Psychologische Praxis Petra Rau

Königseggasse 4/2 1060 Wien Wien 6 (Mariahilf) Wien
Psychologen

    Leistungen

    Ärzte

    Krankenkassen

    Alle Krankenkassen
    Privatarzt

    Bitte mit Überweisung zur psychologischen Diagnostik

    Barrierefrei

    Ja

    Psychotherapie

    Behandlungsgebiete

    Angst/Panikattacken/Stress
    Burnout
    Depressionen
    Essstörungen
    Familie/Ehe/Partnerschaft
    Zwangserkrankungen

    Therapiemethoden

    Hypnotherapie

    Methodenintegrierter Ansatz durch Psychologische Behandlung

    weitere Leistungen

    Gutachten
    Supervision

    Kassenpsychologische Diagnostik Erwachsene und Kinder

    Beschreibung

    Psychologische Praxis - Diagnostik und Behandlung - für Erwachsene und Kinder Psychologische Begutachtungen in den Bereichen der Entwicklungspsychologie, Adoption, Obsorge Psychologische Begutachtung von psychischen Störungen Psychologische Behandlung bei akuten Krisen, Ängsten und Traumafolgestörungen

    Bewertungen (8)

    3.4
    3.7
    2.4
    3.4
    3.3
    3.4
    3.8
    3.9
    2.8

    Keine Empfehlung für Diagnostik für Frauen mit Verdacht auf ADHS/Autismus

    Ich war bei Frau Dr. Rau wegen des Verdachts auf Autismus und ADHS. Aus folgenden Gründen empfehle ich Frau Dr. Rau nicht weiter: 1. Ich habe Frau Dr. Rau zur Diagnostik nie gesehen oder mit ihr gesprochen. Die komplette Datenaufnahme (Explorationsgespräch, Ausfüllen diverser Fragebögen und Computertests) hat eine junge (sehr freundliche) Dame durchgeführt. Ich habe nicht nachgefragt, was genau ihre Position ist (ob sie eine bereits ausgebildete Psychologin ist oder noch Studentin). Frau Dr. Rau stelle allerdings den Befund. Mit ihr hatte ich nur Kontakt, als sie mich nach Abschluss aller Tests telefonisch kontaktierte und mir den Befund mitteilte. Ich finde es fragewürgig, dass ich mit der Person, die letzendlich den Befund ausstellt, nie Kontakt hatte. Auch wurde ich darüber im Vorfeld nicht informiert. 2. Das Explorationsgespräch fand telefonisch statt, wodurch natürlich jegliche Verhaltensbeobachtung wegfällt. Bei diesem Telefonat hatte ich eher gezielt auf die gestellten Fragen geantwortet, wollte aber noch andere Punkte anbringen, die mir persönlich aufgefallen sind, ich aber thematisch nicht unterbringen konnte. Ich habe daher nachgefragt, ob es zum eigentlichen Termin dann nochmal ein Gespräch mit der Psychologin geben wird, wo ich diese Dinge anbringen kann. Dies wurde bejaht. Allerdings kam es zu keinem weiteren Gespräch. Vor Ort habe ich nur Fragenbögen ausgefüllt. Auf Nachfrage sagte man mir dann, ich kann meine Punkte noch per E-Mail nachsenden. Diese wurden aber im Befund in keinster Weise erwähnt (das was ich am Telefon gesagt hatte hingegen schon), wodurch ich davon ausgehen muss das diese E-Mail, die mir natürlich Arbeit gekostet hat, einfach nicht weiter beachtet wurde. 3. Es gab nie eine ausführliche Verhaltensbeobachtung. Auch am Befund steht nicht mehr drauf als "wirkt freundlich, kommt pünktlich und hält Augenkontakt". Wie oben erwähnt, fand das Gespräch telefonisch statt. Beim Ausfüllen der Fragebögen befand ich mich zum Teil alleine in einem Raum und zum Teil noch im Wartezimmer (da noch kein Raum frei war) - was etwas irritierend war. 4. Die Diagnose für Asperger Autismus hatte ich erhalten. Eine Diagnose für ADHS wurde allerdings nicht gestellt, mit dem Hinweis das die Fragebögen nur leicht auf ADHS hindeuten. Nun war es aber so, dass nur ein einziger ADHS-spezifischer Fragebogen mit ca. 15 Fragen zur Selbsteinschätzung und ein Fremdeinschätzungstest mit 20 Fragen ausgewertet wurde. Meiner Meinung nach viel zu wenig, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Nach Gesprächen mit Freunden, die die Testung (ebenfalls auf Krankenkasse) woanders gemacht hatten, waren deren Fragebögen wesentlich umfangreicher. Auch für Autismus hatte ich beispielsweise 4 unterschiedliche Fragenbögen ausgefüllt. Zusätzlich wurde die Diagnose nicht gestellt, da ich bei der abschließenden Befundbesprechung keine Antwort auf die Frage hatte, ob Lehrern in meiner Kindheit etwas aufgefallen sei. Ich hatte Fr. Dr. Rau aber gesagt, dass ich meiner Mutter sehr hyperaktiv vorgekommen sei. Das wurde ignoriert und steht auch nicht im Befund. Letzendlich hatte ich das Gefühl, dass auf ADHS nicht ausführlich getestet wurde. 5. Zuletzt noch zum Fremdeinschätzungsbogen für Autismus (hier wurde mir einer zugeschickt, der ausschließlich auf das Verhalten in der frühen Kindheit abzielt). Ich hatte allerdings erwähnt, dass meine Mutter kognitive Schwieriegkeiten hat, den Fragebogen nicht ausfüllen kann und es auch sonst niemanden gibt der dies tun könnte. Ich habe daher nach einem Fremdeinschätzungsbogen gefragt, den ich meinem Partner geben kann (wie auch für ADHS). Mir wurde mitgeteilt, dass es bei Autismus keinen anderen Fremdeinschätzungsbogen gibt (als den für die Kindheit). Eine Freundin hatte mir dann allerdings gesagt, dass sie für Autismus einen Bogen erhalten hat, den sie ihren Mann geben konnte (auch sie macht die Testung woanders). Also hier wurde überhaupt nicht auf die Problematik eingegangen.

    Antwort

    Vielen Dank für Ihr differenziertes und ausführliches Feedback! Die Zufriedenheit aller Patient:innen ist mir und meinem Team sehr wichtig. Daher antworte ich gerne auf diesem Wege auf Ihre Kritik. In der Praxis sind ausschließlich ausgebildete (klinische) Psycholog:innen anwesend, welche die Testung durchführen. Studierende sind bei uns nicht im Kontakt mit Patient:innen involviert. Alle Befunde werden im Team diskutiert und die Informationen durch das ausführliche Auswertungsgespräch wird mit mir persönlich oder telefonisch geführt. Im Auswertungsgespräch werden alle Ergebnisse der Tests hinterfragt und die Diagnosen besprochen. Jede:r Patient:in hat meine persönliche Telefonnummer und kann nach dem Erhalt des schriftlichen Befundes mit mir Kontakt aufnehmen. So haben Sie auch jetzt noch Gelegenheit über den persönlichen Kontakt Informationen zu bekommen. Fachlich möchte ich mitteilen, dass ASS-Abklärungen in Kombination mit ADHS-Testungen besonders umfangreich sind und in den meisten Fällen nicht im Zuge einer einzelnen psychologischen Untersuchung durchgeführt werden. In der Regel wird vorab besprochen auf welchen Bereich (ASS oder AD(H)S) ein Schwerpunkt gelegt werden soll, der zusätzliche Bereich wird im Screening erfasst. In der Regel wird in diesen Fällen meist eine Verlaufskontrolle empfohlen, um eine höhere Sicherheit im Rahmen einer weiteren Testung zu erreichen. In manchen Fällen sind mit dieser Vorgehensweise Diagnosestellungen im Bereich ASS und AD(H)S auch mit hoher Sicherheit möglich. Abgeklärt werden jedoch auch andere Störungsformen, die zu einer ähnlichen Symptomatik auf der Oberfläche führen können (z.B. Traumafolgestörungen, kognitive Störungen, bipolare Störungen etc.) Zur Methodik ist zu sagen, dass jede Psychologische Diagnostik vollkommen individuell gestaltet wird, da wir auf die Bedürfnisse und individuellen Fragestellen eingehen wollen und nicht bei jeder Person stets die gleichen Fragebögen vorgeben. Die Auswahl erfolgt individuell im diagnostischen Prozess und dient dazu effizient und effektiv vorzugehen. Verhaltensbeobachtungen werden während der gesamten Untersuchung durchgeführt und im Befund wird nur das festgehalten was von Bedeutung für die Diagnosestellung ist. Alle Patient:innen bekommen Termine, die ihnen ein ruhiges und angenehmes Arbeitsumfeld bieten. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass aufgrund von Verspätungen, längeren Bearbeitungszeiten, Krisenfällen und manchmal auch technischen Problemen in den Vorraum ausgewichen wird. Dies sollte nur dann erfolgen, wenn dies von der betroffenen Person einer längeren Wartezeit vorgezogen wird. Es scheint, als sei Ihnen diese Möglichkeit nicht gegeben worden und dafür möchte ich mich auf diesem Wege entschuldigen. Mit freundlichen Grüßen, Petra Rau

    1.3

    Klare Empfehlung gegen Diagnostik bei Frau Rau, vor allem für Frauen mit Verdacht auf ADHS/Autismus

    Ich war vor ca. 1,5 Jahren privat bei Mag. Rau wegen Verdacht auf ADHS und Asperger Autismus. Kurz zusammengefasst- folgende Vorgangsweise war für mich absolut nicht in Ordnung: - Ignorieren von Hinweisen auf Diagnosen: Ich habe jeweils Kurzversionen eines ADHS bzw. Autismus- Fragebogens vorgelegt bekommen, wobei meine Antworten auf ADHS bzw. Asperger-Autismus hindeuteten. Mir wurde kurz formuliert mitgeteilt, dass das nichts zu bedeuten habe weil ich anscheinend nicht gut darin sei, mich selbst einzuschätzen...Medical gaslighting at its best -Nicht auf dem neuesten Forschungsstand: Offensichtlich war ich für Frau Rau nicht „ADHS genug“ bzw. „autistisch genug“. Dabei sollte Mag. Rau wissen, dass Frauen oft andere Ausprägungen als Männer haben was ADHS und Autismus angeht. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren so viele interessante Sachen bez. Neurodiversität herausgefunden aber mir scheint, Frau Rau hält lieber an alten Clichés fest -Ignorieren der Tatsache, dass ADHS uns Autismus sehr oft mit Persönlichkeitsstörungen einhergehen. Für Frau Rau schien das eine „entweder, oder“-Sache zu sein, obwohl aufgrund der Stigmatisierung, dem andauernden „Sich nicht verstanden-Fühlen“, Zurückweisung wegen Fehleranfälligkeit durch Menschen rund um sich, etc. solche Komorbiditäten sehr häufig bei neurodivergenten Menschen sind Auf folgende Weise habe ich bei Frau Rau 450€ verschwendet: Ich erschien also eines Tages in der Praxis von Frau Rau zu einem privaten Termin. Ich füllte Fragebögen aus und absolvierte Computertests und dann ein Interview, bei dem ich sofort den Eindruck hatte, dass ich nicht ernst genommen, sondern insgeheim nur belächelt werde, weil ich „übertreibe“. Der Eindruck hat sich dann auch bestätigt- Denn obwohl meine Fragebögen ergeben haben, dass sowohl ADHS als auch Autismus vorliegen könnten, hat Frau Rau dies ignoriert. Sachen wie Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen, Substanzkonsum oder generelle Orientierungslosigkeit im Leben (habe ich allesamt Frau Rau aufgezählt) sind ja sehr häufige Komorbiditäten bei neurodivergenten Menschen. Das hat sie teilweise auch richtig erkannt, bzw. wortgetreu auf meinen Befund geschrieben. Aber anstatt die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen wurde mir attestiert, dass ich eine unreife Persönlichkeit mit schizotypischen Zügen und eine starke Neigung zur Somatisierung habe (soll heißen: ich mache mich kranker, als ich bin). Anscheinend habe ich nicht „autistisch genug“ bzw. „ADHS genug“ auf Frau Rau gewirkt. Nun... Meine Therapeutin, die mich zu dem Zeitpunkt schon ca. 1 Jahr kannte, hat mir wiederholt versichert, dass Frau Rau´s Befund kein wahrheitsgetreues Bild von mir zeichnet. Nach einigen Monaten Verwirrung wegen dem Stichwort „schizotypisch“ („Bilde ich mir das wirklich alles nur ein?“) habe ich dann endlich noch einen Versuch unternommen, weil mir mein Bauchgefühl keine Ruhe gegeben hat und ich weiterhin mein Leben nicht in den Griff bekommen habe. Die Diagnostik danach hat dann sowohl Autismus als auch ADHS ergeben. Meine Therapeutin meinte auch, es deckt sich mit ihren Beobachtungen... Also bitte keinesfalls hier her gehen, wenn ihr eine korrekte Diagnose haben wollt. Es scheint leider auch bei Frau Rau so zu sein, dass nur Leid ernst genommen wird, das auch dem Umfeld auffällt. Wenn man anderen nicht zur Last fällt und (wie Frauen es oft tun) sein Leid nach innen kehrt, wird man ignoriert.

    4.0

    Stressfreie Atmosphäre

    Freundliche telefonische Kontaktaufnahme und ebenso freundlicher Empfang in der Ordination. Stressfreie Betreuung durch das gesamte Team. Angenehme Atmosphäre beim Gespräch mit Frau Mag. Rau. Rasche und ausführliche Befundübermittlung.

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    Datenstand: 14.01.2026

    Öffnungszeiten

    Keine Öffnungszeiten vorhanden

    Kommentar von Psychologische Praxis Petra Rau

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