Was ist SEO und wie blüht mein Ranking damit auf?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) einfach erklärt. Bild: © Herold

Egal ob man eine medizinische Frage hat, einen guten Tischlereibetrieb sucht oder einfach nur schnell wissen will, wann Heidelbeeren in Österreich Saison haben – die meisten Personen nutzen Google als Informationsquelle für ihre Fragen. Eine unaufhaltsame Entwicklung, die durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Digitalisierungsschub noch zusätzlich vorangetrieben wurde. Möchte man nun als guter Tischler auf Google angezeigt werden, benötigt man entweder viel Budget für Google Anzeigen, oder man setzt auf SEO (Suchmaschinenoptimierung). In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, was SEO ist, wie SEO funktioniert und wie lange es dauert, bis durch Suchmaschinenoptimierung das Ranking deiner Website aufblüht.

Was ist SEO? Eine Definition zur Suchmaschinenoptimierung

Der Begriff SEO ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für Search Engine Optimization. Search Engines sind wörtlich übersetzt Suchmaschinen und Optimization steht für Optimierung. SEO ist also nichts anderes als Suchmaschinenoptimierung.

Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung ist im Prinzip der Versuch, die eigene Website so zu gestalten, dass sie von Suchmaschinen gefunden und auf guten Positionen ausgespielt wird. Der Begriff Suchmaschinenoptimierung ist dabei etwas irreführend, denn man optimiert nicht die Suchmaschine, sondern eigentlich die eigene Website und deren Inhalte.

Old School SEO vs. SEO 2.0

Bis etwa 2010 waren Suchmaschinen recht simpel gestrickt und konnten relativ einfach ausgetrickst werden. Damals haben Suchmaschinenoptimierer (auch die werden gerne als „SEOs“ bezeichnet) geheime Tricks und dubiose Methoden ausgepackt, damit sie ihre Website in Google nach vorne bringen. Ein paar dieser Methoden funktionieren zwar noch heute, generell hat sich die Arbeitsweise von SEOs aber stark gewandelt. Im Fokus von SEOs stehen nicht mehr die Bedürfnisse der Suchmaschine, sondern die Bedürfnisse der User.

Alle Suchmaschinen sind nämlich bestrebt, den Nutzerinnen und Nutzern die bestmöglichen Suchergebnisse zu liefern. Daher kann man Suchmaschinenoptimierung heute eigentlich mit Useroptimierung gleichsetzen.

Suchmaschinenoptimierung für welche Suchmaschinen?

In Österreich ist die Sachlage relativ klar: Google ist Marktführer und weit über 90 % aller Suchenden nutzen die Google Suchmaschine, um sich zu informieren. Das gilt übrigens nicht nur für Österreich, sondern für fast ganz Europa und auch die USA. Es gibt aber auch Länder (vorwiegend in Asien), in denen Google aus diversen Gründen keine Quasi-Monopolstellung innehat.

In China ist Google beispielsweise gesperrt, weil das autoritäre Regime Nachrichtenflüsse möglichst gut kontrollieren will. Die chinesische Suchmaschine ist Baidu. In Japan hat die Suchmaschine Yahoo einen relativ hohen Marktanteil, während in Südkorea die Suchmaschine Naver stark vertreten ist.

In Europa ist Google die bestimmende Suchmaschine. Dennoch gibt es auch hier ein paar Nationen, in denen andere Suchmaschinen zumindest erwähnenswerte Marktanteile haben. Tschechien beispielsweise hat mit Seznam eine eigene Suchmaschine, die immerhin satte 12 % Marktanteil besitzt (Google 84 %). Und in Großbritannien und Frankreich wird Microsoft Bing immerhin von 4,4 % aller Internetnutzenden verwendet.

Und dann gibt es noch Yandex. Yandex ist vor allem in den Staaten der ehemaligen UdSSR stark vertreten und dort vor allem in Russland. Dennoch besitzt Yandex selbst in Russland nur einen Marktanteil von rund 45 %. Über 50 % entfallen sogar in Russland auf Google.

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?

Kurz gesagt: Es gibt nicht den einen Hebel, den man zur Suchmaschinenoptimierung im Bewegung setzen kann oder sollte, sondern viele verschiedene Ansätze, die alle beachtenswert sind und positive Auswirkungen auf das Google Ranking haben. Um die Frage dennoch zu beantworten, möchten wir an dieser Stelle auf die wichtigsten Aspekte eingehen.

  • Onpage-Optimierung: Darunter versteht man alle Maßnahmen, die direkt auf der Website stattfinden. Die wichtigste hier zu nennende Maßnahme ist die Verbesserung des Contents (= Inhalts) der einzelnen Webseiten. Ohne gute Inhalte ist Suchmaschinenoptimierung heutzutage praktisch unmöglich. Zur Onpage-Optimierung zählen aber auch technische Verbesserungen der Website (Ladegeschwindigkeit, Layout-Verschiebungen, …), sinnvolle interne Verlinkungen oder das Einfügen und Verbessern von Meta-Elementen (Meta-Title & Meta Description) und Rich Results.
  • Offpage-Optimierung: Darunter fallen alle Optimierungs-Maßnahmen, die außerhalb der Website passieren. Die mit Abstand Wichtigste ist hier das Sammeln von Backlinks.
  • Keywordanalayse: Die Keywordanalyse hängt eng mit der Content-Erstellung und damit mit der Onpage-Optimierung zusammen. Dennoch gibt es auch hier konkrete Verbesserungsansätze.

Basiswissen zur Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung (SEO) baut auf gewissen Grundsätzen auf, die man kennen sollte, wenn man Optimierungsmaßnahmen in die Wege leiten möchte. Die wichtigsten dieser Grundsätze wollen wir dir in weiterer Folge etwas genauer vorstellen.

  1. Google möchte seine Nutzerinnen und Nutzer möglichst zufriedenstellen, damit sie nicht auf die Idee kommen, andere Suchmaschinen heranzuziehen.
  2. Google versucht, die User im „Google-System“ zu halten, das heißt, entweder direkt in der Suchmaschine selbst oder in Portalen und auf Websites, die dem Google-Konzern gehören (z. B. YouTube).
  3. Um Websites im Internet zu finden, verwendet Google sogenannte Crawler, die das Internet durchforsten. Das Internet zu crawlen, ist für Google mit Kosten verbunden.
  4. Eine Website kann nur in der Suchmaschine indexiert werden, wenn sie zuvor von einem Google-Crawler gefunden wurde. Man kann Crawler durch Links auf eine neue Webseite aufmerksam machen oder indem man eine Indexierung per Google Search Console einreicht.
  5. Wenn eine Seite von Google indexiert wurde, ist sie für ein oder mehrere Suchbegriffe auffindbar.
  6. Um für einen Suchbegriff auffindbar zu sein, muss die entsprechende Seite einen thematischen Zusammenhang zum Suchbegriff haben.
  7. Je besser eine Seite die Suchintention des Nutzers bzw. der Nutzerin trifft, desto wahrscheinlicher ist eine gute Platzierung in den Google Suchergebnissen.

Wie legt Google die Reihung der Einträge in der Suchmaschine fest?

Wie die Reihung der Einträge genau festgelegt wird, weiß praktisch niemand, denn Google macht daraus ein großes Geheimnis. Dennoch gibt es klare Indizien, welche Faktoren die Reihung stärker oder weniger stark beeinflussen. Wohin die Reise langfristig gehen soll, ist hingegen kein Geheimnis: Die besten, ausführlichsten und verständlichsten Einträge sollen ganz oben bzw. vorne zu finden sein. Denn nur dann werden die Suchenden zufriedengestellt und bleiben der Suchmaschine treu.

Welche Faktoren sind für SEO entscheidend?

Zwei Faktoren sind für gute Rankings essentiell: thematische Relevanz und fachliche Autorität. Nur wenn auf der Zielseite gefunden werden kann, was der Suchende tatsächlich wissen wollte, hat sie eine Chance, ganz oben zu stehen. Webseiten müssen daher ganz gezielt auf die Suchintention zugeschnitten sein. Die konkrete Absicht der Suchenden zu verstehen und sie zu bedienen, ist der Schlüssel für gute Suchmaschinenoptimierung. Wer „Telefonnummer Rückverfolgung“ in Google eingibt, will keinen 2000 Worte langen Text, sondern ein Online-Tool, das nach Eingabe der Telefonnummer Auskunft darüber gibt, wer angerufen hat.

Der zweite wesentliche Faktor ist die fachliche Autorität der Informationsquelle. Dem Telefonbuch-Verlag des jeweiligen Landes wird Google die Rückverfolgung der Telefonnummer eher zutrauen als einer x-beliebigen unbekannten Seite. Wenn zwei Webseiten zu einem Thema also ähnlich relevant sind, wird stets diejenige besser platziert, die dem Vernehmen nach die größere Expertise auf diesem Gebiet besitzt.

Wie erkennt Google die Relevanz und Autorität einer Seite?

Google hat mehrere Möglichkeiten, um die Relevanz und die Expertise einer Seite zu ermitteln. Dazu zählen die bereits mehrfach erwähnten Backlinks, diverse Nutzersignale (Verweildauer, Klickrate, Pogo-Sticking) und selbstverständlich eine automatisierte Bewertung der Inhalte.

Relevanz der Inhalte

Um die Thematik der Inhalte auf deiner Website zu verstehen, sollten die relevanten Keywords in den Headlines (Überschriften) verwendet werden. Das hilft Google enorm, die Inhalte richtig einzuordnen. Außerdem darf man davon ausgehen, dass Google eine sehr statistische Suchmaschine ist. Anhand der Häufigkeit diverser themenrelevanter Begriffe erkennt Google, ob es sich im konkreten Fall um einen umfangreichen oder dünnen Inhalt handelt. Dabei kommt es allerdings nicht darauf an, wie oft das sogenannte Fokus-Keyword vorkommt (Keyworddichte), sondern ob und welche themenspezifischen Begriffe im Text überhaupt enthalten sind. Ein Text über Tischler wird beispielsweise nicht sonderlich gut auf Google positioniert sein, wenn darin kein einziges Mal die Begriffe „Holz“ oder „Möbel“ vorkommen.

Ob die Inhalte schließlich zur Suchintention passen, stellt Google mit diversen Nutzersignalen fest. Je länger sich die Suchenden auf einer Webseite aufhalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort gefunden haben, was sie suchten. Wenn Suchende die Seite hingegen rasch wieder verlassen, deutet das für Google darauf hin, dass der Inhalt nicht zur Suchanfrage gepasst hat. Auch die Klickrate selbst scheint einen Einfluss auf die Google-Position zu haben. Allerdings scheint deren Auswirkung rückläufig zu sein, da der Klickreiz des Meta-Titles relativ wenig über die Qualität des Inhalts aussagt.

Autorität der Website

Auch um die Expertise bzw. Autorität einer Website festzustellen, hat Google verschiedene Methoden entwickelt. Noch nicht alle davon sind ausgereift, aber man kann davon ausgehen, dass Google den Fokus auf deren Entwicklung legen wird.

Google setzt bei der Erkennung von Expertise auf sogenannte Entitäten. Entitäten sind ein ziemlich abstraktes Thema, aber im Prinzip geht es um Eigenschaften von Sachen, die klar zuordenbar, einzigartig, einmalig sowie unterscheidbar sind. Man könnte Entitäten auch mit „Eigenheiten“ oder „Wesensarten“ übersetzen. Entitäten helfen Suchmaschinen dabei, den Kontext einer Suchanfrage besser zu verstehen.

Auch Websites, Firmen und Autoren werden mit Entitäten bestückt. Ihnen wird von Google also ein thematischer Zusammenhang und in weiterer Folge eine gewisse Expertise zugesprochen.

Um diese Entitäten den entsprechenden Objekten zuzuteilen, verwendet Google hauptsächlich OffPage Signale – und dort wiederum vor allem Backlinks.

Welche SEO Schritte kann ich selbst setzen?

Bevor Unternehmen eine SEO-Agentur engagieren, versuchen sie meist selbst, kleine SEO-Schritte zu setzen. Und das ist gar nicht so verkehrt. Viele SEO-Aspekte lassen sich selbst umsetzen, andere Aspekte müssen sogar vom Unternehmen selbst in die Wege geleitet werden. In den folgenden Absätzen gehen wir ein wenig genauer darauf ein, welche Optimierungsmaßnahmen du selbst (ohne Hilfe) unternehmen kannst:

1. Achten Sie auf die Marke

SEO ist keine Zauberei, die dir von Null auf Hundert unzählige neue Kundinnen und Kunden bringt. Bevor man technische oder inhaltliche OnPage-Optimierungen vornimmt oder Backlinks aufbaut, müssen gewisse Grundvoraussetzungen gegeben sein. Eine dieser Voraussetzungen ist eine stabile Marke mit einem klaren Profil und einem verständlichen Alleinstellungsmerkmal (USP). Wenn du noch kein Alleinstellungsmerkmal besitzt, solltest du dir zunächst darüber Gedanken machen und schleunigst einen USP finden. Denn bekannte Brands haben bei Google ein Stein im Brett und genießen klare Vorteile gegenüber konkurrenzierenden Unternehmen in der gleichen Branche. Eine Marke aufzubauen ist nichts, wobei dir eine SEO-Agentur helfen kann.

Leseempfehlung: Google bevorzugt Marken seit des sogenannten Vince Updates 2009.

2. Baue Expertenstatus auf

Der Expertenstatus eines Unternehmens hängt eng mit der Marke und den Markenbotschaften zusammen. Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, dass du Experte bzw. Expertin auf deinem Gebiet bist und wirklich über Fachkenntnis verfügst. Experte zu sein, ist aber noch zu wenig. Du musst Google auch wissen lassen, dass du über Expertise verfügst. Das gelingt am besten, indem du medial als Spezialist bzw. Spezialistin auftrittst, sowohl in klassischen Medien als auch Online. In SEO-Fachkreisen wird in diesem Zusammenhang gerne von den E-A-T-Faktoren gesprochen. E-A-T steht für Expertise, Authority und Trustworthiness, also zu Deutsch: Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Nur wenn es dir gelingt, deiner Kundschaft und Google glaubhaft zu machen, dass es sich bei dir und deinem Unternehmen um echte Profis handelt, wirst du deine Konkurrenz auf Google ausstechen.

Einen Expertenstatus aufzubauen, gelingt am besten, indem man Inhalte erstellt, die diese Fachkenntnis hervorstreichen. Natürlich musst du die Inhalte auf deiner Website nicht selbst verfassen, sondern kannst sie von professionellen Textern erstellen lassen. Das inhaltliche Know-How dazu muss aber von dir bzw. deinen Mitarbeitern kommen. Füttere deine Texter und Texterinnen mit deinem Wissen und deinen Kenntnissen, um online als Kenner aufzutreten.

3. Ziele der Website definieren

Bevor wir tiefer in die OnPage-Optimierung eintauchen, muss zuerst geklärt werden, welche Ziele du mit deiner Website überhaupt verfolgst. Möchtest du damit Produkte verkaufen? Möchtest du, dass man Termine über die Website buchen kann? Soll potenzielle Kundschaft über die Website Kontakt mit dir aufnehmen? Oder dient die Website einfach nur der Information, dem Markenaufbau oder der Bekanntheitssteigerung?

Je nachdem, welche Ziele mit der Website verfolgt werden sollen, müssen entsprechende Zielseiten gestaltet werden. Die Gestaltung selbst solltest du am besten von Webdesignern vornehmen lassen. Aber vorher musst du dir darüber im Klaren sein, welche Absichten du mit der Website verfolgst und welche Seiten du dafür benötigst.

4. Interne Verlinkung und Linkstruktur verbessern

Der vierte Schritt, den Firmen auch ohne SEO-Agentur unternehmen können, ist die Optimierung der internen Verlinkung. Aber zuerst musst du, wie gesagt, entscheiden, welche Seiten und welche Inhalte dir besonders wichtig sind. Auf welche deiner Unterseiten willst du deine Besucher und Besucherinnen lotsen? Welche Inhalte haben einen hohen Mehrwert für User oder sind so aufbereitet, dass sie deinem Unternehmen einen Nutzen bringen (Landingpages)? Auf diese Seiten solltest du dann interne Links setzen. Aber nicht beliebig, sondern nur, wenn sie thematisch passend sind. Außerdem sollte es sich um „Textlinks“ handeln, die den Inhalt der dahinter liegenden Seite optimal beschreiben. Selbstverständlich kann man die interne Verlinkung auch von einer SEO-Agentur verbessern lassen, aber sie ist einer jener Aspekte, die sich auch noch alleine bewältigen lassen.

Welche SEO-Schritte sollte ich von Profis übernehmen lassen?

Vorweg: Theoretisch lassen sich auch die folgenden Schritte noch (zum Teil) eigenständig bewältigen. Allerdings wird es jetzt deutlich komplizierter und vor allem zeitaufwendiger. Insbesondere jene Optimierungsschritte, die technische Fähigkeiten oder gar Programmierkenntnisse erfordern, sollten unbedingt in professionelle Hände gelegt werden. Aber gehen wir die Schritte nach und nach durch:

1. Stelle die Crawlbarkeit und Indexierbarkeit sicher

Hier sind wir gleich beim ersten technischen Aspekt. Je nachdem, welches Content-Management-System du verwendest, kann es leicht oder kompliziert sein, die Crawlbarkeit und Indexierbarkeit deiner Website sicherzustellen. Der sogenannte Robots-Meta-Tag gibt den Suchmaschinen alle wichtigen Anweisungen zur entsprechenden Seite. Damit kannst du beispielsweise angeben, ob und wie die jeweilige Seite indexiert oder gecrawlt werden soll. Um die Crawlbarkeit zu erhöhen, kannst du außerdem eine XML-Sitemap erstellen und hochladen.

2. Finde Keywords heraus, die sich für dein Unternehmen lohnen

Die gesamte Suchmaschinenoptimierung dreht sich um Keywords, Suchbegriffe, Suchanfragen, Suchvolumen und Suchintentionen. Grundsätzlich kann man Keywords selbst recherchieren, allerdings fehlt vielen Unternehmen das Gespür für gute bzw. nützliche Keywords. Häufig wird der Fehler gemacht, dass hauptsächlich Keywords recherchiert werden, die ein hohes Suchvolumen besitzen (also häufig auf Google eingegeben werden), dem Unternehmen aber entweder keinen direkten Nutzen bringen oder dermaßen starke Konkurrenz haben, dass die Webseite auf Google nicht nach vorne kommt. Manche Firmen machen auch den Fehler, dass sie für Keywords optimieren, deren Suchintention sie gar nicht treffen können, weil sie die gesuchte Leistung nicht anbieten oder die gestellte Frage nicht beantworten können.

Kleine Unternehmen sollten zu Beginn vor allem auf sogenannte Longtail Keywords setzen, also auf Suchanfragen, deren Intention relativ eindeutig ist. Longtail Keywords haben nämlich zwei Vorteile:

  • durch die sehr konkrete Suchintention ist auch die Kaufabsicht bzw. die Kontaktaufnahmewahrscheinlichkeit des Users deutlich höher als bei sehr allgemeinen Suchbegriffen (Shorthead Keyword)
  • Longtail Keywords sind weniger stark umkämpft, man erreicht also schneller und leichter gute Google Platzierungen

Keywords sind eine sehr umfangreiche Angelegenheit, bei der konkrete Erfahrungen sehr nützlich sind.

3. Erhöhe die Ladegeschwindigkeit deiner Website

Schnelle Websites werden von Google in der Suche bevorzugt. Das hat den ganz simplen Grund, dass Nutzer und Nutzerinnen heutzutage schnelle Websites gewohnt sind und nicht lange auf ein Ergebnis warten wollen. Das weiß auch Google und versucht daher, diesen Aspekt in den Ergebnissen zu berücksichtigen. Um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern benötigt man meist die Expertise von IT-Spezialist:innen. Ein paar kleine Maßnahmen kannst du aber auch selbst umsetzen:

  • Komprimiere alle Bilddateien, die du auf deine Website hochlädst
  • Installiere nur Plugins (bei Open Source CMS), die du wirklich benötigst
  • Hoste deine Website bei einem guten Webhosting-Anbieter

Eine schnelle Website ist aber noch nicht alles. Generell solltest du die Nutzererfahrung (zu der auch die Geschwindigkeit zählt) auf deiner Website bestmöglich verbessern. Google weiß ganz genau, ob sich User auf deiner Website gerne aufgehalten haben oder rasch wieder abgesprungen sind.

Anmerkung: Eine schnelle und nutzerfreundliche Website ist zwar wichtig und bringt Vorteile, gehört aber dennoch nicht zu den wichtigsten Aspekten der Suchmaschinenoptimierung.

4. Versuche Backlinks zu erhalten

Backlinks zählen (leider) noch immer zu den wichtigsten Google Ranking Faktoren. Und auch hierfür ist der Grund recht simpel: Website Backlinks dienen Google als Qualitätsmerkmal. Wer oft und vor allem von prominenten Websites verlinkt wird, hat augenscheinlich Inhalte, die es Wert sind, verbreitet zu werden. Google hat bisweilen noch keine andere Methode gefunden, um die inhaltliche Qualität besser zu bewerten.

Nicht alle Backlinks sind dabei gleich viel Wert. Der perfekte Backlink hat einen thematischen Zusammenhang mit der Zielseite und stammt zudem von einer vertrauenswürdigen Domain. Google zieht Backlinks zwar nach wie vor als Qualitätsmerkmal heran, kann aber ganz gut unterscheiden, ob es sich um einen natürlich gesetzten Backlink handelt oder um Spam-Links oder gar gekaufte Links. Letztere werden von Google einfach entwertet und beeinflussen das Ranking damit weder positiv noch negativ.

Die gute Nachricht lautet: Wenn die Inhalte gut sind, kommen die Backlinks irgendwann von ganz alleine. Wenn du also in hochwertige Inhalte investierst, baust du damit automatisch auch Backlinks auf.

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Wie schnell zeigt SEO eine positive Wirkung?

Das hängt ganz davon ab, welche Wirkung erzielt werden soll. Es gibt unterschiedliche Marketing-Ziele (z. B. Aufmerksamkeit oder Leads) und dementsprechend werden auch unterschiedliche Zeitspannen benötigt, um erste Erfolge zu sehen.

Grundsätzlich darf man bei SEO keine durchschlagenden Erfolge von heute auf morgen erwarten. Je nach Größe des Projekts und den konkreten Marketing-Zielen werden 6-12 Monate benötigt, bis sich erste Erfolge einstellen. SEO ist zudem kein einmaliger Aufwand, sondern ein fortlaufender Prozess. Denn sobald man seine SEO-Bemühungen einstellt, wird man vom Mitbewerb irgendwann wieder überholt.

Fazit zu SEO: Suchmaschinenoptimierung ohne Backlinks ist möglich

SEO ist die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung und bedeutet, dass man einzelne Unterseiten einer Website so verbessert, dass sie für bestimmte Suchbegriffe möglichst weit oben in der Google-Suche gefunden werden.

Es gibt unzählige Optimierungsansätze und hunderte Rankingfaktoren, im Grunde genommen kann man SEO aber auf drei Bereiche herunterbrechen: technische Basis, inhaltliche Relevanz und thematische Autorität.

Die Webseiten müssen sauber programmiert und für Crawler sowie Google Bots auffindbar sein. Eine schnelle Website mit wenigen Layout-Verschiebungen und kurzer Ladezeit ist bedienungsfreundlicher und wird daher von Google leicht bevorzugt.

Ohne inhaltliche Relevanz und zum Suchbegriff passenden Content lassen sich keine guten Rankings erzielen. Content ist nach wie vor King, wobei Content nicht zwangläufig mit textlichem Inhalt gleichzusetzen ist. Je besser die jeweilige Suchabsicht getroffen wird, desto besser sind die Platzierungen in der Google Suche.

Google bevorzugt Inhalte von glaubhaften und vertrauenswürdigen Experten, da im World Wide Web auch viele Falschinformationen (Fake News) publiziert werden. Je glaubhafter dein Unternehmen als Spezialist auftritt, desto besser wird es sich gegen den Mitbewerb durchsetzen.

SEO ist ein fortlaufender Prozess, erste Erfolge der Optimierungen lassen sich meist nach frühestens 6 bis 12 Monaten erkennen.

Ich will mir SEO durchstarten
SEO Yoda SEO Guru
Dominik Knapp

Dominik Knapp

Redakteur & SEO Experte

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