Google Ranking Faktoren oder warum manche Spieler das Tor nicht treffen

Junger Torwart, dem gerade ein Ball ins Tor geht. Stehl sinnbildlich für die Google Ranking Faktoren.
Welche Google Ranking Faktoren sind denn nun wichtig? HEROLD verrät, welche SEO-Maßnahmen das Tor vorbereiten. Adobe Stock, (c) Michael Stifter

Was unterscheidet einen guten Spieler von einem schlechten? Und wie kommt es, dass selbst ein Messi ab und an das Tor verfehlt? Und wie kann es eigentlich sein, dass Ihre Website trotz umfassender SEO-Maßnahmen immer noch nicht auf Seite eins bei Google zu sehen ist? HEROLD verrät, was Suchmaschinenoptimierung mit Fußball zu tun hat und welche Google Ranking Faktoren 2019 zu Abstaubern werden.

Google Ranking Faktoren – was macht Sieger aus?

Awesomeness. Das ist laut John Mueller der wichtigste Faktor, um eine Website in die top Suchergebnisse zu befördern. Und John Mueller muss es wissen, denn er ist Webmaster und Trend-Analyst bei Google. Eine Website muss also awesome sein, um ein gutes Ranking zu bekommen. Aber was genau soll das heißen? Ebenso gut könnten wir sagen, dass nur die allerbesten Spieler es ins Nationalteam schaffen. Dann stehen wir allerdings vor dem Problem, die „allerbesten“ zu definieren. Denn was genau macht Großartigkeit im Fußball aus? Das härteste Training? Gottgegebenes Talent? Die meisten Tore der Saison?

Sie sehen: Die Sache mit der Awesomeness ist gar nicht so einfach. Weder im Fußball, noch in der Suchmaschinenoptimierung. Wir haben uns für Sie auf eine Spurensuche begeben.

Google Ranking Faktoren: altbekannt und nie gemeistert

Natürlich sind Österreichs KMU keine Laien, was die Präsenz im Internet betrifft. Laut der marketmind Branchenstudie 20181 betreiben 77% der befragten Firmen eine eigene Website. 34% wenden Suchmaschinenoptimierung an und 25% investieren in Suchmaschinenwerbung (zum Beispiel Google Ads). Die Silktide Landscape Study2, in der über 30.000 österreichische Websites getestet wurden, hat allerdings ergeben, dass 74% der Unternehmenswebsites nicht gut genug für Suchmaschinen optimiert sind. Und ganze 89% weisen sogar technische Mängel auf.

Um bei unserer Fußball-Metapher zu bleiben: Die Spieler in Österreichs KMU-Segment treten pflichtbewusst zum Spiel um die beste Online-Präsenz und die top Google Rankings an. Sie kennen sich nur nicht gut genug mit den Regeln aus, die auf dem Platz herrschen. Und ein paar wenige Spieler schaffen es sogar, 90 Minuten lang den Ball nicht zu sehen.

Junge Fußball Fans beim Spiel, steht sinnbildlich für den Umgang mit Google Ranking Faktoren.
Die wichtigsten Google Ranking Faktoren 2019 sorgen für eine perfekte User-Experience. Denn Google will, dass der User wiederkommt. Adobe-Stock, (c) Alex

Google Ranking – das Abseits der Suchmaschinenoptimierung?

Keine Regel wird im Fußball so häufig erklärt wie das Abseits. Und keine Regel wird so oft missverstanden. Mit den Google Ranking Faktoren ist es ähnlich. Keywords wie CTR, Bounce Rate, Ankertext, AMP und Backlinks sind mittlerweile eigentlich jedem bekannt, der die letzten zehn Jahre nicht mit Selbstfindung auf einer Bergspitze verbracht hat. Aber wie sind diese Kriterien untereinander gewichtet? Insgesamt soll es rund 200 verschiedene Google Ranking Faktoren geben. Wie soll der durchschnittliche KMU da wissen, auf welche Aspekte er sich konzentrieren muss? An dieser Stelle können wir Entwarnung geben!

Um mit Ihrer Webseite in den top Ergebnissen zu landen, müssen Sie sie nicht auf alle 200 Ranking Faktoren hin optimieren. Das Zauberwort in Sachen Google Ranking lautet: User Experience. Google ist, heute mehr denn je, in erster Linie darum bemüht, dem User das beste, relevanteste und vollständigste Ergebnis auszuspielen. Die wichtigsten Ranking Faktoren 2019 sind also ausdrücklich User-orientiert. Was lernen wir daraus? Google geht es nicht um die Spieler, sondern um die Fans.

Was sind die wichtigsten Google Ranking Faktoren 2019?

Die Liste mit Faktoren, die Google heranzieht, um den Page Rank zu bestimmen, ist quasi endlos. Es gibt Ranking Faktoren, die auf die Domäne bezogen sind, Ranking Faktoren, die ausschließlich den Content betreffen und Aspekte, die Social Media, Besucher-Interaktionen und Marken-Signale mit einberechnen. Wir stellen Ihnen im folgenden jene Google Ranking Faktoren vor, die den größten Einfluss auf die User Experience haben. Oder in Fußball-Bildern: Jene Spielzüge, die Sie direkt in den gegnerischen Strafraum befördern.

1. Ranking Faktor Content

Content is king. Definitiv keine neue Erkenntnis. Aber eine, die immer wichtiger wird. Die Notwendigkeit für qualitativ hochwertige Inhalte betrifft zwar ganz besonders, aber natürlich nicht ausschließlich Blogger. Auch Unternehmenswebsites profitieren von Content, der den Besuchern echten Mehrwert bietet. Gute Inhalte sorgen für eine angenehme User Experience. Und nicht nur das: Wer interessante Inhalte vorfindet, bleibt länger auf einer Seite, löst womöglich mehrere Conversions aus und ruft diverse Unterseiten auf. All das sind positive Signale an Google, da die Verweildauer steigt, die Absprungrate sinkt und der Suchmaschinengigant Besucher-Interaktionen verzeichnet.

Wer punkten will, bleibt aktuell

In Sachen Content trennt sich übrigens die Spreu vom Weizen. Denn hochwertige Inhalte zu erstellen, ist bei weitem nicht so einfach wie viele Websitebetreiber glauben. Es genügt auch nicht, einmalig in die Content-Erstellung zu investieren. Warum? Weil Google ganz genau weiß, welche Inhalte wann online gegangen sind – und wann sie das letzte Mal aktualisiert wurden. Hochwertiger Content, der nicht gewartet wird, hat dementsprechend eine kurze Halbwertszeit. 2019 geht der Trend daher zum Artikel-Lifecycle.

2. Suchintention des Users erfüllen

Der User Intent hat schon vor einiger Zeit die Fixierung auf das Keyword abgelöst. Das heißt natürlich nicht, dass die Keyword-Recherche überflüssig geworden wäre. Eine gute Keyword-Abdeckung zum jeweiligen Thema ist nach wie vor ein starkes Signal an Google. Der Fokus auf dem User Intent geht allerdings weit darüber hinaus und fordert guten, holistischen Content, der perfekt auf die Erwartungen des Users abgestimmt ist und dessen Suchintention auf mehreren Ebenen (informational, transaktional oder navigational) bedienen kann. Mit anderen Worten: Ihre Website/Ihr Blogartikel muss dem Google User das, was er wissen möchte, appetitlich angerichtet auf dem silbernen Tablett servieren.

Ein wichtiger Google Ranking Faktor ist die Erfüllung des User Intents. Diese muss auf dem silbernen Tablett serviert werden.
Google belohnt Serviceorientiertheit. Für ein top Ranking müssen Sie die Ergebnisse also am Silbertablett servieren. Adobe Stock, (c) BillionPhotos.com

3. Ranking Faktor Mobile First

User Experience heißt heutzutage vor allem: mobile Experience. Laut der Österreichischen Webanalyse nutzen rund 80% der Bevölkerung das Internet heute via Handy und Smartphone. Websitebetreiber stehen daher vor der Aufgabe, die User Experience für den mobilen Konsum zu optimieren – oder besser: die perfekte mobile Experience zu kreieren. Mobile First heißt nämlich nichts anderes, als dass eine Website ZUERST für mobile Endgeräte designed wird. Erweiterungen für die Darstellung am Desktop werden dann nachträglich integriert.

Tipp: Im Blogartikel Website nicht responsive? Kunde genervt! erfahren Sie mehr darüber, was eine Website mobile friendly macht und was Sie tun müssen, um die User Experience diesbezüglich zu optimieren.

Voice Search ist die Zukunft. Das ist eine Tatsache. Sprachsuch-Funktionen à la „Ok, Google“ sind heute zwar noch nicht das bevorzugte Vehikel der Ergebnissuche, aber der Wandel kündigt sich bereits an. Die größte Gruppe, die in Österreich Voice Search verwendet, sind nämlich Jugendliche unter 18 Jahren. Die Google-Nutzer von morgen und übermorgen wachsen gleichsam mit Voice Search auf – und aus diesem Grund ist die Optimierung für Sprachfunktionen schon heute ein extrem wichtiger Google Ranking Faktor.

Tipp: Im Artikel OK, Google! Voice Search und wie sie funktioniert verraten wir Ihnen, wie Sie Ihre Website für Sprachsuchen fit machen und welche Vorteile die Optimierung auf Voice Search noch bringt.

5. SERP-Snippet-Optimierung

Das SERP (engl. Search Engine Result Page) ist das erste, was ein potenzieller Kunde von Ihrem Blogbeitrag/von Ihrer Website sieht. Die SERP-Snippet-Optimierung ist deshalb ein wichtiger Google Ranking Faktor, weil sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der User Experience steht. Warum? Weil diese bereits auf der Google Ergebnisseite beginnt. Der Suchende wird das Ergebnis anklicken, das ihn am meisten anspricht. Und normalerweise fällt die Wahl auf jenes Ergebnis, das durch Title und Meta-Beschreibung den Eindruck erweckt, die jeweilige Suchintention bestmöglich abzudecken. Natürlich muss die Seite dann auch halten, was sie verspricht.

Das SERP-Snippet kann aber noch mehr für Ihre Website tun: Je besser es optimiert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht nur höher gerankt wird als andere Snippets für die gleiche Suchintention, sondern dass es sogar die berühmte Google Position 0 erreicht. Diese Featured Snippets sind hervorgehobene Versionen organischer Ergebnisse, die normalerweise eine direkte Antwort auf den jeweiligen Sucher Intent liefern. Da Position null ÜBER den übrigen Suchergebnissen steht, ist Ihnen die Aufmerksamkeit des Users hier sicher.

Nur, wer die wichtigsten Google Ranking Faktoren berücksichtigt, hat Chancen auf ein Featured Snippet.

SERP Snippet optimieren – wie geht das?

Letzten Endes entscheidet Google natürlich selbst, an welcher Stelle (und auf welche Weise) das SERP Ihrer Seite angezeigt wird. Aber Sie können einiges tun, um den Crawler zu beeinflussen. Es kommt nicht von ungefähr, dass richtig gute SEO-Schreiber dem SERP-Snippet fast noch mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Content selbst: Je besser das Snippet optimiert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User klickt. Also – wie sollte das perfekte SERP Snippet aussehen?

  • SEO-Titel: Sollte den Suchbegriff enthalten und dieser sollte möglichst weit vorne stehen.
  • Link/URL: Sollte den Suchbegriff enthalten und nicht zu lang sein.
  • Meta-Beschreibung: Sollte den Suchbegriff enthalten, aber nicht „gezwungen“ wirken. Außerdem sollte es so formuliert sein, dass es die Neugier weckt und Lust auf mehr macht.

6. Ranking Faktor Strukturierte Daten

Unser sechster Google Ranking Faktor kommt aus dem Bereich des Machine Learnings. Strukturierte Daten sind Informationen, die speziell für Suchmaschinen aufbereitet wurden, damit diese den Content und den Kontext einer Website besser verstehen und einordnen können. Bei der Strukturierung von Daten werden Informationen bestimmte Eigenschaften zugeordnet. Außerdem werden sie in bestimmte Typen kategorisiert. Um eine einheitliche Auszeichnung im gesamtem Web zu ermöglichen, haben Google, Yahoo, Microsoft und Yandex 2011 die Initiative schema.org ins Leben gerufen. Hier finden Websitebetreiber rund 600 Typen und mehr als 850 Merkmale, die es ihnen ermöglichen, Websitedaten zu strukturieren.

Fußballer im Training, steht sinnbildlich für strukturierte Daten als Google Ranking Faktor.
Strukturierte Daten sind wie das taktische Training beim Fußball: unsichtbar für die Fans, aber extrem wichtig für den Spielverlauf. Adobe Stock, (c) Petair

Welche Vorteile habe ich vom schema.org Markup?

Stellen Sie sich strukturierte Daten als die Taktik beim Fußball vor. Talent und Kondition allein bringen den Spieler nicht sehr weit, wenn er die taktischen Vorgaben nicht aus dem Effeff kennt. Der Fan, der das Spiel sieht, weiß in der Regel aber nicht, dass die Laufwege während der Vorbereitungsphase Tausende von Malen trainiert und verinnerlicht wurden. Ähnlich ist es mit den strukturierten Daten: Schema-Markups/Micro Data sind „unsichtbare“ Komponeten einer Website, die der Suchmaschine sagen, wie die vorgefundenen Informationen zu interpretieren sind.

Die Optimierung Ihrer Website mithilfe von Schema-Markups ist ein starkes Signal an Google, dass Ihre Seite für ein bestimmtes Thema relevant ist. Darüber hinaus nutzt Google die strukturierten Daten einer Website dazu, Featured oder Rich Snippets zu erstellen. Letzteres sind Snippets, die mit Zusatzinformationen (zum Beispiel Bewertungen, Preise, Verfügbarkeiten usw.) angereichert sind. Diese Zusatzinformationen entnimmt Google den auf der Homepage hinterlegten strukturierten Daten.

Wie kann ich Schema-Markups nutzen?

Die auf schema.org zur Verfügung gestellten Markups können Sie grundsätzlich händisch im HTML-Code ergänzen. Wer strukturierte Daten jedoch für seine gesamte Website nutzen möchte, sollte auf automatische Implementierung (zum Beispiel via Microdata, RDFa oder JSON-LD) setzen. Es gibt auch einige Content Management Systeme und verschiedene Shop-Systeme, die Daten automatisch strukturieren.

7. Page Speed als Ranking Faktor

Die Ladegeschwindigkeit ist seit Juli 2018 nicht mehr nur ein wichtiger Ranking Faktor für Desktop-Seiten, sondern wirkt sich nun auch auf das Google Ranking in der mobilen Suche aus. Und das mit Recht: Laut der Silktide Landscape Study2 von 2018 verlassen 20% aller User eine Seite nämlich wieder, wenn sie nicht innerhalb von drei Sekunden lädt. Eine schlechte Nachricht für Österreichs KMUs, denn im Durchschnitt beträgt die Ladezeit der mobilen Seiten hier rund neun Sekunden. Das ist 3 x länger, als für die User Experience akzeptabel ist.

Tipp: Natürlich ist es möglich, Ladezeiten nachträglich zu optimieren. Sinnvoller ist es jedoch, eine Website von Anfang an so aufzusetzen, dass der Page Speed passt. Für alle, die sich eine solche Arbeit nicht im Alleingang zutrauen, gibt es HEROLD. HEROLD-Websites haben eine Ladezeit von 1,99 Sekunden am Desktop und 1,98 Sekunden am mobilen Endgerät3, sind DSGVO-konform, SSL-zertifiziert und selbstverständlich mobile friendly.

8. Sinnvolle Seitenstruktur

Die Seitenstruktur ist DER Dreh- und Angelpunkt in der User Experience. Warum? Ganz einfach: Der User ist nicht auf Ihre Website angewiesen. Gefällt ihm nicht, was er sieht, ist der nächste Anbieter nur einen Klick entfernt. Ist eine Seite unattraktiv gestaltet oder kompliziert zu bedienen, steigt die Bounce Rate rascher, als Sie „Stop!“ rufen können. Die Konsumentenbefragungen von marketmind1 haben ergeben, dass veralteter oder unprofessionell gestalteter Content auf Unternehmenswebsites von ganzen 40% der Konsumenten als stark hinderlich für die Kontaktaufnahme eingestuft wird.

Fragen Sie sich also selbst: Ist meine Webseite intuitiv bedienbar? Ist die Seitenstruktur logisch? Findet der Nutzer, was er sucht? Wie sieht meine Informationshierarchie aus? Habe ich den Linkaufbau logisch gestaltet? Vergessen Sie niemals: Wenn Rapid ein schlechtes Spiel abliefert, kommen die Fans trotzdem wieder. Weil sie Fans sind. Aber wenn Ihre Unternehmenswebite eine schlechte User Experience verursacht, dann sehen Sie diesen Nutzer nie wieder!

Enttäuschte Fußballfans, stehen sinnbildlich für Google User, die unzufrieden mit der Seitenstruktur einer Website sind.
Eine schlechte User Experience hinterlässt enttäuschte Nutzer und sorgt für ein schlechteres Google Ranking. Vorsorgen! Adobe Stock, (c) Photographee.eu

9. Interner Linkaufbau

Eine gute interne Linkstruktur sorgt dafür, dass der Nutzer Ihre Website nicht verlässt. Oder sagen wir: dass er Ihre Website nicht verlässt, bevor er mehrere Seiten aufgerufen, die Inhalte konsumiert und entsprechende Conversions ausgelöst hat. Dies funktioniert, indem die internen Links den User von einer Seite auf die nächste navigieren. Anders als bei externen Links (Backlink-Aufbau) generieren interne Links zwar keinen neuen Traffic, aber es ist dennoch möglich, durch einen intelligenten internen Linkaufbau Einfluss darauf zu nehmen, wie Google Ihre Homepage sieht.

Was viele nämlich nicht berücksichtigen: Auch interne Links bringen Link Juiceins Spiel! Das gilt allerdings nur, wenn sie clever gesetzt werden. Folgende Kriterien sind wichtig für die interne Linkstruktur:

  • Platzierung: Der erste Link zählt! Wenn der Google Bot den allerersten Link einer Seite als uninteressant und/oder für das Thema unpassend empfindet, wird er nicht weiterlesen. Der erste Link in Ihrem Artikel ist also IMMER der wichtigste.
  • Ankertext: Der User sollte beim Klick auf den Link wissen, was ihn als Zielseite erwartet. Daher sind Ankertexte à la „hier klicken“ nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Relevanz: Interne Verlinkungen müssen sinnvoll und für den User nachvollziehbar sein. Ein Link von der Seite „Brautfrisuren“ auf „Installateur Wien“ hätte wenig Sinn. Eine Verlinkung von „Brautfrisuren“ zu „Haarverlängerungen“ wäre logisch jedoch nachvollziehbar.

Nicht tricksen bei Google Ranking Faktoren!

Es gibt immer wieder SEO-Trickster, die versuchen, den Google-Bot mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Ein Spielzug, der sich eine Zeit lang enormer Beliebtheit erfreute, war zum Beispiel das Platzieren von Ankertexten im Footer. Doch wer so arbeitet, schießt sich selbst ins Bein. Nicht nur erkennt die clevere Suchmaschine diesen Betrugsversuch sofort, sondern sie straft ihn auch rigoros mit sogenannten Penalities ab. Die Folge: Die Website verliert an Sichtbarkeit und damit in der Folge natürlich auch an (wichtigen) Rankings. Wer also keine Rote Karte von Google riskieren möchte, bleibt lieber ehrlich und platziert den internen Link dort, wo er hingehört: im Fließtext.

Grafik einer Foul-Situation im Fußball, steht sinnbildlich für das Umgehen von Google Ranking Faktoren durch SEO-Trickserei.
Google ist der perfekte Schiedsrichter im Spiel um die Top Rankings: Sieht alles, weiß alles und geht sofort gegen jedes Foul vor! Adobe Stock, (c) Rudie

Backlinks waren unter den Google Ranking Faktoren schon immer ganz vorne mit dabei. In den letzten Jahren hat sich der Fokus allerdings immer mehr von der Quantität auf die Qualität verlagert. Ein einziger Backlink von einer thematisch relevanten Seite mit hohem Trust bei Google ist deutlich wertvoller als zehn Links von minderwertigen Quellen (zum Beispiel Seiten, die thematisch nicht passen oder solche, die lediglich dem Cross-Linking dienen). Trotzdem ist es natürlich wichtig, insgesamt auf eine natürliche Linkstruktur zu achten. Clevere Websitebetreiber mischen hochwertige Backlinks mit Verlinkungen aus weniger „starken“ Seiten, die dem Nutzer aber dennoch einen Mehrwert bieten (zum Beispiel ein thematisch passender, sehr gut recherchierter Blogartikel von einer wenig bekannten Seite).

Tipp: Im Blogartikel Backlinks kaufen? Nicht nötig! verraten wir Ihnen, was genau Backlinks sind, wie Google sie sieht und welche Möglichkeiten Sie haben, wertvolle Backlinks für Ihre Webseite zu generieren.

Google Ranking Faktoren und die Moral von der Geschicht

Wir wissen nun also, dass Österreichs KMU alles geben im Spiel um die beste Online-Präsenz und die top Google Rankings. Wir wissen aber auch, dass sich viele nicht all zu gut mit den Regeln auskennen, nach denen dieses Spiel gespielt wird. Mit anderen Worten: Die Google Ranking Faktoren sind den meisten KMU nicht so geläufig, wie sie es sein müssten. Und wenn tatsächlich jemand die Regeln kennt, dann vergisst er leider, in ein hochwertiges Fußleder zu investieren. Stichworte Ladegeschwindigkeit und technische Mängel bei österreichischen Websites.

Was also ist die Moral von der Geschicht? Das Google Ranking ist, genau wie Fußball, ein Teamsport. Wer alles selber machen will, verliert. Wer die Taktik nicht trainiert, verliert. Und wer kein starkes Team hinter sich hat, verfehlt das Tor. Und das ist der Grund, warum es Menschen gibt, die hauptberuflich Fußball spielen, und warum es Menschen gibt, die hauptberuflich Google Rankings verbessern.

HEROLD hat das Team, das Sie zum Erfolg bringt. Erkundigen Sie sich noch heute darüber, was die HEROLD Suchmaschinenoptimierung für Ihre Website tun kann!


1) marketmind, KMU Branchenstudie, 07/2018, CATI, n = 1417; untersucht wurden folgende Segmente: Ärzte, Alternative Medizin, Auto, Dienstleistungen Wirtschaft, Versicherungen, Immobilien, Einzelhandel, Handwerker Innen und Außen, Schönheit und Fitness

2) Silktide Performance landscape Study 2018

3) Überprüfung der HEROLD-Websites durch Silktide (März 2019)


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