Google Werbung: Warum die 1. Anzeigenposition nicht automatisch die beste ist


Suchmaschinenwerbung mit Google Ads ist auch für KMU Pflicht. (Foto: AdobeStock)

Für Ihre Google Werbung kommt nur die 1. Anzeigenposition in Frage? Eventuell entgehen Ihnen damit wertvolle Kundenkontakte. Der HEROLD erklärt, warum Position 1 bei Google Ads keineswegs immer die beste ist.


Ob Sie als KMU überhaupt in Google Werbung investieren sollten? Auf jeden Fall!

Schließlich klickt die Hälfte aller Konsumenten mit klarer Kaufintention in den Google Suchergebnislisten (engl. SERPs: Search Engine Results Pages) ausschließlich auf bezahlte Anzeigen.1 Diese potenziellen Neukunden können nur über Suchmaschinenwerbung erreicht werden – zielgerichtet und ohne Streuverluste.


Mythos Anzeigenposition

Der entscheidende Faktor bei der Suchmaschinenwerbung ist natürlich das vorhandene Budget. Während große Unternehmen problemlos 4-stellige Summen pro Monat in ihre Google Werbung investieren, stehen KMU vor der Herausforderung, auch mit einem überschaubaren Budget nachweisbare Erfolge zu erzielen.


Die gute Nachricht gleich vorweg: Sie benötigen weder die erste Anzeigenposition, noch ein gigantisches Budget, um mit Google Werbung Neukunden zu gewinnen und Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen – Sie müssen Ihre Ausgaben jedoch clever einsetzen!


Google Werbung basiert auf dem Auktionshaus-Prinzip. (Foto: AdobeStock)

So funktioniert Google Werbung: Das Auktionshaus-Prinzip

Wussten Sie, dass Suchmaschinenwerbung im Endeffekt wie ein Auktionshaus funktioniert?

Im ersten Schritt definieren Sie Ihre Keywords, sprich jene Begriffe, für die Sie auf Google gefunden werden möchten. Danach geben Sie für diese Begriffe Gebote ab – je wichtiger ein Keyword für Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt ist, desto höher Ihr Gebot.


Ob und auf welcher Position Ihre Anzeige schließlich angezeigt wird, entscheiden die folgenden drei Faktoren:

  • Konkurrenz…
  • Gebotshöhe…
  • und die Qualität Ihrer Kampagne.

Ganz schön knifflig – und genau deswegen vertrauen viele KMU ihre Google Werbung professionellen Kampagnenmanagern an, die mit strategischen Geboten und ausgeklügelter Budget-Verteilung das Maximum aus Ihrem Google Budget herausholen können.


Die folgenden beiden Beispiele zeigen, wie dies in der Praxis aussieht – und warum für Profis die erste Anzeigenposition oftmals gar nicht so interessant ist.


Mit strategischen Geboten sparen Sie bares Geld. (Foto: AdobeStock)

Selbes Budget, mehr Klicks: So funktioniert’s

Beispiel 1) Ihr Tagesbudget für Google Ads beträgt 10 Euro.

Ihr Ziel: Die erste Anzeigenposition.


Nachdem Sie Ihre Kampagne für die erste Postion optimiert haben, wird Sie tatsächlich geklickt – einmal, denn die erste Anzeigenposition hat natürlich ihren Preis und Ihr Budget von 10 Euro ist nach einem Klick bereits erschöpft.


Bei der Ergebnismessung Ihrer Kampagne müssen Sie außerdem feststellen, dass auf diesen einen Klick keine kaufrelevanten Handlungen folgten.


Fazit: Sie haben Ihr Ziel zwar erreicht und es auf die erste Anzeigenposition geschafft, konnten jedoch mit Ihrer Kampagne keine Kunden generieren. Ihre sog. Conversion-Rate liegt also bei 0.


Beispiel 2) Ihr Tagesbudget für Google Ads beträgt wieder 10 Euro.

Ihr Ziel: Eine möglichst hohe Conversion-Rate.


Da Sie wissen, dass die erste Anzeigenposition sehr begehrt und daher teuer ist, optimieren Sie Ihre Kampagne auf die zweite oder dritte Position. Ihre Anzeige wird geklickt – ganze 10 mal, denn der Cost per Click (deutsch: Preis pro Klick) für die dritte Position liegt nur noch bei 1 Euro.


Mit dem Kampagnen-Tracking sehen Sie außerdem, dass Ihnen die 10 Klicks 2 telefonische Anfragen sowie 2 Buchungen via E-Mail bescherten.


Fazit: Während Sie mit Ihrer Anzeige auf Position 1 keine Neukunden gewinnen konnten, löste Ihre Anzeige auf Position 3 ganze 4 kaufrelevante Handlungen aus. Ihre Conversion-Rate liegt somit bei 40 Prozent!


Google Werbung ist ein Marathon, kein Sprint

Wenn Sie langfristig sichtbar werden möchten, müssen Sie auch langfristig planen – das gilt auch für Ihre Google Werbung. Setzen Sie auf kontinuierliches Investment und investieren Sie jeden Monat einen Teil Ihres Budgets, anstatt selbiges einmal im Jahr für eine Kampagne einzusetzen.


Tipp: In unserem Beitrag zum Thema Saisonbetriebe und Google Ads können Sie nachlesen, warum Google Werbung abseits der „heißen Phase“ äußerst lukrativ ist.


Dasselbe gilt auch für die Positionierung Ihrer Anzeigen: Es mag sich zwar gut anfühlen, endlich einmal die erste Anzeigenposition erreicht zu haben, doch wenn diese Ihr Budget nach nur einem oder wenigen Klicks erschöpft, zahlen Sie definitiv einen zu hohen Preis dafür.


Sie möchten sichergehen, Ihr Google-Ads-Budget bestmöglich einzusetzen? Der HEROLD bringt’s zamm!


HEROLD Google Werbung: Da wissen Sie, was Sie bekommen

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