Gartenmöbel für Kinder: darauf solltest du achten - HEROLD.at

Gartenmöbel für Kinder: darauf solltest du achten

Kindermöbel Garten: Ein Mädchen sitzt in einem Zelt im Garten.

Gartenmöbel Kinder: Klassiker sind Spielhaus und Schaukel. Zur Zeit sind auch Zelte beliebt. Foto: Adobe Stock, (c) BlueOrange Studio

Für Kinder ist der heimische Garten ein Zauberreich des Spielens und Lernens. Sie machen Bekanntschaft mit unterschiedlichen Pflanzen und Tieren und lernen durch die Pflege von Apfelbaum und Staude Verantwortung. Wichtig dabei: Gartenmöbel für Kinder, in und auf denen die Kleinen Clubhäuser einrichten, spielen und toben können. Klettergerüst, Spielhaus, Kinderrutsche und Schaukel sind dabei absolute Klassiker, die nicht fehlen dürfen. Neu im Trend liegt hingegen das Kinderzelt für den Garten. Worauf du beim Kauf achten solltest und wie du deinen Garten kindersicher machen kannst: wir haben die besten Tipps gesammelt.

Gartenmöbel Kinder: der Garten als grünes Kinderzimmer

Kinder gehören an die frische Luft – was deine Eltern früher schon wussten, möchtest du heute auch deinen Kindern weitergeben. Damit die Kinder auch gerne nach draußen gehen und sich nicht langweilen, braucht es allerdings die passende Gartengestaltung. Denn auf den viel zu großen Gartenmöbeln für Erwachsene rutschen Kinder oft nur unruhig hin und her. Möbel für Kinder sind hingegen auf die kleinen Nutzer abgestimmt und laden mit ihren bunten Farben zum stundenlangen Spielen ein.

Wenn du noch ganz am Anfang bei der Gestaltung der Kinderecke im Garten bist, reichen erstmal eine kleine Sitzecke mit einem Set aus Kindertisch, Kindersesseln oder einer kleinen Bank. Daran können die Kinder draußen zeichnen, lesen oder mit Blättern, Blumen und Zweigen basteln. Ebenso können sie Teepartys mit Stofftieren veranstalten oder bei der Grillparty bequem neben den Großen essen, ohne im Stuhl zu versinken. Eine Hängematte zwischen zwei Bäumen oder mit eigenem Gerüst kann im Sommer als Ort für den Mittagsschlaf dienen. Vergiss bei all dem nicht, einen großen Sonnenschirm aufzustellen, damit sich kein Sonnenbrand auf der empfindlichen Kinderhaut einstellt.

Gartenmöbel Kinder: Zwei Geschwister sitzen draußen auf Gartensesseln und spielen zusammen ein Garten Spiel.

Gartenmöbel für Kinder laden zum Spielen und Toben ein. Foto: Adobe Stock, (c) famveldman

Beim Kauf der Gartenmöbel für Kinder solltest du neben der Witterungsbeständigkeit auch auf die richtigen Größenverhältnisse achten. Am besten nimmst du dein Kind zum Probesitzen mit. Auch bei den Materialien solltest du mit Bedacht wählen: suche gezielt nach Möbeln aus hochwertigem Kunststoff oder Holz, deren Farben und Lasuren keine Schadstoffe beinhalten.

Besonders in Gärten ohne viele Bäume und Sträucher solltest du den Kindern neben Kinderstühlen und Kindertisch auch Spielmöbel anbieten. Klassiker sind natürlich die Kinderschaukel, das Klettergerüst oder die Kinderrutsche. Ebenfalls beliebt sind Spielzelte, Spielhäuser und Gartenhäuser aus Holz für Kinder. Darin können sie sich nicht zurückziehen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Spätestens im Volksschulalter können daraus auch richtige Clubhäuser werden, in denen sie sich mit Freunden treffen. Wer handwerklich begabt ist und über einen großen Baum im Garten verfügt, kann sich natürlich auch an das Projekt Baumhaus herantrauen.

Trendy: das Kinderzelt im Garten

Seit ein paar Jahren kommt man kaum noch daran vorbei: Zelte für Kinder im Tipi-Stil sind der letzte Schrei in Kinderzimmern, aber auch Gärten. Kinder können sich darin zurückziehen und lesen, spielen oder träumen. Neben den Spielzelten aus Baumwolle gibt es noch verschiedenste, bunte Kinderzelte aus Polyester. Sie sind besonders leicht und können meist problemlos gefaltet und von drinnen nach draußen oder auch an den See oder Strand gebracht werden.

Gartenmöbel für Kinder: zwei kleine Mädchen spielen in einem Kinderzelt im Garten

Gartenmöbel für Kinder: neben dem Kindertisch und dem Kinderstuhl darf das Kinderzelt nicht fehlen. Foto: Adobe Stock, (c) Angelov

Wenn du ein Spielzelt kaufst, solltest du unbedingt auf die verwendeten Materialien achten. Nicht immer sind Produkte für Kinder auch frei von Schadstoffen. Ebenfalls wichtig: nicht jedes Spielzelt eignet sich auch für draußen. Grundsätzlich solltest du das Zelt nachts und bei Regen immer nach drinnen bringen. Wähle daher lieber ein Modell, das sich leicht auf- und abbauen lässt.

Kinderschaukel kaufen: Holz oder Metall?

Die Kinderschaukel ist seit Jahrhunderten ein beliebter Klassiker bei den Kleinen. Besonders Geschwister lernen beim gemeinsamen Spiel mit der Schaukel zu teilen und behutsam miteinander umzugehen. Eine kleine Einzelschaukel passt dabei sogar in den kleinsten Garten.

Viele Eltern möchten die Kinderschaukel selber bauen, um den Kindern eine ganz persönliche Freude zu machen. Dieses Projekt solltest du allerdings nur mit großer Vorsicht angehen. Wie du wahrscheinlich noch von dir selbst weißt: Kinder testen gerne aus, wie hoch sie schwingen können und können manchmal richtig ruppig sein. Eine schlecht montierte Schaukel kann dabei richtig gefährlich werden. Sicherer sind hingegen komplette Schaukeln, die du fertig im Baumarkt kaufen kannst.

Gartenmöbel für Kinder: Zwei Kinder spielen auf einer Kinderschaukel aus Holz und Kunststoff.

Ein klassisches Gartenmöbel für Kinder ist die Kinderschaukel. Foto: Adobe Stock, (c) candy1812

Ein optisches Highlight sind dabei Schaukeln aus witterungsbeständigem Holz. Sie heizen sich anders als Metall im Sommer nicht auf, können jedoch schmerzenden Splitter in Kinderhänden zurücklassen. Das Holz braucht zudem regelmäßige Pflege, damit es lange schön bleibt. Anders ist das bei Schaukeln aus Metall, die sehr langlebig aber auch anfällig für Rost sind.

Wähle eine Schaukel aus, die zu den Körpermaßen deines Kindes passt. Es gibt übrigens auch praktische Schaukelgerüste, bei denen man die Schaukel später für ein größeres Modell austauschen kann.

Überprüfe regelmäßig die Standfestigkeit und Abnutzung von Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten. Ziehst du Verschraubungen einmal im Quartal nach, beugst du einem Verletzungsrisiko vor. Am besten befindet sich die Spielecke an einem Standort, den du von allen Bereichen des Gartens problemlos einsiehst. So hast du die Kleinen immer im Blick.

Garten kindersicher machen

Passende Gartenmöbel für Kinder machen den Garten in der warmen Jahreszeit zum Spielzimmer im Frauen. Der Garten sollte aber nicht nur zum Spielen einladen, sondern auch möglichst kindersicher sein. Ein kindersicherer Garten zeichnet sich durch eine übersichtliche Spielwiese und unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten aus. Deine Sprösslinge verbringen ihre Freizeit gerne auf einer Schaukel oder einem Kletterturm. Vor allem Kleinkinder erkunden ihre Umgebung nicht nur visuell. Sie fassen Blumen und Sträucher an und nehmen Blätter und Früchte in den Mund. Ein kinderfreundlicher Garten sollte daher ungiftige Pflanzen beherbergen. Möchtest du einen Garten ganz neu gestalten, hilft am besten ein erfahrender Garten- oder Landschaftsgestalter.

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Welche Pflanzen sind giftig für Kinder?

Des Weiteren solltest du darauf achten, keine giftigen Gewächse anzupflanzen. Oft wissen die Besitzer gar nicht nicht, dass sich in ihrem Garten giftige Pflanzen verstecken. Speziell Frühblüher wie Maiglöckchen sehen hübsch aus und verströmen einen betörenden Duft. Aber es befinden sich in allen Pflanzenbestandteilen Strophanthidin und andere Toxine. Bereits die Berührung der Blume reicht aus, um Hautreizungen oder einen Ausschlag hervorzurufen. Nimmt dein Kind Blüte oder Frucht in den Mund, drohen Durchfall, hoher Blutdruck und Herzrhythmusstörungen.

Auch Eibe, Lebensbaum und Efeu zählen zu den giftigen Pflanzen, die häufig in österreichischen Gärten vorkommen. Informiere dich darum vor jedem Pflanzenkauf über deren Verträglichkeit bzw. Giftigkeit. In einer Gärtnerei beraten dich geschulte Pflanzenexperten über geeignete Blumen, Sträucher und Bäume. Wenn du auf schöne, aber giftige Blüten nicht verzichten möchtest, stelle Engelstrompete, Fingerhut und Oleander an Plätze, die dein Nachwuchs nicht erreicht! Aber selbst dann empfiehlt es sich, stets ein Auge auf die kleinen Abenteurer auf deinem Grundstück zu haben.

Kindersichere Gartenpflanzen

Um den Garten für Kinder sicher und schön zu gestalten solltest du auch reine Nutzpflanzen anpflanzen. Dazu gehören Obststräucher, Kräuter und essbare Wildpflanzen. Nehmen die Sprösslinge deren Blüten oder Früchte in den Mund, besteht keine Gefahr. Außerdem bekommen die Kleinen so zwischendurch ein paar Vitamine ab und lernen in der Praxis etwas über den Kreislauf der Natur und gesunde Ernährung.

Teich und Pool kindersicher machen

Ein kinderfreundlicher Garten ist eine sichere Spiel- und Entdeckungszone. Daher gilt es, Gefahrenquellen bestmöglich zu vermeiden. Eltern von Kleinkindern sollten wenn möglich auf einen Gartenteich oder Pool verzichten. Ist das nicht möglich, müssen sie den Teich oder Pool unbedingt kindersicher machen. Ertrinken ist immerhin die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache bei  kleinen Kindern. Wenn sie noch krabbeln, reicht eine Wassertiefe von nur wenigen Zentimetern und sie können darin ertrinken.

Eine Möglichkeit, das Schlimmste abzuwenden, ist ein sogenannter Pool-Alarm. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das automatisch Alarm schlägt, wenn ein Kind ins Wasser fällt. Die meisten Geräte befestigst du dabei am Beckenrand. Es gibt jedoch auch freischwimmende Produkte. Der Pool-Alarm reagiert dabei nicht nur auf Kinder, sondern auch auf Haustiere.

Ein Pool-Alarm in einem Pool. Dadurch lässt sich der Pool kindersicher machen.

Mit einem Pool-Alarm kannst du den Pool kindersicher machen. Foto: Adobe Stock, (c) Adrien Roussel

Leider wird der Pool-Alarm z. B. auch durch starken Regen ausgelöst. Einen Schutz gegen Ertrinken bietet er ebenfalls nicht – er ist lediglich ein zusätzlicher Schutzmechanismus, wenn die Eltern kurz den Pool-Bereich verlassen müssen. Einen Pool-Alarm kannst du zum Beispiel im Schwimmbad Sauna Center Wels oder in einem Cranpool Center in deiner Nähe kaufen.

Sicherer und teurer als der Pool-Alarm ist eine richtige Pool-Abdeckung aus Kunststoff. Auf eine einfache Folie solltest du dich hingegen nicht verlassen. Die verlangsamt zwar das einsinken, das Kind kann im Ernstfall aber trotzdem im Pool ertrinken. Die mit Abstand sicherste Variante ist zudem ein hoher Zaun um den Pool oder Teich. Hohe Metallzäune oder Holzzäune auf dem Grundstück sind zwar kein Augenschmaus, schützen Kinder aber am besten vor dem Ertrinken. Zudem sind es nur wenige Jahre, bis die Kinder schwimmen oder im Becken stehen können, ohne dass Gefahr droht.



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