Cybermobbing: Wenn Kinder im Netz zum Opfer werden

Cybermobbing, Opfer von Cyber Mobbing

Cybermobbing ist so gefährlich, weil es jeden Lebensbereich betrifft und das Opfer 24/Tag mit den Schikanen konfrontiert ist. Adobe Stock, (c) Photographee.eu

Mobbing 2.0! Während Mobbing Opfern vor zehn Jahren noch die Hefte geklaut und am Pausenhof ein Bein gestellt wurden, geht die Schikane heute deutlich weiter. Dank Social Media und Instant Messaging beschränkt sich das Martyrium häufig nicht mehr auf Mobbing in der Schule, sondern vergiftet sämtliche Lebensbereiche betroffener Kinder und Jugendlicher. Wir haben recherchiert, wie es zu Cybermobbing kommen kann, was alles dazu zählt und warum es so gefährlich ist. Außerdem erfährst du bei uns, wie Fälle von Cybermobbing im StGB eingestuft sind und welche Folgen den Angreifern drohen.

Cybermobbing – was ist das?

Cyber Mobbing, Cyber-Bullying oder Internet Mobbing bezeichnen alle ein und dasselbe: Bewusstes Beleidigen, Bloßstellen und Schikanieren mithilfe elektronischer Kommunikationsmittel. Die Schikanen können von einer Einzelperson oder von Gruppen ausgehen und sind laut Definition erst dann als Mobbing klassifiziert, wenn sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten auf täglicher Basis erfolgen. Ziel ist die soziale Ausgrenzung des Opfers, das seinen Peinigern deutlich unterlegen ist und keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu setzen. Anders als „normales“ Mobbing ist Cybermobbing in Österreich strafbar. Angreifern drohen bis zu drei Jahre Gefängnis.

Übrigens: Cybermobbing ist häufig besonders aggressiv, weil die Täter im Netz (scheinbar) anonym sind. Darüber hinaus sind die Angreifer beim Internet Mobbing selten mit den Folgen ihrer Handlungen konfrontiert, weshalb sie sich emotional von ihren Taten distanzieren können.

Warum ist Cybermobbing so gefährlich?

Cyber Mobbing ist insofern gefährlicher als „normales“ Mobbing, als dass es nicht an einen konkreten Ort gebunden ist. Anders als normales Mobbing am Arbeitsplatz oder auf dem Schulhof findet Cybermobbing sieben Tage die Woche rund um die Uhr statt. Das bedeutet für die Opfer, dass sie keinen Safe Space und keinen Rückzugsort mehr haben. Außerdem bleibt Online Bullying nicht auf einen Kollegenkreis oder eine Schulklasse beschränkt, sondern erreicht innerhalb kürzester Zeit ein sehr großes Publikum. Und selbst, wenn gegen die Schikane vorgegangen wird: Sind die beleidigenden oder rufschädigenden Inhalte einmal im Netz, ist es kaum möglich, sie vollständig zu entfernen.

Neben der Schikane via Handy und Instant Messaging werden vor allem Video- und Fotoplattformen wie Youtube und Instagram, sowie soziale Netzwerke wie Facebook missbraucht, um andere anzugreifen, einzuschüchtern und sozial auszugrenzen.

Wie entsteht Cybermobbing?

Cybermobbing kann gleichsam spontan und in der Anonymität eines Chatrooms oder von Foren in sozialen Netzwerken auftreten. Häufig ist es aber die Folge von Streitereien, Eifersüchteleien oder Rivalitäten in der Schule. Dabei bringt das Medium es mit sich, das ein zunächst harmloser Streich oder eine kleine Racheaktion rasend schnell ein Eigenleben entwickelt. Ein Beispiel: Anna ärgert sich darüber, dass Larissa sie nicht auf ihre Party eingeladen hat. Also postet sie ein mit #fail betiteltes Bild von einer sehr betrunkenen Larissa auf ihrer letzten Geburtstagsfeier. Larissa sieht das Foto und verwandelt Anna aus Rache in ein Meme, das sofort an der ganzen Schule viral geht. Jetzt lachen alle über Anna. Und wenn Anna Pech hat, geht das noch Monate lang so weiter und inspiriert andere, die Anna höchstwahrscheinlich nicht einmal kennen, ebenfalls auf den Mobbing-Zug aufzuspringen.

Cybermobbing vs. normales Mobbing

Beim Cybermobbing provoziert eine Attacke eine Gegenattacke und so weiter. Das ist bei normalem Mobbing zwar nicht anders, aber das Medium macht den Unterschied: Online Mobbing ist sehr viel leichter als face-to-face-Bullying. Videos oder Fotos, die auf dem Schulhof, beim Schulsport oder auf einer Party gemacht wurden, landen rasend schnell im Internet und stellen die betreffende Person innerhalb von Minuten vor dem gesamten sozialen Netzwerk bloß.

Was zählt alles zu Cybermobbing? Formen von Internet Bullying

Bei Cybermobbing handelt es sich um bewusst aggressive Handlungen durch die neuen Medien, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und durch ein massives Machtungleichgewicht zwischen den Beteiligten gekennzeichnet sind. Dabei kann das Mobbing viele verschiedene Formen annehmen: Beschimpfungen und Beleidigungen über WhatsApp und Instagram oder via Mail und SMS zählen ebenso zu Internet Mobbing wie beleidigende Anrufe und das Posten von intimen oder anderweitig peinlichen Fotos/Videos in sozialen Netzwerken. Auch das Verbreiten von Gerüchten oder Lügen via Facebook und der Ausschluss aus (sozial relevanten) WhatsApp-Gruppen sind Formen von Cybermobbing. Als Sonderformen des Cyber Mobbings gelten:

  • Hate Speech: Beschimpfungen und Drohungen mit dem Ziel, eine Person aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zu erniedrigen; Nähe zum Rassismus.
  • Cyber Stalking: Beim Cyber Stalking werden die neuen Medien dazu genutzt, eine Person anonym aber beharrlich zu verfolgen; dies kann, muss aber nicht zwangsläufig sexuell motiviert sein.
  • Cyber Grooming: Cyber Grooming ist, anders als Cyber Stalking, immer sexuell motiviert. Man versteht darunter Erwachsene, die die neuen Medien nutzen, um mit Kindern und Jugendlichen in (sexuellen) Kontakt zu treten.
  • Happy Slapping: Happy Slapping ist eine besonders perfide Form von Cyber Mobbing. Hier werden körperliche Angriffe gefilmt und über die sozialen Netzwerke verbreitet. Ziel ist also nicht nur, das Opfer zu verletzen, sondern es anschließend auch noch öffentlich bloßzustellen und zu erniedrigen.
Cybermobbing, Opfer von Online Mobbing

Beim Cybermobbing sind die Täter anonym. Sie treten daher besonders aggressiv auf und terrorisieren ihre Opfer regelrecht. Adobe Stock, (c) terovesalainen

Cybermobbing – wer sind die Opfer?

Cybermobbing funktioniert nur dann, wenn entsprechende mobile Endgeräte vorhanden sind. Wer keinen Zugang zu PC, Handy oder Smartphone hat, kann andere auch nicht über die entsprechenden Kanäle beleidigen oder bloßstellen. Aus diesem Grund ist das Phänomen unter Jugendlichen deutlich weiter verbreitet als unter Kindern unter 14 Jahren. Laut einer Umfrage zum Thema Cyber Mobbing im Jahr 2016 waren acht Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen selbst schon einmal Opfer von Online Mobbing. Weitere 14 Prozent gaben an, Zeugen von Diskriminierung oder Bullying via Internet gewesen zu sein.

Und hier liegt ein weiteres Problem: Beim Cybermobbing sind die Grenzen zwischen Opfern und Tätern weitaus fließender als beim „analogen“ Mobbing. Jugendliche, die von Mitschülern oder Freunden schikaniert wurden, werden häufig selbst zum Bully, um sich zu rächen. Eltern und Erziehende sind meistens die Letzten, die von dem Martyrium erfahren. So sehr Opfer die Schikanen nämlich auch fürchten: Sie fürchten sich mehr davor, ihr Handy abgeben zu müssen oder ihre Netz-Aktivitäten einschränken und kontrollieren zu lassen.

Wie fühlen sich die Opfer von Cybermobbing? Folgen

Cybermobbing zerstört Leben. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Da die Opfer keine Möglichkeit haben, den Schikanen zu entgehen, leidet ihr Selbstwertgefühl massiv. Auch der Rückzug aus sozialen Netzwerken  ist auf Dauer keine Lösung, da die beleidigenden Inhalte sich kaum wieder entfernen lassen. Außerdem bedeutet der Ausschluss von der digitalen Kommunikation heutzutage vor allem eines: Einsamkeit. Und das ist genau das, was Mobbing Opfer nicht brauchen. Bei vielen Jugendlichen, die im schulischen Umfeld zu Opfern von Cybermobbing geworden sind, lässt sich zunächst ein Leistungsabfall feststellen: Sie sind weniger motiviert, können sich nicht konzentrieren und klagen öfter über Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme.

Zu den Langzeitfolgen von Cybermobbing zählen Schlafstörungen, Angststörungen, Panikattacken und Depressivität. Auch Suizid ist eine traurige, aber leider nicht seltene Folge von Cybermobbing. Was die Opfer vor allem verzweifeln lässt, ist die Anonymität der Angreifer. Wie soll man gegen jemanden vorgehen, der kein Gesicht hat, nicht greifbar ist?

Cybermobbing, Opfer von Online Mobbing

Cybermobbing kann für die Opfer ernsthafte gesundheitliche Folgen haben und schlimmstenfalls zum Selbstmord führen. Adobe Stock, (c) Antonioguillem

Ist Cybermobbing in Österreich strafbar? StGB

Klare Antwort: Ja, Cybermobbing ist strafbar! Nachdem das Phänomen jahrelang als Kavaliersdelikt galt, ist Cyber Mobbing seit dem 1. Jänner 2016 als eigener Straftatbestand im Strafgesetzbuch verankert. Die unter § 107c StGB beschriebene „fortgesetzte Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems“ wird gegenwärtig mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe von bis zu 720 Tagessätzen geahndet. Hat das Cybermobbing einen Suizid oder Selbstmord-versuch mit (bleibenden) Verletzungen zur Folge, drohen den Angreifern sogar Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.

Cyber Stalking ist bereits strafbar, seit am 1. Juli 2006 das sogenannte Anti-Stalkinggesetz erlassen wurde. Der Tatbestand der unter § 107a StGB beschriebenen „beharrlichen Verfolgung“ mithilfe von Telekommunikation wird derzeit mit Betretungsverboten und Wegweisung geahndet. Auch die Festnahme des Täters ist nach § 107a StGB möglich.

Rechtlich gegen Cyber Mobbing vorgehen

Neben dem Straftatbestand Cybermobbing kannst du auch gegen andere Delikte, die Teil von Internet Bullying sein können, rechtlich vorgehen. Zu diesen zählen zum Beispiel die Beleidigung, beharrliche Verfolgung (= Stalking), üble Nachrede, Nötigung, Kreditschädigung, Verleumdung und gefährliche Drohung. Allerdings handelt es sich hierbei um Privatanklagedelikte, was bedeutet, dass die Anklage dem Geschädigten obliegt. Sollte der Angreifer nicht verurteilt werden, müssen die Privatankläger sämtliche Kosten tragen. Kommt es aber zu einer Verurteilung, muss der Angreifer ein Schmerzensgeld zahlen.

Handelt es sich bei dem Angreifer um ein Kind unter 14 Jahren, ist die Handlung nach österreichischem Gesetz nicht strafbar. Findet das Cybermobbing jedoch im schulischen Kontext statt und ist möglicherweise auch mit „normalem“ Mobbing gepaart, gibt es nach § 49 des Schulunterrichtsgesetzes die Möglichkeit, den Täter vom Unterricht auszuschließen. Die Suspendierung vom Unterricht ist allerdings auf eine maximale Dauer von vier Wochen beschränkt.

Übrigens: Cyber-Bullies unter 14 sind zwar nicht strafmündig, doch wenn der Straftatbestand Cybermobbing nachgewiesen werden kann, sind die Eltern der Angreifer unter bestimmten Umständen schadensersatzpflichtig. Bei der D.A.S. Rechtsschutz AG findest du hilfreiche Informationen über Antimobbing-Rechtsschutz und deine Rechte im Falle von Cybermobbing.

Hilfe gegen Cybermobbing: Was kann man dagegen tun?

Wie kann ich mich gegen Cybermobbing schützen?

Grundsätzlich kann jeder zum Cybermobbing-Opfer werden. Du hast allerdings die Möglichkeit, dich im Netz so wenig verwundbar wie möglich zu machen. Außerdem hängt sehr viel davon ab, wie du auf einen Angriff reagierst. Folgende Tipps helfen dir, dich so gut wie möglich gegen Cybermobbing zu schützen.

  1. Nicht auf Attacken reagieren. Wer auf Angriffe nicht reagiert, provoziert auch keine weiteren Attacken. Das heißt natürlich nicht, dass du über den Vorfall schweigen solltest. Im Gegenteil: Sprich mit deinen Eltern/einer Vertrauensperson. Auch Admins (in sozialen Netzwerken) oder Netzbetreiber können dir helfen, dich gegen Cyberstalking zu wehren, indem sie entsprechende NutzerInnen sperren.
  2. Schütze deine Privatsphäre. Persönliche Daten sollten im Internet grundsätzlich nicht preisgegeben werden. Mit dem Hochladen von Bildern und/oder Videos in sozialen Netzwerken solltest du grundsätzlich vorsichtig sein. Peinliche, intime oder anderweitig kompromittierende Fotos solltest du grundsätzlich weder irgendwo hochladen, noch via Handy verschicken (Stichwort Sexting).
  3. Kenne deine Rechte. Grundsätzlich dürfen deine Fotos und Videos nur mit deiner Zustimmung weitergegeben und/oder veröffentlicht werden. Manche Netzwerke und Plattformen haben hier jedoch andere Richtlinien. Stelle sicher, dass du dich nur in virtuellen Räumen bewegst, die deine Privatsphäre schützen.
  4. Zeige Zivilcourage und hilf anderen. Häufig sind sich die Täter der schwerwiegenden Folgen ihrer Handlungen nicht bewusst, weil sie ihre Opfer nicht (direkt) leiden sehen. Wenn du Zeuge von Online Bullying wirst, solltest du den Angreifer daher direkt konfrontieren und über die Folgen seines Handelns aufklären.
Cybermobbing, Cyber Mobbing ist strafbar

Cybermobbing ist kein Kavaliersdelikt. Angreifern drohen Geldstrafen und schlimmstenfalls Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren. Adobe Stock, (c) silvabom

Was kann die Schule gegen Cybermobbing tun?

Für den Umgang mit Cybermobbing an Schulen gilt das gleiche wie für den Umgang mit allen anderen Formen von Mobbing, Schikane und Diskriminierung: Die Schule steht in der Verantwortung, die Problematik zu thematisieren. Lehrer- und Schülerschaft sollten mithilfe von Workshops und Seminartagen mit den Ursachen und Folgen von Cybermobbing vertraut gemacht und ermutigt werden, eigene Erfahrungen, Ängste und Befürchtungen mit der Gemeinschaft zu teilen. Auch im Unterricht sollte Cybermobbing ein Thema sein, das idealerweise auch von den Schülern selbst durch Referate und Vorträge aufbereitet wird.

Plattformen wie saferinternet.at (das österreichische Pendant zum deutschen Klicksafe) liefern umfangreiche Informationen für den Umgang mit Internet Mobbing und bieten eine Reihe von umfassenden Unterrichtsmaterialien zum Download an. Hier können Schulen, Vereine und Firmen auch gut ausgebildete Referenten für Vorträge und/oder Workshops zum Thema Cyber Mobbing verpflichten.

Download! Die Broschüren Aktiv gegen Cyber-Mobbing und Wir sind Klasse bieten umfassende Unterrichtsmaterialien für Schulen. Sie helfen Lehrkräften und Schülern dabei, entsprechende Vorfälle zu erkennen und zielgerichtet zu handeln. Außerdem klären sie über die rechtlichen Folgen von Cyber Mobbing auf.

Was können Eltern gegen Cybermobbing tun?

Die Verantwortung von Eltern und Erziehenden liegt vor allem darin, ihrem Nachwuchs korrektes Verhalten im Netz beizubringen. Dazu zählt nicht nur, dass man andere respektvoll behandelt (zum Beispiel Chatregeln festlegen), sondern auch, den Kindern die Bedeutung der Privatsphäre zu vermitteln. Kinder und Jugendliche sollten über die Gefahren und Folgen von Cybermobbing aufgeklärt werden, damit sie sich im Netz von vorne herein so wenig verwundbar machen wie möglich (zum Beispiel, indem sie keine oder nur wenige und unproblematische Fotos hochladen etc.) Wenn dein Kind oder Teenager trotzdem zum Opfer wird, solltest du folgendermaßen handeln:

  • Beweise sammeln: Je mehr du nachweisen kannst, desto besser. Notiere dir sämtliche Informationen, die den Vorfall belegen (z.B. Namen oder Nicknames der verantwortlichen Nutzer) und speichere Links zum Täter-Profil und Screenshots der Inhalte.
  • Konfrontation: Wenn der Angreifer bekannt ist, solltest du diesen auffordern, die Inhalte umgehend zu löschen/zu entfernen.
  • Betreiber/Admin kontaktieren: Auch die Admins und/oder Betreiber der fraglichen Seite können Inhalte löschen. Häufig gibt es auch einen Button, über den man Inhalte melden kann.
  • kein Internetverbot: Ein Handy- oder Internetverbot ist sinnlos, da Cybermobbing normalerweise nicht durch ein Fehlverhalten des Opfers ausgelöst wird und die beleidigenden Inhalte trotzdem weiterhin veröffentlicht werden können.
  • rechtliche Schritte: Bei schweren Attacken solltest du anwaltliche Beratung einholen und die verantwortlichen Nutze ggf. zur Anzeige bringen.
Cybermobbing, Mutter tröstet Opfer von Online Mobbing

Von Cyber Mobbing betroffene Kinder und Jugendliche brauchen die uneingeschränkte Unterstützung und Hilfe ihrer Eltern. Adobe Stock, (c) Multiart

Wie kann ich meinem Kind helfen?

Massives Cyber Mobbing kann sowohl die seelische als auch die körperliche Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gefährden. Aus diesem Grund ist es wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen. Dein Kinder- oder Hausarzt kann dir entsprechende Kontaktdaten geben. Haben sich aufgrund der Situation bereits massive Ängste, Schlafstörungen oder sogar Panikattacken entwickelt, solltest du sicherheitshalber einen Kinder- und Jugendpsychiater zurate ziehen. Fachleute mit dieser Ausbildung können die Situation und den Zustand deines Nachwuchses am besten beurteilen und euch bezüglich der weiteren Behandlung beraten. Darüber hinaus gibt es für Opfer von Mobbing in der Schule folgende Beratungsstellen:

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