Österreichische Post AG
auf herold.at
Bewertung von Ferraristi
am 06.05.2026, 18:59
Vertrauen verspielt: Trotz offizieller Sendungsbelege verweigert die Post jede Verantwortung!
Für zwei unterschiedliche Retourensendungen wurden laut meinen vorliegenden Einlieferungsbelegen dieselbe Sendungsnummer sowie identische Gewichtsdaten erfasst. Genau dieser Umstand führte dazu, dass ein Versandhändler die ordnungsgemäße Retoure bestreitet und mir die Rückerstattung verweigert.
Besonders enttäuschend ist für mich jedoch nicht nur der mögliche System- bzw. Erfassungsfehler selbst, sondern vor allem der Umgang damit. Anstatt den Sachverhalt ernsthaft technisch zu prüfen oder aktiv zur Klärung beizutragen, wird jede Verantwortung sofort abgelehnt und auf andere Stellen verwiesen.
Als Verbraucher frage ich mich ernsthaft: Wie kann es sein, dass ich trotz offizieller Sendungsbelege der Post nun beweisen soll, dass ich meine Retouren ordnungsgemäß aufgegeben habe? Wofür erhält man überhaupt Einlieferungsbestätigungen, wenn deren Aussagekraft im Problemfall plötzlich relativiert wird?
Gerade von Österreichs größtem nationalen Transportdienstleister erwartet man Verlässlichkeit, Sorgfalt und funktionierende Dokumentation. Wenn selbst grundlegende Sendungsdaten offenbar nicht eindeutig nachvollziehbar sind und anschließend keinerlei ernsthafte Unterstützung erfolgt, ist das dem Vertrauen in die Post massiv abträglich.
Nach diesem Totalversagen sehe ich mich künftig leider gezwungen, private Transportdienstleister vorzuziehen, weil ich mich auf die Nachvollziehbarkeit und Absicherung bei der Österreichischen Post nicht mehr verlassen kann.
Am meisten enttäuscht mich aber die völlige Gleichgültigkeit gegenüber den Konsequenzen für den Kunden: Hinter solchen „Systemfehlern“ stehen reale Menschen, reale finanzielle Schäden und existenzielles Vertrauen. Wer Verantwortung sofort wegschiebt, statt Probleme aufzuklären, verliert nicht nur Kunden — sondern langfristig auch jede Glaubwürdigkeit.