Vinylboden verlegen: Preis und Hinweise zu Böden aus PVC

PVC Vinylboden verlegen

Vinylboden ist strapazierfähig und glänzt mit seiner fugenlosen Optik. Foto: Adobe Stock; (c) luckeyman

Sie sind robust, kostengünstig und schnell verlegt: Bodenbeläge aus PVC, auch Design- oder Vinylboden genannt, haben sich als Fußboden in Geschäftsräumen schon lange bewährt. Durch die qualitativen Verbesserungen und die Vielfalt an Designs, die in den letzten Jahren aufgekommen sind, erfreut sich der Vinylboden mittlerweile auch bei Privatleuten immer größerer Beliebtheit. Im Vergleich mit Naturböden aus Holz (Parkett) kannst du mit PVC einen natürlichen Look mit optimalem Preis-Leistungsverhältnis erreichen. Der HEROLD zeigt dir, wie das geht.

Vinylboden: Verlegung, Preis und Eigenschaften von PVC

Was zeichnet einen Vinylboden aus?

Während Vinyl- bzw. PVC-Böden vor rund einem Jahrzehnt aufgrund ihrer wenig ansprechenden Optik noch recht unbeliebt waren, überzeugen sie heute durch eine Vielfalt an Designs. Neben einem schlichtem unifarbenen Bodenbelag in Grau oder Beige kannst du zu Modellen mit dekorativem Design oder nahezu naturgetreuer Holzmaserung greifen. Auf diese Weise ermöglicht der Vinylboden es dir, für kleines Geld ein gemütliches Landhaus-Flair in dein Wohnzimmer zu bringen. Weitere Vorteile des Vinylbodens neben dem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis sind:

    • Pflegeleicht: Durch ihre glatte und robuste Oberfläche lassen sich PVC- oder Vinylböden sehr schnell reinigen und du kannst selbst grobe Verschmutzungen mit gewöhnlichem Allzweckreiniger entfernen. Wie du deinen neuen Vinylboden am besten pflegst, erfährst du im HEROLD-Beitrag zum Thema Vinylböden reinigen.
    • Trittschallgedämpft: Da ein Vinylboden nur eine sehr geringe Geräuschentwicklung aufweist, musst du nicht mit regelmäßigen Besuchen lärmgestörter Nachbarn rechnen. Zur Sicherheit kannst du deinen neuen Boden beim Verlegen zusätzlich mit einer extra Trittschalldämmung kombinieren.
    • Langlebig: Aufgrund ihrer robusten Oberfläche ist ein Vinylboden deutlich strapazierfähiger als Naturböden aus Holz oder Kork.
    • Feuchtigkeitsbeständig: Sofern dein Vinylboden fachgerecht verlegt wurde, ist er gegenüber jeder Art von Feuchtigkeit unempfindlich und eignet sich daher besonders gut für das Verlegen in Badezimmer oder Küche.
    • Umweltfreundlich: Ein moderner Vinylboden ist normalerweise recycelbar.
    • Flexibel: Vinylböden gibt es als Dielen und Fliesen in verschiedenen Größen und Formen.

Mögliche Nachteile eines Vinylbodens

Vinylböden sind elastische Bodenbeläge, die aus Polyvinylchlorid hergestellt werden (daher auch der Name PVC). Ihren schlechten Ruf verdanken sie der Tatsache, dass bei der Herstellung früher gesundheitsgefährdende Stoffe (z. B. Weichmacher) verwendet wurden. Moderne PVC-Böden aus Österreich, Deutschland oder anderen EU-Ländern erfüllen heute jedoch die entsprechenden Auflagen und sind gesundheitlich unbedenklich. Falls du nicht sicher bist, woher dein Vinylboden kommt, kannst du in den Produktinformationen nachschauen. Viele Designböden kommen heute schon vollkommen ohne Polyvinylchlorid aus und werden stattdessen aus PET oder PP gefertigt. Mögliche Nachteile von Vinylböden können sein:

  • Entsorgung: Ältere Vinylböden dürfen ausschließlich in der Verbrennungsanlage entsorgt werden.
  • Entfernung: Falls du dich für einen vollverklebten Vinylboden entscheidest, solltest du dir darüber im klaren sein, dass die Entfernung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Vinylboden verlegen: Preis

Wer einen Vinylboden haben will, benötigt einen möglichst glatten Untergrund. Vinyl-Bahnenware oder Vinyl-Fliesen sind nämlich sehr weich, weshalb sich der Bodenbelag dem Untergrund anschmiegt. Die Vorbereitung des Bodens kann zwischen 2 und 15 Euro pro m² kosten. Die Vorbereitungskosten hängen vom Zustand des Untergrunds und von der Art des zu verlegenden Bodens ab. Wenn Altböden zu entfernen oder beim Estrich größere Unebenheiten zu beseitigen sind, steigt der Preis ans obere Preisspektrum. Anschließend wird ein Vinylboden in Reihen verlegt und meist verklebt (ausgenommen Klick- Vinyldielen). Je einfacher sich der Vinylboden verlegen lässt, desto günstiger wird die Verlegung. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du dir vom Bodenverleger einen Kostenvoranschlag anfertigen lässt. Damit lässt sich der Preis dann ganz genau abschätzen.

Tipp: Sogenannter Klick-Vinyl ist etwas stabiler und kann kleinere Unebenheiten ausgleichen. Außerdem lässt sich Klick-Vinyl auch schneller verlegen, was dem Bodenleger Arbeitszeit erspart.

In wenigen Sekunden einen preislichen Volltreffer landen…

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Wie viel kostet ein Vinylboden?

Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen neuen Bodenbelag ist natürlich der Preis. Ein Vinylboden ist grundsätzlich günstiger als Parkett, manchmal aber teurer als Laminat. Mit einem PVC-Boden entscheidest du dich also für den goldenen Mittelweg. Auf den warmen, natürlichen Look von Laminat und Parkett musst du dennoch nicht verzichten. Ein Designboden aus Vinyl, der mit einer Holzprägung in Form eines Eichen-, Kirsch- oder Buchen-Imitats versehen ist, wirkt täuschend echt. Holzfarbe, Maserung und Farbverläufe sind hier einfach aufgedruckt.

Hier findest du die besten Anbieter für Bodenbeläge in deinem Bundesland:



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