Website verbessern: So wird deine Homepage zum Meisterwerk

Du willst deine Website verbessern? Dann solltest du folgende Tipps beherzigen. BIld:© Herold

Alle, die schon einmal eine eigene Website betrieben haben, wissen, dass Traffic – also Website-Besucher:innen – für den Unternehmenserfolg essentiell sind. Wem nützt schließlich eine Website, wenn sie niemand besucht? In diesem Beitrag erklären wir, wie man die Website verbessern kann, um die Zugriffszahlen zu steigern.

Website verbessern: 6 Ansätze für einen optimalen Auftritt im Netz

1. Website auf die Zielgruppe ausrichten

Der erste Schritt (und gleichzeitig einer der wichtigsten), um deine Website zu verbessern, ist eine gezielte Ausrichtung auf deine Zielgruppe. Deine Website sollte in puncto Tonalität, Optik (= Webdesign), Bedienbarkeit, Navigation und Barrierefreiheit voll und ganz auf deine Kundschaft ausgerichtet sein. Es macht für deine Website einen gewaltigen Unterschied, ob es sich bei deiner Zielgruppe hauptsächlich um 45-jährige Männer handelt oder um 17-jährige Teenagerinnen. Alleine die inhaltliche Aufbereitung (z. B. Text-Inhalte vs. Video-Inhalte) ist dann völlig unterschiedlich. Je genauer deine Website auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, desto eher wird deine Kundschaft die Website abermals besuchen. Wiederkehrende Nutzer und Nutzerinnen sind ein wesentlicher Baustein für steigenden Website Traffic.

Wenn du wissen willst, wie eine Zielgruppenanalyse für die Website genau abläuft, können wir den verlinkten Artikel ans Herz legen.

2. Ladezeit deiner Website verbessern

Hierbei handelt es sich um einen Tipp, den man in den vergangenen Jahren bereits unzählige Male gehört hat. Dennoch kann man diesen Tipp nicht oft genug äußern. Nur technisch saubere Websites laden schnell und stellen User damit zufrieden.

Wer kennt das Phänomen nicht, dass eine Webseite scheinbar fertig geladen wirkt und sich just in jenem Moment noch einmal neu aufbaut oder verschiebt, als man etwas anklicken will. Dieses Phänomen nennt sich Layout Shift (= Layoutverschiebung) und ist nicht ohne Grund seit einem 2021 ausgerollten Google Core Update eines der berühmten Google Core Web Vitals.

Mit folgenden Maßnahmen kannst du die Ladezeit deiner Website verbessern:

  1. überflüssige Bilder, Grafiken und Videos vermeiden
  2. Bilder komprimieren
  3. Breite und Höhe der Bilder angeben, damit sie nicht vom Browser berechnet werden
  4. Bildformat WebP einsetzen
  5. CSS und JavaScript Dateien reduzieren

Im kostenlosen Tool PageSpeed Insights kannst du Ladezeit und Core Web Vitals deiner Website testen und überprüfen.

3. Bedienbarkeit deiner Website verbessern

Mit der Ladezeit eng verknüpft ist auch die Bedienbarkeit der Website. Gerade wenn deine Website viele klickbare Elemente hat, über einen Webshop verfügt oder häufig über das Smartphone aufgerufen wird, solltest du dir ernsthafte Gedanken über die Bedienbarkeit deiner Website machen. Denn eine nicht leicht bedienbare Website stellt für potenzielle Kundschaft eine zusätzliche Hürde dar. Eine hohe Absprungrate und eine Website, die ihren eigentlichen Zweck nicht erfüllt, sind die Folge.

Mit folgenden Ansätzen lässt sich die Bedienbarkeit deiner Website verbessern:

  1. Optimale Darstellung auf allen Geräten: Der erste wichtige Schritt zu einer gelungenen Usability ist das sogenannte Responsive Design. Damit wird gewährleistet, dass deine Website auf allen Endgeräten optimal angezeigt wird, egal ob es sich dabei um einen Computerbildschirm, ein iPhone, ein Tablet oder ein Samsung-Smartphone handelt.
  2. Beständigkeit bei Design/Layout: & Menüführung: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das sich nur ungern mit neuen Designs und sonstigen Änderungen herumschlägt. Seitenstruktur und Menüführung sollten so logisch und intuitiv wie möglich aufgebaut sein und auch so bleiben. Viele Unternehmer und Unternehmerinnen versuchen mit ihrer Website aus der Masse herauszustechen. Was ein sinnvoller Ansatz ist, allerdings oft auf Kosten der Bedienbarkeit geht. Denn häufig sind solche Websites zu „verspielt“, verwenden moderne neue Menüs oder Navigationen, die den Web-Usern noch nicht geläufig sind. Orientiere dich lieber an gängigen Menüs des alltäglichen Online-Lebens und versuche die Welt nicht neu zu erfinden. Sollten Anpassungen an deiner Website notwendig werden, versuche deine Kundschaft nicht zu überfordern. Nimm Änderungen lieber nach und nach vor und nicht alle auf einmal.
  3. Lesbarkeit und Barrierefreiheit: Die Wirkung von Schriftarten, Farben und Kontrasten wird gerne unterschätzt. Die meisten großen Firmen verwenden schwarze Schrift auf weißem Hintergrund oder weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund, weil diese Kombinationen einen optimalen Kontrast bieten. Selbst bei der Farbe von Links sind nur die wenigsten Websites mutig und bleiben lieber beim klassischen dunkelblau (wie es beispielsweise auch Google verwendet). Falls du deiner Kundschaft die volle Entscheidungsfreiheit bieten möchtest, könntest du sogar über einen Dark Mode nachdenken. Auch Schriftgrößen und die Größen von Buttons solltest du unter die Lupe nehmen, wenn du die Bedienbarkeit deiner Website verbessern möchtest.

4. Website für Google optimieren

Wenn deine Website in jeglicher Hinsicht besser performen soll, führt auch an einer gezielten Suchmaschinenoptimierung der Website kein Weg vorbei. Zwar zahlen alle vorherigen Tipps auch auf ein verbessertes Google Ranking ein, dennoch gibt es einige weitere SEO-Hebel, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Folgende Verbesserungen kannst du an deiner Website vornehmen, um sie für Google zu optimieren:

  • Erstelle hilfreiche Inhalte: Der wichtigste Ansatzpunkt, um die Website für Google zu optimieren, ist die Erstellung hilfreicher Inhalte. Das Erstellen hochwertiger Inhalte fängt bei guten Texten (die deiner Leserschaft einen realen Mehrwert bieten) an, schließt aber auch Bilder- und Video-Inhalte mit ein.
  • Recherchiere Keywords: Was sich langweilig anhört, gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um die Website für Suchmaschinen zu optimieren. Überleg dir, für welche Suchbegriffe (Keywords) du ein gutes Ranking haben willst. Überleg dir dabei, ob und wie häufig dieser Suchbegriff gesucht wird und ob dein Unternehmen auch die Lösung dafür anbietet. Erstelle für jedes individuelle Keyword eine eigene Unterseite, auf der du dich ausschließlich diesem Thema widmest. Das jeweils recherchierte Keyword sollte auf der jeweiligen Unterseite in den Überschriften sowie im Fließtext, dem sogenannten Title-Tag und in der Meta Description verwendet werden.
  • Versetze dich in deine Kundschaft: Um die Bedürfnisse deiner Kundschaft bestmöglich zu befriedigen, solltest du dich in sie hineinversetzen. Dadurch wird oftmals ihre Suchintention verständlicher was dir wiederum dabei hilft, die passenden Inhalte für den jeweiligen Suchbegriff zu erstellen.
  • Aktualisiere deine Inhalte: Google bevorzugt aktuelle Inhalte (Fresh Content) in seinen Suchergebnissen. Das heißt für dich, dass die Informationen auf deiner Website idealerweise in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden sollten.
  • Verlinke deine Inhalte sinnvoll: Verlinkungen sind im SEO-Business nach wie vor ein wichtiger Aspekt. Es muss aber nicht immer ein externer Website Backlink sein, auch interne Links wirken oftmals wahre Wunder. Erstelle ein Konzept, welche Inhalte du gerne gezielt auf Google stärken würdest, und verlinke diese Seiten mehrfach auf deiner eigenen Website.
  • Verknüpfung mit der Google Search Console: Zu guter Letzt solltest du deine Website mit der kostenlosen Google Search Console (GSC) verknüpfen. Die Google Search Console hilft dir dabei, deine Website technisch und inhaltlich zu verbessern. Wenn Google technische Fehler entdeckt, wirst du in der GSC darauf hingewiesen. Außerdem kannst du die Rankings deiner Seiten und Suchbegriffe in der Search Console bequem im Auge behalten.

5. Sicherheit deiner Website verbessern

Cyber-Kriminalität nimmt von Jahr zu Jahr zu. Daher rückt auch die Sicherheit von Websites immer mehr in den Fokus. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um deine Website für dich und für deine Kundschaft sicherer zu machen. Folgende Faktoren lassen sich möglicherweise verbessern:

  • SSL-Zertifikat: Der erste wichtige Schritt zu einer sicheren Website ist die Verschlüsselung mit Hilfe eines TLS-Zertifikats (auch SSL-Zertifikat). Damit wird der Austausch sensibler Daten bestmöglich gesichert, wodurch Hacker und Cyberkriminelle nicht einfach Daten abfangen oder mitlesen können.
  • Open Source Programme updaten: Die Risiken und Nachteile alter Websites werden leider häufig unterschätzt. Die meisten Sicherheitslücken entstehen, weil ein Programm nicht mehr verbessert wurde oder länger kein Update mehr erfahren hat. Die Internet-Community verbessert Open-Source-Lösungen laufend, erkennt Bugs, Fehler und Sicherheitslücken rasch und behebt diese auch innerhalb kürzester Zeit. Ein klassisches Beispiel sind veraltete PHP-Versionen, die vom Hersteller nicht mehr unterstützt werden und deswegen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Auch das häufig verwendete MySQL sollte stets auf dem neuesten Stand sein.
  • Sichere Login-Daten: Sichere Passwörter sind für den Sicherheit deiner Website essentiell. Idealerweise solltest du 12-stellige Passwörter aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden. Je länger dein Passwort ist, desto sicherer wird es.
Tabelle zum Thema: Wie schnell knacken Computer ein Passwort.
Passwörter mit einer Passwortlänge von 12 Zeichen sind praktisch nicht zu knacken. Bild: © Herold

6. Interaktivität deiner Website verbessern

Als das Internet entstand (heute spricht man rückblickend vom Web 1.0) war es ausschließlich dazu bestimmt, Informationen für die Nutzer und Nutzerinnen bereitzustellen. Abgesehen von den berühmten „Gästebüchern“ war das Web 1.0 alles andere als „interaktiv“, sondern hatte (ähnlich wie das Medium Fernsehen) eine klassische Rollenverteilung in Sender und Empfänger. Das Web 2.0 hat schließlich die Entwicklung eingeläutet, dass User auch mit Webportalen interagieren können.

Zahlreiche Websites haben diese Entwicklung aber noch immer nicht vollzogen. Die meisten Firmenwebsites bieten dem User keinerlei Möglichkeit der Interaktion. Dabei ist eine Kommentar- oder Bewertungsfunktion eigentlich das Mindeste, das man als Webmaster für seine Kundschaft bereitstellen sollte.

Wer den Zeitgeist wirklich treffen will, sollte sich ernsthafte Gedanken über eine Chat-Funktion oder sogar interaktive (gamifizierte) Elemente machen.

Fazit zur Webseitenverbesserung

Wie du siehst, gibt es zahlreiche unterschiedliche Ansatzpunkte, um die Website zu verbessern. Gleichzeitig steht bei all diesen Maßnahmen eine Devise im Vordergrund: Nutzerinnen und Nutzer mit der Website zufriedenzustellen. Wenn dir bewusst ist, dass du die Website nicht für dich, sondern für deine Kundschaft gestaltest, hast du so gut wie gewonnen.

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Dominik Knapp

Dominik Knapp

Redakteur & SEO Experte

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