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Dr. Mairl Lydia

sean.resinger
am 24.06.2026
Dr. Mairl Lydia
auf herold.at
Bewertung von sean.resinger
am 24.06.2026, 12:50

Das sollten Sie lesen bevor sie sich für diese Praxis entscheiden: Das sollten Eltern wissen, bevor sie sich für die Kinderarztpraxis Dr. Mairl entscheiden: Wir sind mit unseren beiden Kindern seit rund 1,5 Jahren bei Dr. Mairl in Behandlung. Bisher waren wir grundsätzlich Patient:innen der Praxis. Beim letzten Besuch kam es jedoch zu einer Situation, die für uns sehr enttäuschend und unangenehm war. Da die e-card unseres Kindes noch nicht ausgestellt war, mussten wir 50 € Kaution bzw. Einsatz hinterlegen. Telefonisch wurde uns zwar mitgeteilt, dass dieser Betrag zu bezahlen ist, allerdings wurde nicht klar kommuniziert, dass die Zahlung ausschließlich bar und exakt passend erfolgen muss. Wir hatten 100 € in bar sowie eine Bankomatkarte dabei. Vor Ort wurde uns gesagt, dass die Ordination nicht wechseln könne und wir in die nahegelegene Bäckerei gehen sollen, um Geld zu wechseln. Die Begründung war, dass die Kassa nicht mit dem Geld vermischt werden dürfe. Ich habe daraufhin ruhig erklärt, dass wir bei unserem ersten Kind keine solche Kaution hinterlegen mussten und dass es für uns mit zwei Kindern unter zwei Jahren schwierig ist, extra noch einen Umweg zu machen. Ich fragte, ob es keine andere Möglichkeit gäbe. Die Reaktion der Rezeptionistin empfand ich als sehr unfreundlich. Sinngemäß wurde mir gesagt, dass es nicht das Problem der Praxis sei und ich eben in die Bäckerei gehen müsse. Auch Aussagen wie „Alle anderen Menschen schaffen das“ fielen in diesem Zusammenhang. Für mich war weniger die Kaution selbst das Problem, sondern die Art der Kommunikation. Ich habe die Situation schließlich akzeptiert und bin in die Bäckerei gegangen. Dort musste ich etwas kaufen, um Geld wechseln zu können. Mir wurde etwas zum Mitnehmen angeboten, unter anderem Bierflaschen. Ich habe eine Flasche gekauft, nur um an Wechselgeld zu kommen. Zurück in der Praxis habe ich die 50 € hinterlegt. Eine Quittung oder schriftliche Bestätigung über die Kaution wurde mir jedoch nicht ausgestellt. Als ich anschließend ruhig und sachlich Feedback zur Situation geben wollte, wurde ich nicht ausreden gelassen. Mir wurde gesagt, man müsse mit mir nicht diskutieren. Danach wurde ich aufgefordert zu gehen. Zusätzlich wurde mir vorgeworfen, mit einer Bierflasche in eine Kinderarztpraxis gekommen zu sein, obwohl genau diese Situation nur entstanden war, weil ich auf Wunsch der Ordination zum Wechseln geschickt wurde. Ich empfand diese Situation als sehr unangenehm und bloßstellend — besonders in einer Kinderarztpraxis, in der man sich als Eltern eigentlich Verständnis und Empathie erwartet. Für mich ist klar: Die Situation hätte durch eine sachliche, verständnisvolle Kommunikation problemlos entschärft werden können. Es ging nicht darum, die Regeln der Praxis nicht akzeptieren zu wollen. Es ging darum, dass diese Regeln nicht klar genug kommuniziert wurden und dass der Umgang mit uns aus meiner Sicht respektlos war. Besonders problematisch finde ich, dass für die hinterlegten 50 € keine Quittung oder Bestätigung ausgestellt wurde. Nach diesem Erlebnis haben wir uns entschieden, die Praxis zu wechseln.
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