So landen Ihre Newsletter nicht im Spam Ordner!

Unbekannter versendet Spam Mails
So landen Ihre Newsletter nicht im Spam Ordner. Foto: Adobe Stock; (c) frank peters

Newsletter wirken. Schon oft totgesagt oder von anderen (sozialen) Medien ein wenig aufs Abstellgleis gedrängt, ist Newsletter-Marketing heutzutage beliebter, weil effektiver, denn je. So besagt etwa eine aktuelle Umfrage, dass 58 Prozent der Marketer E-Mail-Marketing für einen effektiven Marketingkanal halten (Quelle: CMOs: Time for digital transformation or risk being left on the sidelines, 2014).

Von wegen altbacken – Newsletter liegen seit einiger Zeit wieder voll im Trend. Sogar Privatpersonen nutzen inzwischen Dienste wie Substack oder Mailchimp für eigene Projekte oder um Freunde auf dem Laufenden zu halten. Auch das E-Mail-Marketing ist bei Unternehmen weiterhin effektiv und beliebt, wie aktuelle Studien zeigen.

Natürlich kann der Versand von Mails Ihr Business aber nur dann beflügeln, wenn diese auch wirklich im Postfach von potenziellen Kunden ankommen und nicht im Spamfilter hängen bleiben. In unserem Artikel finden Sie daher 7 praktische Tipps, die sicherstellen, dass Ihr Newsletter beim Empfänger ankommt.

7 Tipps, damit Ihre Newsletter nicht im Spam Ordner landen

Als Unternehmer sollten Sie möglichst alle Hebel in Bewegung setzen, um die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter zu gewährleisten. Denn nichts ist für Ihre Unternehmenskommunikation schlimmer, als dass Mails bei Ihren Kunden nicht ankommen, weil sie im Spam-Ordner Ihrer Empfänger landen.

Mein Tipp in diesem Zusammenhang: Haben Sie keine Scheu vor der Technik! Marketing ohne ein gewisses Maß an Technikaffinität ist heutzutage gar nicht mehr möglich. Keine Sorge, Sie brauchen kein IT-Profi zu werden, aber eine gesunde Neugierde und Aufgeschlossenheit gegenüber den technischen Möglichkeiten im Newsletter-Marketing ist gewiss von Vorteil für Sie.

Hier 7 praktische Tipps, wie Sie dafür sorgen, dass Ihre Newsletter nicht im Spam-Ordner landen:

Achten Sie auf den Text!

Viele glauben, dass sie ihre Botschaften durch zahlreiche Rufzeichen und schrille Farben im Text zusätzlich hervorheben müssen. Ein absolutes No-Go in punkto Newsletter-Marketing! Wenn Sie Ihre Inhalte derart auffällig gestalten, schlagen gängige Spamfilter Alarm.

Viele Ausrufezeichen oder ein großer Anteil von roter Schrift sorgen also dafür, dass eine Mail mit großer Wahrscheinlichkeit als Spam markiert wird. Genauso verhält es sich mit nicht jugendfreien oder rassistischen Wörtern und allzu werblichen Formulierungen im Text. Vermeiden Sie also problematische Wörter und verwenden Sie auch keine allzu reißerischen Formulierungen.

Vorsicht bei der Betreffzeile!

Betreffzeilen sollten weder Großbuchstaben, wiederholte Rufzeichen noch reißerische Wordings enthalten. Wer beispielsweise Wörter wie „gratis“, „kostenlos“ oder „dringend“ im Betreff einer E-Mail platziert, landet so leicht im Spam. Wie Ihnen dennoch der perfekte Betreff gelingt, erfahren Sie im Ratgeber von Sendinblue.

Integrieren Sie eine vCard-Funktion!

Die „elektronische Visitenkarte“ ist der sicherste Weg, Spam-Filter zu umgehen. Denn klickt der Empfänger auf die vCard-Funktion, wird Ihre Absenderadresse automatisch in sein Adressbuch eingetragen. Fazit: Beim nächsten Versand ist Ihre Adresse bereits bekannt und Ihr Newsletter landet im Posteingang und nicht im Spam.

Versenden Sie von zertifizierten Versandservern!

Auch die IP-Adresse Ihres Versandservers sollte Ihnen nicht egal sein. Der Grund: Newsletter von zertifizierten Versendern werden direkt, also an Spamfiltern vorbei, ausgeliefert. Ist eine IP-Adresse oder Domain hingegen für Spam-Aktionen bekannt, steigt das Risiko, dass E-Mails von diesem Absender nicht zugestellt werden.

Professionelle Versandtools stehen daher in ständigem Kontakt mit allen großen Internetanbietern bzw. ISPs (Internet Service Provider) und nehmen an Programmen wie etwa „Certified Sender Alliance“ oder „Sender Score Certified“ teil.

Beobachten Sie Ihre Bouncerate!

Werden nicht erreichbare E-Mail-Adressen (=Bounces) regelmäßig aus Ihrer Versand-Liste gelöscht? Falls nicht, bedenken Sie: Ein mehrfacher Versand an inaktive E-Mail-Adressen kann dazu führen, dass Ihre künftigen E-Mail-Kampagnen von Spam-Filtern blockiert werden.

Schauen Sie auf das Datenvolumen Ihrer Newsletter!

Die Recherche von E-Mail-Marketing-Experten hat ergeben: Ein idealer Newsletter sollte zwischen 20 und 100 KB aufweisen. Ist ein Newsletter kleiner als 20 KB, springen viele Spam-Filter bereits an. Der Hintergrund: Spam-Mails werden meist schnell und einfach erstellt und sind daher vom Datenvolumen her eher klein.

Auch zu viel des Guten sollten Sie lieber vermeiden – Bei großen Mailings oder Anhängen werden Spamfilter ebenfalls leicht misstrauisch. Achten Sie also beim Erstellen Ihrer Mails also darauf, dass Inhalt, Formatierung und Bilder für den Mail-Versand optimiert sind!

Nutzen Sie Spam-Check-Programme!

Indem Sie vor dem Versand Ihrer Newsletter einen Spam-Check durchführen, sehen Sie auf einen Blick, ob Inhalte, Formatierungen oder gar der HTML-Code Ihres Newsletter-Templates nachgebessert werden müssen. Wurde etwa unsauber programmiert, bleibt Ihr Newsletter leicht im Spam-Filter hängen.

Fast alle professionellen E-Mail-Dienstleister bieten derartige Tests (automatisiert) an. Zur Not findet man eine Spamchecker-Software aber auch kostenlos im Internet. Diese Tools helfen Ihnen bei der Diagnose möglicher Probleme und stellen sicher, dass Ihre Mails allen wichtigen technischen Kriterien entsprechen.

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