Diagnose PCOS: Symptome, Behandlung, Kinderwunsch

Polyzystisches Ovarsyndrom, PCOS, PCO Syndrom Frauen Kinderwunsch

In vielen Fällen von ungewollter Kinderlosigkeit ist der Grund PCOS, das Polyzystische Ovarsyndrom. Foto: Adobe Stock, (c) conejota

Unerfüllter Kinderwunsch? Dahinter kann eine Hormonstörung stecken, die Mediziner polyzystisches Ovarsyndrom nennen. Seinen Namen bekommt PCOS von einem der Hauptsymptome: mehrfache Eierstockzysten. Zu den weiteren Symptomen zählen Zyklusstörungen, Akne, sowie ein krankhaft veränderter Zucker- und Fettstoffwechsel. Welche Möglichkeiten es bei der Behandlung von PCOS gibt, erfährst du in unserem Beitrag.

PCOS – was ist das?

Das polyzystische Ovarial- oder Ovarsyndrom (polycystic ovary syndrome), auch PCO Syndrom oder PCOS genannt, ist eine häufige Hormonstörung. Darunter leiden bis zu 8 Prozent aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter weltweit. PCOS ist eine der Hauptursachen für unerfüllten Kinderwunsch. Das Syndrom tritt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr in Erscheinung.

Sein Name bezieht sich auf eines seiner typischen Merkmale: mehrfache (griech.: poly = viel) Zysten in den Ovarien (Eierstöcke). Bei den Zysten handelt es sich allerdings genau genommen um unvollständig gereifte Follikel, d.h. Hüllen von Eizellen. In einem gesunden Eierstock platzt jeden Monat ein Follikel und gibt eine Eizelle zur Befruchtung frei (Eisprung). Bei PCOS können die Follikel jedoch nicht ausreichend reifen, sammeln sich im Randbereich der Eierstöcke und der Eisprung bleibt aus.

Übrigens: Wie die Erkrankung im Detail entsteht bzw. welche spezifischen Ursachen ihr zugrunde liegen, stellt die Medizin bis heute vor offene Fragen. Scheinbar sind daran sowohl Umweltfaktoren als auch genetische Faktoren beteiligt. Diese Kombination erschwert auch die Vorbeugung von PCOS.

Wie entsteht PCOS? Ursachen

Beim polyzystischen Ovarialsyndrom spielen Störungen in der Regulation der weiblichen Hormone eine entscheidende Rolle. So zeigt sich etwa eine gesteigerte Ausschüttung des luteinisierenden Hormons aus der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Das LH reguliert zusammen mit dem ebenfalls in der Hypophyse gebildeten FSH (Follikel stimulierendes Hormon, Follitropin) die Funktionsabläufe in den Ovarien und damit den weiblichen Zyklus.

Die LH-Erhöhung ist vermutlich das Ergebnis einer FSH-Resistenz bestimmter Zellen im Eierstock. Das heißt, die Zellen sprechen nicht auf das FSH an. Somit kommt es zu einer Dauerstimulation der LH-Ausschüttung. Und in der Folge zur Entgleisung der Androgenproduktion, d.h. vermehrten Bildung von männlichen Hormonen (z.B. Testosteron).

Wie erkennt man PCOS? Symptome

Das PCOS hat kein einheitliches Krankheitsbild, sondern gestaltet sich vielfältig. So verwundert es nicht, dass es oft Jahre dauert, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Als charakteristisch für das polyzystische Ovarialsyndrom gelten die in den sogenannten Rotterdam-Kriterien angeführten Symptome:

  • chronische Zyklusstörungen, insbesondere verlängerte Zyklen (> 35 Tage), d.h. weniger Monatsblutungen als normal oder das völlige Ausbleiben der Menstruation. Was mit einem Ausfallen des Eisprungs (Anovulation) einhergeht.
  • ein Hyperandrogenismus, d.h. Überschuss an männlichen Hormonen. Er kann zu einer Virilisierung (“Vermännlichung“) führen. So etwa durch erhöhte Talgproduktion (Akne) und übermäßige Körperbehaarung (Hirsutismus) im Gesicht oder an Brust, Rücken, Bauch bzw. Oberschenkeln. Umgekehrt kann es beim Haupthaar zu Haarausfall (Alopezie) kommen. Seltener sind auch Stimmlage, Körperproportionen und die Klitoris von dem Überschuss an Hormonen betroffen. Diese „kosmetischen Probleme“ werden oft als psychische Belastung empfunden.
  • Mehrfache Zysten unter der Oberfläche der Ovarien, mit einem Durchmesser von 2 bis 9 mm. Dieses Symptom gibt der Krankheit ihren Namen, auch wenn es nicht bei allen PatientInnen auftritt. Ursache dieses Phänomens ist, dass viele Eizellen in Follikeln (“Bläschen“) reifen, aber kein Eisprung erfolgt. Somit verbleiben die Eizellen im Eierstock und vergrößern sich zystenartig. Auch der Eierstock selbst wächst durch die Zystenbildung (Volumen > 10 ml).
  • ein umgekehrtes Verhältnis der Hypophysenhormone LH und FSH: Normalerweise liegt der FSH-Spiegel höher als der LH-Spiegel. Beim PCO Syndrom ist es umgekehrt (sogenannte erhöhte LH/FSH-Ratio)

PCOS kann auch mit weitere Symptome auslösen, beziehungsweise tritt es häufig in Verbindung mit diesen Beschwerden auf: Übergewicht, Bluthochdruck, Insulinresistenz bis hin zu Diabetes, unregelmäßige Zwischenblutungen.

Frau mit Eierstockzysten, Women's Health

Zysten der Eierstöcke geben dem PCO Syndrom seinen Namen. Foto: Adobe Stock, (c) glisic_albina

Welche Folgen hat PCOS noch?

Weitere mögliche Beschwerden durch das polyzystische Ovarialnsyndrom sind Gerinnungsstörungen, soziale und sexuelle Probleme, psychische Störungen und eine nied­ri­ge Stress­re­sis­tenz. Ebenso eine erhöhte Rate von Schwangerschaftskomplikationen wie vermehrte Fehlgeburten, ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes oder eine Eklampsie (Bluthochdruck, Wasseransammlungen im Gewebe, Nierenschädigung, Eiweißverlust, oft auch Krampfanfälle). Erhöhte Hormone können als Langzeitfolge zu einem Endometriumkarzinom (Krebs der Gebärmutterschleimhaut) führen.

Abgesehen davon gibt es einen Zusammenhang zwischen PCOS und der Hashimoto-Thyreoiditis, einer entzündlichen Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die mit einer Schilddrüsenunterfunktion einhergeht. Sie ist bei Patientinnen mit einem PCO Syndrom häufiger anzutreffen als bei anderen. Diese Schilddrüsenunterfunktion bedeutet unbehandelt einen weiteren Risikofaktor für Stoffwechsel- und Fruchtbarkeitsstörungen. Sie kann zudem die Symptome des PCOS verstärken.

Wie wird PCOS festgestellt?

Zur Abklärung eines PCO Syndroms erhebt der Frauenarzt zunächst die Krankengeschichte. Bei der Diagnostik interessiert ihn besonders die Zyklusanamnese und die genauen Abstände zwischen den Regelblutungen. Die darauffolgende körperliche Untersuchung zielt auf die Suche nach Anzeichen für einen erhöhten Androgenspiegel ab, etwa anhand von Hautveränderungen wie Akne oder dem Verteilungsmuster der Haare.

Ebenso fahndet dein Frauenarzt nach Hinweisen auf ein metabolisches Syndrom, wie ein erhöhtes Körpergewicht, die Fettverteilung, ein eventuell bestehender Diabetes oder Bluthochdruck. Mehr Gewissheit verschafft eine Blutabnahme zur Bestimmung des Hormonstatus. Dabei interessieren vor allem:

  • die Östrogene,
  • das LH und das FSH bzw. das LH/FSH-Verhältnis,
  • die Androgene: Testosteron, freies Testosteron, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Androstendion (ASD),
  • das Prolaktin
  • Schilddrüsenhormone.

Zur Beurteilung der Eierstöcke kommt ein transvaginaler Ultraschall zum Einsatz. Hier zeigen sich beim Großteil aller Frauen mit einem PCOS deutlich vergrößerte Ovarien mit mehreren flüssigkeitsgefüllten Zysten. Werden zwei Kriterien der Symptome Zyklusstörungen, Hyperandrogenämie und polyzystischer Eierstock gefunden, gilt die Diagnose als gesichert.

Diagnostik, Beratung und Service von Patientin in Kontakt mit Ärztin.

Die Untersuchung auf Zysten erfolgt mittels Ultraschall bei deinem Facharzt für Gynäkologie. Foto: Adobe Stock, (c) Ekaterina

Ein erhöhter Spiegel an männlichen Hormonen allein genügt nicht zur Diagnosestellung, denn der kann auch bei anderen Erkrankungen vorkommen. Etwa bei Enzymdefekten der Nebennieren, Androgen produzierenden Tumoren u.a.m. Deshalb können zur Abklärung weitere Untersuchungen, wie z.B. eine Magnetresonanztomografie der Nebennieren erforderlich sein.

Auch der Nachweis polyzystischer Ovarien allein reicht für die Diagnosestellung nicht aus. Denn die kommen auch bei vielen Frauen mit normalem Zyklus vor. Eine Bestimmung des Body Mass Index (BMI), der Blutfett- und Blutzuckerwerte oder auch ein oraler Glukosetoleranztest (Blutzuckermessung zuerst nüchtern, dann nach Trinken einer Zuckerlösung) können folgen.

Welche Rolle spielen Übergewicht und Gene beim PCOS?

Das Enzym Aromatase wandelt im Fettgewebe Androgene zum Teil in Östrogen um. Zu viel Fettgewebe führt so zu einem erhöhten Östrogenspiegel, was wiederum die Produktion von Androgenen in den Eierstöcken stimuliert. So kann es bei PCOS gleichzeitig zu einem Überschuss von Östrogen und Androgenen kommen.

Dass neben Ernährung und Gewicht auch Erbanlagen eine wichtige Rolle bei PCOS spielen, zeigt sich darin, dass oft mehrere Familienmitglieder die Erkrankung haben. Vermutlich sind mehrere Gene (z.B. EGF-Rezeptor, FSHB-Locus) an der Entstehung der Krankheit beteiligt.

Eine Theorie geht davon aus, dass Patientinnen mit PCO Syndrom im Mutterleib hohen Spiegeln an männlichen Sexualhormonen ausgesetzt waren und daher später die Krankheit entwickeln. Auch Störungen des Neurotransmitter- und Opiatstoffwechsels werden als Mitverursacher des PCO Syndroms diskutiert.

Lebensstil: Übergewicht, Ernährung & Co

Umwelteinflüsse und der persönliche Lebensstil, d.h. insbesondere Ernährung und Bewegung, dürften zur Erkrankung beitragen. Dafür spricht etwa, dass eine Insulinresistenz (verschlechtertes Ansprechen der Körperzellen auf Insulin) bzw. die dadurch auftretende Hyperinsulinämie (erhöhter Insulinspiegel) die Androgenproduktion in den Ovarien anregt. Die Insulinresistenz bewirkt, dass die Körperzellen nicht ausreichend Zucker aus dem Blut aufnehmen können, weil sie nicht mehr auf das Insulin reagieren.

Hyperinsulinämie findet sich hauptsächlich bei stark übergewichtigen Frauen. Sie führt in der Leber zu einer verminderten Bildung von Sexualhormon-bindendem Globulin (SHBG). In der Folge erhöht sich der Spiegel an freiem Testosteron. Erhöhtes Testosteron verändert die Muskelfasern dahingehend, dass sie weniger Andockstellen für Insulin aufweisen. Dadurch wird weniger Zucker verbraucht und mehr Fett im Bauch gespeichert: ein Teufelskreis.

Schlanke Frauen mit einem PCO Syndrom und ohne Insulinresistenz zeigen ein interessantes Phänomen: Oft kommt es zu einer Verbesserung ihrer hormonellen Situation, wenn sie den Hauptteil ihrer Lebensmittel vormittags verzehren. Auch das könnte ein Hinweis auf das Mitwirken des Lebensstils beim polyzystischen Ovarialsyndrom sein.

Frau beim Joggen, Bewegung und Sport gegen PCOS.

Sport und Bewegung können die Auswirkungen von PCOS deutlich reduzieren. Foto: Adobe Stock, (c) Africa Studio

Therapie: Wie lässt sich PCOS behandeln?

Eine ursächliche Behandlung der Erkrankung ist derzeit nicht möglich. Aber ihre Symptome und Auswirkungen kann man bessern oder zum Verschwinden bringen. Die Therapie richtet sich in erster Linie nach den vorrangigen Beschwerden und den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Frau. Besonders danach, ob sie einen Kinderwunsch hat oder nicht. Sie umfasst

  • die Gabe von Medikamenten,
  • Kinderwunschtherapien und
  • Maßnahmen zur Änderung eines ungesunden Lebensstils.

PCOS: Wie werde ich schwanger? Kinderwunsch

Steht ein unerfüllter Kinderwunsch im Vordergrund, fördert ein Anti-Östrogen die Follikelreifung und erhöht so die Wahrscheinlichkeit für einen Eisprung. Dabei lässt sich per Ultraschall nachweisen, ob Eizellen heranreifen und ein Eisprung stattfindet. Auch die stoßweise Gabe von GnRH findet Anwendung. Dieses Hormon stimuliert die Bildung und Ausschüttung von FSH und LH in der Hirnanhangdrüse.

Oder es kommen zuerst GnRH-Analoga zum Einsatz, um die Eierstockfunktion zu unterdrücken. Danach Gonadotropine wie das hMG (humanes Menopausengonadotropin), das FSH und LH enthält. Solche Hormonbehandlungen bergen allerdings das Risiko einer Überstimulation der Ovarien. Dadurch kommt es häufig zu Mehrlingsschwangerschaften. Die Behandlung gestaltet sich zudem oft als sehr mühsam und langwierig.

Welche Form der Kinderwunschtherapie (z.B. Hormontherapie, künstliche Befruchtung) infrage kommt, entscheidest du am besten individuell mit deinem Frauenarzt. Er oder Sie beantwortet alle offenen Fragen gerne.

Medikamentöse Therapie

Bei nicht vorhandenem Kinderwunsch drosseln Ovulationshemmer (Antibabypillen) und/oder Glukokortikoide (“Kortison“) die Androgenproduktion in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde. Antibabypillen mit antiandrogenen Wirkstoffen (z.B. Cyproteronacetat) sind Mittel der Wahl, wenn eine starke Körperbehaarung oder Akne als Hauptproblem auftreten. Sie hemmen die Bindung männlicher Hormone an ihren Andockstellen. In Kombination mit dem Östrogen Ethinylestradiol senken sie die LH- und FSH-Ausschüttung.

Besteht jedoch ein Kinderwunsch, kommen stattdessen Salben, Laserbehandlungen, Antibiotika oder Vitamin A Präparate gegen die Hautveränderungen zum Einsatz. Gegen unerwünschte Behaarung Methoden zur dauerhaften Haarentfernung. Bei androgenbedingtem Haarausfall bewährt sich ein Wirkstoff, der das Enzym hemmt, das Testosteron in seine aktive Form umwandelt.

Viele Fachärzte für Gynäkologie verschreiben zur Behandlung von PCOS auch Anti-Diabetika wie Metformin, welches den Zuckerstoffwechsel verbessert und Insulinsresistenz bekämpft. In Kombination mit einer Gewichtsreduktion kann Metformin so dabei helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Wichtig ist dabei aber, ob Metformin auch gut vertragen wird, da Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit auftreten können.

PCOS – was hilft wirklich?

1. Besser essen, Gewicht reduzieren

Einer der wichtigsten beeinflussbaren Lebensstilfaktoren ist Übergewicht. Zu seiner Bekämpfung hat sich vor allem konsequente sportliche Betätigung bewährt. Sport führt bei bis zu 75% der Frauen mit dem polyzystischen Ovarsyndrom dazu, dass sich wieder ein regelmäßiger Zyklus inklusive Eisprung einstellt. Zudem wirkt sich die Gewichtsreduktion positiv auf den Zuckerstoffwechsel aus, verhindert die Entwicklung einer Insulinresistenz und damit eines Typ-2-Diabetes. Auch die Blutdruck- und Blutfettwerte und damit das Herz-Kreislauf-System profitieren von genug Bewegung.

Dabei empfiehlt sich eine Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarme Kost, um den Insulinausschüttungsreiz herabzusetzen. Wichtig ist aber vor allem kalorienarme Kost, um die angestrebte Gewichtsreduktion zu erreichen.

Polyzystisches Ovarsyndrom, PCOS, PCO Syndrom Frauen Kinderwunsch

Eine Gewichtsreduktion durch Sport und eine Ernährungsumstellung kann sich positiv auf PCOS auswirken. Foto: Adobe Stock, (c) Printemps

2. Radikale Lösung: Operation

Wenn eine konservative Therapie keinen Erfolg bringt, kann eine sogenannte Ovarialstichelung (“ovarian drilling“) für eine Reduktion der Hormone sorgen. Und damit für einen regelmäßigen Zyklus mit Eisprung, was die Chancen für eine Schwangerschaft erhöht. Bei diesem laparoskopisch (per Bauchspiegelung) durchgeführten Eingriff erfolgen mit einer speziellen Nadel bzw. fokussiertem CO2-Laser mehrere (meist ca. 15 bis 20) kleine Einstiche in die bindegewebige Hülle der Eierstöcke. Allerdings hält der Effekt der Operation maximal zwei Jahre lang an.

3. Ganzheitliche Maßnahmen gegen PCOS?

Schulmedizinische Therapieansätze wie Hormontherapien (z.B. Kortison) schrecken viele Menschen ab. Sie suchen nach naturheilkundlichen Alternativen. In puncto PCOS raten Alternativmediziner neben dem Abbau von Übergewicht, zu sportlicher Betätigung und zu einer Ernährungsumstellung auf eine gemäßigte Low Carb Ernährung. Weitere Tipps, um das Syndrom in den Griff zu bekommen sind etwa:

  • eine Erhöhung der Ballaststoffmenge.
  • die Einnahme von Leinsamen (enthält neben Ballaststoffen auch Lignane (Phytoöstrogene) mit östrogenen und antiöstrogenen Eigenschaften).
  • eine Darmsanierung (zum Beispiel durch Probiotika, Bentonit (Mineralerde) und Flohsamenschalenpulver (Schleimstoffe)),
  • der Konsum von Omega-3-Fettsäuren (beeinflussen die Aktivität der Hormonrezeptoren, setzen Blutfettspiegel und Fettspeicherung herab und verbessern die Insulinempfindlichkeit der Gewebe).
  • eine Nahrungsergänzung mit D-Chiro-Inosit (ein körpereigener Botenstoff), sowie Chrom und Zimt zur Regulierung des Blutzucker- und Insulinspiegels.
  • die Gabe von Maca, Ginseng oder Rhodiola rosea (erhöhen die Stressresistenz).
  • eine Nahrungsergänzung mit entzündungshemmendem DIM (Diindolylmethan), das positiv auf den Östrogen-/Testosteronstoffwechsel wirken soll.
  • eine Optimierung der Versorgung mit Ma­gne­si­um und Zink (sind an der Re­gu­lie­rung des Blut­zu­cker- und In­sulin­spie­gels be­tei­ligt).
  • der Einsatz na­tür­li­cher Hor­mo­ne zur Regulierung hormoneller Dysbalancen (z.B. Mönchspfeffer-Prä­pa­ra­te).
  • die äußerlichen Anwendung einer Pro­ges­te­ron-Creme (wirkt der Ös­tro­gen­do­mi­nanz entgegen).
  • die Einnahme von Süss­holz­wur­zel (z.B. als Tee) oder Sä­ge­pal­me (reduzieren den Testosteronspiegel).

Die besten Fachärzte für Gynäkologie in deiner Nähe:



Informationen zum Datenschutz einschließlich Cookie Richtlinie