Tipps, die Unique Content so originell machen wie Spiderman

Wir zeigen, wie Content einzigartig wird. Bild © Herold, Quelle: Mediteraneo

Filme und Musicals zeigen einzigartige Charaktere wie Simba, Tarzan und Spiderman. Deine Texte sollten ähnlich einzigartig sein, wenn du „Unique Content“ produzieren willst. Wie das geht und warum Google es schätzt, erfährst du hier.

Was ist Unique Content – und was nicht?

Eigentlich ist es ganz leicht: Unique steht für einzigartig. Simba, Tarzan, Spiderman, du erinnerst dich? Und Content steht in diesem Zusammenhang für Inhalte aller Art, meistens bezieht es sich jedoch auf Texte.

Es geht also darum, Textinhalte bzw. auch Inhalte allgemein zu schaffen, die einzigartig und individuell sind, die es also in ihrem Aufbau, Inhalt und ihrer Gestaltung so nur einmal gibt. Oder anders gesagt: Es sind Inhalte, die man so nur bei einer URL findet.

Info: Haben zwei URLs (stellenweise) ein und denselben Inhalt, spricht man von Duplicate Content. Dieser kann also als Gegenteil von Unique Content gesehen werden – und wird von Suchmaschinen überhaupt nicht gerne gesehen.

Auch Inhalte, die zwar nicht dupliziert, aber dennoch belanglos sind, werden von Google nicht gerne gesehen, da die Leser:innen dann schnell gelangweilt sind und ebenso schnell wieder wegklicken. Die Seitenverweildauer war dann nur sehr kurz – und das ist ein Signal für Google, dass deine Textinhalte entweder nicht die Suchintention der User:innen erfüllen oder ihnen keinen Mehrwert geboten haben.

Aufgrund dessen erhält man als Webseitenbetreiber bzw. -betreiberin zwar keine Abstrafung im strengen Sinne, aber man wird in den Suchmaschinenergebnissen nicht mehr so weit oben positioniert. Daher solltest du doch lieber auf Einzigartigkeit setzen.

Die Skyscraper-Methode als Teil von Unique Content

Eine Hilfestellung bei der Produktion von einzigartigen Contents bietet die Skyscraper-Methode.

Schritt eins ist hier, dass du dir überlegst, zu welchem Thema du etwas schreiben möchtest. Danach folgt Schritt zwei: die Keyword-Recherche. Du analysierst also u.a., welche Begriffe zu deinem Thema passen und welches Suchvolumen sie haben.

In Schritt drei schaust du dir bei dieser Methode die ersten drei bis fünf Suchmaschinenergebnisse zu dem letztendlich gewählten Begriff an:

  • Was wurde geschrieben?
  • Welche inhaltlichen Aspekte kommen vor?
  • Wie ist der Text gegliedert?
  • In welche Überschriften/Bereiche wurde der Text unterteilt?

Mit diesem Wissen baut man seinen eigenen Content dann ähnlich auf wie die ersten drei bis fünf Ergebnisse. Und das hat einen guten Grund: Da diese Inhalte auf den ersten Plätzen in den Suchmaschinenergebnissen gelandet sind, scheinen sie die Suchintention der User und Userinnen zu dem entsprechenden Keyword zu erfüllen. Dementsprechend bleiben sie lange auf den Seiten (die Verweildauer ist hoch), was die Inhalte aus Googles Sicht relevant macht.

Wichtig ist, dass man die Textinhalte der Originalquellen nicht einfach 1:1 übernimmt, da sonst wieder Duplicate Content entsteht. Stattdessen müssen die Passagen umformuliert und neugestaltet werden. Und das Wichtigste bei der Skyscraper-Methode: Du musst noch eins draufsetzen.

Du musst also – wie ein Wolkenkratzer – noch höher hinaus, als die um dich herum stehenden Gebäude (ergo die Textinhalte der Webseitenbetreiber:innen auf den ersten drei Positionen).

Hier einige Ideen, wie du das schaffst:

  • proBeleuchte eine neue Perspektive, die in den Originalquellen nicht vorkam

  • proSchreibe deinen Text noch verständlicher als die der anderen

  • proBaue bessere/hilfreichere Grafiken und Bilder ein

  • proAchte generell auf ein modernes Design

  • proGehe noch mehr in die Tiefe, baue die Inhalte noch detaillierter aus

  • proBaue ganz aktuelle Informationen ein

  • proMach deinen Text lesefreundlicher (z. B. durch eine bessere Gliederung, keine Schachtelsätze)

P.S.: Vergiss nicht, deinen Text nach der Veröffentlichung zu indexieren, damit er in den Suchmaschinenindex aufgenommen wird. Nur wenn Google deinen Text in seinem Fundus (Index) hat, können Suchende ihn überhaupt finden.

Auf einen Blick: einzigartig vs. 0815

In der Skyscraper-Methode hast du schon einige Aspekte kennengelernt, mit denen dir die Unique Content-Texterstellung gelingt. Diese stellen wir nun nicht-uniquen Contents gegenüber, um das Ganze noch etwas anschaulicher zu machen. Bei dieser Gegenüberstellung zwischen einzigartigen und 0815-Inhalten zeigen wir dir auch, wie beide Inhaltsformen auf Google und die Suchmaschinennutzer:innen wirken.

einzigartig

0815

  • bietet den Usern einen Mehrwert
  • passende Bilder
  • audiovisuelle Inhalte
  • informierend
  • Antworten auf Fragen
  • zusätzliches Plus: besseres Ranking
  • bietet den Usern keinen Mehrwert
  • Keyword-Stuffing
  • Viel Gerede, wenig Inhalt
  • Copy Paste (Duplicate Content)
  • potenziell eher schlechteres Ranking

Es gilt also die Devise: glücklicher User, glückliches Google.

Du willst eine Website so unique wie ein Unicorn?

Die Freundschaft zwischen Google und einzigartigen Inhalten

Geht man in ein Modegeschäft und fragt nach einem roten Kleid, die Verkäuferin kommt stattdessen aber mit einem blauen Pulli, ist man genervt. Denn das Ergebnis entspricht so gar nicht der eigentlichen Suche.

Und das gilt auch im Internet. Google als Suchmaschine möchte ein guter Verkäufer sein und seinen Kunden bzw. Kundinnen, also den User:innen, genau die Suchergebnisse (engl. SERPs, Search Engine Result Pages) liefern, nach denen sie suchen. Das schaffen Suchmaschinen durch Algorithmen, denn diese stellen sicher, dass die Qualität der SERPs kontinuierlich bestehen bleibt.

Schon im Jahr 2011 ist die Suchmaschine daher noch einen Schritt weitergegangen und hat das Panda-Update realisiert. Seitdem ist guter Content noch wichtiger und an bestimmte Anforderungen geknüpft. Einzigartiger Content gilt als Relevanzfaktor einer Website und wird gleichzeitig besser positioniert, während inhaltslose Seiten oder solche mit Duplicate Content Ranking-Verluste hinnehmen müssen.

Übrigens: Einzigartiger Content ist auch für Online-Shops wichtig, denn auch die Produktbeschreibungen sollten einzigartig sein. Also: Diese bitte nicht einfach vom Hersteller oder der Herstellerin übernehmen!

Mensch, der Unique Content darstellt, und Mensch, der Google darstellt, schlagen die Fäuste freundschaftlich gegeneinander.
Einzigartige Texte werden von Google gerne gesehen. Bild © Herold; Quelle: alfa27

Noch mehr best friends: SEO und Unique Content

Dass Einzigartigkeit die Relevanz und Qualität erhöht, haben wir bereits thematisiert. Doch hier kommt noch etwas zum Tragen: die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dabei werden Texte auf gewisse Keywords hin optimiert, damit sie bei Suchen nach diesen Begriffen weit oben erscheinen.

Man könnte also sagen, dass die Suchmaschinenoptimierung deine Contents online erst richtig sichtbar macht. Denn Unique Content alleine reicht leider nicht, um in den Suchergebnissen weit vorne zu erscheinen.

Das Mini-Fazit hier lautet also: Der Content an sich muss hochwertig sein (eben… unique), aber gleichzeitig auch suchmaschinenoptimiert. Wie bei so vielem macht es auch hier die Mischung.
Das Zusammenspiel aus diesen beiden Elementen bestimmt dein Google-Ranking – eines für sich alleine reicht leider nicht.

Du willst deinen kreativen Content sichtbar machen?

Marketing-Trick Unique Content

Simba, Tarzan und Spiderman in seinen Texten zu haben – natürlich nur metaphorisch gesprochen – ist also für die User und Userinnen sowie für Google schön. Doch auch für den Textersteller bzw. die Texterstellerin und das Marketing bringt das einige Vorteile.

Wenn du gute Inhalte zur Verfügung stellst, erhöhst du die Chance, dass User:innen wiederkehren, deine Website / deinen Blog weiterempfehlen und irgendwann bei einem Problem, für das sie eine Lösung suchen, vielleicht sogar zuerst an dich denken. Dadurch erhältst du mehr Traffic und kannst Kunden bzw. Kundinnen nicht nur aufbauen, sondern auch an dich binden. Mehr Conversions können ebenfalls drin sein. Und auch höhere Vertrauens- und Sympathiewerte kommen als Plus hinzu. Marketing-Ziel erreicht!

Tipps zusammengefasst: Wie geht Unique Content?

Einzigartiger Content ist…

  • … individuell
  • … informativ
  • … ansprechend
  • … qualitativ hochwertig
  • … vielleicht sogar unterhaltsam
  • … gut lesbar
  • … orthografisch korrekt
  • … grammatikalisch korrekt
  • … gut strukturiert (durch Bullet Points, Bilder, kurze Absätze, Zwischenüberschriften, Fettungen)

Er hat …

  • … das Fünkchen mehr, das andere Texte nicht haben (eine zusätzliche Information, ein neuer Blickwinkel, …)
  • … starkes Potenzial für ein gutes Ranking

Und er verwendet …

  • … korrekte Satzzeichen
  • … Bilder, Grafiken oder audiovisuelle Elemente

Übrigens: Besonders die Punkte Grammatik, Leserlichkeit, Orthografie (gehören zur Usability), Platzierung der Keywords (im Rahmen von SEO) sowie Einzigartigkeit, Mehrwert und Individualität (gehören zur User Centricity) werden von den Google-Algorithmen zur Indexierung und Relevanzbewertung herangezogen.

Außerdem sollte der Inhalt zur Website passen und damit sind wir wieder bei dem Modegeschäft-Beispiel. Hat die Website den Titel „Rote Kleider“, befasst sich dann im Text aber mit blauen Pullis, passt das nicht. Wie man gute Texte für Websites schreiben kann, erklären wir auch noch etwas genauer in unseren Tipps aus dem gleichnamigen Artikel.

Fazit: Mehr Erfolg dank Unique Content

Das Fazit ist schnell gezogen: Einzigartige Inhalte machen nicht nur Google, sondern auch die Suchmaschinennutzer und -nutzerinnen glücklich. Und das bringt dir daher auch auf zwei Ebenen mehr Erfolg.

Einerseits werden originelle Inhalte von Google mit einem besseren Ranking belohnt, was dir mehr Sichtbarkeit und dadurch auch potenziell mehr Traffic auf deiner Website bringt.

Und andererseits sind die potenziellen Kunden und Kundinnen glücklicher, da ihnen deine Inhalte einen echten Mehrwert liefern. Und genau das bleibt im Gedächtnis – und kann letztendlich dazu führen, dass sie sich für dich und nicht für deine Konkurrenz entscheiden.

Fällt es dir schwer, gute Texte zu schreiben oder hast du Schwierigkeiten damit, deine Texte so zu formulieren, dass sie auch von Suchmaschinen für gut befunden werden, kannst du die Produktion deiner Website-Texte auch an eine Textagentur abgeben – oder an eine Online-Marketing-Agentur. 

Das Plus bei Letzterem: Hier sitzen nicht nur Schreibtalente, sondern auch SEO-Expert:innen, die den Inhalt für Suchmaschinen so optimieren, dass sie mit ziemlicher Sicherheit eine gute Google-Platzierung erlangen.

Dank SEO wird dein Content gesehen
Julia Jaekel

Julia Jaekel

Online Redakteurin

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