SEO Best Practices: Der Startleitfaden von und für Google

Mit diesen SEO Best Practices klettert dein Ranking nach oben. Bild © Herold, Quelle mavoimages

Marktführer Google ist sich seiner immensen Bedeutung bewusst: Mit Rankings, gut wie schlecht, kann Google einer Website zu großem Erfolg verhelfen oder sie in ein Schattendasein in den Weiten des Internets verbannen. Die SEO Best Practices sind für Webmaster:innen und Expert:innen im Bereich Suchmaschinenoptimierung daher sehr wichtig. Doch nicht nur das: Die von Google erstellten Richtlinien legen den Grundstein für einen fairen Wettbewerb. Wenn du sie einhältst, verhinderst du Abstrafungen und den Ausschluss aus dem organischen Suchalgorithmus. Erfahre in diesem Beitrag mehr über die SEO Best Practices für Google und sorge dafür, dass du mit deiner Website alles richtig machst.

Darum solltest du die SEO Best Practices von Google befolgen

Zunächst einmal: Der Begriff SEO Best Practices wird häufig synonym zu SEO-Tipps verwendet. Das ist bei genauerer Betrachtung aber nicht ganz korrekt. Zwar gibt es Überschneidungen, eine SEO-Strategie kann aber individuell und beispielsweise durch die Erfahrungswerte der SEO-Expert:innen und deren Teams geprägt sein.
Best Practices hingegen sind offizielle Richtlinien – dass du sie befolgst, ist keine Option, sondern dringend notwendig, damit der Suchalgorithmus von Google die Website nicht abstraft, sondern hoch einstuft.

Außerdem wertest du durch die Umsetzung solcher SEO Best Practices deine Website, deren visuelle Darstellung und die Einblendungen bei Google selbst auf. Das bedeutet, dass du nicht nur die Grundlage für starke Rankings schaffst – vielmehr kannst du durch die Einhaltung solcher SEO-Richtlinien deinen Websitebesucher:innen auch eine bessere User-Experience bieten.

Tipp: Für Einsteiger:innen in die SEO-Welt ist Googles eigener Startleitfaden eine Pflichtlektüre! Hier findest du detaillierte Informationen zu den SEO Best Practices – und das direkt von Google.

Das sind die SEO Best Practices von Google

Hier stellen wir dir nun einiger der SEO Best Practices vor. Diese umfassen alles von der Indexierung bis zu visuellen Elementen und JavaScript.

Guidelines zum Crawling und der Indexierung

Crawler – das sind die künstlichen Augen und die sinnbildlichen Türsteher:innen Googles. Sie jagen den ganzen Tag über kreuz und quer durchs Netz, um neue Inhalte, Seiten und Co. zu erfassen.

Diese werden im Anschluss idealerweise schnellstmöglich indexiert und tauchen damit in den organischen Suchergebnissen zu relevanten Suchbegriffen auf. Es ist also wichtig, den Crawlern deine Website einfach zugänglich zu machen. So legst du das Fundament für eine zügige und vollständige Indexierung. Und das wirkt sich wiederum positiv auf den Suchalgorithmus und den daraus folgenden Traffic aus.

Die folgenden Optimierungstipps helfen dir dabei:

  • Verwende URLs, die etwas über den Content deiner Website verraten
  • Baue eine logische URL-Struktur
  • Verwende eine Sitemap, mit der du Google auf deine neuen Seiten hinweist
  • Beeinflusse proaktiv das Crawling, um die Frequenz der Crawler auf deiner Seite zu steigern und verhindere so doppeltes Crawling
  • Nutze die robots.txt-Textdatei, um einzelne Seiten von einer Indexierung auszuschließen (in dieser kannst du hinterlegen, welche Seiten die Google-Crawler lesen sollen und welche nicht)
  • Optimiere deine Websites immer auch für mobile Endgeräte
  • Nutze individuelle Metadaten für alle Seiten, die zu deinen Inhalten und Suchbegriffen passen

Wenn du einmal bestimmte Inhalte entfernst, kannst du diese zudem vorzeitig aus den Suchergebnissen löschen lassen, um Fehlweiterleitungen zu vermeiden. Im selben Atemzug solltest du jede neu eingerichtete oder geänderte Weiterleitung direkt im Anschluss prüfen.

Lesetipp: Detaillierte Erklärungen und Anleitungen geben dir die Kapitel zu den SEO Best Practices bezüglich der Indexierung und dem Crawling, die Google veröffentlicht hat.

Googles Tipps zur Aufwertung von visuellen Elementen in den Suchergebnissen

Google als Suchmaschine unterteilt sich in verschiedene Bereiche, beispielsweise News, Videos oder Bilder. Außerdem werden die Suchergebnisse vielmals mit Rich-Snippets bestückt.
Das können zum Beispiel Direktantworten auf Suchanfragen sein, die als Fragen gestellt werden.
Gibt man also beispielsweise die Frage „Wie hoch ist der Eiffelturm?“ ein, wird als Antwort direkt die Höhe angezeigt, ohne dass man auf eines der Suchergebnisse klicken muss.

Deine Aufgabe ist es, die Website so einzurichten, dass sie möglichst oft und korrekt formatierte visuelle Elemente (Texte, Bilder, Bewertungssterne etc.) in den Suchergebnissen auswirft. Schließlich führen diese immer zu mehr Traffic.

Hältst du die SEO Best Practices ein, steigerst du deine Chance, eine Einblendung zu erhalten, zum Beispiel für:

  • Testergebnisse als textbasiertes Ergebnis mit Vorschau
  • sogenannte Rich-Snippets, die weitere Informationen (wie deine Google Bewertungen) zusätzlich zu den Metadaten (Titel und Metadescription) in den Suchergebnissen einblenden
  • Bilder, die zu Suchbegriffen passen
  • Videos, die zu bestimmten Suchanfragen die organischen („normalen“) Ergebnisse erweitern
  • die explorative Datenanalyse, also um beispielsweise in der Spalte für ähnliche Suchergebnisse zu erscheinen

Lesetipp: Die passende Anleitung zu all diesen Optimierungen findest du ebenfalls in den SEO Best Practices von Google.

Setze strukturierte Daten im Quelltext ein

Was Googles Suchalgorithmus leistet, um seinen Nutzer:innen möglichst hilfreiche und passende Ergebnisse auszuliefern, ist erstaunlich. Du kannst deine Website zum Beispiel mithilfe strukturierter Daten im Quelltext so ausrichten, dass Google es leichter hat, ihr bestimmte Daten zu entnehmen.

Vereinfacht ausgedrückt: Mit strukturierten Daten kommunizierst du dem Suchalgorithmus, was hinter bestimmten Inhalten deiner Website steckt, wozu sie dienen und welche Suchanfrage sie befriedigen.

Simultan hilft das den Nutzer:innen weiter: Wenn sie beispielsweise eine Frage bei Google eingeben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Direktantwort eingeblendet. Dein Ziel wäre dann, dass ihnen deine Direktantwort angezeigt wird. So …

  • steigerst du die Bekanntheit deiner Website
  • erhältst Traffic
  • und hebst dich gegenüber Wettbewerber:innen als Autorität innerhalb deines Gebiets ab

Weitere Best Practices dazu findest du in den Einführungen zu Markups bei Google.

Merke: Strukturierte Daten und die daraus resultierenden Rich-Suchergebnisse können den Traffic deiner Website erheblich steigern. Das gilt für kleine, neue Websites ebenso wie für große, alteingesessene Plattformen.

Die Suchmaschinenoptimierung gilt ebenso für JavaScript

JavaScript kann den Mehrwert einer Seite erheblich steigern. Der Grund dafür: Mithilfe dieser Skriptsprache lassen sich Funktionen und Aufgaben realisieren, die deine Website interaktiver macht, sodass sie auf Nutzer:innen reagiert. Dieses Ziel kannst du mit herkömmlichen Bildern und Textbausteinen nicht so einfach erreichen, wie dies mithilfe von JavaScript möglich ist.

Bei JavaScript fehlen jedoch mitunter die „Wegweiser”, die Googles Suchalgorithmus benötigt, um dem jeweiligen spezifischen Inhalt seine entsprechende Relevanz zu Suchbegriffen zu verschaffen.
Daher ist es deine Aufgabe, diese SEO Best Practices von Google im Kopf zu haben. Die Optimierung findet normalerweise im Zuge vom Onpage SEO statt.

Die Verarbeitung durch Google funktioniert so: Zunächst wird die Seite von Google überprüft, dann in eine Warteschlange gesteckt, in der die Seite auf die Ausführung von JavaScript vorbereitet wird. Anschließend wird selbiges ausgeführt – und dann werden die Informationen über die Seite bei und von Google speichert, damit Nutzer:innen sie finden können.

Auf eine Optimierung deiner mit JavaScript aufgesetzten Seiten solltest du nicht verzichten. Deshalb ist der erste Schritt: Gib deinen JavaScript-Seiten aussagekräftige, zu deinen Keywords passende Meta-Angaben, allen voran den Meta-Titel sowie die Meta-Description!

Außerdem musst du immer sicherstellen, dass du zeitgemäße Codes in JavaScript nutzt, sodass Google diese anerkennt beziehungsweise verarbeitet.

Weitere Tipps aus diesem Bereich

Hier noch einige weitere Tipps aus den SEO Practices von Google, von denen du profitieren kannst:

  • Nutze sogenannte HTTP-Statuscodes, um Googles Suchalgorithmus mehr Informationen über die Seite mitzuteilen, beispielsweise wenn URLs nicht mehr gültig sind.
  • Vermeide generell 404-Seiten, also Fehlerseiten, oder schließe sie vorab von der Indexierung aus, sodass Google sie erst gar nicht berücksichtigt.
  • Bediene dich sogenannter History APIs, um deinen Browserverlauf zu verwalten.
  • Achte auf eine korrekte Einbindung des Canonical-Tags. Diesen nutzt du, um Google auf die Originalressource eines mehrfach verwendeten Inhalts hinzuweisen und so Duplicate Content zu vermeiden.
  • Nutze, sofern gewünscht, das Meta-Robots-Tag, um Google daran zu hindern, Links zu folgen oder bestimmte Seiten zu indexieren, also zu lesen.
  • Aktiviere langlebiges Caching (virtuelle Zwischenspeicher), denn sie verbessern die Ladezeit deiner Website.

Die Nutzung von strukturierten Daten empfiehlt Google ebenso bei JavaScript-Seiten. Zudem solltest du die SEO Best Practices von Google bezüglich der Webkomponenten berücksichtigen.
Insbesondere solltest du darauf achten, dass der zu indexierende Teil der Seite tatsächlich im gerenderten HTML-Code sichtbar ist (der HTML-Code zeigt die Struktur deiner Website, das Rendering sorgt dafür, dass auch ersichtlich ist, wie dieser Code dann letztendlich visuell aussehen soll). Sofern das nicht zutrifft, kann Google die Inhalte nicht indexieren.

Tipp: Weitere SEO Best Practices zur Suchmaschinenoptimierung, speziell mit Hinblick auf JavaScript sowie zur Barrierefreiheit der Website, erhältst du in den entsprechenden Kapiteln der Google-Guidelines.

Content is King – oder Queen: Das zeigen auch Googles SEO Best Practices zu Inhalten

Im Zuge der Suchmaschinenoptimierung sind hochwertige und einzigartige Inhalte mit Mehrwert das Nonplusultra – nicht nur aus Sicht von Google, sondern auch, um deinen Website-Besucher:innen ein Höchstmaß an Qualität anzubieten.

Googles Content-Richtlinien dürften dem Gros der Webmaster:innen und SEO-Expert:innen bereits bekannt sein. Es ist kein Geheimnis, dass der Ranking- und Suchalgorithmus den Inhalten einer Website eine große Bedeutung zuschreibt.

Deshalb solltest du dahingehend unbedingt diese Richtlinien von Google befolgen:

  • Richte deine Inhalte immer nach den Bedürfnissen deiner Nutzer:innen aus und biete diesen einen echten Mehrwert.
  • Achte auf eine einwandfreie Formatierung, saubere Grammatik, korrekte Rechtschreibung und eine optimierte Darstellung der Inhalte auf mobilen Endgeräten.
  • Verfasse deine Texte nicht für den Suchalgorithmus von Google, sondern für deine Nutzer:innen. Denn wenn du diesen hilfst, folgen starke Rankings früher oder später auf natürliche Weise.

Google selbst fasst die SEO Best Practices zur Contenterstellung mit dem Akronym E-E-A-T zusammen:

  • E steht für Expertise
  • E für Experience
  • A für Autorität
  • T für Trust

Zwar sind solche Evaluationen nach E-E-A-T laut Google selbst kein direkter Ranking-Faktor. Trotzdem sind diese Richtlinien für Evaluatoren zur Bewertung der Suchqualität als Wegweiser und roter Faden für qualitativ hochwertige Inhalte zu verstehen.

Tipp: Mehr dazu erfährst du bei Google in den SEO Best Practices zur Contenterstellung.

Überwache deine Website fortlaufend und stelle sie auf den Prüfstand

Betreibst du eine Website, dann ist es deine Pflicht, dafür zu sorgen, dass auf dieser alles einwandfrei funktioniert. So erhalten Nutzer:innen durch die hier erwähnten SEO Best Practices einen Mehrwert.

Um die Nutzer:innen glücklich zu machen, solltest du deine Website nie verwaisen lassen. Es ist wichtig, dass du diese hinsichtlich …

  • der Suchleistung
  • des Nutzer:innenverhaltens
  • sowie der User-Experience

konsequent analysierst. Nur so kannst du deine Website stetig verbessern und dem Suchalgorithmus beweisen, dass sie ein gutes Ranking verdient. Die passenden Hilfsmittel dafür gibt dir Google mit der Search Console und Google Analytics an die Hand.

Fazit: SEO Best Practices befolgen und Ranking-Erfolge erzielen

Eine Website besteht aus unzähligen kleinen und großen Elementen, Inhalten und Teilen, die allesamt perfekt aufeinander abgestimmt sein sollten. So sorgst du für eine dauerhaft hohe Qualität der Website.

Die SEO Best Practices von Google, die wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst haben, stehen bei einer Optimierung daher an erster Stelle – und legen den Grundstein für eine effektive Suchmaschinenoptimierung, zufriedene Nutzer:innen und erfolgreiche Websites.

Doch besonders für kleinere und mittelgroße Firmen ist es oft schwierig, neben dem alltäglichen Geschäft, auch noch SEO-Richtlinien im Kopf zu behalten und diese auf die eigene Website anzuwenden.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, genau hier zu helfen. Unsere langjährigen Expert:innen kümmern sich um deine Suchmaschinenoptimierung und du kannst dich ganz entspannt auf dein Daily Business konzentrieren.

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