Suchintention verstehen um auf Platz 1 bei Google zu klettern

Du musst die Suchintention von Suchanfragen verstehen lernen, damit du auf Google auf Platz 1 kletterst. Bild: © Adobe Stock, chinnarach

Wer heutzutage nach einer Antwort oder Lösung sucht, beginnt damit im Internet. Suchanfragen, so die technische Bezeichnung für Online-Recherchen, erzeugen mehr als die Hälfte des organischen Internetverkehrs weltweit. Sie bieten darüber hinaus die Möglichkeit, das Konsumverhalten und die Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe besser zu verstehen. Mit anderen Worten: Wer allgemeine Suchtrends im Blick behält und die Keywords seiner Branche kennt, hat die Nase vorne.

Suchintentionen verstehen = Erwartungen der User erfüllen

Wenn sich das schlechte Google Ranking deiner Website, trotz Bemühungen in Richtung Content Marketing nicht oder kaum verbessert und du allmählich an der Frage „Wie kommt man bei Google nach oben?“ verzweifelst, solltest du nicht noch mehr Keywords recherchieren, sondern dir eine entscheidende Frage stellen:

Welche Inhalte wünschen sich Google-User, wenn sie meine Website besuchen?

Behandele deine Website-Besucher:innen einfach so, als ob sie bei dir zuhause zum Abendessen geladen wären – sorge dafür, dass sie sich rundum wohl fühlen!

Suchtrends im Internet

Die Digitalisierung hat das Kaufverhalten der Menschen verändert. Die Customer Journey beginnt heute in der Regel im Internet. Hier suchen Menschen nach Öffnungszeiten, dem Standort eines Unternehmens oder nach bestimmten Produkten und Dienstleistungen. Außerdem suchen sie im Netz nach Lösungen und Antworten, deren konkrete Bezeichnung sie oftmals nicht kennen. Zu diesem Zweck befragen User eine Suchmaschine mit einer Kombination aus einem oder mehreren Wörtern. Diese Suchbegriffe werden auch als Keywords bezeichnet und sind von zentraler Bedeutung für die sogenannte Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO.

Allgemeine Suchtrends in Zahlen

68% aller Online-Aktivitäten beginnen mit einer Suchmaschine. Über die Hälfte des gesamten Traffics auf Websites erfolgt darüber hinaus durch die organische Suche (= nicht bezahlte Suchergebnisse). Weitere interessante Zahlen aus der Welt der Suchmaschinen:

  • 30% der mobilen Suchanfragen beziehen sich auf den jeweiligen Standort. 
  • Bei Wörtern mit einem hohen Suchvolumen (=monatl. Anfragen, hier: 10001+) sind Keyword-Kombinationen aus zwei Wörtern am häufigsten (42%), gefolgt von Keywords bestehend aus einem Wort (28%).
  • 85% der (spezifischen) Suchanfragen sind sogenannte Long-Tail-Keywords. Das sind Suchbegriffe, die aus drei oder mehr Wörtern bestehen, und ein sehr niedriges Suchvolumen haben.
  • 8% aller Suchanfragen sind als Frage formuliert.
  • 53% des gesamten Traffics auf Websites ensteht durch die organische Suche.
  • 52% des gesamten Traffics auf Websites kommen von Smartphones.
  • 39% der Käufer:innen lassen sich durch eine Google-Suche beeinflussen.

Die Suchintention verstehen

Welche Absichten einer konkreten Suchanfrage zugrunde liegen, darüber gibt die sogenannte Suchintention Auskunft. Ob beispielsweise jemand einen Reifenwechsel selber durchführen will und eine entsprechende Anleitung sucht oder aber eine Kfz-Werkstatt dazu beauftragen möchte, ist unter Umständen aus der Suchanfrage („Reifen wechseln“) nicht ersichtlich. Grundsätzlich unterscheidet man daher drei verschiedene Arten von Suchanfragen:

  • transaktionsgetriebene: User wollen etwas kaufen.
  • navigationsgetriebene: User wollen zu einer Website.
  • informationsgetriebene: User wollen sich informieren.

Wer sich mit SEO beschäftigt, lernt auch, die zugrundeliegenden Absichten einer jeden Suchanfragen zu hinterfragen und zu unterscheiden. Während [grüne Sneakers] eine transaktionsgetriebene Suchanfrage ist, handelt es sich bei [Eissalon Mödling] mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine informationsgetriebene.

Leg dein Website in Profi-Hände

Lerne deine Zielgruppe kennen!

In erster Linie geht es darum, ein Gefühl für die Bedürfnisse deiner Website-Besucher:innen zu bekommen: Der Search Intent beschreibt, welche Absichten einer Suchanfrage zu Grunde liegen. Nicht ganz das Gleiche, aber sehr verwandt ist der User Intent (= Nutzerintention). Der User Intent ist die Vorstufe zum Search Intent. Ohne konkreter Nutzer-Absicht kommt es auch zu keiner Suchintention.

Welche Bedeutung hat der Intent nun für meine Keywords?

Guter Content ist nicht nur auf Keywords optimiert, sondern bietet in erster Linie wirklichen Mehrwert für den Besucher. Suchintention und Keyword-Analyse sind aber dennoch sehr eng mit einander verbunden. Nutze daher die Google Search Console, um besser zu verstehen, wonach die User auf Google genau suchen, welche Informationen sie erhalten möchten und wie diverse Suchanfragen zu ihrem Fachgebiet konkret aussehen.

Folgende Fragen sind hilfreich, um herauszufinden, welche Informationen sich die Besucher:innen deiner Website wünschen:

  • Welche Themen beschäftigen deine Zielgruppe?
  • Kannst du Lösungsvorschläge zu konkreten Problemen deiner Zielgruppe liefern?
  • Welche konkreten Informationen benötigt deiner Zielgruppe, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen?

Indem du die Suchintention der User befriedigst, untermauerst du deinen Experten-Status und baust Vertrauen auf. Foto: Adobe Stock

Praxis-Beispiel: Nehmen wir an, du bist Physiotherapeut und hast dich auf Schmerztherapie spezialisiert. Auf deinem Blog kannst du nach diesem Schema folgende Inhalte umfassend und nutzerorientiert aufbereiten:

  • Ursachen für Rückenschmerzen?
  • Behandlung und Medikamente gegen akute Rückenschmerzen
  • Wie kann man Rückenschmerzen vorbeugen?

Indem du die Suchintention der User (= diverse Tipps gegen Rückenschmerzen) befriedigst, untermauerst du deinen Experten-Status und baust Vertrauen auf. Idealerweise finden die User auf deiner Website alle Informationen, die sie benötigen. Sobald die User glücklich sind, ist auch Google mit der jeweiligen Webseite glücklich.

Google Trends als Analysetool

Um aktuelle Entwicklungen in den Suchanfragen und Suchtrends im Blick zu behalten, ist das kostenlose Google Trends ein passendes Tool. Wöchentlich veröffentlicht Google Trends Daten zu getätigten Suchanfragen auf der ganzen Welt. Nutzer:innen können hiermit in Erfahrung bringen, wie oft Schlüsselbegriffe (auch Keywords) und Phrasen in einem bestimmten Zeitraum in einer Regionen gesucht wurden.

Mit Google Trends kannst du auch Keywords, die nur kurzzeitig ein hohes Suchvolumen haben, ausfindig machen. Außerdem lassen sich die Ergebnisse nach Ländern und Städten filtern, wenn du dich für die regionale Popularität eines Suchbegriffs interessierst.

Herold hilft dir, die Suchintention besser zu verstehen.

Interesse geweckt?

Dann schreib uns unter interesse@herold.at!

Wir freuen uns auf dich!