Auf geht’s zum Wandern mit Kindern in Oberösterreich

Wandern mit Kindern in Oberösterreich

Mit unseren Top 11 Orten zum Wandern mit Kindern in Oberösterreich, wird der nächste Wanderausflug bestimmt ein Erfolg. Foto: (c) candy1812

Ihr wollt eure Kinder schon früh für das Wandern begeistern? Dann solltet ihr die Großglocknerbesteigung vermutlich noch verschieben. Wo ihr jedoch ganz wunderbar mit euren Kindern in Oberösterreich wandern könnt, das zeigen wir euch hier!

3 Tipps zum Wandern mit Kindern

Bevor wir in die oberösterreichische Landschaft und Natur eintauchen, möchten wir euch noch ein paar wertvolle Tipps mit auf den Wanderweg geben und drei wichtige Fragen klären:

Welche Ausrüstung brauchen wir beim Wandern mit Kindern?

  • Regenschutz: Gerade in den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern und ein Regenschauer aufziehen.
  • Warme Kleidung: Aus demselben Grund wie oben kann es schnell mal etwas kühler werden.
  • Wechselkleidung: Kleine Entdecker erkunden gerne Bäche und Matsch aus nächster Nähe und das Pritscheln am Brunnen ist besonders lustig – recht haben sie! Da kann das Wanderoutfit schon mal etwas abbekommen.
  • Matschhose: Noch schlauer ist es natürlich, für diese Situationen statt der Wechselkleidung gleich die richtige Ausrüstung zu haben (wobei die Wechselkleidung dennoch dabei sein sollte).
  • Stoffwindeln: Auch beim Wandern zählen die weißen Tücher zu den absoluten Allzweckwaffen.
  • Tragetuch oder Tragehilfe: Wenn die kleinen Beine einmal müde werden, tut eine Tragepause gut. Hier findet ihr übrigens Tipps für die richtige Tragehilfe.
  • Taschenmesser: Ein ganzer und ein geschnittener Apfel sind für viele zwei völlig verschiedene Obstsorten. Mit einem Taschenmesser bekommt ihr das problemlos hin.

Welche Snacks müssen beim Wandern mit Kindern unbedingt in den Rucksack?

  • Frühstück: Ein ordentliches Frühstück zu Hause sollte genug Kraft für die ersten Meter geben.
  • Bananen: beliebt bei Groß und Klein und ein fleißiger Magnesium Lieferant
  • Studentenfutter: Der Klassiker liefert jede Menge Energie.
  • Äpfel: Wer kann einem frisch aufgeschnittenen Apfel zwischendurch schon widerstehen? Das Taschenmesser habt ihr ja im Rucksack dabei.
  • Flüssigkeit: gerade beim Wandern besonders wichtig: genug Wasser oder an kühleren Tagen auch etwas Tee in der Thermoskanne

Euch müssen wir das natürlich nicht extra sagen, der Vollständigkeit halber trotzdem: Nehmt nach der Jause und ganz allgemein euren Müll wieder mit! Die Natur und die anderen Wanderer werden es euch danken.

Wie könnt ihr die Kinder beim Wandern motivieren?

  • Snacks: die oben genannten Snacks können die Kids super bei Laune halten. „Wie wäre es mit einer Apfelpause da vorne auf der Bank?“
  • Sprühflasche mit Wasser: Nein, kein fragwürdiger Erziehungstrick bei Katzen, sondern eine willkommene Abkühlung an heißen Ausflugstagen ist dieser kühle Sprühnebel.
  • Highlights und Etappenziele: Plant eure Wanderung in Etappen und Zwischenzielen! Wandert nicht einfach nur dem großen, für kleine Wanderer schier endlos entfernten Ziel am Ende entgegen!
  • Kinder mitplanen lassen: Legt gemeinsam zumindest Teile der Route fest und überlegt euch die Etappenziele, auf die sich die Kleinen beim Wandern freuen!
  • Freunde mitnehmen: Gemeinsam mit Freunden vergeht eine Wanderung um Welten schneller und die spannenden Entdeckungen können gleich gemeinsam erlebt werden.

Unsere 11 liebsten Wanderungen mit Kindern in Oberösterreich

Nun aber genug der Tipps und Ratschläge. Lasst uns loslegen, also packt euren Rucksack, schnürt die Wanderschuhe und raus in die Natur!

Linz: vom Hauptplatz zum Freinberg und zurück

Beginnen wir unseren oberösterreichischen Familienwanderausflug direkt in der Landeshauptstadt Linz. Gewiss, das große Naturjuwel lässt in der Stahlstadt noch auf sich warten. Dennoch ist der Freinberg ein lohnendes Ausflugsziel. Als Ausgangspunkt eignet sich der Hauptplatz ideal. Ihn könnt ihr problemlos öffentlich erreichen oder das Auto in der Tiefgarage parken. Über die Hofgasse gelangt ihr hinauf zum Linzer Schlossmuseum. Hier erwarten euch der erste schöne Ausblick über Linz und ein kleiner Spielplatz für die Kinder. Wer schon jetzt hungrig ist oder bei schönem Ausblick auf die Stadt frühstücken möchte, kann im Schlosscafe einkehren. Vom Schloss spaziert ihr die Römerstraße entlang, bis ihr zum Freinberg kommt.

Wie in einer riesigen Parkanlage erstreckt sich ein Wegenetz über den ganzen Berg. Entlang der Wege befinden sich immer wieder einzelne Spielgeräte. Dieser verteilte Spielplatz über das gesamte Areal ist eine geniale Motivationshilfe. Jetzt heißt es nur noch einmal Durchbeißen: Mehr als 100 hölzerne Stufen auf der alten Wendeltreppe später erreicht ihr (im wahrsten Sinne des Wortes) den Höhepunkt dieser Wanderung – die Aussichtsplattform der Franz-Josefs-Warte. Der einmalige Ausblick über die ganze Stadt, die Donau, den Pöstlingberg bis zu den Alpen ist das bisschen Anstrengung mehr als nur wert.

Wegzeiten: Hauptplatz – Freinberg: 45 – 60 Minuten (ca. 2,2 km)

gesamter Stadtwanderweg Freinberg: 2,5 Stunden (ca. 8 km)

Wandern mit Kindern Oberösterreich

Der Ausblick von der Franz-Josefs-Warte ist einmalig! Foto: (c) Bernhard Desch

Tourismusverband Linz, 4020 Linz

Pesenbachtal

Raus aus der Stadt und ab ins Grüne Tal. Unser nächster Ausgangspunkt ist das Waldbad Bad Mühllacken. Von hier geht ihr flussaufwärts entlang des Pesenbachs, der sich von St. Peter am Wimberg bis nach Ottensheim seinen Weg zur Donau bahnt. Der Bach schlängelt sich durch eine enge, grüne Schlucht. Entlang des Weges findet ihr unzählige Plätzchen, wo ihr bestimmt eine Pause machen und die Füße ins kalte Wasser halten wollt. Dazwischen beeindrucken riesige Granitblöcke.

Unser Ziel des Kerzensteinweges ist die Jausenstation Fürstberger-Pichler. Nach einer ordentlichen Stärkung hier oder im Gasthaus Schlagerwirt fällt euch der Rückweg bestimmt gleich noch etwas leichter. Da man auf beiden Seiten des Bachs gehen kann, ist für Abwechslung beim Hin- und Rückweg gesorgt.

Wegzeit: Waldbad Bad Mühllacken – Jausenstation und retour: 3 Stunden (ca. 8 km)

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Das Pesenbachtal ist ein waschechter grüner Geheimtipp. Foto: (c) Lilium Pictures

Tourismusverband Feldkirchen an der Donau

Stillensteinklamm

Die Stillensteinklamm findet ihr in der Nähe von Grein, knapp vor der Grenze zu Niederösterreich. Schon am Eingang zur Klamm erwarten euch beeindruckende Granitblöcke. Vorbei an kleinen Wasserfällen geht ihr über Stufen immer weiter die Stillensteinklamm hinauf. Bis ihr schließlich zum Grund für ihren Namen kommt. Im Bereich der „Steinernen Stube“ überdacht ein riesiger Fels den Bach. Hier ist es plötzlich ganz still. Vom ständigen Rauschen des Bachs neben uns ist vorübergehend nichts zu hören. Daher trägt das Felsendach den Namen „Stiller Stein“. Nach einiger Zeit kommt ihr aus der Klamm heraus. Damit befindet ihr euch schon auf dem letzten Stück unserer Wanderung, deren Zielpunkt der Gasthof Aumühle darstellt. Hier könnt ihr euch für den Rückweg oder die weitere Wanderung ordentlich stärken.

Rund um einen Ausflug zur Stillensteinklamm solltet ihr unbedingt Grein besuchen. Ein Spaziergang durch die Altstadt und danach entlang der Donau passt perfekt zu eurem Familienausflug. Und wenn alle brav waren, könnt ihr euch beim legendären Eissalon Schörgi noch ein Eis holen. Sollte jemand doch nicht brav gewesen sein, habt ihr immerhin einen „Freiwilligen“, der sich in der meist sehr langen Schlange vor dem Salon anstellen darf.

Wegzeit: Grein – Stillensteinklamm – Aumühle – Grein : 3 bis 4 Stunden (7,5 km)

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Über Stege und Brücken wandert ihr Stück für Stück durch die wundervolle Stillensteinklamm. Foto: (c) Manfred Hinterdorfer

Wanderregion Strudengau, 4391 Waldhause im Strudengau 

Burgruine Prandegg

Etwas weiter oben im Mühlviertel kommen alle Fans von Mittelalter und Ritterburgen auf ihre Kosten. Die Burgruine Prandegg bietet sich perfekt für eine kleine Wanderung im Grünen an. Am Ziel angelangt können kleine und große Entdecker die Ruine mit ihren vielen versteckten Winkeln und hohen Türmen erkunden. Das alte Gemäuer ist gerade so weit zerfallen, dass man von einer richtigen Ruine sprechen kann, es aber immer noch jede Menge Räume und versteckte Orte zu entdecken gibt. Die Stufen rauf auf den hohen Burgturm zahlen sich in jedem Fall aus. Der Ausblick auf das ganze Mühlviertel bis ins Alpenvorland ist genial. Wenn euch der Hunger packen sollte, seid ihr in der Burgtaverne gleich neben der Ruine bestens versorgt.

Wegzeit: Parkplatz – Burgruine Prandegg: 30 Minuten

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Kleine Ritter und Gespensterjäger kommen auf der gut erhaltenen Burgruine Prandegg voll auf ihre Kosten. Foto: (c) Bernhard Desch

Tourismusverband Mühlviertler Alm, 4273 Unterweißenbach

Wald der Kinder

Wenige Kilometer von Ampflwang entfernt liegt das Örtchen Zell am Pettenfirst. Hierher lockt uns ein ganz besonderer Wald: der Wald der Kinder. Diese Erlebniswanderung beginnt bei der Zeller Volksschule. Das Ziel ist – wie so oft – ein kulinarisches. Hinauf auf den Pettenfirst geht es entlang vieler kreativer und spielerischer Stationen zur Pettenfirsthütte.

Der Wald der Kinder erklärt seinen großen und kleinen Gästen mithilfe aller Sinne die Natur. Die Ruhe des Waldes und die Bewegung in der Natur werden ihre Wirkung auf die Kinder nicht verfehlen. Ganz nebenbei lernen sie auch noch jede Menge. Lehrreiches und Spaß kommen in Zell am Pettenfirst perfekt zusammen. Inklusive aller Stationen und diversen Spiel- und Jausenpausen solltet ihr für die Wanderung rund 3 Stunden einrechnen.

Wegzeit: 20 bis 25 Minuten reine Gehzeit, durch die vielen Stationen jedoch bis zu 3 Stunden

Wald der Kinder, 4842 Zell am Pettenfirst

NaturErlebnisWelt Wurzeralm: Brunnsteinersee – Teichlboden

Endlich begeben wir uns für unsere Familienwanderung hoch hinauf in die Berge. Ausgangspunkt für diese kurze Wanderung ist die Bergstation der Standseilbahn auf der Wurzeralm. Am Rundwanderweg „2 Millionen Jahre in 2 Stunden“ entlang des Teichbodens wandert ihr ohne großem Auf und Ab durch die Natur. In aller Ruhe können eure Kids die Gegend erkunden.

Wenn das Wetter mitspielt, ist die Aussicht auf das Warscheneck, den Felsen des Ramesch und die Rote Wand besonders beeindruckend. Je nachdem wie ausgeprägt der Entdeckerdrang eurer kleinen Wanderer ist, solltet ihr nach rund einer Stunde den Brunnsteinersee erreichen. Der glitzernde Bergsee passt perfekt in die traumhafte Kulisse. Das denken sich offensichtlich auch die Molche und die bedrohten Lurche, die hier ihr Zuhause haben. Eine ordentliche Stärkung bekommt ihr übrigens gleich am Anfang oder ganz am Ende im Bergrestaurant Wurzeralm direkt in der Bergstation der Standseilbahn.

Wegzeit: rund eine Stunde (2 km)

Wandern mit Kindern Oberösterreich

Herrliches Bergpanorama und die perfekte Abkühlung bietet der Brunnsteinersee auf der Wurzeralm. Foto: Pyhrn-Priel Tourismus © Robert Josipovic

Tourismusbüro Windischgarsten, 4580 Windischgarsten

Schiederweiher – Polsterlucken Runde

Wir bleiben in der Gegend und starten die nächste Wanderung am wundervollen Schiederweiher. Auch wenn es schwer fällt, diesen glasklaren See mit seinem genialen Panorama zu verlassen, macht ihr euch auf den Weg in Richtung Polsterlucke. Auf einer Forststraße marschiert ihr zum Polsterstüberl, wo ihr euch auf eine feine Jause freuen könnt. Danach geht es gemütlich weiter zum Klinsergut und durch die Klinserau zurück zum Schiederweiher  – dem Highlight dieser familienfreundlichen Wanderung.

Der Schiederweiher hat übrigens erst vor Kurzem eine aufsehenerregende Auszeichnung erhalten. Im Rahmen der ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ setzte sich der Schiederweiher gegen starke Konkurrenten aus den anderen Bundesländern durch. Somit kürten ihn Jury und Publikum zu „Österreichs schönstem Platz“. Hochverdient, wie wir finden!

Wegzeit: 2 bis 3 Stunden (6,1 km)

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Die Auszeichnung zu „Österreichs schönstem Platz“ hat sich der Schiederweiher redlich verdient! Foto: Pyhrn-Priel Tourismus © BernhardPaschinger

Tourismusbüro Windischgarsten, 4580 Windischgarsten

Baumwipfelpfad Salzkammergut

Eine einzigartige Mischung aus Wandern in der Natur und einer ganz speziellen Aussicht liefert euch der Baumwipfelpfad Salzkammergut in Gmunden. Den Anfang macht eine Gondelfahrt mit der Grünbergbahn. Oben angekommen, beginnt euer Abenteuer, das euch immer höher hinaufbringen wird. Der Pfad mit seinen 1.300 Metern Länge hat für seine Gäste viele Infotafeln und Erlebnisstationen parat. Dabei vergeht die Wanderung wie im Flug und die Kinder bekommen eine große Ladung Wissen auf spielerische Weise vermittelt. Zum Abschluss dürft ihr euch auf den absoluten Höhepunkt des Baumwipfelpfades freuen. Rund 28 Meter geht es auf den Aussichtsturm nach oben. Wie schon der gesamte Pfad ist auch der Aufstieg zum Turm so flach gestaltet, dass er problemlos mit Kinderwagen oder auch Rollstuhl zu schaffen ist. Nach unten geht es auf einer 55 Meter langen Tunnelrutsche. Bestens verpflegt werdet ihr hier übrigens in der Grünbergalm direkt am Baumwipfelpfad.

Wegzeit: 1 bis 2 Stunden (1,4 km)

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Vom Aussichtsturm des Baumwipfelpfads genießt ihr einen sensationellen Ausblick auf den Traunsee. Foto: (c) Baumwipfelpfad Salzkammergut

Baumwipfelpfad Salzkammergut, 4810 Gmunden

Kindermärchenweg Unterach

In Unterach am Attersee entführt euch der Kindermärchenweg in die Welt der Märchenfiguren. In einem zauberhaften Wald wandert ihr gemütlich von einer Figur zur nächsten. Dazwischen könnt ihr die Tier- und Pflanzenwelt entdecken. Lasst den Kleinen ruhig etwas Zeit, um in aller Ruhe den einen kleinen Marienkäfer am Wegrand zu beobachten oder, um den Ameisen beim Fleißig-Sein zuzusehen.

Danach gilt die Aufmerksamkeit den Märchen. „Papa schau mal, da schüttelt Frau Holle ihr Kissen!“ „Und sieh mal Mama, da sitzen die sieben Zwerge gemeinsam an einem Tisch!“ Hinter dem Märchenzauber steckt eine kleine Wanderung von Unterach zum Egelsee. Traumhafte Ausblicke auf das Höllengebirge und den Attersee werden euch zudem reich belohnen. Besonders gemeinsam mit den Schmankerln im Panoramagasthof Druckerhof zum Abschluss können die kleinen Wanderer am Spielplatz noch einmal ordentlich flitzen.

Wegzeit: rund 30 Minuten (800 m)

Tourismusverband Attersee, 4864 Attersee am Attersee

Heilbronner Rundwanderweg – Dachstein Krippenstein

Wir bleiben im Salzkammergut und schicken euch bei der Talstation der Dachstein Krippenstein Seilbahn auf zur nächsten Wanderung. Wie ihr euch schon denken könnt, geht es hoch hinaus. Nachdem ihr die großen Gondeln wieder verlassen habt, startet eure Familienwanderung über diesen Karstwanderweg zum ersten Etappenziel, dem Heilbronner Kreuz. Unterwegs könnt ihr den Dachstein-Hai entdecken. Er ist eine der neuesten Attraktionen hier oben. In ihn könnt ihr hineinklettern und aus seinem Maul ein beeindruckendes Bergpanorama genießen.

Danach wandert ihr weiter Richtung Hirzkarkogel. Schließlich erreicht ihr die Talstation der Teilstrecke III der Seilbahn, die Gjaid-Station. Von hier könnt ihr wahlweise mit der Gondel den Rückweg zur Bergstation antreten oder ihr gönnt euch auf der nahegelegenen Gjaid-Alm eine standesgemäße Jause. Der perfekte Ausklang für dieses Naturerlebnis mit sagenhaftem Panorama!

Wegzeit: rund 3 Stunden

Tourismusverband Salzkammergut Dachstein, 4831 Obertraun

Langbathseen

Zum krönenden Abschluss verbinden wir Wandern, Baden und wer das gerne möchte: Campen. Etwas mehr als zehn Minuten braucht ihr mit dem Auto von Ebensee entlang der Langbathstraße bis zum Parkplatz bei den Langbathseen. Vor vielen Jahren stand hier noch ein Sporthotel, in dem damals auch ÖSV-Athleten regelmäßig übernachtet haben. Heute sind davon nur mehr der Parkplatz und die Zäune der Tennisplätze übrig, die noch als kleiner Campingplatz genutzt werden. Am ehemaligen Platz des Hotels steht heute das Langbathsee Stüberl, das einzige Gasthaus direkt am See mit allem, was man für eine ordentliche Stärkung braucht.

Nachdem ihr den herrlichen Blick über den See und das Panorama des Brunnkogels ausgiebig genossen habt, startet die Wanderung rund um den vorderen und den hinteren Langbathsee. Für beide Seen benötigt ihr zwischen zwei und drei Stunden. Wenn ihr zwischen den beiden Seen abkürzt und nur den vorderen See umrundet, solltet ihr in rund einer Stunde wieder zurück sein. Wenn ihr während der Wanderung nicht ohnehin schon oft genug eure Füße ins klare, kalte Wasser getaucht habt, könnt ihr euren kleinen Wandertag ganz wunderbar zusätzlich als Badetag abschließen.

Wegzeit: Parkplatz – vorderer Langbathsee – hinterer Langbathsee – retour: 2 bis 3 Stunden (6,8 km)

Wandern mit Kindern Oberösterreich

10 Minuten Fahrt reichen aus, um vom Trubel am Traunsee zu den ruhigen Langbathseen zu kommen. Foto: (c) Bernhard Desch

Tourismusverband Salzkammergut, 4820 Bad Ischl



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