Craft Beer? Wien? Prost!

Craft Beer nebst Hopfen auf einer dunklen Theke. Craft Bier Wien.

Du glaubst, Craft Beer ist ein besonders kräftiges Bier? Falsch! Craft Biere sind einfach nur independent. Wir erklären, was das heißt. Adobe Stock, (c) Nitr

Am 03. Mai ist es wieder soweit: Wien versinkt im Craft Beer. Warum? Weil Craft Beer Fest ist! Warum? Weil Craft Bier köstlich ist. Und ein eigenes Fest verdient. 😉 Aber die Wiener und Wienerinnen lieben den besonderen Hopfentropfen nicht nur zur Festival-Zeit: Craft Beer liegt im Trend. Wir erklären, was Craft Beer so besonders macht und welche österreichischen Brauereien es herstellen. Außerdem stellen wir dir echte Craft Beer Bars in Wien vor!

Was ist Craft Beer?

Für Österreich gibt es keine einheitliche Definition, was genau ein Craft Beer ist. Eines ist aber sicher: Craft oder nicht Craft ist keine Frage des Alkoholgehalts. Ein Craft Bier ist also nicht einfach ein besonders kräftiges Bier, wie viele Leute glauben. Stattdessen geht es darum, wo das Bier herkommt. Craft Biere werden in unabhängigen, in der Regel relativ kleinen Brauereien kreiert, die ihre Erzeugnisse lokal verkaufen beziehungsweise lokale Bars, Pubs und Restaurants beliefern.

Übrigens: Aus dem besonderen Brauvorgang erklärt sich auch die Bezeichnung: Englisch craft steht für Handwerk. Craft Beer ist also ein handwerklich hergestelltes Bier.

Woher kommt das Craft Beer?

Craft Beer ist eine amerikanische Erfindung. Genau genommen sogar eine ur-amerikanische Erfindung, denn dieser besondere Gerstensaft ist so eng mit der amerikanischen Geschichte und Lebensart verbunden, wie es nur geht. Was viele nämlich nicht wissen: Craft Beer ist eine direkte Folge der Prohibition! Das von 1920 bis 1933 gültig Verbot der Alkoholherstellung war nämlich gleichzeitig der Beginn des Hausbrauens. Während die führenden Köpfe der Abstinenzbewegung ein alkohol- und rauschfreies Amerika feierten, wurde in Kellern, Küchen und Hinterhöfen fröhlich gebraut und destilliert.

An den Mann und die Frau gebracht wurden die Biere aus eigener Herstellung dann in sogenannten Flüsterkneipen (am. Speakeasys), die überall wie Pilze aus dem Boden schossen. In New York stieg die Zahl dieser illegalen kleinen Lokale von ca. 5.000 auf 30.000 – und das allein in den ersten fünf Jahren der Prohibition! Die damaligen Flüsterkneipen sind sozusagen die Urväter der heutigen Craft Beer Bars.

We love Craft Beer!

Die USA sind auch heute noch Meister im Hausbrauen. Nirgendwo sonst gibt es so viele private Küchen, in denen geschmacksintensive Eigenkreationen gären. Die meisten brauen für den Eigenbedarf und das obligatorische Barbecue, aber viele stellen ihre Biere auch auf Heimbrauerwettbewerben vor. Die Liebe der Amerikaner zum Craft Beer endet also nicht beim gelegentlichen Bierfest: Die Craft Beer Szene in den USA ist eine richtig große Sache – und sogenannte Brewpubs (Brauerei und Lokal in einem) gehören ebenso zur amerikanischen Kultur wie der Super Bowl und die Playoffs.

Gruppe von Männern, die über einem Tisch voller Snacks mit verschiedenen Sorten Craft Beer anstoßen. Craft Beer Wien.

Craft Beer Bars und -Pubs sind in Amerika ganz normal. In Wien sind sie (noch) eine Neuheit, die immer mehr Liebhaber findet. Adobe Stock, (c) Rawpixel.com

Wie wird Craft Beer hergestellt?

Craft Beer ist zwar kein gewöhnliches Bier, dennoch unterscheidet es sich im Herstellungsprozess nicht massiv von „normalen“ Biersorten. Als Basis wählen viele Brauereien ein IPA (Indian Pale Ale), da für diesen Bierstil traditionell viel Hopfen verwendet wird. Für die Herstellung von Craft Beer braucht es manchmal nämlich das vier- oder sogar fünffache der Hopfenmenge, die für gewöhnliches Bier verwendet wird. Das IPA ist also eine gute Basis für Craft Biere. Der größte Unterschied zwischen der Craft-Beer-Herstellung und der industriellen Großproduktion ist der individuelle Spielraum während des Brauvorgangs. Kleine Brauereien führen viele Schritte in der Produktion manuell aus und können dadurch frei entscheiden, welche Zutaten sie verwenden und welche Aromen sie kreieren möchten. Aus diesem Grund spielt Kreativität bei der Craft-Beer-Brauerei eine zentrale Rolle.

Übrigens: Viele Produktionsmethoden, die sich für automatisierte Prozesse nicht eignen und daher in Vergessenheit geraten sind, erleben dank Craft Beer ein Revival. Ein gutes Beispiel ist das sogenannte „Kalthopfen“ oder „Hopfenstopfen“, bei dem der Hopfen erst nach dem Suden hinzugegeben wird. Gleiches gilt für Zutaten (zum Beispiel Doldenhupfen), die für die Großproduktion nicht geeignet sind, in kleinen Chargen aber für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgen.

Wie schmeckt Craft Beer?

Herzhaft. Süßlich. Vollmundig. Craft Biere zeichnen sich gerade dadurch aus, dass der Kreativität der Braumeister keinerlei Grenzen gesetzt sind. Manche Brauereien verwenden Kräuter und Gewürze, andere setzen dem Hopfensaft sogar Erdbeeren oder Orangenschale zu. In den USA gibt es über 140 verschiedene Bierstile und über 10.000 Craft-Beer-Marken. Grundsätzlich lässt sich jedes Bier, egal ob weiß oder dunkel, stark oder leicht, auch als Craft Beer brauen. Je nach Stil kann das handwerklich hergestellte Bier herzhaft und malzig, bitter (z.B. IPAs) oder sogar nach Kaffee und Schokolade schmecken (z.B. Stout und Porter). Es gibt auch eine bestimmte belgische Craft-Beer-Sorte, die in Holzfässern reift und säuerlich schmeckt. Ein einziges Craft Beer kann bis zu 800 Aromen aufweisen. Das ist sogar mehr, als in manchen komplexen Weinen zu finden ist!

Wie trinkt man Craft Beer?

Craft Beer ist KEIN Durstlöscher! Handwerklich hergestellte Biere eignen sich nicht als stinknormales Feierabendbier, sondern sollten stets mit Genuss getrunken werden. Je nach Aroma kann das Craft Beer sowohl zu einem salzigen Snack genossen werden als auch den Aperitif oder das Dessert ersetzen. In jedem Falle solltest du es langsam trinken und darauf achten, dass es richtig temperiert ist. Nur so können sich die verschiedenen Aromen voll entfalten. Ein weiterer Grund, Craft Beer mit Sinn und Ziel zu genießen, ist der Preis. Da diese Art von Bier einen aufwändigeren Herstellungsprozess durchläuft und normalerweise in kleinen Chargen produziert wird, zahlst du im Geschäft für 0.33 L deutlich über 3 €.

Zwei junge, gutaussehende Braumeister, die in einer Craft Beer Brauerei verschiedene Sorten präsentieren. Craft Beer Wien.

Craft Beer ist independent. In der Regel stammt es aus kleinen lokalen Brauereien, die ihr Handwerk mit viel Sorgfalt betreiben. Adobe Stock, (c) Fxquadro

Craft Beer Festival Vienna

Ja, auch Wien hat eine Craft Beer Szene! Sie ist vielleicht nicht so alt und nicht so groß wie jene in den USA, aber mindestens genauso leidenschaftlich. Das erste Vienna Craft Bier Festival fand 2014 statt. 2019 dürfen wir das Event (und natürlich alle dort vorgestellten Biere!) am 03. und 04. Mai in der Marx Halle in Wien genießen. Doch das ist nicht alles, was Wien in Sachen Craft Bier zu bieten hat: Immer mehr Pubs und Bars folgen dem Trend und nehmen den independent Hopfensaft in ihr Sortiment auf. Und manche Bars und Wirtshäuser haben sich sogar auf Craft Biere spezialisiert.

Craft Beer Bars Wien – PROST!

Wir wissen nun also, was Craft Beer ist, wie es hergestellt wird und was es so besonders macht. Höchste Zeit für einen Geschmackstest! Wir haben recherchiert, in welchen Wiener Lokalen, Pubs und Kneipen du Craft Beer genießen kannst. Außerdem stellen wir dir echte Craft Beer Bars in Wien vor!

Brickmakers – Craft Beer Wien 1070

Das Brickmakers liegt in Wien-Neubau und ist so richtig amerikanisch. Das gilt sowohl für die Speisekarte als auch für das Bier-Angebot! Die Gaumenfreuden erstrecken sich von klassisch amerikanischem BBQ über „Big Ass Burger“ bis hin zu klassischem Mac n Cheese. Das, was das Brickmakers zur Pilgerstätte für Bierfreunde macht, ist allerdings die große Auswahl an Craft Bieren. Hier kannst du sowohl internationale Klassiker wie Thornbridge, Rogue, Anchor oder Del Borgo genießen, als auch Kreationen kleiner heimischer Brauer entdecken.

Brickmakers, 1070 Wien

Ich war ziemlich überrascht wie schön und gemütlich das Brickmakers ist – und wie brechend voll. Super Essen und eine riesige Auswahl an Craft – Bieren, das mögen viele. Das Service ist sehr flott und freundlich […]: richtig gut!“

 

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Beaver Brewing Company – Craft Beer Wien 1090

Die Beaver Brewing Company im neunten Bezirk ist ein waschechter Brewpup nach amerikanischem Vorbild, denn hier befindet sich das Lokal direkt in der Brauerei – beziehungsweise umgekehrt. Die Brewing Company stellt sowohl klassische Varianten wie Indian Pale Ale und Stout her, ist aber auch für Biere mit experimentelleren Aromen bekannt.

Beaver Brewing Company, 1090 Wien

Die Beaver Brewing Company ist ein American Pub mit eigener Brauanlage für Craft Beer sowie einer Speisekarte vorwiegend mit Burger, Ribs, Steaks und Sandwiches. […] Meine Meinung: Der Burger war guter Durchschnitt, die handgeschnitzten Fries tadellos. Das nächste Mal komme ich dann abends und probiere die Ribs sowie die Craft Biere. Zum Beispiel Blue Ribbon (Zwickl), Apricot (Pale Ale), Bushes of Love (Elderflower Ale), Wandering Aengus (Black IPA), Paradise City (Easy Amber Ale) oder Witty Bastard (Wit). Prost!“

 

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Hawidere Beisl – Craft Beer Wien 1150

Das Hawidere Beisl im 15. Bezirk ist auf Craft Biere spezialisiert. Gegenwärtig kannst du hier zwischen 13 Fassbieren, 62 Flaschenbieren und verschiedenen Arten von Cider wählen. Neben internationalen Vorreitern der Craft Beer Szene stehen auch immer wieder Kreationen heimischer Brauer auf der Karte. Im Hawidere ist eine Bier Sommelière (siehe Foto) tätig, die ihre Expertise auf zahlreichen „Bierreisen“ durch England, Irland, Italien, USA, Deutschland und natürlich Österreich erworben hat.

Hawidere Beisl, 1150 Wien

Bei den Bieren herrscht die Qual der Wahl. […] Probiert habe ich heute vom Faß: Fullers IPA und Domrep Pils. Beide Sorten überaus süffig. Zusammengefasst: Das Hawidere ist eine Top-Empfehlung für Burger- und/oder Bier-Freunde. Prost – wir sehen uns wieder!

 

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Yppenplatz 4 – Craft Beer Wien 1160

Am Yppenplatz 4 oder Ludwig & Adele am Markt hast du eine breite Auswahl an Craft Bieren, die aus einer kleinen Brauerei quasi um die Ecke des Lokals stammen. Zusätzlich führt man hier auch international bekannte Craft-Beer-Marken.

Yppenplatz 4/Ludwig & Adele am Markt, 1160 Wien

 

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Beer Store Vienna – Craft Beer Wien 1120

Den Beer Store Vienna im 12. Bezirk gibt es schon seit 2014. Damals war die Mischung aus Store und Lounge auf außergewöhnliche internationale Biere und Craft Beer aus österreichischen Kleinbrauereien spezialisiert. Heute fokussiert sich das Team auf die Herstellung eigener Biere mit zum Teil außergewöhnlicher Note. Darüber hinaus organisiert der Beer Store Vienna regelmäßig Bierverkostungen mit professioneller Begleitung durch einen Biersommelier.

Beer Store Vienna, 1120 Wien

 

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Fassldippler – Craft Beer Wien 1040

Das Fassldippler auf der Wieden ist ein typisches Wiener Wirtshaus mit traditionell österreichischer Speisekarte. In Sachen Bier-Genuss setzt das Wirtshaus auf Hopfensaft vom Fass. Bevorzugt werden österreichische Klein- und Kleinstbrauereien, zum Teil auch aus der Riege der sogenannten CulturBrauer. Dies ist eine Vereinigung von acht unabhängigen Privatbrauereien aus Österreich. Auch Brew Age und Next Level Brewing aus Wien sind beim Fassldippler mit von der Partie.

Fassldippler, 1040 Wien

 

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Mel’s Diner – Craft Beer Wien 1010

Mel’s Diner im ersten Bezirk steht unter dem Motto: Enjoy Great Beer with Great Food! Und das funktioniert ganz offensichtlich, denn der Pub betrachtet sich als inoffiziellen Mittelpunkt der Vienna-Craft-Beer-Szene. Hier hast du die Auswahl aus 400 (!) Bieren, von denen fast 40 direkt aus dem Fass kommen. Nicht schlecht! Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich via Tasting-Rack (6 x 0,1 l) durch verschiedene Biertypen zu kosten. Darüber hinaus organisiert Mel’s Diner regelmäßig Pub Crawls und die Vienna Beer Tasting Experience. Bei dieser Tour lernst du neben Mel’s Diner die Beer Street, das Delirium Café und Mad Jack’s Ale House kennen.

Mel’s Diner, 1010 Wien

 

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Ammutsøn – Craft Beer Wien 1060

Das Ammutsøn im sechsten Bezirk ist laut Stimmen aus der Szene die bisher ambitionierteste unabhängige Craft Bier Bar Wiens. Seit der Eröffnung 2018 haben Gründer Misho Omar und sein Team Dutzende Tap Takeovers veranstaltet und über 1.000 verschiedene Biere ausgeschenkt. Bei einem Tap Takeover übernimmt eine Brauerei für einen Abend lang die Zapfhähne der Bar und schenkt dort ihr Bier aus. Im Ammutsøn kannst du an zwölf Hähnen Kreativbiere aus ganz Mitteleuropa kosten – frei nach dem Motto des Bierlokals: Proud To Be Independet!

Ammutsøn, 1060 Wien

 

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MaleFitz – Craft Beer Wien 1120

Das Malefitz in Meidling punktet in erster Linie mit lokalen Craft Bieren. Österreichische Brauereien, die hier mit ihren Kreationen vertreten sind, sind unter anderem Alefried, Bierschmiede, BrewAge, Bierol, Brauschneider, Brew Age, Next Level, Schwarzbräu, Storchenbräu, Zeux, Collabs, Forstner und Gusswerk.

MaleFitz, 1120 Wien

Craft-Beer-Sorten, die du kosten musst!

Journalist und Blogger Helmut Hackl hat zum Thema Craft Beer mit Herbert Berthold gesprochen, einem selbsternannten Craft-Beer-Fan der ersten Stunde. Für HEROLD hat der Bierliebhaber seine besten Verkostungen noch einmal Revue passieren lassen und eine rein subjektive Bestenliste erstellt, die wir dir natürlich nicht vorenthalten wollen. Überlassen wir also Herbert Berthold und Helmut Hackl das Wort!

„Zum Abschluss noch eine kleine Auswahl an Craft Bieren, die es schon in Herbert’s persönliche Bestenliste geschafft haben. Ohne den Anspruch zu erheben, dass diese Biere allen anderen Menschen auch so gut munden. Denn zum Glück sind Geschmäcker ja sehr verschieden.“

Junge Barkeeperin, die in einem Pub Craft Beer zapft. Craft Beer Wien.

Craft Beer ist vor allem eines: authentisch. Craft Beer Brauereien setzen auf natürliche Zutaten und einzigartige Aromen. Foto: Adobe Stock, (c) Jacob Lund

Rieder Indian Pale Ale
Brauerei Ried, 4910 Ried im Innkreis
Schon die herrliche naturtrübe Farbe ist ansprechend. Etwas stärker und auch bitterer. Früher hätte Herbert das nicht getrunken, heute genießt er diese Geschmackskombination.

Hochland Bio Honigbock
Brauerei Hofstetten, 4113 Sankt Martin im Mühlkreis
Schmeckt nicht so schwer wie es mit 8,8 Vol% eigentlich ist. Ein echtes Genussbier. Dafür lässt Herbert jede Nachspeise stehen. Kann auch Frauen begeistern. Männer haben meist nach einem genug, das aber immer wieder.

TAK Pale Ale
Brauhaus Bevog, 8490 Bad Radkersburg
Nicht nur die Etiketten dieser Biere sind einzigartig, auch der Flaschen-Inhalt ist gelungen. Nicht zu bitter, nicht zu stark. Ein besonderer Genuss dank der fruchtigen Note.

Austrian Pale Ale
Stieglbrauerei zu Salzburg, 5017 Salzburg
Eigentlich kein besonderes Bier, aber es ist ein herrlich süffiges, mit 5% relativ leichtes Pale Ale. Ideal für warme Sommerabende. Das ist so ein Mittelding zwischen Craft und traditionellem Bier – auch preislich.

Gauder Steinbock 2015
Brauhaus Zillertal, 6280 Zell am Ziller
Recht herb, aber mit einer leichten Honignote. Eine schmackhafte Mischung mit ordentlicher Kraft: 10,4%, das kann schon was.

Smoked
Brauhaus Freistadt, 4240 Freistadt
Die Skepsis beim Kosten war groß, denn die Rauchbiere, die Herbert bis dato getrunken hatte, waren so ganz und gar nicht nach seinem Geschmack. Umso mehr überraschte ihn dieses Bier: Hier wurde nur ganz leicht geräuchert, damit ist der rauchige Geschmack nicht zu dominierend … herrlich. Und auch die kastanienbraune Farbe ist beeindruckend.

Doppelbock Dunkel
Brauerei Schloss Eggenberg, 4655 Vorchdorf
Früher hätte ihn der bittere Geschmack abgeschreckt, heute genießt Herbert diesen lang anhaltenden erfrischenden Hopfengeschmack.

Momentum
Privatbrauerei Zwettl, 3910 Zwettl
Sehr kräftig, auffallend dunkel, sodass man kaum hindurch sieht. Aber die nur gering spürbare Kohlensäure ist sehr angenehm.

 



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