Google Platzierung verbessern: Tipps für ein besseres Google Ranking

Du besitzt eine Website und willst ihre Google Platzierung verbessern? Mit diesen Sofort-Tipps gelingt es in wenigen Wochen! Foto: Adobe Stock, (c) John Smith

Ein schlechtes Google Ranking ist zwar kein Grund zur Freude, aber noch lange kein Drama. Denn die Google Platzierung lässt sich mit ein wenig Know-How und/oder Geld deutlich verbessern. In diesem Beitrag wird ausführlich dargelegt, wie es gelingen kann, Rankings von Websites und Online-Texten zu optimieren und auf Seite 1 zu bringen.

Google Ranking verbessern: Worauf kommt es an?

Kommen wir gleich direkt zum Punkt: Zunächst ist es wichtig, dass du dich kurz mit den aktuellen Google Ranking Faktoren vertraut machst! Diese Faktoren zu kennen ist unabdingbar, um ein schlechtes Google Ranking zu verbessern.

Die meisten dieser Rankingfaktoren sind ziemlich banal und leicht umzusetzen – aber dennoch enorm wichtig.

Übrigens: Es gibt auch ein paar komplexere Rankingfaktoren, wie beispielsweise die kürzlich per Google Core Update ausgerollten Google Web Vitals. Hier ist technisches Wissen gefragt, weshalb man als Laie unbedingt auf IT-Spezialisten zurückgreifen sollte um Verbesserungen vornehmen zu können.

Du willst deine Web Vitals optimieren?

Konkrete Tipps um die Google Platzierung zu verbessern

Keywords und Suchbegriffe definieren

Ganz zu Beginn müsst du dir die Frage stellen, für welche Suchbegriffe (= Short Tail Keywords / Head Terms) oder Phrasen (= Long Tail Keywords) deine Website gefunden werden soll. Wie du passende Keywords finden kannst, die auch häufig gesucht werden, hat mein geschätzter Kollege Johannes Köller ausführlich für dich zusammengefasst.

Nützlichen Content produzieren (lassen)

Sobald du dich auf konkrete Suchbegriffe und Phrasen festgelegt hast, solltest du dazu nützlichen und hilfreichen Content (= Texte und/oder Videos) produzieren oder produzieren lassen.

Aber was ist nützlicher Content? Skyscraper-Methode!

Gute Texte und Videos erklären das jeweilige Thema einfach und verständlich und sind zudem auch noch spannend und kurzweilig. Wenn du deine Google Platzierung verbessern willst, sollten es aber nicht nur gute Texte, sondern nach Möglichkeit die besten Online-Texte sein, die im Internet zum jeweiligen Thema zu finden sind. Um das zu erreichen, solltest du dich mit der Skyscraper-Methode vertraut machen. Wie du zudem gute Texte für die Website schreiben lernst, erfährst du an anderer Stelle.

Hochwertigen Content zu erstellen, ist aber nur ein erster Schritt. Diese Inhalte müssen in weiterer Folge auch unbedingt aktuell gehalten werden. Denn nichts ist für Google schlimmer, als Schnee von gestern.

Wie oft muss ich den Content für das Google Ranking auffrischen?

Wenn es sich um Evergreen-Content handelt – also um Inhalte die sich nicht so schnell ändern und auch in 10 Jahren noch ihre Gültigkeit haben – dann genügt es wahrscheinlich einmalig Zeit (oder Geld) in guten Inhalt zu investieren.

Wenn das Thema jedoch einem ständigem Wandel unterliegt (zum Beispiel bei Rechtsthemen, neuen Technologien, neuen medizinischen Verfahren – oder bei Suchmaschinenoptimierung) dann sollte dieser Inhalt auch laufend aktualisiert werden. Nur so stellst du sicher, dass deine Website die mühselig aufgebaute Platzierung in den Suchergebnissen auch behält.

Tipp: Aktualisierter Inhalt auf der Website ist neuem Inhalt vorzuziehen. Bevor du dich vor ein leeres Blatt Papier setzt und wild darauflosschreibst, überarbeite und optimiere doch lieber die bereits bestehenden Texte.

Wie kann ich die Google Platzierung meiner Website noch verbessern?

User Experience verbessern = schlechtes Google Ranking verbessern

Ein weiterer wichtiger Schritt für ein besseres Google Ranking deiner Website, ist die Optimierung der sogenannten User Experience (= Nutzererfahrung).

In erster Linie gelingt das mit einer logischen Seitenstruktur und Verständlichkeit auf der Website. Beim Google Algorithmus handelt es sich nämlich um eine Form der künstlichen Intelligenz. Je verständlicher die Informationen sind, die du dem Google Algorithmus zukommen lässt, desto größer ist die Chance, dass Google deine Inhalte versteht und richtig einordnen kann.

Eigentlich solltest du deine Website nicht für den Google Algorithmus optimieren, sondern für den User. Im Endeffekt ist die Vorgehensweise aber relativ deckungsgleich. Klare Überschriften (die das vorab definierte Keyword enthalten) helfen nicht nur Google das Thema besser einordnen zu können, sondern auch dem Leser, sich besser zurechtzufinden. Mit einer verständlichen Struktur, Navigation und Verlinkung kann man also sowohl den Google PageRank verbessern, als auch dem Nutzer helfen, sich auf der Website ideal zurechtzufinden.

In erster Linie ist Google nämlich darum bemüht, dem Nutzer das beste, relevanteste und vollständigste Ergebnis zum jeweiligen Keyword in den Suchergebnissen auszuspielen. Denn ein rundum zufriedener Google-User wird der Suchmaschine auch weiterhin treu bleiben und nicht zu konkurrenzierenden Suchmaschinen wie BING oder DuckDuckGo wechseln.

Wie erkennt Google das beste, relevanteste und vollständigste Ergebnis?

Ganz einfach indem Google misst, wie sich die Besucher auf der jeweiligen Seite verhalten. Wenn der User auf einer Webseite lange liest, auf Links klickt, dort wieder längere Zeit verweilt und am Ende keine weitere Suchanfrage in der Google Suchmaschine tätigt, dann kann Google davon ausgehen, dass die Suchintention des Users auf dieser Website erfüllt wurde.

Wie kann man die Suchintention des Users erfüllen?

Hier gelangen wir wieder zum Ausgangspunkt: dem guten Content. Wer den Search Intent treffen möchte, benötigt guten, holistischen Content, der perfekt auf die Erwartungen des Users abgestimmt ist und dessen Erwartungen auf mehreren Ebenen (informational, transaktional oder navigational) bedienen kann. Mit anderen Worten: Der Google Nutzer muss das, was er wissen möchte, auch auf deiner Website finden können. Und zwar möglichst einfach, bequem und schnell – denn Zeit ist kostbar. Folgende Tipps helfen bei der Optimierung der User Experience:

Fokus auf mobile Devices (Smartphones & Tablets)

User Experience heißt heutzutage vor allem: mobile Experience. Laut der Österreichischen Webanalyse nutzen rund 80% der Bevölkerung das Internet heute via Handy und Smartphone. Das heißt konkret für dich: Schau‘ dir deine Website auch auf dem Smartphone an. Kann man alles gut lesen? Findet man sich auch auf dem Smartphone oder Tablet gut zurecht? Kann man alles auch mit Würstelfingern gut anklicken? Sind die Bildgrößen der Textlänge angepasst?

Responsive Design ist hier das Zauberwort. Dabei wird die Darstellungsform der Website jeweils dem Endgerät angepasst. Deine Website sieht auf dem Smartphone dann also etwas anders aus, als auf dem Bildschirm am Computer.

Mobile First heißt ein neuer Denkansatz im Webdesign, bei dem die Website zuerst für mobile Endgeräte konzipiert wird. Erweiterungen für die Darstellung am Desktop werden dann nachträglich integriert.

Deine Website ist noch nicht responsive?

Page Speed optimieren = Google Platzierung verbessern

Die Ladegeschwindigkeit (auch Page Speed genannt) ist Teil der User Experience und seit geraumer Zeit einer der wichtigsten Google Rankingfaktoren überhaupt. Und das ist auch sehr plausibel. Denn laut der Silktide Landscape Study2 von 2018 verlassen 20% aller Besucher eine Seite sofort wieder, wenn sie nicht innerhalb von drei Sekunden lädt.

Tipp: Natürlich ist es möglich, Ladezeiten nachträglich zu optimieren. Sinnvoller ist es jedoch, eine Website von Anfang an so aufzusetzen, dass der Page Speed passt. Wenn du dir von Herold eine Website erstellen lassen solltest, hat deine Website eine Ladezeit von 1,99 Sekunden am Desktop und 1,98 Sekunden am mobilen Endgerät3, ist DSGVO-konform, SSL-zertifiziert und selbstverständlich mobile friendly.

Interner Linkaufbau für Linkjuice/PageRank und besseres Google Ranking

Hast du schon einmal von Linkjuice gehört? Linkjuice bezeichnet sämtliche Vorteile, die mit einem Link von einer Webseite zu einer anderen übertragen werden. Du musst dir einen Link nämlich wie eine Empfehlung vorstellen. Und die Webseite die einen Link setzt, gibt die Empfehlung ab. Je renommierter die verlinkende Webseite ist, desto wertvoller ist der Linkjuice auch für die verlinkte Webseite. Es ist praktisch wie im echten Leben, die Empfehlung eines Experten ist wichtiger als die Empfehlung eines Laien. Unter SEO-Experten nennen wir diese Vorteile, die von einer Webseite zur nächsten weitergegeben (vererbt) werden, PageRank, TrustRank und Linktext.

Grafik die Linkjuice erklärt und wie man damit die Google Platzierung verbessern kann
Bei fünf Links wird je ein Fünftel des Linkjuices an die verlinkte Webseite vererbt. Grafik: (c) Herold

Auch interne Links (also Links von einem eigenen Beitrag zu einem anderen eigenen Beitrag) bringen Linkjuice ins Spiel! Folgende Kriterien sind wichtig für die interne Linkstruktur:

  • Ankertext/Linktext: Der Besucher sollte beim Klick auf den Link wissen, was ihn auf der verlinkten Seite erwartet. Daher sind Ankertexte wie „hier klicken“ idealerweise zu vermeiden. Versuche nach Möglichkeit für die gleiche Seite auch immer den gleichen oder einen zumindest ähnlichen Linktext zu verwenden.
  • Keyword: Wähle als Ankertext immer jenes Keyword, für das dein Text auf Google gefunden werden soll.
  • Relevanz: Interne Verlinkungen müssen sinnvoll und für den User nachvollziehbar sein.

Eine gute interne Linkstruktur sorgt dafür, dass der Nutzer deine Website nicht verlässt. Besser gesagt: sie sorgt dafür, dass er deine Website nicht verlässt, bevor er die Inhalte konsumiert, mehrere Seite aufgerufen und deine Firma eventuell sogar kontaktiert hat. Dies funktioniert, indem die internen Links den Besucher von einer Webseite auf die nächste navigieren. Anders als bei externen Links (Website Backlinks) bringen dir interne Links zwar keine neuen Besucher, aber es ist dennoch möglich, durch einen intelligenten internen Linkaufbau Einfluss darauf zu nehmen, wie Google deine Homepage bewertet.

Fazit: Wie optimiere ich meine Website für Google?

Internet Marketing ist heutzutage unerlässlich um im Internet auf sich aufmerksam zu machen. Leider sind den meisten KMU die wichtigsten Ranking Faktoren nicht so geläufig, wie sie eigentlich sein sollten. Was auch irgendwo verständlich ist, denn man kann schließlich nicht alles wissen. Nimm dir Zeit, um Google besser zu verstehen und verfasse Texte so, dass du sie auch selbst lesen würdest.

Wer zu wenig Zeit und/oder Lust hat, sich genauer in diese Thematik einzulesen, kann SEO aber auch einfach von Experten machen lassen. Denn dann kannst du dir sicher sein, dass deine Webseiten mit dem richtigen Keyword ausgestattet sind, die Ladezeit und Web Vitals der Website den Anforderungen Googles entsprechen, alle Webseiten responsive sind und auch die interne Linkstruktur sinnvoll, nützlich und optimiert ist.

Lege deine Website in die Hände von Herold

1) marketmind, KMU Branchenstudie, 07/2018, CATI, n = 1417; untersucht wurden folgende Segmente: Ärzte, Alternative Medizin, Auto, Dienstleistungen Wirtschaft, Versicherungen, Immobilien, Einzelhandel, Handwerker Innen und Außen, Schönheit und Fitness

2) Silktide Performance landscape Study 2018

3) Überprüfung der Herold-Websites durch Silktide (März 2019)

SEO Yoda SEO Guru
Dominik Knapp

Dominik Knapp

Redakteur & SEO Experte

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