Keyword Tools: Die besten Programme zur Keyword-Recherche

Die besten Keyword-Tools zur Keyword Recherche. Bild: © Herold

Die Keyword-Recherche ist ein essenzieller, erster Schritt in der Vermarktung deiner Website. Und das nicht grundlos: Denn die ausgewählten Keywords spiegeln in direkter Art und Weise das Suchverhalten deiner Zielgruppe wider – und diese möchtest du mithilfe deiner Websiteinhalte schließlich so gut wie möglich erreichen. Einen gewissen Teil nachfragestarker Suchbegriffe wirst du durch thematisch relevanten, hochwertigen Inhalt ohnehin abdecken –  aber es lohnt sich, darüber hinauszugehen. Hier kommen Keyword Tools, egal ob kostenfrei und kostenpflichtig, ins Spiel. Erfahre in diesem Beitrag, welche Tools du unbedingt auf dem Schirm haben solltest.

Warum benötigst du überhaupt Keyword Tools?

Welche Fragen stellt sich deine Zielgruppe? Was gibt sie bei Google ein, wenn sie nach Produkten, Dienstleistungen oder Informationen sucht? Welche kurzen und knappen Suchbegriffe dominieren deine Branche? Hast du auch längere, relevante Suchbegriffe (sogenannte Longtail-Keywords) bedacht?

Diese Fragen verdeutlichen, warum die Keyword-Recherche ein so wichtiger und essenzieller Schritt im Zuge der Suchmaschinenoptimierung ist. Bevor du deine Website nämlich überhaupt optimierst, ob Onpage und Offpage, musst du zunächst einmal wissen, worauf du eigentlich optimierst. Genau das verraten dir die unterschiedlichen thematisch relevanten und nachgefragten Suchbegriffe, die am Ende das Ergebnis deiner Keyword-Recherche sind.

Mit kostenpflichtigen und kostenlosen Keyword Tools betreibst du eine gründliche Markt- und Nachfrageanalyse. Die Keyword-Recherche hilft dir zu verstehen, wie sich deine anvisierte Zielgruppe im Internet verhält und welche Suchbegriffe maßgeblich die Nachfrage prägen. Keyword Tools markieren folglich den Anfang und legen den Grundstein für alle weiteren SEO-Maßnahmen –  von Keyword-optimierten Texten bis hin zu passenden Ankertexten bei Backlinks.

Tipp: Ein guter Mix deckt alle Facetten der Nachfrage ab! Während Keywords mit hohem Suchvolumen zwar viel Nachfrage und Traffic generieren, sind Spitzenpositionen mit ihnen weitaus schwieriger zu erreichen als bei Suchbegriffen mit kleinerem Suchvolumen. Das ist vor allem für Kleinunternehmen relevant – für diese ist es sinnvoll, sich auf Nischen und Keywords mit kleinerem Volumen zu fokussieren.

Unsere Checkliste für deine Keyword-Recherche: Behalte diese Punkte im Hinterkopf!

  • Analysiere mithilfe von Keyword Tools, wie sich deine Zielgruppe auf Suchmaschinen wie Google und Co. verhält.
  • Beobachte, auf welche Keywords deine Wettbewerber:innen ihre Webseiten optimieren.
  • Berücksichtige sowohl kurze Keywords (Shorthead-Keywords) als auch längere Keywords (Longtail-Keywords).
  • Analysiere mit Google Analytics und Co., ob einige Besucher:innen über Suchbegriffe auf deiner Webseite landen, die du noch nicht auf dem Schirm hast.
  • Prüfe sowohl das Suchvolumen als auch den Wettbewerb und gegebenenfalls saisonale Unterschiede, wenn diese für deine Webseite bedeutsam sind.
  • Erstelle dir eine Übersicht, anhand derer du später auch einzelne Unterseiten planen kannst.
  • Beachte bei deiner Auswahl die Suchintention der Nutzer:innen, zum Beispiel das Einholen von Informationen oder eine Kaufabsicht.

4 kostenlose Keyword Tools

Eine gute Recherche muss nicht teuer sein. Kostenlose Keyword Tools, ebenso wie kostenlose SEO-Tools im Allgemeinen, sind vor allem für deinen Einstieg und Webmaster:innen, die ihr erstes Projekt starten, eine große Hilfe. Auf lange Sicht wirst du jedoch für eine fundierte Analyse um die eine oder andere kostenpflichtige Alternative nur schwer herumkommen. Gratis Keyword Tools sind meist eher abgespeckte Varianten der eigentlich kostenpflichtigen Premium-Version und erlauben beispielsweise nur eine kleine Anzahl an Abfragen pro Tag und IP – oder liefern weniger Vorschläge.

Answer the Public

Das Tool ist im angelsächsischen Raum schon längst eine feste Größe, in Deutschland genießt es weniger Bekanntheit – obwohl sich da auch spezifisch nach Deutschland als Region und der deutschen Sprache filtern lässt. Answer the Public funktioniert so: Du gibst einen oder zwei Begriffe ein, die im Zusammenhang mit deiner Website und Zielgruppe stehen. Danach liefert dir das Keyword Tool Daten zum Wettbewerb, Volumen und vor allem eine praktische Mindmap mit vielen relevanten Fragen. Daher ist Answer the Public vor allem ideal, um passende Longtail-Keywords ausfindig zu machen.

Beschränkung: In der kostenfreien Version kannst du das Tool einmal täglich nutzen. Wenn du dich registrierst, erhöht sich das Nutzungsvolumen auf drei Suchanfragen pro Tag.

Google Search Console

Die Search Console von Google ist ein tatsächlich kostenloses Keyword Tool. Es eignet sich aber weniger zur Recherche von neuen Suchbegriffen als mehr zur Analyse und Optimierung bereits bestehender Keywords. Du kannst mit der Google Search Console ermitteln, über welche Suchanfragen Nutzer:innen auf deine Seite gelangen – und diese Suchbegriffe dann gezielt einbauen, um deine Rankings zu steigern. 

Google Trends

Google Trends ist ein ebenfalls kostenfreies Tool Googles, das dir verrät, wonach Nutzer:innen bei Google in einer bestimmten Region aktuell suchen. Wie schon der Name verrät, lassen sich damit vor allem Trends ermitteln. Eine Grafik, die den historischen Verlauf darstellt, hilft dir, das Gesamtvolumen etwas besser einzuordnen. 

Wenn beispielsweise der American Super Bowl stattfand, wird bei Google Trends in amerikanischen Bundesstaaten ein starker Ausschlag nach oben sichtbar werden, der dann abflacht, bis der Super Bowl im nächsten Jahr wieder stattfindet. Da verwandte Themen und Suchanfragen ebenfalls eine Einblendung erhalten, kann dir Google Trends aber auch bei der Keyword-Recherche unter die Arme greifen.

HyperSuggest

Das Tool HyperSuggest zeigt dir ähnliche Suchanfragen zu einem Suchbegriff, den Nutzer:innen in die Suchmaschine eingegeben haben. Diese Autocomplete-Daten werden aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen, etwa Google und Bing, aber auch YouTube oder beispielsweise Amazon. So machst du dir indirekt das Wissen zunutze, das die großen Websites und US-Konzerne bereits haben – ohne mühselig selbst alle Autocomplete-Daten zu erfassen und abzuschreiben.

Beschränkung: Das Tool nutzt ein Abo-Modell. Du erhältst zehn kostenfreie Suchanfragen, vorher musst du dich aber registrieren. Falls du das Tool danach weiter verwenden möchtest, wirst du darum gebeten, ein Abo abzuschließen.

4 kostenpflichtige Keyword Tools

Die kostenfreien Keyword Tools reichen dir nicht und du benötigst noch detaillierteres Hintergrundwissen über Keywords und die Suchintention deiner Websitebesucher:innen? Dann lohnt es sich, ein wenig Geld in die folgenden kostenpflichtigen Keyword Tools zu stecken. 

Ahrefs

Ahrefs ist eine All-in-one-SEO-Suite, die es in abgespeckter Version auch kostenfrei gibt. Für die Keyword-Recherche, zumindest für umfassende Ergebnisse, wirst du aber zahlen müssen. Dafür erhältst du alle Daten, die du dir nur wünschen kannst, bequem auf einen Blick – inklusive des Suchvolumens und den tatsächlich generierten Klicks, den Costs-per-Click (CPC), der geschätzten Schwierigkeit in Bezug auf Rankings und verschiedener Oberbegriffe sowie Keyword-Ideen.

SISTRIX

SISTRIX ist ein weiterer SEO-Allrounder, der ebenfalls ein eigenes Keyword Tool mitbringt. Das Tool liefert dir alle generellen Daten bezüglich des Volumens und der monatlichen Klicks. Außerdem erhältst du weitere Keyword-Vorschläge und es gibt eine eigene Sparte für Fragen, mit denen du beispielsweise versuchen kannst, durch RichSnippets zu ranken. 

Tipp: Du kannst deine Rankings zu einzelnen Begriffen auf der Webseite verfolgen, feststellen, an welchen Stellen deine Webseite Keyword-Spamming betreibt und zwischen der mobilen und Desktop-Suche unterscheiden.

Keywordtool.io

Auch keywordtool.io verwendet die Autosuggest- und Autocomplete-Funktion von unterschiedlichsten Webseiten –  von Google über Amazon und eBay bis hin zu Instagram und anderen sozialen Netzwerken. Du kannst deine Region ebenso wie die Sprache individuell einstellen und erhältst im fertigen Report sowohl die zu erwartenden Daten bezüglich des Volumens, der CPC und des Wettbewerbs, als auch einen historischen Trendverlauf. 

Durch die Analyse des Trendverlaufs kannst du ermitteln, welche Begriffe zusehends häufiger eingegeben werden oder welche Eingaben deine Zielgruppe seltener als in der Vergangenheit sucht. Auch praktisch: Das Tool zeigt dir zudem thematisch verwandte Fragen an. 

UberSuggest

Die generelle Funktionsweise von UberSuggest unterscheidet sich nicht gegenüber denen der eben erwähnten Tools. Auch mit diesem Tool erhältst du allgemeine Informationen für deine Keyword-Recherche. Ein nettes Feature: Du kannst die Website der Wettbewerber:innen eingeben und dann ermitteln, zu welchen Suchbegriffen die Konkurrenz rankt und wie viel Traffic sie geschätzt dadurch erhält.

Hinweis: UberSuggest gibt es auch in einer lebenslangen Premium-Version mit Einmalzahlung statt einer regelmäßig wiederkehrender Abo-Gebühr.

Auf den Einsatz von Keyword Tools solltest du nicht verzichten

Du bist vielleicht schon viele Jahre in deiner Branche aktiv? Oder schätzt dich als besonders kreativ ein? Wir versprechen dir: Keyword Tools werden deine Keyword-Recherche dennoch auf signifikante Art und Weise ausbauen und dir einen unmittelbaren Mehrwert bieten. Die Nutzung lohnt sich, denn jedes relevante Keyword, zu dem deine Webseite gute Positionen erhält, generiert weiteren Traffic – und damit auch zusätzliche Conversions. Wenn du dir zu Beginn noch etwas unsicher bist, kannst du zunächst auf kostenlose Keyword Tools setzen und mit ihrer Hilfe erst einmal „reinschnuppern“.

Die besten Keyword Tools haben wir hier nochmal übersichtlich für dich zusammengefasst: 

Du steckst dein Budget lieber in eine professionelle SEO-Agentur als in kostenpflichtige SEO-Tools?
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