Babyschuhe: wann und wie die ersten kaufen?

Babyschuhe

Babyschuhe sollten sorgfältig gewählt werden. Adobe Stock, (c) vadim yerofeyev

Jeder, der Kids hat, hat wohl mindestens eines dieser unglaublich süßen Paar Babyschuhe zu Hause: kleinste Sneakers, Mini-Mokkasins oder Ballerinas in XXS Format. Sie sind herzig, aber absolut ungeeignet als erste Babyschuhe. Egal ob sie es als Geschenk in den Schuhschrank geschafft haben oder Mami bzw. Papi bei ihrem Anblick schwach wurde, an dieser Stelle sollte man Vorsicht walten lassen, ärztlichen Rat befolgen und sich prinzipiell für qualititativ hochwertige Babyschuhe entscheiden.

Auf Babyschuhe möglichst lange verzichten

Es ist ein besonderer Moment, wenn das Kind den ersten Schritt wagt. Ein Moment, der sich wohl in das Gedächtnis jedes Elternteils einbrennt und bei vielen ein Feuerwerk an Emotionen auslöst. Aus diesem Grund kann es schon mal vorkommen, dass man zu früh in den Schuhladen stürmt. Hier macht es aber Sinn, sich Zeit zu lassen. Schnell sind die Zwerge wieder rausgewachsen und abgesehen von dem Geld (ja, gute Babyschuhe sind wirklich teuer), das unnötig ausgegeben wird, können zu kleine Schuhe oder die falsche Schuhwahl rasch zu Fehlstellungen oder anderen Problemen führen.

Grundsätzlich gilt also: Möglichst lange auf Mutter Natur hören und das Kind barfuß laufen lassen! Denn genau das unterstützt die ergonomisch korrekte Bewegung am besten. Feste Schuhe hingegen schränken die natürliche Entwicklung ein und verhindern all jene Stimuli, die für wachsenden Füße gut sind.

Außerdem sind die Zwerge auch rasch wieder rausgewachsen und abgesehen von dem Geld (ja, gute Babyschuhe sind wirklich teuer), das unnötig ausgegeben wird, können zu kleine Schuhe oder die falsche Schuhwahl rasch zu Fehlstellungen oder anderen Problemen führen.

Erste Babyschuhe: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die Expertenmeinung geht in eine klare Richtung: Die erste Kinderschuhe werden erst benötigt, wenn das Kind sicher auf eigenen Beinen unterwegs ist und draußen ohne Hilfe herumläuft. Alltag bzw. Wetter veranlassen junge Mamis und Papis aber manchmal zu einem anderen Timing. Nässe, Kälte, oder der nötige Schutz vor gefährlichen Gegenständen führen dazu, dass man schon mal früher als später zum ersten Schuh greift. Insbesondere wenn das Kind in den Wintermonaten aktiv wird, ist dies der Fall.

An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Für die Übergangszeit in die kalten Monate eignen sich Lederpatscherl, wie sie in vielen Schuh- oder Babygeschäften erhältlich sind, recht gut. Sie bieten Schutz vor Nässe oder leichten Verletzungen durch Steine und Co und sind dem Barfuß-gehen am ähnlichsten. Auch wir haben uns nach guter Beratung für die Lederoption entschieden, denn mit Socken am Spielplatz – auch wenn der Zwerg sich nur ins Stehen hochzieht – ist eben doch nicht so optimal.

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Babyschuhe selber ausziehen macht den kleinen meist große Freude. Adobe Stock, (c) Tierney

Worauf ist beim 1. Schuh zu achten?

Der erste Tipp, den man sich zu Herzen nehmen sollte: auf gar keinen Fall übertreiben! Babys Füße sind noch nicht daran gewöhnt, über mehrere Stunden hinweg in festen Schuhen zu stecken, daher lautet eine Faustregel: zu Beginn soll das Kind die Schuhe maximal zwei Stunden am Tag tragen. Sitzt der Zwerg also im Wagerl oder in der Trage, kann man die Schuhe natürlich wieder ausziehen.

Mein zweiter Tipp: Babys erste Schuhe online zu bestellen, ist nicht sonderlich ratsam. Beratung ist an dieser Stelle Gold wert. In guten Kinderschuhgeschäften wird der Fuß vermessen bzw. nimmt die Verkäuferin/der Verkäufer die Sohle heraus, um die Passform zu testen.

Mein dritter Tipp: Krabbel- oder Lauflernschuhe? Oder doch eine Kombi daraus? Und was zum Teufel ist überhaupt der Unterschied? Stundenlange Recherchen brachten mir noch immer keine Antwort auf diese Fragen. Ich lass mich an dieser Stelle gerne belehren 😉 Der einzigen Unterschied, den ich ausfindig machen konnte, ist die Schutzkappe an den Zehenspitzen. Macht Sinn, wenn man nicht will, dass die Schuhe bei zwischenzeitigem Krabbeln sofort zerkratzt werden. Als ich meinen Kinderarzt dazu befragte, meinte er direkt und unverblümt: „Nehmens direkt die Lauflernschuhe und dafür erst dann, wenn er tatsächlich läuft!“

Wann „sitzen“ Babyschuhe gut?

Früher hieß es, die Kinder benötigen stark stützende Stiefel. Diese Sichtweise ist laut vielen Orthopäden veraltet. Heute raten Ärzte sowie Schuhverkäufer zu flexibler Sohle, die das natürliche Abrollen nicht behindert. Trotzdem sollen die Schuhe vor allem bei der Ferse Halt geben. Zu empfehlen sind also knöchelhohe Schuhe, die die korrekte Position sichern. Ein weiterer Vorteil hoher Schuhe: Die Zwerge können die Schuhe nicht ganz so leicht abstreifen oder beim Laufen verlieren.

Was ist noch zu beachten? Da Babys Füße nicht beengt sein sollten und eben auch rasch wachsen, lautet die Faustregel –  ein fingerbreit Abstand zwischen Zehen und Schuhspitze. Hier ist auf den altbekannten Drücktest aber leider kein Verlass.  Kinder rollen oftmals ihre Zehen beim Anprobieren ein, also lieber Sohle rausnehmen oder Fuß vom Profi im Schuhgeschäft gut vermessen lassen!

Welches Material?

Wird für den Babyschuh Leder  als Obermaterial verarbeitet, ist dieser natürlich einfach zu pflegen und auch robust und wetterfest. Greift man zu Schuhen aus Velour- oder Rauhleder, sind diese meist flexibler und für den Babyfuß daher angenehmer zu  tragen. Ob in Rosa, Pink, Blau, Grau oder Grün, ist natürlich eine reine Geschmachsfrage. Wirklich wichtig ist es dagegen, für sein Baby nur zu hochwertigen Babyschuhen greifen: Bei Marken wie Naturino, Superfit, Geox, Ecco, Gabor, Lurchi etc.  ist man bei Lauflernschuhen auf der sicheren Seite.

Von mir empfohlene Kinderschuhgeschäfte:

Von HEROLD.at-Usern empfohlene Kinderschuhgeschäfte:

„Exclusive Schuhe mit denen unsere Kleinen ganz Groß werden! Eine richtige Wohlfühloase, hell und kinderfreundlich eingerichtet mit kompetenter Beratung! Ein Besuch lohnt sich!“ (Empfehlung von HEROLD.at-User _1335259073)

„Kaufe schon seit vielen Jahren für mich und meinen Kinder die Schuhe. Tolle Verkäuferinnen, super Qualität der Schuhe. Auch die Reparaturwerkstätte ist für mich sehr wichtig. Hoffentlich bleibt uns dieses Geschäft noch lange erhalten!“ (Empfehlung von HEROLD.at-User E.S.)

„Bei Kinderschuhen die TOP-Adresse. Sehr gute Beratung.“ (Empfehlung von HEROLD.at-User M.P.)

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Viele Schuhläden führen auch Kinder- bzw. Babyschuhe. Hier findest du die am besten bewerteten Schuhgeschäfte in deinem Bundesland:



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