Suchmaschinenoptimiertes Webdesign: Tipps und Ratschläge

Besucher auf Homepage mit fehlenden Informationen und Optimierung.
KMU-Webseiten sind für Konsument:innen praktisch unsichtbar, weil sie nicht den gängigen Standards entsprechen. Foto: Adobe Stock, (c) pathdoc

Du hast dich bestimmt schon oft gefragt, wie du als Unternehmer:in Neukundschaft findest? Aber lass uns diese Frage doch mal umdrehen: Wie kommen Kund:innen eigentlich zum Anbieter? Diverse Studien zum Verhalten von Konsument:innen haben ergeben, dass die Online-Suche nach Produkten und Dienstleistungen direkt an zweiter Stelle nach den Empfehlungen von Freund:innen und Bekannten steht. Und um online gefunden zu werden benötigst du eine Website, die auf Google sichtbar ist. Hier kommt Suchmaschinenoptimiertes Webdesign ins Spiel. Was das ist, erfährst du im Beitrag.

Suchmaschinenoptimiertes Webseitendesign

Wenn von suchmaschinenoptimiertem Webdesign gesprochen wird, sind diverse Faktoren gemeint, die dazu beitragen, eine Website möglichst googlefreundlich zu gestalten. Dabei geht es aber weniger um aufwendige grafische Elemente – denn die sind für suchmaschinenoptimiertes Webdesign sogar eher hinderlich – sondern um Funktionen und technische Grundvoraussetzungen.

Welche Basis benötigt suchmaschinenoptimiertes Webdesign?

Die Basis für suchmaschinenoptimiertes Webdesign sind technische Anforderungen, die unbedingt erfüllt werden müssen. Dazu zählen:

Ladezeit

Google hat Page-Speed im Jahr 2021 endgültig als Rankingfaktor eingeführt. Wenn Elemente, Grafiken, Logos oder gar Videos eine zu lange Ladezeit haben, wird dies von Google negativ bewertet.

Bei der Ladezeit muss man sich immer vor Augen halten, dass nicht alle Internetnutzenden über superschnelles 7G Internet verfügen und oder gerade von Zuhause im Internet surfen. Eine standortbedingt schlechte Internetverbindung ist gerade in Österreich keine Ausnahmesituation, sondern vielmehr gelebte Realität. Suchmaschinenoptimiertes Webdesign verzichtet daher auf unnötigen Schnickschnack, der auf Kosten der Ladezeit geht.

Tipp: Wenn du wissen möchtest, wie gut die Ladezeit deiner Website ist, kannst du die Ladezeit kostenlos auf PageSpeed Insights testen.

Responsive Webdesign

Ein weiterer wesentlicher Schritt zu einer suchmaschinenoptimierten Website ist Responsive Webdesign. Dabei wird deine Website und alle deine Unterseiten optisch automatisch an das Endgerät angepasst. Da die Menschen heutzutage nicht nur Desktop-Computer verwenden, sondern mehr als die Hälfte mit einem Smartphone oder Tablet im Internet unterwegs ist, gehören automatisch angepasste Seiten mittlerweile zum Standard.

Das geht sogar soweit, dass Google seit geraumer Zeit den Mobile First Index eingeführt hat, wonach einzig und allein die Darstellung auf dem Smartphone für die Rankings verantwortlich ist.

Du willst mehr über Responsive Webdesign erfahren?

Übersichtliches auf den User zugeschnittenes Webseitendesign

Auch ein übersichtlicher Aufbau deines Webauftritts gehört zu den Grundelementen einer suchmaschinenoptimierten Website. Dazu zählt neben der Website Navigation, die vor allem mit der Menü-Struktur auf der Startseite zusammenhängt, außerdem ein hierarchischer Aufbau der Unterseitenstruktur sowie ein hierarchischer Aufbau des textlichen Inhalts.

Bei der Text-Struktur solltest du auf klare und verständliche Überschriften setzen. Damit hilfst du den Robots von Suchmaschinen, deine Inhalte sinnvoll zu kategorisieren und helfen der Suchmaschine deine Website für die passenden Suchbegriffe anzuzeigen. Aber vergiss dabei die User nicht: Inhalte, Texte und Funktionen müssen auch passgenau auf Besucher:innen zugeschnitten sein.

Du willst wissen, wie man gute Texte für die Website schreibt?

Schlanker und übersichtlicher Quellcode

Der Quellcode ist für User der Website prinzipiell nicht sichtbar. Er gehört also nicht zu jenen Faktoren, die die sogenannte User Experience verbessern, sondern wirklich zu jenen Faktoren die ausschließlich für Google aufbereitet werden. Wer auf Content-Management Systeme (CMS) wie WordPress oder Mono zurückgreift, kann sich bei diesem Punkt aber zurücklehnen. Denn die gängigen CMS generieren automatisch strukturierte und übersichtliche Quellcodes, ohne dass du Programmierkenntnisse benötigst.

Sprechende Uniform Resource Locators (URL)

Abschließend müssen noch zwei bis drei Sätze zu den Internetadressen, den sogenannten URLs gesagt werden. Eine Internetadresse sollte für die User stets aussagekräftig sein. Zu bevorzugen sind sprechende URLs. Diese URLs können zwar nicht wirklich Laute von sich geben, sind für User aber lesbar und erklären gewissermaßen, was sich hinter einer URL verbirgt.

Welcher Inhalt sich hinter einer URL wie:

  • https://www.herold.at/marketing/blog/sicherheit-im-internet/

verbirgt, ist für Nutzer:innen wesentlich leichter zu erkennen, als bei folgender URL:

  • https://orf.at/stories/3224453/

Denn dass es auf der oberen Website um das Thema „Sicherheit im Internet“ geht, ist auf den ersten Blick zu erkennen. Dass es bei der zweiten Website ebenfalls um Cyber-Kriminalität geht, erkennen User (und Google) hingegen erst nach Aufruf der Seite.

Fazit: Wieso ist suchmaschinenoptimiertes Webdesign wichtig?

Ein modernes Design und Top-Fotos interessieren die Suchmaschinen, die deiner Seite eine Position unter Hunderten und Tausenden deiner Mitbewerber:innen zuweisen, nur am Rande. Was in Sachen Suchmaschinenoptimierung zählt, sind maßgeschneiderte Texte und ein Aufbau, der sich zu 100% an den Besucher:innen orientiert. Nur so kannst du dein Google Ranking verbessern.

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Herold Content Team

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