Website nicht auffindbar: Warum findet Google meine Website nicht?

Wo ist meine Website? Wir verraten, warum SEO für jedes österreichische Unternehmen ein Muss ist. Bild: ©Herold, Quelle: pathdoc

Weiß Google überhaupt, dass ich existiere? Nach wochen- und monatelanger Arbeit an der neuen Unternehmenswebsite eine berechtigte Frage. Die beunruhigende Antwort: wahrscheinlich nicht. Denn nur, weil eine Homepage online ist, heißt das noch lange nicht, dass Google sie auch am Radar hat. Herold verrät, wie du dafür sorgst, dass deine Website auch wirklich gefunden wird.

Website nicht auffindbar: Kundschaft & Google finden meine Website nicht!

Die Suchmaschine Google ist bei den meisten Internet-Nutzer:innen in täglichem Gebrauch. Trotzdem wissen die wenigsten von uns, wie die Suchergebnisse eigentlich zustande kommen. Welche Rankingfaktoren genau die Platzierung auf Google beeinflussen, ist ein gut gehütetes Geheimnis, bei dem sich der Suchmaschinengigant ungern in die Karten blicken lässt. Kein Wunder, schließlich ist der Algorithmus von Google ein wesentlicher Teil des Erfolgsrezepts und wird regelmäßig durch sogenannte Google Core Updates angepasst und verfeinert.

Für Unternehmer:innen, die vor dem Problem steht, dass Google die eigene Website nicht findet, ist das natürlich keine große Hilfe. Doch keine Sorge: Mit dem entsprechenden Know-How und den passenden Tipps lässt sich auch dieses Problem lösen. In unserem Ratgeber erfährst du, welche Gründe es geben kann, dass deine Website nicht auffindbar ist, und wie du es schaffst, mit deiner Domain auf Google nach oben zu kommen.

Wie funktioniert Google?

Stell dir das Internet als eine riesige Ansammlung von Dokumenten vor, die über Verlinkungen miteinander verbunden sind (Backlinks). Suchmaschinen wie Bing, Ecosia, und Google ordnen das Chaos, indem sie es mithilfe von Crawlern (auch Bots oder Spiders genannt) durchforsten und eine Art Inhaltsverzeichnis, den sogenannten Index, aufbauen.

Dieser Index wird für jede Suchanfrage neu sortiert: Auf diese Weise kommt das berühmte Google Ranking zustande. Da der Googlebot jeden Tag Milliarden von URLs crawlt, findet letztlich jede Homepage Eingang in den Google Index. Geschickte Webmaster warten allerdings nicht darauf, bis ihre Seite von sich aus indexiert wird. Denn dieser Prozess lässt sich auch beschleunigen.

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Website bei Google anmelden?

Wer nicht warten will, bis die eigene Website von selbst in das Google Ranking aufgenommen wird, kann Google auf die Sprünge helfen. Denn es ist möglich, eine Homepage bei Google zur Indexierung einzureichen. Hierzu musst du lediglich ein kostenloses Konto erstellen und Schritt für Schritt die entsprechende Anleitung befolgen.

So bekommst du Zugriff auf die sogenannte Search Console und können dafür sorgen, dass der Google Crawler deine Seite indexiert. Am Schluss dieses Prozesses ist deine Website samt Sitemap im Google Index gelistet – einfach so, von einem Tag auf den anderen. Das einzige Problem: Dass die Website indexiert ist, bedeutet noch nicht, dass sie auch (gut) gerankt wird.

Übrigens: Durch den Meta-Tag noindex läst sich die Aufnahme einer URL in den Suchmaschinen-Index aktiv verhindern. Dieser Tag kommt unter anderem zum Einsatz, um eine Abstrafung durch das Indexieren von doppelten Inhalten (duplicate content) zu vermeiden. Der Befehl disallow verhindert sogar das Crawlen einer Adresse. Diese Anweisungen werden in der Robots.txt Datei gespeichert.

Google findet meine Seite nicht.
Wo ist meine Website? SEO hilft Anbietern dabei, ihren Content für die Google Robots zu optimieren und so das Ranking zu verbessern. Foto: Adobe Stock, (c) luismolinero

Wie funktioniert das Google Ranking?

Ist es eigentlich Zufall, dass die meisten User das, was sie suchen, unter den ersten zehn Einträgen auf der Ergebnisseite finden? Wohl kaum. Die oberste Priorität der Suchmaschine ist es, die Nutze:innen zufriedenzustellen. Aus diesem Grund nutzt Google einen komplexen und dynamischen Algorithmus, den sogenannten PageRank-Algorithmus, der laufend angepasst und perfektioniert wird. Dieser Algorithmus sortiert die Suchergebnisse, vereinfacht gesprochen, nach Relevanz und Beliebtheit.

  • Relevanz: Google überprüft, wie relevant ein Dokument für einen bestimmten Suchbegriff (Keyword)/eine bestimmte Suchintention ist.
  • Beliebtheit: Google prüft, wie populär ein Dokument im Vergleich mit anderen Dokumenten ist. Hier spielen Backlinks eine entscheidende Rolle: Je mehr externe Links eine Website hat, als desto vertrauenswürdiger wird die jeweilige Domain eingestuft.

Angeblich gibt es rund 200 unterschiedliche Faktoren, die die Google Robots heranzieht, um das Ranking für einen bestimmten Suchbegriff aufzubauen. Du siehst: Diese Bots sind ziemlich schlau. Sie verstehen Inhalte und wissen, wer sie wie verlinkt. Das Ziel dabei ist es immer, den Usern für den jeweiligen Suchbegriff das relevanteste Ergebnis von der vertrauenswürdigsten Quelle zu präsentieren.

Wo sehe ich mein Google Ranking?

Sobald du deine Domain in der Google Search Console verifiziert hast, bekommst du dort eine Übersicht über Zugriffe aus der Google Suche, die Rankings deiner Website sowie mögliche Fehler & Probleme. Unter dem Reiter „Leistung“ kannst du dir die Ranking-Entwicklung deiner Seite anzeigen lassen und im Detail nach einzelnen Suchbegriffen und URLs (z.B. von bestimmten Beiträgen und URLs) filtern. Die Search Console liefert dir wichtige Kennzahlen für die Optimierung deiner Website. Zusätzlich zu diesem Tool empfiehlt sich aber auch die Verwendung von Google Analytics.

Diese Daten sind in der Search Console zu finden:

  • Klicks: Dieser Wert gibt an, wie oft deine Seite in der Google Suche angeklickt wurde.
  • Impressions: Eine Impression kommt dann zustande, wenn deine Website in der Google Suche eines Benutzers oder einer Benutzerin erscheint. Dabei genügt jedoch eine Platzierung auf Seite 2, 3, 4 usw. Impressions bedeuten also nicht, dass ein:e Nutzer:in dein Suchergebnis auch wirklich zu sehen bekommen hat.
  • CTR: Die Click-through-Rate gibt an, wie häufig Nutzer:innen auf dein Suchergebnis klicken. Die Klickrate wird berechnet, indem Klicks durch Impressions dividiert werden.
  • Position: Die Position gibt an, auf welcher Platzierung deine Seite bei einer bestimmten Suchanfrage angezeigt wird. Der bestmögliche Wert ist Position 1, allerdings werden einige Ergebnisse (Google Ads, Info-Snippet) noch vor der obersten Platzierung angezeigt.

Warum findet Google meine Seite nicht?

Falls du deine Homepage bei Google indexiert hast, ist sie der Suchmaschine auch bekannt. Das bedeutet allerdings nicht, dass deine Website auch in den Suchergebnissen für eine bestimmte Anfrage vorkommt. Falls du deine Webseite in den Ergebnissen nicht siehst, kann das natürlich auch daran liegen, dass diese erst auf Seite fünf, sechs oder sieben gelistet ist. Webseiten, die so weit hinten angezeigt werden, sind in der Praxis so gut wie unsichtbar.

Das Problem an der Sache: Top-Platzierungen im Google Ranking sind hart umkämpft. Du möchtest etwa für das Keyword „Installateur Wien“ bei Google auf die erste Seite kommen? Oder für die Suchanfrage „KFZ Werkstatt Linz“ unter den Top 10 landen? Nun, das wollen 1.000 andere Firmen auch. Die übertrumpfen du nur, wenn du deine Seite für Google noch attraktiver machst als die der Konkurrenz. Und genau hier kommt Suchmaschinenoptimierung ins Spiel.

Unternehmerin hat WordPress-Site erfolgreich optimiert und verwendet Laptop um URLs zu überprüfen.
Nach der Indexierung kommt die richtige Arbeit: SEO sorgt dafür, dass Google deinen Content besser versteht und deine Website als vertrauenswürdig bewertet. Foto: Adobe Stock, (c) Drobot Dean

Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Suchmaschinenoptimierung oder englisch search engine optimization (kurz SEO) sorgt dafür, dass sich die Sichtbarkeit einer Website in der organischen Google Suche verbessert. Organisch heißt in diesem Fall: Das Ranking jener Suchmaschinenergebnisse, die nicht bezahlt sind (im Unterschied zu Google AdWords). Die Aktionen, die im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung durchgeführt werden, konzentrieren sich auf drei Teilbereiche:

Inhalte der Website (Content), Verlinkungen von externen Seiten (Backlinks) und die Informationsarchitektur, auf der Seite selbst. Darüber hinaus wird beim Thema SEO grob zwischen OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung unterschieden.

Wie hilft SEO meiner Website?

Um die Sichtbarkeit einer Website bei Google zu erhöhen, muss zunächst die Website selbst optimiert werden (OnPage-Optimierung). Die SEO Optimierung umfasst dabei sowohl den Content als auch die Seitenstruktur. Das oberste Ziel ist es dabei immer, die User Experience zu verbessern: Je besser die Seite für die Nutzerschaft optimiert ist, desto besser wird sie auch der Googlebot bewerten. Aus diesem Grund stellen SEO-Expert:innen bei der Suchmaschinenopitmierung folgende Fragen:

  • Ist die Seitenstruktur logisch? Finden die Nutzer:innen, was sie suchen?
  • Bietet die Website hochwertigen und für die Nutzer:innen relevanten Content?
  • Wie gut passen die Inhalte der Website zu den Keywords, für die der Anbieter ranken möchte?
  • Wie gut passen die einzelnen Seiten zu den Keywords, für die der Anbieter ranken möchte?
  • Ist der Linkaufbau logisch?
  • Wie sieht die Informationshierarchie aus?

Um die Website für das jeweilige Themengebiet relevanter und beliebter zu machen, gibt es die OffPage-Optimierung. Hier geht es darum, möglichst viele externe Links (Backlinks) zu generieren, die auf die Website verweisen. Je hochwertiger diese Linkquellen sind, desto eher erkennt Google Ihre Domain als Autorität auf dem jeweiligen Themengebiet an.

Achtung! Selbstverständlich spielt auch technische Faktoren wie die Ladezeit für den Pagerank eine Rolle. Die Performance landscape study von Silktide2 hat ergeben, dass rund 89 Prozent der untersuchten 30.000 österreichischen Webseiten Qualitätsmängel aufweisen. Diese betreffen vor allem die Ladegeschwindigkeit und das Responsive Design für Smartphones & Tablets.

SEO als Wettbewerbsvorteil

SEO ist zwar in aller Munde – aber längst noch nicht in allen Köpfen. Laut einer Branchenstudie von marketmind aus dem Jahr 20181 glauben 84% der befragten österreichischen KMU, dass Konsument:innen auf Google nach ihnen suchen. Erstaunlicherweise setzen aber trotzdem nur 34% in den untersuchten Segmenten auf Suchmaschinenoptimierung.

Dabei stellen SEO-Maßnahmen einen enormen Wettbewerbsvorteil dar: Während Marketing-Kanäle wie Social Media Marketing tendenziell überschätzt werden, liefern Maßnahmen wie Local SEO, das Pflegen von Google My Business Einträgen und die regelmäßige Content Aktualisierung für KMU viel Sichtbarkeit bei geringem Aufwand.

Hilfe bei Optimierung von Inhalt und Informationen einer Site durch Search Console Tool
Und plötzlich findet man die Seite! Viele SEO Maßnahmen greifen innerhalb kurzer Zeit. Hier kommt es auch auf die Domain und die URL an. Foto: Adobe Stock, (c) asife

Wie wichtig ist ein gutes Ranking?

Seite zwei oder drei ist dir auch gut genug? Dann wundere dich bitte nicht, wenn deine Website Staub ansetzt. Laut einer Analyse von SISTRIX-Gründer und -Geschäftsführer Johannes Beus erfolgen 99,1% aller organischen Klicks zwischen den Google Positionen 1 bis 10 (erste Seite). Dabei entfallen fast 60% der Klicks auf Position eins, 15% auf Position zwei und 25% auf Position drei.

Das Ziel aller Suchmaschinenoptimierung muss es daher sein, deine Website für die angestrebten Keywords auf Seite eins zu bringen. Für deine Sichtbarkeit bei den Konsument:innen macht es in Wahrheit nämlich kaum einen Unterschied, ob du auf Seite zwei oder auf Seite hundert gelistet bist: Er sieht dich nicht.

SEO selbst machen – eine gute Idee?

Grundsätzlich können Unternehmen ihre Website natürlich selbst SEO optimieren. Genauso wie du deine Website selbst gestalten kannst. Das heißt allerdings nicht, dass DIY bei der Suchmaschinenoptimierung auch tatsächlich eine gute Idee ist. Das liegt vor allem daran, dass SEO sich laufend verändert. Was vor drei Monaten funktioniert hat, kann heute bereits eine Sackgasse sein. Und wie Google in einem halben Jahr rankt, weiß die Firma vermutlich noch nicht einmal selbst. SEO Expert:innen sind daher vor allem eines: Detektive.

Sie beobachten, wie sich das Ranking ihrer Website verändert (zum Beispiel über Analytics und die Google Search Console), erforschen mögliche Gründe, interpretieren die Entwicklungen und setzen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Maßnahmen. Nur auf diese Weise bleibt ihr Unternehmen auf Google präsent und kann von der potenziellen Kundschaft auch wirklich gefunden werden.

Suchmaschinenoptimierung von Herold

Herold ist mit 1.500 umgesetzten Projekten der größte Anbieter für Suchmaschinenoptimierung im KMU-Segment in Österreich. Unsere SEO Spezialist:innen bringen 90% der Kundschaft in 6 bis 9 Monaten auf Seite 1 der GoogleTM – Suchergebnisseiten4 und erzielen damit im Durchschnitt eine Traffic-Steierung von 40%.5

Top Rankings auf Google für deine Website?

1) marketmind, KMU Branchenstudie, 07/2018, CATI, n = 1417; untersucht wurden folgende Segmente: Ärzt:innen, Alternative Medizin, Auto, Dienstleistungen Wirtschaft, Versicherungen, Immobilien, Einzelhandel, Handwerker:innen (Innen und Außen), Schönheit und Fitness

2) Silktide Performance landscape Study 2018

3) Herold (2018)

4) Boostability (2018) 

5) GoogleTM (2018)

Interesse geweckt?

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