Verdauungsprobleme: Symptome, Ursachen, Hausmittel & Abhilfe!

Verdauungsprobleme

Was Verdauungsprobleme verursacht, erfährst du hier. Foto: Adobe Stock, (c) Adiano

Was wir verzehren, verarbeitet unser Magen-Darmtrakt. Die notwendigen Nährstoffe nimmt der Darm ins Blut auf, Unverdauliches scheidet er aus. So einfach geht Verdauung. Eigentlich. Tatsächlich aber haben immer mehr Menschen Verdauungsprobleme. Kämpfen beispielsweise mit Verstopfung oder Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen. Hauptursache: ihre Ernährungsweise bzw. ihr Lebensstil. Sie zu ändern ist daher meist das wirksamste Mittel, Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen. Oder auch ihnen vorzubeugen. Das ist wichtig. Denn eine störungsfreie Verdauung leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlbefinden. Doch wie hält man sie intakt? Oder bringt sie wieder zum Funktionieren? Hier die besten Tipps!

Was verursacht Verdauungsprobleme?

Unter Verdauungsproblemen versteht man weder eine Symptombeschreibung noch eine Diagnose, sondern einen Sammelbegriff für unterschiedliche Funktionsstörungen des Magen-Darm-Trakts, die sich auf die Verdauung negativ auswirken. Manchmal wird dafür auch das Wort Dyspepsie gebraucht, doch meint dieses eher vom Magen ausgehende Oberbauchbeschwerden. Jedenfalls beinhalten Verdauungsprobleme Symptome wie Blähungen, Verstopfung, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Fettstühle sowie Druck- und Verkrampfungsempfindungen. Eventuell verbunden mit dem Eindruck, bestimmte Lebensmittel nicht (mehr) zu vertragen.

In unseren Breiten sind Verdauungsprobleme keine Seltenheit. Kaum jemand, der nicht zumindest hin und wieder daran leidet. Teilweise ohne erkennbaren organischen Hintergrund (“funktionelle“ Magen-Darm-Beschwerden, gehen häufig mit Blähungen, Verstopfung, Völlegefühl oder Übelkeit einher). Manchmal als Begleiterscheinung bestimmter Zustände wie z.B. einer Schwangerschaft. Zum Teil aber auch als Ausdruck von Erkrankungen wie etwa

  • einer Nahrungsmittelunverträglichkeit wie z.B. der Laktose- (Milchzuckerunverträglichkeit) oder Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit), Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), Histamin- oder Sorbitintoleranz
  • chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten wie der Colitis ulcerosa oder dem Morbus Crohn
  • Magenleiden wie z.B. einer chronischen Gastritis, eines Magengeschwürs oder der Refluxkrankheit
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (z.B. Pankreatitis), Leber (z.B. Hepatitis) oder Gallenblase (z.B. Cholezystitis)
  • Infektionen des Magen-Darm-Trakts mit Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten
  • einer Nahrungsmittelintoxikation (Lebensmittelvergiftung)
  • Malassimilations- (verminderte Nährstoffausnutzung), d.h. Malabsorptions- (mangelhafte Aufnahme von Substraten aus dem vorverdauten Speisebrei) oder Maldigestionssyndromen (unzureichende Aufspaltung der Nahrung in ihre resorbierbaren Bestandteile)

In den meisten Fällen stecken hinter Verdauungsproblemen jedoch eine Fehlernährung, Bewegungsarmut und andere ungünstige Verhaltensweisen. Oder auch Medikamente (z.B. Antibiotika). Denn die führen beispielsweise dazu, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora verändert. Diese besteht aus Mi­kro­or­ga­nis­men, die den Nah­rungs­brei in win­zi­ge Nähr­stof­fe spalten, damit sie durch die Darm­schleim­haut in den Blut­strom aufgenommen wer­den kön­nen. Und spielen bei der Immunabwehr eine Rolle. Deshalb sollten sich nützliche (progenische) und potentiell krank­heits­er­re­gen­de (pathogene) Darmbakterien in einem gesunden Verhältnis zueinander befinden. Gerät diese Balance nämlich durch­ein­an­der, führt das zu Ver­dau­ungs­pro­ble­men und sogar Darmkrankheiten.

Der Ursache auf den Grund gehen

Verdauungsstörungen sind zwar sehr oft lediglich Ausdruck einer nicht allzu gesunden Lebensweise, doch können sie auch – als Alarmsignal – auf eine ernsthafte Erkrankung (z.B. Blinddarmentzündung, Darmverschluss) oder Infektion hinweisen. Vor allem wenn es sich um Blut im Stuhl, plötzliches starkes Erbrechen, schweren Durchfall oder plötzliche starke Bauchschmerzen (“akutes Abdomen“) handelt. Dann ist ihre sofortige ärztliche Abklärung angesagt. Ansonsten, wenn “harmlosere“ Beschwerden vorliegen, die länger als zwei Wochen andauern. Auf jeden Fall, wenn sich das Stuhlverhalten auffällig ändert (z.B. Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung).

Zu­nächst gilt es herauszufinden, welche Symptome auftreten und wo sie sitzen, um die rich­ti­gen diagnostischen Maß­nah­men zu setzen. Beispielsweise welchen Charakter vorhandene Bauchschmerzen haben: dumpf, stechend, krampfartig, anfallsweise oder dauerhaft. Wie lange Übelkeit und Erbrechen schon bestehen, wann sie bevorzugt auftreten und ob sie in Zusammenhang mit bestimmten Speisen stehen. Wie das Erbrochene aussieht (z.B. Konsistenz, Galle- oder Blutbeimengungen etc.) und ob zusätzlich Beschwerden, wie etwa Schwindel und Kreislaufprobleme existieren. Wichtig für den Arzt ist auch zu wissen, wie oft Stuhl abgesetzt wird, welche Farbe und Konsistenz er hat, ob er sichtbares Blut, Schleim oder einen ungewohnten Geruch aufweist. Und ob zusätzlich andere Symptome wie z.B. Fieber vorkommen.

Auch was die Verdauungsprobleme womöglich auslöst, kann man versuchen zu eruieren. Hilfreich dabei ist – vor allem bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit – das Führen eines Ernährungstagebuchs, in das man einträgt, was man wann zu sich genommen hat und welche Beschwerden wann und in welchen Situationen (z.B. Stress) auftreten.

Manchmal weist allein schon das Beschwerdebild in die richtige Richtung. So sind etwa ein weicher Stuhl und Blähungen typisch für eine Laktose- oder Fruktoseintoleranz. Die kommen zwar auch bei einer Histaminintoleranz vor, doch stehen hier oft Symptome wie Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz, Herzklopfen oder Atemnot im Vordergrund.

Verdauungsprobleme

Um Unverträglichkeiten auszuschließen, ist es bei Verdauungsproblemen ratsam, ein Ernährungstagebuch zu führen . Foto: Adobe Stock, (c) okkijan2010

Spezielle Diagnostik

Für einige vermutete Ursachen gibt es bestimmte Methoden, sie auf ihr tatsächliches Vorliegen hin zu überprüfen:

  • Sowohl eine Fructose als auch eine Laktose- oder Sorbit-Intoleranz lassen sich mithilfe eines H2-Atemtests aufdecken.
  • Zum Nachweis einer Histaminintoleranz dient ein Bluttest.
  • Einer Zöliakie kommt man über Stuhl- und Bluttests bzw. eine Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe) aus der Darmschleimhaut auf die Spur.
  • Eine Gastritis oder Magengeschwüre zeigen sich bei einer Magenspiegelung. Im Rahmen dieser Gastroskopie kann ein Test erfolgen, ob Bakterien der Spezies Helicobacter pylori die Auslöser sind.
  • Etliche Erkrankungen des Darms (z.B. Polypen, Divertikel) zeigen sich bei einer Koloskopie, solche der meisten Verdauungsorgane mithilfe bildgebender Verfahren (Röntgen, Ultraschall).

Solche Untersuchungen führt in der Regel ein Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie durch. Magen- und Darmspiegelungen auch ein Chirurg.

Zudem beeinflusst die Seele das Verdauungsgeschehen. Das ist schon lange bekannt. Und drückt sich daher in zahlreichen gängigen Redewendungen aus. So läuft jemandem z.B. die Galle über, etwas schlägt ihm auf den Magen oder er findet etwas zum Kotzen. Es kann also lohnen, auch im seelischen Bereich nach möglichen Ursachen für Verdauungsprobleme zu fahnden. Vor allem, wenn sich dafür kein organisches Substrat findet und der Lebensstil optimiert wurde, die Beschwerden aber bleiben.

Verdauungsprobleme beheben

Welche Therapie Sinn macht, richtet sich natürlich nach der Ursache der bestehenden Verdauungsprobleme. Steckt hinter Verdauungsstörungen eine Krankheit, muss natürlich zunächst diese therapiert werden. Doch gibt es auch einige Maßnahmen, die sich allgemein günstig auf die Verdauung auswirken. Unabhängig von zugrunde liegenden Auslösern der Beschwerden. Dazu gehören beispielsweise

  • die richtige Getränkewahl: Am besten verträgt der Darm qualitativ hochwertiges, klares Wasser, das weder mit Chlor, noch mit Des­in­fek­ti­ons­mit­teln oder Um­welt­gif­ten belastet ist. Wasser, das sauber ist, aber nicht steril: D.h. es enthält für die Abwehr nütz­li­che Bak­te­ri­en­kul­tu­ren, die vor dem Befall mit pathogenen Keimen, die Verdauungsprobleme hervorrufen können, schützen.
  • spezielle Lebensmittel: Kokosprodukten, Avocados, Beeren und Olivenöl und anderen Nahrungsmitteln wird nachgesagt, dass sie ent­zünd­li­che Re­ak­tio­nen im Kör­per hintanhalten können. Ap­fel­es­sig und frisch ge­press­ter Zi­tro­nen­saft wiederum helfen bei der Aufspaltung schwer verdaulicher Pro­te­ine. Natürlich fermentierte Nahrungsmittel wie hausgemachtes, rohes Sauerkraut, Kom­bu­cha und Kim­chi tragen zur Besiedelung des Darms mit ge­sun­den Milch­säu­re­bak­te­ri­en bei.
  • eine Darmsanierung: Darunter versteht man die Gabe von individuell ausgetesteten Mitteln zum Wiederaufbau einer gesunden Darmflora (Darmmikrobiota). Sie erfolgt nach einer gründlichen Darmreinigung (z.B. mit Flohsamen), dient der Entfernung von Schad­stof­fen, nimmt krankhaften Darm­be­woh­nern den Le­bens­raum und lässt die “guten“ Darm­bak­te­ri­en wie­der überhandnehmen. In den Prozess inkludiert ist die Einnahme eines Probiotikums, das für den Darm günstige Bakterien enthält. Ziel ist, das Darm­mi­lieu wie­der ins Gleich­ge­wicht zu brin­gen und auf die Art Ver­dau­ungsprobleme auf na­tür­li­che Weise zu be­sei­ti­gen.
  • Präbiotika: Damit die guten Darm­bak­te­ri­en oder Probiotika ihre Aufgaben erfüllen können, brauchen sie geeignetes Futter. Idealerweise Ballaststoffe in Form von nicht verdaubaren Kohlenhydraten. Wie Inulin, dass bei­spiels­wei­se in Gemüse wie Topinambur, Pas­ti­na­ken, Chi­co­ree, Ar­ti­scho­cken, Schwarz- und Löwenzahn­wur­zeln enthalten ist. Gegenspieler zu den Präbiotika sind Haushaltszucker und andere Kohlenhydrate. Denn sie nähren schäd­li­che Darm­bak­te­ri­en. Daher gilt es, sie zu re­du­zie­ren, wenn man an Ver­dau­ungs­pro­ble­men lei­det.

Hilfe gegen Durchfall

Eine Diarrhoe bedarf in den meisten Fällen keiner medikamentösen Behandlung. Doch muss die mit dem Stuhl verlorengegangene Flüssigkeit ersetzt werden. Ebenso die damit ausgespülten Salze. Durch ausreichendes Trinken (z.B. Tees, als fertiges Konzentrat in Apotheken erhältliche Elektrolytlösung), in schweren Fällen bzw. bei besonders austrocknungsgefährdeten Personen (Senioren, Kleinkinder) auch per Infusion.

Nur bei bakteriell verursachter Diarrhoe macht die Gabe bestimmter Antibiotika Sinn (z.B. schwerer Verlauf einer Salmonellose). Und nur in Ausnahmefällen sollten Wirkstoffe zum Einsatz kommen, die die Darmbewegungen hemmen, um den Stuhlgang zu reduzieren. Lösen nämlich Keime den Durchfall aus, werden diese dann verlangsamt ausgeschieden.

Bei Babys und Kindern hilft oft ein altes Hausmittel, die sogenannte Karottensuppe nach Moro: Ein halbes Kilo geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine Stunde lang kochen und dann pürieren. Anschließend mit gekochtem Wasser wieder auf einen Liter auffüllen und drei Gramm Kochsalz hinzufügen. Ihre Wirksamkeit belegen Studien, die zeigen, dass beim Kochen der Karotten Stoffe entstehen, die ein Anhaften der Keime an der Darmwand verhindern, sodass sie schneller mit dem Stuhl eliminiert werden.

Weitere Pflanzen, die gegen Durchfall helfen, sind:

  • Heidelbeeren
  • Brombeerblätter
  • die Blutwurz (Tormentill)
  • der Schlafmohn
  • die Uzarawurzel

Heilsames gegen Blähungen

Wenn Gase im Darm rumoren, genügen oft Hausmittel wie Anis, Kümmel, Fenchel, Kamille und Pfefferminze, um ihn zu entblähen. Meist als Tee. Oder Präparate mit Pfefferminz- und Kümmelöl. Bei starken Blähungen, Völlegefühl oder Aufstoßen sorgen Entschäumer für die Linderung der Beschwerden, sollten jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache und nicht dauerhaft eingesetzt werden.

Als Verdauungsprobleme gelten Symptome wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung,  Völlegefühl, Übelkeit etc. Foto: Adobe Stock, (c) luckybusiness

Mittel gegen Verstopfung

Ist der Körper träge, ist es der Darm oft auch. Denn der Mensch ist nicht für langes Sitzen gemacht. Sondern für Bewegung. Sie bringt den Darm in Schwung, aktiviert die Verdauung und beugt somit einer Verstopfung vor. Dazu reicht oft schon ein Spaziergang nach dem Essen.

Das schafft ebenso Kaffee, dessen Koffein zudem die Produktion der Magensäure ankurbelt und dadurch gleich auch gegen ein etwaiges Völlegefühl hilft. Ähnlich wirken geringe Mengen Alkohol, der auch noch die Muskulatur des Magens entspannt. Hochprozentiges hingegen hemmt die Verdauung. Nach üppigem Schlemmen ist also eher ein Espresso als ein Schnaps angesagt. Wer aber unter einem empfindlichen Magen oder Sodbrennen leidet, verzichtet am besten auf beides.

Außer Bewegung hilft auch die richtige Ernährung dem Verdauungssystem auf die Sprünge. Genauer gesagt die darin enthaltenen Ballaststoffe, wie man sie vor allem in Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten findet. Zusätzlich regen – z. B. in Müsli oder Joghurt eingerührte – Quellstoffe wie Flohsamen, Weizenkleie und Leinsamen die Darmtätigkeit an. Damit die Ballast- und Quellstoffe ihr segensreiches Werk entfalten können, brauchen sie jedoch genug Flüssigkeit, die sie im Darm zum Aufquellen bringt. Darum heißt es, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken. Wasser, ungesüßte Kräutertees, Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.

Verdauungsfördernde Kräfte entfalten zudem Produkte aus der Pflanzenmedizin wie z. B. Sennesblätter, Rizinusöl oder Faulbaumrinde, die man am besten aus der Apotheke bezieht. Oder auch Sauerkrautsaft.

Führen Lebensstiländerungen und natürliche Mittel nicht zum gewünschten Erfolg, können Abführmittel (am besten osmotisch wirksame) zum Einsatz kommen, doch eignen sich diese nur für eine kurzfristige Anwendung, da sich sonst der Darm zu sehr daran gewöhnt und dann ohne diese Hilfe nicht mehr arbeiten will. Auch können einige davon zu starken Flüssigkeits- und Kaliumverlusten führen.

Verdauungsproblemen vorbeugen

Natürlich ist es allemal angenehmer, erst gar keine Verdauungsprobleme aufkommen zu lassen, als welche behandeln zu müssen. Nun gibt es zwar keine Methode, die ihre Verhinderung garantiert. Doch kennt die Medizin einige Maßnahmen, die sich als erfolgreich erwiesen haben, geht es um eine gesunde Verdauung:

  • In Ruhe und ohne Ablenkungen (z.B. Fernsehen) essen, sich dafür Zeit lassen und jeden Bissen gut durchkauen. Dann erzeugen die Speicheldrüsen genügend Sekret, das bereits Verdauungsarbeit leistet. Denn zu hastiges Essen führt zum Verschlucken von viel Luft und damit zu Blähungen. Und lässt einen zu viel essen, weil man das Sättigungsgefühl nicht rechtzeitig wahrnimmt.
  • Besser mehrmals täglich kleine Portionen verzehren als wenige große, die die Verdauungsorgane überlasten. Vor allem keine fettigen oder zu üppigen Mahlzeiten am Abend, denn nachts arbeiten die Verdauungsorgane auf Sparflamme und sollten sich erholen dürfen. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen sollten mindestens drei Stunden liegen.
  • Aufs Frühstück nicht vergessen. Denn es regt die Verdauungstätigkeit für den Tag an.
  • Auf Alkohol, Süßigkeiten und stark kohlensäurehaltige Getränke hingegen darf man getrost weitgehend verzichten. Denn sie fördern Blähungen und Sodbrennen.
  • Sich vielfältig ernähren. Abwechslung am Speiseplan fördert nicht nur die Lust am Essen und den Genuss. Sie beugt auch Mangelerscheinungen vor, die bei zu einseitiger Kost drohen.
  • Nach größeren Mahlzeiten einen kleinen Verdauungsspaziergang machen.
  • In Bewegung bleiben. Dazu lassen sich viele Gelegenheiten im Alltag nutzen (z.B. Treppe statt Lift). Es darf aber durchaus auch Sport sein.

Außerdem: Mutter Natur bietet eine reiche Auswahl an Pflanzen, deren Inhaltsstoffe das Ver­dau­ungs­sys­tem sti­mu­lie­ren und/oder Gase aus dem Magen-Darm-Trakt be­sei­ti­gen und/oder die Pe­ris­tal­tik (Kon­trak­ti­ons­fä­hig­keit) verbessern. Dazu gehören vor allem bestimmte Gewürze wie Koriander, Zimt, Ingwer, Wa­chol­der, Anis, Fen­chel, Klee, Küm­mel, Dill, Pfef­fer­min­ze, Thy­mi­an und Süß­holz. In Speisen verarbeitet oder als Tee zubereitet lindern sie allerlei Ver­dau­ungs­pro­ble­me bzw. beugen ihnen vor.

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