Haarausfall stoppen? Eigenbluttherapie gegen Haarverlust - HEROLD.at

Haarausfall stoppen! Was bringt die Eigenbluttherapie?

Haarausfall stoppen

Wie viel Haarausfall ist normal? Und wie lange dauert es, bis die Haare wieder nachwachsen? Wir haben für dich recherchiert! Foto: Adobe Stock, (c) ipopba

Bei Haarausfall beginnt das Leiden schon am Morgen. Je nach Ausprägung zeigt der Blick in den Spiegel feines, brüchiges Haar, wachsende Geheimratsecken oder vereinzelte kahle Stellen. Das tägliche Bürsten wird zur Zerreißprobe und nach dem Haare waschen fließen oft die Tränen. Wir haben uns die Ursachen für Haarausfall einmal genauer angesehen und verraten, was du selbst dagegen tun kannst und welche Hausmittel Haarverlust tatsächlich reduzieren. Außerdem haben wir mit einer Expertin für nicht-invasive Schönheitsmedizin in Wien gesprochen, die Haarausfall mittels Eigenbluttherapie bekämpft.

Haarausfall: Wie viel Verlust ist normal?

Ein paar Haare auf dem Kopfkissen und ein paar in der Bürste sind kein Grund zur Sorge. Wir verlieren jeden Tag rund 100 Haare, ohne dass dieser Verlust spürbar wäre. Bei der Haarwäsche können sogar bis zu 300 Haare im Ausguss verschwinden. Wenn der Haarausfall aber plötzlich mehr wird bzw. du über einen längeren Zeitraum immer mehr Haare verlierst, könnte das ein Hinweis auf einen krankhaften Haarausfall sein. In diesem Fall spricht man von „Effluvium„. Effluvium muss nicht zwingend zur Kahlheit (Alopezie) führen. Werden die Ursachen allerdings nicht geklärt und behandelt, dauert es bei starkem Haarausfall nur wenige Monate bis zur klinisch definierten Alopecia (= Verlust von mind. 60 Prozent des Kopfhaares).

Haarausfall Test: Wasch dein Haar ganz normal und fange die ausgefallenen Haare im Duschsieb auf. Am nächsten Tag wiederholst du den Vorgang. Verlierst du am zweiten Tag genauso viele oder sogar mehr Haare als am ersten Tag, solltest du die Ursachen abklären lassen.

Verliere ich zu viele Haare?

Jeder Mensch hat etwa eine Million Haarfollikel auf dem Kopf. Der Haarfollikel ist eine längliche Einstülpung in der Kopfhaut, an deren unteren Ende die Haarwurzel das Haar ausbildet. Haarmenge und Haardichte sind genetisch bedingt und variieren zwischen 80.000 und 150.000 (Anzahl Haare) bzw. 180 bis 300 (Haare pro cm²). Das Haar macht insgesamt vier Phasen durch: Die Wachstumsphase (Anagenphase), das Übergangsstadium (Kategenphase), die Ruhephase (Telogenphase) und die Rückkehr zur Wachstumsphase. In der letzten Phase fällt das Haar aus und wird durch ein Neues ersetzt.

  • Wachstumsphase: In der Anagenphase befinden sich immer bis zu 90 Prozent der Haare; sie kann zwei bis sechs Jahre dauern.
  • Übergangsstadium: In der Katagenphase befinden sich immer etwa 1 bis 2 Prozent der Haare; sie dauert nicht sehr lange.
  • Ruhephase: In der Telogenphase, die zwischen zwei und vier Monaten dauert, befinden sich immer bis zu 20 Prozent aller Kopfhaare.

Haarausfall Ursachen Frauen

Wer untersucht Haarausfall?

Je nach Ursache wird Haarausfall von unterschiedlichen Ärzten behandelt. Die erste Anlaufstelle ist aber immer der Hautarzt. Im Erstgespräch klärt dieser die Eckdaten (Dauer u. Stärke des Haarausfalls, erbliche Vorbelastung etc. ) und erkundigt sich nach deinem Lebensstil (Ernährung, Stressfaktoren etc.) sowie deinem allgemeinen Gesundheitszustand. Frauen werden grundsätzlich auch nach Veränderungen in ihrem Zyklus, Schwangerschaften, Verhütungsgewohnheiten usw. befragt.

Als nächstes untersucht der Dermatologe das Erscheinungsbild deiner Kopfhaare und stellt fest, ob bereits ein Muster zu erkennen ist. Er testet, wie viele Haare sich durch leichtes Zupfen lösen („Zupftest“) und untersucht mithilfe einer Lupe, ob sich an den lichten oder bereits kahlen Stellen noch Follikel befinden, die Haare theoretisch also wieder nachwachsen können. Eine Haarwurzelanalyse (Trichogramm) gibt Aufschluss darüber, wie viele Haare sich gerade im Wachstum befinden und ob möglicherweise ungewöhnlich viele Haare ihr Wachstum eingestellt haben.

Für manche Diagnosen (z.B. die narbige Alopezie) ist auch eine Gewebeentnahme aus der Kopfhaut (Kopfhautbiopsie) notwendig. Um Mangelerscheinungen bzw. hormonelle Schwankungen auszuschließen, wird häufig eine Blutuntersuchung durchgeführt. Je nach Diagnose erfolgen Beratung und Behandlung in der Folge in Abstimmung mit deinem Hausarzt und/oder Gynäkologen.

Welche Art von Haarausfall ist es?

Geht dir das Haar auf der gesamten Kopfhaut aus oder bilden sich einzelne kahle Stellen? Je nach Erscheinungsbild und Verlauf kommen unterschiedliche Diagnosen infrage. Die häufigsten Formen des Haarausfalls sind:

  • Hormonell-erblicher Haarausfall (androgenetische Alopezie) entsteht durch die Empfindlichkeit der Haarwurzel auf männliche Sexualhormone. Folgen sind eine verkürzte Wachstumsphase,vorzeitiges Absterben (= Ausfallen) der Haare und eine dauerhafte Verkrümmung der Haarwurzel. Er startet häufig in den Geheimratsecken und betrifft vorwiegend Männer.
  • Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa) betrifft die gesamte Kopfhaut und kann verschiedene Ursachen haben (z.B. Infektionen, Stressreaktionen, Mangelernährung, hormonelles Ungleichgewicht etc.) Frauen sind häufiger von diffusem Haarausfall betroffen als Männer.
  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) entsteht, so vermuten Experten, aufgrund einer fehlerhaften Immunreaktion. Kreisrunder Haarausfall betrifft Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen und kann bei raschem Verlauf zu einem vollständigen Verlust sowohl der Kopf- als auch der Körperbehaarung führen.

Wieso verliere ich so viele Haare? Ursachen

In den meisten Fällen kann nicht eindeutig bestimmt werden, warum Haarausfall auftritt. Selbst die Diagnose „erblich bedingter Haarverlust“ bedeutet nicht, dass der Sohn (frühzeitig) eine Glatze bekommt, weil auch der Vater mit Mitte 30 schon kahl war. Wahrscheinlicher ist es, dass abnehmendes Haarwachstum mit den Lebensgewohnheiten und dem Säure-Basen-Haushalt des Körpers zusammenhängt. „Vererbt“ bzw. erlernt werden also eher Ernährungsgewohnheiten und Lebensweisen, die Haarausfall begünstigen.

Haarausfall bei Frauen

Wenn Frauen Haarausfall haben, stehen normalerweise die Hormone im Verdacht. Haarausfall nach einer Geburt oder während bzw. nach den Wechseljahren ist relativ normal, da der Östrogenspiegel während dieser „Phasen“ drastisch sinkt, wodurch die Kopfhaare augenblicklich von der Wachstums- in die Ruhephase wechseln und rund drei Monate später allesamt ausfallen.

Normalisiert sich das Haarwachstum anschließend aber nicht wieder, kann es sein, dass nach wie vor ein hormonelles Ungleichgewicht besteht oder der Körper nicht ausreichend mit Mineralstoffen und Vitaminen versorgt ist, um gesundes Haar auszubilden. Um hormonelle Ursachen auszuschließen, solltest du deinen Hormonstatus beim Gynäkologen untersuchen lassen.

Haarausfall Ursachen Frauen

Für Frauen stellt Haarausfall häufig eine extreme seelische Belastung dar und bedeutet einen hohen inneren Leidensdruck. Adobe Stock, (c) Zlatan Durakovic

Haarverlust durch falsche Ernährung

Kaffee am Morgen, Fleisch zu Mittag und ein Stück Kuchen vor dem Abendessen: Tierische Produkte und Genussmittel hier und dort machen noch keine ungesunde Ernährung aus. Aber in Sachen Haarwachstum interessiert uns in erster Linie der Säuren-Basen-Haushalt – und der gerät aus dem Gleichgewicht, wenn du zu viele saure Nahrungsmittel (Kaffee, Süßwaren, Fleisch, Milch etc.) zu dir nimmst. Bei Übersäuerung fängt dein Körper nämlich automatisch an, die Säuren zu neutralisieren. Um dies zu tun, baut er basische Mineralien aus sämtlichen Mineralstoffdepots ab.

Ein solches Depot ist z.B. der Haarboden, das ist der nährende Teil des Haar-Talgdrüsen-Systems. Fehlen die Mineralstoffe hier, was bei chronischer Übersäuerung der Fall ist, wächst das Haar bereits schwach und brüchig aus der Kopfhaut und erreicht nur einen Bruchteil seiner normalen „Lebensdauer“.  Um Haarausfall durch Übersäuerung zu vermeiden, solltest du darauf achten, deutlich mehr basische Lebensmittel (z.B. Obst, Gemüse, frische Kräuter usw.) zu dir zu nehmen als saure.

Haarausfall durch Mangel (Vitamine u. Mineralstoffe)

An leeren Mineralstoffdepots ist nicht immer eine Übersäuerung Schuld. Viele Menschen nehmen mit ihrer Ernährung ganz einfach nicht genug Mineralstoffe zu sich. Für die Bildung von starkem, gesundem Haar sind vor allem B-Vitamine, Zink, Vitamin D und Eisen wichtig. Eine erhöhte Zufuhr von Eisen ist insbesondere für Frauen wichtig, da diese durch die Monatsblutung ein höheres Risiko haben, Eisenmangel zu entwickeln. Ob in deinem Fall ein Mineralstoff- bzw. Vitaminmangel vorliegt, lässt du am besten durch eine Blutuntersuchung bei deinem Hausarzt abklären. Dieser kann dir bei Bedarf auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel verschreiben, sofern der Mangel nicht über eine Ernährungsumstellung ausgeglichen werden kann.

Psychisch bedingter Haarausfall: Stress, Ängste usw.

Nicht immer sind die Ursachen für Haarausfall auf körperlicher Ebene zu finden. Man spricht schließlich nicht umsonst von sich die Haare raufen, wenn jemand sich ärgert oder extrem gestresst ist. Chronischer Stress, Verlustängste und andere psychisch-seelische Belastungen (z.B. durch eine Trennung oder einen Trauerfall) können Haarausfall auslösen, wenn der Organismus nicht in der Lage ist, die Belastung aufzufangen und zu verarbeiten. Manchmal weist Haarverlust auch auf seelische Traumata hin, die nie richtig aufgearbeitet wurden.

Haarausfall stoppen – Was hilft wirklich?

Mittel/ Medikamente gegen Haarausfall

Medikamente sind nur dann eine Option, wenn es sich um erblich-hormonellen bzw. kreisrunden Haarausfall handelt. Häufig verschrieben werden Arzneimittel mit dem Wirkstoff Finasterid (rezeptpflichtig, nur für Männer) bzw. Tinkturen und Sprays mit dem Wirkstoff Minoxidil zur äußerlichen Anwendung (frei verkäuflich für Männer und Frauen). Beide Wirkstoffe können den Haarverlust zwar aufhalten, jedoch kein neues Haarwachstum anregen. Außerdem müssen die entsprechenden Mittel täglich eingenommen bzw. angewandt werden, damit die Wirkung anhält.

Bei kreisrundem Haarausfall wird manchmal mit Medikamenten gearbeitet, die das Immunsystem unterdrücken, damit dieses die Haarwurzeln nicht mehr angreift. Eine unerwünschte Nebenwirkung ist eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte.

Achtung: Auch Hormontherapien, die darauf abzielen, den Östrogenspiegel zu erhöhen, sind als Maßnahme gegen Haarausfall bekannt. Eine strenge Nutzen – Risiko Abwägung ist hier besonders wichtig. (Alle Hormonpräparate sind in Österreich rezeptpflichtig.)

Ernährungsumstellung: basisch essen gegen Haarausfall

Deine Haare können sich erst dann erholen, wenn ihnen keine Nährstoffe mehr fehlen. Und das passiert erst dann, wenn dein Körper nicht mehr übersäuert bzw. wenn er ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt ist. Der einfachste Weg zu diesem Zustand ist eine Umstellung deiner Ernährung auf (größtenteils) basische Lebensmittel. Eine Liste sogenannter Säure- und Basenbildner findest du hier.

Da Haarausfall auch durch Mikro-Entzündungen der Kopfhaut ausgelöst werden kann, solltest du außerdem versuchen, möglichst viele entzündungshemmende Lebensmittel in deinen Speiseplan zu integrieren. Im Blogbeitrag „Baba zu Pickeln & Co.“ findest du eine entsprechende Übersicht. Den Erfolg deiner Ernährungsumstellung kannst du mit ph-Teststreifen aus der Apotheke überprüfen.

Übrigens: Da der Säure-Basen-Haushalt immer auch Einfluss auf den Hormonhaushalt hat, kann eine basische Ernährung auch bei erblich-hormonell bedingtem Haarverlust positive Wirkungen haben.

Shampoo gegen Haarausfall?

Die schlechte Nachricht zuerst: Es gibt kein Shampoo, das deinen Haarausfall stoppen kann. Anti-Haarausfallprodukte wie Plantur und Alpecin haben zwar eine Menge wertvoller Inhaltsstoffe, doch leider bringt es nicht viel, dir Zink und Biotin AUF die Kopfhaut zu klatschen. Die Mineralstoffe müssen IN deine Haut, genauer: in den Haarboden, damit sie die Wurzel nähren und ein gesundes Haar erzeugen können. Heißt das jetzt, dass die Wahl des Shampoos bei Haarausfall egal ist? Tatsächlich nicht: Das richtige Shampoo stoppt den Haarausfall zwar nicht, aber es stresst dein Haar auch nicht zusätzlich.

Aggressive Shampoos, die deine Kopfhaut austrocknen und den natürlichen Ölfilm entfernen, können den Haarausfall verstärken. Aus diesem Grund solltest du deine Haare maximal zwei- bis dreimal pro Woche waschen und auf eine sanfte, ph-neutrale Reinigung setzen. Sinnvolle Inhaltsstoffe für Shampoos gegen Haarausfall sind z.B.:

  • Argan- und Jojobaöl: Hochwertige Öle versorgen Haar und Kopfhaut mit Feuchtigkeit und beugen Entzündungen vor.
  • Basische Pflege: Bei Haarausfall ist es wichtig, auf ph-neutrale bzw. idealerweise auf basische Shampoos zu setzen, um eine (weitere) Übersäuerung zu verhindern.
  • Ätherische Öle wie Minze, Salbei und Kiefer fördern die Durchblutung der Kopfhaut, wodurch die Haarfollikel gestärkt werden.
  • Keratin: Fasereiweiß, das aus Aminosäuren besteht, und Brüche in den Schwefelbrücken der Haare bis zu einem gewissen Grad reparieren kann.

Haarausfall Frauen Ursachen

Gibt es Hausmittel gegen Haarausfall?

Es gibt keine Hausmittel gegen Haarausfall im herkömmlichen Sinne. Zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts empfiehlt es sich allerdings, den Körper durch Basenbäder und Basenkuren zu entgiften und dafür zu sorgen, dass die im Haarboden eingelagerten Säuren neutralisiert und ausgeleitet werden. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft trägt zur Entsäuerung bei. Außerdem gibt es eine Reihe von natürlichen Wirkstoffen, mit denen du deine Mineralstoffdepots wieder auffüllen kannst:

  • Bier: Eine Bierspülung (in die Kopfhaut einmassieren, ca. 30 Min. einwirken lassen) kurbelt die Durchblutung der Kopfhaut an, wodurch die Haarfollikel besser mit Nährstoffen versorgt werden.
  • Birkenblätter: Ein Aufguss aus Birkenblättern (ca. 200 ml/ Tag) versorgt dich u.a. mit Kalzium, Kalium, Eisen, Zink, Magnesium und Vitamin C. Bei der Kopfhautmassage versorgt der Birkentee deine Kopfhaut mit Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend.
  • Bockshornklee: Aktivierter Bockshornklee in Kapselform verbessert die Nährstoffaufnahme und stärkt dein Immunsystem. Eine Haarmaske aus Bockshornkleesamen spendet Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend.
  • Sango Meereskoralle: Die Sango Meereskoralle versorgt dich mit mehr als 70 wichtigen Spurenelementen, die in ionischer Form vorliegen. das bedeutet, dass sie unmittelbar nach der Einnahme bereits in die Zellen gelangen und u.a. den Haarboden remineralisieren.
  • Kopfhautmassage: Kreisende Bewegungen mit den Fingerspitzen beider Hände und sanfter Druck auf die Kopfhaut kurbeln die Durchblutung an.

Eigenbluttherapie gegen Haarausfall

Haarausfall bedeutet für Betroffene einen enorm hohen Leidensdruck. Viele sind daher sogar bereit, vier- bis fünfstellige Beträge für eine Haartransplantation zu bezahlen. Wir haben uns bei Frau Dr. Eva Wegrostek, Expertin für nicht-invasive Schönheitsmedizin in Wien, über eine alternative Behandlungsform erkundigt. Frau Dr. Wegrostek bietet seit über 20 Jahren erprobte und non-invasive Therapien an und hat uns erklärt, in welchem Rahmen die sogenannte Eigenbluttherapie gegen Haarausfall helfen kann.

Frau Dr. Wegrostek und ihr Team setzen auf ausführliche Beratungsgespräche und fundierte Analysen, um Patientinnen und Patienten perfekt abgestimmte Behandlungen auf dem neuesten Stand der Technik anbieten zu können. Im Vordergrund der gesamten Therapie stehen realistische Erwartungen: „Überversprechen sind nicht meine Sache.“ (Frau Dr. Eva Wegrostek)

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Was genau ist nicht-invasive Schönheitsmedizin?

Non-invasive Schönheitsmedizin ist nicht mehr nur ein Trend, sondern die Gegenwart und Zukunft. Als Ärztin für Ästhetische Medizin glaube ich an die natürliche Schönheit, die in jedem von uns wohnt. Diese wird sich auch nach der Behandlung in meiner Ordination, in Ihrem Gesicht widerspiegeln. Ohne, dass es sich unnatürlich verändert.

Die Ästhetische Medizin setzt auf Vorsorge. Die beste Vorsorge ist eine frische, stoffwechselaktive Haut, die Schäden selbst repariert. Je früher man damit beginnt, desto länger kann man sich ein jugendliches, frisches Hautbild erhalten.

Was ist Eigenbluttherapie? Wie wirkt sie gegen Haarausfall?

Die Eigenbluttherapie ist eine natürliche und sanfte Alternative zur Vermehrung der Bindegewebsfasern und der körpereigenen Hyaluronproduktion, sowie zur nachhaltigen Kopfhautverbesserung. Mit den Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut lässt sich die Kopfhaut am allerbesten regenerieren, reparieren und aufbauen. Sie stimulieren die Haarfollikel und die Bildung neuer Haarwurzeln.

Durch die Mikroverletzungen der Injektion werden die Durchblutung und der Haarwuchs wieder angeregt. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine Wunde, die mit PRP (plättchenreichem Plasma) behandelt wird, 50 mal schneller heilt als ohne Unterstützung.

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Die Eigenbluttherapie hilft gegen Haarausfall, indem sie die Haarfollikel stimuliert und das Haarwachstum anregt. Adobe Stock, (c) anatoliiSushko

Hilft die Eigenbluttherapie bei allen Formen von Haarausfall?

Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass noch genügend Haarwurzeln vorhanden sind. Bei genetisch veranlagtem Haarausfall ist der Erfolg geringer. Die von uns angebotene Eigenbluttherapie gegen Haarausfall ist sowohl für Männer als auch Frauen geeignet.

Wie läuft die Eigenbluttherapie ab?

Vorerst wird Ihnen Blut abgenommen. Durch Zentrifugieren wird das Blut so aufbereitet, dass das wertvolle Blutplasma isoliert wird. Nach Aufbereitung des PRP wird es mit der neuesten Hollywood-Methode, mit feinen Nadeln, die keine Schmerzen verursachen, in die Kopfhaut injiziert. Nach ein paar Wochen kann man bereits die ersten Ergebnisse beobachten.

Wie teuer ist die Eigenbluttherapie in Ihrer Ordination? Sind Nachbehandlungen nötig?

Pro Behandlung verrechnen wir 280 €. Wir empfehlen 10 Sitzungen, im Abstand von 1 Woche. Je nach Hormonstatus kann es notwendig sein, die Behandlung zu wiederholen, um das Ergebnis bestmöglich zu erhalten.

Welches Ergebnis kann ich (realistisch) erwarten?

Aufgrund der angeregten Durchblutung durch die Mikroverletzungen und der verbesserten Kopfhautversorgung durch das köpereigene plättchenreiche Plasma können sich meine Patienten auf volleres, dichteres und gesünderes Haar freuen.

Der HEROLD dankt Frau Dr. Eva Wegrostek für ihre Zeit und ihre Expertise!



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