Rasenmäher Roboter 2019: 6 tolle Mähroboter im Test

Rasenmäher Roboter

Wie viel Rasenmäher Roboter kosten und was sie können, erfährst du in diesem Blogpost. Foto: Adobe Stock, (c) Piotr Wawrzyniuk

Einen Haushaltsroboter zu besitzen ist der neueste Trend. Egal ob es sich dabei um einen Fensterputzroboter, Staubsauger Roboter, Poolroboter oder Rasenmäher Roboter handelt. Letztere sparen viel Zeit, sind wartungsarm und pflegen zudem auch noch den Rasen. Wir zeigen euch, was sie können und mit welchen Kosten ihr bei einem Kauf rechnen müsst.

Mähroboter: Für jeden Garten geeignet?

Um den Rasenmäher Roboter im Garten optimal nutzen zu können, müssen verschiedenene Faktoren berücksichtigt werden:

  • Rasenfläche: Je nach Hersteller und Modell sind Rasenmäher Roboter für einen kleinen Garten ab 100 m² bis hin zu  10.000 m² einsetzbar. Die meisten Modelle werden für Rasenflächen von 1.000 m² bis 2.000 m² angeboten.
  • Steigung: Mähroboter bewältigen in Abhängigkeit von der Motorstärke und Marke Steigungen von 35 bis 70 Prozent. Leichte Gefälle und leicht unebene Gartenflächen sind somit selbst für günstige Rasenroboter kein Problem, ein starker Hang oder ein sehr unebener und löchriger Rasen ist für die meisten Roboter allerdings nicht geeignet.
  • Hindernisse: Rasenmäher Roboter verfügen über Stoßsensoren, die Hindernisse wie Bäume, Sträucher oder Hecken erkennen. Allerdings funktioniert der Mäher nur dann optimal, wenn nicht die gesamte Fläche bepflanzt ist, also lediglich eine überschaubare Menge von Pflanzen zu umfahren ist. Auch sehr kleine Hindernisse oder sehr kleine Gegenstände werden von den Sensoren oft nicht erkannt. Um den Roboter nicht zu beschädigen, sollten kleine Gegenstände vor dem Mähen entfernt werden (Spielzeug, Steine, Fallobst, etc.).
Rasenmaeher Roboter

Bis zu einer Steigung von 70 Prozent bewältigen manche Rasenmäher Roboter auch unebene Gartenflächen. Foto: Adobe Stock, (c) frenky362

6 Rasenroboter im Test

Welcher Rasenmäher Roboter ist eigentlich der beste? Wie so oft, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, sondern ist von den gewünschten Funktionen abhängig. Soll der Mähroboter steiles Gelände bewältigen können? Soll er eine lange Laufzeit aufweisen? Oder soll er besonders sicher und umweltfreundlich sein? Je nachdem, welche Anforderungen gestellt werden, ist ein anderes Modell zu empfehlen. Um dennoch bei der Kaufentscheidung behilflich zu sein, möchten wir euch nachfolgend ein paar hochwertige Rasenroboter samt ihrer Vor- und Nachteile vorstellen:

1. Husqvarna Automower® 435X AWD

Der Automower 435X AWD setzt unter den Mährobotern neue Maßstäbe. Der Rasenmäher Roboter aus dem Hause Husqvarna ist so etwas wie der Lamborghini unter den Rasenrobotern und besonders für Gärten mit einem starken Gefälle geeignet. Im Test bewältigte er Steigungen von bis zu 70%. Hauptgrund für diese unglaubliche Leistung ist der eingebaute Allradantrieb. Der neue Automower kann mittels App gesteuert werden und folgt sogar Sprachbefehlen von Alexa und Google Home. Beim Automower 435X handelt es sich nicht um ein nettes Spielzeug für den Garten, dieser Rasenroboter ersetzt den konventionellen Rasenmäher beinahe zu 100%.

Kosten: Preislich liegt der Husqvarna Automower 435X AWD mit 4.400 bis 4.800 Euro im dementsprechend hochpreisigen Segment der Rasenmäher Roboter.

2. Grizzly Mähroboter MR 400 Blackline

Kraftvoll wie ein Bär ist der Grizzly Mähroboter MR 400 Blackline. Seine Laufzeit beträgt bis zu 10 Stunden und mit seinem Hinterradantrieb bewältigt er Steigungen von bis zu 35 Prozent problemlos. Auch der Grizzly lässt sich bequem per App steuern und ist trotz seiner unbändigen Kraft mit 68 db(A) doch relativ leise. Er ist für Rasenflächen bis zu 400 m² geeignet.

Kosten: Im Gegensatz zum oben genannten Mähroboter ist der Grizzly MR 400 auch für Normalsterbliche erschwinglich und kostet nur rund 480 €.

3. Gardena Sileno +

Ein Klassiker unter den Rasenroboter-Herstellern ist Gardena. Das aktuelle Spitzenprodukt dieses Herstellers ist der Sileno+. Der Sileno+ ist optimal für den Einsatz auf Rasenflächen mit einer Größe von bis zu 1.300 m² geeignet. Er bewältigt Steigungen von bis zu 35%. Seine scharfen, rotierenden Messer kürzen den Rasen präzise auf die gewünschte Höhe. Dank seiner zahlreichen Sensoren ist der Sileno+ dazu in der Lage, die Mähfrequenz an das Wachstum des Rasens anzupassen.

Kosten: Mit Preisen von rund 1.800 Euro gehört der Gardena Sileno+ zu den preiswertesten Modellen am Markt.

4. Robomow RX12u

Ein fester Bestandteil auf dem Rasenroboter-Markt ist der Hersteller Robomow. Der Robomow RX 12u ist ein eher günstiger Mähroboter, der ohne Probleme zu installieren ist und anschließend sofort in Betrieb genommen werden kann. Gerade für kleinere Gärten mit einer Größe von maximal 250 m² bietet sich dieses Modell an, da es mit seinem geringen Gewicht (7,5 kg) und seinem geringen Preis zu punkten vermag. Nach dem Mähen kehrt der Robomow RX12u zudem selbstständig zu seiner Ladestation zurück.

Kosten: Mit rund 350 Euro gehört der Robomow RX12u zu den niederpreisigen Modellen unter den Rasenmäher Robotern.

5. McCulloch Rob R1000

Auch McCulloch hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen unter den Mähroboter-Herstellern gemacht. Das derzeitige Spitzenprodukt aus dem Hause McCulloch ist der Rob R1000. Er ist für Rasenflächen bis 1.000 m² und Steigungen von maximal 25 % geeignet. Mit einer Lautstärke von nur 59 db(A) gehört der McCulloch Rob R1000 zu den leisesten Mährobotern die es gibt. Er schneidet den Rasen konstant auf eine Höhe von 20-50 mm.

Kosten: Für eine runde Summe von 1.000 Euro ist der McCulloch Rob R1000 bei diversen Fachhändlern erhältlich.

6. Bosch Indego 350 Connect

Die Marke Bosch steht normalerweise für Qualität und das beweist auch der Bosch Rasenroboter Indego 350 Connect. Dieser Möhroboter ist mit einem Navigationssystem ausgestattet, das es ihm erlaubt in parallelen Bahnen zu fahren und fast doppelt so schnell zu arbeiten wie die meisten anderen Rasenmäher Roboter. Auch Sprachbefehle über Alexa werden vom Indego 350 Connect verarbeitet. Zudem punktet dieses Gerät mit einer enorm langen Akku-Laufzeit bei gleichbleibend hoher Akku-Lebensdauer.

Kosten: Derzeit ist der Bosch Indego 350 Connect für 730 Euro erhältlich.

Wo kann man einen Rasenmäher Roboter kaufen?

Rasenroboter kannst du bei folgenden österreichischen Fachhändlern kaufen oder online bestellen:

Wie oft und wann mähen?

Der Rasenroboter ist im Dauerbetrieb, da er den Rasen nicht dann mäht, wenn er zu hoch ist, sondern laufend kurz hält. Arbeitspausen macht er nur, wenn er in der Ladestation wieder aufgeladen wird bzw. bei Modellen mit Regensensor, wenn es regnet. Da der Elektromotor sehr leise ist, wirkt sich das auch nicht störend auf die Umgebung aus.

Mähroboter

Mähroboter werden entweder über Solarzellen oder in einer Basisstation aufgeladen. Foto: Adobe Stock, (c) exclusive-design

Wie orientiert sich ein Mähroboter?

Neben dem Weg in die Ladestation muss der Mähroboter auch wissen, wo im Garten er mähen muss. Dazu werden grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Orientierungssystemen angeboten:

  • Mähroboter mit Draht: Die meisten Modelle orientieren sich mithilfe von Begrenzungsdrähten, die knapp ober- oder unterhalb der Grasnarbe verlegt werden. Der Draht baut ein Magnetfeld auf, das der Mähroboter mithilfe von Sensoren erkennt. Die Installation ist recht aufwendig und sollte von einem Fachmann durchgeführt werden. Manche Modelle werden auch nur inklusive Installation verkauft.
  • Mähroboter ohne Draht: Mähroboter ohne Begrenzungskabel verwenden zur Erkennung des Rasens integrierte Rasensensoren. Die Installation der Begrenzungsdrähte enfällt daher bei diesem Modell. Damit das System funktioniert, muss der Rasen jedoch durch einen Zaun, Steine, erhöhte Bordsteinkanten oder andere Begrenzungshilfen klar von Blumenbeeten, Gemüsebeeten oder einem Pool abgegrenzt sein. Sonst kann es passieren, dass der Sensor den Unterschied nicht  erkennt und das Blumenbeet ummäht.

Tipp Rasenmäher Roboter GPS: Mähroboter ohne GPS arbeiten nach dem Zufallsprinzip und wissen daher auch nicht, welche Flächen schon gemäht wurden und welche nicht. Teurere Modelle mit einem GPS Modul erkennen hingegen, welche Rasenflächen nicht gemäht wurden und noch bearbeitet werden müssen. Dadurch mäht der Rasenroboter effektiver und hat eine verbesserte Flächenleistung.

Mähroboter

Einige Mähroboter verfügen über eine Diebstahlsicherung oder PIN-Eingabe. Foto: Adobe Stock, (c) Sabine

Rasenmäher Roboter mit oder ohne Regensensor?

Die meisten Rasenroboter ohne Regensensor arbeiten problemlos bei Regen. Der einzige Zusatzaufwand ist die Reinigung. Eine Nachrüstung mit einem Regensensor ist bei diesen Modellen kaum möglich.

Einige Modelle sind jedoch mit einem integrierten Regensensor ausgestattet, um den Mähroboter nur bei optimalen Bedingungen arbeiten zu lassen. Sobald es zu regnen beginnt, erkennt dies der Regensensor und schickt den Roboter in die Basisstation. Bei manchen Modellen kann man auch die Empfindlichkeit des Sensors einstellen. Der Mähroboter pausiert erst dann, wenn der Regen die eingestellte Stärke erreicht. Alternativ lässt sich der Sensor auch komplett ausschalten.

Der größte Vorteil des Regensensors liegt darin, dass der Mähroboter bei Regen keinen zusätzlichen Gefahren ausgesetzt wird und der untere Bereich durch die nassen Rasenreste nicht verschmutzt wird. Dem stehen aber auch einige Nachteile gegenüber: Wenn der Roboter seine Arbeit unterbricht, entsteht eine unregelmäßige Rasenfläche, die optisch nicht sehr schön anzusehen ist. Auch gilt es zu bedenken, dass der Rasen bei Regen schneller wächst und bei längeren Regenperioden das Gras für das Gerät zu hoch werden könnte.

Dieses Problem lässt sich aber einfach lösen, indem man den Regensensor auf eine bestimmte Regenstärke einstellt oder gänzlich deaktiviert. Es ist daher wohl in den meisten Fällen sinnvoller, gleich ein Modell mit dieser Funktion zu kaufen, anstatt sich später vielleicht zu ärgern. Denn eine Nachrüstung ist – wie bereits erwähnt – nur schwer möglich.

Hier geht’s zu den am besten bewerteten Fachhändler für Elektrogeräte:



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