Umzug Checkliste – für eine stressfreie Übersiedelung

Umzug Checkliste

Wir haben die ultimative Checkliste für deinen Umzug erstellt. So vergisst du garantiert nichts! Foto: Adobe Stock, (c) SolisImages

Bei einer Übersiedelung gilt es vieles zu bedenken – von der Organisation des Umzuges selbst bis hin zu Adressänderungen und Ummeldungen. Du findest in unserer Checkliste alle relevanten Informationen und weiterführende Links rund um die Übersiedelung. Denk an

  • die Formalitäten vor dem Umzug (Ablöse, Ummelden von Diensten, Übergabeprotokoll etc.)
  • die Organisation des Umzugs (Umzugsunternehmen, Sonderurlaub, Umzugsequipment etc.)
  • die Haftung für Schäden beim Umzug (Umzugsunternehmen, Haushaltsversicherung)
  • die Formalitäten und Informationspflichten nach Umzug (Adressänderung etc.)
  • die steuerliche Absetzbarkeit der Umzugskosten (Steuerausgleich, Umzugskostenpauschale)

Was vor dem Umzug zu erledigen ist

1. Fristgerechte Kündigung des alten Mietvertrages

Ein befristeter Mietvertrag endet mit Ablauf der Mietvertragsbefristung, kann jedoch vorzeitig gekündigt werden (vereinbarte Kündigungsfrist oder eine gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten). Ein unbefristeter Mietvertrag kann unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist von einem Monat jederzeit gekündigt werden. Fordere auch eine Miet-Endabrechnung an, damit es nicht im Nachhinein zu Streitigkeiten kommen kann!

2. Abstimmung eventueller Renovierungsarbeiten

Wie du die alte Wohnung zu übergeben hast, ist meist im Mietvertrag geregelt. Reparaturen wie Bohrlöcher ausspachteln, ausmalen, Boden schleifen etc. müssen nur dann durchgeführt werden, wenn es im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde.

Ansonsten gelten etwa Schleifspuren im Parkett, fleckige Armaturen oder graue Wände als normale Abnutzungserscheinungen, die mit dem Mietpreis bereits abgegolten sind. Schäden, die durch unsachgemäße Verwendung entstanden sind (z. B. Flecken im Teppich), müssen allerdings sehr wohl beseitigt werden. Solltest du solche Schäden nicht reparieren, hat der Vermieter das Recht, dir den momentanen „Zeitwert“ (nicht den Neupreis) zum Beispiel des Teppichbodens zu verrechnen bzw. von der Kaution abzuziehen. Infos und konkrete Beispiele dazu findest du bei der Mietervereinigung.

3. Ablöse mit dem Nachmieter klären

Sofern du bereits einen Nachmieter gefunden hast, solltest du die Vereinbarungen hinsichtlich der Ablöse unbedingt schriftlich festhalten. Mit dem Ablöserechner kannst du dir ausrechnen, wie viel du in etwa verlangen kannst.

4. Nachsendeauftrag bei der Post beauftragen

Der Nachsendeauftrag für die Post kann direkt in der Zweigstelle oder online über das e-Service der Post in Auftrag gegeben werden. Die Kosten für drei Monate belaufen sich im Inland auf 11,90 Euro, für das Ausland kostet das Service für ebenfalls drei Monate 16,50 Euro.

5. Wohnungsgebundene Verträge auflösen bzw. ummelden

6. Übergabetermin und Übergabeprotokoll

Vereinbare mit dem Eigentümer der Wohnung rechtzeitig einen Übergabetermin, um deine Wohnungschlüssel abzugeben und ein Übernahmeprotokoll anzufertigen! Um Streitigkeiten vorzubeugen, ist es ratsam, sowohl bei der Übergabe der alten Wohnung als auch bei der Übernahme der neuen Wohnung ein Übergabeprotokoll zu erstellen, in dem auch die Zählerstände enthalten sind. Das Protokoll ist nichts anderes als eine Dokumentation des Zustandes der Wohnung sowie bestehender Schäden. Ergänzend kannst du auch Fotos für die Dokumentation anfertigen.

Die Organisation des Umzugs

1. Umzugstermin und Zeitplanung festlegen

Ob du nun mit einer Umzugsfirma oder in Eigenregie umziehst, in beiden Fällen solltest du mindestens zwei Monate vorher mit der Planung und Organisation beginnen, insbesondere dann, wenn in der neuen Wohnung auch noch Renovierungsarbeiten anfallen (Koordination Handwerker)! Setze daher rechtzeitig einen Umzugstermin fest!

2. Sonderurlaub beim Arbeitgeber beantragen

Sobald deine Zeitplanung steht, solltest du bei deinem Arbeitgeber Urlaub beantragen! Wie viele Tage Sonderurlaub dir für den Umzug zustehen, musst du mit deinem Arbeitgeber klären, da es in Österreich keinen einheitlich geregelten gesetzlichen Anspruch auf bezahlte Umzugstage (Sonderurlaub Umzug) gibt. Es bestehen jedoch meist im Rahmen von Kollektivverträgen bzw. Betriebsvereinbarungen entsprechende Regelungen, die Arbeitnehmern zwischen einem und drei Tagen Sonderurlaub zugestehen.

Der für dich relevante Kollektivvertrag muss im Unternehmen aufliegen bzw. kannst du ihn auch auf den Websites des ÖGB und der Wirtschaftskammer nachlesen. Ist der Sonderurlaub bei Übersiedlung im Kollektivvertrag nicht geregelt oder gibt es in der Branche keinen Kollektivvertrag, hat man als Arbeitnehmer bei besonderen persönlichen Gründen, zu denen auch der Umzug zählt, Anspruch auf Entgeltfortzahlung für eine verhältnismäßig kurze Zeit.

3. Umzugsunternehmen beauftragen

Wenn du den Umzug nicht selbst durchführen möchtest, beauftrage rechtzeitig ein Umzugsunternehmen mit der Übersiedelung! Um eine gute Übersiedelungsfirma zu finden, kannst du dich an den Bewertungen der Umzugsunternehmen auf HEROLD.at orientieren.

Verschiedene Kostenvoranschläge einzuholen, ist auf alle Fälle empfehlenswert. Viele Firmen bieten auf ihren Websites auch die automatische Berechnung der Umzugskosten an. So kannst du dir schnell einen Überblick verschaffen.

Überprüfe vor Vertragsabschluss unbedingt genau, was alles inkludiert ist (Größe LKW, Anzahl Helfer, mit/ohne Verpacken bzw. Montage, Verpackungsmaterial, Transportrodel, Halteverbotsorganisation, Transportversicherung, Verrechnung mit/ohne Hin- und Rückfahrzeit, Zuschläge etc.). Preislich kann man im Schnitt von rund 20 Euro pro Mann und Stunde ausgehen.

Lass dir den Umzug einen Tag vor der Übersiedelung sicherheitshalber nochmals bestätigen und kläre die Haftung!

4. Umzugshelfer und Transporter organisieren bei Umzug in Eigenregie

Die günstigen Transporter der Möbelhäuser sind an Wochenenden meist lange im Vorhinein ausgebucht. Organisiere dir den Transporter daher schon rund einen Monat im Vorhinein oder buche einfach bei einer klassischen Autovermietungsfirma ein passendes Umzugsauto.

Welcher Transporter ist für den Umzug am besten geeignet? Um den für dich optimalen Transporter zu mieten, kannst du dich an folgenden Angaben orientieren:

      Ladevolumen                    Anzahl Umzugskartons          Reicht für den Inhalt von:

  • ca.   8,5 Kubikmeter                      ca.   70                                     ca. 1 Zimmer
  • ca. 14,8 Kubikmeter                      ca. 120                                     ca. 2 Zimmer
  • ca. 16,4 Kubikmeter                      ca. 130                                     ca. 2, maximal 3 Zimmer

 

Beachte auch die Länge, Breite und Höhe des Transporters bzw. Umzugs-LKW. Betten, Regalwände und sperrige Objekte sind bei zu geringer Länge oder Höhe des Transporters schwierig oder nur sehr platzraubend transportierbar.

5. Kurzfristige Halteverbotszone beantragen

Überlege dir, ob es für den Transporter eine Haltemöglichkeit bei der alten und neuen Wohnung gibt! Falls nicht, solltest du eine kurzfristige Halteverbotszone beantragen. Der Umzug kann damit vor allem im städtischen Raum wesentlich entspannter ablaufen. Denn nichts ist bei einer Übersiedelung stressiger, als ein Transporter, der meilenweit entfernt geparkt werden muss, weil einfach kein Parkplatz vor dem Haus zur Verfügung steht.

Die Beantragung erfolgt in Wien über die Abteilung für Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46), die Kosten belaufen sich auf 52 Euro. In den Bundesländern ist das jeweilige Verkehrsamt für die Beantragung zuständig. Zur Berechnung der Länge der Halteverbotszone musst du zur Länge des Umzugsautos etwa drei bis fünf Meter, die du für das Rangieren benötigst, dazurechnen.

Falls du mit einer Umzugsfirma übersiedelst, übernimmt diese in der Regel die Beantragung, Abholung und Aufstellung der Schilder für dich. Das kostet zwar ein wenig mehr, dafür sparst du aber eine Menge Zeit.

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Frei finanziertes Eigentum im Grünen - 1220 Wien, Zachgasse 6

Frei finanziertes Eigentum im Grünen – 1220 Wien, Zachgasse 6

Die von der „Wien-Süd“ errichtete Reihenhaus- und Wohnhausanlage in der Zachgasse verbindet ein modernes und zukunftsorientiertes Wohnkonzept mit einer traumhaften Lage in der Nähe der Stadt. Die Objekte liegen mitten in einer Grünfläche: Erholung, Freizeitvergnügen und Wohlfühlen beginnen so gesehen schon an der eigenen Wohnungseingangstür.

Zachgasse 6 Reihenhäuser Eigentumswohungen
Anzahl Objekte 10 13
Größen ca. 94 m² ohne Keller 54 m2  – 122 m2 / 2 – 4 Zimmer
Ausstattung Hochwertige, bezugsfertige Ausstattung aller Reihenhäuser Hochwertige, bezugsfertige Ausstattung der Wohnungen
  Eigengärten Großzügige Dachterrassenwohnungen;einladende Eigengärten bei den Erdgeschoßwohnungen
  Mitgestaltungsmöglichkeit (je nach Baufortschritt) Mitgestaltungsmöglichkeit (je nach Baufortschritt)
  Tiefgarage mit 32 Abstellplätzen Tiefgarage mit 32 Abstellplätzen
  Kinderspielbereich Kinderspielbereich,Kinderwagen- und Fahrradabstellraum
  TV-Anschluss TV-Anschluss, Lift
  Heizung über zentrale Gaskesselanlage Heizung durch zentrale Gaskesselanlage
  Energiekennzahl: 28,5 kWh/m² a Energiekennzahl: 24,03 / 29,60 kWh/m² a
  Gestaltete, begrünte Außenanlage Gestaltete, begrünte Außenanlage
  Gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (26A, 92A, 97A, Regionalbus, Straßenbahnlinie 25) Gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (26A, 92A, 97A, Regionalbus, Straßenbahnlinie 25)
Kaufpreis EUR 344.000,- inkl. 2 Garagenplätze garantierter Fixpreis € 184.020,- bis € 356.060,- inkl. 1 Garagenplatz garantierter Fixpreis
Kosten/Monat EUR 1,98/Nutzwert pro Wohnung (Betriebskosten, Umsatzsteuer, Rücklagebeiträge) EUR 1,98/Nutzwert pro Wohnung (Betriebskosten, Umsatzsteuer, Rücklagebeiträge)
Garage/Monat € 21,- € 21,-
Baubeginn Frühjahr 2014 Frühjahr 2014
Fertigstellung voraussichtlich Frühjahr 2016 voraussichtlich Frühjahr 2016

 

Kontaktdaten – Reihen- und Wohnhausanlage Zachgasse 6, 1220 Wien
Frau Petra Geutner
Tel.: 01 866 95 – 1431
Fax: 01 866 95 – 1447
E-Mail: p.geutner@wiensued.at

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6. Einrichtung der neuen Wohnung anhand des Grundrisses planen

Der Umzug lässt sich wesentlich leichter planen und schneller durchführen, wenn du dir bereits vorab mithilfe eines Grundrisses der neuen Wohnung Gedanken über die Einrichtung machst. Du bekommst damit auch einen besseren Überblick, welche Möbel sinnvollerweise zuerst übersiedelt werden sollen, bevor alles vollgestellt ist.

Die Möbel können auch gleich optimal platziert und  die Umzugskartons entsprechend nach Zimmern gepackt und dann gleich im richtigen Zimmer abgestellt werden. Beim Packen unbedingt auf eine genaue Beschriftung der Kartons achten!

Als Hilfsmittel kannst du Einrichtungsplaner verwenden, die kostenlos online verfügbar sind:

7. Umzugsequipment organisieren und vorbereiten

Als Basisausstattung für deinen Umzug benötigst du folgendes Equipment:

  • Umzugskartons
  • Kleiderkartons
  • Packseide, Wellpappe
  • Decken zur Polsterung, Luftpolsterfolie, Schutzhüllen
  • Klebeband
  • Tragegurte, Transportrodel, Sackkarren, Möbelhunde, Lastenrollwagen mit rutschfester Auflage
  • Arbeitshandschuhe
  • Werkzeugkasten (Hammer, Reißnägel, Schere, Schnur, Schraubenzieher, Taschenlampe, Taschenmesser, Stromverlängerungskabel, Wasserwaage, Zange, Maßband, Bohrmaschine, Schreibzeug, etc.)
  • Versorgungskarton, der wichtige Dinge für den Umzug beinhaltet und jederzeit zugänglich ist (Lebensmittel, Verbandszeug, Medikamente, Toilettenpapier, Windeln etc.)

Wie viele Kartons brauchst du?

Achte beim Kauf der Kartons darauf, dass sie an den Seiten (eingestanzte) Tragegriffe haben und der Karton über eine gewisse Festigkeit verfügt. Als Richtlinie für die Anzahl der benötigten Kartons kannst du dich an folgender Aufstellung orientieren:

2-Personen-Haushalt: 25 bis 45 Kartons
3-Personen-Haushalt: 45 bis 80 Kartons
4-Personen-Haushalt: 80 bis 110 Kartons
5-Personen-Haushalt: 90 bis 130 Kartons

8. Infos zur Sperrmüllentsorgung einholen

Falls du den Umzug auch gleich nützen möchtest, um auszumisten und zu entrümpeln, informiere dich vorab auch über die Sperrmüllentsorgung in deiner Gemeinde!

9. Haushaltsversicherung über Umzug informieren

Viele Haushaltsversicherungen decken auch den Umzug ab. Informiere daher rechtzeitig deine Versicherung über den bevorstehenden Umzug und kläre, welche Schäden abgedeckt sind!

10. Sonstige Vorbereitungen

  • Nahrungsmittel bis zum Umzug aufbrauchen!
  • Kühlschrank und Tiefkühltruhe rechtzeitig leeren und abtauen!
  • Babysitter organisieren!
  • Kinder auf den Umzug vorbereiten und ihnen ihre Kisten selbst packen lassen!
  • Namensschilder für neue Wohnung vorbereiten!

Wer haftet für Schäden beim Umzug?

1. Durch Umzugsfirma verursachte Schäden

Seriöse Umzugsunternehmen verfügen über eine Versicherung für Schäden und Verluste, die in der Zeit des Umzugs entstehen. Konkret haftet der Möbelspediteur somit für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Übersiedlungsgutes in der Zeit von der Übernahme zur Beförderung bis zur Ablieferung entsteht.

Die Haftung ist allerdings mit 620 Euro/Kubikmeter Laderaum begrenzt. Zudem sinkt die Haftungsgrenze für gebrauchte Möbel, da dem Umzugsgut der sogenannte Zeitwert zugrunde gelegt wird. Auch sind das Be- und Entladen sowie Schäden während der Montage und der Packarbeiten häufig nicht von der Versicherung gedeckt.

Weiters haftet das Umzugsunternehmen nicht für den Inhalt selbstgepackter Kartons, Tiere, Pflanzen und Wertgegenstände (Edelmetalle, Juwelen, Edelsteine, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapiere oder Urkunden).

Bei „unabwendbaren Ereignissen“ (z. B. unverschuldeter Unfall des Möbeltransporters, Naturkatastrophen) ist die Haftung ebenfalls ausgeschlossen.

Daher solltest du unbedingt den Haftungsrahmen mit der Umzugsfirma klären und gegebenenfalls zusätzlich eine Transportversicherung beim Umzugsunternehmen direkt oder bei einer Versicherung abschließen.

Die Transportversicherung deckt dann auch Schäden ab, die nicht vom Umzugsunternehmen übernommen werden. Die Höhe der Versicherungssumme wird auf Basis des tatsächlichen Wertes des Umzugsguts bestimmt. Die Prämie für eine Transportversicherung beträgt im Schnitt etwa 2,5 Promille der Versicherungssumme. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro wären das also 250 Euro.

2. Selbst verursachte Schäden

Viele Haushaltsversicherungen haben – wie bereits erwähnt – auch Gültigkeit bei Umzug (alte Wohnung, Transportweg, neue Wohnung). Vergiss also nicht, deine Haushaltsversicherung über den Umzug zu informieren und abzuklären, welche Schäden gegebenenfalls übernommen würden!

Umzug Checkliste: Wer muss nach dem Umzug informiert werden?

Nach der behördlichen Ummeldung beim Meldeamt muss die Adressänderung bei sämtlichen Unternehmen bekannt gegeben werden, mit denen du Verträge abgeschlossen hast:

Was ist beim Umzug steuerlich absetzbar?

1. Umzugskosten als Werbungskosten absetzen

Im Gegensatz zu Deutschland sind in Österreich Umzugskosten nur dann steuerlich absetzbar, wenn der Umzug beruflich bedingt ist. Was bedeutet das nun konkret?

Du kannst die Umzugskosten dann als Werbungskosten bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen, wenn du:

  1. zum ersten Mal ein Dienstverhältnis antrittst (du ziehst von deinen Eltern zu einem entfernten Dienstort),
  2. den Dienstgeber wechselst (Übersiedelung vom Ausland zu einem neuen Arbeitgeber in Österreich, Übersiedelung an einen anderen Dienstort in Österreich),
  3. durch den gegenwärtigen Dienstgeber dauerhaft versetzt wirst (Arbeitnehmer mit aufrechtem Dienstverhältnis übersiedelt zum entfernten neuen Dienstort),
  4. einen unzumutbar langen Arbeitsweg hast (Verkürzung des Arbeitsweges um eine Stunde oder mehr).

Voraussetzung für die Absetzbarkeit ist also, dass du deinen Dienstort wechselst. Der Umzug innerhalb einer Stadt sowie der Umzug ins Ausland ist nicht abzugsfähig.

Abgesetzt werden können …

  • Maklerkosten zur Suche einer neuen Mietwohnung
  • Transport- und Packkosten (Speditionsrechnung, Benzinkosten, Verpackungsmaterial)
  • Handwerkerkosten zur Demontage der Wohnungsausstattung
  • Mietkostenweiterzahlung nach Auszug während der Kündigungsfrist für die alte Wohnung
  • Eigene Fahrtkosten (Kilometergelder) zur Übersiedlung und vorherigen Wohnungssuche

NICHT abgesetzt werden können …

  • Anschaffungskosten im Zusammenhang mit einer Eigentumswohnung (somit auch Maklerkosten)
  • Wohnungsablösen
  • Die Kosten für die vertragsgemäße Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes der aufgegebenen Mietwohnung
  • Maklerkosten/Insertionskosten zur Suche eines Nachmieters für die aufgegebene Wohnung
  • Anschaffungskosten für Hausrat

2. Umzugskostenvergütung durch Dienstgeber

Im Falle einer Versetzung durch die Firma können dem betroffenen Mitarbeiter vom Dienstgeber die Umzugskosten beitrags- und steuerfrei (§ 49 Abs. 3 Z 4 ASVG) erstattet werden. Musst du also auf Anweisung deines Dienstgebers übersiedeln, können die Umzugskosten alternativ zur Absetzung über den Jahresausgleich auch direkt vom Dienstgeber vergütet werden.

Wir wünschen dir einen stressfreien Umzug und viel Freude in deinem neuen Zuhause!



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