deepWORK: das High Intensity Training, bei dem die Kilos purzeln

deepwork

Deep Work macht den Körper straffer und außerdem gelenkiger. Foto: Adobe Stock, (c) oneinchpunch

deepWORK ist derzeit eines der angesagtesten Fitnesstrainings zwischen Action und Yoga, das optimal dazu geeignet ist, überflüssige Kilos loszuwerden und für eine knackige Silhouette zu sorgen. Wer also keine Lust auf Yoga oder Pilates hat, aber trotzdem straffer und gelenkiger werden will, der ist beim deepWORK-Training absolut richtig.

Was ist deepWORK?

deepWORK ist ein High Intensity Training, das vom deutschen Bewegungstherapeuten und Trainer Robert Steinbacher als Kombination von bodyART® und IRON SYSTEM® konzipiert wurde. Es basiert auf den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – die einzelnen Phasen des deepWORK Trainings sind daher nach den fünf Elementen Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser aufgebaut. Ein weiteres Merkmal dieser Trendsportart ist der ständige Wechsel zwischen Cardio- und Krafttraining, was wiederum dem Wechsel zwischen Yin und Yang zuzuordnen ist.

Das Powerkonzept beinhaltet Intervalltraining, Kampfkunst-Elemente, Sprints, Ausdauer- und Kraftübungen wie auch Koordinations- und Atemübungen. Was hier allerdings komplett ausgeklammert wird, sind spirituelle Lehren, die man aufgrund des TCM-Bezugs vielleicht vermuten könnte. deepWORK fokussiert rein auf Entspannung und körperliche Fitness.

Für wen eignet sich das deepWORK Training?

Grundsätzlich ist jeder für das deepWORK Training geeignet, man muss keinerlei Voraussetzungen in Sachen Fitness mitbringen. Das Workout ist zwar anstrengend und führt jeden schnell an seine Grenzen, eignet sich aber für Anfänger ebenso wie für Trainierte. Jeder kann in seinem eigenen Rhythmus trainieren und das Tempo selbst bestimmen.

Darüber hinaus ist die Trainingsmethode natürlich insbesondere für jene attraktiv, die mit Yoga, Qigong oder Pilates nicht viel anfangen können, aber trotzdem etwas für ihre Flexibilität tun wollen und keine Zeit für zusätzliche Cardio-Einheiten haben. Auch gibt es keine Übungen, bei denen man sich verletzen kann. Falls du aber Gelenk- oder Wirbelsäulenprobleme hast, solltest du vorab mit dem Trainer Rücksprache halten.

Was bringt deepWORK?

deepWORK ist ein umfassendes, intensives Ganzkörpertraining, mit dem du mentale Spannungszustände sehr gut abbauen kannst und deinen Körper effektiv straffst. Dabei werden auch tief liegende Muskeln in Form gebracht. Sehr gut geeignet ist deepWORK auch zur Fettverbrennung, da sich der Körper durch den ständigen Wechsel von Aktion und Ruhe im optimalen Fettverbrennungsbereich befindet:

  • Hohe Fettverbrennung
  • Formung von tief liegenden Muskeln
  • Entspannung für Körper und Geist
  • Abbau von Stress und Steigerung der psychischen Belastungstoleranz
  • Steigerung von Kondition und Muskelstärke
  • Verbesserung von Ausdauer, Koordination und Balance

Der Kalorienverbrauch liegt übrigens bei rund 600 kcal pro Stunde!

 

Welche Ausrüstung benötigt man für deepWORK?

Ein Vorteil von deepWORK ist, dass du für das Training weder eine Matte noch Schuhe brauchst. Das Training wird nämlich barfuß durchgeführt, um ein geerdetes Gefühl hervorzurufen und um das Gleichgewicht zu trainieren. Außerdem fördert das Barfuß-Gefühl die Stabilisation der Fußgelenke. Benötigt wird für das Training daher nichts. Wenn du möchtest, kannst du die Übungen natürlich auch auf einer Yogamatte durchführen.

Wie ist der Ablauf eines deepWORK Trainings?

Das deepWORK Training wird von passender deepWORK Musik begleitet – je nach Trainingssequenz ist dynamische oder ruhige Musik angesagt. Klänge meditativer Entspannungsmusik, wie man sie aus spirituell orientierten Kursen (Yoga, etc.) kennt, wirst du hier in der Regel jedoch nicht hören.

Die deepWORK Übungen sind einfach und daher auch leicht nachzumachen. Das Leistungsniveau steigt in den ersten 6 Phasen schrittweise an und fällt dann in der letzten wieder auf das Ausgangslevel ab. Eine Trainingseinheit dauert etwa 60 Minuten und beinhaltet sieben Phasen, die an die jeweiligen Elemente angelehnt sind:

  1. ANKOMMEN (Element Erde): In der ersten Phase geht es darum, im Training anzukommen. Durch einfache Atemübungen wird die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet, um den Alltag hinter sich zu lassen.
  2. AUSDEHNEN (Element Holz): Die Ausdehnungsphase ist eine Art Warm-up, in der die Muskeln abwechselnd angespannt und entspannt werden. Die komplette Muskulatur wird auf diese Weise für die nächste Phase vorbereitet.
  3. RUNNING (Übergang von Element Holz zu Element Feuer): Langsam wird es intensiver. Man geht in die Liegestützposition und zieht abwechselnd die Knie nach vorn. Dieses „Running“ auf der Stelle bringt die Energie immer mehr in Schwung und aktiviert das Herz-Kreislaufsystem.
  4. SCHWUNGPHASE 1 (Element Feuer): Jetzt wird es richtig anstrengend. Denn in der ersten Schwungphase kommt der gezielte Wechsel aus Kraft- und Cardiointervallen zum Einsatz, was so manchen an seine Grenzen bringen wird. Durch den Wechsel zwischen cardiovaskulären Koordinationsübungen und statisch gehaltenen oder statisch dynamischen Sequenzen wird die Zirkulation der Energie gefördert und gleichzeitig Kraft trainiert. Es handelt sich hier allerdings nicht um ein klassisches Intervalltraining wie es aus der Sportwissenschaft bekannt ist. Denn aufgrund der fehlenden Erholungspausen wird das Herzkreislauf-System permanent gefordert – in den Kraftintervallen ebenso wie in den Cardiointervallen.
  5. SCHWUNGPHASE 2 (Elemente Feuer und Metall): In der zweiten Schwungphase folgt ein Herz-Kreislauf-Training, das mit choreografierten Trainingseinheiten kombiniert wird und daher auch mehr Konzentration erfordert. So werden koordinative Herz-Kreislauf anregende Übungen mit funktionellen Kraftübungen und Sprungkraft Training kombiniert. Zusätzlich wird durch Sprints die Schnellkraft gestärkt.
  6.  AUSDAUER und KOORDINATION (Element Feuer): Gegen Ende der Trainingseinheit wird man dann nochmal durch ein intensives Herz-Kreislauf-Training gefordert. Es handelt sich dabei um ein reines Ausdauertraining mit Koordinationsübungen (Wiederholung von Übungen der Schwungphase 1).
  7. RUHEPHASE (Element Wasser): Die siebte und letzte Phase ist der Entspannung gewidmet. Mit einfachen Atemübungen wird die Herzfrequenz wieder auf ein normales Niveau gebracht und der Körper kann regenerieren.

Und da Bilder bekanntlich mehr als Worte sagen, hier ein kurzer Einblick, was dich erwartet:

deepWORK Training – wie oft?

Damit sich das deepWORK Training positiv auf deinen Körper auswirken kann, solltest du mindestens zweimal pro Woche ein Training absolvieren. Je nach Bedarf können die Trainingseinheiten auch gesteigert werden.

Wo wird deepWORK angeboten?

deepWORK wird in erster Linie in Fitness Centern, manchmal auch in Tanzstudios angeboten.

Und das sind die besten Tanzstudios:

Und falls das deepWORK Training nicht das Richtige für dich ist – vielleicht spricht dich ja Faszientraining oder Crossfit Training an!



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