Website Navigation: Aktuelle Trends (2022) bei der Menüführung

Website Navigation

Die User Experience (UX) hängt stark von der Website Navigation ab. Bild: © Adobe Stock; Quelle: Menu

Um Ihre Website im Internet so richtig erfolgreich zu machen, ist neben guten Webtexten und ansprechendem Design, vor allem eine optimale Navigationsstruktur ausschlaggebend. Doch One-Page Websites waren gestern! Der aktuelle Trend für die Website-Navigation sieht stattdessen verständliche Menüs vor, die auf weiterführende Webseiten verlinken. Welche Trends und Entwicklungen für die Menüführung auf der Website im Jahr 2022 noch zu erwarten sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Website Navigation: Warum so wichtig?

Eine sinnvolle, intuitive und verständliche Navigation der Website gehört zu den wichtigsten Merkmalen einer guten Website. User Experience (= Nutzer-Erlebnis bzw. Nutzerfreundlichkeit) ist hierbei das Zauberwort: Denn nur wenn die Menüführung stimmig ist und sich der User auf der Website gut zurechtfindet, werden Website-Besucher auch wirklich zu zahlenden Kunden. Außerdem trägt eine verbesserte User Experience dazu bei, dass Ihre Website die Google Platzierung verbessert und damit auch online besser gefunden wird.

Ziele einer logischen Menüführung

Das primäre Ziel einer logischen und sinnvollen Menüführung ist, dass der User stets weiß, wo er sich befindet und wo er die gesuchten Informationen finden kann. Idealerweise wird der Website-Besucher über die Navigation außerdem dorthin geleitet, wo der Website-Betreiber ihn schlussendlich haben möchte.

Welche Navigationselemente gibt es auf einer Website?

Je nach Aufbau der Website gibt es mehrere unterschiedliche Navigationselemente. Die gängigsten 4 Elemente sind folgende:

  1. Das Hauptmenü: Es ist meist horizontal am oberen Bildrand der Website platziert und gliedert die Website in ihre wichtigsten Bereiche. Diese Bereiche sind von links nach rechts (bei vertikaler Navigation auch von oben nach unten) hierarchisch angeordnet. Typische Elemente der Hauptmenü-Navigation sind die Startseite/Homepage, die Über-uns-Seite, etwaige Referenzen, der Kontakt und, wenn vorhanden, ein Webshop.
  2. Die Footer-Navigation: Sie besteht aus sekundären Informationsseiten, deren Vorhandensein vom User praktisch vorausgesetzt wird. Meistens befinden sich die Links zu diesen Seiten im sogenannten Footer der Website, also ganz unten. Typische Unterseiten der Footer-Navigation sind: Impressum, Datenschutzerklärung, Kontakt (falls nicht im Hauptmenü), AGB und Stellenausschreibung.
  3. Die Utility-Navigation: Sie soll das interagieren mit der Website erleichtern. Die Utilitiy-Navigation kann auf der gesamten Website verstreut sein. Typische Beispiele für die Utilitiy-Navigation sind Social-Media-Buttons, eine Suchfunktion, RSS-Feeds sowie Login-Möglichkeiten.
  4. Die Breadcrumb-Navigation: Ihren Namen trägt diese Navigation vom Grimm-Märchen „Hänsel und Gretel“. Die beiden Protagonisten des Märchens fanden mit Hilfe von Brotkrümeln (Breadcrumbs) wieder den Weg nachhause. Den gleichen Zweck erfüllt die Breadcrumb-Navigation – eine hierarchische Textlink-Navigation, die dem User dazu dient sich zu orientieren und wieder zurück zur übergeordneten Seite oder der Startseite zu finden.
Trends auf einem gelben Blatt Papier ausgeschnitten liegt auf türkisem Hintergrund
Auch die Website Navigation unterliegt ständig neuen Trends. Bild: © Adobe Stock; Quelle: REDPIXEL

Website Navigation: Trends 2022

Trend #1: Keine One-Pager mehr

Seit 2013 wurden vermehrt Homepages designt, die nur aus einer einzigen Seite bestanden. Diese sogenannten One-Pager setzten sich mit dem Aufkommen von Smartphones vor allem deshalb durch, weil sie für die mobile Nutzung viele Jahre das Nonplusultra waren. Beim Klick auf einen Menüpunkt wurde der User nicht auf eine neue Seite geleitet, sondern lediglich zum passenden Absatz nach unten gescrollt. Dieser Trend ist seit einigen Jahren aber stark rückläufig, da sich One-Pager nicht wirklich für die Suchmaschinenoptimierung eignen.

Derzeit setzen Webdesigner bei Unternehmenswebsites wieder vermehrt auf eine Menüführung mit Unterseiten. Dies hat den Vorteil, dass die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens (Geschäftsbereiche, Mitarbeiter, Produktseiten, Infoseiten …) besser voneinander abgegrenzt werden können. Außerdem lässt sich jede Unterseite individuell auf einen konkreten Suchbegriff hin optimieren, um für unterschiedliche Begriffe ein gutes Google Ranking aufzubauen.

Wie im responsive Webdesign für Mobilgeräte, üblich können die einzelnen Menüpunkte meist rechts oben vom User aufgeklappt und ausgewählt werden.

Trend #2: Gängige Menü-Standards als User-Komfortzone nutzen

Sie sollten bei der Navigation Ihrer Website möglichst nicht von den allgemeinen Standards abweichen. Da die Navigation bei den meisten Websites einheitlich ist, finden sich User auf diesen Websites auch sofort zurecht. Selbst wenn ein User erstmals auf Ihrer Website landet, befindet er sich sofort in einer ihm bekannten Komfortzone.

Obwohl diverse Standards eingehalten werden sollten, gibt es noch immer genügend Spielraum für kreative Ansätze.

Trend #3: Keine Dropdown-Menüs in der Website Navigation

Dropdowns werden nach wie vor häufig genutzt. Dabei haben sie dermaßen viele Nachteile, dass man Dropdown-Menüs 2022 einfach nicht mehr empfehlen kann. Einerseits sind Dropdown-Menüs aus Gesichtspunkten der Suchmaschinenoptimierung problematisch – Google Crawling-Bots haben nämlich Probleme Dropdown Menüs zu erkennen. Andererseits haben Dropdown-Menüs Nachteile bei der mobilen Ansicht. Da sie auf die Verwendung eines Mauszeigers (= Cursor) ausgelegt sind, geht ihr eigentlicher Nutzen auf Smartphones komplett verloren.

Burger Menü Hamburger Navigation auf Website
Das sog. Burger Menü sieht mit etwas Fantasie aus wie ein Hamburger. Bild: © HEROLD; Quelle: Oliviart

Trend #4: Hamburger-Navigation für den Desktop

Wer vom klassischen horizontalen Navigationsmenü abweichen will, kann auf den Trend des Hamburger-Menüs ausweichen. Ihren Namen trägt diese Navigation, weil die drei horizontalen Striche mit etwas Fantasie wie die Schichten eines Burgers aussehen. Die meisten mobilen Websites nutzen die Hamburger-Navigation um das Menü ein- oder auszuklappen. Um einen kongruenten Webauftritt zu gewährleisten, wird das Burger-Navigationsmenü nun aber auch immer häufiger für Desktop-Versionen eingesetzt.

Trend #5: Breadcrumb-Navigation zur Suchmaschinenoptimierung

In Fachkreisen wird darüber gerne debattiert, wie groß der Nutzen einer Breadcrumb-Navigation zur Verbesserung der User-Experience wirklich ist. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung gehören Breadcrumbs allerdings zu den Must-Haves. Denn sie erleichtern Google die Website Seitenstruktur besser zu verstehen und stärken zusätzlich die interne Verlinkung.

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Dominik Knapp SEO Texter
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