurzarbeit ist bei vielen Österreicher:innen Verunsicherung in Bezug auf die rechtlichen Grundlagen des Ganzen entstanden. Deshalb suchten (und suchen nach wie vor) viele Menschen via Google nach einem Rechtsanwalt, der sie bezüglich solcher Fragestellungen beraten kann.

Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen tun in der aktuellen Situation also gut daran, ihren Online-Auftritt (Website, GMB-Eintrag usw.) sowie sämtliche Google-Werbekampagnen mit aktuell relevanten Konsumsuchen abzugleichen und entsprechend anzupassen (z. B. Corona Anwalt oder Rechtsberatung Corona Kurzarbeit als Keywords integrieren). Natürlich gibt es auch Themen, die immer gesucht werden, weil sie immer aktuell sind. So zeigt Google beispielsweise eine unverändert starke Nachfrage bei Themen wie Thermen Service oder Heizung Notdienst. Das Problem ist nur, dass viele Installateur:innen diese potenziellen Aufträge verpassen.

Corona Steuerberater: Das gleiche in grün

Das gleiche Phänomen lässt sich auch beim Suchbegriff „Corona Steuerberater“ erkennen. Die plötzlich relevanten Themen Home Office, Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss oder Umsatzersatz machten über Nacht Expertise notwendig, die in all den Jahren zuvor nicht benötigt wurde. Ein gewaltiger neuer Markt für Steuerberater und Finanzexperten. 65 Prozent der heimischen Unternehmen haben wegen Fragen zur Kurzarbeit eine Steuerberatung in Anspruch genommen. 34 Prozent kontaktierten sie wegen des Fixkostenzuschusses und immerhin noch 23 Prozent der österreichischen Unternehmer hatten Fragen zum Thema Überbrückungsgarantien. All die genannten Begriffe waren 2020 übrigens ebenfalls sehr häufig gesuchte Begriffe im Internet.

Installateurinnen und Installateure verpassen wertvolle Aufträge

Warum? Weil sie leider nicht mit ihren aktuell verfügbaren Produkten und Dienstleistungen auf Google, herold.at und anderen wichtigen Branchenverzeichnissen, die die User in Krisenzeiten verstärkt nutzen, prominent platziert und schnell auffindbar sind. Nur, wer die Kontrolle über online publizierte Informationen über das eigene Unternehmen auf allen relevanten Plattformen hat, ist in Krisenzeiten in der Lage, potenzielle Kundenanfragen direkt abzufangen und zu Aufträgen zu machen. Wie das geht? Ganz einfach: Indem du deine Unternehmensinformationen online in Echtzeit änderst und die Damen und Herren mit Thermen- und Heizungsproblemen wissen lässt: Ich bin noch immer für Sie da! Ich führe weiterhin Thermenwartungen durch! Mein Notdienst steht Ihnen auch jetzt zur Verfügung!

Jetzt in allen Branchenverzeichnissen gefunden werden?

Lasse deine potenzielle Kundschaft ganz genau wissen, welche Produkte und/oder Dienstleistungen dein Unternehmen aktuell anbietet. Das hast du alles schon auf deiner Website geschrieben? Großartig! Dann vergiss aber nicht, diese wichtige Information auch in möglichst allen Branchenverzeichnissen zu vermerken. Denn nicht jeder kennt deine Website und holt sich die Informationen direkt von dort ab.

Krisensicherer Marketing-Kanal: Social Media

Vor Corona war Social Media Marketing hauptsächlich für Unternehmen in den Branchen Schönheit und Fitness wichtig. Zu diesem Ergebnis kam eine Konsumentenstudie12 des Marktforschungsinstituts marketmind. Aber durch Corona hat sich auch das verändert. Während Einträge in Suchmaschinen, die Unternehmenswebsite und Print-Werbung VOR der Krise deutlich mehr Aufmerksamkeit generierten als Werbung in den sozialen Netzwerken, hat die Corona-Krise einen regelrechten Social-Media-Boom ausgelöst: Influencer teilen via Instagram, Facebook, Twitter & Co. Grafiken der WHO, Virolog:innen gehen viral und die ganze Welt nutzt die sozialen Medien, um am Leben der anderen wenigstens virtuell teilzuhaben.

Die Influencer-Agentur Obviously hatte zu Beginn der Krise untersucht, was diese Entwicklung für das Social Media Marketing bedeutet. Hierfür wertete die Agentur 260 eigene Kampagnen aus, darunter mehr als 7 Millionen Instagram-Posts und Daten von knapp 2.200 Tiktok-Influencern. Das Ergebnis der Untersuchung: Die Likes auf Instagram für Posts mit dem Hashtag #ad haben sich seit Beginn der Krise mehr als verdoppelt und die Kampagnenaufrufe auf Instagram steigerten sich im ersten Quartal 2020 gegenüber dem letzten Quartal 2019 um 22 Prozent! In unserem Blogartikel erfahren Sie, wie Social Media Marketing für KMU funktioniert.

Zwei junge Frau und zwei junge Männer, die an einer Wand lehnen, und alle mit ihren Smartphones in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Corona Marketing oder Chancen nach Corona.
Die Krise hat gezeigt, wie wichtig Social Media Marketing wirklich ist. Weitere krisensichere Kanäle sind das Dialogmarketing und Newsletter-Versand. Bild: © REDPIXEL

Österreich hat endlich wieder Zeit, auf Handwerker:innen zu warten

In jedem Haushalt gibt es To-dos, die wir liebend gerne ignorieren. Und vor Corona war das mit dem Ignorieren auch wirklich einfach: Morgens waren wir zu sehr in Eile, untertags nicht daheim und am Abend viel zu müde. Die Krise hat auch das verändert. Jetzt sitzen unsere To-dos jeden Morgen mit uns am Frühstückstisch. Sie folgen uns ins Home Office und fläzen sich am Abend mit uns auf die Couch. Aus der Küche flüstert der Geschirrspüler: Reparier mich!, aus dem Keller ruft der Ölkessel: Tausch mich aus! und vom Dach nörgelt es: Deck mich!

Herr und Frau Österreicher reagieren auf diese To-dos entweder mit Aktion oder mit Planung. Arbeiten, die eine relativ geringe Investition bedeuten (z. B. kleinere Installations- oder Malerarbeiten) werden seit Beginn der COVID-19-Maßnahmen verstärkt beauftragt. Und das ist auch kein Wunder! Es weiß schließlich niemand, wann wir daheim das nächste Mal in einem Zeitfenster zwischen 10 und 17 Uhr auf den Lackierer, die Elektrikerin oder den Installateur warten können.

Auftrieb für Tourismusbranche

Österreicher:innen machten auch 2021 wieder vermehrt Urlaub im eigenen Land. Und das hat auch einige plausible Gründe: Grenzübergänge werden durch die Corona-Pandemie schärfer kontrolliert, Flüge aufgrund der engen Platzsituation mit einem gewissen Infektionsrisiko verbunden und recht häufig muss man nach einem Auslandsaufenthalt sogar in Quarantäne. Dieser Trend zeichnete sich auch über Google ganz klar ab. Die Suchanfrage Urlaub Österreich verzeichnet seit 2020 teilweise eine Zuwachsrate von mehr als 50 Prozent.

Es ist aber nicht nur die Angst vor der Situation in anderen Ländern, die die Österreicher:innen für den Heimaturlaub einnimmt: Es ist auch der innere Trieb, der heimischen Wirtschaft zumindest ein wenig unter die Arme zu greifen und das Gastgewerbe nach der Krise wieder aufzubauen.

Digitale Werbung im Internet kann dabei helfen, diesen ohnehin vorhandenen inneren Antrieb zu stützen und Menschen dazu zu animieren, hierzulande Urlaub zu machen. Und die Sehnsucht nach Urlaub ist definitiv groß, wie zahlreiche Studien belegen.

Nach Corona gilt es, Österreich wieder auf die Beine zu stellen. Wir starten, indem wir unseren Sommerurlaub im eigenen Land verbringen. Bild: © smallredgirl

Fazit: Nach Corona wächst der digitale Wettbewerb

Niemand kann sagen, wann der Pandemie wirklich ein Ende gesetzt wird. Eines ist aber sicher: Die Menschheit kehrt früher oder später in eine veränderte Realität zurück. Durch die Krise haben große Bevölkerungsteile gelernt, das Internet besser zu nutzen. Traditionelle Ladenkäufer:innen sind zu begeisterten E-Shoppern geworden. Unternehmen haben effizientere Wege der Kommunikation gefunden und Unternehmen neue und flexiblere Vertriebswege erschlossen. Und den letzten Digitalverweigerern hat Corona die bittere Pille auf dem silbernen Tablett serviert: Wer online nicht präsent ist, spielt auch offline keine Rolle.

Diese Erkenntnis bedeutet aber auch: In unserer Nach-Corona-Realität herrscht ein größerer Wettbewerb. Es gibt mehr Menschen, die online nach Produkten und Dienstleistungen suchen, aber es gibt auch mehr Menschen, die Produkte und Dienstleistungen online anbieten. Und sie machen es besser als jemals zuvor. Nach Corona gibt es mehr Menschen, die größere Investitionen tätigen wollen – aber es gibt auch mehr Menschen, die sich um diese Aufträge bewerben. Und zwar überall im Internet, wo potenzielle Auftraggeber:innen suchen könnten.

Erfolg trotz Lockdown: Marketing in Zeiten von Corona

Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen. Aber wie schaffst du es, trotz Corona nicht nur konkurrenzfähig zu bleiben, sondern im Wettkampf um die Google-Rankings sogar ganz weit vorne mitzumischen? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder du versuchst organisch zu wachsen und mit Hilfe von professioneller Suchmaschinenoptimierung deine Konkurrenz für gewisse Suchbegriffe auszustechen. Oder du setzt auf Google Adwords, um in den Google-Ergebnislisten an prominenter Stelle als Google Werbung angezeigt zu werden. Oder du versuchst in möglichst vielen Online-Branchenportalen auffindbar zu sein.

Organisch wachsen: Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass du besser gefunden wirst als deine Konkurrenz. Du liest diesen Artikel mit großer Wahrscheinlichkeit gerade deshalb, weil auch der Herold selbst auf Suchmaschinenoptimierung setzt und versucht für relevante Suchbegriffe gefunden zu werden. Und das sollte jedes moderne Unternehmen ebenfalls tun. Der große Vorteil an Suchmaschinenoptimierung ist, dass potenzielle Kund:innen einer Kontaktaufnahme wesentlich näher sind, als bei klassischer Werbung. Denn Menschen, die auf Google etwas Konkretes suchen, haben meist ein Problem, das gelöst oder ein Bedürfnis, das befriedigt werden muss. Falls du und dein Unternehmen dieses Bedürfnis befriedigen können (und gleichzeitig als Problemlöser auf Google gefunden werden), steigt die Kontaktwahrscheinlichkeit enorm. Die Herold Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass du:

  • 40% mehr Zugriffe (also 40% mehr potenzielle Kundschaft) auf deiner Website hast
  • für geringe Kosten viele potenzielle Kund:innen erreichst
  • Deine Website in Google nach vorne bringst
Auf Google gefunden werden?

An prominenter Stelle gefunden werden: Suchmaschinenwerbung

Die einfachste – aber auch kostspieligste – Möglichkeit, um im Internet gefunden zu werden, sind Google Anzeigen. Diese sehen fast so aus wie normale Google-Einträge, werden in der Regel aber höher gelistet. Der Herold als Google Leading Agency führt dazu, dass du

  • 3x so hohe Klickraten hast wie bei selbstgemachten Adwords-Kampagnen
  • messbaren Werbeerfolg erzielst
  • Neukundschaft über das Internet gewinnst
Herold Google-Adwords

Echtzeit-Daten im Netz: Online Complete

Online Complete sorgt dafür, dass deine Daten vollständig und korrekt auf sämtlichen Plattformen, Portalen und allen Google Diensten, die für die Neukundenakquise wichtig sind, angezeigt werden. Deine Daten werden:

  • mit einem Klick live auf mehr als 25 Portalen präsent
  • über Alexa, SIRI und GoogleTM Home abrufbar
  • in Navigationsgeräten und GoogleTM Maps auffindbar
  • bequem auf allen wichtigen Portalen teilbar
  • zentral verwaltet und laufend aktualisiert
Online Complete
Bild zeigt die schreibenden Hände vom Herold Blog Team.

Herold Content Team

Bild zeigt die schreibenden Hände vom Herold Blog Team.

Herold Content Team


1) Zu diesem Schluss kam eine repräsentative Studie des Instituts marketmind1 aus dem Jahr 2018, in welcher Konsumenten im Alter 18+ befragt wurden, wie sie Ärzte sowie Anbieter in den Bereichen Alternative Medizin, Auto (zum Beispiel Autolackierereien, Reifenhandel, Autoreparatur), Immobilien, Versicherungen, Handwerk, Schönheit und Fitness sowie im Einzelhandel finden. Studie: marketmind, 10/2018, rep. Studie österreichische Bevölkerung 18+, CAWI / CATI, n = 1065

2) Silktide Performance landscape Study 2018

3) Quelle: https://www.wordstream.com/blog/ws/2020/03/23/covid-19-business-trends

4) Google Display Network = Display/Banner-Werbung auf Millionen von Websites im Internet

5) Interne Daten zu Google Werbung von Herold (Zeitraum vor COVID-19: 01.01.2020 – 14.03.2020; Zeitraum nach COVID-19: 15.03.2020 – 08.04.2020)

6) Quelle: APPINIO GmbH – Marktforschungsplattform / Konsumstudie: Corona – N = 2.500 / DE

7) Daten Branchengruppe: Interne Daten zu Google Werbung von Herold (Zeitraum vor COVID-19: 01.01.2020 – 14.03.2020; Zeitraum nach COVID-19: 15.03.2020 – 08.04.2020)

8) Herold (2018) 

9) marketmind, KMU Branchenstudie, 07/2018, CATI, n = 1417; untersucht wurden folgende Segmente: Ärzte, Alternative Medizin, Auto, Dienstleistungen Wirtschaft, Versicherungen, Immobilien, Einzelhandel, Handwerker Innen und Außen, Schönheit und Fitness

10) YEXT (2018)

11) Die sechs Monate Zahlungsaufschub ergeben sich wie folgt: Kund:innen bekommen die Website drei Monate lang gratis und haben anschließend ein Zahlungsziel von 90 Tagen. Das bedeutet, dass du die Website sofort erhältst und erst nach sechs Monaten die erste Zahlung tätigen musst.

12) marketmind, 10/2018, rep. Studie österreichische Bevölkerung 18+, CAWI / CATI, n = 1065

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