Website kaufen vs. selbst erstellen: Was sind die Unterschiede?

Soll ich eine Website kaufen oder selbst erstellen? Wir geben Entscheidungshilfe! Bild: © HEROLD

Soll ich eine Website kaufen oder doch lieber selbst erstellen? Diese Frage stellen sich viele (angehende) Unternehmer:innen. Um bei diesem Thema mehr Klarheit zu verschaffen, haben wir uns dieser Frage gewidmet und beide Formen miteinander verglichen. Von Design bis Usability: Wir zeigen sämtliche Vorteile, Nachteile und alles, worauf du beim Erstellen einer Website achten musst.

Für KMU ist hier besonders das passende Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Die meisten Selbständigen haben klare Ziele für ihre Webseite und ebenso genaue Vorstellungen, welche Funktionen und Elemente die zukünftige Firmenwebsite enthalten sollte. Nun geht es darum, die beste Lösung im Rahmen des eigenen Budgets zu finden. Dafür gehen wir auf die Punkte ein, die für KMU wichtig sind und zeigen, ob und in welchen Punkten die Selfmade- oder Profi-Variante geeigneter ist.

Website kaufen vs. Internetseite selber machen

Du bist an dem Punkt, dass du eine eigene Homepage brauchst bzw. haben möchtest? Dann hast du dafür zwei Möglichkeiten:

  • Variante A: Eine professionelle Webdesign-Agentur (oder einen Freelancer) beauftragen.
  • Variante B: Die Seite selbst realisieren – mit einem Content Management System oder Homepage-Baukasten.

Wir wollen beide Versionen kritisch betrachten – vom Design bis zum Support. Dabei gehen wir unter anderem darauf ein, welche Version welche Ansprüche abdeckt, ob kostenlose Webseiten-Editoren einerseits effektiv und andererseits wirklich immer kostenlos sind und ob sich die Investition in einen Profi heutzutage noch lohnt.

Faktor 1: Der Preis

Das für viele Wichtigste zuerst: Der Preis!

Zunächst zu den Selfmade-Websites. Diese locken mit gänzlich kostenlosen Modellen oder aber mit solchen, die nur einen minimalen Betrag (ab ca. 10€/Monat) erfordern. Das klingt zunächst einmal natürlich sehr gut. Doch hier gibt es auch einen Haken: Bei diesen Modellen erhälst du nämlich nur die absoluten Basics. Wenn du deiner Homepage einen Hauch mehr Funktionen geben willst, kostet das wieder. Die Mehrkosten sind hier also durchaus vorhanden – sie verstecken sich nur etwas besser.

Werfen wir nun einen Blick auf professionelle Websites. Bei ihnen muss man offen und ehrlich sagen: Ja, sie haben ihren Preis. Möchte man eine Website kaufen, liegen die Webseiten-Kosten oft bei einem Wert von 1.500€, können aber auch noch sehr viel weiter hochklettern. Dafür investierst du bei dieser Variante in:

  • Know-how
  • reibungslose und schnellere Umsetzung
  • maximale Flexibilität

Tipp für KMUs mit kleinem Budget: Herold bietet mit dem Paket Website-Connect eine komplette Profi-Webseite von Webdesigner:innen zum fairen Preis. Denn auch eine professionelle Webseite kann das Firmenkonto schonen. Wahlweise erhälst du ein telefonisches oder persönliches Briefing direkt in deinem Büro.

Preis-Fazit: Website kaufen oder selbst erstellen?

Wer den Preis einer Homepage als Investition sieht und zumindest ein moderates Budget dafür aufbringen kann, bekommt bei Webseiten vom Profi definitiv mehr Leistung. Und auch die Selfmade-Variante lässt sich meistens nicht kostenlos realisieren, wenn diese werbefrei, auf deiner eigenen Domain erreichbar sein und mehr als nur die Basic-Funktionen haben soll.

Faktor 2: Das Design

Eine Webseite ist dein Aushängeschild im Internet, daher sollte sie gut designt sein. Baukasten-Websites oder selbstgemachte (mit kostenlosen Vorlagen) können meist direkt als solche erkannt werden – und das nicht nur von professionellen Webdesigner:innen. Das größte Problem dabei ist wahrscheinlich, dass Kunden und Kundinnen schnell durch unprofessionell wirkende Seiten abgeschreckt werden, da sie sich nicht sicher sind, wie seriös die Seite ist.

Aber: Auch bei den kostenlosen Versionen gibt es Ausnahmen, denn manche Tools haben mittlerweile eine größere Auswahl an Vorlagen. Diese können durchaus auch professionell anmuten, doch es bleibt letztlich ein Produkt von der Stange – deine Webseite ähnelt dann eventuell der von anderen Webseiten-Betreibern und -Betreiberinnen im Internet.

Entscheidet man sich dazu, eine Webseite erstellen zu lassen, hat man den Vorteil, dass diese professionell gestaltet ist und daher nicht nur auf den ersten Blick gut aussieht, sondern auch nach dem zweiten und dritten noch. Denn dahinter steckt ein:e Webentwickler:in, der oder die nicht einfach Elemente aneinanderreiht, sondern das Design an die Inhalte und Funktionen der Webseite anpasst – statt umgekehrt.

Diese:r achtet außerdem darauf, dass….:

  • die Farben zu deiner CI (Corporate Identity) passen
  • die Navigation natürlich und selbsterklärend abläuft (auch einige Klicks später noch)
  • die Schriftgrößen und -arten zueinander passen.

So wird der Gesamteindruck harmonisch, was die Besucher:innen ebenfalls merken werden. Denn diese beurteilen eine Webseite – ob nun bewusst oder unbewusst – schon in den allerersten Sekunden. Wirkt dann irgendetwas nicht „rund“, wandern viele wieder ab. Um das alles zu realisieren, benötigt man Fachwissen, das man in aller Regel als Hobby-Webdesigner oder Webdesignerin einfach nicht hat. Profi-Webprogrammierer:innen hingegen sind sich all dessen bewusst und setzen idealerweise ganzheitliche Konzepte für die perfekte User Experience um.

Design-Fazit: Website kaufen oder selbst machen?

Dieser Punkt geht ganz klar an die professionelle Webseite. Denn wirkliche Hingucker, die es im Web so noch nicht gibt, sind bei reinen Selfmade-Seiten die Ausnahme. Außerdem werden bei Agentur-Webseiten genau die Funktionen integriert, die für dein Business wichtig sind. Eine Webseite erstellen zu lassen, zahlt sich also aus.

Faktor 3: Das Ranking

3.1. SEO

Das Ranking auf Google wird im Zusammenhang mit Webseiten immer wieder angesprochen. Denn was bringt eine Firmenwebsite, wenn sie niemand findet? Und nicht gefunden zu werden, bedeutet gleichzeitig auch: keine Besucher:innen auf der Webseite. Ist das der Fall, kann man sich die Webseite leider direkt sparen, da sie dann keinen Nutzen für dein Unternehmen hat.

Hier haben Baukasten-Tools und selbstinstallierte CMS-Lösungen einen gehörigen Nachteil: Auch wenn mit Phrasen wie „besser in Google gefunden werden“ oder „suchmaschinenfreundliches System“ geworben wird, hat man oft überhaupt keine Möglichkeit, wesentliche Einstellungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen. Kennt man sich mit suchmaschinenoptimiertem Texten aus, kann man über diesen Weg noch etwas herausholen, aber zu SEO gehört noch viel mehr.

Den Preis, den man für professionelle Webseiten zahlt, zahlt man nicht nur für die Webseite an sich, sondern er beinhaltet meist auch Maßnahmen, die deine Google Platzierung verbessern. Diese reichen von inhaltlichen (Inkludieren und Optimieren von Texten, Bildern, Videos) bis hin zu technischen (korrekte Konfiguration des Servers, SEO-Einstellungen) Komponenten. Hier ist einerseits wieder Fachwissen vonnöten, aber andererseits müssen auch die technischen Gegebenheiten vorhanden sein, um SEO-Einstellungen umsetzen zu können. Das wird bei Baukastenlösungen oft schwer.

SEO-Fazit: Website kaufen oder selbst erstellen?

Fachwissen und technische Möglichkeiten sind hier die Schlagworte. Möchte man die Suchmaschinenoptimierung auf allen Ebenen vornehmen, um so das Beste aus der eigenen Homepage herauszuholen, sollte man sich an einen Profi wenden und eine Website programmieren lassen.

3.2. Ladezeiten

Da sich einige beim Lesen bestimmt gefragt haben, was nun ein ganz konkretes Beispiel für technische SEO-Komponenten sein kann, möchten wir uns hier den Ladezeiten einer Webseite (Page Speed) widmen. Diese gehört – mit vielen anderen – zu den Rankingfaktoren von Google.

Sie sollte minimal gehalten sein und ist ihrerseits wieder von vielen Faktoren abhängig. Wichtig sind beispielsweise ein schlanker Code oder eine bestimmte Bildgröße und -datei, damit die Seite nicht mit unnötigem Ballast überhäuft – und somit langsamer gemacht – wird. In Kombination mit ordentlichem Webhosting führt genau das zu rasanten Ladezeiten.

Gut programmierte Seiten laden oft im Millisekundenbereich. Und das ist nicht nur für Google schön, sondern auch für die User. Du kennst das wahrscheinlich selbst: Braucht eine Seite zu lange zum Laden, springt man schnell wieder ab und wendet sich einer anderen Webseite, ergo der Konkurrenz, zu.

Vorgefertigte „Premium Templates“ für dein CMS sind zwar vergleichsweise günstig, können solche Performance-Werte aber kaum erreichen, da sie meist mit Funktionen überladen sind, die deine Firmenwebsite gar nicht benötigt.

Ladezeiten-Fazit: Website kaufen oder selbst machen?

Viele sagen: „Zeit ist Geld.“ Und dieses Sprichwort macht leider auch nicht vor Website-Ladezeiten Halt. Und Kunden bzw. Kundinnen nur durch den Umstand zu verlieren, dass die Page Speed zu langsam war, ist besonders bitter. Möchtest du also sichergehen, dass dir das nicht passiert, ist es besser, einen Profi zu bemühen.

Faktor 4: Die Mobiloptimierung

Der „Mobile First“-Ansatz ist heutzutage im Webdesign nichts Neues mehr. Auch den damit in Zusammenhang stehenden Begriff Responsive Design haben viele schon immer und immer wieder gehört. Kurz gesagt: Durch dieses sehen Webseiten auch auf mobilen Endgeräten, wie einem Smartphone, gut aus und büßen nichts in ihrer Funktionalität ein.

Das Gute ist, dass auch selbstgebaute Websites diesen Anforderungen entsprechen, da auch kostenlose Tools die Mobiloptimierung möglich machen. Doch da, wo Licht ist, ist oft auch Schatten. Und dieser kommt bei diesem Thema, wenn es um konkrete Bildschirmgrößen und Detaileinstellungen geht.

Problem bei der Bildschirmgröße: Heute noch echte „Standard“-Displaygrößen zu finden, wird schwierig: Ein Smartphone hat eine andere Größe als ein Notebook oder ein SmartTV. Und dennoch muss deine Webseite auf all diesen mobilen Geräten gut funktionieren.

Problem bei den Detaileinstellungen: Müssen oder sollen ganze Website-Bereiche auf dem mobilen Gerät anders dargestellt werden, kann es bei einigen Anbieter:innen an der Umsetzbarkeit hapern. Gleiches gilt für:

  • Bilder, die auf den mobilen Geräten plötzlich zu klein sind
  • Überschriften, die in ihrer Schriftgröße nicht auf ein kleines Smartphone-Display passen.

Um diese Dinge korrigieren zu können, bräuchte man gewisse Detaileinstellungen, mit denen man hier den Stil ändern könnte.

Für Profi-Webentwickler:innen ist das meist ein schnell lösbares Problem. Oder anders gesagt: Sie schaffen es, deine Webseite direkt auf jeder Bildschirmgröße glänzen zu lassen.

Mobil-Fazit: Website kaufen oder selbst erstellen?

Hat man nur eine Basic-Website, schafft man die Mobiloptimierung als Eigen-Projekt auch selbst. Sind auf der Seite jedoch individuellere und dadurch komplexere Elemente eingebaut, geht man mit einer Profi-Webseite auf Nummer sicher.

Faktor 5: Flexibilität und individuelle Anpassung

Flexibel sein – das ist heute in vielen Bereichen zu einer Art Credo geworden: flexible Arbeitszeiten, flexible Arbeitsgestaltung usw. Und nicht zuletzt in Bezug auf die eigene Homepage möchten viele anpassungsfähig sein. Sie möchten sie nach ihren Wünschen gestalten und anpassen können, wenn sie etwas Neues einbauen wollen. Das ist verständlich – denn nur so kann die Website genau das ausdrücken, was man zeigen möchte.

Zwar gibt es in vielen Bereichen (teilweise nachvollziehbare) Argumente für eine Selfmade-Webseite, doch wenn es um 100 % Anpassbarkeit geht, gehen einem hier schnell die Argumente aus. Denn wenn du eine Funktion willst, die es bei deinem DIY-Anbieter gar nicht (oder nur gegen erhebliches Entgelt) gibt, stehst du leider rasch vor unlösbaren Problemen oder Ärgernissen.

Das kann:

  • vom Kontakt-Formular
  • über das Blog-Layout
  • bis hin zum Styling von banalen Buttons und Infoboxen gehen.

Bei DIY-Websites musst du mit den Einstellungen vorlieb nehmen, die von dem oder der Anbieter:in bereitgestellt werden – Individualität wird hier also schwierig

Ein echter Profi hingegen realisiert diese Komponenten bis ins kleinste Detail genau nach deinen Vorstellungen. Frei nach dem Motto: Sonderfunktionen: Geht nicht, gibt’s nicht!

Fazit zur Flexibilität: Website kaufen oder selbst machen?

Wer sich damit zufrieden gibt, auf einige individuelle Anpassungen verzichten zu müssen, wird hier mit Selfmade-Lösungen auskommen. Wer jedoch mit der Homepage Individualität ausstrahlen möchte und noch dazu auch auf Details achtet, sollte sich eine Website machen lassen. In dem Fall ist man beim Profi besser aufgehoben.

Faktor 6: Die Zeit

„Können Sie nicht mal eben schnell…“ oder „So aufwendig ist das doch nicht, das könnten Sie doch direkt mal eben machen….“ – Das sind Sätze, die dir aus deinem alltäglichen Arbeitsleben bestimmt bekannt vorkommen. Und die Antwort ist: Hinter der geforderten Aufgabe steckt mehr, als man denkt, also: Nein, das geht nicht mal eben schnell.“

Ähnlich ist es mit der Erstellung von Webseiten ebenfalls: Selfmade-Lösungen werben zwar oft damit, dass alles schnell geht, was für Mini-Webseiten durchaus realistisch sein mag, aber es gilt dennoch zwei Dinge zu bedenken:

  • Wenn du eine Homepage selbst erstellst, benötigst du eine gewisse Einarbeitungszeit, um wirklich mit dem Tool umgehen zu können.
  • Während du selbst an deiner Webseite arbeitest, leidet dein eigentliches Geschäft!

Du musst also irgendwann die Zeit finden, dich in das Tool einzuarbeiten und dann auch noch die Seite final zu entwerfen – Zeit, die du nicht für dein eigentliches Geschäft nutzen kannst. Hier stellt sich also die Frage, wann du diese Zeit aufbringen kannst. Schließlich soll deine Website auch zum Unternehmenserfolg beitragen; es reicht also nicht, wenn du sie erst ein halbes Jahr nach Eröffnung erstellen kannst.

Eine Agentur hat hier den Vorteil, dass du selbst (oder deine Mitarbeiter:innen) keine Zeit verlieren, da du diese Aufgabe „ausgelagert“ hast und dich nicht mit irgendwelchen Tools und deren Funktionsweise auseinandersetzen musst. Wer sich an diesem Punkt fragt, wie schnell eine Agentur eine vollständige Webseite realisieren kann, stellt eine absolute berechtigte Frage.

Alles in allem hängt das natürlich stark von dem oder der Dienstleister:in und dessen oder deren Auslastung ab. Doch mitunter kann eine Profi-Webseite auch in Windeseile entstehen – ganz ohne Kompromisse. Und: Es ist nicht deine Zeit, die investiert werden muss.

Fazit zum zeitlichen Rahmen: Website kaufen oder selbst erstellen?

Das Outsourcing an den oder die Spezialist:in erscheint hier nicht nur effizienter, sondern auch zeitschonender. Vor allem, weil du deine Zeit nicht in Einarbeitung und das Tüfteln mit dem Website-Editor investieren musst.

Faktor 7: Die Hilfeleistung

Ob man es will oder nicht – jede:r braucht manchmal Hilfe. Auf Internetauftritte bezogen, bedeutet das drei Dinge: Beratung, Wartung und Support. Doch warum überhaupt?

An einer Homepage muss man genauso (na gut, ähnlich viel) arbeiten wie an einer Beziehung: Inhalte müssen angepasst bzw. aktualisiert werden und auch auf technischer Ebene können Optimierungen oft nötig werden (Thema Page Speed, Bildgrößen, Software Updates).

Baukasten-Websites sind heutzutage so konzipiert, dass Aktualisierungen recht leicht von der Hand gehen und auch Wartungen vergleichsweise nicht oft durchgeführt werden müssen.

Was hier aber fehlt, ist der laufende Support. Wenn auf deiner Seite Fragen und Fehler auftreten, ist es oft schwierig, jemanden zu finden, der eine Antwort gibt. Hier steht oft nur ein Basic-Support zur Verfügung, persönliche Beratung ist oft nicht inbegriffen und/oder zieht lange Wartezeiten nach sich.

Bei Profi-Webseiten ist genau das mitinbegriffen, denn jede Agentur hat einen Kundenservice, der sich u.a. um genau solche Fragen kümmert.

Doch auch Wartungspakete und Beratungsleistungen sind oft integriert. Hast du eine Geschäftsidee und willst diese kommunizieren, weißt aber noch nicht genau, welches Format sich eignet (Videobotschaft, Animation usw.)? Ein Webdesigner oder eine Webdesignerin kann dir sagen, was funktioniert – oder es direkt umsetzen. Und auch beim Thema Wartung ist man bei service-orientierten Anbieter:innen in guten Händen: Ändern sich zum Beispiel rechtliche Website-Anforderungen, werden diese direkt umgesetzt.

Support-Fazit: Website kaufen oder selbst machen?

Wenn man Website-Hilfe braucht, Funktionen nicht versteht oder etwas ändern will, braucht man oft Unterstützung. Wer Wert darauf legt, schnell und individuell beraten zu werden, sollte Baukasten-Websites den Rücken kehren und lieber eine Webseite vom Profi wählen.

Faktor 8: Social Media und Kampagnen

Die verschiedensten Social Media-Kanäle werden täglich genutzt. Vor allem auch jüngere Generationen verbringen viel Zeit dort: zu Unterhaltungszwecken, zur sozialen Interaktion oder um Informationen einzuholen.

Daher eignen sich Social Media-Portale hervorragend, um an mögliche Kund:innengruppen heranzutreten. So kannst du Infos über dich und dein Unternehmen verbreiten und gleichzeitig zu deiner Homepage verlinken. Der Schritt von Social Media auf deine Website ist also nur einen Klick entfernt.

Bei individuell programmierten Websites wird gewährleistet, dass dies auch tatsächlich passiert. Dabei spielen folgende Kniffe eine Rolle:

  • Einbau von maßgeschneiderten Tools, die das Teilen deiner Inhalte auf sozialen Netzwerken aktiv fördern
  • individuelle Gestaltung der Link-Vorschau in sozialen Netzwerken
  • Direkte Ein- und Anbindung deiner Social-Media-Kanäle an die Webseite

Diese effizient umzusetzen, erfordert wieder ein gewisses Fachwissen, was es schwierig machen kann, all diese Punkte auf einer Selfmade-Seite umzusetzen.

Ähnlich sieht es auch bei Kampagnen aus. Möchtest du mithilfe deiner Webseite gezieltes Online Marketing betreiben, ist eine individuell programmierte Website als wichtige Basis für diese Aktivitäten unabdingbar. Denn der generierte Traffic aus den verschiedenen Quellen (z. B. Google Adwords) muss auf der Homepage schließlich noch zu tatsächlichen Kunden bzw. Kundinnen gemacht werden. Gute Webprogrammierung ist dabei essenziell. Nur so kann sich das Potenzial deiner Werbekampagnen voll entfalten und du erreichst mehr Conversions und Kontakte!

Social Media-/Kampagnen-Fazit: Website kaufen oder selbst erstellen?

Dieser Punkt geht an das Website-Kaufen. Das Fachwissen von Agenturen ist hier sehr wertvoll, um die Einbeziehung von Social Media bzw. die Effektivität von Kampagnen zu gewährleisten bzw. zu stärken.

Faktor 9: Rechtliches und der Datenschutz

Better be safe than sorry – das ist in diesem Bereich das oberste Gebot. Denn hier kann man echte Probleme bekommen, wenn man rechtliche Vorgaben missachtet. Und rechtliche Mindestanforderungen an kommerzielle Websites sind nicht zu unterschätzen.

Ein einfacher Hinweis auf Cookies da, ein Link „Datenschutzerklärung“ in der Fußzeile dort – damit ist der Topf an Vorgaben bei vielen Geschäftsmodellen leider noch nicht ausgeschöpft. Denn beispielsweise müssen auch sämtliche Integrationen von Social Media (das gilt auch für YouTube-Videos, Instagram-Fotos usw.) gewisse Anforderungen an den Datenschutz erfüllen.

Ohne ordentliche Programmierung werden solche Aspekte entweder völlig missachtet (und eine Datenverbindung wird unerlaubterweise sofort aufgebaut) oder aber die Usability leidet durch die Datenschutzmaßnahmen.

Datenschutz-Fazit: Website kaufen oder selbst machen?

Um die rechtlichen Rahmenbedingungen der DSGVO zu erfüllen, solltest du deine Website lieber vom Profi programmieren und bei diesem heiklen Thema nichts anbrennen lassen.

Mensch auf Boot, der das Wort "DSGVO" ins Wasser wirft.
Wirf deine Sicherheit nicht über Bord! Bild: © HEROLD

Faktor 10: Die Kunden und Kundinnen

Man sagt: „The winner takes it all.“ Und das ist derjenige mit den meisten Kunden und Kundinnen. Hier stellt sich vielleicht der ein oder andere die Frage, was eine Website damit zu tun hat. Die Antwort ist eigentlich recht einfach: Wie schon erwähnt, ist deine Website dein Online-Aushängeschild.

Nicht nur hinterlassen individuelle Websites einen besseren ersten Eindruck bei Usern, sie generieren auch mehr und stärker konvertierenden Traffic. Das liegt daran, dass professionelle Designer und Designerinnen wissen, worauf sie für diese Effekte achten müssen. Stichworte sind unter anderem Call-to-Action-Buttons und User Experience.

Mit einem guten Farb- und Gestaltungsgefühl können auch Selfmade-Varianten (im Rahmen der angebotenen Design-Möglichkeiten) einen guten Eindruck bei Kunden und Kundinnen hinterlassen. Spätestens bei der Konvertierung der Besucher:innen in echte Kund:innen und bei der User Experience wird es jedoch oft schwierig.

Kunden-Fazit: Website kaufen oder selbst erstellen?

Wer mehr Garantien für mehr Anfragen, Verkäufe und Neukund:innen haben möchte, sollte sich auch hier lieber an einen Profi wenden und eine Website programmieren lassen. Eine professionell erstellte Homepage liegt auch hier vor dem Eigen-Projekt.

Faktor 11: Langfristig stark sein

Eine Webseite am Puls der Zeit macht den Online-Auftritt deines Unternehmens nicht nur professioneller, eine solche kann auch selbst zum Business-Asset (Vermögenswert, Kapitalanlage) werden. Mittelfristig soll die Website zum wichtigen Kund:innenmagneten und zum Sprachrohr deines Unternehmens werden. Für viele Unternehmen ist sie also – strategisch und monetär – von unschätzbaren Wert.

Eine professionell programmierte Webseite bildet dafür eine gute Basis. Außerdem wird sichergestellt, dass diese auf modernen Webtechnologien beruht. Der Vorteil dabei ist, dass du nicht Gefahr läufst, dass dein Website-System in wenigen Jahren nicht mehr von allen Browsern unterstützt wird und bald als Auslaufmodell behandelt werden muss.

Das erspart einerseits unnötige Folgekosten, andererseits bleibt deine Firmenwebsite dadurch „skalierbar“, kann später modular erweitert und um zusätzliche Funktionen ergänzt werden. Gut programmierte Websites bieten also Planungssicherheit.

Bei eigens erstellten Webseiten musst du immer auf dem Laufenden bleiben, ob dein Website-System noch überall unterstützt wird. Wird es das irgendwann einmal nicht mehr, musst du dich mit den entsprechenden Anpassungen auseinandersetzen.

Zukunfts-Fazit: Website kaufen oder selbst machen?

Willst du sorgenfrei fit für die Zukunft bleiben und dir keine Gedanken über Website-Systeme machen wollen, bist du bei einer Agentur an der richtigen Stelle. So kannst du ganz einfach langfristigen Wert für dein Unternehmen schaffen. Dieser Punkt geht also an das Erstellenlassen eines Internetauftritts.

Fazit: Selberstricken vs. Profi-Website kaufen

Für ein reines Hobby-Projekt oder zur kreativen Betätigung sind Homepage-Baukästen oder kostenlose Website-Vorlagen für Selbermacher:innen sicherlich eine feine Sache. Doch bei einer Firmenwebsite, die wesentlich zum Außenauftritt eines Unternehmens beiträgt, sprechen so gut wie alle Aspekte für eine Website vom Profi.

Vor- und Nachteile zwischen Website kaufen und Selfmade in Tabellenform
Selfmade und Profi: Die Unterschiede auf einen Blick. Bild: © HEROLD

Nur wer eine Website erstellen lässt, ist flexibel und individuell unterwegs, wird gut von der Zielgruppe gefunden, erfährt ordentliche Beratung und vergeudet keine wertvolle Zeit, die man eigentlich der eigenen Kundschaft widmen sollte.

Und das Beste daran: Heute gibt es auch für kleines Budget professionelle Lösungen, die keine Wünsche offen lassen und durch ein top Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

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Julia Jaekel

Julia Jaekel

Online Redakteurin