Ramen in Wien: die Top 5 Restaurants

Ramen Wien

Wo gibt es den besten Ramen in Wien? Wir verraten dir die top 5 Ramen Wien! Foto: Adobe Stock, (c) fazeful

Phở war gestern, heute schlürfen wir mit Begeisterung Ramen. Im wahrsten Sinn des Wortes: Der HEROLD hat für dich unfassbar viele Lokale in Wien getestet, die sich diesem japanischen Gericht entweder ganz und gar verschrieben haben, oder es eben auch auf der Speisekarte anbieten. Die Besten der Besten haben es in unser Empfehlungsliste geschafft. 

Wo gibt es die besten Ramen in Wien?

Natürlich gibt es mehr als fünf und ich bin ziemlich sicher, dass in den nächsten ein, zwei Jahren noch ein paar nennenswerte Restaurants mit Schwerpunkt Ramen dazukommen werden, vermutlich auch in den Bundesländern. Aber in diesen fünf schmeckt’s halt momentan am besten.

1. Karma Ramen

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Die russischen Jungs vom Karma Ramen haben Ende 2015 in Wien den Hype um die japanische Nudelsuppe ausgelöst, so viel ist sicher! Zu Beginn war die Küchenleistung in meiner Wahrnehmung wunderbar, dann schwankte sie hin und wieder ein wenig. Das Lokal an der Wienzeile ist fesch und eignet sich gut für Einsteiger ins Thema.
Karma Ramen, 1050 Wien

2. Mochi Ramen Bar

Ramen Wien

Mochi Ramen Bar. Hier gibt’s einen der besten Ramen in Wien! Foto (c) Claudia Busser – HEROLD.at

Was war das für eine freudige Aufregung unter den Foodies, als im Februar diesen Jahres auf dem Vorgartenmarkt das Lokal seinen Rolladen zum ersten Mal hochzog! Die können aber auch richtig gut kochen, die Leute vom mochi und Tüftler sind sie auch. Über all der Suppenherrlichkeit die Tapas und die Desserts bitte nicht links liegen lassen!
Mochi Ramen Bar, 1020 Wien

3. Shoyu Ramen

 

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Mitten im ersten Bezirk und auch erst seit Jänner 2017 geöffnet, hat dieses Lokal schon eine treue Fangemeinde. Verständlich, würde ich im Ersten arbeiten, wäre das auch meine erste Adresse für die Mittagspause. Geboten werden sechs verschiedene Ramen, die Nudeln sind hausgemacht, das Ambiente nicht ganz so chic wie bei anderen, dafür ist es ein Familienbetrieb.

Shoyu Ramen, 1010 Wien

4. Kojiro 3


Kein Lokal, in das man nicht einfach so „reinfällt“ bzw. in diesem Fall die Stufen rauf, weil es so einladend aussieht. Trotzdem, das Ambiente ist in Ordnung und seit Anfang 2016 werden hier Ramen angeboten. Das Service ist freundlich und die Preise auch. Außerdem: Super Sushi!
Kojiro 3, 1040 Wien

5. Okra Izakaya Bar & Restaurant


Eigentlich hatte ja alles mit einem Griller begonnen. Aber der wird nur abends eingeheizt im Karmeliterviertel. Mittags verwendet man dieselbe Sorgfalt wie für all die anderen herrlichen japanischen Köstlichkeiten, die man hier kredenzt, auf die Zubereitung von Ramen. Und Kochkurse gibt es auch!
Okra Izakaya Bar & Restaurant, 1020 Wien

Ramen: Was ist das überhaupt?

Als Ramen bezeichnet man sowohl die Nudeln selbst als auch die ganze Suppe. Denke einfach an einen Altwiener Suppentopf, aber mit breiten, gelblichen Nudeln und ganz viel köstlicher Einlage, dann hast du schon eine ganz gute Vorstellung von diesem Trendgericht. Ramen ist ein für Japan typisches Essen, ganz im Gegensatz zur Phở, die ja aus Vietnam stammt. Ursprünglich kamen die Nudeln aus China, aber das ist eine andere Geschichte …

Wie spricht man sie korrekt aus?

So wie man denkt: Das A ist lang. Ramen klingt japanisch ähnlich wie „Rahmen“ im Deutschen, nur dass man die Zunge beim R ein wenig nach hinten gerollt hat. Auch das N klingt verschlossen. Die Lautschrift sieht so aus:  [ɾaːmeɴ]. Niemand rechnet damit, dass du es im Lokal beim Bestellen japanisch aussprichst! Aber ich finde es immer interessant, einem „Muttersprachler“ zuzuhören, damit ich zumindest weiß, wie es klingen sollte.

Woraus bestehen die Nudeln im Ramen?

Meint man „nur“ die Nudeln, so sind die Bestandteile Wasser, Salz und Weizenmehl, also nichts für Menschen mit Glutenunverträglichkeit! Es gibt dann aber noch eine ganz spezielle Zutat: Kansui. Das ist ursprünglich Wasser mit einem besonder hohen Gehalt an Kalium- und Natriumkarbonat, angeblich laut Wikipedia aus dem Kan-See in der Inneren Mongolei. Das gibt es natürlich auch künstlich und manche geben einfach Eier hinein, auch um die gelbliche Farbe zu erzeugen.

Woraus kocht man die Brühe?

„Der Ramen-Fond besteht meist aus Schweineknochen- oder Hühnerbasis. Dazu kommt Schweine- und/oder Hühnerfett. In jedem Fall auch Dashi, d i e japanische Suppenbasis. Diese besteht aus getrocknetem Fisch (wobei in Japan die dafür verwendete Fischart sehr entscheidend ist) und getrocknete Kombu-Alge,“ sagt Mischa Reska auf www.kekinwien.at über Ramen.

Die meisten Suppen empfinde ich persönlich als etwas deftiger als unser europäischer Gaumen es gewöhnt ist, aber auch gehaltvoller und intensiver. Vorsicht, natürlich gibt es eine Vielzahl von Fertiggerichten, die sich als Ramen bezeichnen! Diese Instantsuppen sind aber wahre Glutamat-Bomben, das muss man schon vertragen. Man unterscheidet bei den frischen Suppen je nach Zutaten vier Grundbrühen:

  1. Miso-Ramen:
    Wie der Name ahnen lässt, ist Miso der Hauptgeschmacksträger. Und du vermutest das Richtige: In den unterschiedlichen Regionen Japans schmeckt sie komplett anders.
  2. Shio-Ramen:
    Ihren Charakter bestimmt Salz. Aber auch Meeresgetier und Fisch können zur Herstellung verwendet werden.
  3. Shoyu-Ramen:
    Dieses Suppe ist hauptsächlich mit japanischer Sojasauce aromatisiert.
  4. Tonkotsu-Ramen:
    Sie entsteht, wenn man Schweineknochen auskocht. Habe ich vorhin etwas von deftig gesagt? 😉

Wie isst man Ramen richtig?

Schnell und laut! Im Grunde handelt es sich hier um Fastfood, um eine nahrhafte Mahlzeit, die man flott verzehren kann, und die einen richtig satt macht. Die Nudeln dürfen geschlürft werden und nichts soll auskühlen, bevor man fertig gegessen hat. Besonders Ramen, die viele Geschmack vom Schwein beziehen, schmecken kalt einfach nicht gut. Wenn also deine Suppe nicht richtig heiß serviert wird, dann ist etwas schief gelaufen zumindest zwischen Koch und KellnerIn.

Auf Ramen kann man übrigens angeblich süchtig werden, ich sag’s nur! Mahlzeit!



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