Rheumatologe Salzburg: Die besten Ärzte bei Rheuma

Rheumaarzt Salzburg

Rheumatologe Salzburg: Geschwollene, schmerzende Gelenke können Rheuma bedeuten. Wie stellen Salzburger Rheumaärzte vor. Adobe Stock, (c) sitthiphong

Rheumatologen gehören in Österreich zu einer eher seltenen Spezies. Das liegt daran, dass nur rund 2% der Bevölkerung an Rheuma leiden. Für all jene, bei denen diese Krankheit plötzlich ausbricht, sind gute Rheumatologen aber unerlässlich, um die Krankheit und die damit verbundenen Schmerzen dauerhaft einzubremsen. Hat man einmal einen guten Rheumatologen gefunden, bleibt man diesem meist über einen längeren Zeitraum treu. In unserem Artikel erfährst du, welche Erkrankungen zum rheumatischen Formenkreis zählen, wie sie in der Regel behandelt werden und wo du gute Rheumatologen in Salzburg findest.

Rheuma – Was ist das?

Rheuma ist genau genommen nicht eine einzelne Krankheit, sondern der Überbegriff für sämtliche Erkrankungen des menschlichen Bewegungs- und Stützapparates. Es gibt eine Vielzahl (rund 400) an unterschiedlichen Krankheitsbildern, die in die Kategorie Rheuma fallen. Das ist auch der Grund dafür, warum sowohl Diagnose als auch Therapieansatz oftmals so schwierig sind. Entgegen weitläufiger Meinung sind von rheumatischen Erkrankungen aber nicht nur ältere Menschen betroffen, sondern sehr häufig auch junge Menschen und Kinder. Untergliedert werden rheumatische Erkrankungen zunächst in chronisch-degenerative Erkrankungen (z. B. Gelenksabnützungen) und chronisch-entzündliche Erkrankungen.

Anmerkung: Im medizinischen Sinne zählen aber nur chronisch-entzündliche Gelenksentzündungen wirklich zu Rheuma.

Wie macht sich Rheuma bemerkbar?

Prinzipiell macht sich Rheuma stehts durch Schmerzen in Gelenken bemerkbar. Welche Gelenke genau betroffen sind, hängt wiederum von der spezifischen rheumatischen Erkrankung ab. Im Gegensatz zu altersbedingten oder haltungsbedingten Abnützungen treten die Schmerzen bei richtigen rheumatischen Erkrankungen meistens sehr heftig und plötzlich ohne Vorwarnung auf.

Wodurch Rheuma ausgelöst wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Meistens liegen jedoch vererbte genetische Risikofaktoren vor, die durch einen sogenannten „Trigger“ eine Fehlreaktion des Immunsystems (= Autoimmunerkrankung) auslösen. Das Immunsystem des Körpers geht dann gegen körpereigenes Gewebe und Organe vor und führt dort zu Entzündungen. Als Trigger werden wiederum gravierende Umwelteinflüsse wie Allergien, Infektionen, Übergewicht oder Drogen vermutet.

Rheuma äußert sich in erster Linie durch Schmerzen in Gelenken wie dem Handgelenk. Foto: Adobe Stock; (c) wildworx

Wie äußert sich Rheuma im Anfangsstadium?

Im Anfangsstadium äußert sich Rheuma meistens in Form von Gelenksschmerzen. Je nach Erkrankung kommen weitere Symptome wie Bewegungseinschränkungen hinzu. Bei folgenden Symptomen solltest du rasch einen Rheumatologen aufsuchen, denn unbehandelt kann Rheuma bereits nach wenigen Monaten zu irreversiblen Schäden führen:

  • schubartige und plötzlich auftretende Schmerzanfälle ohne ersichtlichen Grund
  • geschwollene, schmerzende und steife Gelenke
  • Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder Schulterschmerzen
  • Morgensteifigkeit (Gelenke sind direkt nach dem Aufstehen länger als 30 Minuten lang steif)
  • Belastungsschmerzen (z. B. beim Sport)
  • Anlaufschmerzen (z. B. beim Aufstehen von einem Sessel)

Zu welchem Arzt bei Rheumaverdacht?

Wenn du dich fragst, welcher Arzt Rheuma behandelt, ist die richtige Antwort: Der Rheumatologe. Rheumatologen sind speziell auf rheumatische Erkrankungen spezialisierte Ärzte, die aber zusätzlich auch andere Gelenkserkrankungen wie Gicht und Osteoporose therapieren.

Anmerkung: Bei herkömmlichen Gelenkschmerzen, beispielsweise durch Fehlbelastungen oder Verletzungen, solltest du eher einen Orthopäden oder Spezialisten für Schulter- Knie- und Hüftchirurgie aufsuchen.

Wie stellt ein Rheumatologe die Erkrankung fest?

Wenn sich anhand der Anamnese der Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung ergibt, wird zunächst ein spezieller Bluttest durchgeführt. Mit Hilfe des Bluttests lässt sich feststellen, ob du über Rheumafaktoren verfügst und ob es akute Entzündungsreaktionen in deinem Körper gibt. Der Rheumafaktor ist ein starkes Indiz für Rheuma (60–80 Prozent aller Rheumapatienten verfügen über einen Rheumafaktor), aber nicht zwangsläufig ein handfester Beweis.

Wie kann man Rheuma behandeln?

Die Therapieform richtet sich ebenfalls stark nach der spezifischen Rheumaerkrankung. Bei rheumatoider Polyarthritis beispielsweise wird der Patient in den meisten Fällen zunächst mit einer hohen Dosis an Kortison behandelt, um die Entzündungen rasch zu beseitigen. Da sich Kortison und andere Kortikosteroide nicht für die dauerhafte Behandlung (= Basistherapie) eignen, wird anschließend auf diverse andere Medikamente umgestellt, die die Entzündungen nicht wieder auftreten lassen. Diese Medikamente (z. B. sogenannte Biologika) muss der Patient dann meist lebenslänglich einnehmen, um die Entzündung in Schach zu halten.

Rheumaarzt Salzburg: Die besten Rheumatologen

Dr. Christoph Czerwenka

Wenn du einen hervorragenden Rheumatologen in Salzburg suchst, solltest du Dr. Christoph Czerwenka unbedingt in Erwägung ziehen. Von 2002 bis 2009 war Dr. Czerwenka nämlich Leiter der Fachabteilung Rheumatologie der EMCO-Privatklinik in Bad Dürrnberg. Dort kam er mit zahlreichen verschiedenen rheumatischen Erkrankungen in Berührung, die ihm nun bei der Diagnose und Therapiewahl seiner Patienten helfen. Seit 2002 führt er zudem seine eigene Facharztpraxis für Innere Medizin und Rheumatologie in Salzburg.

Dr. Czerwenka ist Wahlarzt, das heißt, dass er sich zwar einerseits für dich und deine Beschwerden Zeit nimmt, du andererseits aber die Kosten für die Behandlung weitgehend selbst tragen musst. Lediglich ein kleiner Betrag kann von der Krankenkasse rückerstattet werden. Achtung: Termine können ausschließlich telefonisch vereinbart werden.

Kontakt: Dr. Czerwenka, 5020 Salzburg | Tel: +43 662 875542

Dr. Ferdinand Aglas

Ebenfalls Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie in Salzburg ist Dr. Ferdinand Aglas. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rheumatologen in Salzburg handelt es sich bei Dr. Aglas um einen Kassenarzt, der Verträge mit allen österreichischen Kassen hat. Das heißt, die Kosten deiner Behandlung werden vollkommen von deiner Krankenkasse übernommen und über die e-card abgebucht.

Kontakt: Dr. Aglas, 5020 Salzburg | Tel: +43 662 8289670

Dr. Franz Niksic

Ebenfalls Rheumatologe und Kassenarzt ist Dr. Franz Niksic. Er absolvierte die Facharztausbildung zum Internisten an den Landeskrankenanstalten Salzburg. Die Niederlassung als Facharzt folgte schließlich nach der Zusatzausbildung für Rheumatologie. Um besonders im Bereich der Rheumatologie immer auf dem neuesten Stand zu sein und für eine zeitgemäße Diagnosefindung sowie Therapie zu sorgen, besucht Dr. Niksic regelmäßig diverse Fortbildungen. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: Dr. Niksic, 5020 Salzburg | Tel: +43 662 830828

Weitere Rheumatologen in Salzburg:

Rheumatologen in Salzburg Umgebung

Dr. Bernhard Kürten (Bad Gastein)

Dr. Bernhard Kürten ist Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie in Bad Gastein. Als Kurarzt zählt die Beratung zur Therapie mit Radon bei Rheumaerkrankungen zu seinen speziellen Leistungsangeboten. Dr. Kürten ist aber auch Wahlarzt, die Kosten für das Honorar musst du also größtenteils selbst tragen.

Kontakt: Dr. Kürten, 5640 Bad Gastein | Tel: +43 650 3011789

DDr. Anton Wicker (Bishofshofen)

Bei Gelenksschmerzen wirklich gut aufgehoben bist du bei DDr. Anton Wicker in Bischofshofen. Als Facharzt für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation, Rheumatologie und Physikalische Sportheilkunde deckt Dr. Wicker ein breites Leistungsspektrum ab. Auch DDr. Wicker ist Wahlarzt.

Kontakt: DDr. Wicker, 5500 Bischofshofen | Tel: +43 6462 2221



Informationen zum Datenschutz einschließlich Cookie Richtlinie